Schlagwort-Archiv: Luca Schwarzbauer

Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald vom 10. – 13. August 2017

# Julian Schelb gewinnt erneut und bleibt Gesamtführender bei den Herren
# Clarissa Mai siegt deutlich und übernimmt die Gesamtführung bei den Damen

Die beiden einheimischen Schwarzwälder Julian Schelb (STOP & GO Marderabwehr MTB Team) und Clarissa Mai (SC Hausach / Link Rad Quadrat) waren die strahlenden Tagessieger auf der zweiten Etappe des Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald mit Start und Ziel in der Rothaus Brauerei. Dieser zweite Tag beim Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald hatte alles zu bieten, was den Mountainbikesport ausmacht. Kühle aber zumindest trockene Bedingungen und eine abwechslungsreiche Strecke mit kurzen knackigen Anstiegen sowie dem Flowtrail in Ewattingen sorgten für würdige Rahmenbedingungen und einen spannenden Renntag.


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Einen packenden Rennverlauf gab es in der Kategorie „Elite Herren“, der von Beginn an entscheidend vom Vortagessieger Julian Schelb mitgeprägt wurde. Schelb konnte sich bei Rennhälfte gemeinsam mit seinen vier Mitstreitern Moritz Milatz, Luca Schwarzbauer, Sascha Weber und dem Schweizer Nicola Rohrbach von den anderen Favoriten um den Gesamtsieg absetzen. Im weiteren Verlauf der Etappe konnten die Verfolger jedoch wieder aufschließen und die Karten wurden neu gemischt. Im finalen Anstieg in Richtung Grafenhausen-Rothaus waren es schließlich Schelb, Milatz und der wieder nach vorne gefahrene Simon Stiebjahn, die in einem packenden Sprintfinish den Sieg unter sich ausmachten. Am Ende siegte Schelb hauchdünn vor Stiebjahn und Milatz, die alle zeitgleich in 2:13:10 Stunden den Zielstrich passierten. In der Gesamtwertung bleibt Schelb damit in Front und liegt nun 26 Sekunden vor Stiebjahn und 46 Sekunden vor Markus Bauer (Kreidler Werksteam), der heute mit 21 Sekunden Rückstand auf das Siegertrio als Viertplatzierter in Rothaus ankam.

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Deutsche Meisterschaften Bad Salzdetfurth: Brandls triumphale Aufholjagd, Eggers gelungenes Debüt

Das Lexware Mountainbike Team nahm am Sonntag aus Bad Salzdetfurth weitere drei DM-Medaillen mit in den Hochschwarzwald. Max Brandl triumphierte bei schwierigen Bedingungen in der U23, Georg Egger fuhr in der Elite furios zu Bronze, genauso wie Thore Hemmerling in der U17.

Auch wenn er es nicht ausgesprochen hatte, insgeheim hatte Georg Egger mit einer Medaille in der Elite-Klasse geliebäugelt. Trotz zweier Enttäuschungen zuletzt, ging er mit Selbstbewusstsein in seine erste DM bei den „Großen“, zu denen er freiwillig hinaufgewechselt war.

Es hat sich gelohnt, denn Georg Egger stellte beim Debüt seine Klasse unter Beweis. Mit dem Titelgewinner Manuel Fumic (1:16:37) konnte der Obergessertshausener nicht mithalten. Das konnte niemand.

Doch hinter dem Kirchheimer bildete sich ein Verfolger-Trio, zu dem auch Georg Egger gehörte. Drei Fahrer, zwei Medaillen. Mancher Beobachter hatte da Befürchtungen, dass es dann den Jüngsten treffen würde. Zumal seine Begleitung aus Titel-Verteidiger Markus Schulte-Lünzum (Haltern) und dem erfahrenen Simon Stiebjahn (Titisee-Neustadt) bestand.

„Ich habe mich recht stark gefühlt“, meinte Egger hinterher. „In der Gruppe habe ich versucht aktiv zu fahren, aber auch nicht zu offensiv.“

Entscheidend war dann aber, dass Egger auf dem, von Regenfällen tiefen Boden, fahrtechnisch sehr gut behaupten konnte. Das gelang ausgerechnet dem am höchsten eingeschätzten Schulte-Lünzum nicht. Er leistete sich zweimal einen Fahrfehler und beim zweiten in der vorletzten Runde zogen Egger und Stiebjahn durch.

