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Sam Bennett verteidigt mit Platz 4 in einem hektischen Finale sein Sprinttrikot bei der Tour of Turkey.

Die vorletzte Etappe der Tour of Turkey endete erneut in einem hektischen Massensprint, bei dem sich A.J. Hodeg sich den Sieg sicherte. Nach 45 harten Kilometern setzten sich fünf Fahrer vom Hauptfeld ab und öffneten eine Lücke von einigen Minuten. Kurz vor dem Finale gelang es dem Peloton die Fluchtgruppe zu stellen und ein weiterer Massensprint erwartete die Fans in Manisa. BORA – hansgrohe begann ihr Lead-out für Sam Bennett, dem Führenden in der Sprintwertung. In einem leicht bergauf verlaufenden Zieleinlauf war der mehrfache Giro d`Italia nicht optimal positioniert und konnte daher nicht mehr in die Tagesentscheidung eingreifen. Als Vierter beendete Sam Bennett die vorletzte Etappe der 54. Türkei Rundfahrt, dieser Platz reichte aus, um das Sprinttrikot weiterhin auf den Schultern zu tragen.

5. Etappe:
1. Jose Alvaro Hodeg Sam (Quick-Step Floors)
2. John Degenkolb (Trek-Segafredo) s.t.
3. Nathan Haas (Katusha-Alpecin)
4. Sam Bennett (Bora-hansgrohe)
5. Christophe Noppe (Sport Vlaanderen – Baloise)
6. Edward Theuns (Sunweb)
7. Szymon Sajnok (CCC Sprandi)
8. Maximiliano Richeze (Quick-Step Floors)
9. Alexander Porsev (Gazprom-Rusvelo)
10.Simone Consonni (UAE Team Emirates)

Gesamtstand:
1. Alexey Lutsenko (Astana)
2. Nathan Haas (Katusha-Alpecin) +0:04
3. Diego Ulissi (UAE Team Emirates) s.t.
3. Eduard Prades (Euskadi – Murias) +0:06
4. Fabio Felline Trek-Segafredo) +0:09

Reaktionen im Ziel
„Lukas, Jay aber auch all die anderen Fahrer haben heute wieder einen fantastischen Job erledigt. Im Finale habe ich einfach die falsche Seite gewählt, und als Degenkolb mich überholte, konnte ich nichts mehr tun, war ich war doch auch zu lange Zeit im Wind. Daher war es für mich nicht mehr möglich auf Sieg zu fahren. Ich werde es morgen noch einmal versuchen, um mein Trikot abzusichern.“ – Sam Bennett

„Das Team zeigte erneut eine gute Teamleistung, wie schon die gesamte Woche. Das Finale verlief leicht bergauf und der Wind spielte eine große Rolle. Sam gab sein Bestes, aber in einem Massensprint passieren in nur einem kurzen Moment so viele Dinge. Er verteidigte erneut sein Trikot und wir werden morgen alles daran setzen es nach Hause zu bringen.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter

Lukas Pöstlberger beweist Kampfgeist bei der Königsetappe der Tour of Turkey.

Die Königsetappe der diesjährigen Tour of Turkey wartete auf die Fahrer. Die vierte Etappe wurde in Marmaris gestartet und ging nach mehr als 200km am berühmten Berg in Selcuk zu Ende. Das BORA – hansgrohe Team wollte mit Lukas Pöstlberger heute ein gutes Etappenergebnis erzielen, aber auch Sam Bennett sollte weiterhin sein Sprinttrikot verteidigen. Erst nach vielen Kilometern schaffte es eine Gruppe, von acht Fahrern, sich vom Hauptfeld abzusetzen. Erst im finalen Anstieg, 6km vor dem Ziel, wurde die Fluchtgruppe des Tages gestellt. Von BORA – hansgrohe war, wie geplant, Lukas Pöstlberger in der ersten Gruppe vertreten und fuhr mit allen Favoriten den Schlussanstieg nach Selcuk hinauf. Doch musste sich der Österreicher der Tempoverschärfung von A. Lutsenko, dem späteren Etappensieger, geschlagen geben und fuhr in seinem Tempo ins Ziel. Als bester BORA – hansgrohe Fahrer wurde der Giro d`Italia Etappensieger als 22. gewertet, während Teamkollege Sam Bennett sein Sprinttrikot weiterhin verteidigen konnte.
4. Etappe:
1. Alexey Lutsenko (Astana)
2. Diego Ulissi (UAE Team Emirates) s.t.
3. Eduard Prades (Euskadi – Murias)
4. James Knox (Quick-Step Floors)
5. Nicolas Roche (BMC) +0:02
6. Ruben Guerreiro (Trek-Segafredo) s.t.
7. Mauro Finetto (Delko Marseille)
8. Delio Fernandez (Delko Marseille)
9. Matteo Fabbro (Katusha-Alpecin)
10.Kilian Frankiny (BMC)

