Schlagwort-Archiv: Philippe Gilbert

TdF 5.7.2017 5te Etappe – Sieger Fabio Aru (Astana)

5.7.2017 TdF 5te Etappe Vittel nach La Planche des Belles Filles:

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Zwei Tage nach seinem 27. Geburtstag beschenkte sich Fabio Aru (Astana) nachträglich selbst.

In überzeugender Manier gewann er die Bergankunft in den Vogesen im Alleingang nach einer Attacke aus der Favoritengruppe 2km vor dem Ziel.

Da er auf den GIRO wegen einer Knieverletzung verzichten mußte, wirkte er sehr frisch.

Im Gegensatz dazu verloren die GIRO-Teilnehmer Nairo Quintana und Thibaut Pinot am Mittwoch Zeit.

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Lukas Pöstlberger kämpft bei Dwars Door Vlaanderen mit an der Spitze

Nachdem der Österreicher bei der Attacke von P. Gilbert mitgehen kann, kämpft er lange an der Spitze des Rennens. Am Ende kommt er als 15. in der Verfolgergruppe ins Ziel. Gegen Quickstep war heute aber kein Kraut gewachsen.

Das zweite Rennen der diesjährigen „Flanders Classics“ Serie stand heute zwischen Roeselare und Waregem auf dem Programm. Dwars Door Vlaanderen führt dabei über 203km, und einige der berühmten Hellinge wie der Oude Kwaremont, der Taaienberg oder der Paterberg, gilt es dabei ebenfalls zu bezwingen. Das Rennen dient daher auch als Vorbereitung auf die Flandern Rundfahrt in 10 Tagen.

Das Team von BORA – hansgrohe war heute um Sam Bennett ausgerichtet. Der irische Sprinter konnte bereits bei Paris – Nizza mit starker Form überzeugen, zeigte sich aber ebenfalls bei den ersten Klassikern des Jahres in souveräner Manier. Die Teamtaktik war daher ihn in einer größeren Gruppe auf die Zielgerade in Waregem zu bringen, um dort um den Sieg in einem Sprint zu kämpfen.

Wie erwartet setzte sich schnell eine 5-Mann Gruppe vom Hauptfeld ab. Später durch einen 6. Ausreißer verstärkt, baute die Gruppe ihren Vorsprung auf über 6 Minuten aus. Als sich jedoch Quickstep an die Spitze des Feldes setzte bevor die erste Steigung des Tages in Angriff genommen wurde, begann auch der Vorsprung der Spitzengruppe umgehend zu schmelzen.

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Paris-Nizza 2. Etappe: 6.3.2017,

Nach dem denkwürdigen Auftakt stand den Fahrern eine weitere epische Etappe bevor: Kälte (5 Grad), erneut sehr starker Wind und Regen prägten auch die 2. Etappe der Fernfahrt Paris-Nizza.

Animiert durch diese Bedingungen wurde von Anfang an ein sehr hohes Tempo gefahren, das zur Folge hatte, dass das Feld sich wieder in viele Gruppen aufsplitterte und sowohl Gesamtwertungsanwärter als auch potentielle Etappenjäger mehr als gefordert wurden, um an der Spitze des Rennens zu bleiben.

Nachdem mit Philippe Gilbert der letzte einer prominenten Ausreißergruppe ca. 7km vor dem Ziel von der ca. 50 Mann starken ersten Gruppe gestellt wurde, kam es zu einem packenden Sprint auf nasser Straße, in dem der enorm endschnelle John Degenkolb (TREK-Segafredo) nur ganz knapp Sonny Colbrelli (Bahrain-Merida) unterlegen war, auf der Linie aber die schnellste Endgeschwindigkeit hatte.

Dieses Ergebnis zeigt, dass John Degenkolb in seiner Vorbereitung auf die Monumente Mailand – San Remo und Paris-Roubaix sich auf einem gutem Weg befindet.

