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Afxentia Etappenrennen / Vorschau: Kulhavy und Belomoina optimistisch in den Klassiker

Githa Michiels, women’s title defender ©Lynn Sigel /EGO Promotion
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Die Weltranglistenerste Yana Belomoina geht als Favoritin in die 23. Auflage des Afxentia Etappenrennens im Rahmen des Cyprus Sunshine Cup. Bei den Herren gehören Vize-Weltmeister Jaroslav Kulhavy und der WM-Dritte Thomas Litscher zu den herausragenden Figuren auf der Startliste für vier Tage Rennen unter der Sonne. Am Donnerstag wird der Klassiker mit Athleten aus 23 verschiedenen Nationen mit einem 14,5 Kilometer langen Downhill-Prolog eröffnet.

Natürlich spielen die vier Tage des Afxentia Etappenrennens für die Cross-Country-Spezialisten vor allem eine Rolle in der Vorbereitung auf das erste Saison-Highlight, den Weltcup-Auftakt am 10. März in Südafrika.
Doch weil er der Termin nur zwei Wochen entfernt liegt, darf man erwarten, dass die Weltklasse-Athleten bereits nahe der Hochform sind.

Jaroslav Kulhavy (Specialized Racing) hat das Afxentia 2017 gewonnen, zum dritten Mal in seiner Karriere. Der Olympiasieger von 2012 absolvierte am Sonntag bei frostigen Temperaturen noch eine Trainingseinheit im heimischen Tschechien und freute sich schon auf die Sonne Zyperns.

„Ich hatte einen guten Winter, ähnlich wie voriges Jahr. Jetzt stehen noch drei Wochen mit intensiverem Training auf dem Programm“, so Kulhavy. Dazu will er die Zeit auf Zypern und das Afxentia nutzen.

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Cyprus Sunshine Cup, Round 2 in Amathous: Solo von Sarrou, Belomoina attackiert mit Erfolg

Die Favoriten sind in der zweiten Runde des Cyprus Sunshine Cup in Amathous ihrer Rolle gerecht geworden. Der Franzose Jordan Sarrou und die Ukrainerin Yana Belomoina haben an einem sonnigen Tag an der Mittelmeer-Küste die Siege eingefahren. Sarrou fuhr solo zum Sieg vor Karl Markt (Aut) und Jan Skarnitzl (Cze), während Yana Belomoina die Ungarin Barbara Benko und die Schwedin Alexandra Engen hinter sich ließ. Das Rennen zwischen den altertümlichen Ruinen setzte einen bemerkenswerten Schlusspunkt unter einen erfolgreichen Cyprus Sunshine Cup 2017.

Eindrucksvoll wie Jordan Sarrou dem Rest des Feldes, das von Thomas Litscher angeführt wurde, davon fahren konnte. Während der verkürzten Startrunde folgte Litscher dem Franzosen, aber schon während der ersten von fünf kompletten Runden (4,7km), trat Sarrou richtig aufs Gaspedal.

Innerhalb von zwei Runden vergrößerte er seinen Vorsprung auf eine Minute. „Als ich alleine in Führung war, habe ich mir schwer getan weiter richtig Gas zu geben. Aber wenn einer näher gekommen wäre, dann wäre ich in der Lage gewesen noch mal zu beschleunigen“, erklärte Sarrou warum sein Vorsprung danach nicht mehr anwuchs.

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Cyprus Sunshine Cup Amathous: Solo von Sarrou, Belomoina attackiert mit Erfolg

Die Favoriten sind in der zweiten Runde des Cyprus Sunshine Cup in Amathous ihrer Rolle gerecht geworden. Der Franzose Jordan Sarrou und die Ukrainerin Yana Belomoina haben an einem sonnigen Tag an der Mittelmeer-Küste die Siege eingefahren. Sarrou fuhr solo zum Sieg vor Karl Markt (Aut) und Jan Skarnitzl (Cze), während Yana Belomoina die Ungarin Barbara Benko und die Schwedin Alexandra Engen hinter sich ließ. Das Rennen zwischen den altertümlichen Ruinen setzte einen bemerkenswerten Schlusspunkt unter einen erfolgreichen Cyprus Sunshine Cup 2017.

Eindrucksvoll wie Jordan Sarrou dem Rest des Feldes, das von Thomas Litscher angeführt wurde, davon fahren konnte. Während der verkürzten Startrunde folgte Litscher dem Franzosen, aber schon während der ersten von fünf kompletten Runden (4,7km), trat Sarrou richtig aufs Gaspedal.

