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Nach starker Teamleistung kein Glück im Massensprint bei der dritten Etappe der Polen Rundfahrt. 


Die dritte Etappe war die letzte Chance für die Sprinter ihr Können unter Beweis zu stellen, bevor es in die Berge ging. Wie gewohnt war es der BORA – hansgrohe Zug, allen voran Cesare Benedetti, der das Hauptfeld anführte. Nachdem die Fluchtgruppe des Tages gestellt wurde, reihte sich das deutsche Team für ihren Kapitän Ackermann ein. Auf den letzten Metern wurde der Deutsche Meister blockiert und konnte seinen Sprint nicht beginnen. Der Tagessieg ging an À.J. Hodeg, der nun auch der neue Führende in der Gesamtwertung ist.
Die Etappe
Auch der dritte Tag der 75. Polen Rundfahrt sollte den Sprintern im Peloton gehören. 139km vom Stadion Slaski nach Zabrze, dem Ziel der 4. Etappe im Vorjahr, versprach wieder einen Massensprint. Zuvor musste das Feld eine Bergwertung, der vierten Kategorie in Rybnik und drei Sprintwertungen bewältigen, ehe es auf die 6,2km lange Zielrunden ging.
Die Team Taktik
Die Mannschaft kannte das Ziel aus dem Vorjahr, als Teamkollege Peter Sagan den dritten Platz belegte. Auch heute stellte sich das deutsche Team in die Dienste von Gesamtführenden Pascal Ackermann. Man konzentrierte sich darauf, keine große Gruppe wegzulassen und ihren Kapitän aus allen Schwierigkeiten rauszuhalten.
Das Rennen
Gleich nach dem Startschuss setzte sich ein Quartett mit einem maximalen Vorsprung von vier Minuten ab. Wieder war BORA – hansgrohe Fahrer Cesare Benedetti an der Spitze des Pelotons vertreten und gab das Tempo vor. Bei noch 77 zu fahrenden Kilometern sank der Vorsprung auf knapp zwei Minuten. Doch es dauerte viele Kilometer, bis das Feld auf die Ausreißer aufschließen konnte. Erst 10km vor dem Ziel war das Peloton wieder zusammen. Der BORA – hansgrohe Zug dominierte die letzten beiden Runden und brachte ihren Kapitän erneut in einer Top-Ausgangslage. Doch leider wurde Pascal Ackermann auf den letzten Metern von zwei Kontrahenten blockiert und konnte daher keinen richtigen Sprint aufbauen. Als 12. querte der Deutsche Meister die Linie, den Tagessieg holte sich der junge Kolumbianer À.J. Hodeg, der nun auch neuer Führender der Polen Rundfahrt ist.
Ergebnis
01 À. J. Hodeg 3:09:59
02 D. McLay +0:00
03 A. Greipel +0:00
Reaktionen im Ziel
„Die Jungs sind wirklich stark gefahren, aber als wir ins Finale kamen, habe ich die falsche Seite gewählt. Aber ja, das ist Radsport, manchmal gewinnst du und manchmal eben nicht. In einem Massensprint musst du dich innerhalb von Sekunden entscheiden. Jedenfalls bin ich mehr als glücklich, dass ich das Führungstrikot tragen durfte. Nun möchte ich meine Teamkollegen die nächsten Tage genauso unterstützen, wie sie mich in den letzten Tagen.“ – Pascal Ackermann
„Die Mannschaft hat heute wieder extrem gut gearbeitet. Cesare war, wie die letzten Tage, immer vorne und hat das Feld kontrolliert und darauf geachtet, dass die Gruppe nicht zu weit wegkommt. Im Finale sah alles perfekt aus, doch kurz vor Schluss wurde Pascal eingeklemmt und in so einem schnellen Sprint entscheiden Sekunden über Sieg oder Niederlage. Natürlich ist es schade, aber ich denke, das ist eben Radsport und ein wenig Glück gehört auch immer dazu. Ab morgen geht es in die Berge, und mit unseren vier Kletter-Assen haben wir auf alle Fälle gute Chancen auf weitere Top-Ergebnisse.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Zwei von zwei! Pascal Ackermann sprintet zu seinem zweiten beeindruckenden Etappensieg bei der Polen Rundfahrt.

Die heutige Etappe war erneut ein Tag für die schnellen Beine im Peloton. Pascal Ackermann nutzt seine Chancen, um sein Führungstrikot zu verteidigen und sprintet in Katowice zum zweiten Etappenerfolg. Wie auch gestern dominierte der BORA – hansgrohe Zug das Renngeschehen und verhalf dem Deutschen Meister seine Führung im Gesamtklassement weiter zu behalten.
Die Etappe
Die zweite Etappe der diesjährigen Polen Rundfahrt wurde in Tarnowskie Góry gestartet und führte über 156km nach Katowice. Die durchwegs flache Etappe war wieder ein Tag für die Sprinter im Feld, mit drei Sprintwertungen, die innerhalb weniger Kilometer aufeinanderfolgten. Kurz vor dem Ziel gab es noch zwei Bergwertungen, beide der Kategorie 4, bevor es viermal eine 20km lange Runde in Richtung Ziel zu fahren galt.
Die Team Taktik
Nach dem gestrigen Sieg war die Mannschaft mehr als motiviert, das Führungstrikot von Pascal Ackermann zu verteidigen. Das Team konzentrierte sich darauf, ihren Kapitän den Tag über zu beschützen. Der Zieleinlauf verlief leicht bergab, was dem deutschen Sprinter und seinen Qualitäten entgegenkam.
Das Rennen
Auch heute bildete sich relativ rasch eine Spitzengruppe. Nach nur 15km attackierten fünf Fahrer und setzten sich mit drei Minuten Vorsprung vom Feld, in dem BORA – hansgrohe die Führung übernahm, ab. Es dauerte lange Zeit, doch in der letzten Runde wurde die Fluchtgruppe gestellt und ein weiterer Massensprint stand am Programm. Der BORA – hansgrohe Zug formierte sich rund um ihren Sprinter und zeigte wieder eine starke Teamleistung. In einem hektischen Finale sprintet Pascal zu seinem zweiten Etappensieg in Folge, behält auch weiterhin das Führungstrikot und Sprinttrikot der 75. Polen Rundfahrt.
Ergebnis
01 P. Ackermann 3:16:39
02 A.J. Hodeg +0:00
03 G. Nizzolo +0:00

Reaktionen im Ziel
„Auch heute hat mein Team, vor allem Cesare, einen tollen Job gemacht. Sie haben mich den gesamten Tag aus allen Schwierigkeiten rausgehalten und mich ideal unterstützt. Im Finale brachten sie mich dann noch perfekt in Position und ich konnte meinen Sprint anziehen. Ich bin einfach so glücklich.“ – Pascal Ackermann
„Ich denke, besser als heute kann man es als Team nicht machen, und alles ist exakt nach Plan gelaufen. Wir haben eine kleine Fluchtgruppe weggelassen und dieser nie mehr als 2:30 min Vorsprung gewährt. Im Finale haben wir die Dynamik des Rennens genutzt, um die verbleibenden 45 Sekunden zu schließen und waren an den kritischen Punkten mit der gesamten Mannschaft ganz vorne, um Pascal aber auch die GC Fahrer aus allen Problemen rauszuhalten. Das Team war den ganzen Tag über extrem souverän und unser junger Sprinter hat die Mannschaftsarbeit mit der Abgebrühtheit eines Weltkasse-Routinier abgeschlossen. Eine Verneigung vor der gesamten Mannschaft. Erwähnen möchte ich noch Cesare, denn er ist das Rennen heute vom Start bis ins Finale alleine von vorne gefahren. Geil zu sehen, dass ein Fahrer der bei uns groß geworden ist zu einem der besten der Welt auf dieser Position gereift ist!“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Schwerer Tag für BORA-hansgrohe bei der Clásica San Sebastián.

