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Nils Politt takes first professional victory



Every day in the 33rd Deutschland Tour, Team KATUSHA ALPECIN rider Nils Politt showed more strength and determination in earning the win, finally breaking through for his first professional victory in stage 4 on Sunday in Stuttgart. Politt, 24, has been professional since 2013 and welcomes his first victory.
“It’s unbelievable. I really can’t believe it. I think I will have to watch the race again tomorrow and then maybe I can believe it. I was so close to the win in the last two days when I guess I made some small mistakes. But today I waited a little bit longer to go at 200 meters to the finish line. I am really, really happy,” said Nils Politt. His sprint win with a time of 4:49:20 (43.03 km/h) came on the 207.5km stage which began in Lorsch.
Politt’s efforts also earned him second place on the final podium for the general classification, six-seconds behind winner Mohorič Matej (Bahrain Merida Pro Cycling Team), who took second on today’s stage.
Politt is a strong time trialist but has evolved into an all-around rider in the past year, most notably with his fine seventh place finish in this year’s Paris-Roubaix. He also was one of four team riders to finish in the 2018 Tour de France, showing his versatility for both one-day races and the grand tours.
After a 10-year absence the Tour of Germany returned to the race calendar this year. Politt noted earlier in the week he remembers coming to the race as a kid and was honored to be able to finally participate in the race on his home soil.
“It’s so nice to have the Tour of Germany back. I am proud to be on the podium here,” said Politt.
Photos © Getty Images
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Philippe Maertens
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Patrick Konrad wird Neunter auf einer schweren letzten Etappe der Deutschland Tour. 

Als der BORA – hansgrohe Zug das Tempo forcierte, wurde das Duo an der Spitze des Rennens gestellt. Trotz seines schweren Sturzes zeigte Patrick Konrad Kampfgeist und war in den beiden Schlussrunden immer auf der Höhe des Geschehens. Nach einer schweren letzten Etappe querte der Österreicher als Neunter die Ziellinie.
Die Etappe
Die Deutschland Tour ging heute in Stuttgart zu Ende. Doch bevor das Feld auf die Zielgerade bog, warteten mehr als 205km, mit drei Bergwertungen auf die Fahrer. Zwei unmittelbar nach dem Start, eine kurz vor dem Ziel. Bei Kilometer 45 und 186 gab es noch je eine Sprintwertung, bevor man in Stuttgart in die Schlussrunden ging.
Die Team Taktik
Trotz seines schweren Sturzes ging Patrick Konrad heute an den Start und wollte ein gutes Etappenergebnis erzielen. Die Mannschaft stellte sich in seine Dienste, wollte aber mit Pascal versuchen ein gutes Resultat einzufahren.
Das Rennen
Nach nur wenigen Rennkilometern setzte sich zuerst ein Trio vom Feld ab. Wenig später verringerte sich die Fluchtgruppe des Tages auf zwei Fahrer mit einem Vorsprung von sechs Minuten gegenüber dem Hauptfeld in dem BORA – hansgrohe vertreten war. Das Peloton gewährte den Ausreißern zunächst etwas Vorsprung, begann aber nach der einiger Zeit mit einer Tempoverschärfung, um die Gruppe zu stellen. 20km vor dem Ziel musste sich die beiden Fahrer an der Spitze geschlagen geben. Der BORA – hansgrohe Zug leistete eine tolle Teamarbeit und positionierte ihre beiden Leader immer in eine gute Position. Am letzten Anstieg nahm Pascal Ackermann an Tempo raus, Teamkollege Patrick Konrad war jedoch immer auf der Höhe des Geschehens. Im Finale war es aber N. Politt, der sich den Tagessieg vor M. Mohoric sicherte. Patrick Konrad querte nach einer starken Leistung und trotz Blessuren vom gestrigen Sturz als Neunter die Ziellinie.
Ergebnis
01 N. Politt 4:49:20
02 M. Mohoric +0:00
03 D. Caruso +0:00
09 P. Konrad +0:00
Reaktionen im Ziel
„Es war heute ein wirklich schweres Rennen. Die Berge hatten es in sich aber ich denke, wir haben als Team heute aber auch die gesamte Woche gut zusammengearbeitet. Patrick war heute wirklich stark, wenn man bedenkt, dass er gestern doch einige Blessuren erlitten hat, ist der neunte Platz sehr gut. Schade, dass es diese Woche zu keinem Sieg gereicht hat, aber es hat so Spaß gemacht im Deutschen Meister Trikot zu Hause zu fahren.“ – Pascal Ackermann
„Für uns war heute das einzige Ziel den langersehnten Etappensieg zu holen. Egal ob mit Pete aus einer Ausreißergruppe oder mit Pascal und Patrick im Finale. Leider haben wir die Spitze verpasst und mussten danach viel investieren, um das gefährliche Führungsduo wieder zu stellen. Unglaublich was Christoph und Pete dann geleistet haben. Im Finale haben sich dann leider bei beiden unserer Leader die Sturzfolgen bemerkbar gemacht. Ich trau mir zu sagen, dass ohne die schweren Sprintstürze der letzten Woche sowohl Pascal als auch Patrick um den Sieg hätten kämpfen können. Es wollte eben einfach nicht sein. Aber ich bin stolz auf unser Team, die Jungs haben während der gesamten Rundfahrt unglaublichen attraktiven und spannenden Radsport gezeigt und mit Hilfe des tollen Publikums auch richtig Freude an der Arbeit gehabt. Kompliment an die Organisatoren der Rundfahrt, die Zuschauermassen am Straßenrand haben gezeigt, dass Deutschland noch immer eine Radsportnation ist und, dass sowohl bei der Streckenwahl als auch im PR Bereich toll gearbeitet wurde. Danke Deutschland Tour für vier geile Arbeitstage!“ – Christian Pömer, sporlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Mohoric schlägt in Merzig zu und übernimmt Rot

