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Im strömendem Regen gewinnt Pascal Ackermann die zweite Etappe der Tour of Guangxi in Qinzhou.

Es dauerte mehr als 15 Kilometer, bevor sich eine 5-Mann-Spitzengruppe gebildet hatte. Allerdings ließen die Sprinter-Teams auch heute keinerlei Zweifel daran aufkommen, dass sie das Rennen abermals kontrollieren würden. Zur Hälfte der Etappe setzte starker Regen ein und als die Fahrer den Rundkurs in Qinzhou erreichten, fiel die Spitzengruppe auseinander. Auch BORA – hansgrohe beteiligte sich an der Führungsarbeit im Feld und übernahm so Verantwortung für Pascal Ackermann. Vier Kilometer vor dem Ziel wurde auch der letzte Ausreißer gestellt und die Lead-outs waren voll im Gange. BORA – hansgrohe positionierte Pascal früh an der Spitze, heute konnte er so einen ungefährdeten Sieg vor Fabio Jacobsen und Dylan Groenewegen einfahren.

2. Etappe:
1. Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe)
2. Fabio Jakobsen (Quick-Step Floors) s.t.
3. Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo) s.t.
4. Lawrence Naesen (Lotto Soudal) s.t.
5. Clement Venturini (Ag2r La Mondiale) s.t.
6. Max Walscheid (Sunweb) s.t.
7. Matteo Trentin (Mitchelton-Scott) s.t.
8. Jenthe Biermans (Katusha-Alpecin) s.t.
9. Enzo Wouters (Lotto Soudal) s.t.
10. Daniel McLay (EF-Drapac) s.t.

Gesamtstand:
1. Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo)
2. Pascal Ackermann (Bora-Hansgrohe) + 0:04 Minuten
3. Fabio Jakobsen (Quick-Step Floors) + 0:04
4. Silvan Dillier (Ag2r La Mondiale) + 0:06
5. Andrey Grivko (Astana) + 0:06

Reaktionen im Ziel
„Das war heute wirklich nicht einfach. Durch den Regen war das Finale hektisch und mit der zwei Kilometer langen Zielgeraden war es schwierig, das richtige Timing zu treffen. Gestern haben wir das etwas vermasselt, heute hat alles perfekt geklappt. Es sind wirklich eine Menge sehr guter Sprinter hier, da braucht man auch etwas Glück. Aber heute hatte ich die Position und die Beine. Es war eine starke Teamleistung und am Ende ein verdienter Sieg.“ – Pascal Ackermann

„Wir haben die kleinen Fehler, die gestern passiert sind, heute Früh besprochen. Heute hat alles perfekt geklappt. Die Spitzengruppe war sehr stark besetzt und ich war etwas beunruhigt, da Quick-Step einen Mann vorne hatte. Aber wir haben zum richtigen Zeitpunkt mit Erik zu arbeiten begonnen und auf den letzten zwei Kilometern war jeder richtig platziert. Am Ende war das ein beeindruckender Sieg von Pascal. Ich denke, er hat nun nach den ganzen Reisestrapazen der letzten Tage seinen Rhythmus gefunden.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettinphoto

Pascal Ackermann stürmt zum Sieg beim Grand Prix de Fourmies.


