Schlagwort-Archiv: Jan Tschernoster

rad-net ROSE Team startet mit sechs Fahrern bei U23-DM

Die Deutsche U23-Meisterschaft im Straßenrennen ist am kommenden Sonntag der nächste Saisonhöhepunkt für das rad-net ROSE Team. Im vergangenen Jahr stellte das deutsche Continental-Team mit Pascal Ackermann den Sieger, der daraufhin den Sprung in die WorldTour schaffte. Auch in diesem Jahr will das rad-net ROSE Team um die Medaillen mitfahren.

«Nachdem der Meister letztes Jahr aus unseren Reihen kam, werden wir natürlich auch dieses Mal beäugt und wir wollen uns daran messen. Natürlich wollen wir wieder um die Medaillen mitkämpfen, das ist ganz klar. Wir gehen nicht an den Start, um eine gute Platzierung zu verschenken», sagt der Sportliche Leiter des rad-net ROSE Teams Ralf Grabsch.

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rad-net ROSE Team geht Sonntag gehandicapt in die Bundesliga-Saison – Samstag Start beim Arno Wallaard Memorial


Am kommenden Sonntag, den 23. April, findet mit Rund um Düren der erste Lauf der «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga» statt, die für das rad-net ROSE Team einen besonderen Stellenwert hat. Tags zuvor steht am Samstag mit dem Arno Wallaard Memorial für die Rennfahrer aber noch ein UCI-Rennen der Kategorie 1.2 auf dem Programm.

Mit Jan Tschernoster stellt das rad-net ROSE Team den Bundesliga-Gesamtsieger des Vorjahres. Doch der 20-Jährige wird seinen Titel in diesem Jahr wohl nicht verteidigen können, da er zunächst verletzungsbedingt längere Zeit ausfällt. Für längere Zeit verletzt ist auch Sven Reutter, hinzu kommen noch krankheitsbedingte Ausfälle von Bastian Flicke, Domenic Weinstein und Leif Lampater, so dass das rad-net ROSE Team nur gehandicapt und nicht mit voller Stärke in die Bundesliga-Saison wird starten können.

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rad-net ROSE Team startet bei Dorpenomloop Rucphen in die Saison – Bahnfahrer mit Nationalmannschaft in Kroatien im Einsatz

Beim Rabobank Dorpenomloop Rucphen bestreitet das rad-net ROSE Team am Sonntag sein erstes Saisonrennen. Das niederländische Eintagesrennen der UCI-Kategorie 1.2 geht über 191 Kilometer auf einem weitgehend flachen Rundkurs. Wegen dem krankheitsbedingten Ausfall von Jan Tschernoster wird das rad-net ROSE Team mit sechs Rennfahrern an den Start gehen: mit Bastian Flicke, Konrad Geßner, Patrick Haller, Tobias Nolde, Sven Reutter und Nils Schomber.

Das Rennen ist stark besetzt und so will es das rad-net ROSE Team nutzen, um in den Rennmodus zu kommen und um die Rennhärte weiter auszubauen. «Aber wir wollen nicht nur einfach mitfahren», sagt Ralf Grabsch, Sportlicher Leiter des rad-net ROSE Teams, und setzt dabei auf Konrad Geßner. «Wenn alles gut läuft, wollen wir im Sprint ein Wörtchen mitreden. Konrad hat in Kroatien mit seiner Top Ten-Platzierung schon gezeigt, dass er gut drauf ist.»

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rad-net ROSE Team gibt erste Neuzugänge bekannt

Das rad-net ROSE Team kann die ersten Neuzugänge für die Saison 2017 bekanntgeben. Der Kern der Mannschaft wird trotz einiger Abgänge weiter zusammen bleiben. Zu den Neuverpflichtungen gehören Konrad Geßner, Tobias Nolde, Sven Reutter und Jasper Frahm.

Geßner, Nolde und Reutter verstärken den Straßen-Kader des rad-net ROSE Teams und Frahm wird hauptsächlich auf der Bahn zum Einsatz kommen. «Er ist ein starker Bahnfahrer und passt gut in einen Vierer», erklärt Sven Meyer, Sportlicher Leiter beim rad-net ROSE Team und so hat Frahm, der vom LKT-Team Brandenburg wechselt, auch ein großes Ziel: «Als Bahnfahrer habe ich natürlich langfristig das Ziel, bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio die Mannschaftsverfolgung zu fahren.» Neben Silber und Bronze bei den Deutschen Meisterschaften in der Mannschaftsverfolgung konnte Frahm aber auch schon auf der Straße einige Ergebnisse einfahren, darunter der zweite Platz bei der Oderrundfahrt 2016 – hinter rad-net ROSE-Fahrer Jan Tschernoster – sowie der vierte Platz bei dem UCI-Rennen Profronde van Noord-Holland.

Geßner wird die Rolle des Sprinters im Team übernehmen, nachdem Pascal Ackermann, der die Deutsche U23-Meisterschaft 2016 im Sprint vor dem Thüringer gewann, nun Profi wird. «Ich will für das Team Siege einfahren», gibt sich der 20-Jährige, der vom P&S-Team Thüringen kommt, selbstbewusst. «Konrad hat sich in den letzten zwei Jahren sehr entwickelt. Deswegen bin ich auch auf ihn aufmerksam geworden», sagt der Sportliche Leiter des rad-net ROSE Teams, Ralf Grabsch. «Ich bin überzeugt davon, dass wir ihn noch weiter fördern können und noch eine Menge Potenzial in ihm steckt.»

Mit Sven Reutter kommt ein Rennfahrer zum rad-net ROSE Team, der schon Erfahrung im Professional-Continental-Team Stölting sammeln konnte. Zwar zeigte Reutter konstante Leistungen, aber «dort ist er leider etwas untergegangen. Er ist ein starker Allrounder, dem wir die Chance geben wollen, wieder den Weg zurück zu finden», sagt Grabsch, der den 20-Jährigen wieder zu alter Stärke führen will. «Ich möchte wieder eigene Ergebnisse einfahren können, aber genauso will ich auch meine Erfahrungen aus dem Jahr in der Pro-Continental-Klasse weitergeben», erklärt Reutter.

Der erst 17-jährige Tobias Nolde ist noch ein ganz junger Mann. Er fuhr in diesem Jahr noch in der U19-Klasse und ist 2017 in seinem ersten Jahr in der Elite-Klasse. «Bemerkenswert ist, dass er erst im zweiten Jugendjahr, im Alter von 16 Jahren, richtig mit dem Radsport angefangen hat. Wie viel in ihm steckt, hat er mit seinem zweiten Platz in der Gesamtwertung der Rad-Bundesliga bewiesen und ich bin mir sicher, dass er in der Elite-Klasse schnell Fuß fassen kann», sagt Grabsch, der Nolde in den kommenden Jahren behutsam aufbauen will. «Ich sehe mich nicht als Siegfahrer, sondern mehr als Allrounder, der das Team in allen möglichen Situationen unterstützen kann», beschreibt der Sachse seine künftigen Aufgaben.

Mit der Verpflichtung der jungen Fahrer geht das rad-net ROSE Team weiter den Weg der Nachwuchsförderung. «Das ist unsere Profession», sagt Ralf Grabsch, für den im kommenden Jahr auch wieder die Rad-Bundesliga im Vordergrund steht. «Für die jungen Rennfahrer ist es wichtig, sich dort zu beweisen. Alle unsere Fahrer, die bisher ins Profilager wechseln konnten, haben dort auch eine wichtige Rolle gespielt, sie ist wichtiger Bestandteil in der Nachwuchsarbeit. Daneben ist es aber auch wichtig, dass sich die Rennfahrer die nötige Härte bei internationalen UCI-Rennen holen.»

Pascal Ackermann und Marco Mathis schafften dank der guten Nachwuchsarbeit im rad-net ROSE Team den Sprung in die WorldTour, die höchste Liga des Radsports, und verlassen deswegen das deutsche Continental-Team. Weiter werden Mountainbiker Lukas Baum und Michel Koch gehen. «Wir befinden uns derzeit noch in Gesprächen und stehen kurz vor dem Abschluss. Wir werden in den kommenden Tagen zwei bis drei weitere neue Fahrer nennen können», so Teammanager Ulrich Müller.

Münsterland Giro.2016: rad-net ROSE Team will mit Pascal Ackermann aufs Podium

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Am kommenden Montag, den 3. Oktober, findet mit dem Sparkassen Münsterland Giro.2016 der letzte große Höhepunkt der deutschen Straßensaison 2016 statt. Und auch das rad-net ROSE Team hat sich für das Rennen der UCI-Kategorie 1.HC noch einmal einiges vorgenommen. «Wir wollen das Maximum herausholen», sagt Ralf Grabsch, Sportlicher Leiter des rad-net ROSE Teams.

Angeführt wird das achtköpfige Aufgebot vom Deutschen U23-Meister Pascal Ackermann. Weiter gehen Henning Bommel, Patrick Haller, Michel Koch, Leif Lampater, Marco Mathis, Jan Tschernoster und Mario Vogt für das rad-net ROSE Team ins Rennen, die ihren Kapitän zum bestmöglichen Ergebnis verhelfen wollen. Im vergangenen Jahr spurtete Ackermann, der im Münsterland sein letzten Rennen für das rad-net ROSE Team bestreiten wird, auf den achten Platz – in diesem Jahr will er sich noch einmal steigern. «Eine Platzierung unter den ersten Sechs wäre super. Im Optimalfall ist aber das Podium unser Ziel», sagt Grabsch.

Dabei bekommt es das rad-net ROSE Team mit großer Konkurrenz zu tun, auf der Startliste stehen Radsportgrößen wie Mark Cavendish, André Greipel, Marcel Kittel und John Degenkolb, die, genauso wie die beiden rad-net ROSE-Fahrer Pascal Ackermann und Marco Mathis, beim Sparkassen Münsterland Giro.2016 noch einmal ihre Form für die Straßen-Weltmeisterschaften in Katar testen wollen. «Pascal ist in Topform und wir wollen unbedingt auf einen Sprint hinarbeiten. Sollte unterwegs eine Gruppe gehen, wollen wir aber auch da präsent sein und uns zeigen», so Ralf Grabsch.

Der Münsterland Giro.2016 startet in diesem Jahr in Gronau. Von dort führt der Weg die Rennfahrer über Ahaus, Stadtlohn, Coesfeld und Schöppingen über 214 Kilometer nach Münster. «Die Strecke ist, typisch Münsterland Giro, mit ihren vielen Wellen nicht einfach, aber machbar. Die Streckenlänge hat es in sich, aber gerade im Hinblick auf die WM passt das Rennen sehr gut», erklärt Ralf Grabsch. Der Start erfolgt in Gronau um 11:30 Uhr, der Zieleinlauf vor Münsters Schlossplatz wird gegen 16:30 Uhr erwartet.

Bildhinweis: Der Deutsche U23-Meister Pascal Ackermann will beim Münsterland Giro.2016 aufs Podest. Foto: rad-net ROSE Team (höhere Auflösung hier). Bild frei zur redaktionellen Verwendung.

 

Team Heizomat: Bundesligaabschluss in Düsseldorf

Team Heizomat die Nummer zwei in Deutschland

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Foto via Team Heizomat

Das Team Heizomat hat sich beim letzten Lauf der Rad-Bundesliga in Düsseldorf den zweiten Platz in der Mannschaftswertung nicht mehr nehmen lassen. Robert Müller fuhr als Dritter noch einmal auf das Podium der großen Düsseldorfer Bühne. Dort wurden auch Simon Redmers und Dorian Lübbers für ihre zweiten Plätze in der Sprint-, Berg- und Nachwuchswertung geehrt.

Das “Race am Rhein” in Düsseldorf galt als Probelauf für den Start der Tour de France im kommenden Jahr. Allerdings lief vor rund 55.000 Zuschauern noch nicht alles reibungslos. Der Start wurde wegen Problemen mit der Streckensperrung um über eine Stunde nach hinten verschoben, das Rennen auf 96 Kilometer verkürzt. So gaben die Fahrer vom Start weg Gas. Keine Gruppe konnte sich entscheidend lösen, doch wenn einige Fahrer mal einige Meter zwischen sich und das restliche 110-köpfige Feld brachten, dann war das Team Heizomat stets auf der Höhe. Am Ende lief alles auf den Massensprint hinaus. Robert Müller bewies dabei einmal mehr seine herausragende Spätform und sprintete hinter dem DM-Zweiten (U23) Konrad Geßner (Team P&S Thüringen) und Aaron Grosser (Team Sauerland) auf Platz drei. Das tolle Mannschaftsergebnis rundeten dahinter Philipp Zwingenberger (6.), Jonas Rapp (13.), Dorian Lübbers (16.), Nathan Müller (19.) und Aaron Krauss (20.) ab.

Damit belegte das Team Heizomat in der Tagesmannschaftswertung Platz drei, in der Gesamtwertung reichte es sogar zu Platz zwei. Teamchef Markus Schleicher zog daher ein positives Fazit der Bundesliga-Saison 2016: “Wir können mit unserem Abschneiden bei der diesjährigen BL-Serie sehr zufrieden sein. Die geschlossene Mannschaftsleistung und ein sehr guter Teamgeist haben die 15. Heizomat-Saison in der Bundesliga sehr positiv geprägt.”

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Jan Tschernoster ist Gesamtsieger der Rad-Bundesliga 2016

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rad-net ROSE-Fahrer Jan Tschernoster ist Gesamtsieger der «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga» der Männer 2016. Beim letzten Wertungsrennen in Düsseldorf im Rahmen des «Race am Rhein» verteidigte er mit einem neunten Platz seinen knappen Vorsprung vor Marcel Fischer (Racing Students) souverän.
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Der Start des Rennens, welches auf einer Teilstrecke der zweiten Tour de France-Etappe 2017 stattfand, verzögerte sich, da die Polizei die Strecke zunächst nicht freigab, und so musste das Rennen kurzfristig auf zwei anstatt drei Runden und somit 92 Kilometer gekürzt werden. Durch die kurze Distanz gingen die Männer das Rennen sehr schnell an. Zwar gab es immer wieder Attacken aus dem Feld, aber keine Gruppe wurde weit weg gelassen und schon einige Kilometer vor dem Ziel war klar, dass die Entscheidung wohl im Sprint fallen würde.

Der Deutsche U23-Meister Pascal Ackermann, der bei der Sprintankunft sicherlich gute Chancen auf den Sieg gehabt hätte, stellte sich komplett in die Dienste seines Teamkollegen Jan Tschernoster und zog ihm wiederum den Sprint an, damit er möglichst wenig Plätze auf den vermeintlich sprintstärkeren U23-Meister Marcel Fischer verliert. Zuvor hatte Marco Mathis im Finale das Tempo hochgehalten. «Die Mannschaft hat toll gearbeitet, die Racing Students waren immer unter Zugzwang. Marco und Pascal haben Jan die Top Ten-Platzierung ermöglicht und zuvor haben Michel Koch und Patrick Haller stark gearbeitet», sagte Ulrich Müller, Manager des rad-net ROSE Teams. Tschernoster fuhr auf den neunten Rang – einen Platz vor Fischer.

Jan Tschernoster hatte ein hartes Wochenende hinter sich: Direkt im Anschluss an das Straßenrennen der U23-Klasse bei der Europameisterschaft in Plumelec (Frankreich) setzte sich der 20-Jährige zusammen mit Patrick Haller und zwei weiteren Rennfahrern der deutschen U23-Nationalmannschaft ins Auto und fuhr direkt nach Düsseldorf, um dort am Sonntagmorgen um 9 Uhr am Start des Bundesliga-Finales zu stehen. «Das war eine ganz schöne Strapaze. Ich hätte mir gewünscht, dass wir den Gesamtsieg bereits am Bilster Berg klargemacht hätten. Aber so wurde es noch mal eng und wir mussten in Düsseldorf noch einmal hart kämpfen», sagte der Gesamtsieger nach dem Rennen.

Das Finalrennen in der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen war eigentlich so gar nicht nach dem Geschmack des jungen Rennfahrers aus Bergkamen, der mehr die anspruchsvollen Strecken mit den giftigen Steigungen liebt. «Die Erzgebirgs-Rundfahrt ist mein Lieblingsrennen», sagt Tschernoster, der seit dem Zeitfahren in Cottbus, dem vierten von insgesamt acht Wertungsrennen, die Gesamtwertung anführte. «Eigentlich hatte ich die Bundesliga nach dem ersten Rennen schon abgeschrieben, denn in Cadolzburg war ich gestürzt und hatte nur sechs Punkte geholt.» Doch danach lief es gut für ihn: Platz zwei in der Erzgebirgs-Rundfahrt, volle Punktzahl bei der Deutschen Zeitfahrmeisterschaft in Streufdorf, zehnter Rang bei Cottbus-Görlitz-Cottbus, Sieg mit dem rad-net ROSE-Team beim Mannschaftszeitfahren in Genthin, Rang sechs am Bilster Berg und zum Abschluss Platz neun in Düsseldorf. Und so durfte er am Sonntag in Düsseldorf die Glückwünsche für den Gesamtsieg der «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga» entgegennehmen.

Am Ende hatte Jan Tschernoster 856 Punkte auf seinem Konto, 32 mehr als Marcel Fischer (824). Auf dem dritten Rang folgte Joshua Huppertz (Kuota-Lotto), der in Düsseldorf noch einmal ein paar Punkte gutmachen konnte und auf 810 Zähler kam. Die ersten drei Rennfahrer trennten damit nur 46 Punkte.

Bildhinweis: Jan Tschernoster (Mitte) gewann die Rad-Bundesliga 2016 vor Marcel Fischer (li.) und Joshua Huppertz. Foto: Katharina Müller/rad-net ROSE Team (höhere Auflösung hier). Bild frei zur redaktionellen Verwendung.

Kuota-Lotto holt die Bundesliga-Mannschaftswertung

In Düsseldorf wurde dieses Wochenende das letzte Rennen der Rad-Bundesliga auf dem Parcours des Grand Départ der Tour de France 2017. Joshua Huppertz konnte mit Platz 4 wieder ein Top-Ergebnis einfahren und somit in der Bundesliga-Einzelwertung seinen 3. Platz behaupten. Die Bundesliga-Mannschaftswertung konnte das Team Kuota-Lotto dieses Mal gewinnen nach Rang 3 im Vorjahr.

Am Sonntag wurde in Düsseldorf im Rahmen des 1. Düsseldorfer Radsporttages und als Vorgeschmack auf den Grand Départ der Tour de France 2017 das letzte Bundeliga-Rennen der Saison ausgetragen. Für das Team Kuota-Lotto standen Julian Braun, Christopher Hatz, Tobias Knaup, Luca Henn, Joshua Huppertz, Dario Rapps, Daniel Westmattelmann und Richard Weinzheimer am Start. Die 46 Kilometer lange Strecke mit 2 Anstiegen und Start/Ziel in der Düsseldorfer Stadtmitte sollte eigentlich dreimal durchfahren werden. Da die Polizei die Strecke durch das Neandertal nicht rechtzeitig freigeben konnte, verzögerte sich der Start um 50 Minuten und so wurde das Rennen schließlich auf nur 2 Runden mit insgesamt 92 Kilometern verkürzt.

Den Taktikvorgaben des Teams Kuota-Lotto kam die Verkürzung alles andere als gelegen. Eigentlich wollte man das Rennen schnell und hart machen, um möglichst wenige Fahrer auf der Zielgeraden zu haben. Aber bei nur 92 Kilometern Renndistanz war das kaum möglich und so kam es dann wie erwartet zum Massensprint.

Für Joshua Huppertz, der vor dem Rennen auf Rang 3 der Einzelwertung lag, ging es immerhin noch um den Gesamtsieg, da der Tagessieger 210 Punkte erhält und der Rückstand auf den Führenden Jan Tschernoster bei 92 Punkten lag. Mit seinem tollen 4 Rang im Sprint platzierte sich Joshua dann tatsächlich vor seinen schärfsten Rivalen Tschernoster und Fischer. Am Ende reichte es dann aber nicht, um diese noch zu überholen. Mit 810 Punkten erzielte Joshua den hervorragenden 3. Platz der Bundesliga-Einzelwertung knapp hinter Marcel Fischer (824 Punkte) und Jan Tschernoster (856 Punkte).

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Joshua Huppertz auf dem 3. Platz der Gesamt-Einzelwertung

Dank der ausgezeichneten und konstanten Teamleistung durch die ganze Bundesligasaison hindurch konnte das Team Kuota-Lotto mit vielen erstklassigen Ergebnissen die Bundesliga Mannschaftswertung mit 196 Punkte deutlich vor dem Team Heizomat (159 Punkte) gewinnen. Und auch bei der Gesamt-Nachwuchswertung gab es Grund zu feiern. Luca Henn landete in seiner ersten Saison mit Rang 3 gleich auf dem Podium. Das gleiche Ergebnis schaffte Christopher Hatz in der Gesamt-Sprintwertung.

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RACING STUDENTS: Marcel Fischer Zweiter der Radbundesliga

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Jonas_Tenbruck_Links_Fischer_Rechts_Foto_Haumesser

Mit einer Stunde Verspätung starteten die RACING STUDENTS am Sonntag beim auf 92 km verkürzten Bundesligafinale in Düsseldorf. Die hügelige Runde, auf der 2017 die ersten Kilometer der Tour de France zurückgelegt werden sollen, galt es zwei Mal zu befahren. Marcel Fischer stand mit nur 26 Punkten Rückstand auf den Führenden Jan Tschernoster (rad-net ROSE) als zweiter der Gesamtwertung am Start. Ziel war ein Massensprint und so kontrollierten die RACING STUDENTS das Feld, sodass keine Gruppe einen Vorsprung von über 30 Sekunden herausfahren konnte. Im hektischen Finale des schnellen Rennens fuhr Fischer auf den zehnten Rang und verteidigte souverän seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung. Damit fuhr Fischer bei jedem Straßenrennen in der Serie in die Top-Ten. Lediglich in den Zeitfahren konnte er nicht unter die ersten Plätze fahren.

Jonas Tenbruck waren Berg- und Sprinttrikot schon vor dem Rennen kaum noch zu nehmen. Trotzdem fuhr er aufmerksam, ließ keine Angriffe zu und verteidigte so die Trikots auch auf der letzten Etappe.

Damit feierten die RACING STUDENTS einen ihrer bislang größten Erfolge und ließen dabei als Amateurteam in der Einzelwertung fünf der sechs in der Bundesliga gestarteten KT-Teams hinter sich. Spätestens mit diesen Erfolgen sind sie RACING STUDENTS auch auf Bundesebene an der Spitze angekommen.

Marcel Fischer Vierter auf dem Bilster Berg

Rückstand auf Bundesligaführung verringert

Am Samstag waren die RACING STUDENTS beim vorletzten Bundesligarennen auf dem Bilster Berg. Die schwere Runde auf dem Motorsportparcours galt es 35-mal zu bewältigen. Die 147 Rennkilometer wurden relativ ruhig angegangen. Nach 30 Kilometern setzte sich eine dreiköpfige Spitzengruppe ab. Die RACING STUDENTS sorgten dafür, dass sich kein in der Gesamtwertung gefährlicher Fahrer absetzte, sodass Marcel Fischer sich bis zum letzten Renndrittel schonen konnte.

Die Spitzengruppe wurde früh gestellt, sodass sich gegen Ende des Rennens erneut eine 18 Mann starke Gruppe absetzte. Marcel Fischer schaffte den Sprung und konzentrierte sich auf den Sprint aus der Gruppe, in dem er Vierter wurde. Dadurch verringerte sich sein Punkterückstand in der Gesamtwertung auf den Bundesligaführenden Jan Tschernoster (rad-net ROSE) auf nur 26 Zähler. Somit wird die Radbundesliga 2016 im Finale am kommenden Sonntag in Düsseldorf entschieden. Jonas Tenbruck verteidigte derweil Sprint-und Bergtrikot und wird somit als Führender in beiden Wertungen an den Start des letzten Rennens gehen.

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