Schlagwort-Archiv: Geraint Thomas (SKY)

Tour de France Einzelzeitfahren läuft für BORA – hansgrohe nicht nach Wunsch.


Nach dem beeindrucken Sieg von Maciej Bodnar im letztjährigen Zweitfahren an der Tour de France, lief es heute nicht wirklich nach Wunsch. Der polnische Zeitfahrmeister kam auf der nassen und technisch anspruchsvollen Strecke nie wirklich in Tritt. Damit blieb BORA – hansgrohe heute ohne Topplatzierung beim Sieg von T. Doumolin. Den Gesamtsieg der Tour de France 2018 sicherte sich G. Thomas.
Die Etappe
Die Entscheidung in der Gesamtwertung der Tour de France 2018 fiel heute im Einzelzeitfahren auf der 20. Etappe. 31 Kilometer waren zwischen Saint-Pée-sur-Nivelle nach Espelette zurückzulegen. Der Parcours war dabei ausgesprochen wellig und technisch extrem anspruchsvoll. Enge, winkelige Straßen, Richtungsänderung auf Richtungsänderung machten es unglaublich schwierig den richtigen Rhythmus zu finden. Nasse Straßen machten das Rennen heute zusätzlich gefährlich.
Teamtaktik
Einzig Maciej Bodnar, der polnische Zeitfahrmeister, versuchte heute seinen Vorjahressieg zu verteidigen. Alle anderen BORA – hansgrohe Fahrer sollten keinerlei Risiko nehmen, und sicher im Ziel ankommen. Für Peter Sagan bot der heute Tag eine Gelegenheit sich etwas von seinen Sturzverletzungen zu erholen.
Das Rennen
Um 12:31:30 ging Bodnar heute früh ins Rennen. Es wurde erwartet, dass der polnische Zeitfahrmeister die erste echte Richtmarke setzten würde, auch wenn der Kurs nicht unbedingt seinen Roller-Fähigkeiten entgegenkam. Bodnar setzte zwar tatsächlich die ersten Bestzeiten, aber so richtig kam der polnische Zeitfahrspezialist nie in Tritt. Am Ende verpasste Bodnar auch noch eine Abzweigung, damit war seine Zeit ganz dahin. In 44:27 spielte Bodnar heute keine Rolle. Damit gilt die gesamte Aufmerksamkeit von BORA – hansgrohe nun dem Finale in Paris. Vielleicht kann dort noch einmal Peter Sagan zuschlagen.
Reaktionen im Ziel
„Es war ein sehr technischer und harter Kurs. Man musste immer Druck auf den Pedalen haben. Außerdem war es auch noch nass. Das alles kam mir nicht entgegen, aber ich hatte auch nicht meinen besten Tag. 500 m vor dem Ziel bin ich dann auch noch falsch abgebogen, das passte irgendwie zu meinem Tag heute. Am Ende war ich zu weit weg. Gestern haben wir alle viel Kraft investiert, um Peter zu helfen. Ich hätte mich gerne wie letztes Jahr auf das Zeitfahren vorbereitet, aber das klappt eben nicht immer.“ – Maciej Bodnar
„Ich bin froh, das Zeitfahren geschafft zu haben. Jetzt gilt mein Augenmerk Paris. Es geht mir schon etwas besser. Aber ich muss mich immer noch für die nächsten Rennen erholen.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister
„Das war heute kein Kurs für Bodi. Er hat nie richtig in Tritt gefunden und viele Kurven nicht richtig getroffen. Am Anfang waren seine Wattwerte auch nicht wirklich gut, aber ab der Mitte des Rennens wäre er eigentlich stark gewesen. Allerdings gab es keine Abschnitte, wo er diese Stärke hätte ausspielen können. Es läuft eben nicht jeden Tag nach Wunsch, und die Etappe gestern hat unseren Jungs noch einmal einiges an Kraft gekostet.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto & VeloImages
20. Etappe ZF:
1. Tom Dumoulin (Sunweb) 40:49
2. Chris Froome (Sky) +0:01
3. Geraint Thomas (Sky) +0:14
4. Michal Kwiatkowski (Sky) 41:242
5. Sören Kragh Andersen (Sunweb) +0:51
6. Bob Jungels (Quick-Step Floors) +0:52
7. Ilnur Zakarin (Katusha-Alpecin) +1:02
8. Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo) +1:12
9. Marc Soler (Movistar) +1:12
10. Michael Hepburn (Mitchelton-Scott) +1:23
Gesamtstand:
1. Geraint Thomas (Sky)
2. Tom Dumoulin (Sunweb) +1:51
3. Chris Froome (Sky) +2:24
4. Primosz Roglic (LottoNL-Jumbo) +3.22
5. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +6:08
6. Romain Bardet (AG2R) +6:57
7. Mikel Landa (Movistar) +7:37
8. Daniel Martin (UAE Team Emirates) +9:05
9. Ilnur Zakarin (Katusha-Alpecin) +12:37
10.Nairo Quintana (Movistar) +14:18
Punktewertung:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
Bergwertung:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
Nachwuchswertung:
1. Pierre Latour (AG2R)
Teamwertung:
1. Movistar

