Schlagwort-Archiv: Bora-Hansgrohe

Sam Bennett sprintet zum Auftakt der Tour of Turkey auf einen starken Platz 2

Die erste Etappe der Türkei Rundfahrt führte die Fahrer über 150km mit Start und Ziel in Konya. Die BORA – hansgrohe Fahrer übernahmen von Kilometer 0 an die Kontrolle und zeigten eine starke Teamleistung. Als die fünf Fahrer an der Spitze des Rennens kurz vor dem Ziel gestellt wurden, erwachte das Rennen zum Leben. In einem schwierigen Finale rutschten Fahrer auf den kurvenreichen Straßen immer wieder weg, doch der BORA – hansgrohe Zug brachte ihren Sprinter Sam in eine gute und vor allem sichere Position. In einem schnellen Finale sicherte sich jedoch Quick-Step Floors Fahrer M. Richeze den Tagessieg vor dem irischen Sprinter Sam Bennett.

1. Maximiliano Richeze (Quick-Step Floors)
2. Sam Bennett (Bora-hansgrohe) s.t.
3. Jempy Drucker (BMC) s.t.
4. Alvaro Hodeg (Quick-Step Floors) s.t.
5. Brenton Jones (Delko Marseille Provence KTM) s.t.
6. Simone Consonni (UAE Team Emirates) s.t.
7. Enrique Sanz (Euskadi-Murias) s.t.
8. Christophe Noppe (Sport Vlaanderen-Baloise) s.t.
9. Edward Theuns (Sunweb) s.t.
10. Luca Pacioni (Wilier Triestina-Selle Italia) s.t.

Reaktionen im Ziel
„Im Finale war ich in einer guten Position, aber ich wollte nicht zu viel riskieren bei diesem kniffeligen Finale, und wir haben noch fünf Etappen vor uns. Die letzte Kurve war hart, immer wieder rutschten Fahrer weg, daher wollten wir nicht noch mehr riskieren. Die Jungs haben heute einen tollen Job erledigt. Im Finale versuchte ich es, aber der Quick-Step Floors Zug war heute einfach schneller. Aber wir haben noch fünf Etappen und ich werde mein Bestes geben.“ – Sam Bennett

„Das Finale war gefährlich, vor allem die letzten Kurven. Sam war in einer aussichtsreichen Position, am Hinterrad der Quick-Step Fahrer, doch in der letzten Kurve rutschten immer wieder welche weg und somit verlor auch Sam an Position. Ein zweiter Platz ist natürlich gut, jedoch wollten wir ganz klar auf Sieg fahren. Nichtsdestotrotz haben die Jungs heute einen tollen Job gemacht, Juraj aber auch Maciej und Lukas. Alle haben immer wieder die Kontrolle übernommen und wir werden morgen wieder versuchen unseren Sprinter in Position zu bringen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
| © BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Peter Kennaugh sprintet aufs Podium bei Tre Valli Varesine.

Der italienische Herbstklassiker Tre Valli Varesine führte die Fahrer über 212km von Saronno nach Varese. Das Renngeschehen wurde lange Zeit von fünf Ausreißern bestimmt aber mit 50km bis zum Ziel gelang es mehreren Fahrern, unter ihnen Rafal Majka und Emanuel Buchmann, zu der Fluchtgruppe aufzuschließen. Die zwei BORA – hansgrohe Fahrer fuhren in einer 14-köpfigen Gruppe an der Spitze des Rennens bis sie mit 28km vor dem Ziel gestellt wurden. Auf den nächsten Kilometern wurden viele Angriffe lanciert und es gelang Peter Kennaugh und Emanuel Buchmann sich an die Spitze des Rennens zu setzen. Auf der leicht bergabführenden Zielgerade kam es zu einem Sprint aus einer reduzierten Gruppe, den T. Skujins für sich entschied. Peter belegte am Ende einen guten dritten Platz.

Ergebnis
1. Toms Skujins (Trek-Segafredo)
2. Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) s.t.
3. Peter Kennaugh (Bora-hansgrohe) s.t.
4. Michael Woods (EF-Drapac) s.t.
5. Mathias Frank (Ag2r La Mondiale) s.t.
6. Wilco Kelderman (Sunweb) s.t.
7. Rigoberto Uran (EF-Drapac) + 0:04 Minuten
8. Julien Simon (Cofidis) + 0:13
9. Giovanni Visconti (Bahrain-Merida) + 0:13
10. Gianluca Brambilla (Trek-Segafredo) + 0:13

Reaktionen im Ziel
„Heute ging ein hochkarätiges Fahrerfeld an den Start. Die Jungs fuhren immer sehr offensiv und versuchten sich an die Spitze des Rennens zu setzen. Emanuel [Buchmann] arbeitete hart, damit Peter [Kennaugh] auf dem letzten Anstieg eine Attacke lancieren konnte. Heute haben die Jungs sehr gut zusammengearbeitet und am Ende gelang es Peter einen Podestplatz zu erkämpfen. Leider war Pawel Poljanski heute in einen Sturz verwickelt aber zum Glück zog er sich keine Knochenbrüche zu.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Benedetti, Schwarzmann und Schillinger verlängern mit BORA – hansgrohe.

