Schlagwort-Archiv: Elia Viviani

Dubai Tour – 4. Etappe Hatta Dam

Was für eine spannende 4. Etappe bei der Dubai Tour am Hatta Damm mit Sonny Colbrelli (Team Bahrain-Merida) als Sieger.

Wie üblich gab es wieder eine Ausreißergruppe bestehend aus Brandon McNulty, Robin Carpenter (beide Rally Cycling), Conor Dunne (Aqua Blue Sport), Christopher Williams (Novo Nordisk), Sun Xiaolong (Mitchelton-BikeExchange) und Simone Bevilacqua (Willier-Triestina), wobei der Letztere hauptsächlich die Zwischenwertungen in Angriff nahm.
Bei sehr schnellem Renntempo erzielten sie nie viel mehr als vier Minuten Vorsprung. Allerdings blieb der Abstand auch bei 3 Minuten, als die letzten, doch etwas anspruchvolleren 25 Kilometern in Angriff genommen wurden. Die Spitzengruppe hatte sich zwischenzeitlich auf die beiden Rally Cycling Fahrer und den Iren Dunne reduziert.
Jetzt erkannten die großen Teams, allen voran Quickstep mit Leader Viviani, Astana und Bahrain Merida die Gefahr und drückten mächtig auf das Tempo. An einer langgezogenen Steigung zersplitterte das Verfolgerfeld unter dem Tempodiktat, auch Marcel Kittel (Katusha-Alpecin) verlor kurzzeitig den Kontakt zum Feld, aber mit Hilfe seiner Mannschaft schaffte er in der Abfahrt wieder den Anschluß, aber das kostete viel Kraft. Marco Haller hing sich hinten im Feld kurzzeitig am Hinterrad eines Fahrers auf und durch die Ausgleichbewegung brachte er den hinter ihm fahrenden Danny Pate (Rally Cycling) zu Fall, der das Rennen aber fortsetzen konnte. Per Instagram entschuldigte sich Haller am Abend bei Danny Pate, schöne Geste!
In der Fluchtgruppe gab Robin Carpenter nochmals alles in der Führungsarbeit für seinen Teamkollegen Brandon McNulty, um dann zurückzufallen. Jetzt schlug die Stunde des jungen Brandon McNulty, er schüttelte auch seinen letzten Begleiter Dunne ab und nahm die letzten 15km mit 2min30s Vorsprung vor dem jagenden Feld alleine in Angriff.
Und trotz der schon 150km langen Flucht gab er alles und der Vorsprung schmolz nur langsam und 1km vor dem Ziel hatte er noch 35 Sekunden Vorsprung. Bei fast jeder anderen Etappe hätte dieser Vorsprung wohl für den Sieg gereicht, aber der Hatta Damm hatte anderes mit ihm vor. Die Steigung des letzen Km war zuerst nur mäßig und 300 Meter vor dem Ziel hatte Mc Nulty immer noch fast 30 Sekunden Vorsprung, dann kam die Rechtskurve und der sehr steile Schlußanstieg, der McNulty aufs kleine Blatt zwang und seine Beine explodierten jetzt und 30 Meter vor der Ziellinie wurde er von den heransprintenden Verfolgern überholt, was für eine Dramatik, er wurde 21er. Aber das war eine Klassevorstellung und sein Name steht jetzt bestimmt in vielen Notizbüchern der großen Teams, ihm gehört die Zukunft.
Sonny Colbrelli trat bei den Verfolgern als erstes an, da er wegen Technikproblemen nur noch auf dem großen 53er Blatt fahren konnte und mit all seiner Kraft schaffte er es bis zur Linie kurz vor dem sprintstarken Magnus Cort (Astana) und Timo Roosen (LottoNL-Jumbo), der in Dubai bereits als Anfahrer für Dylan Groenewegen starke Leistungen gezeigt hatte.
Vierter wurde Alexander Kristoff (UAE) vor Giacomo Nizzolo (TREK-Segafredo), dem John Degenkolb heute 5 Km vor dem Ziel freie Bahn gab, da er sich nicht so gut fühlte.
Wiederum starke Leistung nach seinem Sieg in Argentinien.
Als sechster kam Elia Viviani (Quickstep) erschöpft ins Ziel, konnte aber mit dieser guten Leistung seine Führung in der Gesamtwertung mit 2 Sekunden vor Magnus Cort verteidigen.