Die Entscheidung im Kampf um Silber fiel dann in der Schlussrunde, als Egger einen Angriff von Stiebjahn nicht mehr parieren konnte.

„Stiebi ist schlau gefahren, der hat sich in der Gruppe zurückgehalten. Ich konnte seinen Angriff dann nicht mehr parieren. Aber ich bin mit Bronze super zufrieden“, kommentierte Egger, der vor einer großen Kulisse schließlich 56 Sekunden nach Fumic und 18 Sekunden hinter Stiebjahn das Ziel erreichte.

Zu seinen Erfahrungen bei der ersten Elite-DM meinte der Lexware-Fahrer: „Das Tempo war hoch, spielerisch mitgehen konnte ich nicht. Und es wird nicht so wild gefahren.“

U23: Max Brandl und seine großartige Aufholjagd

Die Erfahrung von Georg Egger wird Max Brandl auch irgendwann machen. In Bad Salzdetfurth setzte sich der 20-Jährige noch mit der U23-Konkurrenz auseinander. Und er sorgte für das dramatischste Rennen an diesem Tag. Unfreiwillig zwar, aber durch die Dramaturgie bekam der angepeilte Titel-Gewinn eine ganz besondere Bedeutung.

Schon nach der ersten von sieben Runden schienen seine Träume geplatzt zu sein. Im Zweikampf mit Titelverteidiger Lukas Baum (Neustadt/W.) um die erste Position in der Einfahrt zum ersten Trail machte ihm der Pfälzer die Tür zu. Dadurch verhakte sich dessen Pedal in Brandls Vorderrad. Eine Speiche brach und der Lenker verdrehte sich.

Durch dieses Handicap stürzte Brandl gleich darauf und fiel „die Böschung hinunter“. Der Rückstand, den er kassierte war erst mal nicht so schlimm, doch er entschied sich Anfang zweiter Runde zum Tausch des Vorderrads.

Das warf ihn auf den elften Rang zurück und auf die Spitze mit Baum und mit Johannes Bläsi wurden eingangs dritter Runde 1:10 Minuten Rückstand notiert.

„Ich dachte, jetzt fährst du halt mal. Vielleicht reicht es noch in die Top Fünf“, erzählte Brandl später, was ihm durch den Kopf ging.

Weil er vorher am Limit gefahren sei, habe er sich erst einmal erholen müssen. „Es lief dann immer besser. Der Matsch liegt mir einfach und was ich eigentlich als Vorteil zum Ausreißen nutzen wollte, kam mir dann bei der Aufholjagd zugute.“

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Lexware Mountainbike Team: Deutsche Meisterschaften in Bad Salzdetfurth / Vorschau

List und Brandl mit Titel-Ambitionen

Lexware-Mountainbiker Max Brandl geht am Sonntag bei den Deutschen
Meisterschaften in Bad Salzdetfurth als Mitfavorit auf den Meistertitel ins
Rennen. Auch David List hat als Vorjahres-Sieger erneute Titel-Ambitionen.
Teamkollege Georg Egger hat für die Elite-Kategorie gemeldet.
Spätestens mit seinem zweiten Platz beim U23-Weltcup in Lenzerheide hat sich
Max Brandl für die DM in eine Favoriten-Stellung manövriert. Und so fährt er
mit Selbstbewusstsein nach Bad Salzdetfurth und er kann auf gute
Erinnerungen an frühere Rennen in der Solestadt zurückgreifen.
2013 war er bei der U17-DM dort Zweiter und 2014 beim vorerst letzten
Bundesliga-Rennen im Harz war er in der U19 Dritter.

„Ich glaube die Strecke liegt mir und ich werde hochmotiviert ins Rennen
gehen“, sagt Brandl. „Mit der Favoritenrolle habe ich kein Problem. Ich
konzentriere mich da auf die Vorteile als die Nachteile und hoffe die gegen
meine Konkurrenz ausspielen zu können.“
Er erwartet ein taktisch anspruchsvolles Rennen, das viele möglichen Verläufe
offen lässt. „Es wird auf jeden Fall wird’s interessant“, glaubt Brandl.
Als schärfsten Rivalen im Kampf um den Titel ist leicht Vorjahres-Meister Lukas
Baum (Neustadt.) auszumachen.

