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Christoph Strasser krönt sich zum 1. Ultra-Meister


Der Steirer Christoph Strasser hat sich heute bei der Race Around Austria CHALLENGE presented by Fever-Tree in St. Georgen im Attergau zum ersten Österreichischen Meister im Ultradsport gekrönt! Mit einer Zeit von 15 Stunden und 54 Minuten unterbot er mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 35,3 km/h den bisherigen Streckenrekord um über eineinhalb Stunden.

Gestern um 17:00 Uhr fiel in St. Georgen im Attergau vor zahlreichen Zuschauern der Startschuss zur Race Around Austria CHALLENGE, den ersten Österreichischen Meisterschaften im Ultraradsport überhaupt. Im Uhrzeigersinn mussten die 50 Starter eine Distanz von 560 Kilometern mit 6.500 Höhenmetern rund um Oberösterreich im Einzelzeitfahrmodus absolvieren.
Mit 280 Watt rund um Oberösterreich
„Schon beim Start herrschte Gänsehautstimmung! Dieses Rennen ist und bleibt der weltweite Zuschauermagnet für uns Ultraradfahrer. Alleine im Mühlviertel standen mitten in der Nacht in den kleinen Dörfern hunderte Zuschauer an der Strecke! Meine Taktik ging voll auf: Ich wollte gleich mit Vollgas losfahren und das Tempo so lange wie möglich halten. Ich habe erwartet, zur Rennhälfte etwas einzugehen, dann lief es nach zwei Dritteln noch immer wie geschmiert – der erwartete Einbruch kam nicht. Es war ein perfektes Rennen für mich, ich konnte im Durchschnitt 280 Watt und eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 35km/h durchtreten“, freute sich Christoph Strasser im Ziel, wo er als erster Ultraradfahrer in der Geschichte im Beisein seiner Eltern und seines Trainers das Meistertrikot überstreifen durfte. Christoph gewann vor Manuel Dickbauer (17h35min) und Andreas Paster (18h09min). Bei den Damen holte sich die große Favoritin Barbara Mayer, die heuer bei den Zeitfahr-Staatsmeisterschaften überraschend Zweite wurde, mit einer Fahrzeit von 18h36min das Meistertrikot.
Verfolgungsrennen rund um Oberösterreich
Neben seinem Teamchef Michael Kogler wurde Christoph von zwei weiteren Kollegen betreut. „Er war irrsinnig stark und zusätzlich motivierte ihn, dass er nach und nach Einzelfahrer vor ihm einholte“, sagte Kogler. Und Christoph selbst sah noch einen weiteren Aspekt, der ihm beinahe Flügel verlieh: „Ich wartete ständig, dass mich die Teamstaffeln einholen. Doch nur ein Zweierteam kam einmal vorbei. Wenige Kilometer später konnte ich das Duo wieder passieren. Es war ein richtiges Verfolgungsrennen mit dem besseren Ende für mich.“
Noch zwei Projekte in diesem Jahr
„Die Challenge heute war mit 16 Stunden extrem kurz für mich. Ein noch kürzeres Rennen bestreite ich in einem Monat beim King of the Lake, dem größten Einzelzeitfahren in Österreich. Da geht es aber nur eine Stunde rund um den Attersee. Und danach fliege ich im Oktober noch einmal in die USA, wo ich die 24h Einzelzeitfahr-Weltmeisterschaft, wo ich 2016 schon Gold gewann, bestreite“, blickte der Kraubather voraus, dem das neue Meistertrikot zusätzliche Motivation bringt: „Das Meistertrikot war heute die Draufgabe. Die größte sportliche Wertigkeit hatte es, dass ich 16 Stunden lang die volle Leistung bringen konnte – darauf bin ich stolz. Ebenso, dass sich mit deutlichem Vorsprung ein neuer Streckenrekord ausgegangen ist!“
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Christoph Strasser: Vom Buchautor zum 1. österreichischen Meister?


