Schlagwort-Archiv: Peter Sagan (BORA-hansgrohe)

Mit Rang drei in Chartre holt Peter Sagan erneut wichtige Punkte im Kampf um das Grüne Trikot der Tour de France.


Die längste Etappe der diesjährigen Tour sah heute unterschiedliche Ausreißer, am Ende entschied aber der erwartete Massensprint das Rennen. Nach 231 Kilometern setzte sich D. Groenewegen in Chartre durch. Peter Sagan erreichte hinter F. Gaviria Rang drei. Damit sicherte sich der UCI Weltmeister erneut wichtige Punkte im Kampf um Grün.
Die Etappe
Nach der ersten schwierigen Ankunft gestern war die heutige 7. Etappe der Tour de France wieder eine Angelegenheit für die Sprinter im Feld. Von Fougères führte die Strecke durchgehend nach Osten. Nur eine Bergwertung der 4. Kategorie stand auf dem Programm, die Sprintwertung des Tages erreichten die Fahrer nach 168 Kilometern. Große Teile der Etappe waren stark exponiert, allerdings war nur wenig Wind prognostiziert, weshalb nach 231 Kilometern im Ziel in Chartres auch ein Massensprint erwartet wurde.
Teamtaktik
Mit einem unglaublich starken Aufgebot an Rollern, hätte sich BORA – hansgrohe für die heutige Etappe einiges in etwaigen Windkantesituationen vorgenommen. Da aber kaum Wind herrschte waren die taktischen Möglichkeiten des Teams stark limitiert. Trotzdem galt es immer konzentriert zu bleiben, und vor allem Rafal Majka gut in Position zu halten. Lukas Pöstlberger und Marcus Burghardt sollten heute diese Aufgabe übernehmen, bevor im Finale das Team mit allen Kräften Peter Sagan im Kampf um den Etappensieg unterstützen sollte. Daniel Oss war dabei einmal mehr der letzte Helfer von Sagan.
Das Rennen
Zuerst wagte sich heute ein einzelner Fahrer auf die Flucht vor dem Feld. Doch mit der Aussicht auf 231 km solo verzichtete Degand freiwillig auf seine minimale Chance auf Erfolg und ließ sich nach etwa zehn Kilometern wieder vom Feld einholen. Danach wurde das Rennen kurzfristig sehr schnell. Eine starke Gruppe von zehn Fahrern, darunter der österreichische Staatsmeister von BORA – hansgrohe, Lukas Pöstlberger, setzte sich ab. Aber die Gruppe war zu stark besetzt, und allen voran Lotto-Jumbo reagierte sofort, um die Gruppe zurückzuholen. Einige Kilometer später versucht erneut ein Fahrer alleine sich vom Feld zu lösen, dieses Mal erfolgreich. Y. Offredo gelang es auf den folgenden Kilometern bis zu acht Minuten herauszufahren. Im Feld hingegen herrschte weiter Ruhe, und auch BORA – hansgrohe ließ es locker angehen. Nur langsam verringerte sich der Abstand zwischen Spitze und Feld, bis etwa 100 km vor dem Ende Movistar und AG2R versuchten das Feld auf die Kante zu nehmen. Das Überraschungsmoment war auf ihrer Seite, und das Feld teilte sich kurzfristig in drei Gruppen. Dieser enormen Tempoverschärfung fiel Y. Offredo zum Opfer. Rund 15 km später war das Feld wieder komplett geschlossen und nahm das Tempo raus. Erneut nutzte diese Situation ein Fahrer um sich abzusetzen. Bis zu 2:30 Vorsprung konnte Pichon herausfahren, doch auch sein Versuch war letztlich erfolglos. Die letzten 40 Kilometer organisierten sich die Sprintzüge, um das Finale der schnellsten Männer vorzubereiten. Auf dem leicht fallenden Abschnitt Richtung Chartres machten für BORA – hansgrohe Pöstlberger und Bodnar das Tempo an der Spitze, bevor Daniel Oss für Peter Sagan den Weg freimachte. Der UCI Weltmeister blieb wie bei den letzten Sprints am Hinterrad von F. Gaviria, doch heute war D. Groenewegen der schnellste Mann. Der Niederländer war auf den letzten 150 m nicht mehr von der Spitze zu verdrängen, dahinter landeten Gaviria und Sagan auf den Plätzen zwei und drei.
Reaktionen im Ziel
„Wie erwartet war das heute ein sehr schnelles Finale. Die Jungs haben wieder einen tollen Job gemacht und mich auf den letzten Kilometern perfekt positioniert. Mit Rang drei bin ich zufrieden. Meine Form ist sehr gut und es ist eine lange Tour de France, die noch einige Chancen für uns bietet.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister
„Ich denke, Peter hat heute im Finale etwas dafür bezahlt, dass wir auch gestern versucht haben, um den Sieg zu kämpfen. Groenewegen hat einen frischeren Eindruck gemacht, und am Ende verdient gewonnen. Unser Team hat wieder hervorragend gearbeitet. Lukas und Bodi haben Peter perfekt positioniert, Marcus hat Rafal nach vorne gebracht. Wir haben erneut wichtige Punkte für die Sprintwertung geholt, daher sind wir mit der 7. Etappe zufrieden. Morgen wird es noch einmal eine Chance für die Sprinter geben, dann ändert sich das Rennen.“ – Enrico Poitschke, sporlticher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto & VeloImages