Die Clásica San Sebastián ist traditionell als eines der härtesten und anspruchsvollsten Eintagesrennen im Kalender bekannt. Wie auch in den vergangenen Jahren kam es auf dem letzten Anstieg des Tages zu der entscheidenden Attacke. B. Mollema und J. Alaphilippe konnten sich vom Feld absetzen und lieferten sich einen harten Zweikampf, den der Franzose für sich entschied. Bester BORA – hansgrohe Fahrer war Jay McCarthy, der nach einem Sturz die Ziellinie auf dem 32. Platz querte.
Die Strecke
Die 38. Ausgabe des Rennens mit Start und Ziel in San Sebastián führte das Fahrerfeld über 228,7km und 8 kategorisierte Anstiege durch das landschaftlich schöne spanische Baskenland. Die ersten 45km verliefen nur leicht wellig, gefolgt von dem Alto Iturburu (7,1km, 4,9%), einem Anstieg der 2. Kategorie. Danach ging es wieder über hügeliges Terrain bis zur zweiten Hälfte der Rennstrecke. Innerhalb der letzten 130km standen nicht weniger als fünf kategorisierte Anstiege auf dem Programm. Der berühmteste Anstieg des Rennens, der Alto Jaizkibel (7,6km, 5,8%), sowie der Alto Arkale (3,2km, 5,5%) mussten je zwei Mal bewältigt werden. Nach der zweiten Passage des Arkale ging es zum letzten Anstieg des Tages, dem Alto Murgil Tontorra (1,8km, 11,3%). Diese knackige Rampe, die nur 8km vor dem Ziel zu überqueren war, wies mehrere Stellen mit mehr als 20 Prozent Steigung auf. Nach einer technischen Abfahrt mussten dann die letzten flachen 3km bis zum Ziel in Angriff genommen werden.
Teamtaktik
Das Team musste sich heute in einem hochkarätigen Konkurrenzfeld behaupten und sich auf ein hartes und taktisches Rennen gefasst machen. Während einige Teams mit Fahrern dabei waren, die an der diesjährigen kräftezehrenden Tour de France teilgenommen hatten, ging BORA – hansgrohe mit mehreren frischen Fahrern an den Start in San Sebastián. Mit mehr als 4000 Höhenmetern wurden heute von den Fahrern starke Kletterfähigkeiten verlangt, und die Strecke kam sowohl den Kletterern als auch den Puncheuren im Feld sehr entgegen.
Auf dem schwierigen Kurs um San Sebastian hoffte das Team auf ein solides Resultat von Jay McCarthy und Gregor Mühlberger, und ihre fünf Teamkollegen sollten sie heute voll unterstützen. Ziel war, diese zwei Fahrer in der ersten Gruppe, die erwartungsgemäß nach dem letzten Anstieg 7km vor dem Ziel in San Sebastián zuerst ankommen würde, zu platzieren. Aus dieser Gruppe heraus würden die beiden BORA – hansgrohe Fahrer dann eine Chance haben, um den Sieg zu kämpfen.
Das Rennen
Schon kurz nach dem Startschuss löste sich eine Gruppe von sechs Fahrern vom Feld und konnte nach 15 gefahrenen Kilometern einen Vorsprung von 4 Minuten herausfahren. Die Lücke zum Hauptfeld vergrößerte sich stetig und betrug maximal 7:45 Minuten nach der Überquerung des dritten Anstiegs des Tages. Die Rennsituation blieb meist unverändert aber mit 95km bis zum Ziel begann das Peloton das Tempo zu verschärfen, und der Abstand der sechs Ausreißer verringerte sich auf 3 Minuten. Nach der ersten Überquerung des Alto Arkale versuchte W. Anacona aus dem Hauptfeld zu den Ausreißern aufzuschließen aber sein Versuch wurde einige Kilometer später vereitelt. Kurz danach flog die Spitzengruppe unter dem hohen Tempo auseinander und somit blieb nur ein Ausreißer an der Spitze des Rennens. Der Solist C. Barthe ging über die Kuppe des Alto Jaizkibel mit nur 10 Sekunden Vorsprung. Obwohl das Feld den Franzosen auf der Abfahrt in Sichtweite hatte, gelang es ihm seinen Vorsprung auf mehr als 30 Sekunden auszubauen. Allerdings wurde er letztendlich vor dem letzten Anstieg des Alto Arkale gestellt. Auf dem Anstieg gab es einige Attacken und mehrere kleinere Gruppen formierten sich an der Spitze des Feldes. Jedoch sammelte das Feld diese Gruppen mit noch 28km bis zum Ziel wieder ein. 10km später ereignete sich ein Sturz, in dem Jay McCarthy verwickelt wurde, aber der Australier konnte das Rennen fortsetzen. Wie erwartet wurde die entscheidende Phase des Rennens auf dem letzten Anstieg des Tages eingeläutet. 8km vor dem Ziel begannen die Attacken der Favoriten und B. Mollema und J. Alaphilippe konnten sich absetzen. Das Duo machte am Ende den Sieg unter sich aus. Alaphilippe war der Endschnellere und gewann die 38. Auflage der Clásica San Sebastián. Bester BORA – hansgrohe Fahrer war Jay McCarthy, der nach einem Sturz den 32. Rang belegte.
Ergebnis
01 J. Aaphilippe 6:03:45
02 B. Mollema +0:00
03 A. Roux +0:16
04 G. Van Avermaet +0:16
05 J. Simon +0:16
32 J. McCarthy +2:22

Reaktionen im Ziel
„Heute versuchte das Team, Jay McCarthy voll zu unterstützen aber leider war er mit noch 18km bis zum Ziel in einen Unfall verwickelt. Er musste deswegen sein Rad wechseln und es gelang ihm nur auf dem letzten Anstieg auf das Hauptfeld wieder aufzuschließen. Kurz danach wurde er durch einen weiteren Unfall aufgehalten und es war ihm deshalb leider nicht mehr möglich vorne mitmischen zu können. Er hatte gute Beine und hätte er heute kein Pech gehabt, dann hätte er um eine Topplatzierung kämpfen können. Glücklicherweise wurden keine unserer Fahrer bei dem Unfall schwer verletzt. Es gibt noch viele Rennen in dieser Saison und deshalb auch noch mehr Chancen, gute Ergebnisse zu erzielen.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter

Beeindruckender Sieg von Pascal Ackermann zum Auftakt der Polen Rundfahrt.