Letzte Woche erlebte Christoph Strasser abseits des Extremsports ein Karrierehighlight: Im „Spacelend Coworking Space“ Graz präsentierte er im vollen Saal sein erstes Buch „Der Weg ist weiter als das Ziel“, das er in Kooperation mit dem Egoth-Verlag auf den Markt bringt. Und schon kommenden Mittwoch, den 15. August 2018, greift der fünffache Race Across America-Sieger nach dem nächsten sportlichen Meilenstein. Im Zuge des Race Around Austria werden erstmals offizielle österreichische Meisterschaften im Ultraradsport ausgetragen!

„Es war ein perfekter Abend in Graz: Ich durfte vor 100 Fans und Sportinteressierten mein erstes Buch präsentieren. Viele Wochen harter Abend stecken in der Autobiographie, in der ich meine Anfänge als Radsportler beschreibe und wo ich den Lesern Einblicke in meine Gedanken- und Seelenwelt eröffne. Das Buch ist kein Motivationsratgeber, es bildet viel mehr meine Hochs und Tiefs meiner acht Race Across America-Teilnahmen ab, beinhaltet viele teils lustige Anekdoten hinter den Kulissen der Rennen und des Trainingsalltags, wie auch meiner drei Erfolge beim Race Around Austria“, beschreibt Christoph Strasser. Auch Egon Theiner, Geschäftsführer des Egoth-Verlages, konnte die Präsentation des Buches kaum erwarten: „Die Zusammenarbeit mit Christoph Strasser verlief genauso, wie man sie sich mit dem erfolgreichsten Ultra-Radsportler der Gegenwart und überzeugten Teamplayer vorstellt: professionell, freundschaftlich und zielgerichtet.“
Die Präsentation in Graz war binnen Minuten ausverkauft. Für die weiteren Präsentationen am 3.9.2018 bei Thalia Wien-Mitte, am 12.9.2018 bei Thalia Linz und am 13.9.2018 bei Leykam-Morawa im Stadttheater Leoben sind noch Plätze verfügbar. Übrigens, die Buchpräsentation in Graz hat Christoph gemeinsam mit David Misch, 2013 Rookie of the Year beim Race Across America, durchgeführt. David Misch hat dabei sein zweites Buch mit dem Titel „Intensität“ vorgestellt, in dem er 18 Extremsportler, darunter auch Christoph, interviewed hat.
Nächstes Ziel: 1. Meistertrikot!
Ab 14. August beginnt in St. Georgen im Attergau das größte Ultra-Radrennen Österreichs. Neben der Langdistanz des Race Around Austria (RAA), die Christoph in den Jahren 2014 bis 2016 bereits drei Mal gewann, steht heuer vor allem die „Kurzversion“ ab 15. August im Interesse der Öffentlichkeit. Denn erstmals werden im Rahmen der Race Around Austria CHALLENGE presented by Fever-Tree Österreichische Meisterschaften im Ultraradsport ausgetragen. Auf der 560 Kilometer langen Strecke, gespickt mit 6.500 Höhenmetern, geht es für den Steirer um das rot-weiß-rot gestreifte Meistertrikot. „Das Meistertrikot ist natürlich mein großes Ziel“, sagt der Kraubather. Für Strasser ist es damit eine doppelte Premiere, denn obwohl er schon dreimal die Extremstrecke des RAA gewann, geht er als Challenge-Debütant am 15. August gegen 16:00 Uhr über die Startbühne in St. Georgen/Attergau. „Ich wollte schon im Vorjahr die Challenge bestreiten, aber da machte mir kurz zuvor ein durch einen Unfall verursachter Schlüsselbeinbruch einen Strich durch die Rechnung!“

Nach 17 bis 18 Stunden werden die schnellsten Fahrer am Donnerstagmorgen im Ziel in St. Georgen erwartet. Die Durchschnittsgeschwindigkeit des Vorjahressiegers betrug 32 Kilometer pro Stunde.
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Strasser schafft das Traumziel “RAAM #5″ in 8d1h23min!


Copyright: Lupi Spuma

Sehen so Sieger aus? Wunder Hintern, Finger taub, beleidigte Muskeln in den Oberschenkeln. Der Gang zur Dopingkontrolle ähnelte dem Canossagang. Nach 4.940 Kilometern von der West- bis zur Ostküste der Vereinigten Staaten durch zwölf Bundesstaaten hat Christoph Strasser das Ziel in Annapolis nach 8 Tagen 1 Stunde Stunden 23 Minuten als überlegener Sieger erlebt. Ein famoser Sieg mit über einem Tag Vorsprung und der zweitschnellsten Durchschnittsgeschwindigkeit ever!