Nach Platz zwei am Vortag hat Matej Mohoric (Bahrain-Merida) die 3. Etappe der Deutschland Tour gewonnen. Der Slowene gewann nach welligen 177 Kilometern von Trier ins saarländische Merzig den Sprint einer dezimierten Favoritengruppe vor dem Kölner Nils Politt (Katusha-Alpecin) und Pieter Vanspeybrouck (Wanty-Groupe Gobert). Mit dem Etappenerfolg übernahm Mohoric durch die Bonussekunden im Ziel das Rote Trikot des Spitzenreiters von Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors), der Etappensiebter wurde.

„Gestern war Max einfach stärker als ich, aber heute war ich sehr fokussiert. Das Tempo war heute hoch, aber ich hielt mich lange zurück mit Attacken. Das war nicht einfach, aber ich sagte mir, ich muss mich gedulden. Am letzten Anstieg griff ich dann an, aber ich konnte mich nicht absetzen. Danach konzentrierte ich mich auf den Schlusssprint und die Bonussekunden. Der Sieg freut mich sehr. Ich fühle mich im Moment sehr stark und hoffe, morgen das Trikot verteidigen zu können“, sagte der Etappensieger Mohoric. Der 23-Jährige führt die Gesamtwertung nun mit sechs Sekunden vor Schachmann und zehn Sekunden vor Politt an.

„Klar ist man nicht glücklich, wenn man Etappenzweiter wird. Ich habe im Sprint an den Sieg geglaubt. Als ich dann aber Mohoric im Augenwinkel gesehen habe, dachte ich ‘Mist’. Mit dem zweiten Platz kann man im Nachhinein aber zufrieden sein und irgendwann wird der Knoten bei uns platzen. Die Etappe war wieder ziemlich hart“, äußerte sich der zweitplatzierte Politt im Ziel.

Kameramann Nils Politt hat offensichtlich mehr Probleme die Steigung zur Bühne zu bewältigen als die Berge im Saarland.

„Es war am Ende extrem hektisch und nicht einfach die Position zu halten. Die Gruppe war noch sehr groß, jeder wirkte frisch und wollte heute etwas bewegen. Auf den letzten Kilometer verlor ich etwas die Position, und als ich gerade den Sprint anziehe, da geschah der Sturz vor mir und ich musste ausweichen. Das hat mir die Geschwindigkeit genommen. Der Rückstand von sechs Sekunden auf Mohoric ist schwer aufzuholen. Ich werde aber versuchen, das Trikot zurückzuholen“, kommentierte der gestrige Tagessieger Schachmann die Etappe.

