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Lexware Mountainbike Team_Bundesliga Heubach_Marathon Houffalize_Vorschau

Bundesliga Heubach / Marathon Houffalize / Vorschau

Schlagkräftiges U23-Trio

Max Brandl vom Lexware Mountainbike Team will am Sonntag beim prestigeträchtigen BiketheRock in Heubach seinen U23-Sieg vom Vorjahr wiederholen. Auch Luca Schwarzbauer und David List reisen optimistisch zum Bundesliga-Auftakt, während Georg Egger mit einem Handicap zu kämpfen hat.

Im Vorjahr triumphierte Max Brandl in Heubach im Sprint gegen den Niederländer Milan Vader. Und er dürfte auch am Sonntag (10:40 Uhr) einer der wichtigsten Konkurrenten für Brandl sein.

„Klar, dass ich wieder gewinnen will“, lässt der Lexware-Fahrer an seinen Ambitionen keine Zweifel aufkommen. Aber er hat noch mehr, bzw. anderes im Sinn. „Ich werde nicht versuchen das Rennen hastig zu entscheiden, sondern die anderen zu beobachten, um für den Weltcup zu lernen“, gibt Brandl Einblick in seine Strategie.

Aber es geht auch um die Frage, wie er das schwere Rennen in Haiming wegstecken konnte.

Bei Luca Schwarzbauer hört sich das nicht ganz so optimistisch an. „Nein, Heubach gehört nicht zu meinen Lieblingsstrecken“, sagt er und lacht. Es geht 1,8 Kilometer Berg am Stück Berg hoch, mit Passagen von 20 Prozent Steigung. Dafür besitzt Schwarzbauer nicht die richtige körperliche Konstitution. Deshalb ist an einen erneuten zweiten Platz nicht zu denken. Aber, so der Nürtinger, er sei „gespannt, was mit guter Form für mich möglich ist“. Motiviert ist er allemal.

Das gilt auch für David List, der mit seinen beiden Kollegen ein schlagkräftiges U23-Trio bildet. Der Friedrichshafener, der in Freiburg einen Freiwilligendienst absolviert, mag aber den Kurs. „Es sollte mir entgegenkommen. Es wäre natürlich super, wenn ich wieder einen Schritt weiter nach vorne machen kann. Ich werde jedenfalls versuchen wieder ein gutes Rennen abzuliefern“, erklärt List.

Im Elite-Rennen der Herren (15 Uhr) bekommt es Georg Egger unter anderen Weltklasse-Leuten mit dem Schweizer Weltmeister und Olympiasieger Nino Schurter zu tun. Wenn er denn an den Start gehen kann. Wegen Sitzproblemen hat er vom Arzt erst mal Sattelverbot bekommen. „Ich versuche mich mit alternativem Training fit zu halten. Ich habe die vergangenen Wochen sowieso viel trainiert. Deshalb ist eine Woche ruhiger schon okay“, meint Egger. „Ich hoffe, dass ich bis zum Wochenende wieder gescheit auf dem Bike sitzen kann.“

Bettinger in den Ardennen

Das Team aus dem Hochschwarzwald ist am Sonntag auch in den Ardennen vertreten. Marathon-Spezialist Matthias Bettinger dreht seine Pedale auf 83 Kilometern mit Start und Ziel in Houffalize um das Tretlager des Scott-Bikes. „Mit dem Rennen in Kempten war ich sehr zufrieden, auch wenn es um den Sieg sehr knapp war. Auf Houffalize bin ich gespannt, weil ich zum ersten Mal dort fahre“, so Bettinger.

Vinzent Dorn muss pausieren

Für Vinzent Dorn heißt es erst einmal Wettkampf-Pause. Beim Kirchzartener entzündete sich eine eigentlich harmlose Wunde von einem Sturz auf der zweiten Etappe des Kroatien-Etappenrennens.

Jetzt musste die Wunde operiert, ein Schleimbeutel entfernt und die Wunde gesäubert werden. „Es wird vier bis sechs Wochen dauern, bis ich wieder auf dem Rad bin“, erklärte ein sehr enttäuschter Vinzent Dorn, der jetzt mit Antibiotika behandelt werden muss.

Sein Ausfall ist für ihn und das Team sehr bedauerlich, zumal er sich in sehr guter Verfassung befand.

