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Weltmeisterschaften in Cairns, Australien / Vorschau: So gut es geht mit Vollgas

So gut es geht mit Vollgas

Die vier Biker vom Lexware Mountainbike Team sind wohlbehalten in Cairns angekommen und machen vor den 28. Weltmeisterschaften der MTB-Geschichte einen zuversichtlichen Eindruck. Georg Egger und Max Brandl gehören am Freitag im U23-Rennen zum erweiterten Kreis der Medaillenkandidaten, David List und Jannick Zurnieden zeigen vor dem Junioren-Rennen am Donnerstag optimistisch. Eröffnet wird die WM in Australien am Mittwoch mit der Staffel, zu der auch Max Brandl gehört.

Down Under, das war vor der Saison das wichtigste Ziel der Saison für die vier jungen Herren von der MTB-Equipe aus dem Hochschwarzwald. Nicht als Rucksack-Touristen oder Work and Travel. Eher schon Travel and Work.

In Cairns, im Nordosten Australiens, klimatisch den Tropen zugeordnet und am Rande eines Streifens Regenwald liegend, gehen die Mountainbiker ab Mittwoch auf die Jagd nach WM-Edelmetall.

Cairns, das ist Neuland für die vier Lexware-Biker. Die 4,31 Kilometer lange Strecke, die in ihren Singletrail-Passagen durch den Dschungel führt, werden sie erst am Dienstag erstmals unter die Räder nehmen dürfen. Vorher ist sie gesperrt.

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Weltcup-Finale im Val di Sole, Italien: Georg Egger knapp am Podest vorbei

Mit einer starken Leistung hat sich Georg Egger vom Lexware Mountainbike Team beim Weltcup-Finale im Val di Sole zurückgemeldet. Egger belegte Rang vier, während Teamkollege Max Brandl als Siebenter ein solides Resultat verbuchte.

Während Albstadt-Sieger Nadir Colledani vor heimischem, italienischen Publikum schon nach einer Runde auf und davon fuhr, Weltcup-Gesamtsieger Martins Blums aus Lettland an zweiter Stelle alleine unterwegs war, kämpfte Georg Egger gegen Nove-Mesto-Sieger Petter Fagerhaug aus Norwegen und mit dem Dänen Sebastian Carstensen Fini um den dritten Podestplatz.

Eine Tempo-Verschärfung von Egger in der vierten von sechs Runden hängte Carstensen jedoch ab. So kam es zum Duell zwischen dem Biker vom Team aus dem Hochschwarzwald und dem Skandinavier.

In der letzten Runde liefen dann die Attacken. „Am Berg hatte ich das Gefühl genauso stark zu sein, aber im technischen Bereich war Petter etwas besser“, erklärte Egger, wie er den Zweikampf um seinen zweiten Podestplatz in dieser Saison verlor.

In der letzten Runde versuchte Egger den Norweger abzuhängen, doch der blieb dran und spielte dann seinen Vorteil aus. Drei Sekunden vor dem DM-Dritten der Elite aus Obergessertshausen wurde Fagerhaug Dritter. Egger hatte im Ziel einen Rückstand von 1:53 auf Colledani (1:14:34).

„War ganz gut heute“, begann Georg Egger seinen Kommentar. „Klar, Podest wäre schöner gewesen, aber es hat Spaß gemacht.“

Besonders wichtig war ihm, dass er nach der Enttäuschung bei den Europameisterschaften ein Erfolgserlebnis mit zur WM nach Australien mitnehmen konnte. „Es tut gut vor der WM noch mal eine gutes Rennen zu haben. Klar, wäre Podest auch schön gewesen, aber ich bin zufrieden.“

Egger verbesserte sich in der Gesamtwertung noch um drei Positionen auf vier. Doch auch wenn er das Duell gegen den Dritten Fagerhaug gewonnen hätte, zum Platz auf dem Podest hätte es nicht gereicht.

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MTB Worldcup Lenzerheide (SUI): First Worldcup-Podium for Brandl

Max Brandl conquered the U23-Worldcup-Podium in Lenzerheide (Switzerland) for the first time in his career. Georg Egger came in only 20th.