Nach Start an der Porta Nigra in Trier verlief das Teilstück zunächst flach an Mosel und Saar entlang. Die Spitzengruppe des Tages fand sich mit Johannes Hodapp (Team Sauerland), Oscar Riesebeek (Roompot Nederlandse Loterij), Juri Hollmann (Heizomat rad-netde), Rick Zabel (Team Katusha-Alpecin), Evgeny Shalunov (Gazprom Rusvelo), Robin Carpenter (Rally Cycling) und Adam Hansen (Lotto Soudal) zusammen. Der Maximalvorsprung betrug vier Minuten, als zähester Fahrer der Gruppe erwies sich der US-Amerikaner Carpenter, der acht Kilometer vor dem Ziel in der Steigung Eller Weg gestellt wurde.
Die letzten 67 Kilometer über zwei Runden auf der berühmten Saarschleife dünnten das Fahrerfeld mit vier von fünf Bergwertungen des Tages aus. Eine späte Attacke durch Warren Barguil (Team Fortuneo-Samsic) und Pieter Weening (Roompot Nederlandse Loterij) wurde an der Flamme Rouge vereitelt. Wenige hundert Meter vor dem Ziel beeinträchtige ein Sturz von Patrick Konrad (Bora-hansgrohe) und Lennard Kämna (Team Sunweb) die Sprintankunft.

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Ein Sturz im Finale zerstört Patrick Konrads Möglichkeiten auf ein Topergebnis bei der dritten Etappe der Deutschland Tour. 


Die vorletzte Etappe der Deutschland Tour führte das Feld über fünf schwierige Anstiege nach Merzig. Während BORA – hansgrohe im Hauptfeld blieb, bildeten einige Fahrer die Fluchtgruppe des Tages, die aber in den letzten Anstiegen des Tages zerfiel. Andreas Schillinger und Peter Kennaugh brachten Patrick Konrad in eine gute Ausgangslage, doch ein Sturz stoppte Patricks Hoffnungen auf ein weiteres Topergebnis. Glücklicherweise zog sich der Österreicher keine ernsthaften Verletzungen zu.
Die Etappe
Der gestrige Zielort Trier bildete den Startort der heutigen dritten Etappe der Deutschland Tour. Von dort führte die Route 177 selektive Kilometer, mit gesamt 2.900 Höhenmeter, in den Zielort nach Merzigen. Im zweiten Teil der Etappe warteten fünf Anstiege auf das Feld, bevor es auf die Schlussrunden ging.
Die Team Taktik
Auch heute ging BORA – hansgrohe mit einer Doppelspitze ins Rennen. Das Team wollte Pascal über die Berge hinweg in einer guten Position haben, aber auch Patrick Konrad sollte in den letzten Kilometern in einer guten Ausgangslage sein, um erneut ein gutes Tagesergebnis zu erzielen.
Das Rennen
Erst nach 30 Kilometern gelang es einer Gruppe sich, mit wenigen Sekunden Vorsprung, abzusetzen. Zunächst hielt das Peloton die Gruppe an der kurzen Leine, doch innerhalb der 80km Marke konnten die Ausreißer ihre Lücke auf vier Minuten ausbauen. Das Hauptfeld begann mit der Nachführarbeit und in den letzten Anstiegen des Tages zerfiel die Spitzengruppe. BORA – hansgrohe erledigte wieder einen tollen Job, vor allem Andreas Schillinger und Peter Kennaugh brachten Kletterass Patrick Konrad in den Schlussrunden in eine gute Position. In der letzten Kurve landete Patrick leider unsanft am Boden, nachdem ein Kontrahent sein Vorderrad berührt hatte. Glücklicherweise zog sich der Österreicher keine ernsthaften Verletzungen zu, seine Hoffnungen auf ein gutes Tagesergebnis waren aber leider dahin.
3. Etappe:
1. Matej Mohoric (Bahrain-Merida)
2. Nils Politt (Katusha-Alpecin) s.t.
3. Pieter Vanspeybrouck (Wanty-Groupe Gobert)
4. Jasha Sütterlin (Movistar)
5. Nick Van der Lijke (Roompot)
46. Patrick Konrad (BORA hansgrohe)
Gesamtwertung:
1. Matej Mohoric (Bahrain-Merida)
2. Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors) +0:06
3. Nils Politt (Katusha-Alpecin) +0:10
Reaktionen im Ziel
„Ich hätte heute einen guten Tag gehabt, aber im Finale kamen leider mehrere unglückliche Ereignisse zusammen. Ich wollte meinen Sprint eröffnen, in diesem Moment haben auch andere begonnen. Einer ging links, ich rechts und bei solchen Sprints endet es meistens in einem Sturz. Leider war ich es, der heute zu Boden ging und sich einige Schürfwunden zuzog. Ich hoffe, ich erhole mich bis Morgen aber wieder.“ – Patrick Konrad
„Patrick bekam freie Fahrt, als wir merkten, dass das Finale zu hart für Pascal war. Zum Schluss waren Peter Kennaugh und Andreas Schillinger, die ihm eine gute Position in den letzten Anstieg, 7 km vor Ziel, verschafften. Leider stürzte Patrick auf den letzten 250 Metern und konnte sich und das Team nicht für die tolle Mannschaftsleistung belohnen.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Patrick Konrad beendet eine hektische zweite Etappe der Deutschland Tour in den Top Ten.

