Schlagwort-Archiv: Georg Egger

Lexware Mountainbike Team Weltcup Albstadt: Elite

Egger angriffslustig und ohne Fehler

Georg Egger vom Lexware Mountainbike Team hat sich beim Weltcup in
Albstadt als 43. seine ersten Punkte in der Elite geholt. Der DM-Dritte war damit
zweitbester Deutscher und zeigte sich deutlich verbessert gegenüber dem
Auftakt in Stellenbosch.

Georg Egger emotional noch ziemlich „angefixt“ von den eineinhalb Stunden
Renngeschehen, als er im Ziel Auskunft gab. Rund 10000 Zuschauer machten
das „Bullentäle“ zum Hexenkessel und schrien auch den Lexware-Biker die
steilen Anstiege hoch.

Egger kam als 57. aus der 2,8 Kilometer langen Startrunde und hatte seine
Startposition damit etwa gehalten. Die folgenden zwei 4,2 Kilometer langen
Runden arbeitete sich Egger bis auf Rang 43 nach vorne. „Es hat schon Spaß
gemacht so nach vorne zu fahren“, grinste er.

Mit Ex-Lexware-Fahrer Julian Schelb aus Münstertal fand er einen
Bundesgenossen. Ob sie sich gegenseitig motiviert hätten? Beide grinsten.
„Gesprochen weniger, eher mitgefühlt“, lachte Schelb, der am Ende 47.
wurde.

Die Anstiege in Albstadt sind steil und durch die Regenfälle waren die
Abfahrten teilweise sehr rutschig. Georg Egger kam gut zurecht. „Ich war vom
Kopf her super gut da, angriffslustig und hatte die Kontrolle“, so der Biker aus
der Hochschwarzwälder Equipe. „Ich habe technisch eigentlich keine Fehler
gemacht.“

Nach ständigen Positionskämpfen war es am Ende auch der 43. Platz, 7:24
Minuten hinter dem Sieger Nino Schurter (1:28:07). „Damit bin ich zufrieden“,
meinte Egger. „Ich wusste, nur wenn ich einen richtig geilen Tag erwische,
kann es in die Top 30 reichen, aber 43, das ist fürs Erste auch okay.“
Diese Marke lag an diesem Tag eine gute Minute entfernt. Aber auch so,
zeigte sich der 23-Jährige nach seinem zweiten Elite-Weltcup erfreut, „dass
sich die Arbeit der vergangenen Wochen ausgezahlt hat.“

Weltcup Albstadt / Vorschau: Plan A und B im „Hexenkessel“

Fünf Biker vom Lexware Mountainbike Team bestreiten am Wochenende die
zweite Weltcup-Runde in Albstadt. U23-Meister Max Brandl zeigt sich vor dem
U23-Rennen am Samstag optimistisch. Im Elite-Rennen des Heim-Weltcups will
Georg Egger am Sonntag zeigen, was in ihm steckt.

Albstadt und Georg Egger, das passt schon gut zusammen. 2017 verzeichnete
der Biker vom Team aus dem Hochschwarzwald im U23-Rennen als Zweiter
sein bestes Weltcup-Resultat. So geht der Gessertshausener auch
hochmotiviert ans Werk.

„Die Form ist nicht schlecht und ich habe super Bock alles aus mir raus zu
holen“, so Egger.

Allerdings weiß der DM-Dritte, dass man „im Elite-Weltcup nichts geschenkt
bekommt“, wie er es ausdrückt. Klar, er hat es ohne Einschränkung mit den
Besten der Welt zu tun. Da wäre für ihn im ersten Elite-Jahr ein Eindringen in
die Punkte-Ränge bis Platz 60 schon mal ein Teil-Erfolg.

„Ich kann im ersten Jahr noch gar nicht richtig einschätzen, wo ich stehe“,
bekennt Egger. Und prinzipiell ist es von Startposition 59 aus grundsätzlich ein
anderes Rennen als wenn man vorne um die Spitze mitkämpft wie es in der
U23 der Fall war.

Das heimische Publikum im „Hexenkessel“ Bullentäle wird für zusätzliche
Motivation sorgen.

U23: Brandl fühlt sich topfit
Max Brandl kann diesen Vorzug der Nachwuchs-Kategorie noch genießen.
„In der ersten Reihe kann man sich aus dem Getümmel am Anfang
heraushalten“, sagt der Freiburger.

Und für den Rest klingt der 20-Jährige nach seiner starken Vorstellung vom
Bundesliga-Rennen in Gedern ganz optimistisch.