Der Deutsche Meister bewies einmal mehr seine Sprinterqualitäten und sprintete zu einem weiteren WorldTour Sieg. Nachdem der BORA – hansgrohe Zug sich formierte, wurde die Fluchtgruppe des Tages kurz vor dem Ziel gestellt und der junge Sprinter vollendete eine perfekte Teamleistung mit seinem vierten WorldTour Sieg.
Die Etappe
Die 75. Tour de Pologne startete am Hauptplatz in Krakau, dem größten mittelalterlichen Platz in Europa. Nach fast 120 gefahrenen Kilometern kam das Peloton zurück nach Krakau, um die letzten drei Runden a 4km in Angriff zu nehmen. Die wellige Etappe hatte zwei Bergwertungen und eine Sprintwertung, also ein Tag, um mit einer größeren Fluchtgruppe durchkommen zu können oder sich im Sprint zu beweisen.
Die Team Taktik
Die deutsche Mannschaft reiste mit London Sieger Pascal Ackermann nach Polen, daher konzentrierte man sich bei den Sprintetappen ganz auf den Deutschen Meister. Für das Gesamtklassement hatte die deutsche Mannschaft mehrere Kandidaten. Neben Davide Formolo, der in dieser Saison mehrere Podestplätze beim Corsa Rosa erzielt hatte, stand auch Emanuel Buchmann, der beim Criterium du Dauphine exzellente Form zeigte, am Start. Aber auch der Siebte des Giro d’Italia, Patrick Konrad, war einer der Gesamtklassement Fahrer für die Polen Rundfahrt.
Das Rennen
Bei Temperaturen um die 35 Grad setzte sich die Fluchtgruppe des Tages unmittelbar nach dem Start ab. Das Quartett hatte schnell einen Vorsprung von mehreren Minuten auf das Peloton. Die BORA – hansgrohe Equipe übernahm immer wieder die Kontrolle im Hauptfeld, und 10km vor dem Ziel wurde die Fluchtgruppe gestellt. Das Feld raste in die letzte Runde, als sich der BORA – hansgrohe Zug rund um den Deutschen Meister formierte. In einem packenden Finale flog Ackermann seinem vierten WorldTour Sieg entgegen und vollendete mit diesem Sieg die tolle Teamleistung. Mit diesem Sieg schlüpft der junge Sprinter auch in das Leader-, wie auch in das Sprinttrikot der Polen Rundfahrt.
DOWNLOAD | © BORA – hansgrohe / Bettiniphoto
Ergebnis
01 P. Ackermann 2:59:11
02 J. Hodeg +0:00
03 M. Trentin +0:00
Reaktionen im Ziel
„Das Team war einfach unglaublich, sie haben den gesamten Tag an der Spitze des Feldes gearbeitet. Als wir in das Finale kamen, war ich in der perfekten Position und habe einfach die tolle Teamarbeit vollendet. Es ist mein erstes Rennen hier in Polen, und, umgeben von so vielen tollen Fans, den Sieg einzufahren, ist einfach nur das Sahnenhäubchen. Morgen ist wieder eine flache Etappe und natürlich möchte ich mein Trikot verteidigen.“ – Pascal Ackermann
“Was soll ich sagen, Pascal hat einfach einen Lauf und ist gut in Form. Die Jungs haben heute einen herausragenden Job erledigt. Sie haben Pascal den gesamten Tag über beschützt und ihn perfekt in Position gebracht und er hat diese tolle Teamarbeit mit einem weiteren beeindruckenden Sieg abgerundet.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter

Marcus Burghardt wiederholt Heimsieg für BORA – hansgrohe bei Bruckmühler Radsportnacht.


Durch ein hochkarätiges Starterfeld mit den deutschen WorldTour Profis Marcus Burghardt, Rudi Selig (beide BORA – hansgrohe) und Nico Denz (AG2R Mondial), konnte der RSV Götingen Bruckmühl einmal mehr ein echtes Radsportfest nach Bruckmühl zaubern. Während Burghardt seinen Vorjahressieg im Hauptrennen, dem Kriterium wiederholen kann, sorgt Rudi Selig mit seinem Sieg im neu eingeführten Ausscheidungsrennen für eine 100%-Ausbeute von BORA – hansgrohe in Bruckmühl.

Mit einem neuen Bewerb wurde die diesjährige Bruckmühler Radsportnacht für die Profis eröffnet. Ein Ausscheidungsrennen, bei dem zuerst jede Runde die letzten beiden Fahrer ausscheiden mussten, bis zu den letzten zehn Runden, von da an schied jeweils ein Fahrer pro Runde aus dem Rennen. Ein spannungsgeladener Bewerb den am Ende Rudi Selig von BORA – hansgrohe, vor Leif Lampater (Heizomat Rad-Net Rose) und Georg Zimmermann (Tirol Cycling Team) für sich entscheiden konnte.
Dieser neue Auftakt der Bruckmühler Radsportnacht hatte zur Folge, dass das Kriterium in diesem Jahr auf 80 Runden, etwa 48 km, verkürzt wurde. Allerdings wurde das Rennen dadurch noch schneller als die letzten Jahre eröffnet. Die Maloja Pushbikers prägten die erste Rennphase und schon vor der ersten Prämienrunde setzten sich zwei Fahrer, darunter Helmut Trettwer, vom Feld ab. Dort versuchten vor allem die WorldTour Profis das Rennen zu kontrollieren. Doch Trettwer und sein Fluchtgefährte Florenz Knauer holten nicht nur die ersten Punktewertungen, sie vollzogen auch einen Rundengewinn und lagen damit an der Spitze des Rennens.
Kurz darauf machte sich ein weiterer Pushbiker, Christian Grasmann, mit Nico Denz auf und davon, doch diesmal reagierte auch das BORA – hansgrohe Duo Burghardt und Selig. Etwa zur Rennhälfte hatten weitere sieben Fahrer, darunter alle Favoriten, einen Rundengewinn vollzogen, und Grasmann führte nun das Rennen an. Eine weitere Dreiergruppe setzte sich vom Feld ab, doch bevor diese in die Nullrunde aufschließen konnten, attackierte auch Grasmann und Denz. Zu einer Reaktion gezwungen, drücken die BORA – hansgrohe Profis im Feld aufs Tempo, und wenige Runden später war die Spitzengruppe wieder gestellt.
Erst auf den letzten 20 Runden fiel die Entscheidung. Zuerst holte Denz einen Wertungssieg und schloss damit zu Grasmann auf. Beide lagen nun punktgleich an der Spitze des Rennens. Doch den vorletzten Punktesprint bereitete Selig perfekt für Burghardt vor. Der Vorjahressieger nahm die volle Punktezahl mit, und setze wenig später noch eine Attacke. Grasmann und Denz versuchten zu folgen, doch Burghardt war es, der die letzte und entscheidende Wertung holte, und damit zum dritten Mal in Bruckmühl zum Sieg fuhr. Mit 21 Punkten lag er am Ende deutlich vor Nico Denz (16 Punkte) und Christian Grasmann (15 Punkte).