Wie auch gestern bei der Brussels Cycling Classic waren heute bei der 86. Austragung des Grand Prix de Fourmies die Sprinter wieder gefragt. Während des Rennens zeigte sich BORA – hansgrohe sehr aktiv und leistete ein Großteil der Nachführarbeit. Die letzten Kilometer waren von zahlreichen Attacken geprägt, aber am Ende des Tages kam es zum erwarteten Massensprint. Nach starker Vorarbeit seines Teams erkämpfte sich Pascal Ackermann den Tagessieg vor A. Démare und A. Hodeg.
Die Strecke
Dieses Jahr blieb die Streckenführung gegenüber dem Vorjahr beinahe unverändert. Die 205km lange Strecke, die auch einige Kopfsteinpflasterstücke aufwies, führte rund um Fourmies im Norden von Frankreich. Der Parcours war nur leicht wellig und kam deshalb den Sprintern zugute. Nachdem die Ziellinie mit 55km bis zum Schluss zum ersten Mal überquert wurde, mussten noch fünf Runden von je 11km Länge absolviert werden. Kurz vor der Flamme Rouge fiel das Gelände leicht ab und mit 500m bis zum Ziel gab es eine Linkskurve, aber sonst war das Finale technisch nicht besonders kompliziert.
Die Teamtaktik
Dieses Rennen wurde in den vergangenen Jahren oft in einem Massensprint entschieden und es war anzunehmen, dass die Sprinter auch dieses Jahr zum Zuge kommen würden. Unsere Taktik war heute auf Pascal Ackermann ausgerichtet. Nach seinem Erfolg beim gestrigen Herbstklassiker in Brüssel würde der Pfälzer heute versuchen, in Fourmies seinen zweiten Sieg an diesem Wochenende einzufahren. Wie auch am Vortage wollte das Team den deutschen Meister beschützen und ihn in eine gute Ausgangsposition für den finalen Sprint bringen.
Das Rennen
Der Beginn des Renngeschehens wurde von mehreren Attacken geprägt. Die ersten vier Ausreißversuche wurden schnell vom Feld unterbunden aber nach 25km gelang es einer 5-Mann Gruppe sich vom Feld zu distanzieren. Wenige Kilometer später gesellten sich noch zwei weitere Fahrer zu der Spitzengruppe. Lange Zeit dominierte die Spitzengruppe das Rennen, aber die Sprinterteams wollten den Vorsprung nicht zu groß werden lassen. Während des Tages zeigte sich BORA – hansgrohe sehr aktiv und zusammen mit Groupama – FDJ führte das Feld auf der Jagd nach der Fluchtgruppe an. Schon auf der ersten Schlussrunde begann die Spitzengruppe zu zerbröckeln und einige Ausreißer ließen sich zurück ins Peloton fallen. Letztendlich wurde der starke Einsatz der Fluchtgruppe aber nicht belohnt und die letzten verbleibenden Ausreißer wurden 20km vor dem Ziel gestellt. Kurz danach lancierten drei Fahrer eine Attacke aus dem Hauptfeld und fuhren einen kleinen Vorsprung heraus, aber ihr Versuch wurde wenige Kilometer später vereitelt. Auf der letzten Runde bereiteten sich die Sprinterteams auf ein schnelles Finale vor und wie erwartet kam es letztendlich zu einem Massensprint. Nach einer hervorragenden Leistung von dem ganzen BORA – hansgrohe Team siegte Pascal Ackermann überzeugend in Fourmies.
1. Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe)
2. Arnaud Demare (Groupama-FDJ) s.t.
3. Alvaro Hodeg (Quick-Step Floors)
4. Leonardo Bonifazio (Nippo-Vini Fantini)
5. Christophe Laporte (Cofidis)
6. Alexander Kristoff (UAE Team Emirates)
7. Boy van Poppel (Trek-Segafredo)
8. Hugo Hofstetter (Cofidis)
9. Riccardo Minali (Astana)
10. Kristian Sbaragli (Israel Cycling Academy)
Reaktionen im Ziel
„Ich kann es noch gar nicht glauben. Ich bin einfach ganz sprachlos. Ich wusste, dass ich gut in Form bin, aber ich habe nicht erwartet, dass ich mir zwei Siege an einem Wochenende holen würde. Die Jungs haben einen super Job gemacht und sind den ganzen Tag an der Spitze des Pelotons gefahren. Am Ende des Tages haben wir unseren Plan perfekt ausgeführt und ich muss mich bei meinen Teamkollegen für ihre fantastische Unterstützung herzlich bedanken.“ – Pascal Ackermann

„Wir freuen uns sehr über diesen Sieg. In der Geschichte der Brussels Cycling Classic und des GP de Fourmies gelang es nur einem Fahrer, Robbie McEwen, beide Rennen zu gewinnen. Und jetzt hat Pascal [Ackermann] diese Leistung auch geschafft. Dies ist schon sehr beeindruckend. Von Anfang an übernahm das Team die Verantwortung im Feld und machte das Tempo. Wir wollten den Ausreißern keinen zu großen Vorsprung gewähren. Aleksejs [Saramotins], Erik [Baška], Peter [Kennaugh] und Juraj [Sagan] haben einen fantastischen Job gemacht und das Rennen sehr gut kontrolliert. Unser Lead-Out Duo Andreas [Schillinger] und Rudi [Selig] hat Pascal in eine gute Ausgangsposition gebracht und er konnte dann seinen Sprint rechtzeitig eröffnen. Das Team arbeitete perfekt zusammen und ich wir können mit unserem heutigen Erfolg sehr zufrieden sein.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Pascal Ackermann triumphiert bei der Brussels Cycling Classic.


