Schlagwort-Archiv: Catharine Pendrel

Fantastischer Weltcup Start

Sabine Spitz überrascht bei Auftakt in Tschechien mit Rang 2, bestes Ergebnis seit 2013


170520_21507_by_Weschta_CZE_NoveMesto_XCO_WE_Spitz

Ursprünglich wollte Olympiasiegerin Sabine Spitz (WIAWIS Bikes) 2017 gar nicht mehr im Olympischen Cross-Country antreten. Das Olympia-Desaster von Rio, durch das entzündete Knie verursacht, hat sie dazu bewogen es doch nochmals zu versuchen. Wie es aussieht eine gute Entscheidung. Mit Rang 2 beim ersten Mountainbike-Weltcup der Saison, ist sie so gut in Saison gestartet wie eigentlich noch nie in den letzen 21 Jahren. Damit überraschte sie sich nicht nur selbst. Dass sie in guter Verfassung ist konnte man spätestens seit dem Sieg beim sehr gut besetzten HC Rennen in Heubach ahnen, aber der Weltcup-Start ist nochmals etwas ganz anderes, wenn die versammelte Weltelite das erste mal die Karten auf den Tisch legt. “Unglaublich, dass es so gut gelaufen ist. Aber ich habe mich hervorragend gefühlt und hatte einfach nur Spass” freute sich Sabine Spitz im Ziel. Da konnte sie auch den sehr schlechten Start verschmerzen, den sie erste mal jenseits der Top 15 einreihen lies. In beeindruckender Manier eroberte sie schon in der Dritten von sechs Runden Rang zwei, denn sie bis in Ziel nicht mehr abgab. Lediglich Weltmeisterin Annika Langvad (DEN) war mit einer Siegerzeit von 1:28:45 Std, 56 Sek. schneller als die Deutschen Meisterin.

Weiterlesen

5. Lauf zum Mountainbike Weltcup, Mont Sainte Anne/ Kanada: Misslungene Olympia Generalprobe

Bilder oder Fotos hochladen
Kurz nach dem Start riss am Bike von Sabine Spitz die Kette

Sabine Spitz hat beim letzten Rennen vor den Olympischen Spielen Defektpech, Platz 22
Der fünfte Lauf zum Mountainbike-Weltcup in Kanada, sollte eine letzte Bewährungsprobe vor dem großen Saisonhöhepunkt bei den Olympischen Spielen am 20.08. in Rio werden. Daraus wurde leider nichts. Schon 100m nach dem Start riss am Bike von Olympiasiegerin Sabine Spitz die Kette. Ohnehin schon durch ein lädiertes Knie – von einem Trainingssturz herrührend – gehandicapt ins Rennen gegangen, war der Weg in die technische Zone weit, der Zeitverlust dementsprechend hoch. Als mit Abstand Letzte des 41köpfigen Starterfeldes wurde die Deutsche Meisterin bei der ersten Zieldurchfahrt notiert, fast 4 Minuten hinter der Schnellsten und späteren Siegerin Catharine Pendrel (CAN). Zu allem Überfluss musste sie bei der Reparatur der Kette, auch noch das zwei Minuten nach den Damen gestartete weibliche U23-Feld passieren lassen, was bei der Aufholjagd zusätzlich behinderte und Zeit kostete. Doch Sabine Spitz gab nicht auf und beendete das Rennen trotz aller Widrigkeiten auf Rang 22. “Es ist frustrierend wieder durch einen Defekt nicht das das Ergebnis zu erzielen, das möglich gewesen wäre. Mit Blick auf die Spiele fehlt mir jetzt aber auch ein echtes Feedback, wo ich stehe. Neben den Punkten, war das eine wesentliche Motivation, diesen Weltcup zu bestreiten” zeigte sich Sabine Spitz nach dem Rennen sehr unglücklich.