Das Foto zeigt Viviani im grünen Trikot der Tour of Britain im September 2017 noch in SKY Diensten.

Es bleibt also spannend bis zur letzten Flachetappe bei der Dubai Tour.
Bester Deutscher war am Hatta Damm mit einer starken Leistung Rick Zabel (Katusha-Alpecin) als 13er, sein Teamkollege Marcel Kittel kam mit leichtem Rückstand als 22er ins Ziel und erklärte hinterher, dass seine Muskeln noch 15 Minuten nach dem Zieleinlauf zitterten.

1. Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida)
2. Magnus Cort Nielsen (Astana) s.t.
3. Timo Roosen (LottoNL-Jumbo)
4. Alexander Kristoff (UAE Team Emirates)
5. Giacomo Nizzolo (Trek-Segafredo)
6. Elia Viviani (Quick-Step Floors)
Gesamt:
1. Elia Viviani (Quick-Step Floors)
2. Magnus Cort Nielsen (Astana) +0:02
3. Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida) +0:04
4. Nathan Van Hooydonck (BMC) +0:07
5. Nacer Bouhanni (Cofidis) +0:08

Text/Fotos
Gerhard Plomitzer
www.plomi.smugmug.com
@plomiphotos (Instagram)

Cavendish & Dimension Data eröffnen 2018 Gewinnkonto in Dubai

Team Dimension Data für Qhubekas Mark Cavendish zeigte einen großartigen Sprint, um die dritte Etappe der Dubai Tour zu gewinnen. Nacer Bouhanni (Cofidis) wurde Zweiter und Marcel Kittel (Katusha) musste sich mit Platz 3 begnügen.

Die dritte Etappe der Dubai Tour war erneut ein Sprint-Fest, bei dem die schnellsten Fahrer der Welt in Fujairah auf die Strecke gingen. Mark Cavendish bewies, dass er der Schnellste von allen war, mit einer beeindruckenden Beschleunigung über die letzten 200 Meter der 180-Kilometer-Etappe und sicherte dem afrikanischen Team den Etappensieg.

Es war ein stetiger Anstieg bis zum Sprint Finale, mit einem 4-Fahrer frühen Break durch 7 Minuten. Einige stürmische Windbedingungen führten zu einer Aktion des Pelotons, wobei sich die Hauptgruppe in zwei Teile spaltete. Dieses erhöhte Tempo ließ die Flüchtlinge in kürzester Zeit gefangen. Als der Wind jedoch nachließ, nahm auch das Tempo des Rennens zu und das Peloton formierte sich auf den letzten 60 km neu.

Team Dimension Daten für Qhubeka machten sich für den finalen Run-in in die Stadt bemerkbar, wobei Mekseb Debesay und Amanuel Ghebreigzabhier an der Spitze des Rennens eine gute Tempoeinstellung vornahmen. Auf den letzten 8km spielte jedes afrikanische Teammitglied seine Rolle, um Cavendish am Ende des Rennens in Position zu halten. Einer nach dem anderen trennten sich Jay Thomson, Julien Vermote, Bernie Eisel und Mark Renshaw, als ihre Arbeit beendet war, und Cavendish schloss die letzten 800 Meter ab.

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Positive Bilanz nach Rad-EM in Dänemark

Heute endeten die Rad-Europameisterschaften in Herning, Dänemark, mit dem Straßenrennen der Profis. Daniel Auer und Markus Eibegger konnten sich gegen die Übermacht von WorldTour-Profis gut in Szene setzen. Den EM-Titel sicherte sich im Massensprint der Norweger Alexander Kristoff. Silber und Bronze holten sich der Italiener Elia Viviani, zweifacher Etappensieger der diesjährigen Österreich Rundfahrt, und der Niederländer Moreno Hofland.