Bei der 98. Austragung der Brussels Cycling Classic lieferten sich die schnellen Männer einen hektischen Kampf um den Sieg. Typisch für einen belgischen Klassiker wies das Rennen eine Strecke mit einer Anzahl von Hellingen auf, die den Sprintern aber keine besonderen Schwierigkeiten bereiteten. Durch hervorragende Teamarbeit sicherte sich Pascal Ackermann beim Massensprint in überzeugender Manier den Sieg.
Die Strecke
Das Eintagesrennen, eines der ältesten Klassiker im Rennkalender, führte über 201,4km rund um Brüssel. Die Strecke war mit nicht weniger als 13 leichten Steigungen bespickt, der letzte davon 40km vor dem Ziel. Das Rennen begann im Jubelpark in der belgischen Hauptstadt und führte durch leicht hügeliges Gelände zuerst nach Südosten, wo der erste der Hellingen nach 14,3 gefahrenen Kilometer aufwartete. Dann ging es weiter gen Süden in Richtung Nivelles, wonach erneut mehrere Hellingen in Folge auf dem Programm standen. Danach ging es zurück nach Brüssel, aber diesmal nicht ins Stadtzentrum, sondern zum Nordrand der Stadt, wo das Ziel in der Nähe des König-Baudouin-Stadions auf die Fahrer wartete. Die letzten 35km waren nicht besonders anspruchsvoll. Kurz vor der Flamme Rouge gab es eine Linkskurve und dann ging es geradeaus auf die leicht bergaufführende Zielgerade.
Die Teamtaktik
Obwohl heute 13 Steigungen auf dem Programm standen waren diese nicht allzu schwierig und, wie in den vergangen Jahren, war es zu erwarten, dass auch dieses Jahr ein Massensprint in Brüssel zustande kommen würde. Da die letzte kleine Steigung schon 40km vor dem Ziel überquert werden musste, würde es für das Peloton nicht besonders schwierig sein, eine eventuelle Ausreißergruppe rechtzeitig einzuholen. Pascal Ackermann, der dieses Jahr seine Sprintstärke schon mehrmals unter Beweis stellen konnte, zählte heute zu den Favoriten. Das Team wollte den deutschen Meister unterstützen und ihn sicher ins Ziel bringen und auch in eine gute Ausgangsposition für den finalen Sprint bringen. Allerdings war Pascal bei dem heutigen Rennen nicht ganz ohne Konkurrenz und BORA – hansgrohe musste sich deshalb auf ein hartes Finale gefasst machen.
Das Rennen
Im zweiten Anstieg des Tages gab es mehrere Attacken und letztendlich gelang es einer 6-Mann Gruppe sich vom Feld abzusetzen. Während des Tages konnte sie einen Vorsprung von etwa 3 Minuten herausfahren, und die Rennsituation blieb lange Zeit ziemlich unverändert. Unter dem Tempodiktat von Groupama – FDJ begann sich die Lücke im letzten Renndrittel langsam zu schließen. Allerdings im vorletzten Anstieg lösten sich mehrere Fahrer vom Feld und es gelang ihnen auf die Spitzengruppe aufzuschließen. BORA – hansgrohe setzte sich an die Spitze des Pelotons und machte Jagd auf die Gruppe. Mit 15km bis zum Ziel gingen mehrere Fahrer in der Spitzengruppe zu Boden und wenige Kilometer später kam dann alles wieder zusammen. Kurz danach übernahmen die Sprinterteams verstärkt die Tempoarbeit und die Sprintvorbereitungen begannen im Ernst. BORA – hansgrohe setzte sich erneut an die Spitze und das Team versuchte, Pascal Ackermann in eine gute Position für den Sprint zu bringen. Wie erwartet entfachte sich in Brüssel ein Kampf zwischen den Top-Favoriten um den Sieg. Kurz vor dem Ziel ereignete sich jedoch ein Sturz in dem viele Fahrer verwickelt wurden. Im hektischen Sprintfinale gewann Pascal Ackermann das Rennen in überzeugender Weise und holte sich damit seinen ersten Sieg auf belgischem Boden.
1. Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) 4:35:12
2. Jasper Stuyven (Trek-Segafredo)
3. Thomas Boudat (Direct Energie) +0:00:01
4. Florian Senechal (Quick-Step Floors)
5. Juan Jose Lobato (Nippo-Vini Fantini-Europa Ovini)
6. Lorrenzo Manzin (Vital Concept Club)
7. Kenny Dehaes (Aqua Protect Veranclassic)
8. Bert Van Lerberghe (Cofidis,)
9. Timothy Dupont (Wanty-Groupe Gobert)
10. Jonas Koch (CCC Sprandi Polkowice)
Reaktionen im Ziel
„Das Rennen war heute nicht leicht. Wir mussten 13 Steigungen überqueren und das machte das Rennen ziemlich schwer. Das Team fuhr heute fantastisch und hat den ganzen Tag toll für mich gearbeitet. Ich bin sehr glücklich über meinen Sieg hier in Brüssel, denn es ist mein erster Sieg auf belgischem Boden. Ich hoffe, dass ich hier in Zukunft noch mehr Erfolge erzielen kann.“ – Pascal Ackermann

„Heute ging alles nach Plan. Wir versuchten von Beginn an das Rennen zu kontrollieren und obwohl die Ausreißergruppe ziemlich stark war, gelang es uns am Ende sie rechtzeitig einzuholen. Peter [Kennaugh] und Juraj [Sagan] fuhren lange Zeit an der Spitze des Pelotons und machten das Tempo um eventuelle Attacken abzuwehren. Unser Ziel war es, Pascal [Ackermann] in eine gute Ausgangsposition auf der Zielgerade zu bringen, und das ganze Team hat perfekt zusammengearbeitet und ihn sicher ins Ziel gebracht. Er zog seinen Sprint ziemlich früh an, aber er hatte heute gute Beine und es gelang ihm, den Sprint souverän zu gewinnen. Ich bin mit der Leistung des ganzen Teams äußerst zufrieden.“ – Christian Pömer, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Pascal Ackermann sprintet auf einen starken vierten Platz und übernimmt wieder die Sprintwertung der Polen Rundfahrt.