Alle drei Fahrer sind seit der ersten Stunde im Team von Ralph Denk und erhalten neue Verträge – Benedetti für zwei Jahre, Schwarzmann und Schillinger für ein Jahr. Als wichtige Helfer bringen sie Erfahrung in den Kader von BORA – hansgrohe.

„Benedetti, Schwarzmann und Schillinger sind nicht nur bereits seit 2010 bei mir im Team, alle drei sind wichtige Helfer. Cesare kommt eigentlich auf allen Terrains sehr gut zurecht und ist in den letzten Jahren zu einer echten Stütze gereift. Schwarzi erfüllt eine wichtige Aufgabe bei uns, wenn es um das Lead-out bei den Sprints geht, während Schilli ein wichtiger Helfer in unserer Klassikerfraktion ist. Ich freue mich sehr, dass alle drei weiter bei uns bleiben. Sie bringen sehr viel Erfahrung in das Team ein, damit können sie besonders den Jungen viel beibringen.“ – Ralph Denk, Team Manager

Peter Sagan bleibt bis Ende 2021 bei BORA – hansgrohe.

DER Star des internationalen Radsports bleibt auch weiterhin im Zentrum der Planungen von Ralph Denk. Sagan fühlt sich bei BORA – hansgrohe zuhause. Mit ihm an der Spitze will man auch in Zukunft große Erfolge einfahren. Neben Peter Sagan verlängern auch sein Bruder Juraj, Erik Baška, Maciej Bodnar, Daniel Oss und Marcus Burghardt ihre Verträge bis 2021 mit dem deutschen WorldTeam.

„Dank meiner beiden Hauptsponsoren BORA und hansgrohe, die ihr Engagement mit uns ja bereits frühzeitig verlängert haben, bin ich in der glücklichen Lage, bis 2021 über Planungssicherheit im Team zu verfügen. Peter ist das Aushängeschild des Radsports. Er ist nicht nur ein Erfolgsgarant in sportlicher Hinsicht, er ist eine echte Marke und fasziniert die Massen. Es ist nur logisch, dass wir ihn nun auch langfristig an uns binden. Wir verstehen uns alle großartig und es macht wirklich Spaß mit Peter zu arbeiten.
Man darf nie vergessen, dass wir erst das zweite Jahr in der WorldTour sind, dennoch haben wir schon sehr viel gemeinsam erreicht. Das Highlight was sicherlich der Sieg bei Paris-Roubaix. Wir sind aber noch lange nicht am Ende unserer Entwicklung, haben immer noch hochgesteckte Ziele, und mit Peter einen Fahrer mit unglaublichen Möglichkeiten im Team. Aber in Peters Windschatten können sich auch unsere jungen Talente in Ruhe entwickeln, da sich die mediale Aufmerksamkeit eigentlich immer auf ihn fokussiert. Auch das ist mir wichtig. Bei Fahrern wie Patrick Konrad, Pascal Ackermann oder Emanuel Buchmann hat das schon sehr gut geklappt. Ich denke, wir sind auf einem sehr guten Weg, um für die Zukunft breit aufgestellt zu sein. Ein wichtiger Baustein dabei ist und bleibt Peter Sagan.“ – Ralph Denk, Team Manager

Ich bin überglücklich, meinen Vertrag bis Ende 2021 verlängern zu können. Es war eine einfache Entscheidung. Auch wenn ich nächstes Jahr ohnehin noch einen Vertrag gehabt hätte, wollte ich mich so früh wie möglich an Ralph Denk und sein Team binden. Die letzten beiden Jahre waren wirklich besonders, auch in schwierigen Zeiten habe ich immer vollen Rückhalt gespürt, ich fühle mich einfach zuhause hier. Ich bin sicher, wir werden auch in Zukunft erfolgreich zusammenarbeiten und dabei viel Spaß haben.“ – Peter Sagan, 3x UCI Weltmeister

„Wir freuen uns sehr, dass Peter sich frühzeitig zu einer Vertragsverlängerung entschlossen hat. Die Entscheidung beruht auf gemeinsamen Ideen und Zielen und dem sehr guten Miteinander aller Beteiligten. BORA hatte ja bereits im April ein Zeichen gesetzt und das Engagement bis 2021 verlängert. Mit Peters Commitment können wir nun den Weg gemeinsam mit dem Team konsequent weitergehen. Peter Sagan ist ein Botschafter für den Radsport, er glänzt nicht nur durch außergewöhnliche Leistungen, er ist ein Teamplayer, überschreitet Grenzen, er überrascht und begeistert Menschen. Er ist ein Star für alle in einem Sport für alle, sogar über den Sport hinaus. Und er ist unser Markenbotschafter für ein Produkt für alle. Zusammen sind wir auf dem richtigen Weg, unserer Vision vom „Ende der Dunstabzugshaube“ wieder ein Stückchen näher zu kommen.“ – Willi Bruckbauer, Gründer und CEO BORA