Teamkollege Luca Schwarzbauer ist aktuell wohl noch nicht so weit, um mit
Baum und Brandl konkurrieren zu können. Doch ohne Ambitionen geht
Schwarzbauer nicht ins Rennen.

So ganz, sagt der Reuderner, habe er noch nicht kapiert, warum Lenzerheide
so dermaßen daneben ging. In Bad Salzdetfurth werde er sich eine andere
Strategie aneignen, sagt er, sich vor allem „von den anderen nicht
beeinflussen lassen“ und einfach „mein Rennen fahren.“
Das sollte dann mit der Bronze-Medaille enden. Die rechnet sich der 20-
Jährige aus, nachdem sein Lexware-Teamkollege Georg Egger bei der Elite
gemeldet hat (siehe unten).

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MTB Worldcup Lenzerheide (SUI): First Worldcup-Podium for Brandl

Max Brandl conquered the U23-Worldcup-Podium in Lenzerheide (Switzerland) for the first time in his career. Georg Egger came in only 20th.

Not many observers expected the young rider to reach these heights that early in his career. Not even Brandl himself. Reaching the top ten was kind of a goal, but the podium was not really on his mind before the weekend. Two months after he broke his radius and one week after his Worldcup-Debut in Andorra this result could not be expected.

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Lexware Mountainbike Team_U23-Weltcup Lenzerheide: „Ich bin wieder ich“: Erstes Weltcup-Podium für Brandl

Max Brandl vom Lexware Mountainbike-Team hat beim U23-Weltcup in Lenzerheide alle überrascht und als Zweiter zum ersten Mal in seiner Karriere eine Podest-Platzierung erzielt. Georg Egger erwischte dagegen keinen guten Tag und wurde nur 20.

Dass der Biker vom Team aus dem Hochschwarzwald so schnell in diese Regionen vordringen würde, das hätte man nicht erwartet. Auch er selbst nicht. Das Ziel Top-Ten war vielleicht als eine Art Minimal-Ziel formuliert, doch mit seinem ersten Weltcup-Podest überhaupt hatte sich Max Brandl gedanklich im Vorfeld nicht befasst. Zumindest noch nicht in Lenzerheide.

Zwei Monate nach seinem Speichenbruch und eine Woche nach seinem Einstieg ins Weltcup-Geschehen in Andorra war das nicht zu erwarten.

„Mein Plan war so schnell wie möglich in die Top Fünf zu fahren und mich dann dort zu halten, so lange es geht.“ Nun, das hat geklappt, sogar mehr als das. In der Anfangsphase hätte er dafür aber mehr investieren müssen als ihm lieb war, bekannte Brandl.

Dass er einerseits am Berg gut dagegen halten konnte und andererseits auf dem technisch anspruchsvollen Terrain immer auf der Höhe war, veranlasste ihm zu einem Satz, mit dem er seine Leistung selbst auf den Punkt brachte.

„Ich bin wieder ich“, sagte er mit Blick auf die Einschränkungen nach dem Armbruch mit einem Grinsen im Gesicht.

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Weltcup Lenzerheide: Max Brandl: Mit mehr Rennhärte in die Top-Ten

Ein Quintett aus dem Lexware Mountainbike Team nimmt am Sonntag (10.15 Uhr) den U23-Weltcup in Lenzerheide in Angriff. Für Georg Egger geht es weiter darum seinen dritten Rang in der Gesamtwertung zu verteidigen und Max Brandl strebt ein Top-Ten-Resultat an. Luca Schwarzbauer hofft auf eine weitere Steigerung.

Manche Rennen, manche Locations passen einem Rennfahrer halt einfach nicht. Andere dafür umso mehr. Dass es in Andorra für ihn eigentlich noch nie gut gelaufen ist und trotzdem ein neunter Rang herauskam, dagegen Lenzerheide immer für erfreuliche Resultate gesorgt hat, das stimmt Georg Egger zuversichtlich.