Die fünfte Etappe der Polen Rundfahrt sah eine siebenköpfige Spitzengruppe, die sich bis zu den ersten Bergwertungen des Tages hielt. Als das Rennen auf die Schlussrunden rund um Bielsko – Biala kam, formierte sich der BORA – hansgrohe Zug rund um Pascal Ackermann. Dieser sprintet in einem packenden Finale, umgeben von Klassementfahrern, auf einen starken vierten Platz und holte sich dadurch das Sprinttrikot wieder zurück.
Die Etappe
Die heutige 152km lange Etappe wurde an der berühmte Salzmine „Wieliczka”, welche auch zu den UNESCO Weltkulturerbe gehört, gestartet. Die erste Rennhälfte verlief weitausgehend flach, in der zweiten Hälfte warteten drei Bergetappen und zwei Sprintwertungen. Das Profil verwies auf eine typische Klassiker-Etappe, war aber sicherlich ein wichtiger Tag für die Gesamtwertung.
Die Team Taktik
Die BORA – hansgrohe Mannschaft entschied aufgrund des heutigen Etappenprofils, dass einer Klassiker Etappe gleichkam, im Finale alle Karten auf ihren Sprinter Pascal Ackermann zu setzen. Hauptziel heute lag darin, das Sprinttrikot wieder auf Pascal’s Schultern zu sehen.
Das Rennen
Es dauerte mehr als eine Rennstunde, bis sich eine Gruppe von sieben Fahrern absetzen konnte. Im Hauptfeld übernahm Team Sky die Kontrolle und bestimmte das Tempo, so dass kurz vor den ersten Wertungen des Tages die Gruppe wieder gestellt wurde. Drei weitere Ausreißer mussten sich in den schnellen Schlussrunden geschlagen geben, somit rollte das Feld geschlossen dem Ziel entgegen.
Dreimal galt es die 7,2km lange Runde zu bewältigen, ehe der Sieger der 5. Etappe feststand. BORA – hansgrohe begann zwei Runden vor Ziel, sich rund um ihren Sprinter Pascal Ackermann aufzubauen. Im Finale sah sich der Deutsche Meister umgeben von vielen Klassementfahrern, doch er ging selbstbewusst mit und sprintete auf den vierten Platz. Den zweiten Sieg in Folge feierte Kwiatkowski vor D. Teuns. BORA – hansgrohe Sprinter Pascal holte sich mit dieser starken Platzierung auch wieder sein Sprinttrikot zurück, während Teamkollege Emanuel Buchmann weiter Neunter im Gesamtklassement ist.
Ergebnis
01 M. Kwiatkowski 3:39:14
02 D. Teuns +0:00
03 E. Battaglin +0:00
04 P. Ackermann +0:00

Reaktionen im Ziel
„Wir sahen uns das Etappenprofil an und entschieden, dass es eine Etappe für mich sein könnte, daher versuchte ich es. Ich fühlte mich gut aber am Ende war es mir nicht mehr möglich, um den Sieg zu fahren. Ich konnte mir aber das Sprinttrikot wieder zurückholen, worüber ich sehr glücklich bin.“ – Pascal Ackermann
„Das Rennen war von Anfang an von Attacken geprägt. Die Bergwertungen waren nicht so schwer und die letzten Runden waren mit einer leicht ansteigenden Zielgerade zugeschnitten für Klassiker-Fahrer. Da sich Pascal gut gefühlt hat, wollten wir mit ihm auf Ergebnis fahren. Das Team hat in der Vorbereitung alles richtig gemacht und auch Pascal ist richtig stark gefahren, doch auf den letzten Metern ist ihm leider die Kraft ausgegangen, das kann passieren. Nichtsdestotrotz hat er sich das Sprinttrikot wieder zurückgeholt und dieses wollen wir natürlich nun nicht mehr hergeben.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
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Zwei von zwei! Pascal Ackermann sprintet zu seinem zweiten beeindruckenden Etappensieg bei der Polen Rundfahrt.

Die heutige Etappe war erneut ein Tag für die schnellen Beine im Peloton. Pascal Ackermann nutzt seine Chancen, um sein Führungstrikot zu verteidigen und sprintet in Katowice zum zweiten Etappenerfolg. Wie auch gestern dominierte der BORA – hansgrohe Zug das Renngeschehen und verhalf dem Deutschen Meister seine Führung im Gesamtklassement weiter zu behalten.
Die Etappe
Die zweite Etappe der diesjährigen Polen Rundfahrt wurde in Tarnowskie Góry gestartet und führte über 156km nach Katowice. Die durchwegs flache Etappe war wieder ein Tag für die Sprinter im Feld, mit drei Sprintwertungen, die innerhalb weniger Kilometer aufeinanderfolgten. Kurz vor dem Ziel gab es noch zwei Bergwertungen, beide der Kategorie 4, bevor es viermal eine 20km lange Runde in Richtung Ziel zu fahren galt.
Die Team Taktik
Nach dem gestrigen Sieg war die Mannschaft mehr als motiviert, das Führungstrikot von Pascal Ackermann zu verteidigen. Das Team konzentrierte sich darauf, ihren Kapitän den Tag über zu beschützen. Der Zieleinlauf verlief leicht bergab, was dem deutschen Sprinter und seinen Qualitäten entgegenkam.
Das Rennen
Auch heute bildete sich relativ rasch eine Spitzengruppe. Nach nur 15km attackierten fünf Fahrer und setzten sich mit drei Minuten Vorsprung vom Feld, in dem BORA – hansgrohe die Führung übernahm, ab. Es dauerte lange Zeit, doch in der letzten Runde wurde die Fluchtgruppe gestellt und ein weiterer Massensprint stand am Programm. Der BORA – hansgrohe Zug formierte sich rund um ihren Sprinter und zeigte wieder eine starke Teamleistung. In einem hektischen Finale sprintet Pascal zu seinem zweiten Etappensieg in Folge, behält auch weiterhin das Führungstrikot und Sprinttrikot der 75. Polen Rundfahrt.
Ergebnis
01 P. Ackermann 3:16:39
02 A.J. Hodeg +0:00
03 G. Nizzolo +0:00