Weiterlesen

Mountainbike Weltcup Albstadt/Deutschland, 23.05.2016: Super Tag in Albstadt

Bilder oder Fotos hochladen
by_Kuestenbrueck_Sabine Spitz beim Weltcup in Albstadt

Olympiasiegerin Sabine Spitz belegt Platz 4 bei ihrem wohl letzten Heim-Weltcup,
“Top Ten…an einem super Tag auch weiter vorne…” wurde Olympiasiegerin Sabine Spitz im Vorfeld des Albstadt Mountainbike-Weltcups, bei der Frage nach den Zielen in der Presse zitiert. Mit Rang 4 wurde ein super Tag, beim vermeintlich letzten Rennen der höchsten Liga auf heimischen Boden. Schon in der ersten Rennphase der sieben zu fahrenden Runden, auf dem durch viele Höhenmeter geprägten Kurs, machte Sabine Spitz deutlich, dass heute mehr drin ist als eine Platzierung unter den besten 10. Zusammen mit Ex-Weltmeisterin Catharine Pendrel (CAN) wurde sie lange Zeit auf Rang 2 bzw. 3 notiert, wobei die Marathon Europameisterin vor allem in den Anstiegen einen stärkeren Eindruck als die Kanadierin hinterließ. Das Duell wurde letztlich durch einen unglücklichen Sturz von Sabine Spitz in der fünften Runde entschieden. Zwar konnte sie die Fahrt schnell vorsetzen und auch die verrutschten Bremshebel wieder in Position bringen, doch der Rhythmus war erst einmal weg, so dass sogar Gunn-Rita Dahle (NOR) von hinten wieder aufrücken konnte. Auf den letzen beiden Runden die Norwegerin in Schach zu halten gelang zwar hervorragend, allerdings musste Sabine Spitz in der letzten Runde die junge Schwedin Jenny Rissveds noch passieren lassen, was nach einer Fahrzeit von 1:35:06 Std. Rang vier bedeutete. Mit einem Vorsprung von 2:03 Min siegte Annika Langvad (DEN). Sabine Spitz zeigte sich überaus glücklich über ihren vierten Platz. Zum ersten Mal stand sie in Albstadt auf dem fünfköpfigen Weltcup-Podium. “Auf einer Strecke, die mir eigentlich nicht liegt so gut dabei zu sein ist für mich ein super Gefühl. Allerdings muss ich zugeben, dass die zig tausend Zuschauer für eine tolle Stimmung und für einen echten Heimvorteil gesorgt haben” freute sich Sabine Spitz über ihre beste Weltcup-Platzierung in Albstadt. Diese dürfte nun auch jegliche Zweifel an der Nominierung, für ihre fünften Olympischen Spiele ausgeräumt haben. Im Gesamtweltcup hat sich Sabine Spitz auf Rang 4 verbessert und schon am kommenden Sonntag steht in den Vogesen/ La Bresse der nächste Weltcup auf dem Programm.
Sabine Spitz war in den Tagen vor dem Heimweltcup in Albstadt ein gefragter Interviewpartner in Print und TV, wo jeweils auch die Erfolgaussichten abgefragt wurden. Nach zwei 11ten Platzen in den letzten beiden Jahren und dem traumatischen Erlebnis 2013, als sich die Deutsche Rekordmeisterin ieine schwere Schulterverletzung auf der schwäbischen Alb zugezogen hatte, zeigte sich Sabine Spitz trotz der Top-Ergebnisse in den letzten Rennen etwas vorsichtig und definierte ihren persönliche Ziel-Vorgabe mit einem Platz unter den ersten 10, oder auch etwas mehr wenn es perfekt läuft. Perfekt lief es dann zwar nicht – wenn man den schmerzhaften Sturz in der fünften Runde berücksichtig – aber ihre eigenen Erwartungen übertraf sie trotzdem deutlich. Dass ist umso erstaunlicher wenn man weiß, dass die 3,5 km lange Runde mit ihren 190hm ein extrem steiles Profil hat und damit vor allem den Kletterspezialistinnen entgegen kommt. Zu diesen zählt auch die Kanadierin Catharine Pendrel, die mit Sabine Spitz lange gemeinsam unterwegs war. Den Berg hinauf zeigte sich die Deutsche aber mindestens ebenbürtig wenn nicht sogar etwas stärker. “Es ging wirklich gut heute in den Anstiegen, was mich selber überrascht hat. Schon in der Starrunde, direkt das Bullentäle hinauf hätte ich schneller fahren können, wurde aber etwas blockiert. Eigentlich hatte ich erwartet, dass es dort schwer werden würde, das hohe Anfangstempo mitgehen zu können. Das gab mir natürlich ein gutes Gefühl”. Dieses sollte sie nicht täuschen, denn über die gesamte Renndistanz war Sabine Spitz im Live-Stream von Red Bull TV in vordersten Positionen zu sehen. Lediglich Annika Langvad war der Konkurrenz enteilt und fuhr im Solo zum Sieg. Im Kampf um die weiteren Podiums-Platzierungen mischte Sabine Spitz kräftig mit und zeigte, dass sie im Olympiajahr in der Weltspitze dabei ist. “In Albstadt so gut bestehen, gibt mir natürlich Selbstvertrauen mit Blick auf den Saisonhöhepunkt Olympische Spiele, auch weil die Anforderung dort ganz andere sind, die mir deutlich besser entgegenkommen”. zeigt sich Sabine Spitz optimistisch. Der Weltcup am nächsten Wochenende in Frankreich beendet die erste Saisonhälfte. Die nachfolgenden Wochen werden dann bis zum 20.08. ganz auf das Olympische Rennen in Rio ausgerichtet sein.
Weitere Informationen rund um Sabine Spitz:

http://www.sabine-spitz.com

Bilder oder Fotos hochladen
by_Kuestenbrueck_GER_Albstadt_XCO_WE_Ceremony_Spitz_Rissveds_Langvad_Pendrel_DahleFlesja

Sabine Spitz wieder auf dem Weltcup-Podium/  Ego Promotion

UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt: Schurters Sprint-Sieg vor großer Kulisse

Deutsche Damen sorgen für Top-Ergebnisse
Bilder oder Fotos hochladen

Mehr als 15.000 Zuschauer erlebten am Wochenende die vierte Auflage des UCI Mountainbike-Weltcups presented by Shimano in Albstadt. Vor großartiger Kulisse gewann am Sonntag Weltmeister Nino Schurter nach einem heißen Duell vor Julien Absalon und bei den Damen triumphierte Annika Langvad vor der großen Überraschung Jenny Rissveds. Zur Freude des deutschen Publikums fuhr Sabine Spitz auf Rang vier. Das U23-Rennen ging an den Neuseeländer Sam Gaze.

Nino Schurter hat nun auch die Albstadt-Lücke in seinem Palmares geschlossen. Der Schweizer Scott-Odlo-Fahrer gewann eine Sprint-Entscheidung gegen Julien Absalon (BMC Racing) auf den allerletzten Metern und jubelte nach 1:28:38 Stunden entsprechend ausgiebig über seinen 19. Weltcupsieg. Dritter wurde der Franzose Maxime Marotte der 55 Sekunden später ins Ziel kommt.

Wie erwartet wurde das Aufeinandertreffen in Albstadt erneut zur großen Show von Nino Schurter und Julien Absalon. Der Eidgenosse und der Franzose schüttelten vor über 10000 Zuschauern in der dritten Runde die letzten Begleiter ab und machten den Sieg unter sich aus. Wie schon so oft und wie auch vergangenes Jahr in Albstadt.

Sie attackieren sich, vielleicht eher halbherzig, sie beäugen sich, eine halbe Minute vor Maxime Marotte, der auf Rang drei unterwegs ist.