Das Straßenrennen der Elite-Fahrer lief über flache 241,2 Kilometer. Das Rennen entwickelte sich von Beginn an wie jene der Damen und U23-Fahrer: keine Fluchtgruppen konnten sich entscheidend lösen. Nach einigen Scharmützeln, unter anderem attackierten die Belgier, als der italienischen Sprintstar Elia Viviani seine Notdurft verrichten musste, kam es zum gefährlichen Massensprint. Auf dem letzten Kilometer ereigneten sich wie beim U23-Rennen, wo es gestern auch Lukas Schlemmer erwischt hatte, einige Massenstürze. Im Sprint ließ Kristoff seinen Gegnern keine Chance. „Daniel Auer und Markus Eibegger haben sich inmitten der WorldTour-Profis ordentlich geschlagen. Die Distanz von 240 Kilometer ist für sie auch nicht alltäglich“, beschrieb Nationaltrainer Franz Hartl die Leistungen der beiden ÖRV-Profis, die bei Felbermayr Simplon Wels unter Vertrag stehen. Daniel Auer kam mit dem Haupfeld ins Ziel und wurde 19., Markus Eibegger hatte als 65. 30 Sekunden Rückstand.

Sehr positive EM-Bilanz
„Die gesamten Europameisterschaften liefen für uns sehr gut. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals so viele Top-Ten-Platzierungen hatten“, analysiert Hartl, der in Bezug auf die vermeintliche Zeitfahrschwäche der Österreicher meint: „Wir haben immer gejammert, dass wir keine Zeitfahrnation sind. Und jetzt holen wir sechste und siebente Plätze bei den U23-Fahrern, Martina Ritter wird tolle Fünfte und Matthias Brändle schrammt mit Rang vier nur um Sekunden an einer Medaille vorbei!“

Homepage: www.radsportverband.at

Sep Vanmarcke wins points classification in Tour of Austria


Sep Vanmarcke took second place in the final stage of the Tour of Austria on Saturday. It was his third podium finish in the seven-day stage race and earned him the green jersey as winner of the points classification.

“This Tour of Austria has been good to me,” Vanmarcke said. “I wore the yellow leader’s jersey. I finished on a stage podium three times, took top-five another two times and I won the green jersey.”

The final stage came after two tough mountain stages, one of which was over 200 kilometres.

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Stefan Denifl gewinnt Österreich Rundfahrt 2017!


Stefan mit seiner Trophäe

Vier Jahre nach dem letzten rot-weiß-roten Gesamtsieg bei der Österreich Rundfahrt durch Riccardo Zoidl heißt der diesjährige Triumphator Stefan Denifl! Der baldige „Papa“ verteidigte auf der schweren letzten Etappe von Sankt Johann-Alpendorf nach Wels sein Gelbes Trikot! Er wurde wie Etappensieger Clement Venturini von über 10.000 Besuchern bejubelt.

Die sechste und letzte Etappe über 203,9 Kilometer wurde heute in Sankt Johann-Alpendorf im Pongau gestartet. Von Friedensetappe war keine Rede. Nach vielen Attacken in der Anfangsphase konnte sich erst bei der zweiten „Wiesbauer“-Bergwertung Pass Gschütt nach rund 55 Kilometern eine erste Gruppe absetzen. Doch da der Gesamtzweite Deli Fernandez Cruz vertreten war, wurden sie nach 20 Kilometern wieder gestellt. Danach attackierte sogar Stefan Denifl, der Mann in Gelb. Er wollte mit einer offensiven Fahrweise die ständigen Attacken unterbinden.

Bergwertung: Pieter Weening fängt noch Rabitsch ab
Stephan Rabitsch vom Team Felbermayr Simplon Wels hat nach der ersten Etappe von Graz nach Wien das „Wiesbauer“-Bergtrikot erobert. Knapp vor Wels musste er es doch noch ausziehen. „Glocknerkönig“ Pieter Weening, Etappensieger bei Tour de France und Giro d’Italia, hat den Steirer am letzten Tag noch abgefangen und sich den Bergpreis gesichert, nachdem er heute die Bergwertung in St. Martin gewann und am Hochlecken Dritter wurde .