Jannick Zurnieden verzichtet freiwillig auf einen Start in Heubach. Er musste in der Vergangenheit viel Zeit in seine Abiturs-Vorbereitungen investieren, so dass für ihn jetzt erst mal um Training geht.

Lars Koch ist in seinem Studium (Wirtschaftsingenieurswesen) in Furtwangen stark eingespannt. Deshalb wird auch er in Heubach nicht am Start sein. „Das hat gerade Priorität“, sagt Koch.

Fotos zum Lexware Mountainbike Team finden Sie zum Download auf

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Zusätzliche Infos zum Lexware-Team finden sie unter www.lexware-mountainbike-team.de

Lexware Mountainbike Team_Haiming_Schaan_Kempten_Solingen

Die Wettkampf-Saison nimmt für das Lexware Mountainbike Team wieder Fahrt auf. Sechs Mitglieder der Equipe stehen in Haiming, Österreich am Start, einer beim Swiss Bike Cup in Schaan, zwei in Solingen und einer schließlich in Kempten.

Nachdem der Weltcup in Südafrika am 10. März so was wie eine Vorhut für den Rest der Saison war, steuert der Kalender nun langsam auf den nächsten Höhepunkt zu. Es bleiben noch vier Wochen bis zum Weltcup in Albstadt, aber es ist nur noch eine gute Woche bis zum Bundesliga-Start in Heubach (29. April).

Das Ötztal Bike-Festival in Haiming ist wie Heubach in der Kategorie HC registriert und deshalb wird Georg Egger im Elite-Rennen auch auf hochkarätige Konkurrenz treffen. Unter anderem auf den Neuseeländer Sam Gaze, der in Südafrika die Siegesserie von Weltmeister Nino Schurter beendete.

Egger hat beim Rennen in Nals Zuversicht getankt und will den Trend in Haiming fortsetzen.

Im U23-Rennen steht ein Quintett am Start. Max Brandl zeigt sich optimistisch und sagt, dass er sich in Österreich auf jeden Fall eine Top-Drei-Platzierung zum Ziel gesetzt hat. Der Franzose Neilo Perrin Ganier, Dritter beim Auftaktweltcup in Stellenbosch, ist einer der Gradmessern für Brandl.

„Nach dem Trainingslager in Südafrika habe ich eine Ruhe-Woche gemacht, um mich zu erholen. Aber jetzt sind die Beine gut. Die Watt-Werte bei Sprint-Intervallen haben gezeigt, dass ich fit bin“, freut sich der Freiburger Student auf den Wettkampf.

In Südafrika hat er sich mehr als drei Wochen mit Teamkollege Luca Schwarzbauer das Zimmer geteilt. „Wir haben uns super gut verstanden, obwohl wir so lange auf engem Raum zusammen waren“, sagt Brandl. „Ich denke, wir haben beide sehr viel mitgenommen.“

Hört man Luca Schwarzbauer zu, dann unterstreicht das Brandls Eindruck.

Nach dem für ihn enttäuschend verlaufenen Weltcup-Auftakt der Nürtinger wieder Zuversicht gewonnen. Straßenrennen in Schönaich und Waldrems verliefen gut und ließen vor allen Dingen den Schluss zu, dass er das Trainingslager gut verdaut hat. „Die Rennen haben sich gut angefühlt und waren als Trainingsreiz an der richtigen Stelle“, erklärt Schwarzbauer.

„Das Rennen in Haiming ist nicht oberwichtig, aber es wäre für mich schon cool, gut zu fahren“, so Schwarzbauer, der inzwischen in Esslingen an der FH Wirtschaftsingenieurswesen studiert.

Vinzent Dorn hofft in Haiming den Schwung vom Etappenrennen in Kroatien mitzunehmen und sich dort gleichzeitig die für das Cross-Country notwendige Spritzigkeit anzueignen.

David List und Jannick Zurnieden absolvieren in der U23-Kategorie gewissermaßen den Schnupper-Kurs. Das Duo aus Freiburg darf da erst mal Erfahrungen sammeln.

Bettinger im Allgäu

Lars Koch wählt den kürzeren Weg und bestreitet den Swiss Bike Cup in Schaan im Fürstentum Liechtenstein, während sich die Hemmerling-Brüder Thore und Lars den 3-Nations-Cup, respektive NRW-Cup in Solingen als Betätigungsfeld ausgesucht haben.

