Schlagwort-Archiv: Marcel Kittel

Katusha-Alpecin 2018 Ausfahrt Mallorca mit Freunden und Sponsoren

Am Sonntag nach der Teampräsentation des Teams Katusha Alpecin 2018 im Robinson Club Cala Serena auf Mallorca fand für geladene Freunde und Sponsoren des Teams eine von Alpecin bestens organisierte Ausfahrt mit den Radprofis statt.

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Treffpunkt war das Canyon Radcenter gegenüber des Robinson Club.

Zwischen 9 Uhr und 10 Uhr bestand für die Teilnehmer dort die Möglichkeit, sich einzuschreiben, ein Canyon Rad bei Bedarf auszuleihen, das aktuelle Teamtrikot überzustreifen und sich vor dem Start zu stärken.

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Unter den Teilnehmern war auch viel Prominenz, so erkannte ich u.a. Erik Zabel, Hanka Kupfernagel, ex WM Maurizio Fondriest, Jörg Ludewig, Jan-Erik Schwarzer, Sergej Ouchakov, Alpecin CEO Eduard Dörrenberg und natürlich das komplette Profiteam Katusha-Alpecin 2018.

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Gefahren wurde eine ca. 27Km lange Runde rund um S’Horta und Felanitx, die an einem Sonntag Morgen verkehrsarm war.

 

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Teampräsentation Katusha – Alpecin 2018

Vom 3.12. bis 15.12.2017 hat das sehr international aufgestellte Schweizer Team Katusha-Alpecin 2018 sein Quartier im Robinson Club Cala Serena auf Mallorca für ein erstes Trainingslager bezogen.

In diesem vornehmen Club war früher auch oft das Team Telekom zu Gast.

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Am 9.12.17 abends fand die sehr lebendig und professionell gestaltete Team Präsentation 2018 im Theatersaal vor ca. 200 geladenen Sponsoren, Freunden und Medienvertretern statt.

Die Fahrer inklusive der 7 Neuzugänge wurden in Blöcken im neuen Team Design mit hellblauem Oberteil und mit verschiedenen, einfallsreichen Bühnenbildern vorgestellt.

Einige Fahrer stiegen aus dem stilisierten Teambus auf ihre schnittigen Canyon Räder, dann gab es eine Katusha Kaffebar und die Paris-Roubaix Duschen, die Rick Zabel auch nutzte und nur mit einem großen Alpecin Handtuch bekleidet die Bühne betrat, um den gut gelaunten Moderatoren, Ariana Dadaschi und Pressechef Phlippe Maertens, Rede und Antwort zu stehen. Ein immer zu Späßen aufgelegter Rick Zabel erzählte dem Publikum, dass er für den neuen Alpecin Werbeclip sogar gedoubelt werden musste, da eine Szene zu gefährlich schien und dem Stuntman bei der Aktion auch ein paar Haare angesengt wurden.

In anderen Gesprächen erfuhren die Zuschauer, dass Neuzugang Alex Dowsett an der Bluter Krankheit leidet und gespritzt werden muß.

Nathan Haas antwortete lachend auf die Frage, warum er und so viele andere Radprofis sich Gerona als Quartier aussuchen, dass es Mallorca sehr ähnlich sei, nur halt ohne die Deutschen…..

Der prominenteste Neuzugang ist natürlich Marcel Kittel, der unvermeidlich auf seine sagenhaften 5 TdF Etappensiege in 2017 angesprochen wurde, die er nach dem schlechten Jahr 2016 erzielen konnte.

Er sei froh, wieder auf dem Topniveau angelangt zu sein und möchte dies natürlich in 2018 für sein neues Team mit vielen Erfolgen fortsetzen. Jetzt gilt es, das Team und die neuen Kollegen kennenzulernen und die Abläufe und das Rennprogramm festzulegen, wobei ein Tourstart natürlich das Hauptziel sei. Aber auch bei der neuen Deutschlandtour und in vielen anderen Rennen möchte Marcel Kittel erfolgreich sein.

Einen guten Bekannten trifft er in Tony Martin, der letztes Jahr zu Katusha-Alpecin gewechselt war und mit dem Verlauf der Saison 2017 nicht ganz zufrieden war. Dies motiviert ihn umso mehr für 2018, wobei er am Beginn der Saison einige Klassiker bestreiten will, als Höhepunkt Paris-Roubaix.