„Ich fühle mich topfit und werde mein Bestes geben“, sagt Brandl, der in
Startreihe eins ins Rennen gehen darf. „Wenn ich alles abrufe, was ich aktuell
kann, wenn ich in der Lage bin es umzusetzen, dann steht einem guten
Ergebnis nichts im Weg.“

Ob das ausreicht für das Podest oder gar den ersten Weltcup-Sieg, das hängt
natürlich auch von der Verfassung seiner Konkurrenten ab, allen voran
Stellenbosch-Sieger Petter Fagerhaug aus Norwegen und der Däne Simon
Andreassen. Aber vor dem Heimpublikum auf dem Podium zu stehen, wie
Kollege Egger im Vorjahr, das wäre ja auch nicht schlecht.
Das mag für Luca Schwarzbauer noch außer Reichweite sein, von
Startposition 35 sowieso. Doch sein vor der Saison formuliertes Ziel sich unter
den besten Zehn zu etablieren, scheint nicht nach den jüngsten Vorstellungen
nicht aus der Luft gegriffen.

„Ich werde versuchen so schnell wie möglich diese Regionen zu erreichen
und wenn es geht, mich an Max zu orientieren“, erklärt Luca Schwarzbauer zu
„Plan A“ mit Team-Karte. Wenn er sich aber nicht so fit wie gewünscht fühlen
würde, dann gebe es Plan B.

„Dann versuche ich mich nicht verrückt zu machen, sondern das Rennen
unter den gegebenen Umständen so gut wie möglich zu Ende zu bringen und
möglichst viele Punkte mitzunehmen“, erläutert Schwarzbauer.
Einen zwölften Platz von Lenzerheide 2016 ist das bisher beste Resultat, das
der Nürtinger aus dem Weltcup vorzuweisen hat.

List mit guter Startposition
David List steht fünf Positionen weiter vorne als sein Teamkollege. Wenn die
Trainingsplanung aufgeht, könnte er versuchen seine ersten Weltcup-Punkte
in der U23 einzufahren (Top 25).

„Wenn ich ehrlich bin, hätte ich letztes Jahr nicht gedacht, dass ich so weit
vorne starten kann, aber durch die Punkte von der Junioren-WM und dem
Snowbike-Festival habe ich mir sehr gute Voraussetzungen geschaffen“,
erklärt List.

Die zu nutzen, hat er sich zur Aufgabe gemacht. „Diese Woche lege ich den
Fokus auf Regeneration, um super frisch starten zu können“, kündigt der
Friedrichshafener an.

So ähnlich formuliert das auch Jannick Zurnieden. „Ich habe zwei Tage
ruhiger gemacht, um mich noch mal richtig zu erholen“, so der Freiburger.
„Meine Devise ist so weit wie möglich nach vorne zu fahren.“
Von Startplatz 69 will er aber das Rennen eher kontrolliert angehen, um sich
„dann Runde für Runde vorzuarbeiten.“

Lexware Mountainbike Team_Bundesliga Heubach_Marathon Houffalize_Vorschau

Bundesliga Heubach / Marathon Houffalize / Vorschau

Schlagkräftiges U23-Trio

Max Brandl vom Lexware Mountainbike Team will am Sonntag beim prestigeträchtigen BiketheRock in Heubach seinen U23-Sieg vom Vorjahr wiederholen. Auch Luca Schwarzbauer und David List reisen optimistisch zum Bundesliga-Auftakt, während Georg Egger mit einem Handicap zu kämpfen hat.

Im Vorjahr triumphierte Max Brandl in Heubach im Sprint gegen den Niederländer Milan Vader. Und er dürfte auch am Sonntag (10:40 Uhr) einer der wichtigsten Konkurrenten für Brandl sein.

„Klar, dass ich wieder gewinnen will“, lässt der Lexware-Fahrer an seinen Ambitionen keine Zweifel aufkommen. Aber er hat noch mehr, bzw. anderes im Sinn. „Ich werde nicht versuchen das Rennen hastig zu entscheiden, sondern die anderen zu beobachten, um für den Weltcup zu lernen“, gibt Brandl Einblick in seine Strategie.

Aber es geht auch um die Frage, wie er das schwere Rennen in Haiming wegstecken konnte.

Bei Luca Schwarzbauer hört sich das nicht ganz so optimistisch an. „Nein, Heubach gehört nicht zu meinen Lieblingsstrecken“, sagt er und lacht. Es geht 1,8 Kilometer Berg am Stück Berg hoch, mit Passagen von 20 Prozent Steigung. Dafür besitzt Schwarzbauer nicht die richtige körperliche Konstitution. Deshalb ist an einen erneuten zweiten Platz nicht zu denken. Aber, so der Nürtinger, er sei „gespannt, was mit guter Form für mich möglich ist“. Motiviert ist er allemal.