Matthias Bettinger fährt derweil am Sonntag beim Marathon in Kempten. Auf den 78 Kilometern im Allgäu war der Breitnauer im Vorjahr Zweiter hinter Ex-Meister Markus Kaufmann.

Bundesliga Freudenstadt: Starker Auftritt von Luca Schwarzbauer

Starker Auftritt von Luca Schwarzbauer

Das Lexware Mountainbike Team verbuchte beim Bundesliga-Finale in Freudenstadt durch Luca Schwarzbauer einen Sieg. Den verpasste Junior Jannick Zurnieden nur um Haaresbreite, während David List und Max Brandl den Sprung aufs Podium schafften.

Man war durchaus erstaunt, als Max Brandl im Elite-Rennen mit elf Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz die Zeitmessung passierte. Wie das zustande gekommen ist?

Nun, Altmeister Wolfram Kurschat (Neustadt/W.) hatte am ersten Anstieg Tempo gemacht und kurz vor dem ersten Downhill waren Max Brandl, Teamkollege Georg Egger, sowie Markus Bauer und Simon Stiebjahn am Ex-Meister vorbei gegangen. Brandl lag vorne, hinter ihm Egger. Doch der DM-Dritte machte einen Fehler und stürzte.

Dadurch riss eine Lücke zu den weiteren Verfolgern. „Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich da alleine vorne weg fahre“, so Brandl dazu. In der Folge entstand eine fünfköpfige Spitzengruppe mit dem späteren Sieger Moritz Milatz (Freiburg, 1:27:55), dem Tschechen Jan Vastl, Stiebjahn und Bauer.

In der vierten Runde reduzierte sich das Quintett allerdings auf drei Fahrer und Max Brandl lag nur noch an fünfter Position. Die brachte er auch souverän ins Ziel.

„Ich hatte nach meiner Rückkehr aus Australien das Gefühl krank zu werden und deshalb zwei Tage nicht trainiert, erst am Samstag wieder. Deshalb bin ich mit dem Rennen sehr zufrieden“, erklärte Max Brandl, warum er damit vollauf zufrieden war. Eine Runde länger, dann hätte er Vastl wohl noch eingeholt. Drei Sekunden fehlten am Ende. „Am Berg war er gleich stark, aber im Downhill war ich schneller“, so Brandl.

Georg Egger hatte nach seinem Sturz den Anschluss verloren und wurde am Ende Neunter (+3:09). „Schade mit dem Crash“, zuckte Egger mit den Schultern. „Sonst hat es ganz gut gepasst.“ Der Obergessertshausener hatte ja wegen einer Knie-Verletzung eine Trainingspause einlegen müssen.

U23: Erster Bundesliga-Triumph für Luca Schwarzbauer

Nach außen hatte er das nicht so offensiv dargestellt, doch Luca Schwarzbauer sah sich vor dem Bundesliga-Finale selbst als Favorit. Und das, so klärte der Nürtinger über eine erstaunliche Tatsache auf, sei für ihn einfach besser. „Wenn ich Favorit bin, fahre ich besser. Ich wusste schon diese Woche, dass es für den Sieg reichen wird, wenn ich keinen Mist baue. Ich bin auch total locker ins Rennen gegangen“, gab Schwarzbauer im Ziel zu Protokoll. Das hatte er nach einem Solo von der ersten Runde an mit 1:39 Minuten Vorsprung auf Simon Schneller (Oberlengenhardt) erreicht, der vor ihm Bundesliga-Gesamtsieger geworden ist.

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Lexware Mountainbike Team: Bundesliga-Finale Freudenstadt_Vorschau

Das Gesamt-Podest im Visier

Zum letzten Bundesliga-Rennen der Saison stellen sich Max Brandl und Georg Egger in Freudenstadt wohl der Konkurrenz in der Elite-Kategorie. In der U23 hat Luca Schwarzbauer Aussichten das Klassement auf dem Podest zu beenden. David List kann bei den Junioren noch den Gesamtsieg einfahren.

Zum zweiten Mal binnen acht Tagen kämpfen die Biker vom Team aus dem Hochschwarzwald am kommenden Sonntag um Bundesliga-Punkte. In Freudenstadt, wo die international ausgeschriebene Rennserie zum ersten Mal gastiert, haben U23-WM-Bronzemedaillengewinner Max Brandl und Georg Egger für das Elite-Rennen gemeldet.

