Schlagwort-Archiv: Fabian Giger.

Legenden und leuchtende Figuren

Die Vorfreude auf großartigen Sport unter dem Rosenstein nimmt Formen an: Die 17. Auflage des BiketheRock powered by KMC in Heubach darf am 29. und 30 April wieder große und allergrößte Namen aus dem Cross-Country-Business begrüßen. Weltcup-Rekordsieger Julien Absalon geht auf die Jagd nach seinem dritten BiketheRock-Erfolg und der Schweizer Star Jolanda Neff wird mit Ex-Weltmeisterin Maja Wloszczowska aus Polen aufkreuzen.

Seit seinem ersten Auftritt beim BiketheRock im Jahr 2009 hat Julien Absalon den Event am Rand der Ostalb nie mehr aus seinem Programm gestrichen. Als er zum ersten Mal dort aufkreuzte, lag er in Sachen Weltcup-Siegen gleichauf mit der Schweizer Legende Thomas Frischknecht, der bis dahin den mit 17 Triumphen der Rekord-Gewinner war.

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Cyprus Sunshine Cup 2017_Afxentia Etappen-Rennen ETappe 3 Report+Resultate

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Wie eine Lokomotive: Jaroslav Kulhavy auf dem Weg zum zweiten Etappensieg beim Afxentia Stage Race auf Zypern ©Thomas Weschta/EGO-Promotio

25. Februar 2017

21. Afxentia Etappenrennen / 3. Etappe PtP Lythrodontas
Kulhavy-Show auf der Fläche: Zurück in Gelb
Benko Etappensiegerin, Michiels bleibt vorne

So was hat es beim Afxentia Etappen-Rennen im Rahmen des Cyprus Sunshine Cup noch nie gegeben. In Lythrodontas kam eine vierköpfige Frauen-Gruppe zum Sprint-Finish, das die Ungarin Barbara Benko vor Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Nor) Sabine Spitz (Ger) und Githa Michiels (Bel) gewinnen konnte. 30 Minuten zuvor hatte Jaroslav Kulhavy die Herrenkonkurrenz gewonnen und damit das gelbe Trikot von Jordan Sarrou (Fra) zurückerobert. Der Pole Bartlomej Wawak wurde aus einer vierköpfigen Gruppe heraus Dritter.

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Cyprus Sunshine Cup Afxentia Stage 3_PtP Lythrodontas

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Not to beat on flat sections: Jaroslav Kulhavy ©Thomas Weschta/EGO Promotion

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Kulhavy’s Strength Unmatchable; Back in Yellow.
Benko Takes Stage, Michiels Defends Lead.

In Lythrodontas the Hungarian Champion, Barbara Benko, won a sprint finish of four in front of Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Nor) Sabine Spitz (Ger) and Githa Michiels (Bel). Thirty minutes earlier, Jaroslav Kulhavy (Cze) won his second stage and took over the yellow leader’s jersey from Jordan Sarrou (Fra). Bartlomej Wawak (Pol) took third place out of four-man chasing group.

The empire strikes back! One day after his bad luck with a flat tyre, 2012 Olympic Champion, Jaroslav Kulhavy (Specialized Racing), showed a classy performance to dominate the 66.2 kilometre point-to-point in Lythrodontas, especially in the last six kilometres.

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21. Afxentia Etappenrennen: Sind Kulhavy und Spitz in Cape-Epic-Form?

Mit den Titelverteidigern Gunn-Rita Dahle-Flesjaa und Fabian Giger sowie den Olympia-Siegern Jaroslav Kulhavy, Sabine Spitz und Anna van der Breggen beginnt am Donnerstag in Lefkara, Zypern, das 21. Afxentia Etappenrennen im Rahmen des Cyprus Sunshine Cup 2017. Das 14,6 Kilometer langen Auftakt-Zeitfahren von Lefkara nach Skarinou eröffnet für die Sportler aus 25 Nationen die Spannungskurve, die am Sonntag mit dem Cross-Country-Wettbewerb in Mantra tou Kampiou endet.

