Schlagwort-Archiv: Nicola Rohrbach

Lexware Mountainbike Team_SnowBike-Festival Gstaad_Bericht

Glänzendes Debüt für David List und Jannick Zurnieden
David List vom Lexware Mountainbike Team hat beim internationalen
SnowBike-Festival in Gstaad den Prolog gewonnen und das
Gesamtklassement auf Platz drei beendet. Jannick Zurnieden überzeugte in
der Schweiz als Sechster, Lars Koch wurde 16.

Was für ein Debüt: Es war sein allererstes Rennen bei den Profis und David List
stand gleich ganz oben auf dem Podest. Der 18-Jährige hatte am
Donnerstag beim 8,9 Kilometer langen Prolog des SnowBike-Festivals das
Glück der frühen Startnummer, weil nach ihm der Untergrund immer weicher
wurde. Doch der Friedrichshafener war auch in der Lage die Gunst der
Stunde zu nutzen und gewann mit 21 Sekunden Vorsprung.

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Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald vom 10. – 13. August 2017

# Stiebjahn holt sich Etappensieg und die Gesamtführung
# Morath gewinnt ihre zweite Etappe und fährt zurück ins „Gelbe Trikot“

Die Schwarzwälder Festspiele beim ersten Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald gehen auch am dritten Tag weiter. Die Lokalmatadoren Simon Stiebjahn (Team Bulls) und Adelheid Morath (Team BikeSportWorld) waren die glücklichen Tagessieger auf der dritten Etappe mit Start und Ziel auf dem Feldberg. Nebel am Start auf 1220 Meter ü.N.N., kühle Temperaturen sowie der nasse und matschige Untergrund sorgten für schwierige Bedingungen auf der selektivsten Etappe des diesjährigen Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald.

Bei den „Elite Herren“ ging es von Beginn an mächtig zur Sache und bereits frühzeitig setzte sich eine zehnköpfige Spitzengruppe mit allen Favoriten in der Gesamtwertung vom Hauptfeld ab. Im weiteren Verlauf wurde die Gruppe weiter dezimiert und nach 56 Kilometern, bei der dritten Verpflegungszone in Lenzkirch, lagen Simon Stiebjahn, Markus Bauer, Moritz Milatz, Julian Schelb (alle Deutschland) sowie der Schweizer Nicola Rohrbach und der Tscheche Matous Ulman bereits eine Minute vor den nächsten Verfolgern. Kurz danach schlug beim Gesamtführenden Schelb der Defektteufel zu. Ein Kettenriss beendete alle Hoffnungen auf den Gesamtsieg, denn Schelb hatte im Ziel knapp acht Minuten Rückstand zum Etappensieger. Auf den schweren letzten neun Rennkilometern von Altglashütten hinauf zum Feldberg trennte sich nochmals die Spreu vom Weizen. Schließlich attackierte Stiebjahn ein Kilometer vor dem Ziel an der Skibrücke und siegte in 3:12:47 Stunden mit fünf Sekunden Vorsprung auf Moritz Milatz (Kreidler Werksteam) und weitere acht Sekunden vor dem Tagesdritten Nicola Rohrbach (Team goldwurst-power/ FELT). Damit liegt Stiebjahn als neuer Gesamtleader 28 Sekunden vor Milatz, der sich auf den zweiten Gesamtrang nach vorne schieben konnte. Der Tagesfünfte Markus Bauer (Kreidler Werksteam) liegt mit nun 1:37 Minuten Rückstand auf dem dritten Platz und auch Rohrbach ist mit 1:56 Minuten Rückstand noch in Schlagdistanz im Kampf um den Gesamtsieg beim Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald 2017.