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Team Sunweb’s Michael Matthews takes over the lead in the TDF points classification

After a great team effort battling for the intermediate sprints and taking two of Team Sunweb’s three stage wins at the Tour de France Michael Matthews (AUS) has taken over the lead in the points classification.

With one goal at the forefront of their mind, Team Sunweb set out to take stage victories at the 2017 edition of the Tour de France. When the opportunity came to take additional points in the green jersey competition, the team rose to the challenge. With strong tactics Team Sunweb positioned Matthews to collect intermediate sprint points wherever they could in order to rebound on a tough deficit. Matthews now leads the classification with a total of 364 points, 160 points ahead of his nearest rival.

After the stage Matthews said: “After getting 50 points yesterday I knew that it was game on. I knew beforehand that I had to be active to get those 20 points today and was aware that even if I did get those points it was still going to be difficult. You never want to see a guy out of a race like this, it’s been such a good battle up to this point and I hope Kittel is ok.”

Team Sunweb’s Tour de France coach Aike Visbeek (NED) added: “We’ve put in a big effort into taking the points at the intermediate sprints to close the gap towards the green jersey. This isn’t the way that we wanted to take the lead after all of the work we had put in as a team for the points. We really put the pressure on and were prepared to fight all the way to Paris for this jersey.”

Buchmann klettert auf Rang 15 der Gesamtwertung auf der zweiten Königsetappe der Tour de France

Mit P. Roglic holte heute ein Fahrer aus der frühen Fluchtgruppe den Sieg auf der 17. Etappe der Tour. Auch Pawel Poljanski schaffte den Sprung in die Gruppe des Tages, fiel am Galibier aber zurück. Emanuel Buchmann kletterte einmal mehr lange Zeit mit den Besten und verbesserte sich am Ende des Tages auf Rang 15 der Gesamtwertung.

Mit dem 2642m hohen Col du Galibier stand auf der heutigen 17. Etappe das Dach der diesjährigen Tour den France auf dem Programm. Auf den 183km zwischen La Mure und Serre Chevalier, musste zuerst ein Berg der 2. Kategorie bewältigt werden, bevor mit dem Croix de Fer, Télégraph und dem Galibier drei berühmte Tour Berge auf das Fahrerfeld warteten.

Für Emanuel Buchmann von BORA – hansgrohe eine der letzten Chancen noch einmal seine Qualitäten in den Bergen auszuspielen, um eventuell den einen oder anderen Rang in der Gesamtwertung gut zu machen. Die Taktik des Teams war daher klar auf Buchmann ausgerichtet, der wenn möglich sein Glück in einer Fluchtgruppe suchen sollte.

Wie jeden Tag entbrannte der Kampf um die Gruppe von Beginn an. Sunweb war wieder sehr aktiv, denn für Matthews ging es bei der Sprintwertung des Tages um das Grüne Trikot der Tour. Nach einem Sturz im Feld, in dem auch M. Kittel verwickelt war, konnte sich bei Rennkilometer 25 eine rund 30 Mann starke Gruppe lösen. Von BORA – hansgrohe war Pawel Poljanski in der Gruppe dabei. Der Vorsprung der Spitze wuchs nun rasch an, und bei der Sprintwertung des Tages, die Matthews für sich entscheiden konnte, betrug der Abstand zwischen Spitze und Feld bereits mehr als 5 Minuten.

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Nach über 200km Flucht fehlen Maciej Bodnar am Ende 242m zum Sieg in Pau

Fast hätten sich die Sprinter zum ersten Mal in diesem Jahr verspekuliert. Früh ging Maciej Bodnar von BORA – hansgrohe heute in eine Fluchtgruppe, 28km vor dem Ziel startete er einen Soloritt, der erst 242m vor dem Ziel endete. Für seine herausragende Leistung wurde Bodnar wenigstens mit der roten Rückennummer für den kämpferischsten Fahrer belohnt.

Die heutige 11. Etappe der Tour de France war die vorerst letzte Gelegenheit für die Sprinter im Feld ihre Schnelligkeit unter Beweis zu stellen, bevor das Peloton die Pyrenäen überqueren muss. Acht Departements waren auf den 203,5 Kilometern zwischen Eymet und Pau zu durchfahren, wobei heute nur eine Berg-, und eine Sprintwertung zu bewältigen war.