4.940 Kilometer und 50.000 Höhenmeter. Die Strapazen quer durch die Vereinigten Staaten von Amerika über 3.000 Meter hohe Pässe in den Rocky Mountains und über 40 Grad heiße Wüstenpassagen haben auch beim weltbesten Ultraradfahrer Christoph Strasser Spuren hinterlassen. Trotz der Blessuren durch die Abnützung auf dem Rad und kaum hörbarer Stimme ist er glücklich. Der Steirer hat mit seinem fünften Triumph die Bestmarke des bisher slowenischen Rekordhalters Jure Robic, der leider 2010 bei einem Trainingsunfall tödlich verunglückt ist, eingestellt. „Es ist einfach unglaublich, dass ich mit Jure Robic gleichziehen konnte. Für mich war es mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 25,56 km/h das zweitschnellste RAAM aller Zeiten. Ich bin jetzt nur happy und froh, dass ich nach einem kurzen Erholungsschläfchen dann mit meiner tollen Mannschaft feiern kann“, freute sich der frisch gebackene Fünffachsieger.
Perfektes Rennen von Strasser trotz Regen im Finale
Der 35-jährige Steirer Christoph Strasser hat im Laufe seiner Karriere alles gewonnen, was man als Extremradfahrer gewinnen kann. Der 24h-Weltmeister und Weltrekordhalter über 24h auf der Bahn und Outdoor absolvierte in den letzten acht Tagen ein fast perfektes Rennen. 2013 und 2014, damals war die Strecke um bergige 140 Kilometer kürzer, finalisierte er unter acht Tagen. „Die 7 Tages-Marke lag auch heuer in Reichweite, aber am letzten Tag machte mir starker Regen nach den Appalachen zu schaffen“, sagte Christoph. Sein Teamchef Michael Kogler führt weiter aus: „Eine neue Rekordmarke bei einer Strecke, die 140 Kilometer länger als 2013 und 2014 ist, war vorab fast unmöglich zu schaffen. Eine Fahrt von unter acht Tagen über diese Distanz klappt nur bei optimalem Wetter mit Rückenwind und alle Faktoren müssen zusammenpassen. Diese haben heuer an einigen Tagen nicht gestimmt. Aber es war ein perfektes Rennen von Christoph!“

Insgesamt absolvierte Christoph Strasser in den vergangenen acht Tagen insgesamt 8:18 Stunden Schlafpausen. Inklusive kurzer Powernaps legte der Kraubather nur zwölf Schlaf-Stopps ein. „Leider brachen meine Konkurrenten heuer sehr schnell weg. Es war schon verdammt hart, wenn du wegen des großen Vorsprungs tagelang nur gegen den inneren Schweinehund und nicht gegen echte Konkurrenten fahren musst“, sagte Christoph in Annapolis.
Der nächste Streich in Österreich!
Nach der Erholung und Rehabilitation hat Christoph Strasser seinen nächsten Renneinsatz im August geplant – diesmal in der Heimat! Erstmals werden im Rahmen der Race Around Austria CHALLENGE presented by Fever-Tree Österreichische Meisterschaften im Ultraradsport ausgetragen. Auf der 560 Kilometer langen Strecke, gespickt mit 10.000 Höhenmetern, geht es für den Steirer um das rot-weiß-rot gestreifte Meistertrikot. Für Strasser ist es damit eine doppelte Premiere, denn obwohl er schon dreimal auf der Extremstrecke des Race Around Austria gewann (2014, 2015, 2016) geht er als Challenge-Debütant am 15. August gegen 16:00 Uhr über die Startbühne in St. Georgen/Attergau, gemeinsam mit 49 Konkurrenten. Nach 18 Stunden werden die schnellsten am Donnerstagmorgen im Ziel erwartet. Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt fast 32 Kilometer pro Stunde.
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RAAM/6. Tag: “Buchautor” Strasser erreicht letztes Rennviertel