„Wir sind sehr froh, dass Peter seinen Vertrag mit dem Team verlängert hat. Das ist ein Zeichen der Kontinuität und gleichzeitig eine große Chance, unsere sportlichen Leistungen weiter zu verbessern. Peter ist ein echter Botschafter für das BORA – hansgrohe Team und für seine Sponsoren. Als Held unserer Tour de France Kampagnen “Duschen wie ein Weltmeister” und “Your Daily Dose of Energy” hat er gezeigt, wie eine frische Dusche mit tiefer Entspannung bei sportlichen Höchstleistungen helfen kann. Dank der Leistungen von Peter und dem gesamten Team waren diese Kampagnen ein voller Erfolg. Wir haben sogar eine exklusive Peter Sagan Handbrause entwickelt, die auf seiner Webseite erhältlich ist. Auf weiterhin viel Erfolg mit Peter freuen wir uns sehr!” – Philippe Harinck, Projektmanager Sponsoring der Hansgrohe Group
© BORA – hansgrohe

Konrad, Mühlberger, Pöstlberger und Großschartner verlängern vorzeitig mit BORA – hansgrohe.


Die Österreicherfraktion bei BORA – hansgrohe verlängert vorzeitig bis Ende 2020. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit in den letzten Jahren, soll dieser gemeinsame Weg fortgesetzt, und der nächste Entwicklungsschritt in Angriff genommen werden.

„Alle unsre Österreicher im Team haben sich in den letzten Jahren wirklich hervorragend entwickelt. Sie sind zu Leistungsträgern im Team gereift, diesen erfolgreichen Weg möchten wir fortsetzen. Besonders Patrick – mit seinem 7. Gesamtrang beim Giro – hat den Sprung an die Spitze geschafft, und sich eine Leaderrolle für 2019 verdient. Mit Lukas planen wir weiterhin in Richtung Klassiker, während Gregor als Allrounder viele Türen noch offenstehen. Felix war das erste Jahr bei uns und hat mit seinem 10. Rang bei Paris-Nizza gezeigt, was in ihm steckt. Er braucht noch Zeit um sich wie die anderen in Ruhe zu entwickeln, da wollten wir schon jetzt zeigen, dass wir ihm diese Zeit auch geben werden.“ – Ralph Denk, Team Manager

„Mein Jahr bisher war annähernd perfekt, der Giro natürlich ein echtes Highlight. Ich bin 2018 so richtig in der Weltspitze angekommen, und da hat auch das Team eine entscheidende Rolle gespielt. Ich konnte mich in den letzten Jahren bei Ralph Denk ohne viel Druck in Ruhe entwickeln. Diesen erfolgreichen Weg werden wir nun gemeinsam fortsetzen. Das freut mich, denn es zeigt, dass das Team hinter mir steht. Ich fühle mich bei BORA – hansgrohe richtig wohl, das ist wichtig, das Umfeld stimmt einfach. Nun geht es darum, weiter konzentriert zu arbeiten.“ – Patrick Konrad

„Es ist immer schön, einen Vertrag früh zu verlängern. Man kann sich dann auf das Wesentliche konzentrieren. Bei uns im Team ist toll, dass man auch als junger Fahrer immer wieder Chancen bekommt, selbst auf Ergebnis zu fahren. Mit meinem Tour de France Debüt und meinem ersten WorldTour Sieg, konnte ich 2018 die Erwartungen an mich sicher erfüllen. Aber ich will mich weiter verbessern, dafür ist eine starke Mannschaft und ein professionelles Umfeld essenziell. Beides ist bei BORA – hansgrohe gegeben. Außerdem kommt bei uns der Spaß nie zu kurz, besonders unter uns Österreichern im Team.“ – Gregor Mühlberger

„Mein Frühjahr war zwar im Endeffekt ziemlich verkorkst. Spätestens seit den österreichischen Staatsmeisterschaften und meinem 2. Titel lief es aber richtig gut. Dass ich zum ersten Mal für die Tour de France nominiert worden bin, war ein echter Vertrauensbeweis. Die Vertragsverlängerung freut mich natürlich sehr. Ich möchte nun bei BORA – hansgrohe weiter als Rennfahrer reifen, und in Zukunft auch gerne mehr Verantwortung übernehmen. Dass wir vier Österreicher weiter zusammen fahren werden ist richtig klasse. Wir verstehen uns alle super, haben viel Spaß, auch das hilft dabei erfolgreich zu sein.“ – Lukas Pöstlberger

„Ich bin in diesem Jahr wirklich super bei BORA – hansgrohe aufgenommen worden. Wir haben einen tollen Spirit im Team, und ich bin froh, dass ich schon jetzt um ein weiteres Jahr verlängern konnte. Das Vertrauen, das mir alle entgegenbringen, gibt natürlich viel Selbstvertrauen. Nach meiner ersten richtigen WorldTour Saison 2018, geht es für mich nun darum meine Leistung zu stabilisieren. Bei BORA – hansgrohe habe ich ein perfektes Umfeld dafür.“ – Felix Großschartner
© BORA – hansgrohe

BORA – hansgrohe verpasst Medaille bei der Weltmeisterschaft im Mannschaftszeitfahren am Ende deutlich.