„Es ist immer etwas Besonderes in der Heimat Rennen zu fahren, speziell nach der Tour de France. Die meisten deutschen Fans verfolgen die Frankreich-Rundfahrt im TV, da freue ich mich, wenn ich mich hier vor Ort präsentieren, und so etwas zurückgeben kann. Das heute war mein Hattrick in Bruckmühl, das ist der Wahnsinn. In diesem Jahr war es noch schwerer als die letzten Jahre, da ich mit Rudi Selig nur einen Teamkollegen dabei hatte. Aber Rudi hat mich am Ende perfekt lanciert und ich hatte auch noch ein paar Reserven, da ich mich am Anfang etwas zurückgehalten haben. Es war echt knapp auf der Zielgeraden, aber es hat gereicht, nur das zählt.“ – Marcus Burghardt
© BORA – hansgrohe / Ralph Scherzer:
Weiter Infos unter:

http://www.rsv-goetting-bruckmuehl.de

Pascal Ackermann holt sich seinen dritten WorldTour Sieg bei Prudential Ride London. 


Nach einem Sturz bei der 80km Marke, arbeitete der BORA – hansgrohe Zug ideal, um ihren Sprinter Pascal Ackermann für das Finale perfekt in Position zu bringen. Der junge Sprinter wartete auf den perfekten Moment und flog seinem dritten WorldTour Sieg entgegen und sicherte sich vor E. Viviani den Sieg.
Der Kurs
Nachdem Grand Prix Cerami, reiste die BORA – hansgrohe Mannschaft weiter nach London, um beim 1.UWT Rennen an den Start zu gehen. Der 187km lange Kurs verlief durch die Innenstadt von London und hatte 5 Sprint- aber auch 5 Bergwertungen der 2. Kategorie im Londoner Süden.
Die Team Taktik
Die deutsche Mannschaft konzentrierte sich auf ihren Deutschen Meister, Pascal Ackermann. Vor allem für das Finale, wollte das Team für ihren Sprinter da sein, um ihn in eine perfekte Position zu bringen, um ein weiteres tolles Ergebnis zu erzielen.
Das Rennen
Auf nassen Straßen wurde das Rennen um kurz vor 14:00 gestartet. Nach nur wenigen Kilometern attackierte eine Gruppe von sechs Fahrern und hatte schnell einen mehrminütigen Vorsprung auf das Peloton, in dem BORA – hansgrohe fuhr. Später konnten Jay McCarthy und auch Peter Kennaugh auf die Spitzengruppe aufschließen, doch wie erwartet kam es kurz vor dem Ziel zum Zusammenschluss. Im Finale brachten Rudi Selig und Christoph Pfingsten den Deutschen Meister perfekt in Position. Der junge BORA – hansgrohe Sprinter wartete auf den idealen Moment, um seinen Sprint anzuziehen und flog seinem dritten WorldTour Sieg entgegen.
Reaktionen im Ziel
„Heute war es schwer, der Regen machte den Kurs richtig gefährlich, 80km vor dem Ziel bin ich auch noch gestürzt und musste mein Rad wechseln. Im Finale brachten mich Rudi und Pfingsti perfekt in Position, sodass ich nur mehr auf den Moment gewartet habe, um meinen Sprint anzuziehen. London ist nun mein dritter WorldTour Sieg in dieser Saison und ich bin mehr als glücklich.“ – Pascal Ackermann
„Unsere Taktik ist total aufgegangen, wir hatten zwei Männer in der Spitzengruppe und der Sieg von Pascal hat die tolle Teamleistung abgerundet. Von Beginn an hat die Mannschaft perfekt zusammengearbeitet und im Finale Pascal ideal in Position gebracht. Man kann wirklich stolz sein auf so eine Mannschaft, die alles für einander geben.“– André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

1. Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe)
2. Elia Viviani (Quick-Step Floors) s.t.
3. Giacomo Nizzolo (Trek-Segafredo)
4. Ivan Garcia (Bahrain-Merida)
5. Simone Consonni (UAE Team Emirates)
6. Phil Bauhaus (Sunweb).
7. Jempy Drucker (BMC)
8. André Greipel (Lotto Soudal)
9. Jonas Koch (CCC Sprandi)
10. Rudy Barbier (AG2R)

UCI Weltmeister Peter Sagan erobert zum 6. Mal das Grüne Trikot der Tour de France.