Vanmarcke holt sich „Flyeralarm“-Sprintwertung
Kurz vor der ersten „Flyeralarm“-Sprintwertung in Bad Ischl nach 85 Kilometern setzte sich ein Trio ab, wurde aber bald wieder gestellt. Apropos Sprints: Der italienische Olympiasieger Elia Viviani verlor am letzten Tag sein „Flyeralarm“-Punktetrikot. Der Belgier Sep Vanmarcke, der bis zum Kitzbüheler Horn im Führungstrikot fuhr, fing den Italiener durch den heutigen zweiten Etappenplatz noch um drei Punkte ab.

Venturini – Spezialist für OÖ-Etappen
Nach Hochlecken, der letzten Bergwertung der Tour zersplitterte das Feld in mehrere Gruppen. Rund 35 Kilometer vor der ersten Zieldurchfahrt in Wels formierte sich eine 35 Mann starke Spitzengruppe mit allen Favoriten. Doch kurz vor Wels hieß es wieder „Feld geschlossen“. Vor tausenden Zuschauern kam es erneut zum Massensprint. Dieses Mal schlug der Franzose Clement Venturini zu. Der zweifache Etappensieger und Sprintspezialist Elia Viviani kam mit dem zweiten Feld ins Ziel. „Solche Sprintankünfte liegen mir. Bei der 200 Meter-Marke lag ich an der zweiten Stelle und konnte dann voll durchziehen“, sagte der 23-jährige Venturini von Cofidis, der im Vorjahr die Ö-Tour-Etappe nach Steyr gewann und heuer bei 4 Tage von Dünkirchen triumphierte.

Großschartner verpasst Podest um 1 Sekunde!
Als bester Österreicher rollte heute Stefan Denifl als 20. ins Ziel. Der 29-jährige Stubaitaler vom Aqua Blue Sport-Team siegte 37 Sekunden vor Delio Ferneandez Cruz (Delko Marseille Provence KTM) und 59 Sekunten vor Angel Lopez Moreno (Astana). Nur um eine läppische Sekunde verpasste CCC-Profi Felix Großschartner in seiner Heimat das Podest. „Das war bitter. Ich wollte unbedingt mit Stefan aufs Podium, aber leider ging es sich knapp nicht aus. Trotzdem ist der Tag fantastisch, wir haben einen Rundfahrtssieg!“ Großschartner holte sich die vorletzte Sprintwertung und wurde Zweiter bei der letzten. Durch die Zeitbonifikation lag er damit nur eine Sekunde hinter Lopez.


Im Ziel mit seinem Vater Ernst, früher erfolgreicher Mountainbiker

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Denifl fährt am Horn ins Gelbe, Lopez holt Etappensieg

Vor einer tollen Zuschauerkulisse am Kitzbüheler Horn schoben sich zwei Fahrer heute ins Rampenlicht: Der Tiroler Stefan Denifl eroberte mit dem zweiten Etappenrang das Gelbe Führungstrikot und der Kolumbianer Angel Moreno Lopez sicherte sich den Tagessieg!


Etappensieger Lopez

Die 4. Etappe der 69. Österreich Rundfahrt führte heute vom Flughafen Salzburg über 82,7 Kilometer nach Tirol. In jenes Bundesland, wo im nächsten Jahr die UCI Rad-Straßen-Weltmeisterschaften (22. bis 30. September 2018) stattfinden und wo es in knapp zwei Monaten ein neues UCI-Eintagesrennen (UCI 1.1) gibt, den „Pro Ötztaler 5.500“. Zwei Tage vor dem Ötztaler Radmarathon warten 238 Kilometer und 5.500 Höhenmeter auf die Profis. Einen schweren Tag hatten heute auch die Starter der Österreich Rundfahrt. Nach 70 flachen Kilometern ging es hinauf zum Alpenhaus Kitzbüheler Horn. Der 7,5 Kilometer lange Anstieg weist durchschnittlich 12,5 Prozent Steigung auf, die steilste Rampe misst 22,3 Prozent! Zum 18. Mal in der Geschichte der Österreich Rundfahrt war das Kitzbüheler Horn Etappenziel!