Gesamtstand:
1. Alexey Lutsenko (Astana)
2. Diego Ulissi (UAE Team Emirates) +0:04
3. Eduard Prades (Euskadi – Murias) +0:06
4. Nathan Haas (Katusha-Alpecin) +0:12
5. Ruben Guerreiro (Trek-Segafredo) s.t.

Reaktionen im Ziel
Ich habe es versucht, aber als am letzten Anstieg die Kletterasse das Tempo forciert haben, konnte ich nicht mehr mitgehen und kam wenige Sekunden hinter ihnen ins Ziel. Aber ich bin zufrieden, denn wenn man es nie versucht, kann man auch nie etwas erreichen. Morgen ist wieder ein neuer Tag und eine neue Chance für unser Team.“ – Lukas Pöstlberger

„Besonders am Anfang sind die Jungs gut gefahren und haben keine allzu große Gruppe weggehen lassen. Wir sind auf Pösti gefahren und er war bis zur letzten Kilometer Marke bei den ganzen Favoriten und kletterstarken Fahrer vorne dabei. Daher können wir uns nichts vorwerfen und auch mit seiner Leistung bei so einem Anstieg zufrieden sein.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

BORA – hansgrohe ist komplett, auch Christoph Pfingsten unterschreibt für 2019.

Beste Nachricht der Woche, Pfingsten und Weihnachten an einem Tag!

Mit der einjährigen Vertragsverlängerung von Christoph Pfingsten ist der BORA – hansgrohe Kader komplett. Insgesamt 27 Fahrer aus 10 Nationen, darunter acht Deutsche, bilden das Team für 2019.

„Ich denke, wir haben für 2019 eine sehr gute Mannschaft zusammenstellen können. Nachdem Michael Kolar seine Karriere im Sommer beendet hat, verlassen uns Alex Saramotins und Matteo Pelucchi zum Saisonende. Mit der Verpflichtung von Maximilian Schachmann ist uns ein großer Coup gelungen. Generell unterstreichen wir mit acht deutschen Fahrern unsere Heimat und Rolle für den deutschen Radsport. Jempy Drucker und Oscar Gatto werden unsere Klassiker-Truppe verstärken. Sie bringen auch zusätzliche Erfahrung in unseren Kader. Ich bin zuversichtlich, dass wir 2019 an unsere Erfolge dieser Saison anknüpfen können. Bei den Grand Tours haben wir sicherlich auch noch Luft nach oben.“ – Ralph Denk, Team Manager

BORA – hansgrohe 2019:
Pascal Ackermann (Ger), Erik Baska (Svk), Cesare Benedetti (Ita), Sam Bennett (Irl), Maciej Bodnar (Pol), Emanuel Buchmann (Ger), Marcus Burghardt (Ger), Jempy Drucker (Lux), Davide Formolo (Ita), Oscar Gatto (Ita), Felix Großschartner (Aut), Peter Kennaugh (Gbr), Leopold König (Cze), Patrick Konrad (Aut), Rafal Majka (Pol), Jay McCarthy (Aus), Gregor Mühlberger (Aut), Daniel Oss (Ita), Christoph Pfingsten (Ger), Pawel Poljanski (Pol), Lukas Pöstlberger (Aut), Juraj Sagan (Svk), Peter Sagan (Svk), Maximilian Schachmann (Ger), Andreas Schillinger (Ger), Michael Schwarzmann (Ger), Rüdiger Selig (Ger).
© BORA – hansgrohe

Zweiter Etappensieg in Folge! Sam Bennett gewinnt nach einem langen Sprint die dritte Etappe der Tour of Turkey.

Die dritte Etappe der Türkei Rundfahrt sollte erneut eine für die schnellen Beine im Peloton sein. Die 137km Flachetappe von Fethiye nach Marmaris bot dem BORA – hansgrohe Sprinter Sam Bennett die Möglichkeit, seine Führung in der Gesamtwertung zu verteidigen. Wie auch gestern dominierte der BORA – hansgrohe Zug das Rennen und beschützte ihren Sprinter den gesamten Tag über. Das Finale kannte Sam gut aus dem vergangenen Jahr, sicherte er sich hier seinen dritten Etappensieg der Tour of Turkey 2017. Daher war es wie ein Déjà-vu, als seine Teamkollegen ihn in Position brachten und er einen langen Sprint begann. Kopf an Kopf mit M. Richeze sprintete der Ire dem Ziel entgegen und holte sich seinen zweiten Etappensieg bei der diesjährigen Tour of Turkey, verteidigt damit seine Führung in der Gesamt- wie auch in der Sprintwertung.

3. Etappe:
1. Sam Bennett (Bora-hansgrohe)
2. Maximiliano Richeze (Quick-Step Floors) s.t.
3. John Degenkolb (Trek-Segafredo)
4. Patrick Bevan (BMC)
5. Ahmet Örken (Nationalteam Türkei)
6. Ivan Garcia (Bahrain-Merida)
7. Alexey Lutsenko (Astana)
8. Nathan Haas (Katusha-Alpecin)
9. Prezemyslaw Kasperkiewicz (Delko Marseille)
10. Mikel Aristi (Euskadi Basque)

Gesamtstand:
1. Sam Bennett (Bora-Hansgrohe)
2. Maximiliano Richeze (Quick-Step Floors) +0:10
3. John Degenkolb (Trek-Segafredo)+0:22
4. Jempy Drucker (BMC) s.t.
5. Thomas Sprengers (Sport Vlaanderen) +0:23

Reaktionen im Ziel
„Ich dachte, der Anstieg würde schwerer sein, aber er war eigentlich relativ angenehm. Nur auf den letzten 500m wurde es hart, konnte ihn aber gut meistern. Die Abfahrt war danach schnell, viele Fahrer fielen zurück und ich dachte, sie würden nicht mehr zurückkommen, schafften es jedoch. Es war danach ein Kampf, um die Hinterräder aber mein Team hat erneut wieder einen tollen Job gemacht und mich den gesamten Tag über beschützt. Ich war auf den letzten 500m am Quick-Step Floors Zug dran. 200m vor dem Ziel wurde leicht gezögert und ich dachte, ich gehe einfach, nicht das mich noch jemand überholen kann, und begann einen langen Sprint. Einen Moment lang dachte ich, dass er zu lang war aber es gelang mir und ich bin überglücklich.“ – Sam Bennett

„Was soll ich sagen, wir wussten alle, dass Sam aber auch die anderen Fahrer mehr als motiviert sind, unser Führungstrikot zu verteidigen. Und das haben die Jungs mehr als perfekt ausgeführt. Juraj, Matteo, Maciej und Alex beschützten Sam den gesamten Tag und in den Anstiegen waren Lukas und Jay an seiner Seite. Das Team hat erneut stark zusammengearbeitet und Sam hat diese Teamleistung mit einem weiteren Sieg abgerundet.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Sam Bennett sichert sich in beeindruckender Manier den Etappensieg in Antalya.