Für Rudi Selig, nach seinen Plätzen 9, 7 und 4 also eine weitere Möglichkeit sein erstes Podium an der Tour anzupeilen. Bisher hat der Berliner, der eigentlich als Anfahrer für Peter Sagan vorgesehen war, den Job als Sprinter von BORA – hansgrohe hervorragend übernommen. Daher war ihm auch heute einiges zuzutrauen.

Wie bei allen Flachetappen, löste sich eine Spitzengruppe fast direkt bei Kilometer 0. Drei Fahrer setzten sich vom Feld ab, diesmal mit Maciej Bodnar von BORA – hansgrohe. Das deutsche Team machte sich den Seitenwind zu Beginn der Etappe zunutze, um etwas zu probieren. Mit drei Fahrern war die Spitzengruppe aber recht klein, und im Feld ließen die Mannschaften der Sprinter nichts anbrennen. Der Vorsprung wurde bei rund 4 Minuten von Quickstep und Lotto-Soudal kontrollierten.

Nach der Sprintwertung des Tages verkleinerte sich der Vorsprung der Spitzengruppe rapide, 40 Kilometer vor dem Ziel war es nur mehr eine Minute die Spitze und Feld trennte. Als noch 28km zu fahren waren, attackierte Maciej Bodnar. Der Pole von BORA – hansgrohe versuchte alles, um dem heranbrausenden Feld zu widerstehen. Zum Beginn des Solorittes konnte Bodnar seinen Vorsprung sogar wieder ausbauen. Auf den letzten 10km hatte er immer noch 50 Sekunden Vorsprung, doch im Feld wurde energisch nachgeführt. Dennoch entwickelte sich ein Krimi, der erst 242m vor dem Ziel ein Ende fand, Bodnar wurde doch noch eingeholt, und Kittel holte einmal mehr den Sieg.

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BORA – hansgrohe kämpft weiter um Top Platzierungen, Rudi Selig in Bergerac Vierter

Der Verlust beider Leader in der ersten Woche führt dazu, dass BORA – hansgrohe die taktische Ausrichtung ändern muss. Das Team zeigt aber Moral, und Rudi Selig erkämpft ein weiteres Top Resultat als 4. der 10. Etappe der Tour de France.

Nach seinem schweren Sturz auf der 9. Etappe ist BORA – hansgrohe Leader Rafal Majka heute nicht mehr zur 10. Etappe angetreten. Ein weiterer Rückschlag für BORA – hansgrohe. Das Team wird nun versuchen mit Emanuel Buchmann in den Bergen Akzente zu setzten, bzw. bei den Überstellungsetappen in Fluchtgruppen zu gehen. Ein zweiter Etappensieg ist das oberste Ziel der Mannschaft.

Die heutige 10. Etappe war aber wieder eine Angelegenheit für die Sprinter. Zwischen Périgueux und Bergerac waren 178 durchwegs flache Kilometer zurückzulegen, und ein Massensprint war zu erwarten. Nach seinen Magenproblemen zu Beginn der Tour, rechnete sich Rudi Selig von BORA – hansgrohe heute, nach dem ersten Ruhetag, bessere Chancen aus im Konzert der Sprinter eine Rolle spielen zu können. Bisher konnte sich der deutsche Sprinter schon zweimal in den Top Ten klassieren.

Diesmal konnte sich wieder früh eine Spitzengruppe vom Feld lösen. Zwei Fahrer attackierten direkt bei Kilometer 0, eine kleine Gruppe, die für die Sprinter Teams leicht zu kontrollieren war, weshalb das Duo schnell auf bis zu 5 Minuten weggelassen wurde. Danach kontrollierte das Feld die Ausreißer den ganzen Tag über, auch der deutsche Meister Marcus Burghardt führte an der Spitze des Pelotons für Rudi Selig.


DOWNLOAD | photo credit: ©BORA-hansgrohe / Stiehl Photography

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TdF 2017 – 7. Etappe von Troyes nach Nuits-Saint-George

Bei großer Wärme wurde die Flachetappe über 213km ausgetragen. Der Etappenverlauf war ähnlich wie am Vortag, die obligatorische Fluchtgruppe wurde kurz vor dem Ziel wieder eingeholt.

Danach gab es ein faszinierendes Sprintfinale mit sehr hoher Geschwindigkeit, da auf der Zielgeraden Rückenwind herrschte.