Majka zeigt sich lange an der Spitze der Königsetappe der Tour de France nach Alpe d’Huez.


Die Königsetappe der diesjährigen Tour de France beginnt mit einem horrenden Tempo, dem in der Folge viele Fahrer zum Opfer fallen, die heute das Rennen nicht beenden können. Anders als die letzten beiden Tage zeigt sich Rafal Majka heute in verbesserter Form. In der Fluchtgruppe des Tages setzt er lange Akzente, zuerst begleitet von Gregor Mühlberger und Lukas Pöstlberger. Der Attacke von S. Kruijswijk konnte er aber leider nicht folgen, und wird kurz vor dem Schlussanstieg nach Alpe d’Huez wieder gestellt. Am Ende dominiert einmal mehr Sky und G. Thomas holt seinen zweiten Sieg in Folge. BORA – hansgrohe hat nach den Alpen immer noch alle acht Fahrer im Rennen.
Die Etappe
Auch die dritte Alpenetappe der Tour de France in Folge, die Königsetappe mit über 5000 hm, verzieh heute mit Sicherheit keinerlei Schwäche. Nach dem Start in Bourge-Saint-Maurice folgten der Col de la Madeleine, danach war die Sprintwertung des Tages erreicht, bevor es wieder hoch zum Lacts de Montevernier und Col de la Croix de Fer ging. Nach einer letzten Abfahrt ins Tal folgte dann der gefürchtete Schlussanstieg nach Alpe d’Huez, 13, 8 km lang und im Durchschnitt 8,1 % steil. Nach 175,5 km waren die Alpen dann endgültig überwunden, und mit Sicherheit ein großer Teil des Kampfs um die Gesamtwertung geschlagen.
Teamtaktik
Die Ambitionen in der Gesamtwertung musste BORA – hansgrohe gestern leider endgültig abschreiben, nachdem Rafal Majka immer noch unter den Nachwirkungen der Stürze in Roubaix zu leiden hatte. Man musste abwarten, ob Majka heute in der Lage war, um den Etappensieg mitzukämpfen, oder noch etwas Zeit zur Erholung brauchen würde. Damit konnten heute andere Fahrer im Team, wie z.B. Gregor Mühlberger versuchen in einer Gruppe auf Resultat zu fahren. Für Peter Sagan stand ein ruhiger Tag auf dem Programm. Mit mehr als 120 Punkten Vorsprung in der Sprintwertung bestand keine Notwendigkeit mehr mit letztem Einsatz auf den Zwischensprint des Tages zu fahren.
Das Rennen
Die Etappe war von einem extrem schnellen Start geprägt, die ersten 25, leicht fallenden Kilometer wurden mit einem Stundenmittel von 65 km/h absolviert! Doch auch am Beginn des Col de la Madeleine konnte sich nicht sofort eine Gruppe lösen. Es folgte Attacke auf Attacke, und diesem enormen Tempo fielen früh sehr viele Rennfahrer zum Opfer, die sich hinter dem Feld im Grupetto zusammenfanden. Rafal Majka war sehr aktiv, aber auch die beiden Österreicher Gregor Mühlberger und Lukas Pöstlberger waren immer wieder an der Spitze zu sehen. Erst nach mehr als 10 km Anstieg, fand eine große Gruppe an der Spitze des Rennens zusammen, mit dabei Majka, Mühlberger und Pöstlberger von BORA – hansgrohe, aber auch andere große Namen wie Kruijswijk, Zakarin oder Valverde. Das sehr klein gewordene Feld lag zu diesem Zeitpunkt rund zwei Minuten zurück. Lukas Pöstlberger musste in der Folge noch am Madeleine abreißen lassen, Majka und Mühlberger lagen weiter an der Spitze. Am Croix de Fer machte Kruijswijk ernst, während am Ende des Rennens immer mehr Fahrer aufgeben mussten, darunter die Sprinter Gaviria, Greipel, Groenewegen, die dem unglaublich harten Tempo am Beginn der Etappe nun Tribut zollen mussten. Kruijswijk lag fünf Kilometer vor dem Gipfel des Croix de Fer etwa drei Minuten vor Majka, Nieve und Barguil, bzw. sechs Minuten vor dem Feld. Mühlberger war in der Zwischenzeit, wie die meisten Fahrer der ehemaligen Spitze, zurückgefallen. Am