Am zweiten Tag der Deutschland Tour zeigte sich BORA – hansgrohe aktiv in den einzelnen Attacken und Fluchtgruppen. Kurz vor dem Ziel setzte sich der Deutsche Meister an die Spitze des Rennens und machte das Rennen schnell, aber es war erneut Quick-Step Floors, die sich den Etappensieg holten. Patrick Konrad beendete, als bester BORA – hansgrohe Fahrer, auf den 10. Platz die zweite Etappe der Deutschland Tour.
Die Etappe
Das Feld nahm heute die zweite Etappe, der Deutschland Tour in Angriff, von Bonn ging es über 196km nach Trier. Nach zwei Sprintwertungen und vier, im Durchschnitt 7% steilen Anstiegen, wartete noch eine knapp 15km lange Schlussrunde auf das Feld, ehe der Gewinner der zweiten Etappe feststand.
Die Team Taktik
Die Mannschaft wollte vor allem in den letzten Kilometern ihren Sprinter Pascal erneut in eine gute Position bringen, um ihm die besten Möglichkeiten für ein weiteres Topergebnis bieten zu können. Aber auch Patrick Konrad sollte seine Chancen in den welligen Part des Rennens bekommen.
Das Rennen
Wie erwartet, attackierte unmittelbar nach dem Start eine Gruppe von vier Fahrern. Ihr maximaler Vorsprung lag bei vier Minuten, während BORA – hansgrohe, mit dem Deutschen Meister in ihren Reihen, im Hauptfeld zurückblieb und das Renngeschehen mitkontrollierte. Als das Rennen sich der 100km Marke näherte, hatte die Spitzengruppe immer noch vier Minuten Vorsprung gegenüber dem Hauptfeld. Doch das Peloton begann mit der Nachführarbeit und so kam es nach wenigen Kilometern zum Zusammenschluss. Das Rennen erwachte, als BORA – hansgrohe mit drei Fahrern in eine neue Fluchtgruppe ging und somit das Rennen schnell machte. Das Rennen zerfiel in den letzten Anstiegen des Tages, doch Patrick Konrad konnte sich in der ersten Gruppe halten. Auf den letzten Kilometern distanzierte sich ein Trio von der Gruppe und ein Duell zwischen ihnen sah M. Schachmann als Sieger der heutigen Etappe. Bester BORA – hansgrohe Fahrer war Patrick Konrad, der als Zehnter die Ziellinie querte.
Ergebnis
01 M. Schachmann 4:50:36
02 M. Mohoric +0:00
03 T. Dumoulin +0:00
10 P. Konrad +0:12
Reaktionen im Ziel
„Es war ein schwerer Tag, von Beginn an wurden immer wieder Attacken gestartet. Ich versuchte am Berg mitzugehen, und in guter Position zu sein. Pascal schaffte es dann in der Abfahrt in eine neue Gruppe und ich konnte, als alles wieder zusammen war, im verkleinerten Feld dabei sein. Schlussendlich wurde ich Zehnter, morgen ist ein neuer Tag und wir werden unser Bestes geben.“ – Patrick Konrad