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Huppertz gelingt Saisonsieg Nummer 3 in Merken

An diesem Wochenende gelang dem Team Kuota-Lotto durch Joshua Huppertz beim Rennen „Rund um Merken“der dritte Saisonsieg, für Joshua war es bereits sein zweiter Sieg innerhalb einer Woche. Und auch in den Niederlanden beim UCI 1.1-Rennen „Volta Limburg Classic“ war man erfolgreich und konnte mit Rang 18 von Raphael  Freienstein die ersten UCI-Punkte einfahren. Auch an diesem Wochenende stand für das Team Kuota-Lotto wieder ein straffes Programm im Terminkalender.

Am Samstag startete ein Teil der Mannschaft (Tobias Knaup, Raphael Freienstein, Frederik Dombrowski, Robert Retschke, Marcel Meisen, Moritz Backofen, Daniel Westmattelmann und Andre Benoit) beim UCI 1.1 Rennen „Volta Limburg Classic“. Dieses Rennen zählt zu den schwersten niederländischen Eintagesrennen und wird deshalb von vielen zurecht als Mini-Amstel-Gold-Race bezeichnet. Mit Philippe Gilbert, Davide Rebellin, Damiano Cunego und Fabian Wegmann standen zudem namhafte Klassiker-Spezialisten am Start.

Relativ früh im Rennen kam Moritz Backofen zu Fall und musste das Rennen aufgeben. Glücklicherweise verletzte er sich nicht so schlimm wie man zuerst dachte. Nach einer Nacht im Krankenhaus konnte Entwarnung gegeben werden – es ist nichts gebrochen. Wir wünschen ihm von dieser Stelle gute Besserung.Bis 60 Kilometer vor dem Ziel bestimmte eine acht Fahrer starke Spitzengruppe das Geschehen. Danach folgten weitere Attacken, doch erst am letzten Anstieg des Tages 13 Kilometer vor dem Ziel konnte sich eine neunköpfige Gruppe entscheidend absetzen. In der ersten Verfolgergruppe konnte sich Raphael Freienstein festbeißen und kam als 18. über die Ziellinie. Diese tolle Leistung bescherte dem Team Kuota-Lotto die ersten Punkte in der UCI-Wertung.
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Am Sonntag ging es mit „Rund um Merken“ weiter, einem Rundstreckenrennen mit einer Länge von 80 km um Düren-Merken. Für das Team Kuota-Lotto gingen Raphael Freienstein, Robert Retschke, Joshua Huppertz, Daniel Westmattelmann, Richard Weinzheimer und Frederik Dombrowski in den Wettkampf.

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BMC Racing Team mit zehn Fahrern bei den Weltmeisterschaften

Zehn Fahrer des BMC Racing Teams werden diese Woche an den UCI Strassen- und Zeitfahrweltmeisterschaften in Richmond, Virginia teilnehmen.

Rohan Dennis (Australien), Silvan Dillier und Stefan Küng (beide Schweiz) sowie Taylor Phinney (USA) werden am Mittwoch beim 53 Kilometer langen Zeitfahren ihre Nationen vertreten. Alle vier Fahrer waren Teil der erfolgreichen BMC Racing Team Equipe, die am Sonntag die Goldmedaille im Mannschaftszeitfahren gewonnen hat.

Phinney und Dillier werden am Sonntag ebenfalls das 261,4 Kilometer lange Strassenrennen zusammen mit Brent Bookwalter (USA), Jempy Drucker (Luxenburg), Philippe Gilbert (Belgien), Daniel Oss und Manuel Quinziato (beide für Italien) sowie Greg Van Avermaet (Belgien) bestreiten. Gilbert gewann den Strassenweltmeistertitel 2013.

Weiters wird der Stagiarie Tom Bohli (Schweiz) am Samstag beim Strassenrennen der U23 für das BMC Racing Team ins Rennen gehen. Bohli fuhr in diesem Jahr für das BMC Development Team.