„Mich hat in Andorra nur ein bisschen genervt, dass ich nie den Anschluss an die Top Fünf hatte, aber ich habe mein Bestes gegeben“, sagt der Biker aus der Hochschwarzwälder Equipe.

In Lenzerheide belegte im Vorjahr Rang fünf, sein bestes U23-Weltcup-Resultat. „Da ist es immer gut gelaufen für mich. Deshalb freue ich mich drauf und will am Sonntag wieder vorne dabei sein. Wenn möglich auf dem Podest.“

Da steht er im Gesamtklassement auch nach drei von sechs Rennen. Und diese Position will Egger weiter verteidigen.

Teamgenosse Max Brandl ist rückblickend zufrieden mit seinem Comeback in Andorra. Weil er in Lenzerheide vor drei Jahren als Junior zum letzten Mal gefahren ist, nimmt er bereits am Donnerstag die Strecke unter die Lupe. Brandl ist zuversichtlich ein Top-Ten-Resultat erzielen zu können.

„Ich fühle mich fit und mit Andorra habe ich ein Stück Rennhärte wiedergewonnen. Wenn der Start genauso gut gelingt und ich durchgehend ohne Tief gut fahre, dann ist ein Top-Ten-Resultat drin. Das ist jedenfalls das Ziel“, erklärt Brandl.

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Lexware Mountainbike Team: MTB Worldcup Vallnord (AND)

Georg Egger defends his Overall Ranking
Finishing 9th in the third U23 race of the season in Andorra, Lexware-Rider
Georg Eggers remains third in the Overall Ranking of the U23 Worldcup. Max
Brandl comes back with a 15th place, Luca Schwarzbauer comes in 35th.

For Georg Egger, the race in the Bikepark of Vallnord was not as good as in
Albstadt (GER). He wasn’t able to even fight fort he podium after a
suboptimal start. This wasn’t due to the rather high altitude of 1900 meters
above sea level, „it was just like that“ Egger shrugged his shoulders when
reporting about his race. After the first lap he ranked only 16th and had to
fight for every position in the following laps. Getting to position eight after
round 3 of 6, he was already more than 50 seconds behind 7th place. Egger
finally lost the duel with Erik Haegstadt fort he eight position and finished 9th,
1:59 minutes behind the Danish winner Simon Andressen (1:17:14).
Nevertheless Egger’s result was good enough to remain third in the overall
Worldcup ranking, 19 points behind Albstadt-winner Nadir Celledani (143
points) from Italy. New Worldcup leader Martin Blums (Latvia) is 46 points
ahead of Egger before the fourth stage of the Worldcup next weekend in
Lenzerheide (Switzerland).

Brandl needs to convince his body
Eight weeks after suffering from a fracture oft he radius, Max Brandl finished
15th (+2:55) in his first Worldcup. Despite a strange feeling, the student from
Freiburg had a quite acceptable start and finished the first lap in the top ten.
In the following laps however, Brandl lost ground and got increasingly weak. „I
somehow lacked the motivation to keep up with the pace of the
competition. What usually makes me strong, was completely missing. It was
not that the body wasn’t able to, but that it didn’t want to,“ Brandl tried to
explain after the race; an explanation that might be hard to understand for
someone not into racing. But in the last two laps the body showed that it
actually wanted. Coming back from a 20th place, Brandl was able to finish
15th.

Schwarzbauer with uptrending form
Luca Schwarzbauer wasn’t able to gain Worldcup points with his 35th rank in
the U23 race. But he therefore demonstrated an upward trend of his
condition. However, in the finish area he moaned about back issues after
having used the Scott-Hardtail for the first time. „I wasn’t able to find a
position which feels comfortable“, Schwarzbauer explained. „But I have put
priorities on the Worldcup in Lenzerheide from the very beginning and started
PRESS RELEASE
here after a week of rest, which was not optimal for sure.“ Let’s hope the rest
week will pay-off in Lenzerheide, so stay tuned.

Lexware Mountainbike Team: Weltcup Andorra

Georg Egger verteidigt Gesamt-Rang drei
Mit einem neunten Rang beim dritten U23-Weltcup der Saison in Andorra hat
Georg Egger vom Lexware Mountainbike-Team seine dritte Position in der
Gesamtwertung verteidigt. Max Brandl belegte bei seinem Comeback Rang
15 und Luca Schwarzbauer zeigte sich als 35. verbessert.