Fabian Giger (Kross Racing) hat das Afxentia bereits dreimal gewinnen können. 2013, 2014 und 2016 stand er am Ende ganz oben auf dem Podest des HC dotierten Rennens. Damit ist der Schweizer auch Rekordsieger des traditionsreichen Events. Und er gehört auch dieses Jahr zu den Favoriten.
Dass 2017 das Zeitfahren erstmals in Lefkara beginnt und in Skarinou mehr als 500 tiefer endet, kommt Giger nicht so entgegen.
«Ich bin gespannt auf die Etappe, aber die entscheidenden Abstände werden eigentlich immer erst beim abschließenden Cross-Country-Rennen am Sonntag gemacht», zeigt er sich dennoch entspannt.
Jaroslav Kulhavy (Specialized Racing) ist der große Kontrahent. Erstens weil der olympische Silbermedaillengewinner von Rio und Olympiasieger von London immer ein Sieg-Kandidat ist und zweitens weil er sich auf das Cape Epic in Südafrika vorbereitet. Er benötigt also bereits jetzt eine gute Form.

Kulhavy: Nach Olympia war es turbulent
«Ich denke, ich habe eine Chance. Aber wie jedes Jahr vor dem ersten Rennen, bin ich noch unsicher», sagt der Tscheche. «Es war wieder sehr turbulent nach den Olympischen Spielen und ich habe eine längere Pause gemacht. Aber laut meinem letzten Test, bin ich in gleich guter Form wie letztes Jahr. Am wichtigsten ist für mich jetzt intensives Training, das Wettkampftempo zu adaptieren und das Setup am Bike zu perfektionieren. Zypern und der Sunshine Cup sind dafür optimal mit seinem schönen Wetter und den unglaublichen Trails bei den Events.»
Kulhavy könnte in Sachen Afxentia-Siege übrigens mit Giger gleichziehen. Er hat war 2010 und 2012 erfolgreich.

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Titelverteidiger Fabian Giger im Interview: Zypern hat was Unverwechselbares

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Vize-Europameister Fabian Giger wird zum achten Mal in Folge den Cyprus Sunshine Cup für seinen persönlichen Saisonauftakt nutzen. Wir haben uns mit dem Schweizer Weltklasse-Fahrer über die vergangene Olympia-Saison, seine Ziele für 2017 und seine Vorliebe für Zypern unterhalten.

Vergangenes Wochenende ist Fabian Giger von einem Trainingslager aus Spanien zurückgekehrt. Dort war Giger mit seinem polnischen Kross Racing Team unterwegs, auch um Reifen und anderes Material zu testen. Auch mit Blick auf das Afxentia-Etappenrennen. Am 23. Februar wird er dort zum achten Mal in Folge am Start stehen.
„Seit 2010, meinem ersten Jahr bei Rabobank, komme ich jedes Jahr nach Zypern, dreimal habe ich das Afxentia gewonnen. Wir haben das 2017 zwar nicht im Team-Programm, aber mir gefällt das so gut, dass ich mich entschlossen habe selbst hinzufliegen“, erklärt Fabian Giger. Weiterlesen

11. VAUDE Trans Schwarzwald / 3. Etappe am 12. August 2016

VAUDE Trans Schwarzwald
3. Etappe von Bad Rippoldsau-Schapbach nach Donaueschingen am 12. August 2016 | 104,0 km – 2.600 hm
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Sascha Weber sprintet zum Sieg / Elisabeth Brandau feiert ihren dritten Etappenerfolg

Angenehme Temperaturen und trockenes Wetter während der gesamt Etappe besorgten wiederum optimale Bedingungen für alle Bikerinnen und Biker, die zur dritten Etappe der VAUDE Trans Schwarzwald in Bad Rippoldsau-Schapbach gestartet sind. Die nächtlichen Regenschauer haben rechtzeitig in den frühen Morgenstunden geendet und den Weg frei gemacht für 104 lange Kilometer und 2600 Höhenmeter auf dem Weg nach Donaueschingen. Unter anderem stand für die 393 verbliebenen Startern der 1150 Meter ü.N.N. gelegene „Brend“ bei Furtwangen als Herausforderung auf dem Menüplan der dritten Etappe.