Die zweite Etappe der Türkei Rundfahrt führte von Alanya nach Antalya über 155 flache Kilometer, wo sich am Ende Sam Bennett beeindruckend den Tagessieg sicherte. Wie auch gestern, setzte sich eine kleine Gruppe mit wenigen Minuten Vorsprung vom Feld ab, während BORA – hansgrohe die Kontrolle im Hauptfeld übernahm. Die Mannschaft aus Raubling zeigte erneut eine unglaubliche Teamleistung und konnte kurz vor dem Ziel die Gruppe stellen und begann ihr Lead-out für Sam Bennett. Der irische Sprinter war optimal positioniert und vollendete eine tolle Teamarbeit mit einem großartigen Etappensieg vor A.J. Hodeg. Mit diesem Sieg übernahm der BORA – hansgrohe Sprinter die Führung in der Sprintwertung wie auch in der Gesamtwertung der Türkei Rundfahrt.
2. Etappe
1. Sam Bennett (Bora-hansgrohe)
2. Alvaro Hodeg (Quick-Step Floors) s.t.
3. Simone Consonni (UAE Team Emirates)
4. Jempy Drucker (BMC)
5. Ivan Garcia (Bahrain-Merida)
6. Edward Theuns (Sunweb)
7. John Degenkolb (Trek-Segafredo)
8. Enrique Sanz Unzue (Euskadi Basque)
9. Luca Pacioni (Wilier Triestina-Selle Italia)
10. Alexander Porsev (Gazprom-Rusvelo)

Gesamtstand:
1. Sam Bennett (Bora-Hansgrohe)
2. Maximiliano Richeze (Quick-Step Floors) +0:06
3. Jempy Drucker (BMC) + 0:12
4. Simone Consonni (UAE Team Emirates) s.t.
5. Kenneth Van Rooy (Sport Vlaanderen-Baloise) +0:13

Reaktionen im Ziel
„Ich bin überglücklich. Es ist wie eine Erleichterung, würde aber nicht sagen, dass ich nun entspannen kann, aber es ist etwas Druck weg. Es gibt noch einige Möglichkeiten, jedenfalls hat das Team heute perfekt gearbeitet, dafür möchte ich ihnen danken. Im Finale war ich mir nicht wirklich sicher, ob wir die Gruppe noch einholen können, waren es doch nur mehr 10km, und diese waren gefährlich. Ich wollte eigentlich meine Hände hochheben aber Quick-Step Floors kam auf den letzten 500-600m sehr nahe. Es ist immer schön am Ende der Saison noch Siege einzufahren, es hält die Moral hoch.“ – Sam Bennett

„Nach dem gestrigen zweiten Platz, wollten wir heute natürlich auf Sieg fahren. Die Jungs haben den Plan perfekt umgesetzt und Sam vollendete eine tolle Teamarbeit mit einem schönen und starken Sieg. Wir haben nun das Führungs- wie auch Sprinttrikot und wollen diese natürlich verteidigen in den kommenden Etappen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Sam Bennett sprintet zum Auftakt der Tour of Turkey auf einen starken Platz 2

Die erste Etappe der Türkei Rundfahrt führte die Fahrer über 150km mit Start und Ziel in Konya. Die BORA – hansgrohe Fahrer übernahmen von Kilometer 0 an die Kontrolle und zeigten eine starke Teamleistung. Als die fünf Fahrer an der Spitze des Rennens kurz vor dem Ziel gestellt wurden, erwachte das Rennen zum Leben. In einem schwierigen Finale rutschten Fahrer auf den kurvenreichen Straßen immer wieder weg, doch der BORA – hansgrohe Zug brachte ihren Sprinter Sam in eine gute und vor allem sichere Position. In einem schnellen Finale sicherte sich jedoch Quick-Step Floors Fahrer M. Richeze den Tagessieg vor dem irischen Sprinter Sam Bennett.

1. Maximiliano Richeze (Quick-Step Floors)
2. Sam Bennett (Bora-hansgrohe) s.t.
3. Jempy Drucker (BMC) s.t.
4. Alvaro Hodeg (Quick-Step Floors) s.t.
5. Brenton Jones (Delko Marseille Provence KTM) s.t.
6. Simone Consonni (UAE Team Emirates) s.t.
7. Enrique Sanz (Euskadi-Murias) s.t.
8. Christophe Noppe (Sport Vlaanderen-Baloise) s.t.
9. Edward Theuns (Sunweb) s.t.
10. Luca Pacioni (Wilier Triestina-Selle Italia) s.t.

Reaktionen im Ziel
„Im Finale war ich in einer guten Position, aber ich wollte nicht zu viel riskieren bei diesem kniffeligen Finale, und wir haben noch fünf Etappen vor uns. Die letzte Kurve war hart, immer wieder rutschten Fahrer weg, daher wollten wir nicht noch mehr riskieren. Die Jungs haben heute einen tollen Job erledigt. Im Finale versuchte ich es, aber der Quick-Step Floors Zug war heute einfach schneller. Aber wir haben noch fünf Etappen und ich werde mein Bestes geben.“ – Sam Bennett

„Das Finale war gefährlich, vor allem die letzten Kurven. Sam war in einer aussichtsreichen Position, am Hinterrad der Quick-Step Fahrer, doch in der letzten Kurve rutschten immer wieder welche weg und somit verlor auch Sam an Position. Ein zweiter Platz ist natürlich gut, jedoch wollten wir ganz klar auf Sieg fahren. Nichtsdestotrotz haben die Jungs heute einen tollen Job gemacht, Juraj aber auch Maciej und Lukas. Alle haben immer wieder die Kontrolle übernommen und wir werden morgen wieder versuchen unseren Sprinter in Position zu bringen.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
| © BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Peter Kennaugh sprintet aufs Podium bei Tre Valli Varesine.

Der italienische Herbstklassiker Tre Valli Varesine führte die Fahrer über 212km von Saronno nach Varese. Das Renngeschehen wurde lange Zeit von fünf Ausreißern bestimmt aber mit 50km bis zum Ziel gelang es mehreren Fahrern, unter ihnen Rafal Majka und Emanuel Buchmann, zu der Fluchtgruppe aufzuschließen. Die zwei BORA – hansgrohe Fahrer fuhren in einer 14-köpfigen Gruppe an der Spitze des Rennens bis sie mit 28km vor dem Ziel gestellt wurden. Auf den nächsten Kilometern wurden viele Angriffe lanciert und es gelang Peter Kennaugh und Emanuel Buchmann sich an die Spitze des Rennens zu setzen. Auf der leicht bergabführenden Zielgerade kam es zu einem Sprint aus einer reduzierten Gruppe, den T. Skujins für sich entschied. Peter belegte am Ende einen guten dritten Platz.

Ergebnis
1. Toms Skujins (Trek-Segafredo)
2. Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) s.t.
3. Peter Kennaugh (Bora-hansgrohe) s.t.
4. Michael Woods (EF-Drapac) s.t.
5. Mathias Frank (Ag2r La Mondiale) s.t.
6. Wilco Kelderman (Sunweb) s.t.
7. Rigoberto Uran (EF-Drapac) + 0:04 Minuten
8. Julien Simon (Cofidis) + 0:13
9. Giovanni Visconti (Bahrain-Merida) + 0:13
10. Gianluca Brambilla (Trek-Segafredo) + 0:13

Reaktionen im Ziel
„Heute ging ein hochkarätiges Fahrerfeld an den Start. Die Jungs fuhren immer sehr offensiv und versuchten sich an die Spitze des Rennens zu setzen. Emanuel [Buchmann] arbeitete hart, damit Peter [Kennaugh] auf dem letzten Anstieg eine Attacke lancieren konnte. Heute haben die Jungs sehr gut zusammengearbeitet und am Ende gelang es Peter einen Podestplatz zu erkämpfen. Leider war Pawel Poljanski heute in einen Sturz verwickelt aber zum Glück zog er sich keine Knochenbrüche zu.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Benedetti, Schwarzmann und Schillinger verlängern mit BORA – hansgrohe.

Alle drei Fahrer sind seit der ersten Stunde im Team von Ralph Denk und erhalten neue Verträge – Benedetti für zwei Jahre, Schwarzmann und Schillinger für ein Jahr. Als wichtige Helfer bringen sie Erfahrung in den Kader von BORA – hansgrohe.

„Benedetti, Schwarzmann und Schillinger sind nicht nur bereits seit 2010 bei mir im Team, alle drei sind wichtige Helfer. Cesare kommt eigentlich auf allen Terrains sehr gut zurecht und ist in den letzten Jahren zu einer echten Stütze gereift. Schwarzi erfüllt eine wichtige Aufgabe bei uns, wenn es um das Lead-out bei den Sprints geht, während Schilli ein wichtiger Helfer in unserer Klassikerfraktion ist. Ich freue mich sehr, dass alle drei weiter bei uns bleiben. Sie bringen sehr viel Erfahrung in das Team ein, damit können sie besonders den Jungen viel beibringen.“ – Ralph Denk, Team Manager

Peter Sagan bleibt bis Ende 2021 bei BORA – hansgrohe.