Das gilt auch für David List, der mit seinen beiden Kollegen ein schlagkräftiges U23-Trio bildet. Der Friedrichshafener, der in Freiburg einen Freiwilligendienst absolviert, mag aber den Kurs. „Es sollte mir entgegenkommen. Es wäre natürlich super, wenn ich wieder einen Schritt weiter nach vorne machen kann. Ich werde jedenfalls versuchen wieder ein gutes Rennen abzuliefern“, erklärt List.

Im Elite-Rennen der Herren (15 Uhr) bekommt es Georg Egger unter anderen Weltklasse-Leuten mit dem Schweizer Weltmeister und Olympiasieger Nino Schurter zu tun. Wenn er denn an den Start gehen kann. Wegen Sitzproblemen hat er vom Arzt erst mal Sattelverbot bekommen. „Ich versuche mich mit alternativem Training fit zu halten. Ich habe die vergangenen Wochen sowieso viel trainiert. Deshalb ist eine Woche ruhiger schon okay“, meint Egger. „Ich hoffe, dass ich bis zum Wochenende wieder gescheit auf dem Bike sitzen kann.“

Bettinger in den Ardennen

Das Team aus dem Hochschwarzwald ist am Sonntag auch in den Ardennen vertreten. Marathon-Spezialist Matthias Bettinger dreht seine Pedale auf 83 Kilometern mit Start und Ziel in Houffalize um das Tretlager des Scott-Bikes. „Mit dem Rennen in Kempten war ich sehr zufrieden, auch wenn es um den Sieg sehr knapp war. Auf Houffalize bin ich gespannt, weil ich zum ersten Mal dort fahre“, so Bettinger.

Vinzent Dorn muss pausieren

Für Vinzent Dorn heißt es erst einmal Wettkampf-Pause. Beim Kirchzartener entzündete sich eine eigentlich harmlose Wunde von einem Sturz auf der zweiten Etappe des Kroatien-Etappenrennens.

Jetzt musste die Wunde operiert, ein Schleimbeutel entfernt und die Wunde gesäubert werden. „Es wird vier bis sechs Wochen dauern, bis ich wieder auf dem Rad bin“, erklärte ein sehr enttäuschter Vinzent Dorn, der jetzt mit Antibiotika behandelt werden muss.

Sein Ausfall ist für ihn und das Team sehr bedauerlich, zumal er sich in sehr guter Verfassung befand.

Jannick Zurnieden verzichtet freiwillig auf einen Start in Heubach. Er musste in der Vergangenheit viel Zeit in seine Abiturs-Vorbereitungen investieren, so dass für ihn jetzt erst mal um Training geht.

Lars Koch ist in seinem Studium (Wirtschaftsingenieurswesen) in Furtwangen stark eingespannt. Deshalb wird auch er in Heubach nicht am Start sein. „Das hat gerade Priorität“, sagt Koch.

Fotos zum Lexware Mountainbike Team finden Sie zum Download auf

https://www.flickr.com/photos/lexware-mountainbike-team/albums

Zusätzliche Infos zum Lexware-Team finden sie unter www.lexware-mountainbike-team.de

Lexware Mountainbike Team_Haiming_Schaan_Kempten_Solingen Report

Ötztal Bike-Festival Haiming / Swiss Bike-Cup Schaan / Marathon Kempten:
Double Bedroom winners

Max Brandl and Luca Schwarzbauer of Team Lexware Mountainbiking were able to win the U23 race at the Ötztal Mountainbike-Festival in Haiming, Austria. Georg Egger with strong performance in the Elite race. Matthias Bettinger misses victory in Kempten only by a tiny little.

During the three weeks at the World Cup and the training camp in South Africa Max Brandl and Luca Schwarzbauer were sharing a double bedroom. Seemingly they have grown together – at least it took until the second round in the U23 race of the Ötztal Mountain Bike Festival, before the two riders from the team from the Black Forest got separated. But this was at a stage of the race, where the rest of the competition was already distanced. And this competition was not a bad one at all including e.g. Neilo Perrin Ganier (Fra) who finished third at the Stellenbosch WC.

Luca Schwarzbauer had led the field into the longest climb, Max Brandl was able to follow. Leading at the top of this hill, they were able to increase the lead to 25 seconds by the middle of the second lap.

“I thought, either you went way too fast now or you’re in a really good shape,” Schwarzbauer said after the race. He really was in a pretty good shape – although he could not keep up with his team-mate in the technical passages.

“I realized that I was able to go faster in some places, so I passed Luca hoping that he could follow my flow,” Brandl said. “This indeed worked out until the middle of the second lap, but then there was a gap and I tried to control the ride with constant pacing.” This had already been his strategy before the race. With 1:34 minutes ahead of his Lexware team-mate Luca Schwarzbauer and 2:09 minutes ahead of Frenchman Clément Berthet, Brandl was able to win for the first time in the season. With 1:19:17 he set a new course record.