Nach einer akribischen Vorbereitung die letzten Wochen sollte heute zum Auftakt der Radweltmeisterschaften in Innsbruck ein Topresultat für BORA – hansgrohe herausspringen. Doch das Team blieb deutlich hinter den selbst gesteckten Zielen zurück. Sah es im ersten, flachen Streckenteil eigentlich noch gut aus, so konnte das Team am Ende nicht wie erhofft im Anstieg zulegen. Beim Sieg von Quickstep-Floors landete das Team aus Raubling am Ende auf Rang acht mit mehr als zwei Minuten Rückstand.

© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

23.09.2018: Männer Elite, MZF Ötztal – Innsbruck, 62,0 km
1. Quick – Step Floors 1:07:25
2. Team Sunweb +0:19
3. BMC Racing Team +0:20
4. Team Sky +0:45
5. Mitchelton – Scott +0:57
6. Movistar Team +1:32
7. Trek – Segafredo +2:04
8. Bora – Hansgrohe +2:08
9. CCC Sprandi Polkowice +2:38
10. Astana Pro Team +2:54
11. Team Katusha Alpecin +2:56
12. Elkov – Author +3:18
13. Team LottoNL – Jumbo +3:28
14. Team Vorarlberg Santic +4:47
15. AG2R La Mondiale +5:19
16. Team Felbermayr Simplon Wels +5:40
17. Tirol Cycling Team +6:25
18. Hrinkow Advarics Cycleang +7:03
19. Sangemini – Mg. K Vis – Vega +7:06
20. Team Lotto – Kern Haus +7:34
21. Dukla Banska Bystrica +8:10
22. WSA Pushbikers +8:40

Reaktionen im Ziel
„Wir hatten einen Plan für heute, von dem wir wussten, dass er riskant ist, und alles perfekt laufen muss, um am Ende vorne mitzumischen. Leider hatten wir heute nicht den besten Tag und darum konnten wir nicht umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Unsere Bergfahrer mussten schon im Flachteil zu viel arbeiten, damit fehlt am Anstieg die Kraft, um richtig zuzulegen. Mit dem Resultat sind wir sicher nicht zufrieden, aber wir können uns auch nichts vorwerfen. Wir haben uns sehr gut vorbereitet, heute wollte es aber einfach nicht klappen.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter

„Wir hatten nach 8 km eine eigene Zwischenzeit und haben dort schon gesehen, dass unser Speed im Flachen nicht hoch genug ist. Damit waren wir gezwungen unsere Taktik zu ändern, und das hat dann leider gar nicht funktioniert. Eigentlich wollten wir bis zum Berg relativ kräftesparend fahren, um dort dann richtig aufzudrehen. Aber wir haben nicht so richtig ins Rennen gefunden, mussten schon früh mehr investieren als geplant, und konnte dadurch am Ende nichts mehr zulegen. Natürlich sind wir jetzt enttäuscht. Gerade für uns Österreicher im Team hätte das heute ein schöner WM Auftakt werden sollen. Aber im Sport läuft eben nicht immer nach Wunsch, und die anderen bereiten sich auch sehr gut vor. Jetzt heißt es nach vorne blicken.“ – Patrick Konrad

Maximilian Schachmann wechselt zu BORA – hansgrohe. 


Maximilian Schachmann wechselt zu
BORA – hansgrohe.

Mit der Verpflichtung von Schachmann gelingt Ralph Denk ein großer Coup. Das deutsche Dreigestirn Ackermann, Buchmann und Schachmann repräsentiert die Zukunft des deutschen Radsports und ist nun beim deutschen Team BORA – hansgrohe vereint.

„Über das große Potenzial von Maximilian muss man nicht viele Worte verlieren, das hat er in diesem Jahr schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ich bin unglaublich glücklich, mit Ackermann, Buchmann und Schachmann nun drei der wichtigsten Talente des deutschen Radsports bei BORA – hansgrohe zu vereinen. Wir wurden in unseren ersten beiden Jahren in der WorldTour oft als das „Sagan-Team“ bezeichnet. Natürlich ist Peter der Star schlechthin und überstrahlt sehr viel. In seinem Windschatten haben unsere jungen Fahrer in diesem Jahr aber gezeigt, dass wir mehr als „nur“ Sagan sind. Es ist mir auch wichtig, dass wir unsere deutsche Herkunft unterstreichen. Wir wollen in der Zukunft erfolgreich sein, aber nicht nur mit Sagan, sondern auch mit unseren deutschsprachigen Talenten. Maximilian wird bei uns die Gelegenheit bekommen, sich langsam zu entwickeln. Er hat großes Potenzial auf allen Terrains, das muss behutsam aufgebaut werden. Auf diesen gemeinsamen Weg freue ich mich sehr.“ – Ralph Denk, Team Manager

„Es ist wirklich toll, dass das geklappt hat. Als deutscher Profi in einem deutschen Team zu fahren ist natürlich perfekt. Meine Kollegen haben mir nur Gutes über das Team, die Strukturen und den Spirit dort erzählt, darum freue mich schon sehr auf die kommenden beiden Jahre. Der Weg, den das Team die letzten Jahre beschritten hat, ist sehr vielversprechend, besonders für die Zukunft des deutschen Radsports. Da bin ich natürlich sehr gerne ein Teil dieser Reise. Ich denke, bei BORA – hansgrohe habe ich perfekte Entwicklungsmöglichkeiten in einem höchst professionellen Umfeld. Nun liegt es an mir, diese Möglichkeiten in den kommenden Jahren in Resultate umzusetzen.“ – Maximilian Schachmann
© BORA – hansgrohe

Peter Sagan sprintet in Madrid bei der letzten Etappe der Vuelta a España auf den zweiten Platz.