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Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald vom 10. – 13. August 2017

# Julian Schelb gewinnt erneut und bleibt Gesamtführender bei den Herren
# Clarissa Mai siegt deutlich und übernimmt die Gesamtführung bei den Damen

Die beiden einheimischen Schwarzwälder Julian Schelb (STOP & GO Marderabwehr MTB Team) und Clarissa Mai (SC Hausach / Link Rad Quadrat) waren die strahlenden Tagessieger auf der zweiten Etappe des Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald mit Start und Ziel in der Rothaus Brauerei. Dieser zweite Tag beim Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald hatte alles zu bieten, was den Mountainbikesport ausmacht. Kühle aber zumindest trockene Bedingungen und eine abwechslungsreiche Strecke mit kurzen knackigen Anstiegen sowie dem Flowtrail in Ewattingen sorgten für würdige Rahmenbedingungen und einen spannenden Renntag.


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Einen packenden Rennverlauf gab es in der Kategorie „Elite Herren“, der von Beginn an entscheidend vom Vortagessieger Julian Schelb mitgeprägt wurde. Schelb konnte sich bei Rennhälfte gemeinsam mit seinen vier Mitstreitern Moritz Milatz, Luca Schwarzbauer, Sascha Weber und dem Schweizer Nicola Rohrbach von den anderen Favoriten um den Gesamtsieg absetzen. Im weiteren Verlauf der Etappe konnten die Verfolger jedoch wieder aufschließen und die Karten wurden neu gemischt. Im finalen Anstieg in Richtung Grafenhausen-Rothaus waren es schließlich Schelb, Milatz und der wieder nach vorne gefahrene Simon Stiebjahn, die in einem packenden Sprintfinish den Sieg unter sich ausmachten. Am Ende siegte Schelb hauchdünn vor Stiebjahn und Milatz, die alle zeitgleich in 2:13:10 Stunden den Zielstrich passierten. In der Gesamtwertung bleibt Schelb damit in Front und liegt nun 26 Sekunden vor Stiebjahn und 46 Sekunden vor Markus Bauer (Kreidler Werksteam), der heute mit 21 Sekunden Rückstand auf das Siegertrio als Viertplatzierter in Rothaus ankam.

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VAUDE Engadin Bike Giro

3. Etappe über 61,7 Kilometer / 1.825 Höhenmeter
Start & Ziel: Silvaplaner See (Mulets)

Jochen Käß und Cornelia Hug sind die Gesamtsieger des zweiten VAUDE Engadin Bike Giro 2017

Der Deutsche Jochen Käß (Centurion VAUDE) und die Schweizerin Cornelia Hug (Crazy Velo Shop Scott) sind die strahlenden Gesamtsieger beim VAUDE Engadin Bike Giro 2017. Am dritten und letzten Tag des 3-Etappenrennens konnte Hug das Blatt noch wenden und überholte mit ihrem souveränen Tagessieg auf dieser Etappe die bisherige Gesamtführende Katrin Leumann (goldwurst-power/ Sputnik) bei den Elite Damen. Jochen Käß profitierte bei seinem Gesamtsieg von einem Kettenriss des bisherigen Leaders Adrien Chenaux (GS Sportswear Bergamont) aus der Schweiz, der bereits in der ersten Rennhälfte enttäuscht aufgeben musste, wodurch die Spannung in der Gesamtwertung auf dieser letzten Etappe früh rausgenommen wurde.

Der dritte und finale Tag beim VAUDE Engadin Bike Giro war ein weiteres Highlight für die verbliebenen 350 Bikerinnen und Biker, die um 9.00 Uhr morgens in Silvaplana gestartet sind. Es herrschten erneut gute Bedingungen mit zwar wenig Sonne, aber zumindest kamen die Fahrer fast ohne Regen durch den Renntag. Die Finaletappe führte durch einzigartige Schluchten und Trails über Sils, Maloja und Corvatsch zurück nach Silvaplana. Grandiose Streckenabschnitte und eine beeindruckende Landschaft ließen zumindest teilweise die meisten Strapazen vergessen.