The doublebe room was blown up, but Luca Schwarzbauer was able to keep up his pace and even gain some time against his followers. “I really had a wonderful start, but got some technical difficulties later on. Max was better in these sections. The last part of the race was hard but I never needed to go beyond my limits. I’m really happy.”

The German Junior Champion David List came in seventh (+3: 40). This is also a remarkable success for the Lexware rider from Friedrichshafen. After a strong start but “had to pay tribute for that and get off the gas” List said. From then on he tried to keep his own rhythm, without losing too many positions. “Fortunately, that worked out quite well”, he was commenting on his result, which was also satisfying for the German national coach Peter Schaupp.

Teammate Jannick Zurnieden finishing 16th (+9: 39) did not disappoint,
Vinzent Dorn did not start.

Elite race: Egger finishes as best German rider
In Nals there was already some indication that Georg Egger’s shape was in
upward trending. But race as good as delievered in Haiming was not to be
expected. Egger had a good start and was in the leading group after lap
one. Although he “had to breathe pretty much” he was able to continue on
a high level. After World Cup winner Sam Gaze from New Zealand had to
give up, Egger was lonely on fourth place by the fifth of seven laps. “The last
one or two laps were extremely hard” said Egger, who had to let the two
Austrians Karl Markt and Gregor Raggl (both Möbel Märki) pass. Also,
Marco Fontana (Bianchi-Countervail) passed Egger, but the third of the
German National Championships remained mentally strong. “I still had some
gas in the tank and could finally boil down Fontana in the last climb,” Egger
said. This is even more remarkable, because Egger had serious doubts before
the race: Sitting problems had caused a “tight back”. It was not optimal in the
race either. All the more surprising that he finished as Germany’s best rider
with 3:48 minutes behind Maxime Marotte (1:31:57). The podium was stacked
with world class riders only: Marotte, his French compatriot Stephane Tempier
and European champion Florian Vogel.

Bettinger only beaten in the sprint
At the marathon in Kempten, Matthias Bettinger from Breitnau finished strong
with a second place, just as in the previous year. And again he only had to
give in to German ex-champion Markus Kaufmann (Meckenbeuren). Also like
last year, the duo reached the finish area together. Kaufmann won the sprint
(2:21:49 hours) before Bettinger, who was only one second behind. A really
satisfying result for the Lexware rider, who came in 42 seconds ahead of
Roger Jenny from Switzerland.
Schaan and Solingen

In Schaan (Liechtenstein) Lars Koch from Furtwangen did not have an optimal
day in the U23 race and completed the race in 27th place, 4:44 Minutes
behind San Joel Roth (Switzerland).

In Solingen, Thore Hemmerling reached a strong third place behind two
Belgians in the U17 category. The rider from Saarland finished 41 seconds
behind Jarne Vandersteen. His brother Lars came in on the 10th position in the
junior race, 3:51 minutes behind Tim van Dijke from the Netherlands.
Photos of Lexware Mountainbike Team can be downloaded on:

https://www.flickr.com/photos/lexware-mountainbike-team/albums

Additional Information on Team Lexware can be found on our website:
www.lexware-mountainbike-team.de
Feel free to contact us with your questions:
Lexware

Sunshine-Race Nals / 4 Islands Kroatien: „Zugpferd“ Vinzent Dorn holt viele Punkte

Vinzent Dorn vom Lexware Mountainbike Team beendete das Zweier-
Etappenrennen „4 Islands“ in Kroatien mit Partner Florian Reichle am Samstag
auf einem sehr guten achten Rang. Georg Egger belegte beim hoch dotierten
Sunshine-Race in Italien Rang 26.

Vinzent Dorn nahm aus den vier Tagen in Kroatien nicht nur 35
Weltranglistenpunkte mit nach Hause, sondern auch die Gewissheit, dass der
Formaufbau in den Wintermonaten erfolgreich war. Da spielte auch ein Infekt
in der Woche zuvor keine Rolle, der Lexware-Biker war für seinen Partner
Florian Reichle aus Warmbronn durch die vier Etappen auf den vier Inseln Krk,
Rab, Cres und Losinj in der Regel das Zugpferd.

Am ersten Tag hatte Reichle an einem 400-Höhenmeter-Anstieg etwas
Probleme, doch das Duo konnte sich auf der zweiten Hälfte der 71 Kilometer
noch um einige Positionen verbessern und ging als Gesamt-Zehnte in den
zweiten Tag.