Die letzte Etappe der Vuelta a España endete traditionell in Madrid. Nachdem die Fluchtgruppe gestellt wurde, bereiteten sich die Teams auf den erwarteten Massensprint vor. BORA – hansgrohe reihte sich für ihren Sprinter Peter Sagan ein. In einem hektischen Sprint sichert sich der BORA – hansgrohe Sprinter den zweiten Platz, Sieg ging an E. Viviani.
Die Etappe
Traditionell geht die letzte Etappe in Madrid, der Hauptstadt Spaniens, zu Ende. Von Alcorcón, einer Stadt im Großraum von Madrid, führte die 112.3km lange Etappe das Feld ins Zentrum der spanischen Hauptstadt. Es war eine komplett flache Etappe, mit elf Runden in mitten der Hauptstadt, bevor es vermutlich zu einem Massensprint kommen wird.
Die Team Taktik
Es war die letzte Möglichkeit der Sprinter sich bei dieser Rundfahrt noch einmal zu präsentieren. Diese letzte Etappe hatte keinen Einfluss mehr auf das Gesamtklassement. Für BORA – hansgrohe reihte sich für ihren Sprintstar Peter Sagan ein, um im Finale ihn in eine gute Position bringen zu können.
Das Rennen
Es dauerte viele Kilometer, bis sich kleine Gruppe von Fahrern vom Feld absetzte. Zunächst gewährte das Hauptfeld den Ausreißern, doch als das Rennen sich in die letzten Runden in Madrid begab, begann das Peloton das Tempo zu erhöhen. Kurz vor dem Ziel wurde, wie erwartet, die Gruppe gestellt und die Sprinterteams begannen langsam sich rund um ihre Kapitäne einzureihen. Auch BORA – hansgrohe, die immer wieder an der Spitze des Pelotons zu sehen waren, reihten sich für ihren UCI Weltmeister Peter Sagan ein. Um kurz vor 19:30 Uhr kam es zum Showdown in der spanischen Hauptstadt, als das Rennen sich auf die letzte Runde machte, das Tempo war hoch und die Sprinter begannen ihre Kämpfe, um die beste Position für den Massensprint. In einem hektischen Sprint gab der UCI Weltmeister alles, doch es war E. Viviani der sich um wenige Zentimeter sich den Sieg in Madrid sicherte.

21. Etappe:
1. Elia Viviani (Quick-Step Floors)
2. Peter Sagan (Bora-hansgrohe) s.t.
3. Giacomo Nizzolo (Trek-Segafredo)
4. Danny van Poppel (LottoNL-Jumbo)
5. Marc Sarreau (Groupama-FDJ)
6. Jon Aberasturi (Euskadi Basque Country-Murias)
7. Simone Consonni (UAE Team Emirates)
8. Matteo Trentin (Mitchelton-Scott)
9. Tom Van Asbroeck (EF-Drapac)
10. Ryan Gibbons (Dimension Data)
Endstand:
1. Simon Yates (Mitchelton-Scott)
2. Enric Mas (Quick-Step Floors) +1:46
3. Miguel Angel Lopez (Astana) +2:04
4. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +2:54
5. Alejandro Valverde (Movistar) + 4:28
6. Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) +5:57
7. Rigoberto Uran (EF-Drapac) +6:07
8. Nairo Quintana Movistar) +6:51
9. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) +11:09
10.Wilco Kelderman (Sunweb) +11:11
11.Tony Gallopin (AG2R) +7:21
12.Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) +6:33
Punktewertung:
1. Alejandro Valverde (Movistar)
Bergwertung:
1. Thomas De Gendt (Lotto Soudal)
Teamwertung:
1. Movistar

Reaktionen im Ziel
„Wir beenden diese Vuelta a España nicht mit dem was wir uns erhofft hatten. Wir kamen nach Spanien mit dem Ziel die Top-Ten im Gesamtklassement zu erreichen und mindestens einem Etappensieg. Wir kamen dem Nahe aber wir haben unser Ziel nicht erreicht, somit können wir nicht wirklich zufrieden sein.“ – Ralph Denk, Team Manager
© BORA – hansgrohe

Matteo Pelucchi wird Etappen-Zweiter im Fotofinish während Cesare Benedetti einen Podestplatz in der Gesamtwertung der Slowakei-Rundfahrt erringt.