Not many observers expected the young rider to reach these heights that early in his career. Not even Brandl himself. Reaching the top ten was kind of a goal, but the podium was not really on his mind before the weekend. Two months after he broke his radius and one week after his Worldcup-Debut in Andorra this result could not be expected.

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Lexware Mountainbike Team_U23-Weltcup Lenzerheide: „Ich bin wieder ich“: Erstes Weltcup-Podium für Brandl

Max Brandl vom Lexware Mountainbike-Team hat beim U23-Weltcup in Lenzerheide alle überrascht und als Zweiter zum ersten Mal in seiner Karriere eine Podest-Platzierung erzielt. Georg Egger erwischte dagegen keinen guten Tag und wurde nur 20.

Dass der Biker vom Team aus dem Hochschwarzwald so schnell in diese Regionen vordringen würde, das hätte man nicht erwartet. Auch er selbst nicht. Das Ziel Top-Ten war vielleicht als eine Art Minimal-Ziel formuliert, doch mit seinem ersten Weltcup-Podest überhaupt hatte sich Max Brandl gedanklich im Vorfeld nicht befasst. Zumindest noch nicht in Lenzerheide.

Zwei Monate nach seinem Speichenbruch und eine Woche nach seinem Einstieg ins Weltcup-Geschehen in Andorra war das nicht zu erwarten.

„Mein Plan war so schnell wie möglich in die Top Fünf zu fahren und mich dann dort zu halten, so lange es geht.“ Nun, das hat geklappt, sogar mehr als das. In der Anfangsphase hätte er dafür aber mehr investieren müssen als ihm lieb war, bekannte Brandl.

Dass er einerseits am Berg gut dagegen halten konnte und andererseits auf dem technisch anspruchsvollen Terrain immer auf der Höhe war, veranlasste ihm zu einem Satz, mit dem er seine Leistung selbst auf den Punkt brachte.

„Ich bin wieder ich“, sagte er mit Blick auf die Einschränkungen nach dem Armbruch mit einem Grinsen im Gesicht.

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Lexware Mountainbike Team: Weltcup Andorra

Georg Egger verteidigt Gesamt-Rang drei
Mit einem neunten Rang beim dritten U23-Weltcup der Saison in Andorra hat
Georg Egger vom Lexware Mountainbike-Team seine dritte Position in der
Gesamtwertung verteidigt. Max Brandl belegte bei seinem Comeback Rang
15 und Luca Schwarzbauer zeigte sich als 35. verbessert.

So gut wie noch in Albstadt lief es für Georg Egger im Bikepark Vallnord am
Sonntag nicht. An diesem sonnig-windigen Tag auf 1900 Metern Höhe konnte
er diesmal nicht in den Kampf um die Podest-Plätze eingreifen. Der Zweite
vom Weltcup in Albstadt erwischte keinen optimalen Start. Das war nicht der
Höhenlage geschuldet. „Das war einfach so, ich bin nicht besser weg
gekommen“, meinte Egger mit einem Schulter-Zucken.
So musste der Biker vom Team aus dem Hochschwarzwald sich von Position 16
nach einer Runde langsam nach vorne arbeiten. In Runde drei von sechs war
er an achter Stelle angekommen, doch es zeichnete sich da schon ab, dass
er seine Grenze erreicht haben würde. Der Abstand zu Position sieben betrug
da schon 50 Sekunden.
So kämpfte er mit dem Norweger Erik Haegstad um diesen achten Platz und
verlor den Zweikampf. „Platz neun ist okay. In den letzten Jahren hat man
gesehen, dass das hier nicht unbedingt meine Strecke ist. Es hat sich heute
nicht besonders gut angefühlt, aber ich bin letztlich ganz zufrieden“,
kommentierte Egger sein Ergebnis mit den 1:59 Minuten Rückstand auf den
Dänen Simon Andreassen (1:17:14).
Weil in dieser Saison das Klassement dauernd durcheinander gewürfelt wird,
konnte er damit sogar seinen dritten Gesamtrang verteidigen. 19 Punkte
hinter Albstad-Sieger Nadir Colledani aus Italien (143) und 46 hinter dem
neuen Leader Martins Blums aus Lettland geht er am kommenden Sonntag in
Lenzerheide in die vierte Runde.

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