Auf Rab war es dann ziemlich nass und schwer. Das Duo lag nach 35 von 65
Kilometern an siebter Stelle, doch dann stürzte Vinzent Dorn. „Der Rest war
dann ein einziger Kampf“, bekannte Dorn. Am Ende war es Tagesrang elf.
Doch am folgenden Tag drehten Dorn und Reichle die Kurve nach oben.
Nach technischen Problemen in der ersten Abfahrt kurbelten sie sich Platz um
Platz nach vorne und erreichten schließlich als Siebte das Ziel.
Und auf Losinj steigerten sie sich auf der 40 Kilometer langen Etappe noch
einmal. Platz sechs brachte den achten Gesamtrang, 27:19 Minuten hinter
den Marathon-Spezialisten Filip Adel/Michal Kanera aus Tschechien
(10:14:49), die 1:31 Minuten vor dem Schweizer Fabian Giger und dessen
polnischen Kollegen Bartlomej Wawak gewannen.

„Flo und ich haben uns super verstanden, er ist jeden Tag stärker geworden.
Ich habe über alle vier Tage sehr viel gearbeitet und mich gut gefühlt. Mit
meiner Form bin ich super zufrieden. Bin mal gespannt, ob ich die Form ins
Cross-Country umsetzen kann“, bilanzierte der Kirchzartener.

Sunshine-Race in Nals: Daumen hoch für Egger

Natürlich ärgert sich ein ehrgeiziger Sportler wie Georg Egger, wenn er eine
Marke um nur vier Sekunden verpasst. So wie ihm das in Nals passierte. Als 26.,
7:05 Minuten hinter dem Schweizer Mathias Flückiger (1:31:15) fehlte eben
diese Zeitspanne. Doch dem Lexware-Biker war bei dem HC dotierten
Rennen mit einem langen und schweren Anstieg was anderes wichtiger. „Es
war mega hart, aber für mich hundert Prozent besser als beim Weltcup in

Südafrika. Ich bin nicht eingegangen und habe keine Krämpfe bekommen“,
so Egger und es drang etwas Erleichterung aus seiner Stimme.
Erfreut war er auch, dass er in der Abfahrt im Vergleich mit seinen direkten
Konkurrenten immer Zeit gut gemacht habe. „Das war letztes Jahr noch ein
Defizit bei mir“, nahm Egger noch etwas Positives mit. „Also Daumen hoch“,
schloss er sein Fazit.

Thore Hemmerling kam im Rennen der U17 3:39 Minuten hinter dem Sieger
Luke Moir aus Südafrika (44:01) an 17. Stelle ins Ziel. Er hatte allerdings auch
einen Startplatz in den hinteren Reihen.
Sein Bruder Lars Hemmerling konnte das Rennen der UCI Junior Serie nicht
beenden.

Lexware Mountainbike Team_Weltcup Stellenbosch

Max Brandl gelingt der Auftakt

Max Brandl vom Lexware Mountainbike Team ist der Start in die U23-Weltcupsaison gelungen. Der Deutsche Meister belegte in Stellenbosch, Südafrika, Rang sechs. Luca Schwarzbauer wurde 20. In seinem ersten Elite-Weltcup belegte Georg Egger Platz 67.

In den Kampf um die Podestplätze konnte Max Brandl in Stellenbosch nicht eingreifen, doch das hatte er auch gar nicht erwartet. Der Norweger Petter Fagerhaug war an diesem Tag eine Klasse für sich. Er gewann mit 1:08 Minuten Vorsprung auf den Neuseeländer Ben Oliver.

Max Brandl hatte am Ende 2:58 Minuten Differenz, doch das Podest schien lange in Reichweite.

Schon zu Beginn hatte Brandl etwas an Boden verloren, begann dann in Runde zwei von sechs den Versuch Anschluss zu finden, doch er konnte die Lücke nicht schließen. „Ich habe schnell gemerkt, dass es mich bald wieder aufgestellt hat“, so der 20-Jährige.

„In den letzten beiden Runden hatte ich Schwierigkeiten mit der Konzentration“, bekannte Brandl. „Ich habe mich nicht optimal gefühlt, aber wie ich schon vorher gesagt habe, es ist noch nicht mein Saisonhöhepunkt, deshalb bin ich zufrieden mit dem Auftakt“, bilanzierte der Freiburger die Cross-Country Weltcup-Premiere in Stellenbosch, wo die Biker auf großes und begeisterungsfähiges Publikum trafen.