Ende der letzten Abfahrten wurde die Gruppe um Rafal Majka von der Gruppe der Favoriten eingeholt. Damit war die Flucht des BORA – hansgrohe Leaders beendet. Dennoch zeigte Majka heute Moral und verbesserte Form, nach den herben Rückschlägen der letzten beiden Tage. Am Fuße des Anstiegs nach Alpe d’Huez lag Kruijswijk immer noch etwa vier Minuten voran, doch Sky machte einmal mehr ernst. Am Ende wurde der Niederländer zwei Kilometer vor dem gestellt, und G. Thomas holte seinen zweiten Sieg in Folge. Trotz der unglaublich harten Alpenetappen hat BORA – hansgrohe immer noch alle acht Fahrer im Rennen, Peter Sagan führt immer noch überlegen in der Punktewertung.
Reaktionen im Ziel
„Heute ging es einzig darum, diese harte Bergetappe zu überstehen. Ich habe immer gesagt, die Tour ist in Paris zu Ende, und bis dahin werden wir viel leiden müssen, um das Ziel zu erreichen. Heute war so ein Tag, und einige Fahrer sind der Hitze und dem enormen Tempo zum Opfer gefallen.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister
„Ich musste heute einfach was versuchen, für mich, aber auch mein Team. Meine Beine sind immer noch nicht gut, ich bin weit von meiner Bestform entfernt. Aber es war ein erster Schritt in die richtige Richtung. Ich habe mich zum ersten Mal etwas besser gefühlt. Ich muss mich jetzt die nächsten Tage voll erholen, damit ich für die Pyrenäen bereit bin.“ – Rafal Majka
„Das war heute eine der härtesten Tour de France Etappen, die ich je erlebt habe. Nicht nur die Strecke war hart, wie das Rennen gefahren wurde war unglaublich. Auch hinter dem Feld war das Rennen um die Karenzzeit unglaublich hart und brachte viele Fahrer an ihr Limit. Alle haben heute gelitten. Wir können stolz sein, noch alle acht Fahrer im Rennen zu haben. Rafal, Lukas und Gregor haben ein starkes Rennen gezeigt. Die beiden Österreicher haben Rafal in eine sehr gute Position gebracht. Auch Rafal war heute viel besser als die letzten Tage. Heute hat er einige Fahrer abgehängt, gegen die er gestern noch keine Chance hatte. Wir wollten in der Gruppe aber auch nicht volles Risiko gehen, da wir schon dachten, dass es sehr schwer werden würde durchzukommen. Alles geht nun in die richtige Richtung, und auch in den Bergen kommen noch Chancen für uns.“ –Patxi Vila, sporlticher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto
12. Etappe:
1. Geraint Thomas (Sky)
2. Tom Dumoulin (Sunweb) +0:02
3. Romain Bardet (AG2R) +0:03
4. Chris Froome (Sky) s.t.
5. Mikel Landa (Movistar) +0:07
6. Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo) +0:13
7. Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida) s.t.
8. Jakob Fuglsang (Astana) +0:42
9. Nairo Quintana (Movistar) +0:47
10. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +0:53
Gesamtstand:
1. Geraint Thomas (Sky)
2. Chris Froome (Sky) +1:39
3. Tom Dumoulin (Sunweb) +1:50
4. Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida) +2:37
5. Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo) +2:46
6. Romain Bardet (AG2R) +3:07
7. Mikel Landa (Movistar) +3:13
8. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +3:43
9. Nairo Quintana (Movistar) +4:13
10.Daniel Martin (UAE Team Emirates) +5:11
Punktewertung:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
Bergwertung:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
Nachwuchswertung:
1. Pierre Latour (AG2R)
Teamwertung:
1. Movistar

Rafal Majka muss alle Hoffnungen in der Gesamtwertung nach zweiter Alpenetappe begraben, Sagan baut Punkteführung weiter aus. 