Einen kuriosen Rennverlauf hatten Fahrer und die Organisation auf der dritten Etappe zu bewältigen. Bei Rennkilometer 20 wurde die Streckenbeschilderung teilweise demontiert und umgehängt, so dass sich das Führungsmotorrad inklusive der Spitzengruppe verfahren hatte. Alle Fahrer wurden anschließend wieder gesammelt und es gab einen Neustart der Etappe. Bei den Elite Herren drückten die Spitzenfahrer gleich nach der Wiederaufnahme des Rennens auf das Tempo, so dass sich eine achtköpfige Spitzengruppe mit allen Favoriten und dem Gesamtführenden Hermann Pernsteiner (Team Centurion VAUDE) schnell und deutlich vom restlichen Fahrerfeld absetzen konnte. Die Gruppe harmonierte bestens und baute den Abstand über die Haupthindernisse „Schöne Aussicht“ und „Brend“, die zwischen Kilometer 30 und 70 zu bewältigen waren, kontinuierlich aus. Auf den letzten verhältnismäßig flachen Kilometern über das Bregtal in Richtung Donaueschingen gab es keine großen Attacken mehr, so dass es auf der breiten Zielgerade vor den Donauhallen zu einem packenden Zielsprint kam, den Sascha Weber souverän vor dem Bulls-Piloten Simon Stiebjahn und dem Schweizer Fabian Giger vom Kross Racing Team für sich entschied. In der Siegerzeit von 4:32:37 Stunden für die 104 Kilometer gelang ihm damit der ersehnte erste Etappensieg bei der diesjährigen VAUDE Trans Schwarzwald.

In der Gesamtwertung blieb durch diesen engen Zieleinlauf alles nahezu unverändert. Hermann Pernsteiner, der drei Sekunden hinter Weber als Tagesfünfter einfuhr, bleibt mit 1:13 Minuten Vorsprung auf seinen Teamkollegen Markus Kaufmann vorne. In Schlagdistanz mit nur wenigen Sekunden Rückstand folgen Stiebjahn und Giger auf den Plätzen Drei und Vier, die somit beide weiterhin in Lauerstellung auf den begehrten Gesamtsieg bei der elften VAUDE Trans Schwarzwald liegen.

Bei den Elite Damen gab es eine Parallele zu den ersten Etappen. Die Gesamtführende Elisabeth Brandau (EBE Radon Racing Team) ließ auf der dritten Etappe nichts anbrennen und fuhr ohne ernsthafte Konkurrenz vorne weg. Brandau dominierte das Fahrerfeld auch an diesem Tag fast nach Belieben und hatte in der Zeit von 5:13:00 Stunden über 13 Minuten Vorsprung im Etappenziel in Donaueschingen. Auf den nächsten Plätzen gab es allerdings eine andere Konstellation als an den Vortagen. Betty Janas (Team sportograf.com) erwischte einen Sahnetag und sicherte sich nach dem dritten Platz am Vortag ihren zweiten Podestplatz in dieser Woche. In 5:26:22 Stunden lag sie als Tageszweite 1:37 Minuten vor der Tagesdritten Andrea Wladis (Luna Pro Team) aus der Schweiz, die sich erstmals einen Top 3 Platz sichern konnte. Weiter an Boden in der Gesamtwertung verloren hat die Niederländerin Hielke Elferink (Craft Rocky Mountains) als Tagesfünfte, allerdings bleibt sie auf dem zweiten Platz in der Gesamtwertung der Damen.

Am Samstag wartet auf das verbliebene Fahrerfeld die längste Etappe der diesjährigen VAUDE Trans Schwarzwald. Dieser vierte Teilabschnitt führt in 115 Kilometern und 2.200 Höhenmeter von Donaueschingen (Start: 10.00 Uhr vor den Donauhallen) an den Hochrhein nach Murg, wo die schnellsten Biker ab 14.30 Uhr im Zielbereich beim Naturbad MuRheNa erwartet werden. Auf diesem Abschnitt macht die VAUDE Trans Schwarzwald zum wiederholten Male einen Abstecher in die Schweiz. Der Tross wechselt bei Waldshut-Tiengen in den Kanton Aargau, bevor es über Laufenburg in Richtung Ziel nach Murg geht.

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11. VAUDE Trans Schwarzwald / 1. Etappe am 10. August 2016

Fabian Giger bei den Herren / Elisabeth Brandau erneut souverän vorne

Bei trotz vorabendlicher Regenfälle erneut hervorragenden äußeren Bedingungen wurde das Fahrerfeld der elften VAUDE Trans Schwarzwald vor der AldeGott Winzer eG in Sasbachwalden am zweiten Renntag auf die Reise geschickt. Mit 66 Kilometern und 2500 Höhenmetern wartete eine relativ kurze aber nochmals sehr knackige Etappe auf die 403 übrig gebliebenen Bikerinnen und Biker auf dem Weg ins Etappenziel in den Kurpark von Bad Rippoldsau-Schapbach.