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2 Teams gelang es bis 400 Meter vor dem Ziel ihre Kapitäne in eine optimale Position zu bringen, Quickstep mit Marcel Kittel und Dimension Data mit Edvald Boasson Hagen.

Am besten gelang die Sprintvorbereitung Dimension Data und Hagen konnte seinen Sprint perfekt platzieren, obwohl solche schnellen und flachen Ankünfte eigentlich nicht seine Spezialität sind.


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Rudi Selig kämpft mit den weltbesten Sprintern und belegt Platz 7 in Nuits-Saint-Georges

Mit einer starken Leistung im Finale der 7. Etappe der Tour de France sprintet Rudi Selig auf den 7. Rang. Als einsamer BORA – hansgrohe Kämpfer gegen die Sprintzüge der anderen Mannschaften eine mehr als respektable Leistung. Nach einem heißen Tag im Sattel mit viel Wind, gab es auch heute in der Gesamtwertung keine Veränderungen.

Auch die heutige 7. Etappe der Tour de France war als Flachetappe eingestuft, und damit eine weitere Chance für die Sprinter im Feld. Bevor es am Wochenende wieder in die Berge geht, führten 213,5 Kilometer das Fahrerfeld von Troyes nach Nuits-Saint-Georges. Nur eine einzige Bergwertung der 4. Kategorie erschwerte den Fahrern dabei den Tag, die wie gestern sehr heiß werden sollte.

Nachdem Rudi Selig gestern mit einem ersten Top-Ten Ergebnis an der Tour aufzeigen konnte, wollte der deutsche Sprinter von BORA – hansgrohe auch heute seine Chance auf eine Topplatzierung nutzen. Standardmäßig als letzter Anfahrer für Sagan oder Bennett eingeplant, hat Rudi nach der Disqualifikation von Sagan nun alle Freiheiten.

Wie üblich setzten sich schnell ein paar Fahrer vom Feld ab, um den Tag über das Rennen von der Spitze zu bestimmen. Wobei das Feld, angeführt von den Sprinter Teams, die Situation immer unter Kontrolle hielt. Nach 15 gefahrenen Kilometern lag der Vorsprung der 4 Spitzenfahrer bei 3:45 Minuten, und Quickstep, FDJ, sowie Lotto-Soudal kontrollierten das Feld. Danach pendelte der Abstand zwischen Spitze und Feld den ganzen Tag über zwischen 2 und 3 Minuten.


DOWNLOAD | photo credit: ©BORA-hansgrohe / Stiehl Photography

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TdF 2017 – 2.Etappe Düsseldorf – Lüttich

Die Geschichte der 2. Etappe der TdF 2017 von Düsseldorf nach Lüttich ist schnell erzählt.

Es war der Tag des Marcel Kittel!


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Das Wetter, nun ja, wie am Vortag gab es unterwegs viel Regen, aber zumindest waren der Start in Düseldorf und vor allem die Zielankunft in Lüttich trocken, in Belgien kam sogar kurz die Sonne zum Vorschein und der Zielsprint konnte auf trockener, leicht ansteigender Straße im Gegenwind ausgetragen werden.

Bei Km 0 gab es den Angriff des Tages, eine 4-köpfige Spitzengruppe bestehend aus Taylor Phinney (Cannondale-Drapac), Thomas Boudat (Direct Energie), Laurent Pichon (Fortuneo-Oscaro) und Yoann Offredo (Wanty-Gobert) konnte sich sofort vom Feld lösen.

Die Bergwertungen des Tages konnte sich nach langer Verletzungspause Taylor Phinney sichern, so dass er auf der 3. Etappe das Bergtrikot tragen darf.

Die Sprinterteams Lotto Soudal, Quickstep, FDJ und Katusha ließen aber nie große Zweifel aufkommen, dass der Tag in einem Massensprint enden würde und gewährten den 4 Ausreißern keinen großen Vorsprung.

30km vor dem Ziel, bei rund einer Minute Vorsprung, gab es an der Spitze des Hauptfelds in einer rutschigen Kurve auf nasser Straße einen Massensturz, Reto Hollenstein (Katusha) rutschte das Vorderrad weg und viele große Namen waren von dem Sturz betroffen, allen voran Geraint Thomas, Chris Froome und Romain Bardet, der vor der Etappe bei der Einschreibekontrolle in einem Interview seine hervorragenden Deutsch Kenntnisse anwenden konnte.

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