Innerhalb von zwei Runden vergrößerte er seinen Vorsprung auf eine Minute. „Als ich alleine in Führung war, habe ich mir schwer getan weiter richtig Gas zu geben. Aber wenn einer näher gekommen wäre, dann wäre ich in der Lage gewesen noch mal zu beschleunigen“, erklärte Sarrou warum sein Vorsprung danach nicht mehr anwuchs.

Hinter ihm hatte Thomas Litscher (jb Brunex-Felt) in der dritten Runde Probleme. So konnte Karl Markt (Möbel Märki) aufschließen und Abstand zwischen sich und den Schweizer zu bringen.

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Cyprus Sunshine Cup#2, Amathous / Vorschau: Knallharter Kurs zwischen altertümlichen Ruinen

Zur zweiten Runde des Cyprus Sunshine Cup treffen sich die Cross-Country-Biker am Sonntag zwischen den Ruinen des altertümlichen Amathous, wo zum siebten Mal ein Rennen der Serie ausgetragen. Während bei den Damen wohl die Ukrainerin Yana Belomoina als Favoritin ins Rennen geht, könnte der Franzose Jordan Sarrou seinen Sieg vom vergangenen Sonntag in Mantra tou Kampiou wiederholen.

«Ich kann es noch immer nicht glauben, dass ich das Afxentia Etappenrennen gewonnen habe», zeigte sich Githa Michiels auch am Montag noch annähernd fassungslos. Schließlich hat sie dabei gleich zwei Olympiasiegerinnen hinter sich gelassen.

Das macht die belgische Versluys-Fahrerin auch für das C1-Rennen am Sonntag zu einer Mitfavoritin. In Agios Tychon trifft sie vor den Toren von Limassol auch auf Yana Belomoina (CST Sandd American Eagle), die in Mantra tou Kampiou das Cross-Country-Rennen des Afxentia auf dem zweiten Platz beendete.
«Cross-Country, da bin ich zuhause», schmunzelt Yana Belomoina.

Das gilt auch für Barbara Benko (Focus XC), die auch fahrtechnisch zu den Versierten ihres Fachs gehört. Die Ungarin beendete das Afxentia auf Platz drei, so weit vorne wie noch nie.

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Cyprus Sunshine Cup 2017_Afxentia Etappen-Rennen ETappe 3 Report+Resultate

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Wie eine Lokomotive: Jaroslav Kulhavy auf dem Weg zum zweiten Etappensieg beim Afxentia Stage Race auf Zypern ©Thomas Weschta/EGO-Promotio

25. Februar 2017

21. Afxentia Etappenrennen / 3. Etappe PtP Lythrodontas
Kulhavy-Show auf der Fläche: Zurück in Gelb
Benko Etappensiegerin, Michiels bleibt vorne

So was hat es beim Afxentia Etappen-Rennen im Rahmen des Cyprus Sunshine Cup noch nie gegeben. In Lythrodontas kam eine vierköpfige Frauen-Gruppe zum Sprint-Finish, das die Ungarin Barbara Benko vor Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Nor) Sabine Spitz (Ger) und Githa Michiels (Bel) gewinnen konnte. 30 Minuten zuvor hatte Jaroslav Kulhavy die Herrenkonkurrenz gewonnen und damit das gelbe Trikot von Jordan Sarrou (Fra) zurückerobert. Der Pole Bartlomej Wawak wurde aus einer vierköpfigen Gruppe heraus Dritter.

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21. Afxentia Etappenrennen / 2. Etappe Point to Point Lefkara: Gelbe Trikots wechseln ihre Besitzer

Aufregende zweite Etappe des Afxentia Etappen-Rennens im Rahmen des Cyprus Sunshine Cup. Beim 52,2 Kilometer langen Point-to-Point-Rennen in Lefkara übernahm die Belgierin Githa Michiels mit ihrem Etappensieg vor Sabine Spitz (Ger) und Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Nor) das Leaderjersey. Bei den Herren holte sich der Franzose Jordan Sarrou den Etappensieg vor dem Polen Bartlomej Wawak und dem Dänen Sebastian Carstensen Fini. Sarrou trägt jetzt das Gelbe Trikot.

TEs war Auftakt-Sieger Jaroslav Kulhavy (Specialized Racing), der die zweite Etappe des Afxentia Etappen-Rennens entschied. Allerdings nicht freiwillig. Der olympische Silbermedaillengewinner von Rio 2016 erlitt im längsten Downhill einen Reifendefekt und blockierte dadurch die Fahrer hinter ihm.
Das eröffnete Jordan Sarrou (BH-Sr Suntour-KMC) und Sebastian Carstensen Fini (CST Sandd American Eagle) die Chance zur Flucht.