Bereits früh konnte sich eine neunköpfige Spitzengruppe bei den „Elite Herren“ mit allen Favoriten bis zur ersten Verpflegungszone bei Rennkilometer 23,9 absetzen. Kurz danach erwischte es den bisherigen Gesamtleader Adrien Chenaux, der durch den Kettenriss seine Siegambitionen in der Gesamtwertung frustriert begraben musste. Im weiteren Verlauf des Rennens setzte sich Julian Schelb von seinen Kontrahenten ab und lag bis weniger Kilometer vor dem Ziel fast eine Minute vor seinen Verfolgern. Aber auch bei Schelb schlug der Defektteufel zu und ein platter Reifen beendete seine Hoffnungen auf den Etappensieg. Im finalen technisch schwierigen Downhill Trail gelang es schließlich dem Schweizer Nicola Rohrbach (goldwurst-power/ FELT) sich entscheidend abzusetzen und gewann in einer Fahrzeit von 3:00:41 Stunden mit 15 Sekunden Vorsprung auf den Tageszweiten Piotr Brzozka (JBG-2 Professional MTB Team). Auf dem dritten Tagesrang landete der Centurion VAUDE Biker Jochen Käß, der knapp eine Minute hinter Rohrbach das Ziel am Silvaplanersee erreichte. In der Gesamtwertung nach drei Etappen triumphierte Käß mit einer Endzeit von 7:35:07 Stunden und einem Vorsprung von 3:45 Minuten. Auf den weiteren Podestplätzen der Gesamtwertung klassierten sich Sascha Weber (Craft Rocky Mountain) und Nicola Rohrbach, der sich mit einem Rückstand von 5:35 Minuten noch auf den dritten Gesamtrang nach vorne schob.

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UCI Mountainbike Marathon Weltmeisterschaften in Singen_Vorschau


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15. Hegau Bike-Marathon

15. UCI Mountainbike Marathon-Weltmeisterschaften

Knisternde Spannung: Favoriten aus drei Disziplinen

Titelkandidatin: Sabine Spitz

Für die UCI Mountainbike Marathon Weltmeisterschaften in Singen hat die Rekordzahl von 265 Bikerinnen und Biker gemeldet, darunter sind 58 Deutsche. Unter ihnen ist Sabine Spitz, die am Sonntag bei den Damen zu den Favoritinnen gehören wird. Bei den Herren ist die Ausgangslage so spannend wie noch nie. Es gibt mehr als eine Hand voll ernsthafte Titelkandidaten.

Wenn man vor den 15. Marathon-Weltmeisterschaften der Radsport-Geschichte nach den Favoriten bei den Herren fragt, dann hört das nicht bei einem, zwei oder drei Namen auf, sondern es geht weiter. Der Bronze-Medaillengewinner des Vorjahres, der Tscheche Kristian Hynek von Topeak-Ergon bringt es so auf den Punkt: „Ich glaube, es gibt mindestens zehn Fahrer, die Weltmeister werden können. Auf dieser Strecke haben viele eine Chance und man braucht einfach auch Glück, um dabei zu sein, wenn die richtige Gruppe geht.“

Dass die Palette an potenziellen Weltmeistern so groß ist, liegt einerseits am schnellen Kurs mit seinen vergleichsweise kurzen Anstiegen in der Vulkanlandschaft des Hegau und daran, dass die Fahrzeit auf den zweimal 49 Kilometern bei den Herren vergleichsweise geringe dreieinhalb Stunden beträgt, man das Rennen also auch kaum über die Distanz entscheiden kann.

Anderseits ist die WM so stark besetzt wie es eine Marathon-Weltmeisterschaft vorher wohl noch nie war. Das klingt erst mal merkwürdig, weil eine WM eigentlich immer mit den Besten der Besten besetzt sein müsste, doch in diesem Fall mischen sich eben noch Spezialisten aus zwei anderen Disziplinen unter die Marathon-Cracks.

