Schlagwort-Archiv: Liane Lippert

Internationale LOTTO Thüringen Ladies Tour 2017 – Rundfahrt

Die erste und längste Etappe der Rundfahrt Rund um Schleiz endete mit dem zweiten Etappensieg für das Team CANYON/SRAM Racing. Tiffany Cromwell konnte mit einem unwiderstehlichen Vorstoß an der letzten Kurve wegfahren und einige Meter Vorsprung ins Ziel retten. Lisa Brennauer, die Prolog-Gewinnerin vom selben Team, konnte souverän ihr gelbes Lotto-Thüringen Leader-Trikot verteidigen.

Schleiz, 13. Juli 2017 (TRF)

Nachdem am gestrigen Tag nur sechs Kilometer auf der Karte standen, ging es heute gleich mit der längsten Etappe Rund um Schleiz richtig zur Sache. 124,8km zeigt das Tourbuch für die Etappe an. Hinzu kamen weitere 2 Kilometer, die aufgrund eines Brandes an der Strecke in Saalfeld kurzfristig eingebaut werden mussten.

Bis nach Saalfeld hatten die 106 gestarteten Fahrerinnen erst etwa ein Drittel der Renndistanz hinter sich gebracht. Bei fast perfektem Wetter, viel Sonne und milden Temperaturen absolvierten die Fahrerinnen das erste Auf und Ab auf den Thüringer Straßen. Lange Zeit blieb das Peloton weitgehend beisammen. Vor allem das Team United Healthcare Pro Cycling um die bergfeste US-Amerikanerin Taylor Wiles sorgte mit zahlreichen Attacken für ein anspruchsvolles Rennen, bei dem ständige Konzentration und Aufmerksamkeit gefordert waren. Die US-Amerikanerin nutzte bereits die ersten drei Bergwertungen der Rundfahrt, um Punkte für die Wertung um das OPEL Berg-Trikot zu ergattern. Immer in ihrem Schatten fuhr dabei Beate Zanner vom heimischen maxx-solar-LINDIG women cycling team.

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Internationale LOTTO Thüringen Ladies Tour 2017 – Rundfahrt

Die erste und längste Etappe der Rundfahrt Rund um Schleiz endete mit dem zweiten Etappensieg für das Team CANYON/SRAM Racing. Tiffany Cromwell konnte mit einem unwiderstehlichen Vorstoß an der letzten Kurve wegfahren und einige Meter Vorsprung ins Ziel retten. Lisa Brennauer, die Prolog-Gewinnerin vom selben Team, konnte souverän ihr gelbes Lotto-Thüringen Leader-Trikot verteidigen.

Schleiz, 13. Juli 2017 (TRF)

Nachdem am gestrigen Tag nur sechs Kilometer auf der Karte standen, ging es heute gleich mit der längsten Etappe Rund um Schleiz richtig zur Sache. 124,8km zeigt das Tourbuch für die Etappe an. Hinzu kamen weitere 2 Kilometer, die aufgrund eines Brandes an der Strecke in Saalfeld kurzfristig eingebaut werden mussten.
Bis nach Saalfeld hatten die 106 gestarteten Fahrerinnen erst etwa ein Drittel der Renndistanz hinter sich gebracht. Bei fast perfektem Wetter, viel Sonne und milden Temperaturen absolvierten die Fahrerinnen das erste Auf und Ab auf den Thüringer Straßen. Lange Zeit blieb das Peloton weitgehend beisammen. Vor allem das Team United Healthcare Pro Cycling um die bergfeste US-Amerikanerin Taylor Wiles sorgte mit zahlreichen Attacken für ein anspruchsvolles Rennen, bei dem ständige Konzentration und Aufmerksamkeit gefordert waren.

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Internationale LOTTO Thüringen Ladies Tour 2017

Starke Teams kämpfen um das Podium

Favoritinnen aus den UCI Women’s Teams Velocio Canyon-SRAM und Be Pink Cogeas – Nationalteam Niederlande mit Amy Peters und Ellen van Dijk

Erfurt, 29. Juni 2017 (TRF)

Wo letzten Endes die Entscheidung um das Gesamtklassement fallen wird ist Spekulation – fest steht, dass mit der 1. Etappe Rund um Schleiz und der 2. Etappe Rund um Dörtendorf bereits frühzeitig in der Rundfahrtwoche „anspruchsvolle Aufgaben“ auf die Fahrerinnen warten. Die Streckenlängen und die Topographie im Thüringer Schiefergebirge hinterlassen da schon am Anfang der Tour ihre Spuren.
Und dann kommen ja auch noch – die schnelle und lange Etappe Rund um Weimar, das schwere Schmöllner Zeitfahren auf der „Thüringer Achterbahn“ am Sonntag und die immer kernige Etappe Rund um Greiz am Montag. Und selbst am letzten Tag sind schon Entscheidungen in Thüringen gefallen – 2015 fiel die Entscheidung im Gesamtklassement erst am letzten Tag zu Gunsten von Emma Johansson in Greiz.

Top-Favorit in Thüringen ist sicher das UCI Women’s Team Velocio SRAM. Welche Fahrerin aus dem Team die Führungsrolle übernehmen kann, hängt sicherlich maßgeblich von der Vielseitigkeit ab die solch eine abwechslungsreiche Tour abverlangt.

