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Julian Schelb unterbricht Karriere als Bikeprofi

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Als Julian Schelb auf die Saison 2014 hin zum MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM stieß, galt der junge Schwarzwälder als eines der meist versprechenden Talente in Deutschlands Mountainbike-Rennsport. Schließlich war Schelb im Herbst 2013 an den U23-Weltmeisterschaften im Crosscountry das Kunststück gelungen, nach einem heftigen Sturz gleich nach dem Start und einer packenden Aufholjagd die Silbermedaille zu gewinnen. Zudem hatte Julian Schelb noch immer ein Jahr in der U23-Kategorie vor sich. Aber seinen größten Erfolg im Jahr 2014 erzielte Schelb nicht an Titelkämpfen, sondern beim Eliminator-Weltcuprennen im australischen Cairns: Bei strömendem Regen fuhr Schelb bis ins Halbfinale vor und sicherte sich schließlich im kleinen Finale mit Rang 5 den letzten Platz auf dem Podium.

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An diesen Erfolg konnte Julian Schelb aber in der Folge nicht anknüpfen. Der Grund dafür waren hartnäckige Pollenallergien, die Schelb vor allem im Frühjahr und Sommer heftig zu schaffen machten. Insbesondere die Funktion der Atemwege litt unter seiner Allergie – eine denkbar schlechte Ausgangslage für einen Ausdauersportler. Darum konnte Schelb weder 2014 noch 2015 Leistungen abliefern, die seinem Potential entsprachen. Das MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM bot ihm dennoch einen weiteren Vertrag für das Jahr 2016 an, und Julian Schelb setzte vom Trainer über die Ernährung bis zum Wohnort auf lauter Neuerungen und Umstellungen in der Hoffnung, damit seine Allergieprobleme in den Griff zu bekommen. Doch leider zeichnete sich auch dieses Frühjahr wieder ab, dass ihm das nicht gelungen war.

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Daher hat Julian Schelb in einem Gespräch mit MERIDA-Sportmarketingchef Andreas Rottler selbst um die Auflösung seines Vertrages per 31. Mai 2016 gebeten. Schelb will seine Karriere unterbrechen und sich auf sein Studium der Volkswirtschaftslehre konzentrieren. Das MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM bedauert, künftig auf so einen talentierten Fahrer verzichten zu müssen. Dies ist nicht nur sportlich, sondern auch menschlich ein Verlust, weil Julian mit seiner positiven Persönlichkeit sehr gut zum Team gepasst hat. Für sein Studium wünscht ihm das Team auf jeden Fall alles Gute.

Team-Website: www.team-multivan-merida.com

Zwei Podiumsplätze in Gränichen

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Nach den beiden Rennen in Albstadt und la Bresse legt der Crosscountry-Worldcup eine Pause ein. Darum traten mit Gunn-Rita Dahle Flesjå und Thomas Litscher zwei Athleten vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM beim Rennen des Swiss Bike Cup in Gränichen an. Gegen starke Konkurrenz fuhr Dahle Flesjå auf Rang 3, während sich Litscher über Rang 5 freuen durfte.
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Als nationale Crosscountry-Rennserie der Schweiz zieht der Swiss Bike Cup immer wieder hochwertige Starterfelder an. Und zudem werden hier selektive Strecken geboten, die sich vor denjenigen im Worldcup nicht zu verstecken brauchen. Darum lasen sich auch die Startlisten für das in der HC-Kategorie geführte Rennen in Gränichen wie ein Who-is-Who des Crosscountry-Sports. Aus der Sicht vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM waren Gunn-Rita Dahle Flesjå und Thomas Litscher am Start. Sie bekamen es mit sehr unterschiedlichen, aber für beide schwierigen Bedingungen zu tun. Während die Passagen in der Kiesgrube von Gränichen dem regenreichen Monat Mai gut Stand hielten, verwandelten sich die Wiesenpassagen in Schlammbäder.

Als die Frauen am Sonntagmorgen ins Rennen geschickt wurden, schien die Sonne. Der Rundkurs in Gränichen war stellenweise aber von den Regenfällen der Vorwoche aufgeweicht, und der trocknende Schlamm haftete an den Reifen und den Bikes. Gunn-Rita Dahle Flesjå startete etwas langsam und verlor so auf der ersten von fünf Runden den Anschluss an drei Schweizerinnen. In der Folge vermochte die Norwegerin aufzudrehen und sich auf Rang Drei vorzuschieben. „Die vergangene Woche im Höhentrainingslager in Livigno war sehr Kräfte zehrend. Das Rennen heute habe ich gebraucht, und ich bin froh, dass ich hier angetreten bin. Zudem ist es kein Nachteil, vor den Weltmeisterschaften in Nove Mesto nochmals ein richtiges Schlammrennen zu bestreiten“, meinte Gunn-Rita Dahle Flesjå nach ihrem Rennen.