Aus dem Cross-Country-Lager kommen Größen wie London-Olympiasieger Jaroslav Kulhavy, der 2014 schon Marathon-Weltmeister war und 2015 in Singen auch Europameister in dieser Disziplin wurde, aber auch U23-Weltmeister Sam Gaze aus Neuseeland, der im Vorjahr in Singen dem zweifachen Marathon-Weltmeister Alban Lakata Paroli bis zum Zielsprint Paroli geboten hat. Und der sagt: „Die Marathon-WM ist dieses Jahr mein ganz großes Ziel. Ich will Weltmeister werden.“

Cross-Country-Spezialisten: Milatz, Fumic, Flückiger,…

Aus der Schweiz sind mit Nicola Rohrbach und Lukas Flückiger zwei etatmäßige Cross-Country-Fahrer am Start, die auch das Zeug haben, vorne mitzumischen.

Dass neben dem Freiburger Moritz Milatz, der 2012 schon Vize-Weltmeister auf der Langdistanz war, auch der Kirchheimer Manuel Fumic seine WM-Premiere auf der Langdistanz feiert, spricht Bände. Er nutzt es als Training und will seinen Cannondale-Teamkollegen Henrique Avancini aus Brasilien unterstützen. Den hält er für einen Medaillenkandidaten. „Ich habe keine großen Ambitionen, aber nur der Domestike bin ich auch nicht“, sagt Fumic. Wer weiß was passiert?

Das Rennen ist kaum berechenbar. Die Italiener schicken auch eine schlagkräftige Truppe ins Rennen, zum Beispiel Juri Ragnoli, der am Sonntag den Sella Ronda Hero mit fast sieben Minuten Vorsprung auf den Kolumbianer Hector Paez gewonnen hat.

Dann kommt da mit Mathieu van der Poel (Beobank-Corendon) noch einer hinzu, der aus einer weiteren, anderen Radsport-Disziplin stammt. Van der Poel war vor zwei Jahren der jüngste Cyclo-Cross-Weltmeister aller Zeiten, im Januar wieder Zweiter bei der WM, kommt aber auch mit der Empfehlung dreier Siege auf Straße in den vergangenen Wochen und mit einem zweiten Platz vom Cross-Country-Weltcup in Albstadt. Er lässt für die WM die Straßen-Meisterschaften in den Niederlanden aus. „Ich glaube, dass ich die Weltmeisterschaften gewinnen kann“, sagt van der Poel. Und es zweifelt kaum einer daran, dass das so ist.

Vom Titelverteidiger Tiago Ferreira aus Portugal hat man die vergangenen Wochen wenig gehört, doch Kontrahent Alban Lakata traut ihm auf dem Hegau-Kurs auch was zu. „Der kann schon große Gänge treten“, sagt der Österreicher, für den das selber auch gilt. Er hat in Singen schon dreimal gewonnen, weiß also auf was es ankommt.

Sein Landsmann Daniel Geismayr (Centurion-Vaude) hat zuletzt bei der Alpentour-Trophy stark aufgetrumpft. „Ich denke, der Kurs könnte was für mich sein – wenn alles passt. Es kommt auf so viele Faktoren an, die es sehr schwer machen, richtig einzuschätzen, wann ein guter Zeitpunkt ist, um aktiv zu werden, damit man am Schluss erfolgreich ist. Ich aber habe alles Mögliche dafür getan, speziell auch für diese Strecke trainiert“, meint der Profi aus Dornbirn.

Die deutschen Karten im Spiel

Bei seinem deutschen Teamkollegen Jochen Käß steigt die Formkurve derzeit deutlich an. Am Sonntag gewann er den Marathon-Klassiker Ultra Bike in Kirchzarten. „Die Form wird von Tag zu Tag besser“, bestätigt Käß, während Markus Kaufmann im Blick auf seine Aussichten eher skeptisch ist. Obschon er in Singen schon mal Deutscher Meister geworden ist. „Eine WM ist halt was anderes“, sagt Kaufmann.

Bleibt man im deutschen Lager, dann darf man auch auf das Abschneiden von Sascha Weber gespannt sein. Der Saarländer wurde in Kirchzarten von Käß nach 117 Kilometern erst im Sprint geschlagen und hat dieses Jahr schon bei etlichen Marathons Podiums-Plätze belegt.