Zum Schluss wird taktiert und der zweite Franzose kommt noch mal auf 17 Sekunden heran. Doch Anfang der letzten Runde erhöht das Duo wieder das Tempo.

„Ich wollte nicht, dass Absalon noch mal angreift, deshalb habe ich ein bisschen angezogen“, so Schurter. Eine echte Attacke ist das allerdings nicht.
Bilder oder Fotos hochladen

So biegen die Duellanten gemeinsam um die letzte Kurve.

Als sie auf die Zielgerade kommen eröffnet Absalon den Sprint. „Das war mein Plan“, sagt Schurter. Doch der geht beinahe schief, weil er in der Kurve mit dem Hinterrad kurz weg rutscht. „Ich hatte schon kurz Angst, uh, jetzt wird’s dann knapp. Aber ich bin zufrieden, dass es geklappt hat. Solche Siege machen am meisten Spaß“, so Schurter. „Wenn ich top vorbereitet bin, kann ich auch auf so einer Strecke mit Julien mithalten und ihn schlagen.“

Es war wirklich sehr knapp und entsprechend groß war der Jubel bei Nino Schurter nach seinem 19. Weltcupsieg.
Bilder oder Fotos hochladen

„Es war ein super Rennen und ich fühlte mich sehr gut. Bei den Attacken, die Absalon gemacht hat, musste ich nie ans Limit“, erklärt Schurter.

Der geschlagene Absalon ist ein wenig enttäuscht, dass es nicht gereicht hat. „Es war eine Gelegenheit Nino mal im Sprint zu schlagen. Ich habe am letzten Anstieg versucht wegzukommen, aber das hat nicht geklappt. Bergrunter war ich diesmal ein bisschen schneller, aber Nino ist auf der Wiese wieder ran gekommen“, kommentiert Absalon.

Weiterlesen

UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt: 15000 feiern Neff und Absalon

Julien Absalon schraubte beim UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt mit seinem Sieg seine Rekordmarke auf 30, Jolanda Neff flog mit Eleganz durchs Bullentäle zum dritten Weltcupsieg in Folge und 15000 Zuschauer sorgten am Sonntag im Bullentäle für eine großartige Kulisse.

Das Herren-Rennen in Albstadt, das war gewissermaßen eine Wiederholung von Nove Mesto. Die gleichen fünf Protagonisten auf dem Podium, die ersten Vier allerdings mit verteilten Rollen.
Das Duell an der Spitze hieß diesmal Nino Schurter (Scott-Odlo) gegen Julien Absalon (BMC Racing). Olympiasieger Jaroslav Kulhavy kommt mit den steilen, langen Anstiegen und auch mit den kurvenreichen Abfahrten nicht so gut zurecht und kämpfte dafür mit Florian Vogel um Rang drei.

Weiterlesen

UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt: „Pay-Back-Time“ im Bullentäle

Bilder oder Fotos hochladen
by_Dobslaff_GER_Albstadt_XC_ME_ceremony_Giger_Schurter_Absalon_Tempier_Milatz

Der Auftakt zum UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Nove Mesto hat begeisternde Duelle geliefert. Jaroslav Kulhavy und Jolanda Neff wollen ihre weißen Jerseys am Sonntag in Albstadt verteidigen, aber die Konkurrenz trachtet nach Revanche. Das Bullentäle wird zur Bühne für eine heiße zweite Runde.

„Das wird ein anderes Rennen, sicherlich.“ Nino Schurter (Scott-Odlo), nach einem Duell auf Biegen und Brechen, Olympiasieger Jaroslav Kulhavy (Specialized Racing) in Nove Mesto knapp unterlegen, geht nicht davon aus, dass es am 31. Mai im Bullentäle automatisch zu einem Zweikampf mit dem Olympiasieger aus Tschechien kommt. Obwohl das Duo über eine Minute enteilte zwischen sich und die Konkurrenz brachte.

Weiterlesen