Nach drei anstrengenden und fordernden Wochen ging die 105. Austragung der Tour de France heute mit der traditionellen Ehrenetappe zu Ende. Die Entscheidung über den Gesamtsieg war schon gestern gefallen und so ging es heute für eine ausgedünnte Sprinterriege um den Prestige-Sieg auf der Champs-Élysées, den sich A. Kristoff knapp vor J. Degenkolb holte. UCI Weltmeister Peter Sagan, der dieses Jahr drei Etappen gewann und das Gelbe Trikot auf der dritten Etappe trug, aber während der 17. Etappe schwer gestürzt war, gelang es sicher in Paris einzufahren. Noch immer unter den Folgen seiner Verletzungen leidend erkämpfte er sich den 8. Rang im finalen Sprint auf dem berühmten Prachtboulevard. Er holte sich mit Rekordvorsprung sein sechstes Grünes Trikot und zog damit mit Erik Zabel gleich. Der zweimalige Bergkönig der Tour, Rafał Majka, der Ambitionen im Gesamtklassement hegte, sich aber in der ersten Woche Sturzverletzungen zuzog, erreichte den 19. Rang in der Gesamtwertung.
Die Etappe
Die 116km lange Strecke begann in Houilles, einem Vorort im Nordwesten von Paris, von wo das Peloton auf flacher Ebene in Richtung Champs-Élysées rollte. Nach 54 gefahrenen Kilometern erreichten die Fahrer die französische Hauptstadt, wo sie dann die erste von insgesamt 9 Zielpassagen absolvieren mussten bevor es zum letzten großen Sprint-Showdown auf dem Kopfsteinpflaster der Champs-Élysées in Paris kam. Die letzte Etappe bot somit den Sprintern nochmal eine Chance ihre Bilanz aufzubessern.
Teamtaktik
Das gesamte Team sollte heute Peter Sagan unterstützen und ihn sicher nach Paris bringen. Um den Gewinn des Punktetrikots zu sichern und auf der Champs-Élysées mit dem Grünen Trikot geehrt zu werden, musste Sagan heute nur die Ziellinie in Paris überqueren. Nach einem schweren Sturz auf der 17. Etappe wird es dem UCI Weltmeister schwer möglich sein, voll im Finale mitsprinten zu können. Allerdings würde das Team versuchen, Peter so gut als möglich in eine gute Position für den finalen Sprint zu bringen.
Das Rennen
Traditionsgemäß wird der Träger des Gelben Trikots auf der letzten Etappe nicht mehr angegriffen um ihm so einen triumphalen Einzug in Paris zu ermöglichen. Zu Beginn der Etappe rollte das Fahrerfeld nur langsam durch die Vororte von Paris, und hatte so die Möglichkeit, das Ende einer schweren Tour de France etwas zu genießen bevor es zum großen Sprint-Showdown auf der Champs-Élysées kam.
Gleich vor der ersten Zieldurchfahrt gab es die erste Attacke und kurz danach gelang es einem Quintett zum Solo-Ausreißer aufzuschließen. Die Ausreißergruppe, die mit Klassikerspezialisten besetzt war, arbeitete gut zusammen und der Vorsprung betrug für lange Zeit etwa 40 Sekunden. Zurück im Hauptfeld versuchten die Sprinterteams die Fluchtgruppe zu jagen um einen Massensprint herbeizuführen. BORA – hansgrohe und Groupama-FDJ übernahmen Verantwortung im Feld und waren die treibende Kraft in der Verfolgung. Mit 12km bis zum Ziel lancierten zwei Fahrer eine Attacke aus dem Feld, wurden aber schnell vom Peloton wieder gestellt. Angeführt von BORA – hansgrohe machten die Sprinterteams, die heute einen Tagessieg im Visier hatten, wenig später Ernst und schlugen ein hohes Tempo an. Die Ausreißer wurden letztendlich vom rasenden Feld eingeholt und nach der Glocke für die letzte Runde formierten sich die Züge der Sprinter. Aber mit 2km bis zum Ziel setzte Daniel Oss eine Attacke mit Y. Lampaert, die aber vereitelt wurde und es kam letztendlich zum erwarteten Massensprint, den A. Kristoff für sich entschied. Noch immer unter den Folgen seiner Verletzungen leidend erkämpfte Peter Sagan den 8. Platz im finalen Sprint.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin sehr glücklich, mein sechstes Grünes Trikot geholt zu haben. Es ist ein unglaubliches Gefühl, besonders nach meinem Sturz und den drei schweren Renntagen, die danach folgten. Es war nicht leicht, aber am Ende habe ich es geschafft! Ich danke allen BORA-hansgrohe Fahrern, Teammitgliedern und Sponsoren für ihre fantastische Unterstützung. Nochmals vielen Dank!“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister
„Wir hatten uns hohe Ziele gesteckt, einen Etappensieg, das Grüne Trikot und eine Top-5-Platzierung im Gesamtklassement. Am Ende haben wir drei Etappen gewonnen und das Grüne Trikot geholt, und wir haben somit die meisten unserer Ziele erreicht. Wir konnten unsere Ambitionen auf eine Top-5-Platzierung in der Gesamtwertung leider nicht erfüllen aber im Sport verläuft nicht immer alles nach Plan. Rafał stürzte zweimal auf der Roubaix-Etappe und das hat ihn spürbar beeinträchtigt. Aber in der letzten Woche fand er zu seiner alten Form zurück. Trotz seiner Verletzungen kämpfte Peter sehr hart und es gelang ihm letztendlich das Grüne Trikot zu erobern. Das Team arbeitete die ganzen drei Wochen wirklich gut zusammen und die Stimmung unter den Fahrern war toll. Ich bin sehr stolz auf das Team und möchte mich bei jedem Fahrer und allen Mitarbeitern für ihre großartige Arbeit bedanken. Mein Dank gilt auch BORA, hansgrohe, Specialized und allen anderen Sponsoren für ihre Unterstützung. Ich glaube, dass wir durch unsere guten Resultate in dieser Saison und bei der diesjährigen Tour ihre Unterstützung vergelten konnten.“ – Ralph Denk, Team Manager
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto & VeloImages
21. Etappe:
1. Alexander Kristoff (UAE Team Emirates)
2. John Degenkolb (Trek-Segafredo) s.t.
3. Arnaud Démare (Groupama-FDJ)
4. Edvald Boasson Hagen (Dimension Data)
5. Christophe Laporte (Cofidis)
6. Maximiliano Richeze (Quick-Step Floors)
7. Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida)
8. Peter Sagan (Bora-Hansgrohe )
9. Andrea Pasqualon (Wanty-Groupe Gobert)
10.Jasper De Buyst (Lotto Soudal)
Gesamtstand TdF 2018:
1. Geraint Thomas (Sky)
2. Tom Dumoulin (Sunweb) +1:51
3. Chris Froome (Sky) +2:24
5. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +6:08
6. Romain Bardet (AG2R) +6:57
7. Mikel Landa (Movistar) +7:37
8. Daniel Martin (UAE Team Emirates) +9:05
9. Ilnur Zakarin (Katusha-Alpecin) +12:37
10.Nairo Quintana (Movistar) +14:18
Punktewertung:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
Bergwertung:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
Nachwuchswertung:
1. Pierre Latour (AG2R)
Teamwertung:
1. Movistar

Tour de France Einzelzeitfahren läuft für BORA – hansgrohe nicht nach Wunsch.


Nach dem beeindrucken Sieg von Maciej Bodnar im letztjährigen Zweitfahren an der Tour de France, lief es heute nicht wirklich nach Wunsch. Der polnische Zeitfahrmeister kam auf der nassen und technisch anspruchsvollen Strecke nie wirklich in Tritt. Damit blieb BORA – hansgrohe heute ohne Topplatzierung beim Sieg von T. Doumolin. Den Gesamtsieg der Tour de France 2018 sicherte sich G. Thomas.
Die Etappe
Die Entscheidung in der Gesamtwertung der Tour de France 2018 fiel heute im Einzelzeitfahren auf der 20. Etappe. 31 Kilometer waren zwischen Saint-Pée-sur-Nivelle nach Espelette zurückzulegen. Der Parcours war dabei ausgesprochen wellig und technisch extrem anspruchsvoll. Enge, winkelige Straßen, Richtungsänderung auf Richtungsänderung machten es unglaublich schwierig den richtigen Rhythmus zu finden. Nasse Straßen machten das Rennen heute zusätzlich gefährlich.
Teamtaktik
Einzig Maciej Bodnar, der polnische Zeitfahrmeister, versuchte heute seinen Vorjahressieg zu verteidigen. Alle anderen BORA – hansgrohe Fahrer sollten keinerlei Risiko nehmen, und sicher im Ziel ankommen. Für Peter Sagan bot der heute Tag eine Gelegenheit sich etwas von seinen Sturzverletzungen zu erholen.
Das Rennen
Um 12:31:30 ging Bodnar heute früh ins Rennen. Es wurde erwartet, dass der polnische Zeitfahrmeister die erste echte Richtmarke setzten würde, auch wenn der Kurs nicht unbedingt seinen Roller-Fähigkeiten entgegenkam. Bodnar setzte zwar tatsächlich die ersten Bestzeiten, aber so richtig kam der polnische Zeitfahrspezialist nie in Tritt. Am Ende verpasste Bodnar auch noch eine Abzweigung, damit war seine Zeit ganz dahin. In 44:27 spielte Bodnar heute keine Rolle. Damit gilt die gesamte Aufmerksamkeit von BORA – hansgrohe nun dem Finale in Paris. Vielleicht kann dort noch einmal Peter Sagan zuschlagen.
Reaktionen im Ziel
„Es war ein sehr technischer und harter Kurs. Man musste immer Druck auf den Pedalen haben. Außerdem war es auch noch nass. Das alles kam mir nicht entgegen, aber ich hatte auch nicht meinen besten Tag. 500 m vor dem Ziel bin ich dann auch noch falsch abgebogen, das passte irgendwie zu meinem Tag heute. Am Ende war ich zu weit weg. Gestern haben wir alle viel Kraft investiert, um Peter zu helfen. Ich hätte mich gerne wie letztes Jahr auf das Zeitfahren vorbereitet, aber das klappt eben nicht immer.“ – Maciej Bodnar
„Ich bin froh, das Zeitfahren geschafft zu haben. Jetzt gilt mein Augenmerk Paris. Es geht mir schon etwas besser. Aber ich muss mich immer noch für die nächsten Rennen erholen.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister
„Das war heute kein Kurs für Bodi. Er hat nie richtig in Tritt gefunden und viele Kurven nicht richtig getroffen. Am Anfang waren seine Wattwerte auch nicht wirklich gut, aber ab der Mitte des Rennens wäre er eigentlich stark gewesen. Allerdings gab es keine Abschnitte, wo er diese Stärke hätte ausspielen können. Es läuft eben nicht jeden Tag nach Wunsch, und die Etappe gestern hat unseren Jungs noch einmal einiges an Kraft gekostet.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto & VeloImages
20. Etappe ZF:
1. Tom Dumoulin (Sunweb) 40:49
2. Chris Froome (Sky) +0:01
3. Geraint Thomas (Sky) +0:14
4. Michal Kwiatkowski (Sky) 41:242
5. Sören Kragh Andersen (Sunweb) +0:51
6. Bob Jungels (Quick-Step Floors) +0:52
7. Ilnur Zakarin (Katusha-Alpecin) +1:02
8. Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo) +1:12
9. Marc Soler (Movistar) +1:12
10. Michael Hepburn (Mitchelton-Scott) +1:23
Gesamtstand:
1. Geraint Thomas (Sky)
2. Tom Dumoulin (Sunweb) +1:51
3. Chris Froome (Sky) +2:24
4. Primosz Roglic (LottoNL-Jumbo) +3.22
5. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +6:08
6. Romain Bardet (AG2R) +6:57
7. Mikel Landa (Movistar) +7:37
8. Daniel Martin (UAE Team Emirates) +9:05
9. Ilnur Zakarin (Katusha-Alpecin) +12:37
10.Nairo Quintana (Movistar) +14:18
Punktewertung:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
Bergwertung:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
Nachwuchswertung:
1. Pierre Latour (AG2R)
Teamwertung:
1. Movistar