Vielleicht erhebt ja Trixi Worrack – frischgebackene Deutsche Meisterin 2017 im Zeitfahren – in diesem Jahr Ansprüche auf das neue Leader-Trikot von LOTTO Thüringen. Vielleicht startet ja aber auch ihre Teamkameradin Lisa Brennauer einen erneuten Anlauf auf den Sieg, die übrigens bei der DM in Chemnitz hinter Worrack auf dem 2. Platz landete!

Die erfahrene Olga Zabelinskaya – Thüringen-Rundfahrt Siegerin 2010 und 2016 Etappensiegerin in Erfurt – führt das Team Be Pink Cogeas an. Mit der richtigen Teamstrategie wird sicher mit der italienischen Mannschaft während der Rundfahrtwoche zu rechnen sein.

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TEAM LIV-PLANTUR LIANE LIPPERT

Das Team-Liv-Plantur freut sich darüber, dass das deutsche Talent Liane Lippert Profi wird und einen Zwei-Jahres-Vertrag beim Team unterzeichnet hat. Die 18 Jahre alte Lippert aus Friedrichshafen hat ihren Ruf als eine der vielversprechendsten jungen Fahrer in dieser Saison mit starken Leistungen in großen renommierten Rennen gefestigt; das zeigen der vierte Gesamtrang in Albstadt beim Frauen-Etappenrennen sowie ein sechster Platz in der Gesamtwertung der Trophée d’Or Féminin. Weitere Ergebnisse im Jahr 2016 sind ein dritter Platz bei den Deutschen Straßenmeisterschaften sowie der Gewinn der Nachwuchswertungen sowohl bei der Internationalen Thüringen-Rundfahrt der Frauen als auch bei der Trophée d’Or Féminin.

Zur Vertragsunterzeichnung beim Team-Liv-Plantur sagt Lippert: „Dies ist eine fantastische Gelegenheit, meine Profi-Karriere bei einer der führenden Frauenmannschaften der Welt zu beginnen. Das Team ist für seine professionelle und strukturelle Arbeit bekannt. Ich freue mich darauf, mit dem gesamten Team sowie den Coaches zusammenzuarbeiten und deren Philosophie mitzutragen. Die Vertragsunterzeichnung gibt mir Vertrauen; ich schätze es, dass das Team an mich glaubt. Ich bin sehr motiviert, für das Team Liv-Plantur im nächsten Jahr zu fahren und bin schon sehr gespannt auf die Herausforderungen, die die Zukunft mit sich bringen werden.“

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Elena Cecchini (ITA, Canyon-SRAM) holt Gesamtsieg bei Sieg von Coryn Rivera (USA, United Healthcare) auf der Schlussetappe in Gera

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Obwohl Orica-AIS für Annemiek van Vleuten (NED) und Raboliv für Marianne Vos (NED) das Feld zu sprengen versuchten, reichte der am Vortag herausgefahrene Vorsprung für die amtierende italienische Meisterin zum Gesamtsieg vor Amanda Spratt (AUS, Orica-AIS) und Ellen van Dijk (NED, Boels-Dolmans). Die Gruppe mit der Tagessiegerin bildete sich zwischen km 65 und 70 nach der Bergwertung an der Leuchtenburg in einem zusehends unruhigeren Feld. Die Kalifornierin wiederholte damit ihren Gera-Sieg aus dem vergangenen Jahr, vor Amy Pieters (Wiggle-High 5) und Nicole Hanselmann (SUI, Cervélo-Bigla).

Starker Regen setzte pünktlich zur Startaufstellung auf dem Geraer Markt ein. Während die Zuschauer, die in Gera blieben, bald nur Nieseln aushalten mussten, begleitete der Regen das Feld bis fast zur Rennhälfte und wurde erst da zu Nieselregen. Vielleicht lag insoweit eine vergleichsweise langsame Zeit auch an einer geschlossen etwas vorsichtigeren Fahrweise. Als Orica-AIS immer wieder das Peloton auseinanderzufahren versuchte und die Kapitänin van Vleuten etwa bei km 40 ausriss und in der Spitze eine knappe Minute Vorsprung herausfuhr, fühlte sich mancher an das Vorjahr erinnert, wo die Mannschaft auf ähnliche Weise Emma Johansson (SWE, diese Saison Wiggle-High 5) für den Gesamtsieg in Stellung gefahren hatte. Die Schwedin behielt mit einem Sieg am Berg der 1. Kategorie an der Leuchtenburg das Schwarz-Gelbe Opel-Bergtrikot.

In diesem Jahr ging die Orica-AIS-Taktik indes nicht auf. Tragisch, dass man nie wissen wird, was möglich gewesen wäre. Denn van Vleuten wurde von einem Defekt aufgehalten. Nach der Bergwertung bei km 50 mehrten sich die Gruppen, die wenigstens ein wenig wegkamen. Erfolgreich war schließlich eine Fünfergruppe mit den drei ersten des Tages, Rachel Neylan (AUS, Orica-AIS) und Moniek Tenniglo (NED, Raboliv), die aber durch Sturz wieder vom Hauptfeld geschluckt wurde. „Ersatz“ für sie kam von Tatiana Guderzo (ITA, Nationalteam Italien, die wenige Kilometer später nach vorn sprang und mit Rivera den Löwenanteil der Führungsarbeit in der Gruppe verrichtete. Das brachte ihre das Grün-Weiße Saalfelder-Aktiventrikot.

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