So gut wie noch in Albstadt lief es für Georg Egger im Bikepark Vallnord am
Sonntag nicht. An diesem sonnig-windigen Tag auf 1900 Metern Höhe konnte
er diesmal nicht in den Kampf um die Podest-Plätze eingreifen. Der Zweite
vom Weltcup in Albstadt erwischte keinen optimalen Start. Das war nicht der
Höhenlage geschuldet. „Das war einfach so, ich bin nicht besser weg
gekommen“, meinte Egger mit einem Schulter-Zucken.
So musste der Biker vom Team aus dem Hochschwarzwald sich von Position 16
nach einer Runde langsam nach vorne arbeiten. In Runde drei von sechs war
er an achter Stelle angekommen, doch es zeichnete sich da schon ab, dass
er seine Grenze erreicht haben würde. Der Abstand zu Position sieben betrug
da schon 50 Sekunden.
So kämpfte er mit dem Norweger Erik Haegstad um diesen achten Platz und
verlor den Zweikampf. „Platz neun ist okay. In den letzten Jahren hat man
gesehen, dass das hier nicht unbedingt meine Strecke ist. Es hat sich heute
nicht besonders gut angefühlt, aber ich bin letztlich ganz zufrieden“,
kommentierte Egger sein Ergebnis mit den 1:59 Minuten Rückstand auf den
Dänen Simon Andreassen (1:17:14).
Weil in dieser Saison das Klassement dauernd durcheinander gewürfelt wird,
konnte er damit sogar seinen dritten Gesamtrang verteidigen. 19 Punkte
hinter Albstad-Sieger Nadir Colledani aus Italien (143) und 46 hinter dem
neuen Leader Martins Blums aus Lettland geht er am kommenden Sonntag in
Lenzerheide in die vierte Runde.

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Weltcup in Vallnord, Andorra / Vorschau: Brandl gibt Weltcup-Saisondebüt

Das Lexware-Trio Georg Egger, Max Brandl und Luca Schwarzbauer steht am
Sonntag in Andorra beim dritten U23-Weltcup-Rennen der Saison am Start.
Georg Egger will in der Höhenlage des Bikeparks Vallnord seine gute
Ausgangsposition in der Gesamtwertung verteidigen.

Nach fünfwöchiger Weltcup-Pause geht Georg Egger mit sehr viel Zuversicht
in die dritte Runde der Serie. Hinter dem Biker vom Team aus dem
Hochschwarzwald liegt ein zweiter Rang beim Weltcup in Albstadt und damit
ein Erfolgserlebnis, das ihm viel Selbstvertrauen für den Rest der Saison
mitgegeben hat.

Im Training sei alles ganz gut gelaufen, „cremig“, wie Egger das
zusammenfasst. Ob am Sonntag ab 10:15 Uhr dann noch Sahne oben drauf
kommt, vielleicht ein weiterer Podest-Platz, das hängt auch ein wenig davon
ab, wie sich der Unsicherheitsfaktor Höhe bei ihm auswirkt.
„Genau weiß man das nie, aber ich denke, es sollte hinhauen“, meint Egger.
„Ich bin gut vorbereitet um in Andorra noch mal richtig gut abzuliefern.
Jedenfalls bin ich voll motiviert und ich freue mich drauf.“

Mit diesen Voraussetzungen will Egger seinen dritten Gesamtrang verteidigen.
Für Max Brandl beginnt die Saison am Sonntag ein zweites Mal. Nach seinem
Speichen-Bruch Anfang Mai hat Brandl am vergangenen Samstag bei einem
kleinen Rennen in Reudern getestet und war dort gemeinsam mit
Teamkollege Luca Schwarzbauer am Start.

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Lexware Mountainbike Team: Ultra Bike Kirchzarten

Georg Egger „latscht voll drauf“

Das Lexware Mountainbike Team hat sich beim Heim-Event in Kirchzarten bestens präsentiert und vier Siege eingefahren. Georg Egger, Torben Drach Jannick Zurnieden und Lina Riesterer gewannen beim Black Forest Ultra Bike-Marathon ihre Distanzen, Luca Schwarzbauer holte sich einen Podest-Platz. Dazu gab es auch aus Wombach eine erfreuliche Meldung.