7. Etappe:
1. Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo)
2. Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) s.t.
3. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
4. Arnaud Démare (Groupama-FDJ)
5. Christophe Laporte (Cofidis)
6. John Degenkolb (Trek-Segafredo)
7. Daryl Impey (Mitchelton-Scott)
8. André Greipel (Lotto Soudal)
9. Andrea Pasqualon (Wanty-Groupe Gobert)
10. Mark Cavendish (Dimension Data)

Gesamtstand:
1. Greg Van Avermaet (BMC)
2. Geraint Thomas (Sky) +0:06
3. Tejay van Garderen (BMC) +0:08
4. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors) +0:09
5. Philippe Gilbert (Quick-Step Floors) +0:15
6. Bob Jungels (Quick-Step Floors) +0:21
7. Rigoberto Uran (EF – Drapac) +0:48
8. Alejandro Valverde (Movistar) +0:54
9. Rafal Majka (Bora-hansgrohe) +0:55
10.Jakob Fuglsang (Astana) +0:56
Punktewertung:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
Bergwertung:
1. Toms Skujins (Trek-Segafredo)
Nachwuchswertung:
1. Sören Kragh Andersen (Sunweb)
Teamwertung:
1. Quick-Step Floors

Peter Sagan stürmt zum Etappensieg in La Roche-Sur-Yon und erobert auch das erste Gelbe Trikot für BORA – hansgrohe an der Tour de France.