Von Beginn an wurde ein sehr hohes Renntempo bei den Herren veranschlagt und es setzte sich frühzeitig eine sieben Mann starte Spitzengruppe mit allen Favoriten ab. Bereits bei der ersten Kontrollstelle nach 22,5 Kilometern in Oppenau hatten die nächsten Verfolger über eine Minute Rückstand auf die Ausreißer. Der wiederum früh attackierende Sascha Weber konnte sich gemeinsam mit dem Schweizer Fabian Giger (Kross Racing Team) im weiteren Rennverlauf leicht absetzen und die beiden lagen lange Zeit mit rund 30 Sekunden Vorsprung vor den weiteren Verfolgern mit Christoph Soukop (Team Texpa-Simplon),  Christoph Soukop(Team Bulls), dem Vortagessieger Alexander Gehbauer sowie den beiden Centurion VAUDE Bikern Hermann Pernsteiner und Markus Kaufmann. Im letzten Renndrittel wurde die Spitze allerdings nochmals kräftig durcheinandergewirbelt. Während Sascha Weber dem hohen Anfangstempo Tribut zollen musste und weit zurück fiel konnte Fabian Giger seinen Vorsprung hauchdünn ins Ziel retten. In einer Fahrzeit von 2:46:45 Minuten für die 66 schweren Kilometer siegte er mit vier Sekunden Vorsprung auf den bärenstark fahrenden aktuellen Transalp-Sieger Hermann Pernsteiner aus Österreich, der damit auch das orangene VAUDE-Leadertrikot auf der dritten Etappe tragen darf. Dies hat er dem Ausscheiden des Tagesvierten Alexander Gehbauer zu verdanken, der sich als Teilnehmer des olympischen Cross-Country Rennens auf den Weg nach Rio de Janeiro macht und nicht mehr zur dritten Etappe bei der VAUDE Trans Schwarzwald antreten wird. Mit nur neun Sekunden Rückstand auf Giger sicherte sich Pernsteiners Landsmann Christoph Soukop den letzten Podestrang auf der zweiten Etappe.

Einen eindrucksvollen Sieg feierte Elisabeth Brandau im Rennen der Damen. Gleich zu Beginn setzte sich die Gesamtführende von ihren Konkurrentinnen ab und drückte auf den ersten Kilometern direkt nach dem Start in Sasbachwalden mächtig auf das Tempo. Bereits an der ersten Verpflegungsstelle nach 22,5 Kilometern hatte sie sieben Minuten Vorsprung auf ihre schärfste Rivalin und Vortageszweite Hielke Elferink, ihres Zeichens aktuelle niederländische Mountainbike Marathonmeisterin. Weitere gut zwei Minuten dahinter folgte Betty Janas vom Team sportograf.com, die damit noch in Schlagdistanz zum zweiten Tagesrang lag. Diese Reihenfolge sollte bis zum Ende der Etappe nicht mehr wechseln, allerdings wuchsen die Abstände auf dieser schweren Etappe nochmals an. Brandau siegte überlegen in 3:28:21 Stunden mit fast acht Minuten Vorsprung auf Elferink und setzte damit ein mehr als deutliches Zeichen in Richtung Gesamtsieg bei der VAUDE Trans Schwarzwald 2016. Hielke Elferink schaffte in 3:36:10 Stunden den zweiten Podestrang und lag im Ziel knapp sechs Minuten vor Betty Janas, die den dritten Platz sicher ins Ziel nach Bad Rippoldsau-Schapbach brachte.

Die dritte Etappe am Freitag über 104 Kilometer und 2600 Höhenmeter von Bad Rippoldsau-Schapbach nach Donaueschingen bringt ein welliges Profil mit sich und beinhaltet Streckenteile des populären Furtwanger „Schwarzwald Bike Marathon“. Der höchste Punkt der Etappe wartet bei Kilometer 60,8 auf dem Brend (1150 Meter üNN) bevor es downhill durch das Bregtal in Richtungen Ziel vor den Donauhallen in Donaueschingen geht. Der Start am Freitagmorgen erfolgt um 10.00 Uhr im Kurpark in Bad Rippoldsau und die schnellsten Fahrer werden ab 14.30 Uhr in der Donau-Quellstadt erwartet.