„Wir sind heute mit Pascal und Patrick als Leader ins Rennen gestartet. Patrick hatte die Aufgabe Attacken in den Anstiegen abzudecken, für Pascal haben wir gehofft, dass das Rennen lange kontrolliert bleibt, um ihm eine Chance zu geben, ins Finale einzugreifen. Leider war schon am ersten langen Anstieg Feuer am Dach und Patrick musste bereits dort richtig investieren und hat enorm viel Körner fürs Finale liegen gelassen. Auch Pascal hatte nach seinem schweren Sturz in Hamburg nicht die besten Beine – auch wenn er mit dem Mut der Verzweiflung versucht hat, vor heimischem Publikum das unmögliche möglich zu machen. Obwohl wir heute ohne Ergebnis geblieben sind, denke ich, wir haben dem deutschen Publikum eine tolle Show geliefert.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Hodeg gewinnt in Bonn Auftakt der Deutschland Tour



Álvaro José Hodeg (Quick-Step Floors) hat den Auftakt der Deutschland Tour für sich entschieden. Der Sprinter setzte sich nach 157 Kilometern und Start in Koblenz im Massensprint auf der Adenauerallee in Bonn in einer knappen Entscheidung vor dem Deutschen Meister Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) und Nicolo Bonifazio (Bahrain-Merida) durch. Damit übernahm der Kolumbianer gleichzeitig das erste Rote Trikot des Führenden der neuaufgelegten Deutschland Tour.

„Das Team hat mir heute die Chance gegeben. Ich freue mich sehr über den Sieg, weil hier und heute die besten Sprinter wie Greipel oder Kittel am Start waren. Für mich ist es ein gutes Zeichen, dass ich sie schlagen kann. Der Sieg vor diesem Publikum ist wirklich großartig. Es war sehr knapp, Ackermann ist ebenfalls in einer guten Form. Er hat immerhin zuletzt zwei Etappen der Polen-Rundfahrt gewonnen. Der Sieg vor diesem Publikum ist wirklich großartig“, sagte der 21-jährige Tagessieger Hodeg im Ziel, der neben dem Führungstrikot auch die Führung in der Sprint- und Nachwichswertung übernahm.

Der knapp geschlagene zweitplatzierte Ackermann sagte nach der Etappe: „Ich ziehe meinen Sprint bei 250 Metern vor dem Ziel an, wenn dann jemand von hinten aus dem Windschatten kommt, sieht der Weg vielleicht etwas lang aus. Aber eigentlich ist die Distanz nicht zu weit. Es ist am Ende eine Sekundenentscheidung und vielleicht habe ich ein wenig die Nerven verloren, da ich am Anfang was zeigen wollte. Ich bin selbstbewusst im Moment und wir haben das stärkste Team hier bei der Tour. Ich habe eine gute Form und möchte morgen noch einmal zeigen, was ich kann.“

Die Auftaktetappe der Deutschland Tour bot keine topografischen Schwierigkeiten, die flache Ankunft auf Höhe des Hofgartens auf der Bonner Adenauerallee war eine maßgeschneiderte Route für die Sprinter.

Nach dem Start am Deutschen Eck in Koblenz, dem Zusammenfluss von Mosel und Rhein, bildete sich nach 18 Kilometern eine sechsköpfige Spitzengruppe um Jorge Arcas (Movistar Team), Kevin van Melsen (Wanty-Groupe Gobert), Benoît Jarrier(Team Fortuneo-Samsic), Jens Reynders (Leopard Pro Cycling), Dorian Lübbers (Team Lotto-Kern Haus) und Sven Reutter (Heizomat Rad-Netde). Die beiden Zwischensprints des Tages in Nassau und Neustadt (Wied) gewann der Tübinger Reutter, die einzige Bergwertung nach 108 Kilometern in Hohn sicherte sich der Belgier van Melsen. Der Vorsprung der Fluchtgruppe betrug maximal knapp drei Minuten, 13 Kilometer vor dem Ziel stellte das Feld mit Reynders und van Melsen die letzten verbleibenden Fahrer. Die Sprinter wollten sich die Gelegenheit auf eine Massenankunft nicht entgehen lassen.

