Schlagwort-Archiv: Matthias Bettinger

Team TEXPA-SIMPLON: Soukup mit starkem Finale beim Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald

Der Rothaus Bike Giro versuchte als Nachfolger der Trans-Schwarzwald bei der Streckenführung neue Wege zu gehen und bot den Teilnehmern ein interessantes Format. Zum Auftakt ein Prolog über 16km, eine Etappe mit Start und Ziel an der Rothaus Brauerei und zwei Etappen mit Start und Ziel auf dem Feldberg.
Die Lage der Etappenorte sorgte zudem dafür, dass es direkt nach dem Start zumeist erstmal in eine längere Abfahrt ging, so dass vor allem die Startphase besonders entscheidend war. Die zu vergebenden UCI Punkte und die Strecken-Charakteristik zog erwartungsgemäß viele starke XC-Fahrer in den Schwarzwald, so dass das Tempo durchweg extrem hoch war.

Für Christoph Soukup verlief der Prolog wie geplant. Bei sehr matschigen Bedingungen ging er auf der schnellen Runde kein Risiko ein und fuhr mit einer soliden Leistung auf Platz 13. An Tag zwei hatte er leider Pech mit einem Vorderrad-Defekt, der ihn den Anschluss an die Spitzengruppe kostete. Seine Aufholjagd endete schließlich auf Rang 19. Auf der dritten Etappe lief es dann etwas besser und mit Platz 14 konnte er sich in der Gesamtwertung etwas verbessern. Die letzte Etappe lag ihm dann mit dem schweren Finale hoch zum Herzogenhorn und zum Feldberg am besten. Zwischenzeitlich lag er sogar mit Matthias Bettinger (Lexware) in Führung, nachdem die beiden aus der Spitzengruppe heraus attackiert hatten. Sie wurden zwar wieder eingeholt, aber Soukup hatte am Ende trotzdem noch genug Körner, um mit Platz 10 sein bestes Tagesresultat einzufahren. In der Gesamtwertung schob er sich so noch auf Position 13.

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Rothaus Bike Giro: Fokus auf die Gesamtwertung

Mit vier Fahrern bestreitet das Lexware Mountainbike Team den Rothaus Bike
Giro im Hochschwarzwald. Neben Marathon-Spezialist Matthias Bettinger
wollen auch Vinzent Dorn, Max Brandl und Luca Schwarzbauer beim
Viertages-Event gut aussehen.

Luca Schwarzbauer hat sich zuletzt versucht mit Straßenrennen etwas
aufzubauen, ein Trainingsmittel, das er erst zum zweiten Mal in seiner Karriere
eingesetzt hat. Und er nahm von zwei Etappen des Rems-Murr-Pokals sehr viel
Positives mit.

„Ich war einer der aktivsten Fahrer und lag beim Kriterium auch mal ein paar
Runden in Führung. Natürlich wurde ich als Einzelfahrer vom Feld wieder
geschnappt, aber es hat viel Spaß gemacht“, erzählt Schwarzbauer.
Dieses gute Gefühl will der Nürtinger in die vier Tage beim Bike Giro
mitnehmen, der am Donnerstag in Grafenhausen-Rothaus mit einem 19
Kilometer langen Zeitfahren beginnt.

„Ich hoffe, wieder Vollgas fahren zu können. Besonders der Prolog müsste mir
liegen“, sagt Schwarzbauer. Ein wenig schielt er bei dem S2 dotierten
Etappenrennen auch auf Weltranglistenpunkte. „Ich lege insgesamt den
Fokus auf die Gesamtwertung und will schauen, dass ich in den richtigen
Gruppen mit dabei bin“, so Schwarzbauer.

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Lexware Mountainbike Team_Marathon-WM in Singen: Matthias Bettinger kämpft im Blindflug

Lexware Mountainbiker Matthias Bettinger hat die Marathon-Weltmeisterschaften in Singen auf Rang 84 abgeschlossen. Der Breitnauer kämpfte mit der hochklassigen Konkurrenz und den staubigen Bedingungen.