Brandls Teamkollege Luca Schwarzbauer verfehlte als 20. (+5:26) sein persönliches Ziel Top 16 um eine knappe Minute. Bis zur Hälfte der vorletzten Runde lag er noch in diesem Bereich, zwischenzeitlich sogar an neunter Stelle. „Ich hatte am Start Glück, dass ich so weit vorgekommen bin“, erklärte Schwarzbauer. „Es wäre eigentlich optimal gewesen, wenn ich mich besser gefühlt hätte. So bin ich enttäuscht, das sich die Vorlage nicht genutzt habe.“

Die Temperaturen waren bei bedecktem Himmel nicht all zu hoch, zumindest aber für Mittel-Europäer doch ungewohnt. „Ich weiß nicht, will auch keine Entschuldigung suche, aber ich denke, dass mir die Temperaturen mehr ausgemacht haben, als mir lieb ist“, suchte Schwarzbauer nach einer Erklärung. „Auf jeden Fall ist mehr drin.“

Georg Egger: Nur am Anfang gut gefühlt

Das gilt auch für Georg Egger, der aufgrund seines Praktikums erwartbar auch formmäßig noch nicht da war, wo er gerne sein will. Zu Beginn fühlte er sich noch „ganz okay“, wie er sagte. Da lag er auch zwischen 50 und 60. „Das war ganz in Ordnung“, meinte er in der Nachbetrachtung.

Aber die letzten drei von sieben Runden, sei er „kaputt“ gewesen. „Der Rücken hat gezwickt und wahrscheinlich war ich allgemein über dem Limit“, gestand Egger.

Am Ende wurde es Rang 67, 10:10 Minuten hinter Sieger Sam Gaze aus Neuseeland, der die Serie von Weltmeister Nino Schurter (Schweiz) im Sprint mit einer Sekunde Vorsprung durchbrach.

„Es ist auf jeden Fall mal gut, dass ich durchfahren konnte und nicht per 80-Prozent-Regel rausgenommen wurde. Das Ergebnis ist nicht super, sicher, aber ich muss jetzt halt schauen, dass ich auf ein besseres Niveau komme“, meinte Egger noch.

Gemeinsam mit seinen beiden Teamkollegen bleibt er noch mit den Nationalkader bis zum 27. März für ein Trainingslager in Südafrika.

Lexware Mountainbike Team_Weltcup Stellenbosch Vorschau

Weltcup-Auftakt in Stellenbosch, Südafrika / Vorschau

Feuertaufe im Staub von Afrika

Für ein Trio vom Lexware Mountainbike Team wird es am Samstag im südafrikanischen Stellenbosch erstmals im Jahr 2018 so richtig ernst. Max Brandl und Luca Schwarzbauer im U23-Weltcup und für Georg Egger, der sein Debüt im Elite-Weltcup gibt.

Es ist ein früher Start in die Saison, so früh wie ihn die Weltcup-Serie schon sehr lange nicht mehr erlebt hat. Daher sind sie in der Cross-Country-Szene schon gespannt, welche Kräfte-Verhältnisse sich offenbaren. Auch das Trio vom Lexware Mountainbike Team.

Vom Winter im Hochschwarzwald in den ausgehenden Sommer von Stellenbosch, 30 Kilometer östlich von Flughafen Kapstadt gelegen, ist es nicht nur eine weite Reise. Die Körper der Athleten haben auch einen Temperatur-Unterschied von 25 bis 30 Grad zu bewältigen, je nachdem von was man ausgeht.

Max Brandl zeigt sich zuversichtlich. Der U23-WM-Dritte weiß, dass es ein so frühes Highlight ein Balance-Akt für die Trainingssteuerung ist. Er will ja nicht zu früh in Top-Form sein, sondern über die gesamte Saison stabil bleiben.

„Ich will mich auf die Meisterschaften konzentrieren. Das heißt aber nicht, dass der Weltcup unwichtig ist. Man kann nicht auf allen Hochzeiten tanzen, deshalb ist für mich ein sinnvoller Saisonaufbau entscheidend“, erklärt Brandl.

Allerdings habe er noch „einige“ Weltcup-Rechnungen offen. Auch weil er im vergangenen Jahr durch seine Verletzung im Mai welche verpasste. „Ich freue mich riesig auf Südafrika“, sagt er, „und dann natürlich auch auf Albstadt.“

Im Vergleich zum Vorjahr hat er mit seinem Trainer Marc Schäfer an ein paar kleinen Stellschrauben gedreht. Das Krafttraining wurde verändert, mehr mit der Physiotherapie am Olympiastützpunkt zusammengearbeitet und seinen persönlichen Fokus verlegte der 20-Jährige mehr vom Biologie-Studium auf den Radsport.

„Ich will mich definitiv vorne zeigen, das ist nach meinen Erfolgen 2017 klar. Das Rennen in Banyoles hat schon den ersten Hinweis gebracht, dass die Arbeit im Winter funktioniert hat“, so Brandl.

Im Vorjahr eroberte er in der U23 WM-Bronze, wurde Deutscher Meister und landete beim U23-Weltcup in Lenzerheide als Zweiter erstmals auf dem Podest.