Christoph Strasser befindet sich beim Race Across America nach etwas mehr als 5,5 Tagen kurz vor Indiana. Noch 1.350 der insgesamt 4.940 Kilometer langen Distanz liegen vor ihm. Nach 6,5 Stunden Schlafpause bei 5 Tagen und 14 Stunden Fahrzeit hat er kurz vor Indiana seinen Vorsprung weiter ausgebaut.
Das Ziel „RAAM Sieg #5“ rückt in greifbare Nähe! Christoph Strasser hat das letzte Rennviertel erreicht und bestreitet ein extrem starkes Race Across America. Und einen Titel beim laufenden RAAM hat er schon in er Tasche: Er war bei den drei schnellsten Teilstücken der schnellste Fahrer und darf sich somit „King of Prairie“ nennen. Auch das Schlafthema läuft wie geschmiert, wie Teamchef Michael Koger sagt: „Mit drei längeren Schlafpausen und einigen Powernaps hält er jetzt mit acht Ruhezeiten bei 6,5 Stunden Schlaf. Sein Sitzfleisch ist schon etwas in Mitleidenschaft gezogen. Aber das ist normal bei so einem Rennen und wird mit speziellen Salben behandelt.“
Klare Führung
Im Rennen hat der vierfache RAAM-Gewinner seine Führung auf den Luxbemburger Ralph Diseviscourt bereits auf 520 Kilometer ausgebaut. „Christoph fährt ein einsames Rennen an der Spitze. Da der Kampf mit den Konkurrenten wegfällt, ist das Rennen aus mentaler Sicht noch härter für ihn“, analysiert Trainer Markus Kinzlbauer. Hinter dem Luxbemburger hält der Steirer Thomas Mauerhofer die beste Dame Nicole Reist auf Distanz.
Vom RAAM zum Buchautor
In den letzten Monaten hat Christoph Strasser abseits des konsequenten Trainings für sein 8. Race Across America seine karge Freizeit vor allem einem Projekt gewidmet: Gemeinsam mit Egon Theiner vom Egoth-Verlag veröffentlicht er nach dem RAAM 2018 in der zweiten Julihälfte sein erstes Buch. „Das Buch ist kein Motivationsratgeber, sondern eine offene, ehrliche Autobiographie mit vielen Einblicken hinter die Kulissen des RAAM. Ich gebe in diesem Werk auch sehr viel Persönliches preis, vor allem liegt mir daran, meine Schwächen und Rückschläge genauer zu beleuchten – denn diese haben mich letztendlich dazu gebracht, immer wieder aufs Neue nach Verbesserungen zu suchen. Rückschläge lehren jedoch auch Demut und bewahren vor Höhenflügen, ein wesentlicher und wichtiger Faktor. Es wird also kein Buch einem Helden-Epos gleich sondern ein authentischer Einblick hinter die Fassade. Mir liegt daran zu zeigen, dass man als “normaler” Mensch diese “unvorstellbaren” Dinge erreichen kann“, beschreibt Christoph, der zu dem Projekt auch einen eigenen Blog betreibt:
Blog von Christoph Strasser: https://www.egoth.at/blog/author/CHRISTOPH-STRASSER

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RAAM 2018/Tag 5: Halfwaypoint ist erreicht!


