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31. Internationale LOTTO Thüringen Ladies Tour 2018: PM Kick Off Präsentation zur Tour 2018

Fotos: Theres Günther und Andreas Heckel / LOTTO Thüringen

Selektiv – abwechslungsreich – schwer / Tourchefin Vera Hohlfeld präsentiert
gemeinsam mit Marie Ludwig und Moderator Christian Müller die Tour 2018 mit
allen Etappen, den Teams und Besonderheiten
Erfurt, 23. April 2018 (TRF)


Heike Taubert
Mit einer attraktiven Tour- und Streckenvorstellung präsentierte Vera Hohlfeld heute bei der Kick Off-Präsentation im Thüringer Finanzministerium in Erfurt die Tour 2018. Unter Teilnahme von ThüringensFinanzministerin Heike Taubert wurde den zahlreich erschienenen Gästen und Medienvertretern eine Flut von Informationen und einen detaillierten Ausblick auf die Rundfahrtwoche gegeben.

Los geht´s also mit dem Tourauftakt am 28. Mai mit 7 x 12,1 km Runden „Rund um die Bertholdsburg /Schleusingen“. Im Schatten der Schleusinger Burg auf dem Markt – mit einem bunten Rahmenprogramm – wird es mehrere Bergwertungen geben. Am 29. Mai 2018 steht mit 132,7 Kilometern schon mal eine schwerere Prüfung mit Rund um Meiningen auf dem Plan. Der Anstieg aus Meiningen nach Dreißigacker ist
schon mal ein echter Gradmesser bereits am 2. Tag der Tour.

Die Schleiz-Etappe ist traditionell schwer – die Zutaten Saaletal und Thüringer Schiefergebirge, was braucht es mehr und mit 126,6 km keine Schleife zum Ausruhen oder Abwarten.
Rund um Gera, am 31.5.2018, bietet in diesem Jahr wieder den Tour-Leckerbissen überhaupt – nach dem Start wird auf dem direkten Weg die „Steile Wand von Meerane“ im Nachbar-Bundesland Sachsen angesteuert. Dort freuen sich schon Fans und Bewohner auf die Bergwertung am historischen Radsport-
Berg !

Am 1. Juni geht es erneut 4 mal über den Dörtendorfer Berg mit 16 % Steigung, wo auch die Zielankunft sein wird. Auf den 4 Runden mit insgesamt 102,9 Kilometern ist am „Hankaberg“ wieder ganz bestimmt mit

Tour de France-Atmosphäre zu rechnen !
In den vergangenen Jahren Tourauftakt oder Schlußetappe, ist Gotha am 2. Juni am Samstag dran.
Die mit 142 Kilometer längste Etappe führt das Peloton über den Inselsberg und den Heuberg und endet wieder vor dem „Roten Rathaus“ am Fuße der Wasserkunst und Schloss Friedenstein.

Die letzte Etappe am Sonntag, den 3. Juni 2018 ist ein Novum – ein schweres Einzelzeitfahren am Schlusstag der Tour ! Über 18,7 Kilometer mit Start und Ziel auf dem Schmöllner Markt auf recht profiliertem und technisch anspruchsvollem Terrain könnten noch mal die Karten neu gemischt werden !

Sie wird es also wieder in sich haben – die Tour 2018, aber wer kann eine Rundfahrt mit diesen Eckdaten gewinnen ?

Marie Ludwig, als Vertretung der neuen sportlichen „Doppelspitze“, übernahm die Aufgabe der Teamvorstellung und mutmaßte schon mal in ihrer sympatischen Art welche Teams zur Tour wohl die besten Chancen haben könnten. Neben Wiggle High 5 mit der letztjährigen Rundfahrt-Siegerin Lisa Brennauer oder vielleicht doch das starke deutsche Pro-Tour Team Canyon SRAM. Das Team SUNWEB steht auch ganz oben auf ihrer Liste – kein Wunder mit der erfolgreichen Ellen van Dijk. Auch die deutsche
Nachwuchshoffnung Liane Lippert startet in diesem Jahr für SUNWEB.