„Es war staubig und hart“, war Matthias Bettingers erster Kommentar nach den 98 Kilometern im Hegau, ein wenig sarkastisch. „In den Abfahrten hast du zum Teil null gesehen. Der Blindflug war dann ganz schön spannend.“

Nun, den Blindflug hat er überstanden, der Lexware Marathon-Spezialist. Und seinen zweiten WM-Einsatz als 84. im 180 Fahrer starken Feld mit 24:16 Minuten Rückstand auf den neuen Weltmeister Alban Lakata (3:17:25 Stunden) beendet.

„Es ist halt eine WM, da fahren keine Schlechten“, meinte er süffisant zu seinem Resultat. Er hatte aus einer hinteren Startposition in der Startphase mit dem einen oder anderen Stau zu kämpfen. „Aber ich habe auch nicht meinen besten Tag erwischt“, so Bettinger. „Aber das passt schon. Für meine Ausgangslage ist das in Ordnung, da war nicht mehr drin.“

Bester Deutscher war der nationale Titelträger Markus Kaufmann als Elfter (+4:40).

Zusätzliche Infos zum Lexware-Team finden sie unter www.lexware-mountainbike-team.de

Marathon-WM in Singen / Vorschau: Zweite WM-Teilnahme für Matthias Bettinger

Darauf freut sich Lexware Mountainbiker Matthias Bettinger ganz besonders: Am Sonntag bestreitet der Breitnauer zum zweiten Mal in seiner Karriere eine Marathon-Weltmeisterschaft und dass sie in Singen am Hohentwiel stattfindet macht den Start zusätzlich zu einem Highlight.

Mit der direkten Qualifikation hat es für Matthias Bettinger nicht hingehauen, dafür fehlen dem berufstätigen Kaufmann einfach die Urlaubstage. Er hatte nur einen Versuch um bei einem Rennen der UCI Marathon Serie ein Top-20-Ergebnis einzufahren und der ging auf Elba daneben.

„Da war das Rennen einfach ein wenig zu kurz. Ich habe zwar ständig Positionen gut gemacht, aber es hat halt nicht ganz gereicht“, erklärt Bettinger.

Doch der 33-Jährige DM-Vierte von 2015 hat beim Bund Deutscher Radfahrer so viel Kredit, dass er einer von sechs Fahrern ist, die ohne Qualifikation nominiert wurden.

„Das freut mich ungemein. Eine Heim-WM ist schon was sehr Besonderes.“ Im Nationaltrikot vor dem eigenen Publikum an den Start zu gehen, macht den sympathischen Hochschwarzwälder stolz. Er erwartet auch einige Freunde und Fans an der Strecke.

Es ist nach 2011 erst zum zweiten Mal, dass Bettinger eine WM bestreitet. Dass ihm das Profil mit den kurzen Anstiegen nicht liegt, das nimmt er halt so hin. „Die Strecke ist sehr unrhythmisch und es wird taktisch gefahren. Das ist beides nicht so meins. Aber ich werde natürlich alles geben, um ein gutes Resultat heraus zu fahren“, sagt Bettinger.

188 Fahrer sind für die zwei 49-Kilometer-Runden im Hegau gemeldet, Bettinger trägt die Startnummer 140. Da wird es schon schwer erst mal unter die besten 100 zu fahren.

„Meine Beine waren eigentlich auch beim Ultra Bike nicht so schlecht und bei der guten Besetzung war das Ergebnis ja auch nicht ohne. Dass ich in der Fünfter-Gruppe mit Leuten wie Milatz und Käß mitfahren konnte, das war schon cool. Es hat nur hinten raus nicht gereicht. Aber in Singen sind es ja auch ein paar Kilometer weniger“, meint Bettinger lachend.

Start ist für die Herren um 10.20 Uhr.

Zusätzliche Infos zum Lexware-Team finden sie unter www.lexware-mountainbike-team.de

Lexware Mountainbike Team_Ultra Bike Kirchzarten_Vorschau

Black Forest Ultra Bike in Kirchzarten / Vorschau

Podest ansteuern und Wurzeln pflegen

Matthias Bettinger vom Lexware Mountainbike Team geht hochmotiviert in den Black Forest Ultra Bike-Marathon in Kirchzarten. Beim Heim-Event der Hochschwarzwälder Equipe gehen alle verfügbaren Biker auf verschiedenen Strecken an den Start.