Die großen Berge der Rocky Mountains sind Geschichte. Nach den endlosen Weiten von Kansas passiert Christoph Strasser beim Race Across America gerade Missouri. Gestern hat er nach einer Fahrzeit von 3 Tagen, 15 Stunden und 13 Minuten und nach 2.471 Kilometern Distanz mit überlegener Führung den Halfwaypoint erreicht!
Gestern Nachmittag, nach einer Fahrzeit von 3 Tagen, 15 Stunden und 13 Minuten, hat der vierfache RAAM-Gewinner Christoph Strasser den Halfwaypoint erreicht! Und das mit einem großen Vorsprung von knapp 400 Kilometern auf den Luxemburger Ralph Diseviscourt. Christophs erste Emotion, als er die Hälfte des Rennes erreichte: „Durst! Ich freue mich schon sehr auf Mineral-Zitrone im Zielort Annapolis!“
Seine Führung konnte der 24h-Weltmeister in den schier endlosen Weiten von Kansas und Missouri nach einer Fahrzeit von 4,5 Tagen auf 430 Kilometer ausbauen. Hinter dem Luxbemburger, der heuer das Race Across Italy gewann, hat sich der steirische Rookie Thomas Mauerhofer vor der weiterhin starken Schweizerin Nicole Reist an die dritte Stelle geschoben.
Kalorienschleuder RAAM
Mittlerweile kratzt Christoph Strasser an der 3.000 Kilometer-Marke! Seine Durchschnittsgeschwindigkeit seit dem Start liegt mit 27,5 km/h weiterhin sehr hoch. „Auch die Werte vom Elektrolythaushalt sind besser als im Vorjahr und auch die Lunge hört sich sehr gut an“, sagt Trainer Markus Kinzlbauer. Christophs Teamchef Michael Koger ergänzt: „Es läuft alles sehr gut. Auch die Kalorienzufuhr, täglich verbraucht er je nach Tageszeit zwischen 10.000 und 15.000 Kalorien, läuft optimal. Pro Stunde muss er 0,6 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen, macht in Summe rund 16 Liter pro Tag.“
Zeit unter acht Tagen möglich?
Auch wenn die Strecke heuer im Vergleich zu seinen Rekordfahrten von 2013 und 2014 um 140 Kilometer länger ist, könnte der Steirer eine Zeit von unter acht Tagen schaffen. „Die Traummarke von unter acht Tagen ist in Griffweite, wenn er den Schnitt der letzten Jahre beibehalten kann. Aber es gibt noch so viele Faktoren, wie das Wetter oder den Schlafentzug. Die größten Probleme für ihn selbst ist die Erwartungshaltung an sich selbst und die fehlende Konkurrenz. Probleme bereiten in der zweiten Rennhälfte des Race Across America auch das immer schwächer werdende Gefühl in den Fingern. Die daraus resultierende Unsicherheit beim Trinken mit nur einer Hand im Straßenverkehr kann zur gefährlichen Prozedur werden“, beschreibt Koger.
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RAAM 2018/Tag 3: Strassers Respekt vor einer Dame!


Nach mehr als zweieinhalb Tagen Fahrzeit beim Race Across America hat der vierfache Gewinner Christoph Strasser in den Rocky Mountains seine Führung weiter ausgebaut. Dahinter mischt eine Dame aus der Schweiz die Männerwertung gehörig auf. Nicole Reist liegt stabil an der dritten Stelle!
Das imposante Monument Valley ist Geschichte, ebenso der gefürchtete und über 3.000 Meter hohe Wolf Creek Pass in den Rocky Mountains. „Unmittelbar vor dem Wolf Creek Pass hat Christoph seine zweite Schlafpause eingelegt und liegt jetzt bei 75 Minuten Schlaf. Jetzt folgend weitere schwere Berge, wie der La Veta und der Cucharas Pass in Colorado“, sagt Strassers Teamcaptain Michael Kogler. Trainer Markus Kinzlbauer fügt noch hinzu: „Nach wie vor absolviert Christoph bisher seine zweitschnellste Zeit aller acht RAAM-Teilnahmen. In der Höhe hatte er leichte Probleme wegen der Anstrengung, aber sonst läuft alles perfekt. Es ist auch nicht so heiß wie in den Vorjahren. Aktuell hat es in der Nacht frische acht bis zehn Grad Celsius.“
Christoph Strasser hat mit 1.800 Kilometern die 18. von insgesamt 54 Zeitstationen passiert. Sein Vorsprung auf den Zweiten Ralph Diseviscourt beträgt rund 300 Kilometer. Auf den weiteren Plätzen hat sich ein heißer Fight entwickelt, denn die Schweizerin Nicole Reist, RAAM-Gewinnerin von 2016, liegt nur sechs Kilometer hinter dem Luxemburger an der dritten Stelle. Knapp dahinter folgt der Steirer Thomas Mauerhofer. „Nicole Reist mischt die Männerwertung gewaltig auf, sie zeigt eine großartige Leistung! Aufgrund ihrer Ergebnisse in den letzten Jahren hat man damit rechnen können. Ich habe großen Respekt davor, was sie hier zeigt. Ich wünsche ihr, dass sie gut durchkommt!“

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RAAM 2018/Tag 2: Bei Strasser läuft es wie geschmiert!