Besonders bei Brandl könnte es aber noch zu einer Ummeldung kommen. Er ist erst vor zwei Tagen aus Australien zurückgekehrt und kämpft am Samstag vermutlich noch mit dem Jetlag.

Georg Egger ist nach seiner Knie-Verletzung allerdings optimistisch. „Ich habe noch mal gut trainiert und freue mich auf das Elite-Rennen. Ich habe eigentlich ein ganz gutes Gefühl“, sagt Egger.

In der U23 wird auf jeden Fall Luca Schwarzbauer die Lexware-Farben vertreten. „Ich habe das Gefühl, dass ich eine Form habe, mit der ich wieder mehr ausrichten kann. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden, wie sich die Dinge entwickeln“, sagt Schwarzbauer. „Es wäre toll, wenn es sich in Freudenstadt noch mal bestätigen würde.“ In der Gesamtwertung liegt Luca Schwarzbauer hinter Niklas Schehl und Simon Schneller auf Rang drei. Die Chance am Ende auf dem Podest zu landen ist realistisch.

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Lexware Mountainbike Team_Bundesliga Titisee-Neustadt: Jannick Zurnieden auf dem Podest

Beim Heim-Rennen in Titisee-Neustadt haben die Akteure vom Lexware Mountainbike Team überzeugende Leistungen geboten. Jannick Zurnieden gelang bei den Junioren als Dritter der Sprung aufs Podest. Luca Schwarzbauer fuhr im Elite-Rennen auf Rang neun.

Das Team musste im heimischen Hochschwarzwald doch ohne Georg Egger auskommen. Der DM-Dritte der Elite musste seiner Knie-Verletzung Tribut zollen und war nicht in der Lage im Bundesliga-Rennen gegen U23-Weltmeister Sam Gaze (Neuseeland) und Co. anzutreten.

So war es Luca Schwarzbauer, der das schwarze Lexware-Trikot im gemeinsamen Elite- und U23-Rennen in den vorderen Reihen vertrat. Und der Nürtinger machte das gut. In Runde eins von sechs sah man Schwarzbauer in dem kurzformatigen Rennen sogar an fünfter Stelle. „Das hat mich motiviert und ich dachte, okay, wenn Du schon mal vorne bist, dann probiere es einfach“, erzählte Schwarzbauer.

Das ging drei Runden lang gut. „Ich war aber immer etwas über dem Limit und ich denke, es war dann schlauer etwas rauszunehmen“, erklärte Schwarzbauer. Er fiel zurück auf Position neun und nachdem er sich etwas erholt hatte, konnte er die letzten beiden Runden mit dem zweifachen Ex-Meister Markus Schulte-Lünzum (Haltern) mitfahren. Im Sprint um Rang acht fehlte Schwarzbauer dann eine Zehntelsekunde, so dass er als Neunter mit 1:35 Minuten Rückstand auf Sam Gaze (57:55) ins Klassement kam. „Ich bin echt glücklich über mein Rennen“, bilanzierte Schwarzbauer.

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Lexware Mountainbike Team_Bundesliga Titisee-Neustadt_Vorschau

Im Heim-Rennen die Gesamtwertung im Auge

Sieben Lexware Mountainbiker treten am Samstag beim vierten Bundesliga-Rennen der Saison in Titisee-Neustadt an. Im heimatlichen Hochschwarzwald will sich Junioren-Meister David List in der Gesamtwertung eine gute Ausgangsposition fürs Finale erarbeiten. Georg Egger kämpft mit sechs Stichen am Knie um die Gesamtwertung in der U23.

„Titisee-Neustadt, das ist im Prinzip unser Heim-Rennen und wir wollen uns vor heimischem Publikum natürlich gut präsentieren“, gibt Teamchef Daniel Berhe das Leitmotiv für die vierte von fünf Bundesliga-Runden vor.

Mit 19 Punkten Rückstand auf Niklas Schehl geht Georg Egger als Zweiter in das vorletzte Bundesliga-Rennen der Saison. Bei der Ausgangslage hat er den Gesamtsieg noch nicht aus den Augen verloren. In Titisee-Neustadt gibt es kein extra U23-Rennen, aber die Punkte werden trotzdem für die U23-Wertung vergeben.