Für Matthias Bettinger gibt es kaum ein bedeutenderes Rennen als den Ultra-Bike. Er kennt die 117 Kilometer wie seine Westentasche, er hat ihn 2012 gewonnen und es ist DAS Heim-Event für sein Lexware Mountainbike Team.

„Ich freue mich wie jedes Jahr“, sagt Bettinger. Es ist längst nicht zur Routine geworden.

Und weil er sich in den vergangenen Wochen sehr gut gefühlt hat, traut sich Bettinger auch einiges zu. „Ich werde das Podest ansteuern“, erklärt der Breitnauer. Dabei hat es der zu hundert Prozent Berufstätige allerdings mit Profis wie Moritz Milatz und Jochen Käß zu tun. Und dem Marathon-DM-Dritten Peter Hermann.

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Team TEXPA-SIMPLON: Annette Griner ist auch in Bad Wildbad nicht zu stoppen

Als Vorjahres Siegerin der Langstrecke (81 km, 1800hm) ging Annette Griner natürlich als Favoritin ins Rennen. Davon ließ sie sich aber nicht nervös machen und zog einfach ihr Tempo durch. Bereits am ersten Anstieg konnte ihr niemand folgen und schnell hatte sie ihre Konkurrentinnen distanziert. Trotzdem drückte sie weiter ordentlich aufs Gas und vergörßerte ihren Vorsprung kontinuierlich. Bis zum Ende summierte sich ihr Zeitpolster auf 7 min, so dass sie die letzte Abfahrt gelassen anging und ihren dritten Sieg in Folge genießen konnte.

Uwe Hardter stieg bereits am Samstag ins Rennwochende ein und fuhr in Obermarchtal nach einem knappen Sprint Finish auf Platz zwei. Daher ging er nicht ganz frisch auf die Langdistanz in Bad Wildbad. Mit etwas müden Beinen lief es vom Start weg etwas zäh, aber da das Tempo an der Spitze zwischendurch etwas rausgenommen wurde, konnte er sich bis Kilometer 60 in der zehnköpfigen Spitzengruppe halten. Als diese dann durch die ersten Attacken zerfiel lag er mit einem Konkurrenten auf Platz 5 und 6. In der Schlussabfahrt wurde er leider durch überrundete Fahrer mehrmals aufgehalten und konnte nicht mehr um die bessere Platzierung kämpfen. Platz 6 ging für das zweite Rennen in zwei Tagen jedoch in Ordnung.

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Rye Bike-Festival Oslo: Torben Drach fährt gegen die Uhr und holt Punkte

Lexware Mountainbiker Torben Drach hat beim dreitägigen Rye Bike-Festival in Oslo Platz 19 belegt und wertvolle Weltranglistenpunkte mitgenommen. Lina Riesterer und Ian Millenium sorgten für Siege beim Tälercup.

Leicht enttäuscht wirkte Torben Drach nach drei Tagen in Norwegen schon. Nicht weil er mit seiner Leistung im Elite-Feld nicht zufrieden war, sondern weil ihm die letzte Etappe, ein Short Track-Rennen ein noch besseres Resultat verwehrte. Dort erwischte er einen sehr guten Start, doch nach gerade mal 200 Metern rutschte ihm die Kette herunter, so dass er als Letzter die Verfolgung aufnehmen musste.

„Ich bin da ein Rennen gegen die Uhr gefahren, weil ich meinen 18. Platz in der Gesamtwertung nicht verlieren wollte“, berichtet Drach. Bis auf Rang 26 reichte es noch nach vorne. „Ich habe mich besser gefühlt als die letzten Tage und bin ein paar sehr schnelle Runden gefahren.“ Anstatt sich vielleicht noch zu verbessern, verlor er allerdings eine Position, so dass er am Ende als 19. das Gesamtklassement abschloss.

Immerhin: dafür gab es in dem Wettbewerb der Kategorie S1 18 Weltranglistenpunkte. Und: „Es war richtig Training für mich. Ich habe mich allein in der kurzen Zeit wieder sehr steigern können“, erklärte Drach.

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Bundesliga at BiketheRock Heubach: Brandl triumphs in classic Race

Max Brandl of Team Lexware Mountainbiking was able to win the U23 race of the Bundesliga Classic BiketheRock, Georg Egger finished 6th. Junior Rider David List just missed the Victory and finished second.