Majka kämpft bis zuletzt um den Etappensieg in Laruns, Sagan schleppt sich mit starken Schmerzen ins Ziel. 


Zwei Rennen liefen für BORA – hansgrohe heute auf der 19. Etappe der Tour de France parallel ab. Während an der Spitze Rafal Majka bis zu Letzt um den Sieg kämpfte, quälte sich Sagan am Ende des Feldes durch den Tag. Erst in der letzten Abfahrt, nach fast 5000 hm, wurde Majka von P. Roglic, dem späteren Sieger, gestellt und überholt. Der Rest des BORA – hansgrohe Teams gab alles, um Peter Sagan innerhalb des Zeitlimits ins Etappenziel zu bringen. Majka wurde am Ende Fünfter in Laruns. Sagan erreichte, umringt von seinen Teamkollegen, im Grupetto sicher das Ziel und führt weiter uneinholbar die Punktewertung an.
Die Etappe
Die 19. Etappe der Tour war zugleich auch die letzte Bergetappe. Mit dem Col d’Aspin, dem Tourmalet und dem Aubisque standen gleich drei Riesen der Pyrenäen auf dem Programm und das Profil der Etappe war entsprechend schwierig mit knapp weniger als 5000 hm. Gestartet wurde in Lourdes, wobei die ersten 60 Kilometer wellig mit zwei Bergwertungen der 4. Kategorie waren, danach ging es ins Hochgebirge. Der Aspin eröffnete die Kletterpartie, gefolgt vom Tourmalet. Nach einer langen Abfahrt stand mit dem Bordères ein Berg der zweiten Kategorie an, bevor als letzter Gipfel des Tages der Aubisque wartete. Von da ging es 20 Kilometer bergab ins Ziel nach Laruns.
Teamtaktik
Für den UCi Weltmeister und Leader in der Punktewertung Peter Sagan, ging es einzig darum den Tag innerhalb des Zeitlimits zu erreichen. Sagan litt immer noch stark unter den Folgen seines Sturzes, ihm stand ein harter Tag bevor. Alle anderen BORA – hansgrohe Fahrer sollten Rafal Majka dabei unterstützen in die Gruppe des Tages zu gehen. Dort sollte der polnische Kletterer um den Etappensieg kämpfen.
Das Rennen
Peter Sagen war heute von Beginn an in Schwierigkeiten. Der Folgen seines Sturzes wirkten sich heute stärker aus als gestern, und der UCI Weltmeister hatte sichtlich zu kämpfen und litt unter starken Schmerzen. Relativ schnell setzte sich eine 6-Mann-Gruppe vom Feld ab, wobei von BORA – hansgrohe Lukas Pöstlberger mit an der Spitze des Rennens war. Hinter der Spitze bildete sich eine 12-Mann-Verfolgergruppe. BORA – hansgrohe war auch dort mit Marcus Burghardt vertreten. Allerdings lag Rafal Majka im Feld, das nun Tempo rausnahm und schnell an die fünf Minuten Rückstand hatte. Während an der Spitze die Gruppen zusammenliefen, setzte sich noch vor dem Zwischensprint Katusha an die Spitze es Feldes, und der Vorsprung der 18 Ausreißer sank auf etwa 3:30 am Fuße des Anstiegs zum Aspin. Als einer der ersten Fahrer musste Sagan am Aspin vom Feld abreißen lassen. Maciej Bodnar und Daniel Oss blieben bei ihm, und es begann ein langer und zäher Kampf um die Karenzzeit. An der Spitze verloren Pöstlberger und Burghardt den Anschluss, während im Feld Movistar aktiv wurde. Am Tourmalet attackierte zuerst Landa mit Zakarin, wenig später schloss auch Bardet zu den beiden auf. Rafal Majka versuchte nun ebenfalls nach vorne zu kommen, und 6 km vor dem Gipfel hatten sich diese Fahrer zu einer stark besetzten Verfolgergruppe zusammengefunden. An der Bergwertung hatte die Gruppe um Majka nur mehr wenige Sekunden Rückstand zur Spitze, während Pater Sagan in der letzten Gruppe rund 15 Minuten zurücklag. Wenig später kamen die Gruppen an der Spitze zusammen. Am vorletzten Anstieg verkleinerte sich die Gruppe an der Spitze, im Feld drückte Lotto-Jumbo aufs Tempo und der Vorsprung der Ausreißer verkleinerte sich auf 1:45. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Gruppe am Ende des Rennens um Sagan immer größer und hatte etwa 22 Minuten Rückstand. Am letzten Anstieg konnte sich Rafal Majka von seinen Fluchtgefährten lösen. Doch auch in der Gruppe der Favoriten folgte nun Attacke auf Attacke und vor allem P. Roglic machte ungemein Tempo. Majka zeigte ein unglaublich starkes Rennen und behauptete sich gegen Roglic, Thomas und Co. nach allen Kräften. An der Bergwertung hatte der BORA – hansgrohe Kletterer noch etwa 15 Sekunden Vorsprung, doch Roglic ließ nicht locker. Er überholte Majka in der Abfahrt und fuhr zum Sieg, während Majka in der Gruppe dahinter Rang 5 erreichte. Dennoch zeigte der Pole heute alte Klasse und präsentierte sich wie ein echter Champion an der Spitze des Rennens. Der Rest des BORA – hansgrohe Teams versammelte sich geschlossen um Peter Sagan. Dieser erreicht am Ende sicher das Ziel im Zeitlimit, nach einem harten Kampf gegen Schmerzen und die Strecke den ganzen Tag über.
Reaktionen im Ziel
„Das war einer der härtesten Tage meiner Radsportkarriere. Meine Schmerzen, die Berge, die Hitze, der Tag wollte einfach nicht zu Ende gehen. Aber Aufgeben war keine Option, Paris ist so Nahe, und mein BORA – hansgrohe Team hat nicht nur heute, sondern über drei Wochen alles für dieses Trikot gegeben. Ich musste kämpfen! Ich möchte allen meinen Teamkollegen danken, sie waren 200 km bei mir, und ohne sie hätte ich es heute nicht geschafft. BORA – hansgrohe ist mehr als ein Team, wir sind wie eine Familie.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister
„Es war wieder eine extrem harte Etappe heute. Ich habe mich gut gefühlt, und habe versucht, um den Sieg zu kämpfen. In der letzten Woche sind meine Beine immer besser geworden, und ich war in vielen Etappen vorne. Es ist schade, dass es nicht gereicht hat, aber ich bin auch glücklich, dass meine Form wieder stimmt. Heute war ich der alte Majka. Neben den Stürzen in der ersten Woche, habe ich mir selbst vielleicht auch zu viel Druck um die Gesamtwertung gemacht. Ich möchte dem ganzen BORA – hansgrohe Team für ihre Unterstützung danken! Und nach der Tour kommt auch noch die Vuelta.“ – Rafal Majka
„Es war echt knapp heute für Rafal. Wir haben gehofft, dass er durchkommt, aber am Ende hat es nicht gereicht. Wir können uns nichts vorwerfen, denn wir hätten nichts besser machen können. Rafal war voll auf den Sieg fokussiert, und er hat alles gegeben. Lotto-Jumbo hat auch ein starkes Rennen gefahren, sie haben ihre Trümpfe gut gespielt und am Ende verdient gewonnen. Das ist Radsport. Dennoch war es eine großartige Leistung von Rafal, und schön zu sehen, dass er wieder auf höchstem Niveau fährt. Hinter dem Feld war für uns ein zweites Rennen. Peter musste wirklich hart kämpfen, um im Rennen zu bleiben. Er hatte den ganzen Tag starke Schmerzen, dass er es ins Ziel geschafft hat, fühlt sich wie ein Sieg an. Alle Jungs haben sich für Peter geopfert, das war echter Teamgeist.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto
19. Etappe:
1. Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo)
2. Geraint Thomas (Sky) +0:19
3. Romain Bardet (AG2R) s.t.
4. Daniel Martin (UAE Team Emirates)
5. Rafal Majka (Bora-hansgrohe)
6. Tom Dumoulin (Sunweb)
7. Mikel Landa (Movistar)
8. Chris Froome (Sky)
9. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo)
10. Ilnur Zakarin (Katusha-Alpecin)
Gesamtstand:
1. Geraint Thomas (Sky)
2. Tom Dumoulin (Sunweb) +2:05
3. Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo) +2:24
4. Chris Froome (Sky) +2:37
5. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +4:37
6. Mikel Landa (Movistar) +4:40
7. Romain Bardet (AG2R) +5:15
8. Daniel Martin (UAE Team Emirates) +6:39
9. Nairo Quintana (Movistar) +10:26
10. Ilnur Zakarin (Katusha-Alpecin) +11:49
Punktewertung:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
Bergwertung:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
Nachwuchswertung:
1. Pierre Latour (AG2R)
Teamwertung:
1. Movistar