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Kurz vor dem Rennen der Männer ging in Gränichen ein veritabler Wolkenbruch nieder, und dies sorgte in der Folge für eine veritable Schlammschlacht. Thomas Litscher sah sich starker Konkurrenz gegenüber – und zudem musste er das Rennen von Startplatz 17 aus in Angriff nehmen. Nach einem harmlosen Sturz in der Startrunde drehte der Schweizer vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM gewaltig auf und schob sich bis auf Rang Vier vor. Diesen musste er in der Schlussphase zwar noch hergeben, aber als Fünfter konnte Litscher dennoch aufs Podium steigen – und zeigen, dass er sich wieder seiner alten Klasse annähert. „Heute sind mir die schwierigen Bedingungen entgegen gekommen: Diese Verhältnisse liegen mir, auch wenn ich zwei mal gestürzt bin. Es geht bergauf, und ich freue mich entsprechend auf die weiteren Rennen“, so Litscher vor dem Gang zur Siegerehrung.
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Swiss Bike Cup Gränichen, Schweiz (HC)

Elite Frauen:

1. Jolanda Neff, SUI, in 1:22.18 Stunden

2. Linda Indergand, SUI, + 2.06

3. Gunn-Rita Dahle Flesjå, NOR/MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM, + 3.19
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Männer Elite:

1. Nino Schurter, SUI, in 1:23.19 Stunden

2. Florian Vogel, SUI, + 0.12

3. Reto Indergand, SUI, + 0.38
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ferner:

5. Thomas Litscher, SUI/MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM, + 1.47

Team-Website: www.team-multivan-merida.com

Grosse Ambitionen in altehrwürdigem Gemäuer

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Drei Tage vor dem ersten Worldcup-Rennen der Olympia-Saison in Europa lud das MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM Medienschaffende aus aller Welt zur Team-Präsentation. Als Rahmen dafür diente der imposante Grafensaal der Burg Hohenzollern.

In der kurzlebigen Welt des Sports setzt das MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM einen klaren Gegenakzent: Der taiwanesische Fahrrad-Hersteller arbeitet im Mountainbike-Rennsport bereits seit 2004 mit der Nutzfahrzeug-Abteilung von Volkswagen zusammen. Auch Sram ist seit 12 Jahren mit von der Partie. Dazu kommen Teamfahrer wie Gunn-Rita Dahle Flesjå und José Hermida, die seit 2002 beziehungsweise 2004 Teil dieser Mannschaft ausmachen. Mit Thomas Litscher und Ondrej Cink hat Team-Manager Fabian Aust aber auch jüngere Fahrer verpflichtet, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Zu Beginn der Olympia-Saison ist von besonderem Interesse, welche Ziele sich die Athleten eines der stärksten Rennteams im Crosscountry-Sport für dieses Jahr gesetzt haben. Mit Ausnahme von Julian Schelb, der krankheitshalber passen musste, fanden sich am vergangenen Donnerstag alle Athleten und der Team-Manager auf der Burg Hohenzollern ein, um sich insgesamt 50 Medienschaffenden aus aller Welt vorzustellen und Auskunft über die Ziele und Schwerpunkte der kommenden Saison zu geben.
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Nur drei Tage vor den Worldcup-Rennen in Albstadt bot sich so den Journalisten auf der Zollernalb eine willkommene Gelegenheit, den Stars vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM auf den Zahn zu fühlen – und sie wenige Tage später im Renneinsatz zu sehen. Den Auftakt machte dabei Team-Manager Fabian Aust, der einräumte, dass das Rennteam in der Weltrangliste noch nicht wieder dort sei, wo er es sehen wolle. „Mit dem Marathon-Weltmeistertitel und dem 29. Laufsieg im Worldcup hat Gunn-Rita Dahle Flesjå im vergangenen Jahr Sportgeschichte geschrieben und ihre Extraklasse unter Beweis gestellt. Dazu kamen ein Worldcup-Podestplatz in der Lenzerheide und die WM-Bronzemedaille durch Ondrej Cink, der vor zwei Wochen zudem an den Europameisterschaften Bronze gewinnen konnte“, zog Fabian Aust eine erste Bilanz. „Das erklärte Ziel muss lauten, auch bei den Männern wieder regelmässig in die Top5 zu fahren und in der Mannschaftswertung ganz vorne mitzuspielen.“

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Ondrej Cink holt Bronze an den Weltmeisterschaften

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Eine anspruchsvolle Strecke, Regen in den Tagen vor den Crosscountry-Rennen und die Höhenlage forderten an den Weltmeisterschaften in Andorra den Athleten alles ab. Für das MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM resultierte im Rennen der Männer dank Ondrej Cink eine Bronzemedaille, während Gunn-Rita Dahle Flesjå bei den Frauen um 40 Sekunden an den Medaillen vorbei fuhr.