Wie gestern konnte der BORA – hansgrohe Leader für die Gesamtwertung heute nicht die gewohnten Kletterqualitäten zeigen. Auch heute musste Majka früh abreißen lassen und verlor am Ende mehr als 11 Minuten. Nach seinen beiden Stützen auf der Etappe nach Roubaix, ist der polnische Kletterspezialist weiter weit von seinem Topniveau entfernt. Peter Sagan hingegen überzeugt auch heute und baut seine Führung in der Punktewertung weiter aus.
Die Etappe
Eine ausgesprochen kurze Bergetappe, mit nur 108, 5 Kilometer, führte die Fahrer heute von Albertville nach La Rousière. Dennoch war diese zweite Alpenetappe enorm schwer mit mehr als 4000 Höhenmetern. Mit dem Col de Bisanne und Col de Pré standen gleich zu Beginn zwei Berge der höchsten Kategorie auf dem Programm, gefolgt von Cormet de Roselend (2. Kategorie). Bevor von Bourge-Saint Maurice Les Arcs die letzten 20 km bergan ins Ziel führten. Es gab für die Fahrer also heute keinerlei Gelegenheit einmal durchzuschnaufen und für die Sprinter im Feld wurde ein Rennen um die Karenzzeit erwartet.
Teamtaktik
Nachdem Rafal Majka, der BORA – hansgrohe Leader, gestern einen schlechten Tag an der ersten Bergetappe der Tour erwischt hatte, war die Taktik auch heute konservativ ausgelegt. Rafal sollte neues Selbstvertrauen finden, sich in der Gruppe der Favoriten an ein Hinterrad klemmen, und möglichst bis zum Etappenziel an den Favoriten dranbleiben. Es wurden zwar frühe Attacken von Movistar oder anderen Teams erwartet, Majka sollte sich aber auf Team Sky konzentrieren und kein unnötiges Risiko eingehen. Zudem war der Schlussanstieg heute auch relativ flach, weshalb einen späte Attacke wenig Sinn machte. Um ihren Leader gegebenenfalls im Finale noch unterstützen zu können, sollten sowohl Pawel Poljanski, also auch Gregor Mühlberger versuchen in eine frühe Gruppe zu gehen.
Das Rennen
Wie gestern war auch heute Peter Sagan einer der ersten Angreifer. Der UCI Weltmeister konnte sich schon nach wenigen Kilometern in einer 6er Gruppe vom Feld absetzen, und holte wenig später beim Zwischensprint des Tages abermals die vollen 20 Punkte für die Punktewertung. Dahinter bildete sich eine Verfolgergruppe in der von BORA – hansgrohe Pawel Poljanski und Marcus Burghardt vertreten waren. Am Anstieg zum Cole de Bisanne liefen die Gruppen zuerst zusammen, wenig später verloren aber einige Fahrer den Anschluss. Sagan und Burghardt fuhren ihr Tempo, während Poljanski weiter an der Spitze des Rennens lag. Am Gipfel der Steigung, nach 26 Kilometern, hatte das Feld einen Rückstand von rund sechs Minuten. Am zweiten Anstieg des Tages musste nun auch Poljanski vorne abreißen lassen, Sagan und Burghardt wurden von der Gruppe der Favoriten überholt, in der Rafal Majka immer noch Gregor Mühlberger an seiner Seite hatte. Doch Majka fand leider auch heute nicht seinen gewohnten Tritt. Etwa 3 km vor der Bergwertung attackierte A. Valverde, während Majka am Ende der Gruppe in Schwierigkeiten war und abreißen lassen musste. Gregor Mühlberger blieb an der Seite seines Kapitäns und beide konnten noch vor der Bergwertung wieder zu den restlichen Favoriten aufschließen, doch schon am nächsten Anstieg war es für Majka endgültig gelaufen. Auf den restlichen 30 km verlor der BORA – hansgrohe Leader in der Folge heute mehr 11 Minuten. Damit ist die Gesamtwertung wohl auch in diesem Jahr schon frühzeitig für den polnischen Kletterer gelaufen. T. Doumulin schloss am Fuße des letzten Anstiegs zu Valverde auf, damit geriet Sky gehörig unter Druck. Doch die Parade folgte auf den letzten fünf Kilometern. G. Thomas holte letztlich den Etappensieg, nachdem auch noch der letzte der frühen Ausreißer auf den letzten 500 m eingeholt wurde.
Reaktionen im Ziel
„Das war heute die zweite harte Bergetappe und wir wollten wieder alles für Rafal geben. Ich habe wieder früh attackiert und den Zwischensprint gewonnen. Mein Vorsprung ist vielversprechend, aber es gibt noch sehr viele Punkte zu gewinnen und wir müssen weiterhin jeden Tag kämpfen.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister
„Leider haben meine beiden Stürze auf der Etappe nach Roubaix doch mehr Auswirkungen, als wir erhofft hatten. Ich erhole mich einfach nicht und bin weit weg von dem Niveau, das ich letzte Woche hatte. Mir fehlt die Kraft in den Beinen, und das ist sehr traurig, da das gesamte Team unheimlich viel Energie in die Vorbereitung auf die Tour investiert hat. Aber daran können wir jetzt nichts ändern. Ich muss mich die nächsten Tage erst einmal erholen, und werden wir versuchen das Beste aus dieser Tour zu machen.“ – Rafal Majka
„Es war die erwartet schwere Etappe und einige Favoriten sind heute gestrauchelt. Leider ging es auch bei Rafal heute nicht besser als gestern. Es tut mir sehr leid für ihn, weil er einfach im Moment nicht zeigen kann, welch ein guter Kletterer er eigentlich ist. Das ist ein großer Rückschlag für uns, aber es gehört zum Sport. Wir müssen uns nun neue Ziele setzen, es gibt noch viele Möglichkeiten bei dieser Tour. Und mit Peter sind wir in einer super Position im Kampf um Grün.“ – Enrico Poitschke, sporlticher Leiter
© BORA – hansgrohe
11. Etappe:
1. Geraint Thomas (Sky)
2. Tom Dumoulin (Sunweb) +0:20
3. Chris Froome (Sky) s.t.
4. Damiano Caruso (BMC) +0:22
5. Mikel Nieve (Mitchelton-Scott) s.t.
6. Daniel Martin (UAE Team Emirates) +0:27
7. Jesus Herrada (Cofidis) +0:57
8. Romain Bardet (AG2R) +0:59
9. Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida) s.t.
10. Nairo Quintana (Movistar)
Gesamtstand:
1. Geraint Thomas (Sky)
2. Chris Froome (Sky) +1:25
3. Tom Dumoulin (Sunweb) +1:44
4. Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida) +2:14
5. Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo) +2:23
6. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +2:40
7. Mikel Landa (Movistar) +2:56
8. Romain Bardet (AG2R) +2:58
9. Nairo Quintana (Movistar) +3:16
10.Daniel Martin (UAE Team Emirates) s.t.
Punktewertung:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
Bergwertung:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
Nachwuchswertung:
1. Pierre Latour (AG2R)
Teamwertung:
1. Movistar