Reaktionen im Ziel
„Auch heute hat mein Team, vor allem Cesare, einen tollen Job gemacht. Sie haben mich den gesamten Tag aus allen Schwierigkeiten rausgehalten und mich ideal unterstützt. Im Finale brachten sie mich dann noch perfekt in Position und ich konnte meinen Sprint anziehen. Ich bin einfach so glücklich.“ – Pascal Ackermann
„Ich denke, besser als heute kann man es als Team nicht machen, und alles ist exakt nach Plan gelaufen. Wir haben eine kleine Fluchtgruppe weggelassen und dieser nie mehr als 2:30 min Vorsprung gewährt. Im Finale haben wir die Dynamik des Rennens genutzt, um die verbleibenden 45 Sekunden zu schließen und waren an den kritischen Punkten mit der gesamten Mannschaft ganz vorne, um Pascal aber auch die GC Fahrer aus allen Problemen rauszuhalten. Das Team war den ganzen Tag über extrem souverän und unser junger Sprinter hat die Mannschaftsarbeit mit der Abgebrühtheit eines Weltkasse-Routinier abgeschlossen. Eine Verneigung vor der gesamten Mannschaft. Erwähnen möchte ich noch Cesare, denn er ist das Rennen heute vom Start bis ins Finale alleine von vorne gefahren. Geil zu sehen, dass ein Fahrer der bei uns groß geworden ist zu einem der besten der Welt auf dieser Position gereift ist!“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter
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Beeindruckender Sieg von Pascal Ackermann zum Auftakt der Polen Rundfahrt.


Der Deutsche Meister bewies einmal mehr seine Sprinterqualitäten und sprintete zu einem weiteren WorldTour Sieg. Nachdem der BORA – hansgrohe Zug sich formierte, wurde die Fluchtgruppe des Tages kurz vor dem Ziel gestellt und der junge Sprinter vollendete eine perfekte Teamleistung mit seinem vierten WorldTour Sieg.
Die Etappe
Die 75. Tour de Pologne startete am Hauptplatz in Krakau, dem größten mittelalterlichen Platz in Europa. Nach fast 120 gefahrenen Kilometern kam das Peloton zurück nach Krakau, um die letzten drei Runden a 4km in Angriff zu nehmen. Die wellige Etappe hatte zwei Bergwertungen und eine Sprintwertung, also ein Tag, um mit einer größeren Fluchtgruppe durchkommen zu können oder sich im Sprint zu beweisen.
Die Team Taktik
Die deutsche Mannschaft reiste mit London Sieger Pascal Ackermann nach Polen, daher konzentrierte man sich bei den Sprintetappen ganz auf den Deutschen Meister. Für das Gesamtklassement hatte die deutsche Mannschaft mehrere Kandidaten. Neben Davide Formolo, der in dieser Saison mehrere Podestplätze beim Corsa Rosa erzielt hatte, stand auch Emanuel Buchmann, der beim Criterium du Dauphine exzellente Form zeigte, am Start. Aber auch der Siebte des Giro d’Italia, Patrick Konrad, war einer der Gesamtklassement Fahrer für die Polen Rundfahrt.
Das Rennen
Bei Temperaturen um die 35 Grad setzte sich die Fluchtgruppe des Tages unmittelbar nach dem Start ab. Das Quartett hatte schnell einen Vorsprung von mehreren Minuten auf das Peloton. Die BORA – hansgrohe Equipe übernahm immer wieder die Kontrolle im Hauptfeld, und 10km vor dem Ziel wurde die Fluchtgruppe gestellt. Das Feld raste in die letzte Runde, als sich der BORA – hansgrohe Zug rund um den Deutschen Meister formierte. In einem packenden Finale flog Ackermann seinem vierten WorldTour Sieg entgegen und vollendete mit diesem Sieg die tolle Teamleistung. Mit diesem Sieg schlüpft der junge Sprinter auch in das Leader-, wie auch in das Sprinttrikot der Polen Rundfahrt.
DOWNLOAD | © BORA – hansgrohe / Bettiniphoto
Ergebnis
01 P. Ackermann 2:59:11
02 J. Hodeg +0:00
03 M. Trentin +0:00
Reaktionen im Ziel
„Das Team war einfach unglaublich, sie haben den gesamten Tag an der Spitze des Feldes gearbeitet. Als wir in das Finale kamen, war ich in der perfekten Position und habe einfach die tolle Teamarbeit vollendet. Es ist mein erstes Rennen hier in Polen, und, umgeben von so vielen tollen Fans, den Sieg einzufahren, ist einfach nur das Sahnenhäubchen. Morgen ist wieder eine flache Etappe und natürlich möchte ich mein Trikot verteidigen.“ – Pascal Ackermann
“Was soll ich sagen, Pascal hat einfach einen Lauf und ist gut in Form. Die Jungs haben heute einen herausragenden Job erledigt. Sie haben Pascal den gesamten Tag über beschützt und ihn perfekt in Position gebracht und er hat diese tolle Teamarbeit mit einem weiteren beeindruckenden Sieg abgerundet.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter

Pascal Ackermann holt sich seinen dritten WorldTour Sieg bei Prudential Ride London. 


Nach einem Sturz bei der 80km Marke, arbeitete der BORA – hansgrohe Zug ideal, um ihren Sprinter Pascal Ackermann für das Finale perfekt in Position zu bringen. Der junge Sprinter wartete auf den perfekten Moment und flog seinem dritten WorldTour Sieg entgegen und sicherte sich vor E. Viviani den Sieg.
Der Kurs
Nachdem Grand Prix Cerami, reiste die BORA – hansgrohe Mannschaft weiter nach London, um beim 1.UWT Rennen an den Start zu gehen. Der 187km lange Kurs verlief durch die Innenstadt von London und hatte 5 Sprint- aber auch 5 Bergwertungen der 2. Kategorie im Londoner Süden.
Die Team Taktik
Die deutsche Mannschaft konzentrierte sich auf ihren Deutschen Meister, Pascal Ackermann. Vor allem für das Finale, wollte das Team für ihren Sprinter da sein, um ihn in eine perfekte Position zu bringen, um ein weiteres tolles Ergebnis zu erzielen.
Das Rennen
Auf nassen Straßen wurde das Rennen um kurz vor 14:00 gestartet. Nach nur wenigen Kilometern attackierte eine Gruppe von sechs Fahrern und hatte schnell einen mehrminütigen Vorsprung auf das Peloton, in dem BORA – hansgrohe fuhr. Später konnten Jay McCarthy und auch Peter Kennaugh auf die Spitzengruppe aufschließen, doch wie erwartet kam es kurz vor dem Ziel zum Zusammenschluss. Im Finale brachten Rudi Selig und Christoph Pfingsten den Deutschen Meister perfekt in Position. Der junge BORA – hansgrohe Sprinter wartete auf den idealen Moment, um seinen Sprint anzuziehen und flog seinem dritten WorldTour Sieg entgegen.
Reaktionen im Ziel
„Heute war es schwer, der Regen machte den Kurs richtig gefährlich, 80km vor dem Ziel bin ich auch noch gestürzt und musste mein Rad wechseln. Im Finale brachten mich Rudi und Pfingsti perfekt in Position, sodass ich nur mehr auf den Moment gewartet habe, um meinen Sprint anzuziehen. London ist nun mein dritter WorldTour Sieg in dieser Saison und ich bin mehr als glücklich.“ – Pascal Ackermann
„Unsere Taktik ist total aufgegangen, wir hatten zwei Männer in der Spitzengruppe und der Sieg von Pascal hat die tolle Teamleistung abgerundet. Von Beginn an hat die Mannschaft perfekt zusammengearbeitet und im Finale Pascal ideal in Position gebracht. Man kann wirklich stolz sein auf so eine Mannschaft, die alles für einander geben.“– André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

1. Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe)
2. Elia Viviani (Quick-Step Floors) s.t.
3. Giacomo Nizzolo (Trek-Segafredo)
4. Ivan Garcia (Bahrain-Merida)
5. Simone Consonni (UAE Team Emirates)
6. Phil Bauhaus (Sunweb).
7. Jempy Drucker (BMC)
8. André Greipel (Lotto Soudal)
9. Jonas Koch (CCC Sprandi)
10. Rudy Barbier (AG2R)

Beeindruckender Etappensieg von Pascal Ackermann bei der 2. Etappe des Critérium du Dauphiné. 

Als auch der letzte Ausreißer kurz vor dem Ziel gestellt wurde, formierten sich die Sprinterteams. Der BORA – hansgrohe Zug arbeitete hervorragend zusammen und brachte Pascal Ackermann in eine perfekte Ausgangslage. Er wartete auf den entscheidenden Moment und flog zum seinem zweiten WorldTour Sieg in dieser Saison.
Die Etappe
Von Montbrison nach Belleville über 181km bewegte sich das Feld heute bei der 2. Etappe des Critérium du Dauphiné. Die erste Rennhälfte verlief flach, doch die zweite Hälfte inkludierte fünf mittelschwere Bergwertungen, ehe das Ziel leicht bergab führte. Dennoch sollte diese Etappe den Sprintern im Feld vorbehalten sein.
Die Team Taktik
Wie auch gestern, konzentrierte sich BORA – hansgrohe auf ihren jungen Sprinter Pascal Ackermann. Nachdem der Zieleinlauf leicht abschüssig verlief, wollte man den deutschen Rennfahrer in eine gute Position bringen, um erneut ein gutes Ergebnis zu erzielen.
Das Rennen
Gleich nach dem Start setzte sich ein Quartett vom Feld ab und öffnete einen sechs-minütigen Vorsprung gegenüber dem Hauptfeld, in dem BORA – hansgrohe die Kontrolle übernahm und versuchte die Lücke gering zu halten. 2km vor dem Ziel konnte das Feld auf die Ausreißer aufschließen und die Sprinter Teams begannen ihre schnellen Männer in Position zu bringen. BORA – hansgrohe formierte ihren Zug rund um Sprinter Pascal Ackermann. Das Rennen bog in die letzten Kreisverkehre und Ackermann wartete auf den entscheidenden Moment. Auf den letzten Metern lancierte er seinen Angriff und holte sich in beeindruckender Weise den Etappensieg, seinen zweiten WorldTour Sieg in dieser Saison.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin mehr als glücklich über diesen Sieg, nach meinem Fehler gestern wollte ich es heute unbedingt besser machen. Ich wartete bis zum Schluss, um meinen Sprint anzuziehen. Zuvor hat mich das Team in eine gute Position gebracht und den gesamten Tag großartig gearbeitet, dafür möchte ich ein großes Danke sagen.“ – Pascal Ackermann

„Pascal hat sich heute in souveräner Weise den Sieg geholt. Das gesamte Team hat hervorragend zusammengearbeitet und einen starken Sprintzug gezeigt. Wir sind wirklich glücklich mit diesem Sieg aber fokussieren uns nun auf das morgige Teamzeitfahren und die kommenden Bergetappen.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

2. Etappe Criterium Dauphine: Pascal Ackermann (BORA hansgrohe) gewinnt im Sprint

Nach seinem dritten Platz gestern gewinnt heute Pascal Ackermann vor Edvald Boasson Hagen und Daryl Impey, der durch die Zeitgutschrift für den 3. Rang die Gesamtwertung übernimmt.
Der bislang Führende Michal Kwiatkoswki (Team SKY) stürzte 1,2 Kilometer vor dem Ziel und kam mit Zeitrückstand ins Ziel, da der Sturz aber innerhalb der letzten 3 kilometer geschah, wurde er mit der gleichen Zeit wie die Spitzengruppe gewertet. Nach ersten Aussagen erlitt er nur Hautabschürfungen bei dem Sturz.

2. Etappe:
1. Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe)
2. Edvald Boasson Hagen (Dimension Data) s.t.
3. Daryl Impey (Mitchelton-Scott)
4. Oliver Naesen (AG2R)
5. Jens Keukeleire (Lotto Soudal)
6. Julien Simon (Cofidis)
7. Dion Smith (Wanty-Groupe Gobert )
8. Patrick Bevin (BMC)
9. Toms Skujins (Trek-Segafredo )
10. Romain Hardy (Fortuneo-Samsic)

Gesamtstand:
1. Daryl Impey (Mitchelton-Scott)
2. Michal Kwiatkowski (Sky) +0:02
3. Gianni Moscon (Sky) +0:05
4. Bob Jungels (Quick-Step Floors) +0:09
5. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors) +0:10
6. Jens Keukeleire (Lotto Soudal) +0:11
7. Jonathan Castroviejo (Sky) s.t.
8. Brent Bookwalter (BMC) +0:13
9. Edvald Boasson Hagen (Dimension Data) +0:14
10.Damiano Caruso (BMC) +0:17

Pascal Ackermann sprintet auf Platz 3 in einem hektischen Finale bei der 1. Etappe des Critérium du Dauphiné.