Nach fünf Tagen ging die 62. Austragung der Slowakei-Rundfahrt in Galanta zu Ende. Die heutige Etappe bot den Sprintern noch mal eine Chance ihre Bilanz aufzubessern und am Ende des Tages enttäuschten die schnellen Männer auch durchaus nicht. In einem Fotofinish setzte sich F. Jakobsen gegen Matteo Pelucchi und C. Laporte durch. Nach einer hervorragenden Teamleistung beendete BORA – hansgrohe die Rundfahrt mit zwei Etappensiegen und einem dritten Platz in der Gesamtwertung.
Die Etappe
Die 157,2km lange Etappe, die kürzeste der diesjährigen Rundfahrt, ging von Nitra nach Galanta im Südwesten der Slowakei. Die ersten 40km verliefen leicht wellig während der Rest der Strecke tellerflach war. Es gab drei Sprintwertungen entlang des Kurses, die letzte davon 13km vor der Ziellinie.
Die Teamtaktik
Der flache Streckenverlauf war auf die endschnellen Männer im Peloton zugeschnitten. Mit seinem gestrigen Sieg in Nitra hatte Matteo Pelucchi seine gute Form unter Beweis gestellt und hatte auch heute noch gute Aussichten, sich einen zweiten Etappensieg zu sichern. Der Plan war, ihn auf der Etappe voll zu unterstützen und ihn am Ende in eine optimale Ausgangslage für den Endspurt in Galanta zu bringen. Nach der dritten Etappe lag Cesare Benedetti auch auf dem dritten Rang in der Gesamtwertung und BORA – hansgrohe wollte seinen Podestplatz heute verteidigen. Es gab drei Sprintwertungen wo jeweils maximal drei Bonifikationssekunden vergeben wurden, die in Sachen Gesamtklassement relevant werden konnten. Nur vier Sekunden trennten Cesare vom Viertplatzierten B. Hermans und sechs Sekunden vom Fünftplatzierten J. Černý. Deshalb würde das Team versuchen den Konkurrenten die Bonussekunden streitig zu machen.
Das Rennen
Der Startschuss zum Auftakt der Etappe fiel heute am heutigen Vormittag und gleich danach formierte sich die Fluchtgruppe des Tages. Zurück im Hauptfeld übernahm BORA – hansgrohe, zusammen mit CCC-Sprandi-Polkowice und Quick-Step Floors, die Verantwortung im Feld und war einer der treibenden Kräfte in der Verfolgung der sechs Ausreißer. Unter dem hohen Tempo schrumpfte der Vorsprung der Spitzengruppe, der zwischenzeitlich bis zu 2:30 Minuten betrug, und es war nur eine Frage der Zeit bis die Ausreißer gestellt wurden. Mit noch 20km bis zum Ziel machten die Sprinterteams, die heute einen Tagessieg im Visier hatten, Ernst und schlugen ein erhöhtes Tempo an. Kurz danach war es um die Fluchtgruppe geschehen. Es kam zu einem Sprintfinale und in einem spektakulären Fotofinish setzte sich F. Jakobsen gegen Matteo Pelucchi durch. Cesare Benedetti belegte heute den 6. Platz und verteidigte damit auch seinen dritten Rang in der Gesamtwertung.
Letzte Etappe:
1. Fabio Jakobsen (Quick-Step Floors)
2. Matteo Pelucchi (Bora-hansgrohe) s.t.
3. Christophe Laporte (Cofidis)
Gesamtwertung:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
2. Jan Tratnik (CCC Sprandi) +0:16
3. Cesare Benedetti (Bora-hansgrohe) +0:22
Reaktionen im Ziel
„Ich war von meiner guten Platzierung auf den ersten Etappen etwas überrascht, aber es gelang mir dann meine Position in der Gesamtwertung noch zu verbessern und zum Schluss beendete ich die Rundfahrt als Gesamtdritter. Das ganze Team hat mich gut unterstützt und ich bin glücklich mit meiner Leistung diese Woche.“ – Cesare Benedetti
“Heute hatten wir noch einmal eine Chance im Sprint zu gewinnen. Die Jungs haben gut zusammengearbeitet, um die Ausreißergruppe wieder einzuholen. Wir haben unser Bestes auf der Ziellinie gegeben und ich habe hart gekämpft, aber leider verlor ich im Fotofinish hauchdünn gegen Fabio Jakobsen. Aber das ist Radsport und man muss es so nehmen, wie es kommt.” – Matteo Pelucchi

„Heute war unser Hauptziel den Podestplatz von Cesare Benedetti in der Gesamtwertung zu verteidigen und das ist uns auch gelungen. Von Anfang an übernahmen wir die Verantwortung im Rennen und kontrollierten das Tempo. Wir gewährten der 6-köpfigen Ausreißergruppe nie mehr als 2:30 Minuten Vorsprung und unter der Tempoarbeit von unserem Team und Quick-Step Floors wurde die Fluchtgruppe rechtzeitig wieder eingeholt. Es kam zum erwarteten Massensprint, in dem Matteo Pelucchi nur knapp den Sieg verpasste. Aber es gab hier ein starkes Sprinterfeld und wir können deshalb mit seinem zweiten Platz zufrieden sein. Wir haben diese Woche zwei Etappensiege und einen dritten Platz im Gesamtklassement erreicht. Und das ist doch eine gute Leistung.” – Christian Pömer, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Rafal Majkas Attacke, der Start zu einer explosiven Vuelta a España Königsetappe.