Criterium du Dauphine – Gesamtsieger Geraint Thomas (SKY) – Emu Buchmann (BORA hansgrohe) guter Gesamt 6.


Die letzte Etappe der Dauphine Rundfahrt wurde von einer sechsköpfigen Fluchtgruppe geprägt, die erst kurz vor dem Finale gestellt wurde. Das Finale wurde eingeläutet, als die Anwärter auf den Gesamtsieg sich gegenseitig attackierten. BORA – hansgrohe Kletterer Emanuel Buchmann konnte mit den Angriffen mitgehen, Belegte den guten vierten Platz und verteidigte somit den hervorragenden 6. Gesamtrang.
Die Etappe
Die letzten 136km in dieser Austragung des Critérium du Dauphine wurde in Moutiers gestartet, die erste Bergwertung des Tages, Cormet de Roselend, wurde heute von der anderen Seite befahren. Danach folgten drei weitere anspruchsvolle Bergwertungen, ehe es zum 9.8km langen, im Durchschnitt 8% steilen Schlussanstieg ins Ziel nach Sain Gervais Mont Blanc ging. Die letzte Etappe hatte es mit mehr als 4.100 Höhenmeter noch einmal in sich und könnte das Gesamtklassement noch ändern.
Die Team Taktik
Die Taktik von BORA – hansgrohe konnte kurz zusammengefasst werden, volle Unterstützung für Emanuel Buchmann. Peter Kennaugh und Alex Saramotins gaben gestern das Rennen auf, nachdem sie in den letzten Tagen alles für ihren Teamkollegen gaben. Somit bestanden Emanuels Helfer heute aus Lukas Pöstlberger, Jay McCarthy und Etappensieger Pascal Ackermann.
Das Rennen
Erst nach fast 40 gefahrenen Kilometern, kurz vor dem ersten Anstieg des Tages, setzten sich sechs Fahrer vom Feld, in dem BORA – hansgrohe fuhr, ab. Pascal Ackermann beendete das Rennen nach dem ersten Anstieg. 68km vor dem Ziel hatte die Fluchtgruppe immer noch zwei Minuten Vorsprung auf das verkleinerte Hauptfeld, in dem Team Sky die Nachführarbeit übernahm. BORA – hansgrohe Kletterass Emanuel Buchmann fuhr in der Gruppe des Führenden und konnte die Fluchtgruppe kurz vor dem letzten Anstieg stellen. Das Finale wurde eingeläutet, als die Favoriten auf den Gesamtsieg sich gegenseitig attackierten, auch BORA – hansgrohe Fahrer Emanuel Buchmann war immer auf der Höhe des Geschehens und lancierte einige Attacken. Auf den letzten Metern überholte A. Yates den Führenden und sicherte sich den Sieg. E. Buchmann musste sich R. Bardet geschlagen geben, sicherte sich aber einen großartigen vierten Platz und somit den sechsten Platz in der Gesamtwertung des Critérium du Dauphine.
Reaktionen im Ziel
„Es war eine brutale Etappe mit vielen Attacken im Finale. Ich konnte immer gut mitgehen aber als Bardet auf den letzten Metern das Tempo erhöhte, könnte ich ihn nicht mehr überholen und verpasste so einen Podestplatz. In der Gesamtwertung fahre ich nun mit einem sechsten Platz nach Hause, was mich zufrieden stimmt.“ – Emanuel Buchmann

„Ich denke, wir können glücklich mit unserer Leistung hier sein. Wir haben einen Etappensieg, Emu Sechster in der Gesamtwertung und viele Podestplätze holen können. Das Team hat die ganze Woche gut zusammengearbeitet und alles für Emu gegeben. Somit denke ich, können wir zufrieden auf die nächsten Ziele in dieser Saison blicken.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter

Ergebnis 7. Etappe:
1. Adam Yates (Mitchelton-Scott)
2. Daniel Navarro (Cofidis) +0:04
3. Romain Bardet (AG2R) +0:09
4. Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) +0:14
5. Geraint Thomas (Sky) +0:19
6. Daniel Martin (UAE Team Emirates) +0:24
7. Damiano Caruso (BMC) s.t.
8. Guillaume Martin (Wanty-Groupe Gobert) +0:28
9. Pierre Latour (AG2R) +0:35
10. Pierre Rolland (EF-Drapac) +0:41

Endstand:
1. Geraint Thomas (Sky)
2. Adam Yates (Mitchelton-Scott) +1:00
3. Romain Bardet (AG2R) +1:47
4. Daniel Martin (UAE Team Emirates) +2:35
5. Damiano Caruso (BMC) +2:44
6. Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) +3:05
7. Pierre Latour (AG2R) +4:05
8. Pierre Rolland (EF-Drapac) +4:22
9. Daniel Navarro (Cofidis) +4:31
10. Ilnur Zakarin (Katusha-Alpecin) +4:45

Emanuel Buchmann klettert bei der vorletzten Etappe des Critérium du Dauphiné auf den sechsten Gesamtplatz vor


BORA – hansgrohe Fahrer Lukas Pöstlberger war erneut in der Fluchtgruppe des Tages, die am Aufstieg zur zweiten Bergwertung auseinanderfiel. Am Schlussanstieg hinauf nach Las Rosiere begannen die Spielchen, als sich die Klassement-Fahrer gegenseitig attackierten. BORA – hansgrohe Kletterass Emanuel Buchmann konnte mit dem Tempo zunächst mithalten und querte am Ende als Sechster die Ziellinie, im Gesamtklassement belegt er nun den sechsten Platz.
Die Etappe
Die vorletzte Etappe sollte die Königsetappe der diesjährigen Dauphine Rundfahrt sein. Mit 110km war die sechste Etappe die kürzeste aber mit zwei Bergwertungen der HC-Kategorie und einer Bergankunft der 1. Kategorie eine der schwersten. Von Frontenex ging es für das Peloton hinauf nach Las Rosiere, ein Tag, der das Gesamtklassement noch einmal entscheidend ändern könnte.
Die Team Taktik
Emanuel Buchmann schob sich durch seinen beeindruckenden vierten Platz gestern auf den 10. Gesamtplatz vor, diesen wollte man heute versuchen zu verbessern. Das Team stellte sich ganz in die Dienste des deutschen Kletterers, um diesen Plan Best möglichst umzusetzen.
Das Rennen
Unmittelbar nach dem Start machte sich eine Gruppe von 27 Fahrern auf den Weg und formte die Fluchtgruppe des Tages. Lukas Pöstlberger repräsentierte die Farben von BORA – hansgrohe in dieser Gruppe, welche schnell mehr als zwei Minuten Vorsprung auf das Peloton hatte. Als das Rennen im zweiten Anstieg des Tages war, verloren viele Fahrer den Anschluss, BORA – hansgrohe Fahrer Lukas Pöstlberger war in der Verfolgergruppe wenige Sekunden hinter der neuen 10-Mann großen Fluchtgruppe. Im Laufe der Etappe zerbrach auch diese Gruppe und wie erwartet bestand kurz vor dem letzten Anstieg das Rennen aus vielen kleinen Gruppen. Emanuel Buchmann war in der ersten Verfolgergruppe, nur wenige Sekunden hinter dem alleinigen Führenden. 7km vor dem Ziel versuchte er nach vorne zu fahren, doch die Gruppe mit dem Führungstrikot setzte nach. Bei der 4km Marke musste Emanuel seine Kontrahenten ziehen lassen und querte am Ende die Ziellinie auf einen tollen sechsten Platz. Im Gesamtklassement klettert er weiter nach vorne und ist nun Sechster.
Reaktionen im Ziel
„Ich habe am letzten Anstieg versucht zu attackieren, aber die anderen sind natürlich mitgegangen, Bilbao konnten wir nicht mehr stellen und 4km vor dem Ziel musste ich Yates ziehen lassen. Im Gesamtklassement konnte ich vier Plätze gut machen und bin nun Sechster, was mich richtig freut. Morgen kommt die Etappe, die mir mit dem schweren Finale gut liegen könnte.“ – Emanuel Buchmann

„Lukas war in der Fluchtgruppe des Tages und Emanuel konnte wieder ein Top Ten Ergebnis einfahren. Er hat im Schlussanstieg was probiert und konnte mit den anderen super mithalten, was ihm einen sechsten Gesamtplatz nun eingebracht hat. Ich denke, mit dieser starken Leistung können wir mehr als zufrieden sein.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

6. Etappe:
1. Pello Bilbao (Astana)
2. Geraint Thomas (Sky) +0:21
3. Daniel Martin (UAE Team Emirates) +0:23
4. Romain Bardet (AG2R) s.t.
5. Adam Yates (Mitchelton-Scott) +0:26
6. Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) +1:02
7. Ilnur Zakarin (Katusha-Alpecin) +1:20
8. Pierre Latour (AG2R) +1:40
9. Tao Geoghegan Hart (Sky) +1:45
10. Valerio Conti (UAE Team Emirates) s.t.

Stand nach vor der letzten Etappe:
1. Geraint Thomas (Sky)
2. Adam Yates (Mitchelton-Scott) +1:29
3. Romain Bardet (AG2R) +2:01
4. Daniel Martin (UAE Team Emirates) +2:30
5. Damiano Caruso (BMC) +2:39
6. Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) +3:10
7. Ilnur Zakarin (Katusha-Alpecin) +3:29
8. Marc Soler (Movistar) +3:40
9. Pierre Latour (AG2R) +3:49
10.Pierre Rolland (EF-Drapac) +4:00

Genau wie Emu Buchmann kommt auch Ilnur Zakarin (Katusha-Alpecin) immer besser in Tritt, er konnte sich durch seinen heutigen 7.PLatz auch in der Gesamtwertung auf den gleichen Platz steigern.

BORA – hansgrohe startet mit einem Prolog in die Dauphine Rundfahrt.  


Das Etappenrennen Critérium du Dauphine begann heute mit einem 6km langen Prolog, bei dem M. Kwiatkowski (Team Sky) sich den Sieg sicherte. BORA – hansgrohe konnte größere Zeitverluste in Hinsicht auf das Gesamtklassement verhindern. Klassement Fahrer Emanuel Buchmann geht mit 32 Sekunden Rückstand in die erste Etappe. Bester BORA – hansgrohe Fahrer war Lukas Pöstlberger, der 18 Sekunden hinter dem Tagessieger die Ziellinie querte.
Die Etappe
Am heutigen Sonntag wurde zum 70. Mal das Critérium du Dauphine mit einem 6km langen Prolog gestartet. Ein Stadtkurs in der französischen Stadt Valence führte das Feld 3km entlang der Rhone, bevor der Wendepunkt wieder Richtung Ziel ging.
Die Team Taktik
Das Team aus Raubling reiste mit einer starken Mannschaft nach Frankreich und wollte mit Emanuel Buchmann ein gutes Gesamtergebnis einfahren. Der heutige Prolog sollte der erste Richtwert für das Gesamtklassement sein, daher versuchte BORA – hansgrohe keine wichtige Zeit von Beginn an zu verlieren.
Das Rennen
Erster Fahrer der BORA – hansgrohe Equipe war Rudi Selig, Teamkollege und lettische Zeitfahrmeister Alex Saramotins zeigte eine solide Fahrt und konnte 27 Sekunden hinter dem späteren Etappensieger den Kurs beenden. J. Van Emden war der erste Fahrer, der eine neue Bestzeit aufstellte, nach 7:26 beendete er den 6km langen Kurs und konnte diese Zeit lange halten. Am frühen Nachmittag verlies Jay McCarthy die Startrampe, nach einer guten Fahrt stoppe die Zeit nach 7:43, was Platz 34 am Ende des Tages bedeutete. Bester BORA – hansgrohe war Lukas Pöstlberger, der 18 Sekunden hinter Sieger M. Kwiatkowski die Ziellinie in Valence querte. Klassement Fahrer Emanuel Buchmann konnte größere Zeitverluste vermeiden und geht in die morgige 1.Etappe mit 32 Sekunden Rückstand auf den derzeitigen Gesamtführenden des Critérium du Dauphine.
Reaktionen im Ziel
„Nach einer längeren Rennpause war es heute mein erster Renneinsatz, ich fühlte mich aber gut und bin ganz zufrieden mit meiner Leistung. Wir werden sehen, wie es mir in den kommenden Tagen geht, werde aber auf alle Fälle unseren Klassement Fahrer Emanuel Best möglichst unterstützen.“ – Lukas Pöstlberger

„Ich bin mit meinem Ergebnis heute nicht ganz so zufrieden, ich konnte nicht unbedingt meinen Rhythmus finden, da der Kurs nicht unbedingt für Bergfahrer war. Ich wäre gerne schneller gefahren aber es liegen noch einige wichtige Etappen vor uns, bei denen ich Zeit gut machen kann.“ – Emanuel Buchmann

„Lukas kam nach einer längeren Rennpause wieder zurück und hatte heute eine gute Leistung gezeigt. Emu konnte größere Zeitverluste vermeiden und sitzt neben anderen Bergfahrern in einer ganz guten Ausgangslage für die kommenden Etappen. Es ist noch alles offen und wir werden in den nächsten Tagen unser Bestes geben, um einige gute Ergebnisse zu erzielen.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Prolog- und Gesamtwertung:
1. Michal Kwiatkowski (Sky) 7:25 Minuten
2. Jos van Emden (LottoNL-Jumbo) + 0:01 Minuten
3. Gianni Moscon (Sky) + 0:03
4. Victor Campenaerts (Lotto Soudal) + 0:05
5. Patrick Bevin (BMC) + 0:05
6. Matthias Brändle (Trek-Segafredo) + 0:06
7. Bob Jungels (Quick-Step Floors) + 0:07
8. Jens Keukeleire (Lotto Soudal) + 0:09
9. Jonathan Castroviejo (Sky) + 0:09
10. Brent Bookwalter (BMC) + 0:11


Geraint Thomas (Team SKY) war (wieder einmal) der Unglücksrabe des Tages, in einer schnellen Rechtskurve rutschte ihm das Vorderrad weg und er stürzte mit voller Wucht auf die Straße. Trotz dieses schweren Sturzes wurde er nur mit 21 Sekunden Rückstand im Ziel notiert, was wäre wohl ohne Sturz gewesen…..

TdF 5.7.2017 5te Etappe – Sieger Fabio Aru (Astana)

5.7.2017 TdF 5te Etappe Vittel nach La Planche des Belles Filles:

20170701_TdF_051_FabioAru_2849ff

Zwei Tage nach seinem 27. Geburtstag beschenkte sich Fabio Aru (Astana) nachträglich selbst.

In überzeugender Manier gewann er die Bergankunft in den Vogesen im Alleingang nach einer Attacke aus der Favoritengruppe 2km vor dem Ziel.

Da er auf den GIRO wegen einer Knieverletzung verzichten mußte, wirkte er sehr frisch.

Im Gegensatz dazu verloren die GIRO-Teilnehmer Nairo Quintana und Thibaut Pinot am Mittwoch Zeit.

Weiterlesen