Schlagwort-Archiv: Marc Bouwmeester

MTB-Bundesliga International#3 Wombach


Sieger in Wombach: Simon Stiebjahn
©Erhard Goller

TERPSTRA UND STIEBJAHN TRIUMPHIEREN

An der dritten Bundesliga-Station in Wombach haben Anne Terpstra und Simon Stiebjahn triumphiert. Die Niederländische Meisterin gewann das Damen-Rennen vor ihrer Ghost-Teamkollegin Alexandra Engen aus Schweden und Hanna Klein aus Freiburg. Bei den Herren war Simon Stiebjahn am Ende ein wenig explosiver als Ben Zwiehoff. Auf Rang drei landete Lukas Baum.

18. Mai 2017

mtb-bundesliga.net

Bei den Herren bildete sich bei sommerlichen Temperaturen in der Anfangsphase eine dreiköpfige Spitzengruppe mit den späteren Top-Drei. Doch es gab noch kurze Zwischenspiele, die das Geschehen zu einer kurzweiligen Angelegenheit machten.

In Runde vier von sieben griff Simon Stiebjahn das erste Mal an. Doch das war mehr ein taktisches Manöver, einen „Verpflegungsangriff“, wie er es nannte.

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Lexware Mountainbike Team Bundesliga Heubach: Furioses Finish: Brandl stürmt aufs Podest

Zwei Biker vom Lexware Mountainbike Team haben beim Bundesliga-Rennen in Heubach das Podest erobert. Max Brandl fuhr im U23-Rennen auf Platz zwei und David List holte sich bei den Junioren den dritten Platz.

Es war ein furioses Finish, das Max Brandl bei der 16. Auflage des BiketheRock in die 4,06 Kilometer lange Strecke zauberte. In der zweiten Runde hatte sich der Biker vom Team aus dem Hochschwarzwald aus der Spitzengruppe verabschiedet, war in der Verfolgergruppe auf Platz sechs unterwegs und sein Ziel das Rennen auf dem Podest zu beenden, schien bereits passé. Eine halbe Minute Rückstand auf die vierköpfige Spitzengruppe wurde gemessen.

„Ich habe dann gemerkt, dass die vor mir auch nicht schneller fahren“, erklärte Brandl, was ihn noch mal motiviert hat. Er wurde noch mal deutlich schneller, hatte aber zu Beginn der letzten Runde immer noch 27 Sekunden Rückstand auf den Belgier Kevin Panhuyzen, der in der vorletzten Runde am Berg das Tempo verschärft hatte.

Dazwischen lagen noch die Schweizer Andri Frischknecht, Simon Vitzthum.

„Mit einem Gewaltakt war ich oben dran“, erzählt Brandl. Auf der fast flachen Passage bis zum Einstieg in den Downhill kämpfte er dann mit dem Schweizer U23-Meister Andri Frischknecht um die erste Position.

„Ich habe nicht voll dagegen gehalten weil ich keinen Crash riskieren wollte“, bekannte Brandl. Doch da war kein Bedauern in seiner Stimme. „Es waren ja ordentliche Namen hier“, meinte Brandl.

Im Sprint verwies er aber Kevin Panhuyzen knapp auf Rang drei und jubelte. „Ich denke, es war richtig mein Tempo zu gehen“, meinte Brandl zu seiner Strategie in der Anfangsphase.

Nur 3,8 Sekunden Rückstand auf Frischknecht (1:16:53) wurden gemessen.

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