Peter Sagan stürmt zum Etappensieg in La Roche-Sur-Yon und erobert auch das erste Gelbe Trikot für BORA – hansgrohe an der Tour de France.
In einem packenden Finale kamen nach einem Sturz letztlich nur mehr etwa 15 Fahrer gemeinsam auf die letzten ansteigenden 800m. Peter Sagan eröffnete den Sprint früh und konnte sich in einem Fotofinish knapp vor S. Colbrelli durchsetzen. Damit holte der UCI Weltmeister nicht nur den Etappensieg, sondern auch das erste Gelbe Trikot in der noch jungen Teamgeschichte von BORA – hansgrohe.
Die Etappe
Der Beginn der zweiten Etappe von Mouilleron-Saint-Germain nach La Roche-Sur-Yon war heute etwas welliger als gestern an der Atlantikküste. Eine Bergwertung der 4. Kategorie stand nach 28 Kilometern auf dem Programm. Durchwegs im Landesinneren waren die insgesamt 182,5 Kilometer heute weniger windanfällig, allerdings wieder von vielen Ortsdurchfahrten geprägt. Bei Rennkilometer 132 gab es den Zwischensprint des Tages, gefolgt vom Bonussprint bei Kilometer 168,5, bevor das Finale eingeläutet wurde.
Teamtaktik
Der gestrige Auftakt hat gezeigt, wie wichtig es in der ersten Tour-Woche ist, sich immer vorne im Feld aufzuhalten, um Stürze so gut als möglich zu vermeiden. Daher war auch heute das oberste Ziel von BORA – hansgrohe beide Leader ohne Zwischenfälle ins Ziel zu bekommen. Vor allem Maciej Bodnar und Marcus Burghardt, die beiden Routiniers im Team, hatten die Aufgabe ihre Teamkollegen in Position und aus dem Wind zu halten. Die Strecke war heute zwar weniger exponiert als gestern, allerdings wieder gespickt mit Ortsdurchfahrten und unzähligen Kreisverkehren. Dann diesen Punkten zieht sich das Fahrerfeld immer besonders in die Länge. Die Zielgerade in La Roche-Sur-Yon war heute ebenfalls ansteigend, sogar etwas mehr als gestern, was dem UCI Weltmeister Peter Sagan entgegenkommen sollte. Ihm standen im Finale wieder Lukas Pöstlberger und Daniel Oss zur Verfügung, um den erwarteten Sprint vorzubereiten.
Das Rennen
Auch heute war der scharfe Start unmittelbar von Attacken begleitet. Schnell setzten sich 3 Fahrer vom Feld ab, um an der Bergwertung der 4. Kategorie um den einen Punkt zu kämpfen. Der Abstand zum Feld war zu diesem Zeitpunkt etwa zwei Minuten, doch danach ließen sich zwei der Ausreißer wieder ins Feld zurückfallen. Nur ein Spitzenreiter versuchte weiter sein Heil in der Flucht und baute seinen Vorsprung auf bis zu 4:30 aus. Das Feld, angeführt von Quick-Step, kontrollierte das Rennen aber mühelos, und auf den letzten 100 km schrumpfte der Abstand zwischen Spitze und Feld kontinuierlich. Kurz vor der Sprintwertung des Tages zeigte sich BORA – hansgrohe das erste Mal an der Spitze des Feldes. Nach einem perfekten Lead-out konnte sich Peter Sagan in der Folge auch im Sprint des Feldes durchsetzen und holte wichtige Punkte im Kampf um das Grüne Trikot. Von da an hielt sich das deutsche WorldTeam immer an der Spitze des Feldes. Der letzte Ausreißer wurde 12 Kilometer vor dem Ende gestellt, und das Finale war nun hektisch wie gestern. Diesmal ereignete sich ein Sturz auf den letzten 2 Kilometern und nur etwa 15 Fahrer kamen auf die ansteigende Zielgerade. Peter Sagan eröffnete seinen Sprint früh und konnte auf den letzten Metern S. Colbrelli um nur wenige Zentimeter auf Distanz halten. Damit holte der UCI Weltmeister den Etappensieg und das Gelbe Trikot.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin überglücklich und muss ein großes Lob an mein BORA – hansgrohe Team aussprechen. Schon 30 km vor dem Ziel haben wir heute zu arbeiten begonnen, und die Jungs haben mich aus allen Schwierigkeiten rausgehalten. Das Finale war hart, und sehr technisch. Demare und Degenkolb haben den Sprint eröffnet, aber ich bin relativ früh vorbeigezogen. Am Ende war es knapp und ich hatte etwas Glück, das Colbrelli nicht mehr vorbeigekommen ist. Ich bin unglaublich stolz das Gelbe Trikot zu tragen, nicht nur für mich, sondern für mein BORA – hansgrohe Team. Mein Vater ist hier, und Freunde aus Zilina und ich möchte diesen Sieg meinem Sohn Marlon widmen.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister
„Wir wussten, dass wir heute wieder eine Chance auf den Sieg haben. Das Team hat wie gestern hervorragend gearbeitet. Wir waren heute früh vorne und das hat sich bezahlt gemacht, als der Sturz am Ende passiert ist. Peter hat früh angetreten, da wurde es nochmal knapp. Aber hat gezeigt, welch Champion er ist und hat den Sieg geholt.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
„Ich habe den letzten Kilomter im Bus verfolgt. Es war ein echtes Herzschlagfinale, aber Peter hat den Sieg und das erste Gelbe Trikot unserer Teamgeschichte geholt. Das ist für unser BORA – hansgrohe Team ganz besonderer Moment, den wir nie vergessen werden. Aber wir werden weiter konzentriert bleiben, denn dieser Sieg war erst unser erstes Ziel. Wir wollen noch das Grüne Trikot und eine Top-Fünf-Platzierung in der Gesamtwertung am Ende der Tour erreichen.“ – Ralph Denk, Team Manager
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto
2. Etappe:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
2. Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida) s.t.
3. Arnaud Demare (Groupama-FDJ)
4. André Greipel (Lotto Soudal)
5. Alexander Kristoff (UAE Team Emirates)
6. Timothy Dupont (Wanty-Groupe Gobert)
7. Alejandro Valverde (Movistar)
8. Andrea Pasqualon (Wanty-Groupe Gobert)
9. John Degenkolb (Trek-Segafredo)
10. Philiippe Gilbert (Quick-Step Floors) +0:08
Gesamtstand:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
2. Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) +0:06
3. Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida) +0:10
Bergwertung:
1. Dion Smith (Wanty-Groupe Gobert)
Sprintwertung:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
Nachwuchswertung:
1. Fernando Gaviria (Quick-Step Floors)
Teamwertung:
1. Quick-Step Floors

Weltmeister Peter Sagan (BORA hansgrohe) gewinnt 2. Etappe der Tour de Suisse im Sprint

Peter Sagan hat mit diesem Erfolg seinen insgesamt 16. Etappensieg bei der Schweizer Rundfahrt erreicht.


Nach einer perfekten Teamleistung von BORA – hansgrohe, die auf den letzten 25 Kilometern das Rennen schwer machten und im Finale einige Attacken parierten, holte der UCI Weltmeister am Ende einen souveränen Sieg auf der Zielgeraden vor F. Gaviria.
Die Etappe
Rund um Frauenfeld führte die zweite Etappe der Tour de Suisse heute über 155 Kilometer. Der Rundkurs war zwar wellig, mit jeweils einer Bergwertung der 3. Kategorie. Dennoch wurde ein Massensprint erwartet, da neben Sagan mit Gaviria, Kittel und Greipel einige Sprinter im Fahrerfeld vertreten waren.
Teamtaktik
BORA – hansgrohe konzentrierte sich, nach dem starken Auftakt gestern im Mannschaftszeitfahren, heute ganz auf den UCI Weltmeister Peter Sagan. Zwar hatte man keinen „echten“ Anfahrer im Team, mit Bodnar, Oss und Konrad aber einige Tempofeste Fahrer, die Sagan am richtigen Hinterrad platzieren sollten. Am Ende musste es der Weltmeister selber richten. Wobei das Team das Rennen im Finale so schwer als möglich machen wollte, um vielleicht die anderen Sprinter in Probleme zu bringen.
Das Rennen
Früh lösten sich 5 Fahrer vom Feld, in dem sich die Sprinterteams aber schnell organisierten und die Gruppe nie weiter als 2 Minuten ziehen ließ. An der Spitze fielen in der Folge zwei Fahrer zurück, während M. Albasini etwa 60 Kilometer vor dem Ziel aus dem Feld attackierte, um alleine den Anschluss zu suchen. Dennoch wurde das Quartett mühelos, 25 km vor dem Ende, vom Peloton gestellt und alles lief auf den erwarteten Massensprint hinaus. Am letzten Anstieg des Tages formierte sich BORA – hansgrohe an der Spitze des Feldes, und zuerst Burghardt, später Oss, zogen das Tempo merklich an, dem auch einige Fahrer zum Opfer fielen. Aus dem reduzierten Feld versuchten sich nun einige Fahrer zu lösen und BORA – hansgrohe kontrollierte diverse Gruppen mit Patrick Konrad und Gregor Mühlberger. Am Ende musste ein Sprint die Entscheidung bringen und F. Gavira war früh im Wind, Sagan an dessen Hinterrad, zog auf den letzten 100 Metern noch vorbei und holte seinen insgesamt 16. Etappensieg an der Tour de Suisse.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin wirklich glücklich heute, und muss mich bei meinen BORA – hansgrohe Teamkollegen für die harte Arbeit bedanken. Sie haben mir mit ihrem Einsatz ihr Vertrauen geschenkt, und ich dachte schon auf den letzten Kilometern, dass heute alles nach Plan gelaufen ist. Ich bin auch glücklich, weil es scheint, als wäre die Vorbereitung wieder sehr gut gelaufen, und nach diesem Sieg können wir den Rest der Tour de Suisse locker angehen. Es steckt enorm viel Arbeit hinter diesen Siegen, meine Beine sind noch nicht perfekt und es gibt noch einiges zu tun bis zur Tour, aber jetzt können wir den Rest des Rennens genießen.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister

„Das ist heute ein großartiger Tag für BORA – hansgrohe! Nicht nur dass Peter seine 16. Etappe an der Tour de Suisse gewonnen hat, sondern Sam hat auch noch in Köln gewonnen und Emanuel mit Rang 4 auf der letzten Etappe der Dauphiné groß aufgezeigt. Wir sind super happy. Hier in der Schweiz ist unser Plan perfekt aufgegangen, es war ein hartes Finale, aber alle haben einen super Job gemacht und Peter perfekt bis ins Finale gebracht. Er hat die ganze Vorarbeit dann weltmeisterlich zu Ende gebracht.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

@BORA hansgrohe

1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
2. Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) s.t.
3. Nathan Haas (Katusha-Alpecin)
4. Michael Matthews (Sunweb)
5. Mark Padun (Bahrain-Merida)
6. Enrico Gasparotto (Bahrain-Merida)
7. Enrico Battaglin (LottoNL-Jumbo)
8. Greg Van Avermaet (BMC)
9. Arthur Vichot (Groupama-FDJ)
10. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo)

Gesamtstand:
1. Stefan Küng (BMC)
2. Greg Van Avermaet (BMC) +0:03
3. Richie Porte (BMC) s.t.
4. Tejay van Garderen (BMC)
5. Peter Sagan (Bora-Hansgrohe) +0:20
6. Michael Matthews (Sunweb) +0:23
7. Wilco Kelderman (Sunweb) s.t.
8. Sam Oomen (Sunweb)
9. Simon Gerrans (BMC) +0:28
10.Gregor Mühlberger (Bora-Hansgrohe) +0:30

Peter Sagan erringt den 3. Platz in einem packenden Sprintfinale bei der Kalifornien-Rundfahrt.

Ein Rundstreckenrennen in Long Beach stand heute auf dem Programm bei der Tour of California. Wie erwartet waren es die Sprinter, die den Tag im Massensprint für sich entschieden. F. Gaviria erwies sich als der Schnellste in einem packenden und rasanten Finale, während Peter Sagan den 3. Platz belegte.
Die Strecke
Heute startete die siebentägige Tour of California mit einer sprinterfreundlichen Etappe. Die Auftaktetappe der 13. Auflage der Rundfahrt führte das Peloton über 12 Runden durch Long Beach. Nach 134.5km im Sattel rollten die Fahrer zum zwölften und letzten Mal über die Ziellinie des topfebenen und schnellen Rundkurses. Bei den zwei Zwischensprints wurden 3, 2 bzw. 1 Bonussekunde vergeben, während die ersten drei Fahrer bei der Zielankunft 10, 6 bzw. 4 Bonussekunden erhielten. Das Streckenprofil kam den Sprintern entgegen und lud förmlich zu einem Massensprint ein.
Teamtaktik
Auf dem tellerflachen Parcours trat ein illustres Starterfeld von Fahrern an, unter ihnen der 16-malige Kalifornien-Etappensieger Peter Sagan. BORA-hansgrohe hatte mit dem dreifachen UCI Weltmeister einen der stärksten Fahrer im Feld. Allerdings war das Finale mehr auf die reinen Sprinter zugeschnitten, und so war es etwas schwieriger für ihn den Sieg zu holen. Es war auch heute wichtig, dass alle BORA-hansgrohe Fahrer sicher ins Ziel kamen, denn wir haben noch eine Woche in Kalifornien vor uns.
Das Rennen
Das flache Profil der Strecke sorgte für ein rasantes Rennen. Obwohl ein Massensprint auf dem flachen Rundkurs erwartet wurde, versuchten zwei Fahrer gleich zu Beginn der Etappe ihr Glück in der Fluchtgruppe. Dem Ausreißerduo von A. Krasilnikau und T. Putt gelang es nach 30km einen Vorsprung von mehr als 2 Minuten herauszufahren. Mit noch 70km bis zum Ziel stand ihr Vorsprung bei etwa 1:30 Minuten, während sich Katusha Alpecin, Mitchelton-SCOTT und Quick-Step Floors die Tempoarbeit im Hauptfeld teilten. Über die längste Zeit des Tages hielt das Peloton die zwei Ausreißer an der kurzen Leine, und die Rennsituation blieb lange Zeit unverändert. Wie erwartet traten die Sprinterteams am Ende des Tages verstärkt in Aktion und begannen die Lücke zur Ausreißergruppe zu schließen. Nach einem schnellen Tag im Sattel wurde das Duo vom heranrasenden Feld in der letzten Runde gestellt. Auf den letzten Kilometern organsierten sich die Sprinterteams um ihre Sprinter in eine gute Ausgangslage zu bringen. Kurz vor der Ziellinie lieferten sich Peter Sagan, F. Gaviria und C. Ewan einen spannenden Kampf um den Tagessieg, den der Kolumbianer knapp vor seinen Kontrahenten gewann.
Reaktionen im Ziel
„Die Auftaktetappe der Tour of California endete in einem sehr schnellen Massensprint. Ich lag etwas hinten als der Sprint begann, und konnte nicht mehr an Ewan und Gaviria vorbeiziehen. Sie waren heute schneller und Gaviria holte sich einen verdienten Sieg. Ich fühlte mich heute gut in Form, und ich freue mich auf die nächsten Etappen. Morgen haben wir eine Bergankunft und wir werden alles tun, um Rafał Majka auf dieser Etappe zu unterstützen. Dann nehmen wir es wie es kommt.“ – Peter Sagan

„Ich glaube, wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein. Es war eine Etappe für die Sprinter, und wir wussten, dass es heute nicht leicht sein würde. Einige der weltbesten Sprinter mit ihren starken Teams sind heute angetreten. Wenn man dies in Betracht zieht, ist der dritte Platz von Peter ein guter Start zur Kalifornien-Rundfahrt. Er kam nach einer langen und harten Classics-Saison nach Kalifornien und dies war sein erstes Rennen nach fast einem Monat. Das Team hat sehr gut zusammengearbeitet und Rafał Majka fühlte sich gut in Form, und so freuen wir uns auf die nächsten Etappen.“ – Patxi Vila, Sportlicher Leiter

© BORA – hansgrohe

Kittel wins Stage 6 of Tirreno-Adriatico, Kwiatkowski retains the Maglia Azzurra 

KITTEL WINS STAGE 6 OF TIRRENO-ADRIATICO
KWIATKOWSKI RETAINS THE MAGLIA AZZURRA


Fano, 12 March 2018 – The German rider Marcel Kittel (Team Katusha Alpecin) won the fifth stage of the 53rd edition of the Race of the Two Seas, 153km from Numana to Fano. Michal Kwiatkowski (Team Sky) retains the Maglia Azzurra of General Classification leader.

STAGE RESULT
1 – Marcel Kittel (Team Katusha Alpecin) 153km in 3h49’54”, average speed 39.930kph
2 – Peter Sagan (Bora – Hansgrohe) s.t.
3 – Maximiliano Richeze (Quick-Step Floors) s.t.

GENERAL CLASSIFICATION
1 – Michał Kwiatkowski (Team Sky)
2 – Damiano Caruso (BMC Racing Team) at 3”
3 – Mikel Landa (Movistar Team) at 23”

JERSEYS

Maglia Azzurra (blue), General Classification Leader, sponsored by Gazprom – Michał Kwiatkowski (Team Sky)
Maglia Arancione (orange), Sprinter Classification Leader, sponsored by Sportful – Jacopo Mosca (Wilier Triestina – Selle Italia)
Maglia Verde (green), King of the Mountains Classification Leader, sponsored by Snello Rovagnati – Nicola Bagioli (Nippo – Vini Fantini – Europa Ovini)
Maglia Bianca (white), Young Rider General Classification Leader, sponsored by FIAT – Tiesj Benoot (Lotto Soudal)

Speaking seconds after the stage finish, the stage winner, Marcel Kittel, said: “When there was the crash with Fernando Gaviria, I was just on the left side of the Quick-Step riders. Seconds later I heard it was Gaviria. I feel sorry for him, but we remained focused on our goal. It worked well. The boys did a great job. I’m very proud of the team today. There’s nothing to complain about. We controlled the race. I’m very happy to win for the team. We always said that we’d decide after Tirreno-Adriatico if I’d go to Milan-Sanremo but things are now looking good after two stage wins.”

The Maglia Azzurra, Michał Kwiatkowski, said: “I didn’t want to lose Tirreno-Adriatico by a few seconds without trying to get the time bonus in the intermediate sprint. I didn’t make it but, at the end of the day, we have to be very happy with the stage today and keep focus on tomorrow’s time trial for a perfect end.”

Press conference interviews and further details to follow.