Die 20. Etappe fixierte das Gesamtklassement der diesjährigen Vuelta a España, mit S. Yates als Sieger. BORA – hansgrohe Kletterer Rafal Majka zeigte sich heute erneut in der Fluchtgruppe des Tages, die aber, wie erwartet, vor den letzten Anstiegen des Tages zerfiel. Danach wartete Rafal auf seine Teamkollegen Formolo und Buchmann, um mit ihnen die Etappe gemeinsam in den Top-Zwanzig zu beenden.
Die Etappe
Die vorletzte Etappe der 73. Vuelta a España konnte man auch als die Königsetappe bezeichnen. Sechs kategorisierte Berge mit einer weiteren Bergankunft standen heute am Programm. Das Rennen blieb in Andorra und startete in Escaldes-Engordany, von dort ging es nach 97.3km hinauf nach Collada De La Gallina, einem Anstieg der HC-Kategorie. Zuvor mussten die Fahrer noch fünf weitere kategorisierte Berge bewältigen.
Die Team Taktik
BORA – hansgrohe setzte auch heute auf ihren Kletterer Majka. Sollte sich eine größere Gruppe vom Feld absetzen, wollte man mit dem polnischen Fahrer dabei sein, um ein gutes Etappenergebnis zu erzielen.
Das Rennen
Die vorletzte Etappe war keine zum Ausruhen. Gleich zu Beginn sah das Rennen unzählige Attacken. BORA – hansgrohe Kletterass Rafal Majka setzte sich mit einigen anderen Fahrern vom Hauptfelde ab. In der Verfolgung waren von BORA – hansgrohe Jay McCarthy, Davide Formolo und Emanuel Buchmann. 49km vor dem Ziel, zerfiel das Rennen und es existierten nur mehr einzelnen kleine Gruppen. Rafal Majka sah sich in einer guten Position in der ersten Gruppe. Wie erwartet, erreichte das Rennen seinen Höhepunkt, als die Fahrer kurz vor dem letzten Anstieg des Tages waren. Vor allem eine gut getimte Attacke von S. Yates ließ die Konkurrenten erwachen. Rafal Majka befand sich 10km vor dem Ziel in einer kleineren Verfolgergruppe zusammen mit A. Valverde, etwas hinter der Spitzengruppe. Wartete dann auf Teamkollegen Formolo und Buchmann, um gemeinsam den Anstieg zu bewältigen. E. Mas und Lopez lieferten sich ein spannendes Duell auf den letzten Metern, bei dem E. Mas als Sieger hervorging. Alle drei BORA – hansgrohe Kletterer Majka, Formolo und Buchmann querten die Ziellinie gemeinsam einige Zeit nach dem Etappensieger. Im Gesamtklassement reist Buchmann auf Platz 12 und Majka auf Rang 13 nach Madrid für die morgige letzte Etappe.
20. Etappe:
1. Enric Mas (Quick-Step Floors)
2. Miguel Angel Lopez (Astana) s.t.
3. Simon Yates (Mitchelton-Scott) +0:23
4. Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) +0:54
5. Rigoberto Uran (EF-Drapac) +0:57
6. Wilco Kelderman (Sunweb) +1:11
7. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +1:15
8. David de la Cruz (Sky)+ 2:17
9. Nairo Quintana Movistar) +3:09
10. Alejandro Valverde (Movistar) s.t.
Gesamtstand:
1. Simon Yates (Mitchelton-Scott)
2. Enric Mas (Quick-Step Floors) +1:46
3. Miguel Angel Lopez (Astana) +2:04
4. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +2:54
5. Alejandro Valverde (Movistar) + 4:28
6. Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) +5:57
7. Rigoberto Uran (EF-Drapac) +6:07
8. Nairo Quintana Movistar) +6:51
9. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) +11:09
10.Wilco Kelderman (Sunweb) +11:11
11.Tony Gallopin (AG2R) +12:10
12.Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) +14:06
Punktewertung:
1. Alejandro Valverde (Movistar)
Bergwertung:
1. Thomas De Gendt (Lotto Soudal)
Teamwertung:
1. Movistar
Reaktionen im Ziel
„In dieser letzten schweren Etappe versuchten wir offensiv zu fahren und mit Rafal auf Etappenjagd zu gehen. Aber es war nicht leicht, weil andere Teams hart gearbeitet haben und das Rennen schnell machten. Daher konnten wir unser Ziel nicht umsetzen. Emu hat sich gut verkauft, er hat das Ziel von einer Top-Ten Platzierung leider nur ganz knapp verpasst aber wir sind nicht enttäuscht.“ – André Schulze, sportlicher Leiter

„Es war wieder ein schneller Start und ich versuchte es erneut und ging in die Spitzengruppe, doch als diese wieder gestellt wurde, wartete ich auf Emu. Zusammen mit Davide sind wir dann den Schlussanstieg hochgefahren und kamen gemeinsam ins Ziel. Nun machen wir uns auf den Weg nach Madrid, für die letzte Etappe der Vuelta a España.“ – Rafal Majka
© BORA – hansgroh

Matteo Pelucchi triumphiert auf der dritten Etappe der Slowakei-Rundfahrt.