Das Duo verteidigte seinen Vorsprung von 30 bis 40 Sekunden fast bis zum letzten, teilweise brutalen Anstieg, der etwa fünf Kilometer lang ist. Doch vorher stürzte Carstensen in einer Kurve schwer und verlor den Kontakt zu Sarrou, der als guter Kletterer bekannt ist.

Der Franzose gewann die Etape mit 51 Sekunden Vorsprung auf Bartlomej Wawak (Kross Racing), der Carstensen Fini auf den letzten 50 Metern des Anstiegs einholte. Carsensen Fini kämpfte am Hinterrad des Polen und sicherte sich mit 58 Sekunden Rückstand auf Sarrou den dritten Platz auf dem Podium.

Jaroslav Kulhavy verlor durch den Defekt rund zweieinhalb Minuten, aber auf der Verfolgung gab er noch mal richtig Gas. Im finalen Anstieg erreichte er die Verfolgergruppe und wurde schließlich Siebter, eine Minute hinter Sarrou. So wahrte er als Gesamt-Zweiter, nur 13 Sekunden hinter Sarrou seine Chancen im Gesamtklassement.

Thomas Litscher (jb Brunex Felt), am Vortag noch Zweiter im Zeitfahren, büßte durch insgesamt drei Defekte alle Chancen auf eine Top-Platzierung ein. «Ich habe neues Material und jetzt ist der Zeitpunkt um zu testen. Ich konnte das vorher nicht so einschätzen», meinte Litscher, der mit 14 Minuten Rückstand das Ziel erreichte.

Jordan Sarrou: «Als Sebastian gestürzt ist, habe ich einfach versucht im Anstieg alles zu geben, um den Vorsprung zu halten. Ich bin froh über diese Etappe weil ich nach dem Downhill in Führung lag und sehr glücklich über den Sieg. Aber für die Gesamtwertung wird das Cross-Country-Rennen am Sonntag entscheidend sein.»

Bartlomej Wawak: «Es war wie jedes Jahr hier, der Anstieg nach Lefkara ist super hart. In der Verfolgergruppe haben nur mein Teamkollege Fabian Giger und der Österreicher Karl Markt gearbeitet. So sind wir nicht mehr an Jordan und Sebastian herangekommen. Ich selbst habe mich gut gefühlt und freue mich, dass es aufs Podium gereicht hat.»

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21. Afxentia Etappenrennen: Sind Kulhavy und Spitz in Cape-Epic-Form?

Mit den Titelverteidigern Gunn-Rita Dahle-Flesjaa und Fabian Giger sowie den Olympia-Siegern Jaroslav Kulhavy, Sabine Spitz und Anna van der Breggen beginnt am Donnerstag in Lefkara, Zypern, das 21. Afxentia Etappenrennen im Rahmen des Cyprus Sunshine Cup 2017. Das 14,6 Kilometer langen Auftakt-Zeitfahren von Lefkara nach Skarinou eröffnet für die Sportler aus 25 Nationen die Spannungskurve, die am Sonntag mit dem Cross-Country-Wettbewerb in Mantra tou Kampiou endet.

Fabian Giger (Kross Racing) hat das Afxentia bereits dreimal gewinnen können. 2013, 2014 und 2016 stand er am Ende ganz oben auf dem Podest des HC dotierten Rennens. Damit ist der Schweizer auch Rekordsieger des traditionsreichen Events. Und er gehört auch dieses Jahr zu den Favoriten.
Dass 2017 das Zeitfahren erstmals in Lefkara beginnt und in Skarinou mehr als 500 tiefer endet, kommt Giger nicht so entgegen.
«Ich bin gespannt auf die Etappe, aber die entscheidenden Abstände werden eigentlich immer erst beim abschließenden Cross-Country-Rennen am Sonntag gemacht», zeigt er sich dennoch entspannt.
Jaroslav Kulhavy (Specialized Racing) ist der große Kontrahent. Erstens weil der olympische Silbermedaillengewinner von Rio und Olympiasieger von London immer ein Sieg-Kandidat ist und zweitens weil er sich auf das Cape Epic in Südafrika vorbereitet. Er benötigt also bereits jetzt eine gute Form.

Kulhavy: Nach Olympia war es turbulent
«Ich denke, ich habe eine Chance. Aber wie jedes Jahr vor dem ersten Rennen, bin ich noch unsicher», sagt der Tscheche. «Es war wieder sehr turbulent nach den Olympischen Spielen und ich habe eine längere Pause gemacht. Aber laut meinem letzten Test, bin ich in gleich guter Form wie letztes Jahr. Am wichtigsten ist für mich jetzt intensives Training, das Wettkampftempo zu adaptieren und das Setup am Bike zu perfektionieren. Zypern und der Sunshine Cup sind dafür optimal mit seinem schönen Wetter und den unglaublichen Trails bei den Events.»
Kulhavy könnte in Sachen Afxentia-Siege übrigens mit Giger gleichziehen. Er hat war 2010 und 2012 erfolgreich.

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Ondrej Cink Zweiter in Haiming

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Wie schon eine Woche zuvor in Nals konnte Ondrej Cink auch beim Ötztaler MTB Festival in Haiming aufs Podest steigen – diesmal sogar als Zweiter. Aus Sicht vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM zeigte auch der Niederländer Rudi van Houts mit Rang Sechs aufsteigende Tendenz.

Im österreichischen Haiming wartete eine staubige Strecke mit vielen Wurzeln auf die Athleten. Zudem waren pro Runde auf einer Distanz von 4.3 Kilometern immerhin 190 Höhenmeter zu bewältigen. Für das MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM traten Ondrej Cink und Rudi van Houts im Ötztal an. Beide zeigten wenige Wochen vor dem Auftakt des Crosscountry-Worldcups ansteigende Form und schafften den Sprung in die Top10.

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Endetappe Cyprus Sunshine-Cup in Amathous: Tempier und Stirnemann für den Sieg?


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Nach einem Jahr Unterbrechung des Kurses in den Ruinen von Amathous ist der Cyprus Sunshine-Cup zurück. Stephane Tempier und Kathrin Stirnemann führen die Registrierungsliste des letzten C1 Rennens der Serie an der Grenze von Limassol am Sonntag an.

Der Blick zum Kurs ist unglaublich, die Küstenlinie, die Silhouette von Limassol, das Mittelmeer. Die Fahrer werden natürlich den Kopf besser zu ihrem Fahrrad drehen, um die perfekte Linie auf der physikalischen und technischen anspruchsvollen 5,5 Kilometer langen Runde zu finden. Es wird zu einem intensiven Rennen kommen, das ist sicher.

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Vogel macht’s perfekt in der letzten Runde: Langvads Solo zum dritten Afxentia-Sieg


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Am Ende konnten die Träger des Gelben Trikots ihre Führung am letzten Tag des Afxentia Etappen-Rennens verteidigen. Florian Vogel hatte in Henrique Avancini und Stephane Tempier harte Konkurrenz, sicherte sich aber mit seinem zweiten Etappensieg die Gesamtwertung. Dasselbe gilt für Annika Langvad, die aber früh alleine in Front war und am Mantra tou Kampiou Picknick-Platz auf Zypern vor Margot Moschetti und Kathrin Stirnemann gewann.

Fünf Fahrer hatten ihre Beine vor dem finalen Cross-Country-Rennen noch im Spiel um die Gesamtwertung. So war das Tempo von Anfang an sehr hoch. Maxime Marotte (BH-Sr Suntour-KMC) war der erste aus dem Quintett, der die Führungsgruppe ziehen lassen musste.
Sechs Fahrer, inklusive Grant Ferguson (Betch.nl Superior Brentjens) und Olympiasieger Jaroslav Kulhavy (Specialized Racing) waren in Front. Titelverteidiger Fabian Giger war dann der Nächste, der den Kampf um den Gesamtsieg aufgeben musste. Er verlor den Kontakt.

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Team TEXPA-SIMPLON: 4 Stage MTB Race Lanzarote #2 – Wolfgang Mayer erneut auf Platz 15

140126_Mayer beim Zielsprint 2. Etappe

Mayer beim Zielsprint 2. Etappe

Heute hatte Mayer bei der 2. Etappe, die auch als sehr schwierig bezeichnet wird, nicht die aller besten Beine. So merkte er schnell, dass er bei Tempoverschärfungen große Probleme hatte. Es kostete ihn viel Kraft, in einer guten Gruppe dran zu bleiben, hinzu kam noch erschwerend ein starker Seitenwind. Mayer musste zwischendurch seinen eigenen Rennrhythmus finden, um nicht zu überziehen, da die Strecke durch die verblockten Wege alles andere als leicht war.

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