DER Star des internationalen Radsports bleibt auch weiterhin im Zentrum der Planungen von Ralph Denk. Sagan fühlt sich bei BORA – hansgrohe zuhause. Mit ihm an der Spitze will man auch in Zukunft große Erfolge einfahren. Neben Peter Sagan verlängern auch sein Bruder Juraj, Erik Baška, Maciej Bodnar, Daniel Oss und Marcus Burghardt ihre Verträge bis 2021 mit dem deutschen WorldTeam.

„Dank meiner beiden Hauptsponsoren BORA und hansgrohe, die ihr Engagement mit uns ja bereits frühzeitig verlängert haben, bin ich in der glücklichen Lage, bis 2021 über Planungssicherheit im Team zu verfügen. Peter ist das Aushängeschild des Radsports. Er ist nicht nur ein Erfolgsgarant in sportlicher Hinsicht, er ist eine echte Marke und fasziniert die Massen. Es ist nur logisch, dass wir ihn nun auch langfristig an uns binden. Wir verstehen uns alle großartig und es macht wirklich Spaß mit Peter zu arbeiten.
Man darf nie vergessen, dass wir erst das zweite Jahr in der WorldTour sind, dennoch haben wir schon sehr viel gemeinsam erreicht. Das Highlight was sicherlich der Sieg bei Paris-Roubaix. Wir sind aber noch lange nicht am Ende unserer Entwicklung, haben immer noch hochgesteckte Ziele, und mit Peter einen Fahrer mit unglaublichen Möglichkeiten im Team. Aber in Peters Windschatten können sich auch unsere jungen Talente in Ruhe entwickeln, da sich die mediale Aufmerksamkeit eigentlich immer auf ihn fokussiert. Auch das ist mir wichtig. Bei Fahrern wie Patrick Konrad, Pascal Ackermann oder Emanuel Buchmann hat das schon sehr gut geklappt. Ich denke, wir sind auf einem sehr guten Weg, um für die Zukunft breit aufgestellt zu sein. Ein wichtiger Baustein dabei ist und bleibt Peter Sagan.“ – Ralph Denk, Team Manager

Ich bin überglücklich, meinen Vertrag bis Ende 2021 verlängern zu können. Es war eine einfache Entscheidung. Auch wenn ich nächstes Jahr ohnehin noch einen Vertrag gehabt hätte, wollte ich mich so früh wie möglich an Ralph Denk und sein Team binden. Die letzten beiden Jahre waren wirklich besonders, auch in schwierigen Zeiten habe ich immer vollen Rückhalt gespürt, ich fühle mich einfach zuhause hier. Ich bin sicher, wir werden auch in Zukunft erfolgreich zusammenarbeiten und dabei viel Spaß haben.“ – Peter Sagan, 3x UCI Weltmeister

„Wir freuen uns sehr, dass Peter sich frühzeitig zu einer Vertragsverlängerung entschlossen hat. Die Entscheidung beruht auf gemeinsamen Ideen und Zielen und dem sehr guten Miteinander aller Beteiligten. BORA hatte ja bereits im April ein Zeichen gesetzt und das Engagement bis 2021 verlängert. Mit Peters Commitment können wir nun den Weg gemeinsam mit dem Team konsequent weitergehen. Peter Sagan ist ein Botschafter für den Radsport, er glänzt nicht nur durch außergewöhnliche Leistungen, er ist ein Teamplayer, überschreitet Grenzen, er überrascht und begeistert Menschen. Er ist ein Star für alle in einem Sport für alle, sogar über den Sport hinaus. Und er ist unser Markenbotschafter für ein Produkt für alle. Zusammen sind wir auf dem richtigen Weg, unserer Vision vom „Ende der Dunstabzugshaube“ wieder ein Stückchen näher zu kommen.“ – Willi Bruckbauer, Gründer und CEO BORA

„Wir sind sehr froh, dass Peter seinen Vertrag mit dem Team verlängert hat. Das ist ein Zeichen der Kontinuität und gleichzeitig eine große Chance, unsere sportlichen Leistungen weiter zu verbessern. Peter ist ein echter Botschafter für das BORA – hansgrohe Team und für seine Sponsoren. Als Held unserer Tour de France Kampagnen “Duschen wie ein Weltmeister” und “Your Daily Dose of Energy” hat er gezeigt, wie eine frische Dusche mit tiefer Entspannung bei sportlichen Höchstleistungen helfen kann. Dank der Leistungen von Peter und dem gesamten Team waren diese Kampagnen ein voller Erfolg. Wir haben sogar eine exklusive Peter Sagan Handbrause entwickelt, die auf seiner Webseite erhältlich ist. Auf weiterhin viel Erfolg mit Peter freuen wir uns sehr!” – Philippe Harinck, Projektmanager Sponsoring der Hansgrohe Group
© BORA – hansgrohe

Konrad, Mühlberger, Pöstlberger und Großschartner verlängern vorzeitig mit BORA – hansgrohe.


Die Österreicherfraktion bei BORA – hansgrohe verlängert vorzeitig bis Ende 2020. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit in den letzten Jahren, soll dieser gemeinsame Weg fortgesetzt, und der nächste Entwicklungsschritt in Angriff genommen werden.

„Alle unsre Österreicher im Team haben sich in den letzten Jahren wirklich hervorragend entwickelt. Sie sind zu Leistungsträgern im Team gereift, diesen erfolgreichen Weg möchten wir fortsetzen. Besonders Patrick – mit seinem 7. Gesamtrang beim Giro – hat den Sprung an die Spitze geschafft, und sich eine Leaderrolle für 2019 verdient. Mit Lukas planen wir weiterhin in Richtung Klassiker, während Gregor als Allrounder viele Türen noch offenstehen. Felix war das erste Jahr bei uns und hat mit seinem 10. Rang bei Paris-Nizza gezeigt, was in ihm steckt. Er braucht noch Zeit um sich wie die anderen in Ruhe zu entwickeln, da wollten wir schon jetzt zeigen, dass wir ihm diese Zeit auch geben werden.“ – Ralph Denk, Team Manager

„Mein Jahr bisher war annähernd perfekt, der Giro natürlich ein echtes Highlight. Ich bin 2018 so richtig in der Weltspitze angekommen, und da hat auch das Team eine entscheidende Rolle gespielt. Ich konnte mich in den letzten Jahren bei Ralph Denk ohne viel Druck in Ruhe entwickeln. Diesen erfolgreichen Weg werden wir nun gemeinsam fortsetzen. Das freut mich, denn es zeigt, dass das Team hinter mir steht. Ich fühle mich bei BORA – hansgrohe richtig wohl, das ist wichtig, das Umfeld stimmt einfach. Nun geht es darum, weiter konzentriert zu arbeiten.“ – Patrick Konrad

„Es ist immer schön, einen Vertrag früh zu verlängern. Man kann sich dann auf das Wesentliche konzentrieren. Bei uns im Team ist toll, dass man auch als junger Fahrer immer wieder Chancen bekommt, selbst auf Ergebnis zu fahren. Mit meinem Tour de France Debüt und meinem ersten WorldTour Sieg, konnte ich 2018 die Erwartungen an mich sicher erfüllen. Aber ich will mich weiter verbessern, dafür ist eine starke Mannschaft und ein professionelles Umfeld essenziell. Beides ist bei BORA – hansgrohe gegeben. Außerdem kommt bei uns der Spaß nie zu kurz, besonders unter uns Österreichern im Team.“ – Gregor Mühlberger

„Mein Frühjahr war zwar im Endeffekt ziemlich verkorkst. Spätestens seit den österreichischen Staatsmeisterschaften und meinem 2. Titel lief es aber richtig gut. Dass ich zum ersten Mal für die Tour de France nominiert worden bin, war ein echter Vertrauensbeweis. Die Vertragsverlängerung freut mich natürlich sehr. Ich möchte nun bei BORA – hansgrohe weiter als Rennfahrer reifen, und in Zukunft auch gerne mehr Verantwortung übernehmen. Dass wir vier Österreicher weiter zusammen fahren werden ist richtig klasse. Wir verstehen uns alle super, haben viel Spaß, auch das hilft dabei erfolgreich zu sein.“ – Lukas Pöstlberger