16 Teams sind bisher in der Planung vorgesehen, darunter auch die Nationalmannschaften von
Deutschland, Russland, Polen, Kasachstan und Norwegen.
Insgesamt werden auch wieder 7 Wertungstrikots bei der Tour vergeben:
• das gelbe Lotto Thüringen- Leader Trikot der Gesamtführenden,
• das blaue WNT-Sprinttrikot,
• das gelb-schwarze Opel AH Schorr-Bergtrikot,
• das rote Sparkasse-Nachwuchstrikot,
• das weiße IKK Classic-Trikot der besten deutschen Fahrerin,
• das grüne Saalfelder Brauerei- Trikot der aktivsten Fahrerin,
• und das Gotha Adelt – Sondertrikot der besten Amateurfahrerin.
News und Informationen rund um die Tour 2018 gibt es wie immer unter www.lottothueringen-ladies-tour.de.


Vera Hohlfeld Jochen Staschewski Heike Taubert

Etappenbericht zur sechsten Etappe der 30. LOTTO Thüringen Ladies Tour in Gotha vom 18.07.2017

Bildquelle für alle heutigen Bilder: Arne Mill/TRF

Am Hauptmarkt in Gotha endet die 30. Austragung der LOTTO THÜRINGEN Ladies Tour 2017 mit einem Sieg von Skylar Schneider (Nationalteam USA). Auf einer heiß umkämpften Etappe mit zahlreichen Attacken und wechselnden Fluchtgruppen konnte sich schließlich am Ende der ersten Runde eine 11-köpfige Spitzengruppe erfolgreich absetzen. Aus dieser Gruppe heraus gewann Skylar Schneider vom US-Amerikanischen Nationalteam die Schlussetappe. Lisa Brennauer reichte nach zwei gewonnenen Sprintwertungen ein Platz im Hauptfeld, um die Jubiläumsrundfahrt souverän zu gewinnen.

Nach der gestrigen Regen-Etappe mit tragischen Stürzen im Zielbereich lächelten heute die Fahrerinnen am Start der letzten Etappe und freuten sich über das zum Schluss sehr sommerliche Wetter in der Residenzstadt Gotha.

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Etappenbericht zur fünften Etappe der 30. LOTTO Thüringen Ladies Tour in Greiz vom 17.07.2017

Bilder: Arne Mill/TRF


Rennen

Regen und ein anspruchsvolles Profil prägten die heutige fünfte Etappe der LOTTO THÜRINGEN Ladies Tour in Greiz. Das Team United HealthCare Pro Cycling bestimmte mit zahlreichen Attacken und viel Führungsarbeit die Etappe und wurde mit dem Tagessieg durch Taylor Wiles belohnt. Tragischerweise kam ihre Teamkollegin Ruth Winder zusammen mit Lauren Stephens nur 25m vor dem Ziel auf regennassem Kopfsteinpflaster zu Fall. Die beiden Fahrerinnen lagen als Rest einer 4köpfigen Spitzengruppe aussichtsreich in Führung und hatten den Tagessieg vor Augen. In dem dramatischen Finale mit einem weiteren Massensturz des Feldes an selber Stelle sicherte sich die Gesamtzweite Ellen van Dijk (NED) noch den zweiten Platz und rückt damit einige Sekunden an die Gesamtführende Lisa Brennauer vom Team CANYON/SRAM Racing heran.