Die morgige 2. Etappe der Deutschland Tour führt über 196 Kilometer von Bonn nach Trier.
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Deutschland Tour: Team BORA hansgrohe

Der deutsche Meister Pascal Ackermann, noch immer leicht gezeichnet durch seine Sturzverletzungen vom vergangenen Sonntag in Hamburg, gilt als einer der Hauptfavoriten für die heutige erste Etappe von Koblenz nach Bonn.
Stolz und gut gelaunt durfte er gestern sein Meistertrikot am Deutschen Eck in Koblenz präsentieren.
BORA hansgrohe startet mit einer starken deutschen Sprinterfraktion in die D-Tour, der deutsche Meister Pascal Ackermann kann auf die bewährten Helfer Rüdiger Selig, Christoph Pfingsten und Andreas Schillinger zählen. Für die folgenden hügeligen Etappen hat die Mannschaft mit Patrick Konrad und Peter Kennaugh gute Alternativen.
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Gerhard Plomitzer
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Deutschland Tour: Team Katusha Alpecin

Am deutschen Hauptsitz ihres Radherstellers Canyon fand gestern in Koblenz die Teampräsentation der Deutschland Tour statt.
Entsprechend motiviert wird das Team heute die erste Etappe nach Bonn angreifen, die aller Voraussicht nach mit einem Sprint des Feldes enden sollte.
Marcel Kittel hätte ja beinahe sowohl die erste Etappe der TdF und der Binck Bank Tour gewonnen, auf der Linie war er jeweils der Schnellste, aber 2x ganz knapp von der Konkurrenz geschlagen…
Ein gutes Omen für die heutige 1.Etappe?
Unterstützt wird Marcel Kittel bei der D-Tour von Rick Zabel, Nils Politt, Steff Cras, Jenthe Biermans und Simon Spilak.
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Gerhard Plomitzer
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Die Deutschland Tour beginnt

Es ist angerichtet. Die Neuauflage der Deutschland Tour startet morgen mit der Auftaktetappe von Koblenz nach Bonn. Das Profil verspricht auf vier abwechslungsreichen Etappen vom 23. bis 26. August sowohl Chancen für Sprinter als auch für Klassikerspezialisten. Das hochkarätige Starterfeld setzt sich aus 22 Mannschaften und 132 Profis zusammen. Die Deutschland Tour endet nach 737,5 Kilometern durch die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Hessen und Baden-Württemberg am Sonntag in Stuttgart.

Stimmen am Vortag:
Geraint Thomas: “Die zwei Wochen seit der Tour de France waren wahnsinnig. Ich habe keine zwei Tage hintereinander im selben Land verbracht. Ich fühle mich etwas müde, freue mich aber trotzdem wieder auf den Rennbetrieb. Ich habe mir die Profile der vier Etappen angeschaut. Zum Glück beginnt die Rundfahrt nicht so schwer, die Berge kommen erst später. Wir haben ein gutes Team am Start, ich werde das Rennen genießen und versuchen, meinem Team zu helfen.”

André Greipel: “Die Vorfreude auf die Deutschland Tour ist im jedem Fall groß. Dass die Rundfahrt nach zehn Jahren ihre Neuauflage feiert, ist ein schönes Jubiläum. Für die Sprinter ist natürlich nicht so viel dabei, aber ich gehe trotzdem jede Etappe an und freue mich auf eine Rundfahrt auf deutschen Straßen. Und mit der Seilbahn zu einer Team-Präsentation zu fahren, das macht man auch nicht so oft. Da können sich andere Rennen eine Scheibe von Abschneiden.”

Marcel Kittel: “Die Vorfreude ist groß. Die Präsentation war schon mal richtig cool, die Location ist super schön und wir hatten gute Stimmung. Jetzt freue ich mich auf morgen. Ich glaube, wir können alle zufrieden mit der Zuschauermenge sein. Das macht Lust auf mehr. Ich bin noch nie mit einer Gondel zur Teampräsentation angereist. Das war schon cool – und von oben hat man eine gute Aussicht und sieht schon die Bühne, sieht die Leute, wie sie abfeiern. Das ist richtig cool und bringt die richtige Vorspannung für die nächsten Etappen.”