Georg Eggers Wunde am Knie, die ihn bei der WM zur Aufgabe zwangen, musste mit sechs Stichen genäht werden. Das wird ihn voraussichtlich aber an einem Start an der Hochfirst-Schanze nicht hindern. „Ich war heute zum ersten Mal auf dem Bike und es ging eigentlich ganz gut. Ich denke schon, das sich fahren kann“, meint Egger. „Heute hat mir eher noch der Jetlag zu schaffen gemacht.“

Das ist erst mal der Nachteil, zum Beispiel gegenüber Schehl und auch gegenüber seinem Teamgenossen Luca Schwarzbauer, der zwar die schwere Marathon-DM in den Beinen hat, aber doch ausgeschlafen antreten kann.

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Marathon-DM in Gruibingen / Vorschau: Schwarzbauer: DM-Kurs kein Kindergarten

Drei Biker vom Lexware Mountainbike Team bestreiten am Sonntag im schwäbischen Gruibingen die Deutschen Meisterschaften auf der Marathon-Distanz. Matthias Bettinger will so lange wie möglich im Kampf um die Medaillen mithalten

Ein stetiges Auf und Ab erwartet die Marathon-Biker am Nordrand der Schwäbischen Alb. 96 Kilometer und 2540 Höhenmeter weißt das Höhenprofil aus. Das wirkt im Vergleich zu anderen Marathon-Strecken nicht furchterregend. Doch Luca Schwarzbauer ist den Albtrauf-Marathon voriges Jahr mitgefahren, hat sich den Kurs dieses Jahr noch mal angeschaut und ist überzeugt. „Die Strecke ist kein Kindergarten und ich denke, sie ist nicht gut für Überraschungen“, meint Schwarzbauer.

Damit will er sagen, dass die Strecke selektiv ist. „Es wird hart und damit den klassischen Marathon-Fahrern in die Karten spielen“, meint der Nürtinger, für den die Region schon zum erweiterten Trainingsgebiet gehört.

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Swiss Bike Cup+UCI Junior Serie Muttenz / Grand Raid Marathon: Schwarzbauer mit Brandls mentaler Unterstützung

Lexware-Biker Luca Schwarzbauer hat sich mit einem vierten Platz beim Swiss Bike Cup in Muttenz auch im Cross-Country zurückgemeldet. Teamkollege Max Brandl hatte Pech und wurde Zehnter. Bei den Junioren fuhr Jannick Zurnieden zu seinem besten Karriere-Ergebnis.

So wie er im Rennen so richtig ins Rollen gekommen war, so sprudelte es auch im Ziel fast atemlos aus Luca Schwarzbauer heraus. Alles was er sagte, war gefärbt von der großen Freude über ein gelungenes Rennen. Eines, wie es ihm dieses Jahr in der Cross-Country-Disziplin noch nicht gelungen war.

Dabei hatte es gar nicht gut angefangen. Während sich Teamkollege Max Brandl in Runde eins auf und davon machte, wurde Schwarzbauer von einen Sturz vor ihm „voll ausgebremst“.

So verpasste er die Gruppe, die erst einmal auf der Verfolgung von Max Brandl war. Der Freiburger Student brachte bereits 25 Sekunden Vorsprung aus Runde eins von sieben mit. „Ich habe mich einfach richtig geil gefühlt und bin zügig den Berg hoch gefahren“, erklärte Brandl wie es zu dieser Solo-Nummer kam.

Bedauerlicherweise durfte er nicht zeigen, ob er das hätte durchziehen können, denn zu Beginn von Runde zwei wurde er wegen eines technischen Problems zum Stopp gezwungen. Etwa eine Minute verlor Brandl und fand sich erst mal nicht mehr unter den besten 20 wieder.

Sein Pech wurde ein wenig zum Glück für Luca Schwarzbauer. Denn als die beiden Lexware-Piloten in der Verfolgergruppe aufeinander trafen, arbeiteten sie gut zusammen.

„Max hat mir mental geholfen“, sollte Schwarzbauer später den Team-Geist hervorheben.

Es gelang dem Duo die Spitzengruppe einzuholen, in der auch Vinzent Dorn sein Pensum abspulte. Die Formation hatte etwa 15 Fahrer und so richtig einig wurde man sich da nicht.

Als zwei Runden vor Schluss der Schweizer Vital Albin am einzigen Berg der Strecke angriff, da kostete das Max Brandl den Anschluss. „Da haben mir dann die Körner gefehlt. Schade, ich wollte hier gewinnen, aber ich bin auch froh, dass die Form stimmt. Das macht mich sehr zuversichtlich“, so Brandl, der schließlich Zehnter (+0:28) wurde.

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Lexware Mountainbike Team_Swiss Bike Cup Basel_Vorschau

WM-Testlauf in der Schweiz

Der Swiss Bike Cup in Muttenz bei Basel wird für David List und Jannick Zurnieden am Sonntag zur letzten Bewährungsprobe vor den Weltmeisterschaften. Die U23-Fahrer Luca Schwarzbauer, Vinzent Dorn und Lars Koch nehmen das Rennen als Vorbereitung auf das Weltcup-Finale im Val di Sole.

Das Rennen im Reitstadion Schänzli bildet für David List und Jannick Zurnieden im Grunde den Abschluss des Trainingslagers, das sie mit Junioren-Bundestrainer Marc Schäfer im Hochschwarzwald absolviert haben. Die zehn Tage in Breitnau dienten der WM-Vorbereitung. Mit Abstand von einer Woche sucht man in der Schweiz beim Rennen, das zur UCI Junior Serie zählt, noch mal den Vergleich mit der internationalen Konkurrenz.

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Deutsche Meisterschaften Bad Salzdetfurth: Brandls triumphale Aufholjagd, Eggers gelungenes Debüt

Das Lexware Mountainbike Team nahm am Sonntag aus Bad Salzdetfurth weitere drei DM-Medaillen mit in den Hochschwarzwald. Max Brandl triumphierte bei schwierigen Bedingungen in der U23, Georg Egger fuhr in der Elite furios zu Bronze, genauso wie Thore Hemmerling in der U17.

Auch wenn er es nicht ausgesprochen hatte, insgeheim hatte Georg Egger mit einer Medaille in der Elite-Klasse geliebäugelt. Trotz zweier Enttäuschungen zuletzt, ging er mit Selbstbewusstsein in seine erste DM bei den „Großen“, zu denen er freiwillig hinaufgewechselt war.

Es hat sich gelohnt, denn Georg Egger stellte beim Debüt seine Klasse unter Beweis. Mit dem Titelgewinner Manuel Fumic (1:16:37) konnte der Obergessertshausener nicht mithalten. Das konnte niemand.

Doch hinter dem Kirchheimer bildete sich ein Verfolger-Trio, zu dem auch Georg Egger gehörte. Drei Fahrer, zwei Medaillen. Mancher Beobachter hatte da Befürchtungen, dass es dann den Jüngsten treffen würde. Zumal seine Begleitung aus Titel-Verteidiger Markus Schulte-Lünzum (Haltern) und dem erfahrenen Simon Stiebjahn (Titisee-Neustadt) bestand.

„Ich habe mich recht stark gefühlt“, meinte Egger hinterher. „In der Gruppe habe ich versucht aktiv zu fahren, aber auch nicht zu offensiv.“

Entscheidend war dann aber, dass Egger auf dem, von Regenfällen tiefen Boden, fahrtechnisch sehr gut behaupten konnte. Das gelang ausgerechnet dem am höchsten eingeschätzten Schulte-Lünzum nicht. Er leistete sich zweimal einen Fahrfehler und beim zweiten in der vorletzten Runde zogen Egger und Stiebjahn durch.

Die Entscheidung im Kampf um Silber fiel dann in der Schlussrunde, als Egger einen Angriff von Stiebjahn nicht mehr parieren konnte.

„Stiebi ist schlau gefahren, der hat sich in der Gruppe zurückgehalten. Ich konnte seinen Angriff dann nicht mehr parieren. Aber ich bin mit Bronze super zufrieden“, kommentierte Egger, der vor einer großen Kulisse schließlich 56 Sekunden nach Fumic und 18 Sekunden hinter Stiebjahn das Ziel erreichte.

Zu seinen Erfahrungen bei der ersten Elite-DM meinte der Lexware-Fahrer: „Das Tempo war hoch, spielerisch mitgehen konnte ich nicht. Und es wird nicht so wild gefahren.“

U23: Max Brandl und seine großartige Aufholjagd

Die Erfahrung von Georg Egger wird Max Brandl auch irgendwann machen. In Bad Salzdetfurth setzte sich der 20-Jährige noch mit der U23-Konkurrenz auseinander. Und er sorgte für das dramatischste Rennen an diesem Tag. Unfreiwillig zwar, aber durch die Dramaturgie bekam der angepeilte Titel-Gewinn eine ganz besondere Bedeutung.

Schon nach der ersten von sieben Runden schienen seine Träume geplatzt zu sein. Im Zweikampf mit Titelverteidiger Lukas Baum (Neustadt/W.) um die erste Position in der Einfahrt zum ersten Trail machte ihm der Pfälzer die Tür zu. Dadurch verhakte sich dessen Pedal in Brandls Vorderrad. Eine Speiche brach und der Lenker verdrehte sich.

Durch dieses Handicap stürzte Brandl gleich darauf und fiel „die Böschung hinunter“. Der Rückstand, den er kassierte war erst mal nicht so schlimm, doch er entschied sich Anfang zweiter Runde zum Tausch des Vorderrads.

Das warf ihn auf den elften Rang zurück und auf die Spitze mit Baum und mit Johannes Bläsi wurden eingangs dritter Runde 1:10 Minuten Rückstand notiert.

„Ich dachte, jetzt fährst du halt mal. Vielleicht reicht es noch in die Top Fünf“, erzählte Brandl später, was ihm durch den Kopf ging.

Weil er vorher am Limit gefahren sei, habe er sich erst einmal erholen müssen. „Es lief dann immer besser. Der Matsch liegt mir einfach und was ich eigentlich als Vorteil zum Ausreißen nutzen wollte, kam mir dann bei der Aufholjagd zugute.“

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Lexware Mountainbike Team: Deutsche Meisterschaften in Bad Salzdetfurth / Vorschau

List und Brandl mit Titel-Ambitionen

Lexware-Mountainbiker Max Brandl geht am Sonntag bei den Deutschen
Meisterschaften in Bad Salzdetfurth als Mitfavorit auf den Meistertitel ins
Rennen. Auch David List hat als Vorjahres-Sieger erneute Titel-Ambitionen.
Teamkollege Georg Egger hat für die Elite-Kategorie gemeldet.
Spätestens mit seinem zweiten Platz beim U23-Weltcup in Lenzerheide hat sich
Max Brandl für die DM in eine Favoriten-Stellung manövriert. Und so fährt er
mit Selbstbewusstsein nach Bad Salzdetfurth und er kann auf gute
Erinnerungen an frühere Rennen in der Solestadt zurückgreifen.
2013 war er bei der U17-DM dort Zweiter und 2014 beim vorerst letzten
Bundesliga-Rennen im Harz war er in der U19 Dritter.

„Ich glaube die Strecke liegt mir und ich werde hochmotiviert ins Rennen
gehen“, sagt Brandl. „Mit der Favoritenrolle habe ich kein Problem. Ich
konzentriere mich da auf die Vorteile als die Nachteile und hoffe die gegen
meine Konkurrenz ausspielen zu können.“
Er erwartet ein taktisch anspruchsvolles Rennen, das viele möglichen Verläufe
offen lässt. „Es wird auf jeden Fall wird’s interessant“, glaubt Brandl.
Als schärfsten Rivalen im Kampf um den Titel ist leicht Vorjahres-Meister Lukas
Baum (Neustadt.) auszumachen.

Teamkollege Luca Schwarzbauer ist aktuell wohl noch nicht so weit, um mit
Baum und Brandl konkurrieren zu können. Doch ohne Ambitionen geht
Schwarzbauer nicht ins Rennen.

So ganz, sagt der Reuderner, habe er noch nicht kapiert, warum Lenzerheide
so dermaßen daneben ging. In Bad Salzdetfurth werde er sich eine andere
Strategie aneignen, sagt er, sich vor allem „von den anderen nicht
beeinflussen lassen“ und einfach „mein Rennen fahren.“
Das sollte dann mit der Bronze-Medaille enden. Die rechnet sich der 20-
Jährige aus, nachdem sein Lexware-Teamkollege Georg Egger bei der Elite
gemeldet hat (siehe unten).

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