1. Etappe am Mittwoch, 10. August 2016:
77652 Offenburg –> 77887 Sasbachwalden
67 km / 2.300 hm

2. Etappe am Donnerstag, 11. August 2016:
77887 Sasbachwalden –> 77776 Bad Rippoldsau-Schapbach
66 km / 2.500 hm

3. Etappe am Freitag, 12. August 2016:
77776 Bad Rippoldsau-Schapbach –> 78166 Donaueschingen
104 km / 2.600 hm

4. Etappe am Samstag, 13. August 2016:
78166 Donaueschingen –> 79730 Murg
115 km / 2.200 hm

5. Etappe am Sonntag, 14. August 2016:
79730 Murg –> 79868 Feldberg
60 km / 2.200 hm

https://vimeo.com/178343874

11. VAUDE Trans Schwarzwald vom 10. – 14. August 2016

VAUDE Trans Schwarzwald 2016
International toll besetztes Rennen in der guten Stube des Mountainbikes

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Das Online-Melde-Portal für die elfte Ausgabe der VAUDE Trans Schwarzwalds ist geschlossen und offenbart auch in diesem Jahr eine sehr gute Teilnehmer-Moral. 420 Teilnehmer aus 13 Nationen werden vom 10. bis zum 14. August 2016 ihr Material packen und durch die gute Stube des Schwarzwalds jagen. Fast die Hälfte der gemeldeten Radsportler kommt aus dem Ausland. Und das zum Teil von wirklich weit her. Auch Australier und Südafrikaner werden sich so dem ungeschminkten Schwarzwald mit seinen manchmal rauen, manchmal lieblichen Trails widmen und ihre Kondition und Standfestigkeit testen. Die VAUDE Trans Schwarzwald mit einer Gesamtdistanz von diesmal 412 Kilometern und insgesamt 11.800 Höhenmeter nutzen sie als bestes Mittel gegen den Jetlag.

Die MTB-Prominenz lässt auch abseits der Olympischen Spiele von Rio 2016 nicht auf sich warten. So ist das Team Centurion VAUDE mit Vorjahressieger Markus Kaufmann, dem aktuellen deutschen MTB Marathonmeister und dreifachen TransAlp-Sieger von 2013 bis 2015 am Start und hat mit Hermann Pernsteiner, dem diesjährigen und aktuellen TransAlp-Sieger, ein weiteres heißes Eisen im Feuer. Erste Sahne ist auch das Team BULLS mit Simon Stiebjahn, der die Trans Schwarzwald 2012 gewinnen konnte und im letzten Jahr auf dem dritten Platz landete, sowie mit dem Schweizer Martin Frey, einem weiteren Fahrer aus dem Top-Bereich. Das „Team Texpa- Simplon“ startet unter anderem mit dem zweifachen Olympiateilnehmer und mehrfachen Österreichischen Marathonmeister Christoph Soukup. Seine ebenso wie Markus Kaufmann bereits elfte Teilnahme bestreitet Matthias Bettinger vom „Lexware Team“. Neben der U23 Herren- Nationalmannschaft in BDR-Farben greift auch der Schweizer Topbiker Fabian Giger, Vize- Europameister 2016 und Siebter beim schnellen und stark besetzten MTB-Weltcup in Albstadt an.

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5. Gold Trophy Sabine Spitz / KMC MTB-Bundesliga am 9. und 10. April 2016

Saisoneröffnung mit Sportlern aus 24 Nationen
Weltcup-Generalprobe mit den Besten der Welt

Der Saison-Auftakt der internationalen KMC MTB-Bundesliga wird am kommenden Wochenende zur Weltcup-Generalprobe. Zur 5. Gold Trophy Sabine Spitz in Bad Säckingen werden die besten Cross-Country Mountainbiker der Welt erwartet, darunter drei Olympiasieger und acht Weltmeister, angeführt von den Schweizern Nino Schurter und Jolanda Neff, herausgefordert vom Franzosen Julien Absalon und Lokalmatadorin Sabine Spitz.

Bei den Herren deutet vieles auf ein Duell zwischen Weltmeister Nino Schurter (Scott-Odlo) und Doppel-Olympiasieger Julien Absalon (BMC Racing). Oder um deutlicher zu sein: fast alles. Vergangenes Wochenende in Rivera lief es nach der Hälfte der Distanz darauf hinaus und man kennt das schon aus den Jahren zuvor.
„Ich bin voll im Plan“, sagte Schurter im Tessin. Und in Bad Säckingen will er nach Mailand und Rivera natürlich den Hattrick perfekt machen, um so mit großer Sicherheit zum Weltcup-Auftakt nach Australien zu fliegen, wo der Franzose erneut sein größter Gegner sein wird.
Julien Absalon war in Rivera geschlagen, aber dennoch erleichtert weil ihm seine Allergie keine Atemprobleme bereitete – im Gegensatz zur Vorwoche.
„Es geht leichter, wenn ich atmen kann“, lachte Absalon. „Es war toll wieder gegen Nino zu kämpfen. Bad Säckingen wird dann der letzte Test vor dem Weltcup in Australien.“ Der Franzose wird sich diese Woche in seiner Heimatregion in den Vogesen aufhalten, weil dort die für ihn gefährlichen Pollen nicht so aktiv sind.