„I didn’t want to come in Second for the third time in a row“, Brandl commented his result after having won the finish over Milan Vader from the Netherlands. In the second lap, Brandl was some 15 seconds behind Vader and Jack Compton from New Zealand after a 1.2 kilometer Downhill. „I made two stupid mistakes and had to re-adjust my handle bar“ Brandl explained. But one lap later, Brandl was already back in touch with the leaders. And during the following 4,06 kilometer lap, the student from Freiburg attacked his opponents. Brandl: „I didn’t expect to really be able to escape, but I wanted to give it a try.“ On the rather flat part of the course, Vader and Brandl were reducing the pace, which allowed Wout Alleman to catch-up. Entering the final lap, Alleman did not succeed, when trying to escape. Brandl was more successful. He attakced just before the Downhill and reached the Singletrail first. „I wanted to be on the safe side and let nobody pass“, Brandl explained his thoughts. This worked out and the 19-year-old passed the finish line first in 1:12:16.

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MTB BUNDESLIGA INTERNATIONAL: DIE CROSS COUNTRY-SERIE in DEUTSCHLAND: BL17 BiketheRock Heubach 2017

PREMIEREN-SIEGE
FÜR SPITZ UND FLÜCKIGER
Sabine Spitz aus Murg-Niederhof und der Schweizer Mathias Flückiger haben bei der 17. Auflage des BiketheRock-Festivals in Heubach den Auftakt zur MTB-Bundesliga International gewonnen. Spitz war vor der Ukrainerin Yana Belomoina und Weltmeisterin Annika Langvad aus Dänemark erfolgreich, Mathias Flückiger dominierte vor dem Franzosen Jordan Sarrou und Florian Vogel, ebenfalls aus der Schweiz. In der U23 gab es durch Max Brandl einen deutschen Sieg.

30. APRIL 2017

mtb-bundesliga.net

FOTO-GALLERY 2017

Von der ersten bis zur sechsten und letzten Runde beherrschte Mathias Flückiger das Rennen. Bereits als es zum ersten Mal den 2,2 Kilometer langen Anstieg hinauf ging, riss er mit Florian Vogel am Hinterrad eine Lücke zur Konkurrenz. Dabei hatte er, als einer der wenigen aus der Spitzengruppe auf dem Full-Suspension unterwegs, das Tempo nur kontrollieren wollen.

„Ich dachte, die anderen sind in diesen steilen Stellen sicher stärker. Aber oben habe ich dann registriert, dass nur Florian noch dran war“, erzählte Mathias Flückiger. Sein Schweizer Landsmann Florian Vogel zollte Anerkennung: „Mathias war eine Klasse für sich, ich habe schon in der ersten Runde gemerkt, dass ich meinen eigenen Rhythmus fahren muss.“

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Bundesliga Heubach: Brandl und Egger wollen aufs Podium

Das Lexware Mountainbike Team kreuzt am Sonntag beim Klassiker BiketheRock die Klingen mit internationaler Konkurrenz. Max Brandl und Georg Egger zeigen sich vor dem Bundesliga-Auftakt in Heubach zuversichtlich, die Junioren David List und Jannick Zurnieden stehen nicht unter Druck. Dagegen versucht Matthias Bettinger am Sonntag in Houffalize das WM-Ticket zu ergattern.

Mit dem Bundesliga-Rennen in Heubach nimmt die Saison für Max Brandl so richtig Fahrt auf. Der Freiburger Student mag den Kurs mit dem langen Anstieg und der fast genauso langen Abfahrt. „Top Drei wäre gut“, sagt Brandl, der 2016 dort schon Zweiter war. „Ich komme aus einer Ruhe-Woche und bin vielleicht nicht so spritzig. Aber es ist mein Kurs.“ Auf dem Spritzigkeit aber auch nicht ganz so bedeutend ist.

Max Brandl ist bis dato sehr gut in seine zweite U23-Saison gestartet. Eine, die er mit gewissen Hoffnungen verbindet. Brandl hat sein Biologie-Studium etwas zurückgefahren „und den Fokus von der Uni auf den Sport verlagert“, wie er sagt.

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