Finale

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Etappenbericht zur vierten Etappe der 30. LOTTO Thüringen Ladies Tour in Schmölln vom 16.07.2017

Genau 14:01 startete die erste Fahrerin in das Zeitfahren der diesjährigen 30. LOTTO-THÜRINGEN Ladies Tour. Alle 96 gestarteten Fahrerinnen konnten bei perfekten Wetterbedingungen das 18,7km lange Einzelzeitfahren bestreiten, das von Lauren Stephens (TIBCO-Silicon Valley Bank) in 26:50min gewonnen wurde. Das Gesamtklassement wurde wie erwartet durcheinandergewirbelt. Lisa Brennauer (CANYON/SRAM Racing) holt sich nach nur einem Tag das gelbe LOTTO THÜRINGEN Leader-Trikot zurück. Neue Gesamtzweite ist Ellen Van Dijk (Nationaleteam Niederlande) vor Hayley Simmonds (Team WNT Pro Cycling).

 

Schmölln, 16. Juli 2017 (TRF)

Gleich mit dem ersten Startsignal wurde die norwegische Einzelzeitfahr-Meisterin (eine von zahlreichen nationalen Meisterinnen in dieser Disziplin im Peloton) auf die anspruchsvolle Runde geschickt. Mit Mieke Kröger (CANYON/SRAM Racing) drückte aber eine andere Fahrerin als Erste dem Rennen ihren Stempel aus. Die Deutsche war als sechste ins Rennen gegangen und konnte unterwegs auf den 18,7km alle fünf im Minutenabstand vor ihr gestarteten Fahrerinnen einholen – und kam damit als erste Fahrerin überhaupt über die Ziellinie auf dem Schmöllner Markt. Mit einer durchaus beachtenswerten Zeit von 27:40min konnte sie auch lange Zeit die Spitze des vorläufigen Tagesklassements halten. Allerdings reichte es am Ende nur zu Platz sechs.

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Internationale LOTTO Thüringen Ladies Tour 2017 – Rundfahrt

Während in Frankreich die Tour-Etappe zu Ende ging, herrschte auch in Dörtendorf nicht minder große Radsportbegeisterung! In der kleinen thüringischen Gemeinde feierten zahlreiche Zuschauer am „Hanka-Berg“ ein unglaublich spannungsgeladenes Radsportfest zur zweiten Etappe der 30. LOTTO THÜRINGEN Ladies Tour. Nach einem hart umkämpften Rennen über 4 schwere Runden (103km) konnte sich die Kanadierin Lex Albrecht vom Team TIBCO-Silicon Valley Bank schließlich aus einer Spitzengruppe heraus bei der ersten richtigen Bergankunft in der Geschichte der Rundfahrt durchsetzen. Lisa Brennauer (CANYON/SRAM Racing) kann das Gelbe Trikot knapp verteidigen.

Dörtendorf, 14. Juli 2017 (TRF)

Sascha Fromm/TRF

Bei trockenem aber kühlem Wetter ließen sich die Radsportfans aus Dörtendorf und der weiteren Umgebung nicht abhalten, zum Hanka-Berg zu pilgern und den dortigen giftigen Anstieg zu bevölkern. Mit einer phantastischen Stimmung wurden die 103 gestarteten Fahrerinnen auf die Runde um Dörtendorf geschickt. Insgesamt vier mal musste der schwierige Anstieg insgesamt bewältigt werden. Die letzte Kraxelei endete in einem Novum für die LOTTO THÜRINGEN Ladies Tour: eine echte Bergankunft am Dörtendorfer Hanka-Berg!

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Internationale LOTTO Thüringen Ladies Tour 2017 – Rundfahrt

Die erste und längste Etappe der Rundfahrt Rund um Schleiz endete mit dem zweiten Etappensieg für das Team CANYON/SRAM Racing. Tiffany Cromwell konnte mit einem unwiderstehlichen Vorstoß an der letzten Kurve wegfahren und einige Meter Vorsprung ins Ziel retten. Lisa Brennauer, die Prolog-Gewinnerin vom selben Team, konnte souverän ihr gelbes Lotto-Thüringen Leader-Trikot verteidigen.