Peter Kennaugh sprintet zum Sieg beim Grand Prix Cerami. 


Das belgische Eintagesrennen sah eine frühe Fluchtgruppe, in der auch BORA – hansgrohe Fahrer Peter Kennaugh vertreten war. Unter strömenden Regen hielt sich der Vorsprung der Gruppe bis ins Finale, in dem Peter Kennaugh eine späte Attacke lancierte und sich den Sieg vor J.Baugnies sicherte.
Der Kurs
Für viele Fahrer wurde heute beim 200 Kilometer langen Eintagesrennen GP Cerami, das von Saint-Ghislain nach Frameries führt die zweite Saisonhälfte eingeläutet. In der ersten Rennhälfte muss das Fahrerfeld fünf kürzere Anstiege bewältigen, darunter die Mauer von Geraardsbergen. Die Entscheidung wird wohl erst auf den letzten 1400 Metern fallen, wenn es noch mal bis zu acht Prozent zum Ziel bergauf geht.
Die Team Taktik
BORA – hansgrohe reiste mit vielen starken Fahrern nach Belgien. Jay McCarthy, der eine Etappe der Baskenland Rundfahrt gewinnen konnte, aber auch Peter Kennaugh war mehr als motiviert nach einer längeren Rennpause. Der Plan war, mit beiden Fahrern wichtige Gruppen zu besetzen, um ein gutes Tagesergebnis erzielen zu können.
Das Rennen
Gleich nach dem Startschuss setzte sich eine Gruppe, mit BORA – hansgrohe Fahrer Peter Kennaugh vom Feld ab, die schnell eine Lücke von drei Minuten öffnen konnte.
Auf den letzten 50km machten starke Regenfälle und Wind den Fahrer das Leben schwer. BORA – hansgrohe Fahrer Peter Kennaugh ging dennoch in die Offensive und blieb weiterhin in der Spitzengruppe des Tages. Das Rennen kam in die letzte Runde, als der BORA – hansgrohe Fahrer das Tempo erhöhte und sich mit einer späten Attacke den Sieg sicherte. Teamkollege Alex Saramotins wurde Vierter und Jay McCarthy querte die Linie auf dem 8. Platz.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin mehr als glücklich mit diesem Sieg heute. Ich fühlte mich von Beginn an gut, und ich denke, die Hitze am Start, half mir, war ich doch die letzten drei Wochen mit meinem Teamkollegen Jay in der Sierra Nevada, daher waren wir das Wetter gewöhnt. Ich denke, niemand hatte mich auf der Rechnung, nicht mal ich mich selbst. Aber ich fühlte mich gut, und in den letzten 20km wusste ich, es könnte etwas werden. Ich bin so froh, den Sieg nun an alle zurückzugeben, die so geduldig mit mir waren in den vergangenen Monaten. Ich möchte mich vor allem bei meiner Familie, Coach Dan Lorang und meinem Team bedanken. Ich hoffe, dass dieser Sieg ein gutes Zeichen ist und es so weiter gehen wird. Ich freue mich nun auf London, wo ich mein Glück wieder versuchen werden, aber wir haben ja auch noch Jay und Ackes mit, die beide in toller Form sind.“ – Peter Kennaugh
„Peter ist ein extrem starkes Rennen gefahren. Er ging gleich zu Beginn in die Spitzengruppe des Tages und konnte dort bis zum Finale bleiben. In der letzten Runde konnten einige Fahrer auf die Gruppe aufschließen, doch Peter attackierte immer wieder und setzte unmittelbar vor dem Ziel noch einmal nach und holte sich den Sieg. Das Team war heute stark unterwegs, die Jungs im Feld kontrollierten das Rennen für Peter an der Spitze.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto
Endstand:
1. Peter Kennaugh (Bora-hansgrohe)
2. Jerome Baugnies (Wanty-Groupe Gobert) s.t.
3. Benjamin DeClerq (Sport Vlaanderen)
4. Alekseys Saramotins (Bora-hansgrohe)
5. Jempy Drucker (BMC)

Trotz Sturzverletzung wird Peter Sagan in Pau Achter.