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Sprint-Double für Viviani in Oberösterreich


Das Feld bei Schloss Hubertendorf

Die dritte und längste Etappe der 69. Österreich Rundfahrt endete heute in Altheim mit dem zweiten Massensprint. Und erneut war der Top-Sprinter der Rundfahrt, Olympiasieger Elia Viviani, nicht zu schlagen. Ein starkes Rennen fuhr auch Wels-Profi Stephan Rabitsch, der seine Führung in der „Wiesbauer“-Bergwertung ausbaute. Vor der Kitzbüheler Horn-Etappe gab es keine Veränderungen im Gesamtklassement.


Elia Viviani sprintet zum Sieg in Altheim

Bei heißen Temperaturen kam es gleich nach dem Start in der Messestadt Wieselburg zu zahlreichen Stürzen. „Da ging es hektisch im Feld zu, betroffen waren viele Fahrer. Zum Glück ist nichts passiert“, sagte ORF-Experte Thomas Rohregger, der als Ursache die Hitze und die harten Etappen der letzten Tage sieht, „da waren heute viele unkonzentriert“. Erst nach rund 40 der mit 226,2 Kilometern längsten Etappe schafften drei Fahrer eine erfolgreiche Attacke. Neben CCC-Profi Jan Tratnik, ehemaliger Punktesieger der Rundfahrt, waren auch Peter Kusztor vom Team Amplatz-BMC-Team sowie der Vorarlberger Maximilian Hammerle (Team Vorarlberg) vertreten. Doch das Trio wurde auf den ersten 100 flachen Kilometern nie weiter als 2:30 Minuten weggelassen.

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Sep Vanmarcke moves into race leader’s yellow in Tour of Austria

Back-to-back top-five finishes on the two opening stages of Österreich Rundfahrt (Tour of Austria) put Sep Vanmarcke into the yellow race leader’s jersey on Monday. The Belgian began his campaign with fifth place in the opening prologue, a short 800-metre uphill time trial, before sprinting to second place behind Elia Viviani (Team Italy) from a reduced bunch on stage two.

“I’m happy with second place today because I knew I couldn’t beat Viviani,” said Vanmarcke. “The jersey was a pleasant surprise.”

Will Clarke sits second overall, three seconds behind his teammate. He time trialled to third in the opening prologue, which he won last year, and finished in the reduced peloton on stage two.

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Team Vorarlberg erwischt durch verhängnisvollen Sturz einen schwarzen Montag in Wien auf der zweiten Etappe der 69. Int. Österreich Rundfahrt UCI 2.1! Viele Gesamtklassement Favoriten erleiden dasselbe Schicksal!

Fotos Team Vorarlberg

Den Radrennsport in aller Härte! Windkante, Sturz, Zeitrückstand und schon war es passiert – Team Vorarlberg nach unglücklichem Montag in Wien mit neuer Ausrichtung für die nächsten Ö-Tour Etappen!

Abhaken und vergessen – und das so schnell wie möglich! Geknickt kamen alle acht Fahrer heute im Wiener Prater nach 194 Kilometer an den Team Bus von Arlberg Express, sowie zu den Volvos von Autohaus Niederhofer. Ein „breiter“ Sturz in der Anfahrt auf Wien bei intensivem Seitenwind hat das Feld in drei Teile gerissen. Die Fahrer des Teams aus Vorarlberg mussten durch das Gelände und verpassten so allesamt den Sprung in die erste Gruppe welche sich den Sieg ausmachten. Diesen holte sich der italienische Supersprinter Elia Viviani vor dem Belgier Sep Vanmarcke. Die Team Vorarlberg Fahrer reißen wie viele Mitfavoriten 1min 42sec auf. Die Ö-Tour 2017 wird somit komplett neu gemischt.