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Ondrej Cink
Im Jahr vor den Olympischen Spielen kommt den Weltmeisterschaften in der Disziplin Cross Country eine besondere Bedeutung zu. Und wegen der Höhenlage, auf der die Titelkämpfe in Andorra ausgetragen wurden, war eine sorgfältige Vorbereitung auf diese Rennen umso wichtiger. Für das MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM starteten vier Athleten an den Weltmeisterschaften. Im Rennen der Frauen rechnete sich Gunn-Rita Dahle Flesjå trotz einiger gesundheitlicher Probleme in den Wochen zuvor Chancen auf eine Medaille aus, und bei den Männern galt der Tscheche Ondrej Cink als Anwärter auf eine Spitzenplatzierung. Schliesslich hatte Cink auf dieser Strecke vor zwei Jahren ein bärenstarkes Rennen gezeigt und sich nur gerade Nino Schurter geschlagen geben müssen. Auch José Hermida rechnete sich in der weiteren Umgebung seiner Heimat Chancen auf einen Exploit aus, während der Niederländer Rudi van Houts eine Top15-Platzierung anstrebte.

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Hermidas Lebenszeichen beim Worldcup-Finale

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Beim Finale des Crosscountry-Worldcups im italienischen Val di Sole zeigte José Hermida ein beherztes Rennen: Der Spanier vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM war zeitweise auf Kurs für eine Podiumsplatzierung und wurde schliesslich Siebter. Gunn-Rita Dahle Flesjå musste das Rennen zwar aufgeben, behielt aber den zweiten Platz in der Worldcup-Gesamtwertung.

Zum Abschluss des Crosscountry-Worldcups wartete in Val di Sole eine ungemein Kräfte zehrende Strecke auf die Athleten. Die Anstiege waren lang, technisch und zum Teil brutal steil. Zudem hatte Regen in der Nacht vor dem Rennen die schnellen Abfahrten sehr rutschig werden lassen. An Herausforderungen mangelte es also nicht im Norden Italiens. Und aus der Sicht vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM standen die Vorzeichen für das Rennen der Frauen nicht besonders gut: Gunn-Rita Dahle Flesjå lag in der Gesamtwertung auf Rang Zwei und konnte die Gesamtwertung des Worldcups theoretisch noch für sich entscheiden. Aber in der Woche vor dem Rennen zog sich die Norwegerin eine Lebensmittelvergiftung zu.

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Van Houts knackt Olympia-Vorgabe

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Bei den Crosscountry-Europameisterschaften im italienischen Lamosano di Chies d’Alpago fuhren die Athleten vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM an den Medaillen vorbei. Immerhin konnte sich Rudi van Houts nach seinem 10. Platz über die Erfüllung der Selektionsvorgaben für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro freuen.

Die Crosscountry-Europameisterschaften in der Disziplin Crosscountry fanden zum zweiten Mal nach 2006 im kleinen venetischen Bergdorf Lamosano di Chies d’Alpago statt. Auf die Athleten vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM wartete eine anspruchsvolle Strecke mit steilen Anstiegen und technischen Abfahrten. Wegen des dicht gestaffelten Wettkampf-Plans verzichteten Ondrej Cink und Thomas Litscher auf einen Start bei den kontinentalen Meisterschaften. Gunn-Rita Dahle Flesjå trat im Rennen der Damen nach Siegen beim Worldcup-Rennen in der Lenzerheide und an den Landesmeisterschaften als Medaillenanwärterin an, während José Hermida, Rudi van Houts und Julian Schelb im Rennen der Männer mit geringeren Ambitionen antraten.

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Zwei Meistertitel für das MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM

In zahlreichen Ländern Europas wurden diesen Sonntag die nationalen Meisterschaften in der Disziplin Crosscountry ausgetragen. Gunn-Rita Dahle Flesjå und Ondrej Cink konnten sich dabei in Norwegen und Tschechien als Sieger feiern lassen, José Hermida erkämpfte in Spanien Silber und Rudi van Houts holte in den Niederlanden eine Bronzemedaille.

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José Hermida verlängert Vertrag bis Ende 2016


Das MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM kann auch in den kommenden beiden Jahren auf eines seiner Aushängeschilder zählen: Der Spanier José Hermida hat soeben seinen Vertrag mit dem Team um weitere zwei Jahre bis Ende 2016 verlängert. Sein Blick ist dabei bereits in Richtung Rio de Janeiro gerichtet.

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Cink und Litscher verlängern beim Multivan Merida Biking Team


Thomas Litscher

Die jungen Mountainbike-Profis Ondrej Cink und Thomas Litscher haben ihre Verträge mit dem MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM beide um zwei Jahre bis Ende 2016 verlängert. Die professionellen Strukturen des Teams sollen ihnen helfen, ihr volles Potential auszuschöpfen.

Ondrej Cink

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