Für Luca Schwarzbauer sieht das alles etwas anders aus. Der Nürtinger geht in sein letztes U23-Jahr und es geht für den 21-Jährigen erst mal darum den 2017 eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Zwei Monate lang, so erzählt Schwarzbauer, sei auch alles nach (Trainings-)Plan gelaufen. „Dann bin ich nach Weihnachten etwas krank geworden“, berichtet Schwarzbauer. Nach fünf Tagen sei er zwar wieder gesund geworden, doch im Training fühlte es sich nicht mehr so gut an wie vorher. „Ich hatte viele gute Tage, aber es lief nicht mehr so rund, wie ich es mir gewünscht hätte. Glücklicherweise waren dann aber Leistungstests vor Banyoles sehr gut, sogar wesentlich besser wie am Ende der vergangenen Saison, wo ich ja schon recht fit war.“

Weiterlesen

Afxentia Stage Race, Zypern / Copa Catalana Banyoles: Top-20-Ergebnisse für Egger und Brandl

Drei Biker aus dem Lexware Mountainbike Team haben auf Zypern und in Spanien hochkarätige Rennen als Vorbereitung für den ersten Weltcup genutzt. Max Brandl belegte in Banyoles als bester Deutscher Rang 19, Luca Schwarzbauer wurde 33. Beim Afxentia Etappenrennen landete Georg Egger auf Position 17.

Der Weltcup-Auftakt in Südafrika ist nur noch zwei Wochen entfernt. Deshalb flog und fuhr das Trio vom Team aus dem Hochschwarzwald etliche Kilometer, um sich die notwendige Wettkampf-Härte zu holen.

Georg Egger tat das gleich vier Tage lang beim Etappenklassiker Afxentia auf Zypern. Der DM-Dritte kam auf den ersten beiden Etappen noch nicht richtig ins Rollen, so dass er bei sich nach Platz 21 im Prolog und 25 auf einer 52-Kilometer-Distanz schon Trainingsrückstand diagnostizierte. Den gibt es aufgrund des Praxis-Semesters im Studium tatsächlich auch, doch am dritten Tag widerlegte sich Egger selber.

Da hielt er auf dem längsten Tagesabschnitt bis zu Kilometer 40 in der Spitzengruppe mit, musste am längsten Anstieg dann etwas zurückschrauben, hielt sich aber lange in der Gruppe bis Platz neun, ehe er auf den letzten Wellen noch etwas abgehängt wurde.

Diese Leistung konnte er am Sonntag beim abschließenden Cross-Country-Rennen noch mal bestätigen. Egger konnte in der Schlussrunde in seiner Vierergruppe zwar nicht mehr Paroli bieten, doch Rang 13, 3:26 Minuten hinter Etappensieger Howard Grotts (USA) brachte ihm noch mal eine Position nach vorne. Als 17. mit 6:37 Minuten Rückstand auf Sieger Lars Forster (Schweiz, 6:22:58) nahm er aus dem HC dotierten Etappenrennen aber immerhin 36 Weltranglistenpunkte mit nach Hause.

„Ich bin zufrieden, vor allem mit den letzten beiden Tagen. So wie das heute lief, ist es ganz okay. Ich wäre gerne mal in die Top-Ten gefahren, aber dafür bin ich nicht gut genug gewesen“, kommentierte Egger.

Banyoles: Starke letzte Runde von Max Brandl

Weiterlesen

Vertragsverlängerungen: Mit Brandl und Egger in die Zukunft

Das Lexware Mountainbike Team hat mit zwei Leistungsträgern verlängert. Der
U23-WM-Dritte Max Brandl und der Elite-DM-Dritte Georg Egger haben für drei
weitere Jahre bei der Kirchzartener Equipe von Daniel Berhe unterzeichnet
und damit die Weichen für die Zukunft gestellt.

„Wir freuen uns mit zwei der größten deutschen Talente in diesem Sport weiter
längerfristig zusammenarbeiten zu dürfen“, sagt Lexware-Teamchef Daniel
Berhe zu den beiden Vertragsverlängerungen. „Wir wollen Georg und Max
die Chance bieten, sich im gewohnten Umfeld kontinuierlich weiter zu
entwickeln und ihre Doppelbelastung weiter vernünftig unter einen Hut zu
bringen.“


Gunn-Rita Dahle-Flesjaa ©Florian Schön/EGO Promotion

Damit verweist Berhe auf einen neuralgischen Punkt. Vordergründig mag es
für die 20 und 22 Jahre alten Mountainbiker einfach erscheinen Unterstützung
zu finden, so talentiert und erfolgreich wie beide sind. Doch aus der Nähe
betrachtet ist es für die zwei Studenten gar nicht leicht, die berufliche und die
sportliche Karriere in einer komplexen, zeit- und materialaufwändigen Disziplin
wie Cross-Country zu vereinen.
„Auch solche Talente haben es nicht leicht“, weiß Lexware-Teamchef Daniel
Berhe. Er versteht sein Team in erster Linie als Nachwuchs-Equipe, die junge
Sportler an die Elite heranführt. Der Sprung von der U23 in die Elite ist da zwar
eine formale Grenze, aber nicht zwingend der logische Strich, wenn es um die
Entwicklung eines Sportlers geht.
Deshalb hat sich die Team-Leitung auch entschlossen Georg Egger eine
Vertragsverlängerung anzubieten, um ihm die notwendige Stabilität zur
Weiterentwicklung zu bieten.