“All diese Fahrer werden Ihre Nationen anständig vertreten”, sagte BMC Racing Team Präsident/General Manager Jim Ochowicz. “Wir sind stolz, so viele Fahrer diese Woche in die verschiedenen Rennen schicken zu können.”

Quinziato per Solo zum Etappensieg bei der Eneco Tour

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Geraardsbergen (BEL) – Manuel Quinziato vom BMC Racing Team feierte am Sonntag bei der letzten Etappe der Eneco Tour nach gelungener Soloflucht seinen ersten Sieg seit 2008. Seine Teamkollegen Greg Van Avermaet und Philippe Gilbert wurden im Gesamtklassement Zweiter resp. Vierter.

Auf den letzten sechs Kilometern der 193,8 km langen Etappe setzte sich Quinziato von den zwei Fahren, die wie er aus einer ursprünglich elfköpfigen Fluchtgruppe übrig geblieben waren, ab. Aber Björn Leukemans (Wanty-Groupe Gobert) und Yves Lampaert (Etixx-Quick Step) schlossen beim letzten Anstieg auf Kopfsteinpflaster wieder zu ihm auf.

“Ich konnte eine Lücke aufreissen und die Fahrer hinter mir sind verschwunden”, sagte Quinziato. “Aber ich fuhr am Limit und sagte zu mir selbst: ‘Schau nicht zurück’. Auf den letzten 500 Metern blickte ich dennoch zurück und sah sie kommen. Dann sagte ich mir: ‘Du kannst jetzt entweder um den Sieg fahren oder du hast verloren’. Am Ende habe gewonnen und bin sehr glücklich.”

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Gilbert per Solo zum Etappensieg

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Namur, Belgium – BMC Racing Team Fahrer Philippe Gilbert hatte am Montag bei seinem Sieg auf der dritten Etappe der Tour de Wallonie genügend Zeit um alleine auf seiner BMC teammachine SLR01 die Ziellinie zu überqueren und den Sieg zu zelebrieren.

Gilbert attackierte auf den letzten 800 Metern bei einem Anstieg am Ende der 207 Kilometer langen Etappe. Seine Solo-Flucht brachte ihm vier Sekunden Vorsprung auf Pieter Serry (Etixx-Quick Step), der im reduzierten Massensprint Thomas Sprengers (Topsport Vlaanderen-Baloise) in die Schranken wies.

“Ich bin dieses Ende schon ein paar Mal gefahren”, erklärte Gilbert. “Ich denke, dass ich hier schon zwei- oder dreimal gewonnen habe und, war zweimal Zweiter und einmal Fünfter, als hier eine Etappe des Giro d’Italia (im Jahr 2006) ausgetragen wurde. Deshalb habe ich genau gewusst, wie das Ende wird.”

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Gilbert gewinnt Grand Prix Cerami

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Frameries, Belgien – BMC Racing Team Fahrer Philippe Gilbert setzte sich am Mittwoch beim Grand Prix Cerami im Sprint gegen Danny Van Poppel (Trek Factory Racing) und Tom Boonen (Etixx-Quick Step) durch und verbuchte im ersten Rennen nach seiner Verletzung gleich den Sieg.

Der zweifache Etappensieger beim Giro d’Italia im Mai musste die anschliessende Tour de Suisse am 16. Juni verlassen und bestritt seitdem keine Rennen mehr. Ein durchgeführtes MRI zeigte einen kleinen, nicht verschobenen Bruch an Gilberts Unterschenkel.

Am Mittwoch verspürte der ehemalige Strassenweltmeister auf dem 211,5 Kilometer langen Kurs keinerlei Schmerzen.

“Wichtiger als der Sieg ist, dass ich mich auf dem Rad wohlgefühlt habe. Das ist für mich die grosse Geschichte des Tages”, erklärte Gilbert. “Im Training hatte ich bereits im Vorfeld keine Schmerzen mehr. Aber Trainings sind nicht immer gleich wie Rennen. Für mich ist das eine gute Nachricht im Hinblick auf den nächsten Monat.”

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Gilbert stoppt Schweiz Rundfahrt und Tour-Pläne

Santa Rosa, Kalifornien – BMC Racing Team Fahrer Philippe Gilbert zog sich am Dienstag auf Grund seiner Verletzung am rechten Knie von der Tour de Suisse zurück und auch ein Start bei der diesjährigen Tour de France kommt nicht in Frage.

Gemäss BMC Racing Team Chief Medical Officer Dr. Max Testa habe ein kürzlich durchgeführtes MRI eine kleine nicht verschobene Fraktur an Gilberts Unterschenkel gezeigt, welche wahrscheinlich auf seinen Sturz bei der La Flèche Wallonne im April zurückzuführen sei.

“Das MRI zeigt eine kleine Tibiafraktur”, sagte Dr. Testa. “Die Fraktur ist klein und nicht unmittelbar an der Gelenksfläche. Die Verletzung ist nicht besorgniserregend für seine Rennkarriere. Philippe hatte keine Schmerzen auf dem Rand, aber er klagte über Knieschmerzen, besonders beim Treppensteigen, woraufhin wir genauere Untersuchungen durchgeführt haben.”

BMC Racing Team Präsident/General Manager Jim Ochowicz habe sich mit Gilbert einvernehmlich darauf geeinigt, dass der frühere Strassenweltmeister und zweifacher Etappensieger beim diesjährigen Giro d’Italia nicht an der Tour de France teilnehmen wird.,

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Caruso beim Giro d’Italia Achter; Gilbert ‘aggressivster Fahrer’

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Mailand, Italien – Damiano Caruso vom BMC Racing Team beendete am Sonntag den Giro d’Italia auf dem achten Rang, während Teamkollege Philippe Gilbert zum ‘aggressivsten Fahrer’ geehrt wurde und zudem mit zwei Etappensiegen die Bonacossa Trophäe erhielt.

Caruso erreichte sein bestes Resultat bei einer Grand Tour und verbesserte seinen neunten Platz bei der Vuelta a España des letzten Jahres. Er beendete die Rundfahrt mit einem Rückstand von 12:08 auf Alberto Contador (Tinkoff-Saxo), der den Giro d’Italia zum zweiten Mal gewinnen konnte.

“Das ist definitiv ein Highlight in meiner Karriere”, sagte Caruso. “Der diesjährige Giro war sehr hart und ich habe jeden Tag gekämpft, um in den Top 10 zu bleiben. Ich muss mich bei meinen Teamkollegen bedanken. Sie alle haben geholfen dieses Ziel zu erreichen.”

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Giro d’Italia – Roger Kluge: «Zuerst gilt es noch zwei Berge zu bewältigen, bevor wir daran denken können, am Sonntag mit Heinrich Haussler in Mailand zu gewinnen»

Das Peloton beim Giro d’Italia bewegte sich von Gravellona Toce nach Cervinia. Seit fast drei Wochen sind die Profis unterwegs, dennoch wurden die ersten 98 Kilometer in zwei Stunden bewältigt. Dann folgten die Anstiege, die Fabio Aru (Astana) am schnellsten meisterte. Er feierte am Fusse des Cervin einen Solosieg. Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) trägt weiterhin das Rosa Trikot, obwohl er auf den letzten Kilometern 1:18 Minuten verloren hat. Anders als am Tag zuvor schaffte es dieses Mal kein Fahrer von IAM Cycling in die Fluchtgruppe. Der best Platzierte der Schweizer Profimannschaft war erneut Sylvain Chavanel. Er wurde 46., mit fast 23 Minuten Rückstand auf den Tagessieger. Seine Teamkollegen kamen alle innerhalb der Karenzzeit von 1:09 Stunden Rückstand ins Ziel.

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