Schlagwort-Archiv: Moreno de Pauw

SIX DAY BERLIN präsentiert Star-Besetzung – Lampater/Kalz gegen De Ketele/De Pauw als Top-Duell

Olympia-Sieger, Weltmeister, nationale Champions: Fünf Wochen vor Rennbeginn steht die offizielle Teilnehmerliste für SIX DAY BERLIN fest. Wie versprochen präsentieren die Veranstalter der britischen Madison Group ein absolutes internationales Spitzenfeld, das das Berliner Sechstagerennen zum Höhepunkt der internationalen SIX DAY SERIE macht. „Wir werden Weltklasse-Athleten wie Kenny De Ketele, Moreno De Pauw, Leif Lampater oder Marcel Kalz am Start sehen“, freut sich Valts Miltovics, Chef-Organisator von SIX DAY BERLIN.

De Ketele/De Pauw gegen Lampater/Kalz – bereits bei SIX DAY AMSTERDAM im Dezember war es dieses Duell, das die Zuschauer im Velodrom und vor den TV-Bildschirmen fesselte – damals mit dem besseren Ende für die Belgier. Das deutsche Duo will bei seinem Heimrennen nun alles daran setzen, De Ketele und De Pauw herauszufordern. „Nach Amsterdam ist das Podium realistisch“, gibt sich Kalz zuversichtlich. Er und Lampater sind eines von insgesamt vier deutschen Teams: Auch das Zweier-Gespann um Christian Grasmann und Maximilian Beyer könnte für eine Überraschung sorgen, genauso wie die Zweier-Mannschaften um Theo Reinhardt und Domenic Weinstein, sowie Henning Bommel und Sebastian Schmiedel. Für Österreich starten Andreas Müller und Andreas Graf.

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Six Day Berlin Pressemitteilung: Six Day Amsterdam beginnt am Dienstag

Die schnellsten Sechstagerennfahrer der Welt in einer Rennserie – nach dem furiosen Auftakt beim SIX DAY LONDON geht die erstmals in diesem Winter veranstaltete SIX DAY SERIE beim SIX DAY AMSTERDAM in die zweite Runde. Von Dienstag bis Sonntag wird im Velodrom der niederländischen Hauptstadt Bahnradsport der Extraklasse geboten. Neben den vielen internationalen Spitzenathleten wie dem belgischen Duo Kenny de Ketele und Moreno de Pauw sind dabei auch zahlreiche deutsche Stars am Start – allen voran die Viertplatzierten des SIX DAY LONDON, Leif Lampater und Marcel Kalz. „Wir wollen wichtige Punkte für die Gesamtwertung der Serie machen. Mal sehen, ob wir vielleicht sogar das Podium anpeilen können“, sagt Kalz, mehrfacher deutscher Meister und Sechstagesieger.

Angreifen wollen auch Christian Grasmann und Maximilian Beyer. Das zweite deutsche Duo fuhr sich bereits beim SIX DAY LONDON mit einer rasanten Aufholjagd in die Herzen der Fans – mit Rang zwölf verpasste man die Top Ten am Ende nur knapp. „Weil es dort jeden Tag besser lief, hoffe ich, dass wir uns jetzt auch von Rennen zu Rennen steigern werden“, erklärt Beyer. Mit 22 Jahren zählt er zu den jüngsten Startern bei der SIX DAY SERIE. „Aber auch hier gilt: Ich lerne von Rennen zu Rennen dazu.“

Die größten Chancen auf schwarz-rot-goldene Siege im Velodrom Amsterdam besitzen die deutschen Sprinter. Joachim Eilers und Maximilian Levy feierten bereits beim SIX DAY LONDON einen überlegenen Doppelsieg – in Amsterdam wollen sie nun an diese Leistung anknüpfen. „Das wird eine besondere Herausforderung, da die mit 200 Metern Länge sehr kurze Bahn in Amsterdam eine andere Charakteristik hat. Aber natürlich würde ich sehr gerne an meinen Erfolg von London anknüpfen“, erklärt der amtierende Keirin-Weltmeister Eilers.