Firesecke_at_the_climb_©_E._Haumesser

Rennverlauf: Gian Friesecke war gleich zur Stelle und verabschiedete sich nach wenigen Kilometern mit einigen Fahrern vom Feld. Wurde aber wieder gestellt. Danach das gewohnte Spielchen – Attacken bis sich wieder Fahrer lösen können. Anschließend lösen sich Fahrer, welche den Rennverlauf bestimmen und bis fünf Minuten rausfahren. Die Sprinterteams diktieren zwar das Rennen im Feld, aber beginnen recht spät den Vorsprung ernst zu nehmen. 50 Kilometer vor dem Ziel immer noch über fünf Minuten – das veranlasst die Teams das Tempo zu erhöhen. Dann ein schwerer Sturz auf der Windkante. Zahlreiche Fahrer gingen zu Boden – zum Glück keiner vom Team Vorarlberg, jedoch hat sich in der Folge das Feld in drei Felder aufgeteilt. Ein Rennen im Rennen beginnt, da viele Favoriten auch verteilt in den Gruppen sitzen. Ganz vorne gut 30 Fahrer – und leider kein Fahrer des Teams Vorarlberg!

Gian Friesecke zur verhängnisvollen Situation: „Wir waren als komplette Mannschaft zusammen und haben uns gesammelt für das Finale. Als der Sturz passierte waren wir recht weit vorne im Feld und soweit auch gut platziert. Zahlreichre Fahrer mussten zu Boden, wir mussten über die Wiesen und das Gelände ausweichen. Durch den starken Wind ging die Lücke sofort auf, da die anderen Teams die Situation knallhart ausgenützt haben. Schade dass es uns heute alle zusammen erwischt hat, speziell für Patrick Schelling und Daniel Geismayr. Aber es hat auch die meisten anderen Favoriten erwischt – wir geben nicht auf und kämpfen weiter!

Somit gilt die Devise ohne gröberen Zeitverlust an das Kitzbühler Horn zu kommen der Vergangenheit an. Regenieren, erholen, aufstehen und weiterkämpfen – auf alle Fälle werden viele Taktiken der Fahrer vieler Teams neu gemischt werden. Verloren ist noch nichts, wenn es auch nicht einfacher geworden ist – der Trost: es wird nun jede Etappe super spannend werden, der Großkampf wird bereits morgen eröffnet!

Resultat: in der Beilage als PDF Datei

Weiter geht’s nach Niederösterreich!

Die morgige Etappe startet in Wien beim Ferry Dusika Stadion und führt den Tour Tross über die ersten anspruchsvollen Anstiege. Zwar noch recht kurz, aber umso schneller werden diese gefahren. Vor dem Ziel der knapp 200 Kilometer Etappe in Pöggstall warten einige ruppige Anstiege. Ideal für Ausreißer um hier die Sprinterteams zu ärgern!

Etappenübersicht 69. Int. Österreich Rundfahrt:

Sonntag 2. Juli: Graz – Schlossberg / 800 Meter (Prolog)

Montag 3. Juli: Graz – Wien / 193,8 Km – 799 HM

Dienstag 4. Juli: Wien – Pöggstall / 199,6 Km – 1389 HM

Mittwoch 5. Juli: Wieselburg – Altheim / 226,2 Km – 1017 HM

Donnerstag 6. Juli: Salzburg – Kitzbüheler Horn / 82,7 Km – 1054 HM

Freitag 7. Juli: Kitzbühel – St. Johann Alpendorf / 212,5 Km – 3.258 HM

Samstag 8. Juli: St. Johann Alpendorf – Wels / 203,9 Km – 1021 HM


2017.07.02.prolog.vbg.hammerle1.300

Team Vorarlberg Kader: Daniel Geismayr, Maximilian Hammerle, Patrick Schelling, Fabian Lienhard, Gian Friesecke, Lukas Meiler, Sebastian Baldauf, Reinier Honig;

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Ö-Tour mit olympischen Ringen – Viviani startet

Jetzt ist es offiziell: Die 69. Österreich Rundfahrt hat einen aktuellen Olympiasieger am Start! Der Italiener Elia Viviani, Top-Sprinter und Olympiasieger von Rio de Janeiro im Omnium, kommt als Kapitän der italienischen Nationalmannschaft.