„Ich bin in diesem Jahr wirklich super bei BORA – hansgrohe aufgenommen worden. Wir haben einen tollen Spirit im Team, und ich bin froh, dass ich schon jetzt um ein weiteres Jahr verlängern konnte. Das Vertrauen, das mir alle entgegenbringen, gibt natürlich viel Selbstvertrauen. Nach meiner ersten richtigen WorldTour Saison 2018, geht es für mich nun darum meine Leistung zu stabilisieren. Bei BORA – hansgrohe habe ich ein perfektes Umfeld dafür.“ – Felix Großschartner
© BORA – hansgrohe

BORA – hansgrohe verpasst Medaille bei der Weltmeisterschaft im Mannschaftszeitfahren am Ende deutlich.

Nach einer akribischen Vorbereitung die letzten Wochen sollte heute zum Auftakt der Radweltmeisterschaften in Innsbruck ein Topresultat für BORA – hansgrohe herausspringen. Doch das Team blieb deutlich hinter den selbst gesteckten Zielen zurück. Sah es im ersten, flachen Streckenteil eigentlich noch gut aus, so konnte das Team am Ende nicht wie erhofft im Anstieg zulegen. Beim Sieg von Quickstep-Floors landete das Team aus Raubling am Ende auf Rang acht mit mehr als zwei Minuten Rückstand.

© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

23.09.2018: Männer Elite, MZF Ötztal – Innsbruck, 62,0 km
1. Quick – Step Floors 1:07:25
2. Team Sunweb +0:19
3. BMC Racing Team +0:20
4. Team Sky +0:45
5. Mitchelton – Scott +0:57
6. Movistar Team +1:32
7. Trek – Segafredo +2:04
8. Bora – Hansgrohe +2:08
9. CCC Sprandi Polkowice +2:38
10. Astana Pro Team +2:54
11. Team Katusha Alpecin +2:56
12. Elkov – Author +3:18
13. Team LottoNL – Jumbo +3:28
14. Team Vorarlberg Santic +4:47
15. AG2R La Mondiale +5:19
16. Team Felbermayr Simplon Wels +5:40
17. Tirol Cycling Team +6:25
18. Hrinkow Advarics Cycleang +7:03
19. Sangemini – Mg. K Vis – Vega +7:06
20. Team Lotto – Kern Haus +7:34
21. Dukla Banska Bystrica +8:10
22. WSA Pushbikers +8:40

Reaktionen im Ziel
„Wir hatten einen Plan für heute, von dem wir wussten, dass er riskant ist, und alles perfekt laufen muss, um am Ende vorne mitzumischen. Leider hatten wir heute nicht den besten Tag und darum konnten wir nicht umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Unsere Bergfahrer mussten schon im Flachteil zu viel arbeiten, damit fehlt am Anstieg die Kraft, um richtig zuzulegen. Mit dem Resultat sind wir sicher nicht zufrieden, aber wir können uns auch nichts vorwerfen. Wir haben uns sehr gut vorbereitet, heute wollte es aber einfach nicht klappen.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter

„Wir hatten nach 8 km eine eigene Zwischenzeit und haben dort schon gesehen, dass unser Speed im Flachen nicht hoch genug ist. Damit waren wir gezwungen unsere Taktik zu ändern, und das hat dann leider gar nicht funktioniert. Eigentlich wollten wir bis zum Berg relativ kräftesparend fahren, um dort dann richtig aufzudrehen. Aber wir haben nicht so richtig ins Rennen gefunden, mussten schon früh mehr investieren als geplant, und konnte dadurch am Ende nichts mehr zulegen. Natürlich sind wir jetzt enttäuscht. Gerade für uns Österreicher im Team hätte das heute ein schöner WM Auftakt werden sollen. Aber im Sport läuft eben nicht immer nach Wunsch, und die anderen bereiten sich auch sehr gut vor. Jetzt heißt es nach vorne blicken.“ – Patrick Konrad