Schleiz, 13. Juli 2017 (TRF)

Nachdem am gestrigen Tag nur sechs Kilometer auf der Karte standen, ging es heute gleich mit der längsten Etappe Rund um Schleiz richtig zur Sache. 124,8km zeigt das Tourbuch für die Etappe an. Hinzu kamen weitere 2 Kilometer, die aufgrund eines Brandes an der Strecke in Saalfeld kurzfristig eingebaut werden mussten.

Bis nach Saalfeld hatten die 106 gestarteten Fahrerinnen erst etwa ein Drittel der Renndistanz hinter sich gebracht. Bei fast perfektem Wetter, viel Sonne und milden Temperaturen absolvierten die Fahrerinnen das erste Auf und Ab auf den Thüringer Straßen. Lange Zeit blieb das Peloton weitgehend beisammen. Vor allem das Team United Healthcare Pro Cycling um die bergfeste US-Amerikanerin Taylor Wiles sorgte mit zahlreichen Attacken für ein anspruchsvolles Rennen, bei dem ständige Konzentration und Aufmerksamkeit gefordert waren. Die US-Amerikanerin nutzte bereits die ersten drei Bergwertungen der Rundfahrt, um Punkte für die Wertung um das OPEL Berg-Trikot zu ergattern. Immer in ihrem Schatten fuhr dabei Beate Zanner vom heimischen maxx-solar-LINDIG women cycling team.

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Internationale LOTTO Thüringen Ladies Tour 2017 – Rundfahrt

Die erste und längste Etappe der Rundfahrt Rund um Schleiz endete mit dem zweiten Etappensieg für das Team CANYON/SRAM Racing. Tiffany Cromwell konnte mit einem unwiderstehlichen Vorstoß an der letzten Kurve wegfahren und einige Meter Vorsprung ins Ziel retten. Lisa Brennauer, die Prolog-Gewinnerin vom selben Team, konnte souverän ihr gelbes Lotto-Thüringen Leader-Trikot verteidigen.

Schleiz, 13. Juli 2017 (TRF)

Nachdem am gestrigen Tag nur sechs Kilometer auf der Karte standen, ging es heute gleich mit der längsten Etappe Rund um Schleiz richtig zur Sache. 124,8km zeigt das Tourbuch für die Etappe an. Hinzu kamen weitere 2 Kilometer, die aufgrund eines Brandes an der Strecke in Saalfeld kurzfristig eingebaut werden mussten.
Bis nach Saalfeld hatten die 106 gestarteten Fahrerinnen erst etwa ein Drittel der Renndistanz hinter sich gebracht. Bei fast perfektem Wetter, viel Sonne und milden Temperaturen absolvierten die Fahrerinnen das erste Auf und Ab auf den Thüringer Straßen. Lange Zeit blieb das Peloton weitgehend beisammen. Vor allem das Team United Healthcare Pro Cycling um die bergfeste US-Amerikanerin Taylor Wiles sorgte mit zahlreichen Attacken für ein anspruchsvolles Rennen, bei dem ständige Konzentration und Aufmerksamkeit gefordert waren.

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Internationale LOTTO Thüringen Ladies Tour 2017

Starke Teams kämpfen um das Podium

Favoritinnen aus den UCI Women’s Teams Velocio Canyon-SRAM und Be Pink Cogeas – Nationalteam Niederlande mit Amy Peters und Ellen van Dijk

Erfurt, 29. Juni 2017 (TRF)

Wo letzten Endes die Entscheidung um das Gesamtklassement fallen wird ist Spekulation – fest steht, dass mit der 1. Etappe Rund um Schleiz und der 2. Etappe Rund um Dörtendorf bereits frühzeitig in der Rundfahrtwoche „anspruchsvolle Aufgaben“ auf die Fahrerinnen warten. Die Streckenlängen und die Topographie im Thüringer Schiefergebirge hinterlassen da schon am Anfang der Tour ihre Spuren.
Und dann kommen ja auch noch – die schnelle und lange Etappe Rund um Weimar, das schwere Schmöllner Zeitfahren auf der „Thüringer Achterbahn“ am Sonntag und die immer kernige Etappe Rund um Greiz am Montag. Und selbst am letzten Tag sind schon Entscheidungen in Thüringen gefallen – 2015 fiel die Entscheidung im Gesamtklassement erst am letzten Tag zu Gunsten von Emma Johansson in Greiz.