Georg Egger hat das Höhentrainingslager in Livigno offenbar gut weg gesteckt. Obschon dort lange Einheiten absolviert wurden, war Egger auf der 77 Kilometer langen Marathon-Distanz explosiv genug, um eine vierköpfige Spitzengruppe zu sprengen.

Die Attacke am letzten Anstieg kostete nicht nur Teamkollege Vinzent Dorn den Anschluss, sondern auch Ex-Lexware-Fahrer Markus Bauer.

„Bei der Hälfte des Anstiegs habe ich hochgeschalten und bin voll draufgelatscht“, berichtet Egger. Nach einer Minute blickte er nach hinten und sah nur noch den zweifachen Junioren-Weltmeister Simon Andreassen an seinem Hinterrad.

Beide nahmen dann wieder etwas Tempo raus und begannen zu taktieren. „Er wollte partout nicht in die Führungsposition gehen“, erzählte Egger. Das wurde dem Dänen dann aber zum Verhängnis, denn Egger jagte auf der Tartanbahn des Kirchzartener Stadions als Erster um die Kurve und weil das Führungsmotorrad trödelte, raste Egger daran vorbei. Andreassen hatte keine Chance mehr wirklich einzugreifen.

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Lexware Mountainbike Team: Weltcup Albstadt

Lexware-Mountainbiker Georg Egger hat am Samstag beim Heim-Weltcup in Albstadt ein tollen Erfolg gefeiert. Der Deutsche U23-Vizemeister feierte im U23-Rennen seinen ersten Podest-Platz im Weltcup. David List gewann in Albstadt das Junioren-Rennen.

Was für ein Tag in Albstadt. Seit 2013 Julian Schelb im kanadischen Mont Sainte Anne das U23-Weltcup-Podest erobert hatte (2.) ist das aus dem Team vom Hochschwarzwald keinem Fahrer mehr gelungen.

Georg Egger hatte sich das zum Ziel gesetzt, für die ganze Saison, aber auch für Albstadt konkret. Dass dies keine Wunschvorstellung war, sondern realistisch, bewies der Lexware-Biker am Samstag eindrucksvoll.

Obschon ihm die Startphase nicht besonders gut gelang – einen „Egger-Start“ nannte er das –, schaffte es der 22-Jährige das Rennen entscheidend mitzuprägen. „Ich bin schon schnell los gefahren, aber die anderen waren halt schneller“, sagte Egger später grinsend.

32 Sekunden nach der 2,8 Kilometer langen Startrunde waren schon eine Hypothek, doch die kompensierte er in der nächsten 4,2-Kilometer langen vollen Schleife furios mit der Bestzeit und der zweitschnellsten in Runde 3.

Damit war er in der Spitzengruppe angekommen.

„Ich habe mir das dann eine Runde lang von hinten angeschaut, aber ich hatte das Gefühl, das Tempo lullt mich ein“, gab Egger Einblick. Also spannte er sich vorne hin und ruckzuck flog unter seinem Tempo-Diktat die Gruppe auseinander.

Folgen konnte nur der Italiener Nadir Colledani. Der blieb erst mal am Hinterrad des Deutschen und ging erst in der drittletzten Runde auch mal in Führung. Dann nutzte er einen steilen Anstieg um eine Lücke zu reißen. Letztlich entscheidend, denn Egger konnte die nicht mehr schließen. „Ich wollte nicht wie verrückt hinterherfahren, das Risiko war zu groß“, erklärte Egger. Den zweiten Platz zu sichern, erschien ihm mehr geboten.

Der Abstand auf die Verfolger war inzwischen auch auf 40 Sekunden angewachsen und so konnte sich Georg Egger für einen zweiten Platz, 35 Sekunden hinter Colledani (1:24:06) bejubeln lassen. Und ganz stolz auch bei der Siegerehrung.

„Ich habe schon in Nove Mesto gespürt, dass ich eigentlich da vorne auch mit bestimmen kann. Der Körper hat sich heute gut angefühlt“, sagte Egger nachdem er Freude strahlend das Podium verlassen hatte.

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