Elia Viviani feiert seinen Olympiasieg in Brasilien

Der 28-jährige Elia Viviani ist der erste Star der 69. Österreich Rundfahrt, die am 2. Juli mit einem Prolog am Grazer Schlossberg startet und am 8. Juli in Wels endet. Der Sky-Profi bekam von seiner Mannschaft die Freigabe für die Österreich Rundfahrt, wo er sich neben Etappensiegen auch den Feinschliff für die von 2. bis 6. August laufenden Europameisterschaften in Herning (Dänemark) holen will.

Viviani: „Ziel Etappensieg“
„Die Europameisterschaften sind ein wichtiges Ziel in diesen Jahr. Die Österreich Rundfahrt liegt zeitlich perfekt und ist von daher ein Meilenstein für die optimale Vorbereitung. Es gibt harte Berge bei der Tour, wo ich mir den Feinschliff holen möchte. Aber ganz klar will ich in Österreich um Etappensiege mitsprinten!“ Und ein weiterer wichtiger Aspekt, warum Viviani mit dem italienischen Nationalteam zur Ö-Tour kommt: „Es ist immer eine Ehre, das Trikot der italienischen Nationalmannschaft zu tragen. Mit Blick auf die Europameisterschaften können wir auch die Österreich Rundfahrt nutzen, um uns perfekt einzuspielen, um am Teamwork zu arbeiten. Ich will bei der Rundfahrt mit Erfolgen glänzen und werde hart dafür arbeiten. Ich möchte mich auch bei den Organisatoren bedanken, dass wir die Chance bekommen, bei dieser prestigeträchtigen Rundfahrt zu starten!“

Viviani mit der italienische Flagge in Rio

Dass der 28-jährige Viviani aus Vallese di Oppeano nicht nur ein ausgewiesener Bahnspezialist (Anm. der oftmalige italienische Meister wurde vielfacher Europameister und ist zweifacher WM-Medaillengewinner im Madison und Omnium) ist, zeigt seine Erfolgsstatistik auf der Straße. Im Laufe seiner Karriere hat er 2015 die zweite Etappe des Giro d’Italia gewonnen, ebenso feierte er Sprintsiege bei der Dauphine Libere, der Eneco Tour, holte sich vier Tagessiege bei der Tour of Britain und schlug auch bei der Abu Dhabi und Dubai Tour zu.

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Meet the Giro 100 riders to watch: the sprinters

The 100th edition of the Giro d’Italia, running from 5 to 28 May, starts in just two weeks. From today, and over the coming days, we present the riders who are the potential protagonists of this historic edition. We will profile the sprinters, stage hunters and General Classification favourites who are ready to battle along the streets of Italy to honour this extraordinary edition of the Corsa Rosa.

Milan, 21 April 2017 –The fastest wheels of the peloton are expected to make the headlines after the first stage, which runs from Alghero to Olbia, where the anticipated final bunch sprint will decide the winner who will be rewarded with the first Maglia Rosa of the Giro 100.
Stage three, also in Sardinia with its finish in Cagliari, is the next stage set to favour the sprinters. The other stages most likely to be decided by the sprinters are: stage 5, with its finish in Messina; stage 7, from Castrovillari to Alberobello; stage 12, from Forlì to Reggio Emilia; and stage 13, with its finish in Tortona.

Fernando Gaviria (COL – Quick Step Floors). One of the most impressive up and coming sprinters according to the way he outclassed World Champion Peter Sagan in stage 6 of this year’s Tirreno-Adriatico. The 22-year-old Gaviria returned to Colombia to prepare for the Giro d’Italia, his first ever Grand Tour, following a fifth-place finish at Milano-Sanremo and ninth in the Gent-Wevelgem.

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