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Publikumsliebling Andreas Müller startet im Velodrom


Berliner Urgestein tritt gemeinsam mit dem österreichischen Vize-Weltmeister Andreas Graf an der Landsberger Allee in die Pedale.

Berlin, 6. Oktober 2016. Nach der Zusage der beiden Titelverteidiger Kenny de Ketele und Moreno de Pauw können die Organisatoren des Six Day Berlin (19.-24. Januar 2017) nun die Verpflichtung von dem Berliner Publikumsliebling Andreas Müller und Vize-Weltmeister Andreas Graf aus Österreich bekannt geben.

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De Ketele/De Pauw gewinnen 105. Berliner Sechstagerennen

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Kenny De Ketele und Moreno De Pauw gewinnen 105. Berliner Sechstagerennen

Berlin, 3. Februar 2016. Kenny de Ketele und Moreno de Pauw haben die 105. Auflage des Berliner Sechstagerennens gewonnen und damit ihren zweiten Sechstage-Sieg nach London eingefahren. Mit einer Runde Vorsprung verwies das belgische Duo die Lokalmatadoren Roger Kluge und Marcel Kalz am späten Dienstagabend im Berliner Velodrom auf Platz zwei. Mit zwei Runden Rückstand fuhren Yoeri Havik und Nick Stöpler aus den Niederlanden auf Rang drei.

Kluge/Kalz waren mit zwei Runden Rückstand in die einstündige Final-Jagd gegangen. Nach einem erfolgreichen Rundengewinn hatten sie nur noch eine Runde Rückstand zu den Führenden De Ketele/De Pauw. Ein zweiter Angriff 17 Runden vor Schluss war jedoch ohne Erfolg, Kluge/Kalz konnten keine weitere Runde herausholen und mussten sich so Kenny de Ketele und Moreno de Pauw geschlagen geben. „Wir mussten ganz schön darum kämpfen, unsere Führung zu verteidigen“, sagte De Ketele bei der Siegerehrung. „Roger und Marcel haben es uns nicht einfach gemacht und uns ordentlich Schmerzen in den Beinen bereitet. Es waren tolle sechs Tage und wir freuen uns sehr, hier gewonnen zu haben.“

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105. Berliner Sechstagerennen gestartet

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Niederländer Yoeri Havik und Nick Stöpler nach erster Nacht vorn +++ 11.200 Zuschauer sehen spannenden Wettkämpfe im Berliner Velodrom

Berlin, 29. Januar 2016. Berlins Innensenator Frank Henkel hat am Donnerstabend das 105. Berliner Sechstagerennen eröffnet. Gemeinsam mit Geschäftsführer Mark Darbon sowie Katrin Kasten und Frank Schwanebeck – zwei zufällig ausgewählte und treue Zuschauer der Sixdays – gab der Senator für Sport und Inneres des Landes Berlin vor 11.200 Zuschauern den offiziellen Startschuss für das sechstägige Event im Velodrom an der Landsberger Allee.

„Mit dem Startschuss wollten wir unseren treuen Zuschauern, die die Sixdays im Velodrom nun zum 20. Mal mitverfolgen, etwas zurückgeben. Jahr für Jahr sorgen sie für eine unvergleichbare Atmosphäre. Wir haben einen ereignisreichen Eröffnungstag erlebt und freuen uns auf die nächsten fünf Tage mit spannenden Wettkämpfen vor unserem tollen Berliner Publikum“, so Sixdays-Vermarkter Reiner Schnorfeil.

Die Niederländer Yoeri Havik und Nick Stöpler sind die ersten Führenden des 105. Berliner Sechstagerennens. Damit liegt gleich eine Mannschaft an der Spitze, die zu den Topfavoriten gehört. Havik/Stöpler konnten bisher 53 Punkte sammeln. Auf Rang zwei folgen die London-Sieger Kenny de Ketele und Moreno de Pauw (43 Punkte), Dritte sind derzeit die Briten Germain Burton/Mark Stewart (41). Die ersten sechs Teams liegen alle in einer Runde.

Bei den Sprintern hat Robert Förstemann seine Ambitionen auf den Gesamtsieg beim Wolfram Champions Sprint unterstrichen. Nach seinem Sieg im Rundenrekordfahren, Platz zwei im Sprint und Platz drei im Keirin führt der gebürtige Geraer, der inzwischen in Berlin wohnt, mit 15 Punkten vor seinem Nationalmannschaftskollegen Erik Balzer (14 Punkte). Auf Rang drei liegt der polnische Nationalfahrer Damian Zielinski (13 Punkte).

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Sixdays Bremen Starterfelder der einzelnen Wettbewerbe Stand 12.01.2015

Bremen 2016 – Sixdays bis zum Anschlag

Nirgendwo sonst gibt es ein solch geballtes sportliches Programm auf einer Sechstage-Bahn wie vom 14. bis 19. Januar 2016 in der ÖVB-Arena Bremen: „Der Sport steht bei uns immer im Mittelpunkt“, unterstreicht der Sportliche Leiter Erik Weispfennig auch im vierten Jahr seines Engagements in Bremen seine Philosophie.
In der Tat: In diesem Jahr gibt es Sixdays bis zum Anschlag. „Viel mehr geht wirklich nicht“, sagt auch Weispfennig im Hinblick auf das prall gefüllte Sportprogramm. Allen Aktiven auf der Bahn wird alles abverlangt. Nicht nur die Zahl von über 100 Sportlerinnen und Sportler ist imposant – die Teilnehmer des Jedermann-Rennens DEIN RENNEN nicht einmal mitgezählt – auch die Zahl der einzelnen Wettbewerbe sucht ihresgleichen. Über 110 Programmpunkten stehen im Zeitplan – nicht nur Schwerstarbeit für die Punkt- und Wertungsrichter. Zum Vergleich: Das heute in Rotterdam zu Ende gehende Sechstagerennen bietet dem Publikum „nur“ 78 Programmpunkte.
Anders als in Bremen gibt es dort auch „nur“ Wettbewerbe für die Profis, den U-23-Cup und die Sprinter. In der ÖVB-Arena kommen noch zusätzlich U-19-Nachwuchswettbewerbe und die Frauen mit kompletten Starterfeldern hinzu. Platz wird auch im Paracycling den Behinderten-Sportlern eingeräumt. Und dann steht erstmals DEIN RENNEN an mit jeweils sechs Frauen und Männern, die sich Rennrunden auf der 166,66-Meter-Bahn zutrauen. Auch am Tag der Schulen am Montagvormittag gibt es ebenfalls Rennen. Nimmt man dann noch die Show-Blöcke von Freitag bis Montag dazu, steht vom Einlass bis zum Schluss ein Nonstop-Event in der Halle an. anderen Hallen noch weitergefeiert werden kann, versteht sich am Rande.

Was den sportlichen Rahmen betrifft, gibt es für die Profis eine Neuerung: Erstmals müssen sie ein Australisches Ausscheidungs-fahren bestreiten. „Anders als in normalen Ausscheidungsfahren scheidet nicht der letzte Fahrer aus, sondern der jeweilige Spurtgewinner ist Sieger, verlässt die Bahn und darf sich ausruhen – so lange, bis nur noch zwei Fahrer auf der Bahn sind, die dann die längste Distanz zu bewältigen haben. Da wird jeder versuchen, so schnell wie möglich in die Koje zu kommen“, erläutert Erik Weispfennig.

Nicht ganz sorgenfrei ist der Sportliche Leiter im Vorfeld geblieben. Zunächst meldete sich der Amerikaner Alois Kankovsky per E-Mail krank ab. Für ihn wurde der Tscheche Alois Kankovsky verpflichtet, der mehr als nur Ersatz ist. In Rotterdam stürzte schon am ersten Abend Vojtech Hacecky und brach sich das Schlüsselbein. Sein tschechischer Landsmann Jan Kraus war dank der guten Vernetzung von Weispfennig schnell als Ersatzfahrer verpflichtet. Auch bei den Damen und im U-23-Feld gab es zwei kleinere Änderungen im Fahrerfeld. „Sowas kann zwar immer mal passieren, aber ich hoffe doch sehr, dass jetzt Schluss ist mit Hiobsbotschaften“, drückt Weispfennig allen Protagonisten von Rotterdam die Daumen.

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