Obschon die Dominanz dieser beiden großartigen Athleten beeindruckend ist, gibt es eine Hand voll Konkurrenten, die beständig versuchen an deren Vormachtstellung zu kratzen. Gespannt sein darf man auf die beiden Schweizer Florian Vogel (Focus XC) und Mathias Flückiger (Stöckli Pro Team). Vogel hatte in Rivera Defekt.
Er sprach von einem „guten Gefühl“ und auch Flückiger war von seiner Verfassung überzeugt. „Ich konnte vorne mitgehen, bis ich Rückenprobleme bekommen habe“, erklärte er.
„Ich kenne das vom letzten Jahr. Das liegt wohl an der Position auf dem Bike. Das werde ich anpassen, dann löst sich das Problem. Ob es funktioniert, sehen wir dann in Bad Säckingen“, meinte Flückiger am Dienstag.
Der WM-Dritte Ondrej Cink (Multivan-Merida) stieg in Rivera mit Krämpfen aus, was aber beim Tschechen nichts heißen muss. Einen starken Eindruck hinterließ dagegen BMC-Neuzugang Lars Forster (Schweiz), der Dritter wurde und auch in Bad Säckingen weit vorne zu finden sein dürfte. Und sein Landsmann Fabian Giger (Kross Racing) kommt mit zwei Saisonsiegen nach Bad Säckingen. Weiterlesen

5. Gold Trophy Sabine Spitz / KMC MTB-Bundesliga am 9. und 10. April 2016

Mehr als nur ein Hauch von Weltcup
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Die 5. Gold Trophy Sabine Spitz am 10. April wird zu einer Art Vor-Weltcup. Weitere Top-Athleten wie der WM-Dritte Ondrej Cink oder die dreifache Marathon-Weltmeisterin Annika Langvad haben ihre Meldungen abgegeben. Mit Weltmeister Nino Schurter und den beiden Weltranglisten-Ersten Julien Absalon und Jolanda Neff machen sie den Auftakt zur KMC MTB-Bundesliga zu einem absoluten Spitzensport-Ereignis.

Es wird die beste Besetzung, die man in der Sabine Spitz Mountainbike-Arena am Waldbad bisher gesehen hat. So viel ist schon sicher. Und sie ist kaum noch zu steigern, es sei denn man wird dort eines Tages zum Gastgeber eines Weltcup-Rennens.

Das Multivan-Merida Teams schickt seinen kompletten männlichen Part nach Bad Säckingen, darunter auch Ondrej Cink (Tschechien) und Ex-Weltmeister José Hermida (Spanien), der in der Szene schon so was wie Kult-Status genießt.
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sc_xco_voroklini_by_kuestenbrueck_o.cink

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Afxentia#4: Cross country in Mantra tou Kampiou

Herren: Giger verteidigt Gelb und feiert zweiten Sieg
Damen: Dahle-Flesjaa gewinnt Etappe und Overall

Ein perfekter und aufregender Wettkampf-Tag beendete das 20. Afxentia Etappenrennen am Mantra tou Kampiou Picknick-Platz. Fabian Giger (Sui) und Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Nor) sind die Sieger der ersten Runde des Cyprus Sunshine Cup. Dahle-Flesjaa gewann die finale Etappe vor Sabine Spitz und Elisabeth Brandau (beide Ger), während Marco Fontana für den zweiten italienischen Sieg sorgte, indem er Maxime Marotte (Fra) und Mathieu van der Poel (Ned) hinter sich ließ.

Bei den Herren erlebte man im Macheras-Gebirge einen aufregenden letzten Tag. In der zweiten von sechs Runden wurde registriert, dass der Italiener Luca Braidot, Gewinner der dritten Etappe und nur 37 Sekunden hinter dem Leader Fabian Giger ins Rennen gegangen, durch einen Kettenriss alle Chancen verlor.
Der Versuch von Olympiasieger Jaroslav Kulhavy um den Etappensieg mitzufahren, endete mit einem schleichenden Plattfuß in der dritten Runde, durch den er gezwungen war sein Laufrad zu tauschen. Er hatte die Luftpatrone verloren.

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