„Ich bin in guter Verfassung und ich gehe mit einem guten Gefühl zur Heim-WM“, so Weber, aber er versucht die Erwartungen nicht zu hoch zu schrauben, nachdem er vor zwei Jahren bei der EM in Singen hinter Kulhavy Zweiter geworden ist.

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„Es kommen so viele für die Medaillenränge in Frage. Ich will einfach ein gutes Rennen fahren. Es kommen ja noch viele wichtige Events dieses Jahr.“

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Team CENTURION VAUDE: CAPE EPIC – CENTURION VAUDE SCHAFFT’S AUF PODIUM

CENTURION VAUDE schafft es sensationell wieder auf das Podium

Das Cape Epic ist geschafft und mit einem furiosen Finale in Südafrika zu Ende gegangen. Und die Mountainbiker vom Team CENTURION VAUDE waren maßgeblicher Teil dieses Finales beim prestigeträchtigsten MTB Rennen der Welt.

Bis zur Mitte der acht Etappen hatte sich das Duo Daniel Geismayr und Gastfahrer Nicola Rohrbach bis auf Position vier in der Gesamtwertung nach vorne gearbeitet, wir haben berichtet. Etwas Pech hatte man dann auf der fünften Etappe, als man defektbedingt in die Defensive geriet, konnte aber dank vorbildlicher Helfer-Arbeit des zweiten CENTURION VAUDE Teams um Markus Kaufmann und Jochen Käß, den Rückstand schnell kompensieren.

Auf dem vorletzten Abschnitt, der Königsetappe über 100km und über 2.400Hm, zeigte man aber wieder die gewohnt offensive Fahrweise und Geismayr/ Rohrbach attackierten früh. So gewann man den Bergpreis, war teils alleine in Führung und schaffte es am Ende mit einem dritten Platz auf das Tagespodest. „Aber wir wollten mehr, wir hatten noch richtig Punch in den Beinen“, so Geismayr zu dem Erfolg. Gesamt war man immer noch auf Rang vier mit etwas weniger als fünf Minuten Rückstand zu Platz drei. „Und fünf Minuten können beim Epic schnell weg sein“, ergänzt Rohrbach.

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Team Vorarlberg startet mit Top Resultaten in neue Saison bei den Deutschen und Schweizer Cross Meisterschaften

Lukas Meiler wird Deutscher U23 Vizemeister, Fabian Lienhard wird ausgezeichneter Vierter in der Schweiz!
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Lukas

Lukas Meiler hatte seinen heißersehnten Titel in seiner Paradedisziplin bei den Deutschen Cross Meisterschaften am Samstag in Queidersbach ganz dicht vor den Augen. Schlussendlich durfte er sich bei eisigen Temperarturen aber über Silber freuen in U23 Klasse, geschlagen nur vom stark fahrenden Lukas Baum. Ein großer Erfolg für Lukas Meiler, welcher 2017 bereits die dritte Saison unter Vertrag steht. Sein Bruder Martin Meiler, heuer das erste Jahr in der U23 Klasse am Start und neu im Team Vorarlberg, wurde trotz Erkältung hervorragender Neunter!

Resultat: http://www.rad-net.de/modules.php?name=Ausschreibung&menuid=408&ID_Veranstaltung=28905&mode=erg_detail&groupid=28905.5.149924

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Fabian Lienhard_Cross_SM 2017

Der Schweizer Neuzugang Fabian Lienhard (23) zeigte am Sonntag bei den nationalen Titelkämpfen im Rad Cross mit Rang vier in der Elite Klasse groß auf. Auf den technisch schweren Kurs in Dielsdorf musste er sich nur dem Trio Taramarcaz, Forster und Rohrbach geschlagen geben. Den Sprint um Rang vier gewann Lienhard gegen Flückinger und Wildhaber!

Resultat: http://my5.raceresult.com/58831/results?lang=de#1_4DC07A

Im Moment bereiten sich alle Team Vorarlberg Fahrer meist in wärmeren Regionen auf die bevorstehende Saison vor. Der Winter hat Mitteleuropa fest im Griff und deshalb heißt es für die meisten ab in den Süden!

