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Felix Engelhardt gewinnt bayerische Bergmeisterschaften in Schweinlang, Teamkollege Sven Zurawski wird Sechster beim ÖRV Cup in Langkampfen

Felix Engelhardt gewinnt bayerische Bergmeisterschaften in Schweinlang, Teamkollege Sven Zurawski wird Sechster beim ÖRV Cup in Langkampfen.

Am Samstag, den 14. April fanden die bayerischen Bergmeisterschaften in Schweinlang statt. Um die Mittagszeit wurde das 54km lange Rennen mit gesamt 760 Höhenmeter bei strahlendem Sonnenschein gestartet. Bis auf Leslie Lührs, der leider verletzungsbedingt aussetzen musste, gingen alle Team Auto Eder Bayern Fahrer an den Start, jedoch für ihre jeweiligen Vereine. In der ersten Runde attackierte Felix und versuchte das Feld zu zerkleinern, was sich jedoch schwierig gestaltete. Als das Rennen zum ersten Mal am letzten Berg ankam, attackierte ein Fahrer und es bildete sich eine kleine Spitzengruppe. Im Laufe des Rennens verschärfte sich das Tempo, doch Felix und Kilian Steigner konnten mithalten und befanden sich in der dreiköpfigen Spitzengruppe. Nach einigen Kilometern musste Kilian jedoch an Tempo rausnehmen und es blieb nur mehr das Duo mit Felix an der Spitze des Rennens. Felix taktierte, attackierte vor dem Schlussanstieg und setzte sich zwei Runden vor Ziel solo ab und konnte den Sieg für sich entscheiden. Nach mehr als einer Minute kam der Zweitplatzierte ins Ziel, dahinter Sven Zurawski. Dahinter kam die erste größere Verfolgergruppe mit Bastian, Kilian Steigner, Kilian Rietzler sowie Michael.

Im Ziel meinte Felix glücklich, „Mit dem Rennen bin ich sehr zufrieden, da ich mir vorgenommen hatte zu gewinnen. Dass mir das mit einer Solo Attacke gelungen ist, reut mich umso mehr und ist nach den letzten Rennen, die nicht immer so liefen, eine Bestätigung, dass meine Form doch schon sehr gut ist. Auch die Leistung des gesamten Teams würde ich als sehr gut beschreiben, da es ein sehr schweres Rennen ist, auch dadurch bedingt, dass es so kurz ist und damit hochintensiv.“

Nach den bayerischen Bergmeisterschaften bestritt das Team den ÖRV Cup in Langkampfen. Es warteten 25 Runden zu 3,8km auf die Fahrer. An den Start gingen vom Team aus Bayern Kilian Steigner, Kilian Rietzler, Michael Peter, Bastian Frick und Sven Zurawski.
Bei trockenem und angenehmem Wetter startete das Feld in das 95km lange Rennen. Gleich zu Beginn wurde das Rennen von vielen Fluchtversuchen geprägt, bei denen auch die Team Auto Eder Bayern Fahrer Kilian, Bastian und Kilian Steigner aktiv beteiligt waren. Jedoch war kein Versuch wirklich erfolgreich. Nach circa 40km im Rennen stürzte Kilian Steigner, konnte aber wieder ins Feld aufschließen und trug keine Verletzungen davon. Danach versuchte Sven sein Glück und konnte sich mit fünf weiteren Fahrern vom Feld distanzieren. Die Fluchtgruppe hat gut zusammengearbeitet und konnte eine Lücke von mehr als einer Minute öffnen. Im Zielsprint sah sich Sven mit einigen Sprintern und landete auf Platz 6. Teamkollege Bastian wurde im Sprint aus der ersten Verfolgergruppe Zehnter. Svens Fazit nach dem Rennen, „Ich bin mit dem Rennen zufrieden, bis auf den Sprint, da ich jedoch die Gruppe gestartet habe, bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, auch wenn das Rennen durch die kurzen steilen Anstiege hart war.“

Team Auto Eder Bayern am Osterwochenende im Renneinsatz

Am Ostersonntag sind Sven Zurawski, Kilian Rietzler, Bastian Frick, Linus Rosner, Michael Peter und Felix Engelhardt beim UCI 1.1 Rennen GP Bob Jungels gestartet. Als Trainer und sportlicher Leiter war dieses Mal Andreas Hartmann dabei. Der Startschuss zum Eintagesrennen erfolgte um 14Uhr, neben dem Team Auto Eder Bayern waren auch zwei weitere deutsche Mannschaften, wie auch Teams aus Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Luxemburg und Großbritannien am Start. Die Strecke war ein welliger Rundkurs mit 11,9km, den es elfmal zu fahren galt. Bei durchschnittlich 2 Grad und Regen setzten sich die 160 Fahrer in Bewegung.

Unmittelbar nach dem Startschuss setzte sich die Fluchtgruppe des Tages zusammen, die sich über die erste Runde auf 26 Mann vergrößerte. Einer der Fahrer in dieser Spitzengruppe war Felix Engelhardt, seine Teamkollegen waren im Hauptfeld in hinterer Position und konnten leider der Attacke nicht folgen. Als es nach der ersten Runde zu einem Sturz im Peloton kam, wurde dieses noch einmal geteilt und es entstanden große Lücken. An der Spitze des Rennens harmonierte die Gruppe nicht miteinander, und so kam es immer wieder zu Attacken. Der Team Auto Eder Bayern Fahrer Engelhardt konnte mit einem weiteren Fahrer attackieren und in die neu formierte Spitzengruppe aufschließen.
Zusammen mit sechs weiteren Fahrern machten sie sich auf den Weg, doch 30km vor dem Ziel tätigte Marius Mayerhofer den entscheidenden Angriff, setzte sich solo ab und holte sich den Sieg.
Im Finale musste Felix allerdings auf dem letzten Kilometer abreißen lassen und wurde Siebter. Insgesamt kamen nur 28. Fahrer ins Ziel, leider kein weiterer Fahrer aus dem bayerischen Team.
Die meisten wurden aus dem Rennen genommen, da sie zu weit zurücklagen oder wie Bastian und Linus von Defekten und Stürzen heimgesucht worden waren und daher das Rennen vorzeitig beenden mussten.

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