Nach seinem schweren Sturz gestern zeigt sich der UCI Weltmeister Peter Sagan heute schon wieder im Sprint. Auf der 18. Etappe der Tour de France wird er am Ende Achter. Eine herausragende Leistung, denn gezeichnet vom gestrigen Sturz, lässt sich Sagan in den Positionskämpfen keine Schwäche anmerken. Einzig auf den letzten 200 m hat Sagan beim Sieg von A. Demare nichts mehr zuzusetzen.
Die Etappe
Nach den ersten harten Pyrenäenetappen stand heute ein flaches Teilstück von Trie-sur-Baise nach Pau auf dem Programm. Die insgesamt 171 Kilometer begannen leicht fallend, bevor die Strecke ab Kilometer 40 hügeliger wurde. Dem Zwischensprint in Aurensan folgte einer ersten Bergwertung der 4. Kategorie. Danach blieb das Terrain weiter wellig bis zur zweiten Bergwertung der 4. Kategorie beim Kilometer 151. Die letzten 20 km zum Ziel waren dann flach.
Teamtaktik
Das Wichtigste zum Beginn: Peter Sagan konnte, trotz starker Schmerzen, zur 18. Etappe antreten. Eigentlich war die Etappe heute am Papier eine Sache für die Sprinter. Doch nach den Anstrengungen der letzten Tage, gab es auch eine Chance für eine größere Gruppe, da nicht mehr viele Sprinter im Feld vertreten waren, deren Mannschaften das Rennen kontrollieren konnten. BORA – hansgrohe hatte nach dem Sturz von Peter Sagan gestern kein vorrangiges Interesse an einem Sprint. Das Ziel war eher mit Oss, Burghardt oder Pöstlberger in eine Gruppe zu gehen, und so um den Etappensieg zu kämpfen. Für Sagan ging es einzig darum, den Tag so gut als möglich zu überstehen und sicher das Ziel in Pau zu erreichen.
Das Rennen
Wie erwartet begann das Rennen wieder extrem schnell mit vielen Attacken. Eigentlich dachte alle, dass am bergab führenden ersten Streckenteil lange dauern würde, bis sich eine Gruppe bilden konnte. Doch schon nach wenigen Kilometern waren fünf Fahrer an der Spitze des Rennens. Im Feld kontrollierten wie erwartet die Team Groupama-FDJ und UAE das Tempo, wobei sich auch BORA – hansgrohe an der Spitze zeigte. Den Ausreißern wurde nie mehr als zwei Minuten Vorsprung gewährt, und über weite Strecken der Etappe blieb diese Rennsituation unverändert. Bei einem Sturz im Hauptfeld ging Lukas Pöstlberger zu Boden, konnte aber ohne Probleme das Rennen wieder aufnehmen. Beim Zwischensprint des Tages zeigte sich auch Peter Sagan zum ersten Mal weiter vorne. Der UCI Weltmeister nahm als 5. des Feldes ein paar Punkte fürs Grüne Trikot mit. 30 km vor dem Ziel, lag der Abstand zwischen Spitze und Feld bei 45 Sekunden und das Rennen war voll unter Kontrolle der Sprinterteams. Auch BORA – hansgrohe begann sich nun mit Sagan im Feld nach vorne zu bewegen. Wenig später war der Kampf um die besten Positionen voll entbrannt. An der letzten Bergwertung des Tages folgten Attacken aus dem Feld, die zur Folge hatten, dass die Spitze 18 km vor dem Ziel eingeholt wurde. Das Tempo blieb hoch bis zum Schluss. Fünf Kilometer vor dem Ziel war BORA – hansgrohe geschlossen an der Spitze, doch auf den letzten 1000 m übernahm Groupama-FDJ das Kommando. Peter Sagan konnte nach seinem schweren Sturz gestern auf den letzten 200 m nichts mehr zusetzten. A. Demare holte den Etappensieg in Pau, Sagan landete auf Rang acht. Dennoch eine herausragende Leistung des stark angeschlagenen BORA – hansgrohe Leaders.
Reaktionen im Ziel
„Es war ein schwieriger Tag für mich, ich habe sehr gelitten, nicht nur wegen meiner Verletzungen, sondern auch wegen der Hitze. Mein Team hat wieder hervorragend gearbeitet und mich den ganzen Tag beschützt. Im Finale hatten wir eine perfekte Position. Ich wollte wirklich gewinnen, meinem BORA – hansgrohe Team etwas zurückgeben. Aber meine Beine schmerzen noch sehr. Ich muss mich weiter erholen, um morgen die schwere Bergetappe zu überstehen.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister
„Eigentlich war unser Plan heute in die Gruppe zu gehen. Allerdings haben wir nicht damit gerechnet, dass sich gleich eine der ersten Gruppen vom Feld absetzen kann. Das Rennen war dann unter Kontrolle der Sprinterteams. Wir haben einfach versucht uns so gut als möglich aus allen Schwierigkeiten herauszuhalten. Wir wollten Peter nicht in den Sprint schicken, aber 10 km vor dem Ziel ist er mit dem gesamten Team nach vorne gefahren. Es war offensichtlich, dass er nicht bei vollen Kräften war, aber es überhaupt nach so einem Sturz gleich wieder zu versuchen, zeigt aus welchem Holz er geschnitzt ist. Er ist ein außergewöhnlicher Typ in vielerlei Hinsicht.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto & VeloImages
18.Etappe:
1. Arnaud Démare (Groupama-FDJ)
2. Christophe Laporte (Cofidis) s.t.
3. Alexander Kristoff (UAE Team Emirates)
4. Edvald Boasson Hagen (Dimension Data)
5. Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida)
6. Ariel Maximiliano Richeze (Quick-Step Floors)
7. John Degenkolb (Trek-Segafredo)
8. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
9. Taylor Phinney (EF-Drapac)
10. Timothy Dupont (Wanty-Groupe Gobert)
Gesamtstand:
1. Geraint Thomas (Sky)
2. Tom Dumoulin (Sunweb) +1:59
3. Chris Froome (Sky) +2:31
4. Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo) +2:47
5. Nairo Quintana (Movistar) +3:30
6. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +4:19
7. Mikel Landa (Movistar) +4:34
8. Romain Bardet (AG2R) +5:13
9. Daniel Martin (UAE Team Emirates) +6:54
10. Jakob Fuglsang (Astana) +9:31
Punktewertung:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
Bergwertung:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
Nachwuchswertung:
1. Pierre Latour (AG2R)
Teamwertung:
1. Movistar