Heute nahmen die Fahrer die vorletzte Etappe der diesjährigen Slowakei-Rundfahrt in Angriff und auf der Zielgerade in Nitra lieferten sich die schnellen Männer einen packenden Kampf um den Sieg. Letztendlich erwies sich Matteo Pelucchi als der Schnellste am Tag vor F. Jakobsen und Y. Lampaert. Nach dem gestrigen Erfolg von Rudi Selig war dies der zweite Sieg in Folge für BORA – hansgrohe bei der Slowakei-Rundfahrt. Am Ende des Tages verteidigte Cesare Benedetti auch erfolgreich seinen 3. Platz in der Gesamtwertung.
Die Strecke
Die dritte Etappe der Slowakei-Rundfahrt führte die Fahrer über 180,6km von Dubnica nad Váhom nach Nitra. Der Parcours war zwar weniger anspruchsvoll als in den letzten beiden Tagen, wies aber dennoch drei Anstiege der ersten Kategorie auf. Die erste Steigung des Tages musste schon 20km nach dem Startschuss absolviert werden, gefolgt von dem zweiten Anstieg 30km später und dann einer ziemlich langen Abfahrt. Der dritte und letzte Anstieg musste 45km vor dem Ziel überquert werden, und danach ging es über welliges Terrain bis nach Nitra.
Die Teamtaktik
Es konnte erwartet werden, dass es zu einer Sprintankunft in Nitra kommen würde. Weil alles auf einen Massensprint hindeutete wollte sich das Team auf den Endsprint konzentrieren. Matteo Pelucchi würde heute eine gute Chance haben, eine Top-Platzierung zu erzielen, und der Plan war, den italienischen Sprinter zu unterstützen und zu versuchen, ihn in eine optimale Ausgangsposition für den finalen Sprint zu bringen. Was das Gesamtklassement betrifft, wollte das Team auch Cesare Benedetti unterstützen, damit er seinen dritten Rang in der Gesamtwertung verteidigen konnte.
Das Rennen
Die ersten Ausreißversuche wurden vom Peloton schnell unterbunden. Allerdings vor dem ersten Anstieg des Tages lancierten zwei Fahrer erfolgreich eine Attacke aus dem Feld heraus und konnten nach 40km eine Lücke von mehr als 4 Minuten reißen. Zurück im Peloton setzte sich Quick-Step Floors und CCC-Sprandi-Polkowice an die Spitze und machten das Tempo um den Vorsprung der Fluchtgruppe in Grenzen zu halten. Unter dem Tempodiktat der zwei Mannschaften wurde dem Ausreißerduo kein allzu großer Vorsprung gewährt. Zu Beginn der zweiten Rennhälfte betrug der Abstand der zwei Fahrer zum Feld nur noch 2 Minuten und letztendlich wurden sie 15km vor dem Ziel gestellt. Auf der Zielgerade entfachte sich dann ein packender Kampf um den Sieg. Matteo Pelucchi ließ seinen Kontrahenten keine Chance und holte sich souverän den Tagessieg, sein erster in dieser Saison. Im finalen Sprint belegte Teamkollege Rudi Selig einen guten 5 Platz. Dank guter Teamarbeit gelang es Cesare Benedetti auch seinen 3. Rang in der Gesamtwertung zu verteidigen.
3.Etappe:
1. Matteo Pelucchi (Bora-hansgrohe)
2. Fabio Jakobsen (Quick-Step Floors) s.t.
3. Yves Lampaert (Quick-Step Floors)
Gesamtstand:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)(
2. Jan Tratnik (CCC Sprandi) +0:16
3. Cesare Benedetti (Bora-hansgrohe) +0:22
Reaktionen im Ziel
„Ich bin sehr glücklich über meinen heutigen Sieg. Ich habe schon einige zweite Plätze dieses Jahr belegt und wollte natürlich gerne ganz oben auf dem Podest stehen, und das ist mir jetzt auch gelungen. Heute hatte ich ein starkes Team hinter mir und wir arbeiteten alle sehr gut zusammen. Ich möchte mich bei meinen Teamkollegen und unserem Sportlichen Leiter für ihre tolle Unterstützung herzlich bedanken.“ – Matteo Pelucchi

„Unser Plan ist heute sehr gut aufgegangen. Wir wollten das Rennen von Anfang an gut kontrollieren, damit Cesare Benedetti seinen dritten Rang in der Gesamtwertung verteidigen konnte, und dies ist uns auch gelungen. Das Team arbeitete gut zusammen um Cesare und Matteo Pelucchi sicher über den letzten Anstieg zu bringen. Danach konzentrierten wir uns auf den finalen Sprint. Das ganze Team unterstützte Matteo, und Rudi Selig hat einen ausgezeichneten Job gemacht und ihn in eine optimale Ausgangsposition gebracht. Morgen versuchen wir wieder Cesare bei seinen Ambitionen auf die Gesamtwertung zu unterstützen und wir hoffen, dass er die Slowakei-Rundfahrt auf dem Podest beenden kann.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto