Schlagwort-Archiv: Lexware Mountainbike Team

Weltmeisterschaften in Cairns, Australien / Junioren: List verfehlt Medaille um 13 Sekunden

David List vom Lexware Mountainbike Team ist nicht weit an einer WMMedaille
vorbei gefahren. Der Friedrichshafener belegte in Cairns, Australien,
im Junioren-Rennen Platz fünf. Jannick Zurnieden kämpfte sich als 32. ins Ziel.
Bei dieser Weltmeisterschaft im Regenwald des Bundesstaats Queensland hört
man immer wieder die gleichen Geschichten. Der Kurs prägt die Rennen
mehr als die Fahrer. Der rund 800 Meter lange Anstieg, lässt fast keine
Überholvorgänge zu und so ist entscheidend, an welcher Position man unten
in die Kletterpassage hinein fährt.

David List war lediglich an 23. Stelle, als es das erste Mal zum „Hells Gate“
genannten höchsten Streckenteil ging. Ein Sturz in der ersten Kurve des 1,6
Kilometer langen Startloops zwang den Friedrichshafener kurz zum Bremsen.
Dadurch verlor er rund zehn Positionen und das sollte das entscheidende
Handicap werden. Nur an 23. Stelle passierte er die Zeitmessung als es in die
erste von fünf kompletten Runden ging. Und war dann im Anstieg erst mal
blockiert.

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Rothaus Bike Giro: Fokus auf die Gesamtwertung

Mit vier Fahrern bestreitet das Lexware Mountainbike Team den Rothaus Bike
Giro im Hochschwarzwald. Neben Marathon-Spezialist Matthias Bettinger
wollen auch Vinzent Dorn, Max Brandl und Luca Schwarzbauer beim
Viertages-Event gut aussehen.

Luca Schwarzbauer hat sich zuletzt versucht mit Straßenrennen etwas
aufzubauen, ein Trainingsmittel, das er erst zum zweiten Mal in seiner Karriere
eingesetzt hat. Und er nahm von zwei Etappen des Rems-Murr-Pokals sehr viel
Positives mit.

„Ich war einer der aktivsten Fahrer und lag beim Kriterium auch mal ein paar
Runden in Führung. Natürlich wurde ich als Einzelfahrer vom Feld wieder
geschnappt, aber es hat viel Spaß gemacht“, erzählt Schwarzbauer.
Dieses gute Gefühl will der Nürtinger in die vier Tage beim Bike Giro
mitnehmen, der am Donnerstag in Grafenhausen-Rothaus mit einem 19
Kilometer langen Zeitfahren beginnt.

„Ich hoffe, wieder Vollgas fahren zu können. Besonders der Prolog müsste mir
liegen“, sagt Schwarzbauer. Ein wenig schielt er bei dem S2 dotierten
Etappenrennen auch auf Weltranglistenpunkte. „Ich lege insgesamt den
Fokus auf die Gesamtwertung und will schauen, dass ich in den richtigen
Gruppen mit dabei bin“, so Schwarzbauer.

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Weltcup in Vallnord, Andorra / Vorschau: Brandl gibt Weltcup-Saisondebüt

Das Lexware-Trio Georg Egger, Max Brandl und Luca Schwarzbauer steht am
Sonntag in Andorra beim dritten U23-Weltcup-Rennen der Saison am Start.
Georg Egger will in der Höhenlage des Bikeparks Vallnord seine gute
Ausgangsposition in der Gesamtwertung verteidigen.

Nach fünfwöchiger Weltcup-Pause geht Georg Egger mit sehr viel Zuversicht
in die dritte Runde der Serie. Hinter dem Biker vom Team aus dem
Hochschwarzwald liegt ein zweiter Rang beim Weltcup in Albstadt und damit
ein Erfolgserlebnis, das ihm viel Selbstvertrauen für den Rest der Saison
mitgegeben hat.

Im Training sei alles ganz gut gelaufen, „cremig“, wie Egger das
zusammenfasst. Ob am Sonntag ab 10:15 Uhr dann noch Sahne oben drauf
kommt, vielleicht ein weiterer Podest-Platz, das hängt auch ein wenig davon
ab, wie sich der Unsicherheitsfaktor Höhe bei ihm auswirkt.
„Genau weiß man das nie, aber ich denke, es sollte hinhauen“, meint Egger.
„Ich bin gut vorbereitet um in Andorra noch mal richtig gut abzuliefern.
Jedenfalls bin ich voll motiviert und ich freue mich drauf.“

Mit diesen Voraussetzungen will Egger seinen dritten Gesamtrang verteidigen.
Für Max Brandl beginnt die Saison am Sonntag ein zweites Mal. Nach seinem
Speichen-Bruch Anfang Mai hat Brandl am vergangenen Samstag bei einem
kleinen Rennen in Reudern getestet und war dort gemeinsam mit
Teamkollege Luca Schwarzbauer am Start.

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Weltcup Albstadt / Vorschau: Feuer frei für Albstadt

Mit Vorfreude macht sich das Lexware Mountainbike Team auf in Richtung Albstadt. Die Equipe aus dem Hochschwarzwald ist für das zweite Weltcup-Wochenende und vor heimischem Publikum hoch motiviert. Allen voran Georg Egger, der sich gegenüber Nove Mesto verbessern will.

2016 war Georg Egger in Albstadt Siebter, vergangenen Sonntag in Nove Mesto auch. Kein Grund aber diese Position lieb zu gewinnen. Der Deutsche Vize-Meister in der U23 will weiter nach vorne.

„Ich bin nach wie vor guter Stimmung, es gibt keinen Grund warum ich eingehen sollte“, sagt Egger. Es gehe nur darum sich „maximal gut“ vorzubereiten und mental wieder frisch zu sein.

„Der Charakter der Strecke liegt mit, ich bin da schon gute Rennen gefahren. Deshalb gilt: Feuer frei für Albstadt“, sagt Egger. Das erklärte Ziel für dieses Jahr heißt Podest. Deshalb peilt er das am Samstag (14 Uhr) auch wieder an.

„Es wäre schon mega da mal drauf zu stehen. Mal sehen, was die anderen Jungs so drauf haben und ob ich mitfahren kann.“

Davon werden seine Teamgenossen ein gutes Stück entfernt sein. Luca Schwarzbauer muss derzeit akzeptieren, dass die Form nicht da ist, wo er sie gerne hätte. „Ich weiß nicht warum, aber die Ergebnisse zeigen das ja. Aber Albstadt ist ein Heimweltcup und ich sehe mich auch in der Verwantwortung. Ich werde sicher kein super Ergebnis raus fahren, aber ich werde alles geben“, sagt der Nürtinger.

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Open de Espana/Valladolid: Max Brandl gewinnt U23-Wertung

Drei U23-Athleten vom Lexware Mountainbike Team waren am Sonntag im
spanischen Valladolid auf Punktejagd. Max Brandl wurde bei dem C1
dotierten Rennen starker Sechster und gewann die U23-Wertung. Auch Torben
Drach gelang der Sprung in die Punkte.
Beim ersten Wettkampf ist der Körper meist noch nicht so einverstanden, mit
dem was ihm da zugemutet wird. Max Brandl ging zu Beginn das Tempo der
Spitzengruppe mit, musste dann aber passen. Dort diktierten mit David Valero
und Pablo Rodriguez immerhin zwei Fahrer das Geschehen, die im Elite-Weltcup
vergangene Saison auch schon in die Top-Fünf gefahren sind.
„Mir haben die Oberschenkel mega gebrannt“, bekannte Brandl.
Dennoch hielt er sich mit dem Spanier Mario Costa an fünfter und sechster
Stelle. Bis dann der Estnische Meister Martin Loo von hinten kam.
„Ich konnte noch ein paar Meter mitgehen, musste ihn dann aber ziehen
lassen“, berichtet Brandl.
Das löste ihn immerhin von Costa, so dass der Freiburger auf Platz sechs die
siebte und letzte Runde zu Ende brachte. Mit 2:45 Minuten Rückstand auf
David Valero (1:35:45 Stunden) holte sich Brandl nicht nur 18
Weltranglistenpunkte, sondern auch den Sieg im U23-Klassement.
Auch Torben Drach hat sich der Trip nach Spanien gelohnt. Aus der vorletzten
Reihe ins Rennen gegangen, hielt sich der Kirchzartener am Anfang „stark
zurück“, wie er erzählte. Etwa an 35. Position sei er in den ersten Anstieg hinein
gefahren.
„Ich habe mich dann ziemlich fit gefühlt und mich Stück für Stück
vorgearbeitet“, so Drach. Anfang der letzten Runde hatte er sich bis auf
Position 15 vorgearbeitet.
„Da habe ich noch mal alles gegeben, um auf jeden Fall Punkte zu holen“,
berichtet Torben Drach. Mit Erfolg. Am Ende war es Platz 13 (+5:29) und damit
die ersten 3 Weltranglistenpunkte. Im eigentlich ersten Elite-Rennen seiner
Karriere. Vor einer Woche in Mailand war der Wettkampf für ihn früh beendet,
nachdem ihm ein Konkurrent in der Startphase den Schuh kaputt gefahren
hatte.
Für Lars Koch (Furtwangen) reichte es nicht ganz in die Punkteränge. Koch
wurde 19. (+7:11). Er fuhr ein konstantes Rennen, konnte aber nicht mitgehen,
als Teamkollege Torben Drach in der zweiten Runde vorbei kam.

Bundesliga Ortenberg + Swiss Bike Cup Muttenz: Georg Egger: Gefühl war ganz cool

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Max Brandl vom Lexware Mountainbike Team hat sich beim Swiss Bike Cup in
Muttenz im U23-Rennen Platz zwei geholt, Luca Schwarzbauer überzeugte als
Sechster. In der Elite-Kategorie landete Georg Egger auf einem guten 19.
Rang. Beim Bundesliga-Rennen in Ortenberg fuhr Junior David List auf Rang
drei.
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Bei Temperaturen von 30 Grad und mehr behauptete sich U23-Fahrer Georg
Egger im Reitstadion Schänzli gegen starke internationale Konkurrenz sehr gut.
Egger lag bis zur letzten Runde noch auf Platz 14. Von Position 30 nach einer
Runde hatte er sich bis dorthin nach vorne gekämpft, dabei auch Olympia-
Teilnehmer Moritz Milatz passiert. Doch die letzte von acht Runden kostete ihn
noch fünf Plätze. So überquerte er erst als 19. mit 4:10 Minuten Rückstand auf
Sieger Lukas Flückiger (1:30:54) das Ziel.
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„In der letzten Runde konnte ich am Berg einfach nicht mehr dagegen halten
weil mein Rücken zu gemacht hat. Die anderen sind im Stehen rauf und ich
musste sitzen bleiben“, erzählte Egger, der aber ein positives Fazit zog.
„Das Gefühl war eigentlich ganz cool und es hat Spaß gemacht.“
U23: Zwei in den Top Fünf
Drei U23-Fahrer waren für das Team aus dem Hochschwarzwald im Rheintal
unterwegs. Max Brandl gelang der Sprung aus Podium. Ab Runde drei von
sieben gehörte der Freiburger zu einer dreiköpfigen Spitzengruppe mit dem
Bad Uracher Martin Frey und dem Schweizer Manuel Fasnacht.
Frey erwies sich als der Stärkste und lancierte in der vorletzten Runde die
entscheidende Attacke.

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Bundesliga Ortenberg + Swiss Bike Cup Muttenz: David List wagt Doppelstart

Das Lexware Mountainbike Team ist am Wochenende bei zwei Events vertreten. Am Samstag starten die Junioren Torben Drach und David List beim Bundesliga-Rennen im hessischen Ortenberg und am Sonntag steht ein U23-Trio in Basel-Muttenz beim Swiss Bike Cup am Start.

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In Ortenberg im Wetterau-Kreis will David List am Samstag seine gute Position in der Gesamtwertung verteidigen. Der Deutsche Meister liegt vor den letzten beiden Events der Bundesliga-Serie bei den Junioren hinter Niklas Schehl an zweiter Stelle und hat damit gute Chancen am nach dem Finale in Titisee-Neustadt auf dem Podest zu stehen.

Das wird Torben Drach nicht mehr gelingen, doch man darf auf das Comeback des Kirchzarteners gespannt sein. Nach langer Wettkampf-Pause muss er sich allerdings erst wieder die nötige Rennhärte aneignen.

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David List plant einen Doppelstart. Der Friedrichshafener will am Sonntag auch noch in Muttenz ins Rennen gehen. Was er dort mit dem Bundesliga-Rennen in den Beinen zu leisten imstande ist, lässt sich kaum vorhersagen.

Beim Swiss Bike Cup im Reit-Stadion von Muttenz bei Basel hat man es mit einer fast komplett flachen Strecke zu tun. Nur ein Anstieg stellt sich in den Weg.

Das Rennen ist in der HC-Kategorie gelistet, es werden also viele Weltranglistenpunkte verteilt. Das interessiert natürlich auch Georg Egger, Max Brandl und Luca Schwarzbauer.

Die beiden zuletzt Genannten haben für das U23-Rennen gemeldet und hoffen da vorne mitmischen zu können. Für den Sieg gibt es da 30 Zähler.

Georg Egger hat sich dagegen für die Elite-Kategorie entschieden. Um 30 Zähler zu erobern muss er da schon Siebter werden. In einem mit Weltklasse besetzten Feld ein fast unmögliches Unterfangen.

Die Punkte sind das Eine. Der zweite Funktion des Wettkampf-Einsatzes in der Schweiz ist für das U23-Trio vom Team aus dem Hochschwarzwald die Vorbereitung auf das Weltcup-Finale, das eine Woche später in Andorra über die Bühne geht.

Zusätzliche Infos zum Lexware-Team finden sie unter www.lexware-mountainbike-team.de

Photos: © 2016 EGO-Promotion (frei zur redaktionellen Verwendung)

 

Photographers:

Armin M. Küstenbrück / EGO-Promotion

Andreas Dobslaff / EGO-Promotion

 

Weltmeisterschaften Nove Mesto, Eliminator Sprint: Zwanzig Meter fehlen

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David Horvath vom Lexware Mountainbike Team hat bei den
Weltmeisterschaften in Nove Mesto im Eliminator Sprint den 14. Platz belegt. Es
fehlten dem Freiburger nur wenig zum Einzug ins Halbfinale.
Im Eliminator Sprint lässt sich hinterher trefflich spekulieren und diskutieren. Ob
man taktisch nun die richtige Strategie gewählt hat, ob man ein
Überholmanöver hätte riskieren sollen oder die Attacke an der richtigen Stelle
gesetzt war. Im Sprint entscheiden oft kurze Augenblicke, ein zwei
Pedalumdrehungen.
So knapp war es beim Ausscheiden von David Horvath im WM-Viertelfinale
zwar nicht, doch viel hat trotzdem nicht gefehlt. Der Deutsche Vize-Meister
war souverän durchs Achtelfinale gekommen, obwohl er mit dem alten und
neuen Weltmeister Daniel Federspiel aus Österreich den überragenden Fahrer
und mit dem Schweden Martin Setterberg noch einen formidablen Sprinter in
seinem Lauf hatte.
„Durch meine verhältnismäßig schlechte Quali-Zeit habe ich schwere Heats
gehabt“, meinte Horvath. Als 16. bekam er den Quali-Schnellsten Federspiel
zugeordnet und der war an diesem Tag unschlagbar. Folglich musste Horvath
im Viertelfinale den Schweizer EM-Vierten Patrick Lüthi und den Slowaken
Jakob hinter sich lassen.
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Horvath ging es offensiv an, übernahm die Führung und ging an erster Stelle
durch die letzte technische Passage. Daniel Federspiel blieb an seinem
Hinterrad und schoss mit mächtigem Antritt vorbei.
In seinem Sog kamen auch Kurthy und Lüthi stark auf und jagten gut 20 Meter
vor dem Ziel an Horvath vorbei.
„Ich habe alles gegeben, was ich hatte und musste versuchen mit Vorsprung
auf die Zielgeraden zu kommen. Das hat nicht funktioniert. Aber wenn man
bedenkt, wo ich noch vor einem Monat war, kann ich mit Platz 14 zufrieden
sein“, kommentierte der 20-Jährige. „Mein Ziel Halbfinale habe ich zwar nicht
erreicht, aber meine, es ist eine WM und der Kurs war nicht ganz mein Ding.
Das passt schon.“
Jetzt werde er am Sonntag in Münstertal die Baden-Württembergischen
Meisterschaften bestreiten und sich dann auf den Weltcup in Lenzerheide
vorbereiten. „Da sollte es dann noch einen Schritt vorwärts gehen“, so
Horvath.
Das Regenbogen-Jersey des Weltmeisters ging erneut an Daniel Federspiel,
der den Remchinger Simon Gegenheimer auf den Silber-Rang verwies. Mit
Bronze wurde der Belgier Fabrice Mels dekoriert.

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Weltmeisterschaften in Nove Mesto, Tschechien / Vorschau

Ein Lexware-Sextett will WM-Treffer landen

Sechs Fahrer des Lexware Mountainbike Team vertreten diese Woche bei den Weltmeisterschaften im tschechischen Nove Mesto die deutschen Farben. Am Mittwoch bestreitet David Horvath den Eliminator Sprint, am Freitag sind die Junioren Torben Drach und Davids List im Einsatz und am Samstag kämpfen Georg Egger, Max Brandl und Luca Schwarzbauer im U23-Rennen um top Platzierungen.

Die tschechische Kraj Vysocina, zu deutsch: Region Hochland, in Mähren ist Schauplatz des Saisonhöhepunkts für sechs Nachwuchs-Biker vom Team aus dem Hochschwarzwald. Nove Mesto na Morave kennt man bei den Mountainbikern von fünf Weltcup-Rennen, die es dort seit 2011 gegeben hat.

Diese Woche werden dort auf einem technisch herausfordernden 4,1 Kilometer langen Kurs die Regenbogen-Jerseys der Weltmeister vergeben und die Veranstalter erwarten während der WM-Woche 50000 Zuschauer. Kein Wunder, dass die Athleten dem Event entgegenfiebern, auch das Lexware-Sextett. Und in der Biathlon-Arena gerne ein paar Treffer landen würden.

Aus Sicht des Lexware Mountainbike Team macht David Horvath bereits am Mittwoch den Auftakt. Er hat sich das Ticket mit seiner Silbermedaille bei der DM im Eliminator Sprint verdient.

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KitzAlpBike und Tälercup Wittnau: Form-Test und drei Siege

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Bettinger_Blaesi_by Bettinger

Das Lexware Mountainbike Team tauchte am vergangenen Wochenende sowohl beim Tälercup in Wittnau als auch beim KitzAlpBike im österreichischen Kirchberg auf. Matthias Bettinger, Ian Millenium und Andreas Kleiber standen ganz oben auf dem Podest.

Matthias Bettinger trat erst mal in die Pedale, um von Breitnau nach Wittnau zu kommen. „Damit der Marathon-Diesel zum Start schon die richtige Betriebs-Temperatur erreicht hat“, wie Bettinger erklärte.

Das Profil in Wittnau mit einem knackigen Wiesenanstieg kam dem 32-Jährigen entgegen und so setzte er sich in der dritten von zehn Runden an die Spitze und verschärfte in den beiden Anstiegen das Tempo. Bis nur noch der Münstertäler Johannes Bläsi als Begleiter übrig blieb.

In Runde acht erlitt Bläsi dann aber Defekt, so dass Bettinger für den Rest des Rennens „angenehm warme Siegerluft“ genießen und in 54:52 Minuten mit 31 Sekunden Vorsprung auf den Hausacher Felix Klausmann den Sieg feiern konnte.

In der Kategorie U17 gab es für das Lexware-Team zwei Podest-Plätze. Ian Millenium stellte seine derzeit prächtige Form mit dem Sieg vor 22 Sekunden vor Julian Rösch (Hausach) erneut unter Beweis. Jakob Niemayer kletterte als Dritter mit 41 Sekunden Differenz auch noch mit aufs Podium.

KitzAlpBike: Egger checkt die WM-Form

Die kurzfristige Entscheidung für einen Start beim KitzAlpBike-Marathon hat sich für Andreas Kleiber gelohnt. Eine Woche nach seinem Sieg in Kirchzarten fügte Kleiber über die 58 Kilometer-Distanz und ihren mächtigen 2700 Höhenmetern einen weiteren Erfolg in sein Palmares.

Kleiber gewann nach 3:13:41 Stundenmit 1:45 Minuten Vorsprung auf den Österreicher Simon Kupfer und 14:16 Minuten vor Markus Schweiger, ebenfalls aus dem Gastgeberland.

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by_Weschta_AUT_Kirchberg_XCO_MJ_Zurnieden

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by_Weschta_AUT_Kirchberg_XCO_MJ_Zurnieden

Georg Egger ging im Rahmen des KitzAlpBike-Festivals im Cross-Country-Rennen an den Start und traf dort auf starke Konkurrenz. Von Platz zehn verbesserte sich der Deutsche U23-Meister auf dem nassen Untergrund mit einigen Laufpassagen auf Rang sieben und kämpfte dort mit dem Österreicher Karl Markt um die Position. Erfolgreich, denn am Ende war es Rang sieben, 3:58 Minuten hinter dem französischen Weltklasse-Fahrer Jordan Sarrou (1:12:19).

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Ultra Bike Kirchzarten: Drei Siege beim Heim-Event

Das Lexware Mountainbike Team hat beim Heimevent in Kirchzarten
erfolgreich abgeschnitten. Drei Siege und drei Podest-Plätze verbuchten die
Biker der Equipe von Daniel Berhe. David Horvath, Andreas Kleiber und Torben
Drach standen auf dem Podium ganz oben.
Den Vogel schossen die drei Lexware-Biker im Short Track über 43 Kilometer
ab. Auf der Cross-Country-typischen Distanz bildeten David Horvath, Lars
Koch und Jannick Zurnieden mit dem Breitnauer Heiko Hog eine
Spitzengruppe.
Dann gelang es Horvath und Koch sich abzusetzen, während Zurnieden an
vierter Stelle liegend etwas Mühe zu haben schien.
Horvath und Koch ließen es zum Sprint-Finish kommen, das der Vize-Meister im
Eliminator hauchdünn für sich entschied. Horvath gewann in 1:25:44 Stunden
0,5 Sekunden vor dem Furtwangener Koch.
2:05 Minuten später überraschte Jannick Zurnieden den ebenfalls guten
Sprinter in der Einfahrt zum Stadion auf der Brücke. Zurnieden passierte Hog
auf der Innenlinie und machte den Dreifach-Erfolg fürs Team perfekt.
Andreas Kleiber, der die 89 Kilometer des Power Track quasi als fünfte Etappe
der Bike Four Peaks benutzte, gelang ebenfalls Sieg Nummer zwei. Das
viertägige Etappenrennen in Österreich hatte Kleiber auf Platz 13 beendet,
doch in Kirchzarten trumpfte der Freiburger Student auf.

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