Maximilian Schachmann: “Die BinckBank Tour hat mir viel Selbstvertrauen gegeben. Es lief super und ich bin knapp am Podium vorbeigeschrammt. Jetzt hoffe ich, dass ich mit den drei Tagen Ruhe eine gute Form mit nach Deutschland bringe. Ich bin sicher, dass mir das Team das Vertrauen gibt – gerade nach den guten Ergebnissen der letzten Wochen. Aber wenn die anderen Fahrer in guter Verfassung sind, stehe ich auch keinem im Wege. Gleichzeitig habe ich aber auch eine super Mannschaft hinter mir. Ich habe hierauf hingefiebert, denn es ist etwas Besonderes in Deutschland zu fahren. Ich bin wirklich froh, hier am Start zu stehen. Ich bin nicht aufgeregt, freue mich aber sehr, dass die Tour so gut angenommen wird und hier schon so viele Zuschauer sind. Das stimmt mich zuversichtlich für die kommenden Etappen.”

Pascal Ackermann: “Es ist eine Riesenmotivation als Deutscher Meister am Start zu stehen – und ich bin gut vorbereitet. Von daher freue ich mich aufs Rennen. Ich mache mir keinen Stress für morgen, denn es gibt ja noch drei weitere Tage. Man hat immer etwas Druck von außen, aber wir haben in Richtung Sprint ein superstarkes Team am Start und ich denke, wir müssen uns keine Sorgen machen.”
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Deutsche WorldTour-Fahrer geben Startzusage für die Deutschland Tour


Für viele deutsche Radsport-Profis ist die Neuauflage der Deutschland Tour ein Pflichttermin im Kalender. Mit 13 deutschen WorldTour-Fahrern auf der vorläufigen Startliste hat sich die Mehrheit der deutschen Elite für die viertägige Rundfahrt, die vom 23. bis 26. August von Koblenz nach Stuttgart führt, entschieden.

Angeführt wird das deutsche Kontingent vom Deutschen Meister Pascal Ackermann, der bereits eine Testfahrt auf der kompletten Strecke der Deutschland Tour absolviert hat. Ganz im Zeichen des Mottos „Deutschland. Deine Tour.“ tritt seine Mannschaft Bora-hansgrohe bei der Heimatrundfahrt gleich mit 4 deutschen Fahrern an. Auch das Team Sunweb kommt mit einer starken Auswahl. Max Walscheid wurde kurzfristig in das VUELTA Team berufen, da Phil Bauhaus erkrankt ist. Das Team Katusha Alpecin um Top-Sprinter Marcel Kittel plant mit einem Team für jedes Rennszenario. Tony Martin kann leider nach seinem verletzungsbedingten Ausscheiden bei der Tour France nicht teilnehmen.

Die Fans der Deutschland Tour können sich auch auf Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors) und Nico Denz (AG2R La Mondiale) freuen – zwei Fahrer, die mit einer starken ersten Saisonhälfte beeindruckt haben. Der 24-jährige Schachmann war bester Deutscher bei den Ardennenklassikern und hat sich mit seinem Etappensieg beim Giro d’Italia nicht nur bei Radsportfans einen Namen gemacht. Auch der gleichaltrige Denz hat mit seinem zweiten Etappenrang beim Giro d’Italia bewiesen, dass er sich auf dem anspruchsvollen Terrain der Deutschland Tour wohlfühlen wird.

Mit André Greipel (Lotto Soudal) und Christian Knees (Team Sky) treten zwei Routiniers an, die bereits Erfahrungen mit der Deutschland Tour haben. Für Greipel ist ein Jubiläum möglich, denn vor 10 Jahren sprintete der Hürther zum Etappensieg bei der letzten Auflage der Deutschland Tour.
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Stimmen der deutschen WorldTour-Profis zur Deutschland Tour
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Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe):
„Ich bin alle Etappen vor wenigen Tagen komplett abgefahren und habe bemerkt, dass das Meistertrikot gut zur Deutschland Tour passt. Das ist eine superschöne Rundfahrt, eine richtig interessante Klassiker-Rundfahrt. Vom Profil her ist es wie mein Trainingsgebiet zu Hause, sogar die Weinberge sind vorhanden. Jeden Tag kann es einen Sprint geben oder späte Attacken werden belohnt – mir liegt beides und die Form stimmt. Darum ist bei mir die Vorfreude groß. Das wird ein richtig spannendes Rennen zum Anschauen an der Strecke oder im Fernsehen.“
Weitere gemeldete Fahrer aus dem Team: Christoph Pfingsten, Andreas Schillinger, Rüdiger Selig, Peter Kennaugh, Patrick Konrad