TOMORROW’S STAGE
Stage 7 – San Benedetto del Tronto (Individual Time Trial) 10.0km
Start: San Benedetto del Tronto, Viale Tamerici
Finish: San Benedetto del Tronto, Viale Buozzi
First Rider Start: 13:00
Last Rider Finish: 16:10 Approx.
Time Keeping Point: km 4.4 – Porto d’Ascoli
Race Headquarter: Hotel Calabresi, Rotonda Giorgini, San Benedetto del Tronto

ROUTE
Individual time trial of 10,050m, on a route that mainly follows the final circuit of the conclusive stages of the late 90s and recent 2000s, and has been the same since 2015. The start ramp is located in Viale Tamerici (south wharf). From here, riders proceed towards Porto d’Ascoli along the sea. From Piazza Salvo d’Acquisto (intermediate time recording – km 4.4), the route runs a further 750m before heading back towards San Benedetto del Tronto, where the race ends on the traditional home stretch in Viale Buozzi. The last 2.5km are almost on straight ground.

Final kilometres
The last 3km run along wide and mainly straight roads. The route runs along the seafront (upward lane) towards the finish line. 2.5km before the finish, a double bend leads to the straight home stretch (2,500m) on 8m wide tarmac road.

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Tirreno-Adriatico NamedSport 2018 Roadbook
Tirreno-Adriatico NamedSport 2018 Maps
#TirrenoAdriatico

PHOTO CREDIT: LaPresse – Ferrari / Spada

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Yates wins Stage 5 of Tirreno-Adriatico, Kwiatkowski is the new leader of the GC

ADAM YATES WINS STAGE 5 OF TIRRENO-ADRIATICO, IN MEMORY OF SCARPONI
KWIATKOWSKI IS THE NEW LEADER OF THE GC

Filottrano, 11 March 2018 – Adam Yates (Mitchelton – Scott) won the fifth stage of the 53rd edition of the Race of the Two Seas, 178km from Castelraimondo to Filottrano. Michał Kwiatkowski (Team Sky) is the new leader of the General Classification and wearer of the Maglia Azzurra.

STAGE RESULT
1 – Adam Yates (Mitchelton – Scott) 178km in 4h16’35”, average speed 41.623kph
2 – Peter Sagan (Bora – Hansgrohe) at 7”
3 – Michał Kwiatkowski (Team Sky) at 7”

GENERAL CLASSIFICATION
1 – Michał Kwiatkowski (Team Sky)
2 – Damiano Caruso (BMC Racing Team) at 3”
3 – Mikel Landa (Movistar Team) at 23”

JERSEYS

Maglia Azzurra (blue), general classification leader, sponsored by Gazprom – Michał Kwiatkowski (Team Sky)
Maglia Arancione (orange), sprinter classification leader, sponsored by Sportful – Jacopo Mosca (Wilier Triestina – Selle Italia)
Maglia Verde (green), King of the Mountains classification leader, sponsored by Snello Rovagnati – (Nippo – Vini Fantini – Europa Ovini)
Maglia Bianca (white), young rider general classification leader, sponsored by FIAT – Tiesj Benoot (Lotto Soudal)

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TdF 2017 -Grand Depart Düsseldorf 1. Etappe Fotos

1.7.2017 Düsseldorf

Der Grand Depart in Düsseldorf fand unter grauem Himmel und mit viel Regen statt.

Kein Wunder also, dass ein Fahrer aus Wales mit diesen schwierigen Bedingungen am besten zurecht kam.

20170701_TdF_009_GThomas_0373ff


20170701_TdF_009_GThomas_0494ff


20170701_TdF_009_GThomas_2545ff


20170701_TdF_009_GThomas_9970ff

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20170701_TdF_009_GThomas_0373ff


20170701_TdF_009_GThomas_0494ff


20170701_TdF_009_GThomas_2545ff


20170701_TdF_009_GThomas_9970ff

Geraint Thomas (Team SKY) gewann die erste Etappe und durfte sich das erste gelbe Trikot der Tour 2017 überstreifen. Er scheint die deutschen Straßen besonders zu lieben, denn wir kennen ihn ja auch schon als Bayern-Rundfahrt Sieger, da sollte er sich den Termin für die neue Deutschland-Tour in 2018 schon mal rot in seinem Kalender ankreuzen.

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