Weiterlesen

JobRad unterstützt Lexware Mountainbike Team

Das Lexware Mountainbike Team kann ab sofort auf einen weiteren radbegeisterten Partner aus dem Schwarzwald zählen: Als Sponsor ist der Fahrradleasing-Anbieter JobRad künftig mit Logo unter anderem auf den Trikots des Teams um Georg Egger und Max Brandl vertreten.

„Im Lexware Mountainbike Team fahren junge Talente aus der Region. Sie werden dort nicht nur auf dem Weg zum Profi, sondern auch in ihrer persönlichen Entwicklung optimal gefördert.“, sagt JobRad-Marketingleiter Alexandros Molphetas. „Diese Einstellung passt hervorragend zu unserer Vision: Menschen aufs Rad bringen! Deshalb sind wir glücklich, künftig Teil dieser Erfolgsgeschichte zu sein.“

Auch Lexware Team-Chef Daniel Berhe freut sich auf die Zusammenarbeit: „JobRad steht für nachhaltige Mobilität und Leidenschaft fürs Fahrrad – und ist deshalb der perfekte Partner für uns.“ Berhe weiter: „Mit der Deutschen Marathon Meisterschaft in Kirchzarten und den Cross-Country-Weltmeisterschaften in Lenzerheide steht uns ein spannendes Wettkampfjahr bevor – mit JobRad als Unterstützer möchten wir dort eine gute Rolle spielen.“

JobRad ermöglicht Arbeitnehmern, Fahrräder und Pedelecs bequem und kostengünstig über den Arbeitgeber zu beziehen, inklusive steuerlicher Vorteile. Initiiert im Jahr 2008, kooperieren bundesweit bereits über 6.000 Arbeitgeber und mehr als 4.000 Fachhändler mit JobRad. Über 140 radbegeisterte Mitarbeiter arbeiten am Firmenstandort in Freiburg und im bundesweiten Vertrieb mit vollem Engagement daran, Menschen aufs Fahrrad zu bringen.


Daniel Berhe und Alexandros Molphetas_by JobRad

Fotos zum Lexware Mountainbike Team finden Sie zum Download auf

https://www.flickr.com/photos/lexware-mountainbike-team/albums

Zusätzliche Infos zum Lexware-Team finden sie unter www.lexware-mountainbike-team.de

Lexware Mountainbike Team mit neuem Material-Sponsor

Tune-Laufräder: Leicht, robust und aus dem Schwarzwald
Das Unternehmen Tune unterstützt ab sofort das Lexware Mountainbike Team
mit seinen Produkten. Das Urgestein des Leichtbaus liefert der Kirchzartener
Equipe ihre extrem hochwertigen Laufräder. Eine Partnerschaft mit starker
Schwarzwälder Einfärbung.

Mountainbiker sind sparsame Leute. Was das Gewicht betrifft. Das eigene, ja,
aber vor allem auch, was das Gewicht des geliebten Sportgeräts angeht.
Schließlich muss ja jedes Gramm bewegt werden. Gleichzeitig müssen alle
Komponenten aber auch so robust genug sein, um den Herausforderungen
einer Mountainbike-Strecke standzuhalten.

Genau das ist der Philosophie von Tune. Seit fast 30 Jahren feilt das
Unternehmen aus Buggingen an Leichtbau-Teilen, die dem Radsportler das
Leben leichter machen und gleichzeitig die unbedingt notwendige Stabilität
bieten. Echte Schwarzwälder Meisterstücke sind es, von denen Georg Egger,
Max Brandl und Co. zukünftig getragen und bewegt werden.

Born in the Black Forest | Built to Enjoy Nature steht als Leitsatz auf der Website
von Tune. „Wir haben das Gefühl, dass dieses Motto bei Lexware
Mountainbike Team in sehr guten Händen ist und wir uns auf eine langfristige
Zusammenarbeit freuen dürfen“, sagt Tune-Geschäftsführer Sebastian Linser.
„Wir sind stolz darauf, das Team mit unseren Laufrädern zu unterstützen.“
Auf der anderen Seite ist Team-Chef Daniel Berhe genauso stolz die Scott
Team-Bikes mit den edlen Tune-Laufrädern ausstatten und seinen Jungs damit
noch besseres Material zur Verfügung stellen zu können.

Weiterlesen