Nachdem das Trio an der Spitze des Feldes kurz vor dem Ziel gestellt wurde, prägten viele Attacken die erste Etappe des Critérium du Dauphiné. Im Finale angekommen, wurde BORA – hansgrohe Sprinter Pascal Ackermann blockiert und konnte sein Sprint nicht durchziehen, belegte dennoch einen guten dritten Platz.
Die Etappe
Die erste Etappe führte das Feld von Valence nach Saint-Just Saint Rambert über 179 anspruchsvolle Kilometer. Mit sieben Bergwertungen, die meisten der 4. Kategorie, und zwei Schlussrunden könnte diese erste Etappe in zwei Szenarien enden, entweder machte eine Fluchtgruppe das Rennen oder das Feld kommt im Sprint an.
Die Team Taktik
Die heutige Taktik war für beide Möglichkeiten ausgelegt. Sollte es zu einer größeren Fluchtgruppe kommen, wollte man mit Peter Kennaugh, Jay McCarthy und Lukas Pöstlberger dabei sein. Bei einem Massensprint setzte BORA – hansgrohe auf ihren Sprinter Pascal Ackermann
Das Rennen
Nach der ersten Bergwertung des Tages machte sich ein Trio auf den Weg und formte die Fluchtgruppe des Tages mit vier Minuten Vorsprung. BORA – hansgrohe blieb im Feld und übernahm immer wieder die Kontrolle im Peloton, auch Quick-Step Floors setzte sich an die Spitze des Feldes und versuchte die Lücke zu schließen. 10km vor dem Ziel wurde die Spitzengruppe schließlich eingeholt. Emanuel Buchmann war auf Höhe des Geschehens und machte mit den Klassement – Fahrern auf den letzten Kilometern ordentlich Tempo. Als das Rennen ins Finale kam, war Sprinter Pascal Ackermann in einer guten Position, wurde aber auf den letzten Metern blockiert und konnte seinen Sprint nicht durchziehen. D. Impey gewann den Sprint aus dem Feld vor J. Alaphilippe, BORA – hansgrohe Sprinter Ackermann sprintete noch auf einen guten dritten Platz.
Reaktionen im Ziel
„Ich habe mich gut gefühlt heute, doch als wir im Finale waren, wurde ich blockiert und konnte meinen Sprint nicht richtig starten. Ich musste dann quasi von null beginnen und wurde Dritter. Richtig zufrieden bin ich nicht mit dem Ergebnis, aber morgen ist ein neuer Tag und eine neue Chance.“ – Pascal Ackermann

„Die Jungs haben gute Arbeit geleistet. Da es nur eine kleine Fluchtgruppe war, blieben wir im Feld und wollten einen Massensprint herbeiführen, um für Pascal alles vorzubereiten. Er wurde leider etwas eingeklemmt kurz vorm Ziel aber schaffte es dennoch aufs Podium. Wir werden morgen wieder versuchen ein gutes Ergebnis einzufahren.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

1. Etappe:
1. Daryl Impey (Mitchelton-Scott)
2. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors) s.t.
3. Pfälzer Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe)
4. Tiesj Benoot (Lotto Soudal)
5. Michal Kwiatkowski (Sky)
6. Jesus Herrada (Cofidis)
7. Damiano Caruso (BMC)
8. Xandro Meurisse (Wanty-Groupe Gobert)
9. Mike Teunissen (Sunweb
10. Jaime Roson (Movistar)

Gesamtstand nach Prolog und 1. Etappe:
1. Michal Kwiatkowski (Sky)
2. Daryl Impey (Mitchelton-Scott)+0:02
3. Gianni Moscon (Sky) +0:03
4. Bob Jungels (Quick-Step Floors) +0:04
5. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors) +0:08
6. Jens Keukeleire (Lotto Soudal) +0:09
7. Mike Teunissen (Sunweb) +0:13
8. Damiano Caruso (BMC) +0:15
9. Laurens De Plus (Quick-Step Floors) s.t.
10.Michael Valgren (Astana) +0:16

Pascal Ackermann sprintet zum Etappensieg bei der Tour de Romandie

Pascal Ackermann sprintet zum Etappensieg bei der Tour de Romandie.

Pascal Ackermann setzte sich bei der letzten Etappe der Tour de Romandie durch und feierte seinen ersten Profisieg heute in Genf. Angesichts des weniger anspruchsvollen Streckenprofils war zu erwarten, dass der Gesamtsieg von P. Roglic am letzten Tag der Rundfahrt nicht mehr in große Gefahr geraten würde. Deshalb richteten sich heute alle Augen auf die Sprinter. Mit Pascal hatte BORA-hansgrohe heute ebenfalls ein heißes Eisen im Feuer und der junge Pfälzer enttäuschte durchaus nicht. Sein Teamkollege Emanuel Buchmann verteidigte seinen 9. Platz in der Gesamtwertung.

Die Etappe
Zum Abschluss der Tour de Romandie stand eine 182km lange Strecke von Mont-sur-Rolle nach Genf auf dem Programm. Mit drei Anstiegen der 3. Kategorie ging es in der ersten Rennhälfte nochmals hügelig zu, allerdings waren die letzten 35km relativ flach.

Teamtaktik
Es war wahrscheinlich, dass die Sprinter am Schlusstag zum Zug kommen würden und die Etappe in einem Zielsprint entschieden wird. Weil alles heute auf einen Massensprint hindeutete wollten wir uns auf unseren Sprint konzentrieren. Pascal Ackermann, der in dieser Saison seine gute Form schon mehrmals unter Beweis stellen konnte, hatte am letzten Tag der Rundfahrt gute Aussichten, sich den letzten Etappensieg zu sichern. Deshalb wollte das Team heute alles daran setzen, ihn tatkräftig zu unterstützen. Mit Rudi Selig stand ihm heute ein starker Anfahrer an der Seite. Wir wollten möglichst versuchen eine Sprint-Entscheidung herbeizuführen und ihn in eine optimale Ausgangslage für den Endspurt in Genf zu bringen.

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