Max Walscheid (Team Sunweb): (wurde kurzfristig in das VUELTA Team berufen, da Phil Bauhaus erkrankt ist!)
„Bereits der Auftakt der Deutschland Tour ist eine Heimetappe. Ich bin in Neuwied nur 20 Kilometer von Koblenz aufgewachsen und habe dort auch mit dem Radsport begonnen. Meine ganze Familie wird beim Start am Deutschen Eck dabei sein. Und da ich jetzt in Heidelberg lebe, schließt sich am letzten Tag der Rundfahrt der Kreis. Denn zwischen der Bergstraße und der Region Stuttgart liegt mein tägliches Trainingsgebiet. Die Deutschland Tour ist für jeden deutschen Profis ein must have, aber diese besondere Streckenwahl motiviert mich besonders.“
Weitere gemeldete Fahrer aus dem Team: Johannes Fröhlinger, Leonard Kämna

Marcel Kittel (Team Katusha-Alpecin):
„Nach ein paar Tagen Urlaub liegt mein ganzer Fokus jetzt auf der zweiten Saisonhälfte. Ich freue mich auf die Deutschland Tour – ganz klar mein Höhepunkt im August. Es ist toll, wieder eine Rundfahrt in der Heimat zu haben. Ich bin sicher, dass wir den Radsport mit vielen Fans an der Strecke und in den Etappenorten feiern werden.“
Der Streckenverlauf ist aber für Marcel Kittel wohl etwas zu schwer, aber die erste Etappe könnte etwas für ihn sein.
Weitere gemeldete Fahrer aus dem Team: Rick Zabel, Nils Politt

André Greipel (Lotto Soudal):
„Nach zehn Jahren Pause kommt die Deutschland Tour endlich wieder. Ich habe die alte Rundfahrt in sehr guter Erinnerung und auch deshalb freue ich mich auf die Neuauflage. In Bonn, nur 30 Minuten von meinem Zuhause entfernt, liegt gleich am ersten Tag eine Sprintchance für mich. Das ist ja fast ein Heimvorteil, den ich ausspielen kann. Aber egal wie es ausgeht, Hauptsache die Fans kommen an die Strecke, um mit uns tollen Sport zu erleben.“
Weitere gemeldete Fahrer aus dem Team: Marcel Sieberg

Christian Knees (Team Sky):
„Dass Bonn bei der neuen Deutschland Tour so eine große Rolle spielt, kommt mir natürlich sehr gelegen. Da kann meine Familie direkt mit dem Rad vorbeikommen. Am zweiten Tag geht’s gleich nach 10 Kilometern fast an meiner Haustür vorbei. Die Straßen der Eifel kenne ich in- und auswendig. Ein tolles Trainingsgebiet, das im Rennen sicher für die ein oder andere Herausforderung sorgen wird. Die Zuschauer können sich auf tolle Bilder freuen.“

Maximilian Schachmann (Quick-Step Floors):
„Als ich das Profil der Deutschland Tour gesehen habe, dachte ich: Perfekt! Die zweite und dritte Etappe haben fast ein Ardennenprofil – da kann man das Rennen schön schwer machen. Das liegt mir und daher habe ich mir für die Deutschland Tour viel vorgenommen. Das Frühjahr war super und nach einer kleinen Pause starte ich im August in meine zweite Saisonhälfte.“

Nico Denz (AG2R La Mondiale):
„Die Deutschland Tour ist das einzige Rennen, das ich in dieser Saison in Deutschland fahre. Aber nicht nur deswegen freue ich mich riesig darauf. Mir kommt die anspruchsvolle Streckenplanung sehr entgegen. Vor allem die klassikerartigen Etappen, die viele Attacken versprechen, finde ich sehr gelungen. Als Baden-Württemberger hoffe ich natürlich, dass viele Fans zum Finale nach Stuttgart kommen, um selber das Jedermannrennen zu fahren und uns danach anzufeuern.“

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