Nach dem ersten 29-minütigen Powernapp nach 35 Stunden Fahrzeit bestreitet Christoph Strasser eine starke Anfangsphase beim Race Across America. 1.200 Kilometer hat er in den Beinen und liegt mit großem Vorsprung in Führung.
Als bisher erster Fahrer hat der vierfache RAAM-Gewinner Christoph Strasser heute die 10. Zeitstation erreicht. Seine Konkurrenten liegen zwei Time-Stations dahinter. Auf den weiteren Plätzen hat sich der Schweizer Nicole Reist an die zweite Position vor dem Luxemburger Ralph Diseviscourt geschoben. Reist liegt derzeit rund 190 Kilometer hinter dem Österreicher. Ein starkes Rennen bestreitet auch der steirische Rookie Thomas Mauerhofer, der auf Rang vier folgt.
Ein Hitzetag steht bevor
Nach einer Fahrzeit von 35 Stunden hat Christoph seine erste Schlafpause eingelegt. „Der Powernapp hat genau 29 Minuten gedauert, dann ging es gleich wieder auf das Rad. Derzeit befinden wir uns auf dem Weg Richtung Monument Valley, das wir bei Tageseinbruch erreichen werden. Dadurch wird Chris wieder einen ganzen Tag die Hitze in der Wüste abbekommen“, beschreibt Teamchef Michael Kogler.
Kinzlbauer: „Es läuft brutal gut“
Christoph Strassers neuer Trainer Markus Kinzlbauer, der zum ersten Mal das RAAM miterlebt, ist von den Leistungen seines Schützlings angetan: „Es läuft brutal gut. Heute hatte er ein kleines Tief, aber danach legte er einen starken Ritt hin mit ständig über 200 Watt. Körperlich und mental geht es ihm sehr gut.“ Auch die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt extrem hoch, die 1.200 Kilometer absolvierte er bisher mit 29,7 km/h. „Damit ist er nur um 0,7 km/h langsamer als bei seiner Rekordfahrt 2014. Wir sind sehr schnell unterwegs und die gute Zeit ist für ihn derzeit der Hauptantrieb“, sagt Kogler. Und Christoph selbst kennt dieser Tage nur ein Motto: Radeln, radeln, radeln. „So foaht ma Radl“, funkte er zu seiner Crew, als sein Tachometer 3 km/h mehr Durchschnittsgeschwindigkeit als im Vorjahr anzeigte!

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RAAM 2018: Strasser setzt sich nach dem Start an die Spitze


Gestern um 22:33 Uhr (MEZ) fiel pünktlich in Oceanside (Kalifornien) der Startschuss zu Christoph Strassers achtem Race Across America. Nach einer Fahrzeit von knappen 15 Stunden hat der Steirer als Erster die dritte Zeitstation in Blythe passiert.
405 der insgesamt 4.940 Kilometer langen Distanz des Race Across America hat Christoph Strasser bereits in den Beinen. Ein Tropfen auf den heißen Stein angesichts der Weite, die noch vor ihm liegt. Nach dem Start hat der vierfache RAAM-Gewinner das Rennen hinauf nach Lake Henshaw nach seinen Maßstäben gemütlich begonnen. „Er stieg nicht voll aufs Gas, sondern ist planmäßig nach seinen Leistungswerten und vor allem seinem Körpergefühl gefahren. Auf dem Weg zur Tiefebene der Anza-Borrego Wüste konnte er seine Konkurrenten einholen und führt derzeit das Feld an“, beschreibt Teamchef Michael Kogler.
Christoph Strasser führt derzeit rund 30 Kilometer vor dem Mitfavoriten Ralph Diseviscourt aus Luxemburg. Knapp dahinter folgt der US-Amerikaner Alberto Blanco. „Die erste Nacht ist immer geprägt von Müdigkeit und dem Finden des eigenen Rhythmus. Aber nichts desto trotz liefert Christoph eine Bombenleistung ab und ist aktuell schneller als im Vorjahr“, ergänzt Kogler.
Christoph sitzt fokussiert auf dem Rad und legt eine beeindruckende Startphase hin. „Es geht mir gut. Die Hitze mit Temperaturen um die 40 Grad Celsius ist schon zach, aber ich habe meinen Rhythmus gefunden“, sagt der Kraubather.
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Christoph Strasser – Start des Race Across America heute