Top-Favorit in Thüringen ist sicher das UCI Women’s Team Velocio SRAM. Welche Fahrerin aus dem Team die Führungsrolle übernehmen kann, hängt sicherlich maßgeblich von der Vielseitigkeit ab die solch eine abwechslungsreiche Tour abverlangt.

Vielleicht erhebt ja Trixi Worrack – frischgebackene Deutsche Meisterin 2017 im Zeitfahren – in diesem Jahr Ansprüche auf das neue Leader-Trikot von LOTTO Thüringen. Vielleicht startet ja aber auch ihre Teamkameradin Lisa Brennauer einen erneuten Anlauf auf den Sieg, die übrigens bei der DM in Chemnitz hinter Worrack auf dem 2. Platz landete!

Die erfahrene Olga Zabelinskaya – Thüringen-Rundfahrt Siegerin 2010 und 2016 Etappensiegerin in Erfurt – führt das Team Be Pink Cogeas an. Mit der richtigen Teamstrategie wird sicher mit der italienischen Mannschaft während der Rundfahrtwoche zu rechnen sein.

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Elena Cecchini (ITA, Canyon-SRAM) holt Gesamtsieg bei Sieg von Coryn Rivera (USA, United Healthcare) auf der Schlussetappe in Gera

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Obwohl Orica-AIS für Annemiek van Vleuten (NED) und Raboliv für Marianne Vos (NED) das Feld zu sprengen versuchten, reichte der am Vortag herausgefahrene Vorsprung für die amtierende italienische Meisterin zum Gesamtsieg vor Amanda Spratt (AUS, Orica-AIS) und Ellen van Dijk (NED, Boels-Dolmans). Die Gruppe mit der Tagessiegerin bildete sich zwischen km 65 und 70 nach der Bergwertung an der Leuchtenburg in einem zusehends unruhigeren Feld. Die Kalifornierin wiederholte damit ihren Gera-Sieg aus dem vergangenen Jahr, vor Amy Pieters (Wiggle-High 5) und Nicole Hanselmann (SUI, Cervélo-Bigla).

Starker Regen setzte pünktlich zur Startaufstellung auf dem Geraer Markt ein. Während die Zuschauer, die in Gera blieben, bald nur Nieseln aushalten mussten, begleitete der Regen das Feld bis fast zur Rennhälfte und wurde erst da zu Nieselregen. Vielleicht lag insoweit eine vergleichsweise langsame Zeit auch an einer geschlossen etwas vorsichtigeren Fahrweise. Als Orica-AIS immer wieder das Peloton auseinanderzufahren versuchte und die Kapitänin van Vleuten etwa bei km 40 ausriss und in der Spitze eine knappe Minute Vorsprung herausfuhr, fühlte sich mancher an das Vorjahr erinnert, wo die Mannschaft auf ähnliche Weise Emma Johansson (SWE, diese Saison Wiggle-High 5) für den Gesamtsieg in Stellung gefahren hatte. Die Schwedin behielt mit einem Sieg am Berg der 1. Kategorie an der Leuchtenburg das Schwarz-Gelbe Opel-Bergtrikot.

In diesem Jahr ging die Orica-AIS-Taktik indes nicht auf. Tragisch, dass man nie wissen wird, was möglich gewesen wäre. Denn van Vleuten wurde von einem Defekt aufgehalten. Nach der Bergwertung bei km 50 mehrten sich die Gruppen, die wenigstens ein wenig wegkamen. Erfolgreich war schließlich eine Fünfergruppe mit den drei ersten des Tages, Rachel Neylan (AUS, Orica-AIS) und Moniek Tenniglo (NED, Raboliv), die aber durch Sturz wieder vom Hauptfeld geschluckt wurde. „Ersatz“ für sie kam von Tatiana Guderzo (ITA, Nationalteam Italien, die wenige Kilometer später nach vorn sprang und mit Rivera den Löwenanteil der Führungsarbeit in der Gruppe verrichtete. Das brachte ihre das Grün-Weiße Saalfelder-Aktiventrikot.

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29. Thüringen-Rundfahrt der Frauen: 29. Thüringen-Rundfahrt der Frauen, 4. Etappe EZF Zeulenrodaer Meer

Die beiden einzigen, die über 18,6 km unter 25 Minuten blieben, demonstrierten nicht nur, dass sie exzellente Zeitfahrerinnen sind, sondern übernahmen auch Platz 1 und 2 der Gesamteinzelwertung. Der recht wellige Kurs vom Markt im Stadtteil Zeulenroda nach Auma und zurück entpuppte sich bereits früh im Rennen als schnell. Unter den Spezialistinnen blieben auch Ashleigh Moolman-Pasio (RSA, Cervélo-Bigla) und Lisa Brennauer (Kempten, Canyon-SRAM) nur knapp über 25 Minuten und verbesserten sich mit Tagesrang 3 und 4 auf Gesamtrang 3 und 6. Nicht in den Kampf um die vorderen Plätze eingreifen konnte Vorjahres-Rundfahrtsiegerin Emma Johansson (SWE, Wiggle-High 5), die mit 26:18 min die Tages-Top 15 verpasste und auf Gesamtrang 7 zurückfiel.

Beeindruckender niederländischer Doppelsieg durch Ellen van Dijk (Boels-Dolmans) und Annemiek van Vleuten (Orica-AIS) im Einzelzeitfahren

Die beiden einzigen, die über 18,6 km unter 25 Minuten blieben, demonstrierten nicht nur, dass sie exzellente Zeitfahrerinnen sind, sondern übernahmen auch Platz 1 und 2 der Gesamteinzelwertung. Der recht wellige Kurs vom Markt im Stadtteil Zeulenroda nach Auma und zurück entpuppte sich bereits früh im Rennen als schnell. Unter den Spezialistinnen blieben auch Ashleigh Moolman-Pasio (RSA, Cervélo-Bigla) und Lisa Brennauer (Kempten, Canyon-SRAM) nur knapp über 25 Minuten und verbesserten sich mit Tagesrang 3 und 4 auf Gesamtrang 3 und 6. Nicht in den Kampf um die vorderen Plätze eingreifen konnte Vorjahres-Rundfahrtsiegerin Emma Johansson (SWE, Wiggle-High 5), die mit 26:18 min die Tages-Top 15 verpasste und auf Gesamtrang 7 zurückfiel.

Bereits als eine der ersten Starterinnen blieb Dorothee Lorch (Singen am Hohentwiel, Nationalteam Deutschland) unter der 30-Minuten-Marke. Sodann hielten Ingrid Lorvik (NOR, Nationalteam Norwegen) und Christina Koep (Kerpen, maxx-solar) einige Zeit die Führung mit 28er Zeiten. Es kristallisierte sich heraus, dass die „Schallmauer“ bei 26, vielleicht gar bei 25 Minuten liegen würde, als die Zeitfahrsilbermedaillistin von Peking Emma Pooley (GBR, Nationalteam Großbritannien) eine Zeit von 26:55 min ins Ziel brachte.

Als erste der Topzeitfahrerinnen legte die Zweite im Vorjahreszeitfahren von Schmölln, Lauren Stephens (USA, Tibco-Silicon Valley Bank) eine Zeit von 25:40 min vor, an die kurz darauf Roxane Knetemann (NED, Raboliv) mit 25:44 min knapp heranreichte und die die amtierende Zeitfahrweltmeisterin Linda Villumsen (NZL, United Healthcare) um 1 sec unterbot. Ihre Zeit sollten nur noch vier Fahrerinnen verbessern.