Fotos Team Vorarlberg, Elisa Haumesser

14. Rothaus Hegau Bike-Marathon 2016 / UCI Marathon Serie: „Das riecht nach einer Revanche“

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Markus Kaufmann (links) und Matthias Pfrommer beim Andalucia Bike Race, einen Tag vor dem Sturz, der zum Schlüsselbeinbruch bei Kaufmann führte ©Andalucia Bike Race

Das Team Centurion-Vaude wird beim 14. Rothaus Hegau Bike-Marathon mit dabei sein und das Cape-Epic Siegerduo Karl Platt und Urs Huber herausfordern. Ex-Meister Markus Kaufmann will nach seinem Schlüsselbein-Bruch wieder konkurrenzfähig sein und auch Jochen Käß sollte wieder hergestellt sein.

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Start in Singen 2014 mit Karl Platt, Jochen Käß und Markus Kaufmann ©Sportograf

„Das riecht nach Revanche.“ Diese Reaktion vom Team Centurion-Vaude waberte via Kurznachrichten-Dienst Twitter durchs Internet, nachdem bekannt geworden war, dass Karl Platt und Urs Huber vom Team Bulls in Singen am Start sein werden.

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Team CENTURION VAUDE: Eine fast unglaubliche Geschichte

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Das Cape Epic 2016 ist Geschichte und wenige Tage nach dem Zieleinlauf der letzten Etappe, lohnt es sich nochmals diese “fast unglaubliche Geschichte”, die sich in der letzten Woche vom 13. – 20. März in Südafrika zugetragen hat, Revue passieren zu lassen.

Eigentlich hatte as Drama schon ein paar Wochen zuvor – Mitte Februar – begonnen, als die Equipe vom Team CENTURION VAUDE nach Spanien gereist war, um sich dort beim Andalucía Bike Race den letzten wichtigen Formschliff für das Cape Epic in Südafrika zu holen. Nach einem durchaus verheißungsvollen Start beim Prolog des mehrtägigen Etappenrennens und einem zweiten Platz durch das Markus Kaufmann und Matze Pfrommer auf der Königsetappe, folgte keine 48 Stunden später die Hiobsbotschaft für das gesamte Team: Beide CENTURION VAUDE Teams mussten verletzungsbedingt das Rennen in Andalusien vorzeitig beenden. Ein herber Rückschlag für das Team – insbesondere für Markus Kaufmann und Jochen Käß – die gemeinsam als Spitzenduo nach Südafrika hätten reisen sollen und für die beide aufgrund ihrer Verletzung ein Start beim Cape Epic unmöglich geworden war.

Teamchef Richard Dämpfle sah sich nun mit der Herausforderung konfrontiert in kürzester Zeit zwei neue, schlagkräftige Duos zu formieren und in Südafrika an den Start zu bringen. Doch wie es die oberschwäbische Art so ist, hat man den Kopf nicht in den Sand gesteckt, sondern kurzerhand einen Gastfahrer – Nicola Rohrbach aus der Schweiz – verpflichtet und war so neuformiert und hochmotiviert bereit für das Cape Epic.

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“Cape Epic – jetzt erst recht!”

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Der Wahnsinn geht weiter…

…Doppelpodium auf der Königsetappe!

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Matze und Nicola feierten heute ihren zweiten Etappensieg. Daneben gelang Daniel und Hermann als Drittplatzierten ebenfalls der Sprung aufs Tagespodest bei dieser fünften Etappe der Cape Epic 2016.

Laut Veranstalter sollte es sich bei der heutigen Etappe um die Königsetappe handeln. Die 2500 Höhenmeter verteilt auf 93 Kilometer ließen das auch vermuten. Allerdings galt einmal mehr, dass nicht die Höhenmeter allein eine Etappe schwierig machen. Zu Beginn des Tages war das Tempo noch moderat, so dass im ersten Renndrittel eine große Gruppe zusammenblieb. Im Anstieg zum höchsten Punkt des Tages gab es dann die erste Selektion.

Matze konnte trotz seiner Sturzverletzung von gestern hervorragend mithalten. Erfreulicherweise war auch Hermann wieder viel besser beieinander und so gemeinsam mit Daniel mit von der Partie. Kurz nach der zweiten Verpflegung gab es an einer Engstelle und folgender Bachdurchfahrt eine Vorentscheidung. Drei Teams konnten sich absetzen: Periklis/Ferreira, Bulls und Matze und Nicola. Daniel und Hermann blieben bei den Siegern des Vortages am Hinterrad während Bulls 2 durch Platten zurückfiel. Bis zum Beginn des letzten Anstieges war der Vorsprung des Trios auf 30 Sekunden angewachsen.

„Ferreira ist als erster in den Anstieg reingefahren, hat aber nicht wirklich Tempo gemacht. So haben Bulls und wir die beiden überholt und haben die beiden anderen abgehängt“, berichtet Nicola. Ferreira stand richtig still, so dass Daniel und Hermann zusammen mit Trek die beiden mühelos hinter sich lassen konnten. In der verbleibenden Fläche zum Ziel arbeiteten die beiden führenden Teams gut zusammen, um möglichst viel Zeit auf Trek gutzumachen. Im Sprint konnten sich Matze und Nicola dann knapp gegen Bulls durchsetzen. Dahinter verwiesen Daniel und Hermann die Jungs von Trek auf den vierten Platz, da sie in der Fläche ja keine Führungsarbeit hatten leisten müssen.

„Mir ging es heute sehr viel besser als noch vorgestern. Ich konnte annähernd einhundert Prozent geben. Die Unterstützung des Teams und mein Durchhaltewille wurde heute mit dem dritten Platz belohnt“, sagte Hermann glücklich über sein heutiges Abschneiden. Matze war am Morgen nicht ganz sicher, welche Auswirkungen die Verletzungen des Vortages auf sein Leistungsvermögen haben würden: „Meine Sorgen waren aber unbegründet. Ich habe mich fast noch besser gefühlt als gestern. Ich bin Sehr zufrieden und will gemeinsam mit Nicola diesen zweiten Platz nach Meerendal bringen. Ich freue mich auch für die anderen beiden, die wieder richtig gut dabei sind.“

Das Polster auf Trek beträgt nun 7‘14“, Daniel und Hermann liegen auf Platz neun mit knapp einer Stunde Rückstand. Dennoch ist all der Jubel kein Anlass, leichtsinnig zu werden. Es stehen noch zwei Etappen an, auf denen noch immer viel Ungeplantes passieren kann. Doch die Verfassung aller vier Fahrer ist hervorragend und das ganze Team ist zuversichtlich, dass wir unser Ziel erreichen werden.

Das sprichwörtliche blaue Auge

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Matze und Nicola belegten heute trotz einiger Schwierigkeiten auf der vierten Etappe den fünften Platz. Auf die Tagessieger von Trek San Marco verloren sie knapp zwei Minuten, liegen in der Gesamtwertung jedoch noch immer auf dem zweiten Rang hinter den souveränen Leadern von Bulls.

Mit 74 Kilometer und 1.850 Höhenmetern war die heutige Etappe im Vergleich zu den Vortagen eine eher einfache. Doch nicht die Eckdaten machen ein Rennen schnell sondern die Rennfahrer. Namentlich waren das heute Periklis/Ferreira, die den Bergpreis am ersten Anstieg im Sinn hatten. In der folgenden Abfahrt formierte sich eine fünf Teams umfassende Spitzengruppe, in der auch Matze und Nicola vertreten waren. Zwischen erster und zweiter Verpflegung verloren sie ein wenig den Anschluss.

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„In der Abfahrt vom zweiten Berg wurden wir von Periklis ein wenig ausgebremst. So handelten wir uns einen Rückstand auf die vorderen drei Teams ein. Beim Versuch diesen zu tilgen, hab ich in einer Schotterkurve übertrieben und bin auf die linke Seite gestürzt“, erklärte Matze das Zustandekommen der Situation.

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