Noch ein paar Stunden bis zum Start des Projektes „RAAM Sieg #5“! Christoph Strasser brennt auf den Beginn des Race Across America. Heute startet er um 21:33 Uhr (MEZ) im kalifornischen Oceanside ins Rennen. Über 4.940 Kilometer und 50.000 Höhenmeter führt die Strecke durch 12 Bundesstaaten an die Ostküste der USA nach Annapolis. Für Christoph Strasser geht es um den 5. Sieg beim härtesten Radrennen der Welt!
Die elfköpfige Strasser-Crew ist komplett. Am Samstag übersiedelte Strasser vom Hitzetrainingslager in der Mojave-Wüste nach Oceanside, wo sich auch sein komplettes Team versammelt hat. „Alles läuft bisher reibungslos und alle sind wohlbehalten in Kalifornien eingetroffen. Von meiner elfköpfigen Crew sind heuer nur zwei Rookies dabei, mein Arzt und ein Fahrer des Wohnmobils. Die anderen Jungs kennen mich in und auswendig und haben mich schon bei einigen RAAM’s betreut“, sagt der Steirer.
In der letzten Woche hat sich der Kraubather sehr gut an die Temperaturen jenseits der 40 Grade gewöhnt: „Die Tage in der Wüste waren wieder sehr wichtig für mich. Die Wetterprognose für das RAAM sind so, dass es zwar heiß wird, aber es gibt keine Hitzewarnung, was mich zuversichtlich stimmt. Die Temperaturen sollen sich im erträglichen Rahmen bewegen.“ In der vergangen Woche hat Christoph täglich zwischen drei und sechs Stunden trainiert. „Seit dem Wochenende wird alles dem Start untergeordnet, vor allem die Ernährung. Ich habe bereits auf Flüssignahrung umgestellt. Das nächste richtig Essbare gibt es erst an der Ostküste“, schmunzelt Strasser.
Die Konkurrenten
Aus Österreich starten heuer wieder einige Athleten, wie die beiden Steirer Thomas Mauerhofer (ein Rookie) und Franz Preihs. Aus Salzburg tritt Thomas Haas an. „Die größten Gegner kommen mit Alberto Blanco und Ralf Diseviscourt aus den USA und Luxemburg. Der Luxemburger hat im April diesen Jahres das Race Across Italy gewonnen und war beim Race Around Austria im Vorjahr Zweiter. Für mich ist mein Ziel klar: Ich will meinen großen Traum vom 5. Sieg realisieren! Ich habe sehr großen Respekt vor diesem Rennen. Die bisherigen vier Siege waren nicht selbstverständlich, ich musste das Rennen auch schon vorzeitig beenden. Ein Durchkommen ist nicht selbstverständlich. Vor allem muss man gesund bleiben und mit Hirn fahren. Aber wenn alles passt, auch das Wetter günstig ist, ist eine Zeit von unter acht Tagen möglich. Die Strecke ist heuer wieder um 140 Kilometer länger als bei meinen Rekordfahrten 2013 und 2014. Trotz der längeren Strecke traue ich mir eine Fahrt von unter acht Tagen zu“, analysiert Strasser.
Und das Schlafthema will der vierfache RAAM-Sieger und 24h Weltrekordhalter auf der Bahn und Outdoor ab Dienstag wie in den letzten Jahren durchziehen: „Das bedeutet, den ersten Tag ohne Schlaf durchzufahren. Wenn möglich will ich es bis über die Rocky Mountains mit so wenigen Powernaps wie möglich überstehen, erst danach beginnen die längeren Schlafpausen von 1 Stunde täglich!“
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Strassers RAAM-Countdown: Noch 6 Wochen!

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Strassers RAAM-Countdown: Noch 6 Wochen!
Den morgigen 1. Mai hat sich Christoph Strasser im Kalender rot angestrichen: Von dahin sind es nur noch sechs Wochen bis zum Race Across Amercia, seinem absoluten Lieblingsrennen. Jetzt beginnt für den Steirer die finale Vorbereitung, um die RAAM-Siegesbestmarke des Slowenen Jure Robic mit fünf Triumphen zu egalisieren!

„Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Anfang April absolvierte ich mein zweites Trainingslager auf Mallorca und am letzten Samstag bestritt ich das Einzelzeitfahren – einen ersten Testlauf unter Rennbedingungen – im Rahmen des 27. Neusiedler See Radmarathons. Über die Distanz von 20 Kilometern mit 180 Höhenmetern mit Start in Mörbisch belegte ich wie vor einigen Jahren erneut den 4. Platz. Bis ich meinen Rhythmus fand, war das Rennen auch schon wieder vorbei. Längere Distanzen liegen mir einfach besser“, schmunzelte der vierfache RAAM-Sieger Christoph Strasser.

Klares Ziel: 5. RAAM-Sieg
Ende Mai wird der Kraubather in die Vereinigten Staaten aufbrechen, um sich dort zwei Wochen auf die Hitze Kaliforniens und Arizonas einzustellen. „Mein Ziel für meinen achten Start beim RAAM ist der fünfte Sieg! Ich will Jure Robics Bestmarke damit einstellen“, sagt Strasser. Vor zwei Jahren wurde die Strecke verändert und ist jetzt einige Meilen länger als bei Strassers Streckenrekord von 2014, als er die rund 5.000 Kilometer in einer Zeit von 7 Tagen, 15 Stunden und 56 Minuten bewältigte. „Ich glaube, dass es auf dieser Strecke zwar sehr schwierig, aber doch möglich ist, die 8-Tage-Grenze zu knacken. Das ist mein persönliches Ziel, ich möchte unabhängig von dem Speed der Konkurrenten die schnellstmögliche Zeit erreichen. Die Motivation ist riesengroß und mein Trainingsfleiß noch stärker als in den vergangenen Jahren.”

Nach dem RAAM Österreichische Ultra-Meisterschaft
Nach dem RAAM folgt für Christoph Strasser das Heimspiel „Race Around Austria Challenge” (560km und 6500 Höhenmeter). Die Kurzversion des Race Around Austria wird heuer von Veranstalter und Österreichischem Radsport-Verband erstmals als offizielle ÖRV-Staatsmeisterschaft im Ultra-Radfahren ausgetragen. “Ich finde es großartig, dass der ÖRV unseren Sport jetzt anerkennt und die Langstreckenrennen jetzt einen offizielleren Touch bekommen und nicht mehr als “Abenteuer-Rennen” ausgetragen werden”, freut sich der Kraubather.

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- Christoph Strasser beim Einzelzeitfahren am Samstag in Mörbisch

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Strasser schafft in der Schweiz neuen 24h Bahn-Weltrekord!


Mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks spulte Christoph Strasser in den vergangenen 24 Stunden 3767 Runden mit 7534 Linkskurven im „Tissot-Velodrome Suisse“ in Grenchen (SUI) ab – und das mit nur einer dreiminütigen Pause! Der 34-jährige Steirer fegte mit 941,873 Kilometern – das entspricht der Distanz von Graz nach Rom – und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 39,24 km/h einen neuen 24h-Fabelweltrekord aufs Parkett.


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Während 99,99 Prozent der Menschheit ihren täglichen Schlaf genossen und viele ÖsterreicherInnen der Nationalratswahl entgegenfieberten, gab es einen, der stattdessen Runde um Runde auf der 250 Meter langen Radbahn im Schweizer Grenchen abspulte. Christoph Strasser, der vierfache Gewinner des Race Across America, startete gestern pünktlich um 13:00 Uhr sein Projekt 24h Bahn-Weltrekordversuch. Das Event fand im Rahmen der „Specialized-Days Grenchen“, wo mehr als 500 Hobbyradfahrer aus ganz Europa die neuesten Rad-Modelle testeten, statt. Kontrolliert wurde der Rekordversuch von drei Offiziellen des Ultra-Weltverbandes. Darunter waren auch der bisherige Rekordhalter Marko Baloh aus Slowenien, dessen Bestmarke bis heute bei 903,765 Kilometern lag, und die 12h Bahn-Weltrekordhalterin Anna Mei aus Italien.


Presse_WC_track24_Vorbereitung_001_c_limeART_HAUSDORFER Start zum Weltrekordversuch – flankiert von der offiziellen Jury

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