„Um die Zeit, die man zum Sieg fahren müsste, hatte ich mir keine Gedanken gemacht“, erklärte die neue Trägerin des Gelben Sparkasse-Trikots der Gesamtführenden. „Beim Zeitfahren gibt es sowieso kein Taktieren. Ich wollte heute gewinnen. Ganz kampflos werde ich das Gelbe Trikot aber nicht hergeben.“ Auch die Tageszweite van Vleuten, die unlängst bei der niederländischen Zeitfahrmeisterschaft eine ähnliche Demonstration abgeliefert hatte, wollte nicht so recht mit der Gesamtwertung liebäugeln. „Zu Hause war das Zeitfahren viel flacher als hier, und ich habe gemerkt, dass mir der wellige Kurs weniger liegt. Hier in Thüringen kommen jetzt noch drei ganz schwere, bergige Etappen“, zeigte sie großen Respekt vor dem Parcours, den sich die Tourmacher dieses Jahr ausgedacht haben.

Ebenfalls als „anspruchsvoll, aber nicht extrem“ bezeichnete die Zeitfahrweltmeisterin von 2014, die sich als Tagesvierte erneut das Weiße IKK-classic-Trikot sicherte, den Hin-und-zurück-Parcours. „Auf dem Hinweg nach Auma ging es eher bergauf, mit Gegenwind. Auf dem Rückweg war dem entsprechend bergab mit Rückenwind wenig gutzumachen. Ich glaube, heute hat man das Rennen auf dem Hinweg gewonnen oder verloren.“

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Marianne Vos gewinnt 3.Etappe der 29. Thüringen-Rundfahrt der Frauen in Altenburg

Nach Radsportfestival-Atmosphäre an der Steilen Wand von Meerane, wo Coryn Rivera (USA, United Healthcare) als Bergwertungssiegerin den Sonderpreis des Vereins Steile Wand eroberte, leisteten v.a. Wiggle High 5 für Emma Johansson (SWE), Canyon-SRAM für Emma Johansson (Kempten) und Barbara Guarischi (ITA) die Nachführarbeit. Erst ca. 20 km vor dem Ziel konnte sich deshalb die erste erfolgreiche Gruppe absetzen, wurde indes ca. 6 km vor dem Ziel wieder gestellt. Bei einer erneut über dem schnellsten Schnitt liegenden Etappe kam es aber nur fast zum Massensprint, da Vos, wie in Gotha, auf Pflaster bergauf auf den letzten 50 m noch einmal antrat und einige Sekunden zwischen sich und das Feld legen konnte.

Zum Radsport-„Monument“ Steile Wand bei km 22 kam ein noch geschlossenes Feld, das aber in dem Pflasteranstieg, der es in sich hat und den Tausende säumten, rasch auseinanderflog. Rivera überquerte die Wertungslinie gar mit etwas Vorsprung auf Eugenia Bujak (POL, BTC-Ljubljana). Nach der Wertung rollte das Feld wieder zusammen. Einige im Anstieg Abgehängte schafften aber den Anschluss nicht mehr. Anschließend war das Rennen geprägt von der Nachführarbeit aller Teams mit Ambitionen auf die Gesamtwertung, was alle Ausreißversuche, von denen es nicht wenige gab, im Keim erstickte.

Auch auf dem Markt in Altenburg, das nach zwei Jahren als Etappenort zurückgekehrt ist, herrschte Feststimmung, als die Fahrerinnen den Zielstrich bereits dreimal als Zwischensprintwertung überfuhren, bevor er das Rennende markierte. Zwei Sprints entschied die Trägerin des Blauen WNT-Sprintführendentrikots, Lotta Lepistö (FIN, Cervélo-Bigla), für sich und hat damit einen Vorsprung von zwei Punkten auf Vos, die ihre wieder Punkte am Etappenziel sammelte.

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