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Majka, Poljanski und McCarthy verlängern mit BORA – hansgrohe.


Rafal Majka, einer der besten Kletterer im Peloton, möchte die Pechsträhne der letzten 12 Monate endlich hinter sich lassen und in den nächsten beiden Jahren mit BORA – hansgrohe sein Potenzial voll ausschöpfen. Auch Pawel Poljanski und Jay McCarthy verlängern bis 2020. Während Poljanski ein wichtiger Helfer in den Bergen ist, konnte McCarthy seine Qualitäten als Allrounder bereits mit zwei WorldTour Siegen 2018 unter Beweis stellen.

„Ich bin sehr glücklich weiter für BORA – hansgrohe zu fahren. Die letzten 12 Monate waren alles andere als perfekt, aber ich bin in sehr guter Form und möchte bei der Vuelta auf die Erfolgsspur zurückfinden. Ich kann mir kein anderes Team vorstellen, das so geschlossen hinter seinen Fahrern steht. Als Profi ist es sehr wichtig ein professionelles Umfeld und eine positive Atmosphäre um sich zu haben, beides ist bei BORA – hansgrohe perfekt und der Teamgeist ist unglaublich. Ich möchte Ralph Denk und allen Sponsoren für ihr Vertrauen danken. Wir sind eine Gruppe von wahren Radsportenthusiasten hier und ich bin froh ein Teil davon sein zu können.“ – Rafal Majka

„BORA – hansgrohe ist eines der besten Radsportteams der Welt und ich bin stolz zumindest bis 2020 Teil dieses Teams zu sein. Neben der harten Arbeit, die jeder hier tagtäglich investiert, bleibt immer auch Raum für etwas Spaß, das ist sehr wichtig. Ich genieße meine Zeit mit dem Team und freue mich auf die kommenden zwei Jahre.“ – Pawel Poljanksi

„Ich bin glücklich weitere zwei Jahre Teil der BORA – hansgrohe Familie sein zu können. Ich habe hier echte Freunde gefunden und fühle mich sehr wohl. Als junger Profi bekomme ich immer wieder eigenen Chancen, das ist nicht selbstverständlich. Daher konnte ich mich in den letzten beiden Jahren als Fahrer gut entwickeln, während BORA – hansgrohe eines der besten WorldTeams geworden ist. Darum kann ich mich glücklich schätzen auch in den nächsten Jahren in diesem Team zu sein – weiter und weiter Richtung Spitze!“ – Jay McCarthy
© BORA – hansgrohe

PINOT FEELS “COMFORTED” AHEAD OF LA VUELTA


Two months after abandoning the Giro d’Italia, Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) made his return to competition with a podium finish at the Tour of Pologne. “Now we can prepare for La Vuelta with a relaxed mind”, the French climber says ahead of his third participation in the Spanish grand tour.
Only two weeks ahead of La Vuelta, Tour de Pologne attracts riders who want to perform well in Spain. In 2017, Wouter Poels (Team Sky) won the queen stage before offering essential support to overall winner Chris Froome en route to Madrid. The Dutch climber finished 6th himself and Vincenzo Nibali (2nd), Ilnur Zakarin (3rd) and Wilco Kelderman (4th) had all lined up in Krakow to participate in the one-week World Tour event.
This year, Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) made his return to competition in Poland. “When I arrived I was in the unknown regarding my shape, and I came out comforted”, the French climber says. He hadn’t participated in a race since abandoning the Giro in May and finished 3rd overall in Poland, behind Michal Kwiatkowski (Team Sky) and Simon Yates (Mitchelton-Scott) who are also set to be major players at La Vuelta.
“THE LEVEL AT LA VUELTA WILL BE REALLY HIGH”
“Except for Kwiatkowski, we mainly saw the riders who didn’t ride the Tour de France”, Thibaut Pinot notes. “We’re going to have a very strong field at La Vuelta with the riders who didn’t do the Tour and those who want to do the Tour and La Vuelta ahead of the World championships. The level will be really high and it should be interesting to watch.”
Thibaut Pinot enjoyed good legs in Poland and saw his teammate Georg Preidler win stage 6. Pinot himself was in the chasing group, covering moves from rivals to make sure his Austrian partner would claim victory. “Georg is someone who does a lot of work in the shadow of his leaders, so to see him win is a good thing for him and for the group”, Thibaut Pinot says. “Now we can prepare for La Vuelta with a relaxed mind.”
“WE’LL SEE IF WE FIGHT FOR THE GENERAL CLASSIFICATION OR A STAGE VICTORY”
Thibaut Pinot’s road to Malaga has led him to Tignes, where he’ll stay until the end of the week before heading to Andalusia. “I’m going to do some training sessions in the mountain and then rest, the start of La Vuelta is coming fast”, the Frenchman says ahead of his third participation in the Spanish grand tour (7th overall in 2013, abandon in 2014).

“I’ll try to get into a rhythm as La Vuelta goes on”, he anticipates. “I’ll see how things go day by day and we’ll assess the situation midway through La Vuelta, to see if we fight for the general classification, if I’m close to the top 5, or if we aim for a stage victory in the third week. We’ll discuss it along the race.” Already a stage winner on the Tour de France and the Giro d’Italia, Thibaut Pinot will find at La Vuelta mountainous terrain to add a La Vuelta victory to his tally.
Laura Cueto
Tel.: +34 638 95 95 20
prensa@unipublic.es

Pascal Ackermann stürzt im Finale der Euroeyes Cyclassics, Peter Sagan am Ende auf Rang 10. 


Nach einem nahezu perfekten Rennen von BORA – hansgrohe in Hamburg, stürzt Pascal Ackermann leider etwa 1500m vor dem Ziel. Der UCI Weltmeister Peter Sagan erreicht am Ende noch Rang 10, dennoch wurde das Team heute nicht für die harte Arbeit während des Tages belohnt. Immerhin kommt Ackermann ohne ernste Verletzungen davon und dürfe am Donnerstag wie geplant bei der Deutschland-Tour an den Start gehen.
Die Strecke
Mit einer gut 100 km langen flachen Runde rund um die Hahnheide und zurück nach Hamburg, wurden die Cyclassics heute eröffnet. Auf dem zweiten Rundkurs, nach Westen Richtung Wedel, stand auch der berüchtigte Waseberg auf dem Programm. Insgesamt drei Mal musste die bis zu 20 % steile Steigung an der Elbe bewältigt werden, das letzte Mal etwa 15 km vor dem Ziel an der Mönckebergstrasse. Eine perfekte Gelegenheit um eine Vorentscheidung herbeizuführen, wobei man, um den Sieg zu erringen, auch noch auf der ansteigenden Zielgeraden die nötigen Körner haben musste.
Teamtaktik
Mit einer Doppelspitze konnte BORA – hansgrohe heute aus dem Vollen schöpfen. Der UCI Weltmeister Peter Sagan befindet sich nach seinem Sturz bei der Tour de France auf dem Weg der Besserung, und wer Sagan kennt weiß, mit ihm ist immer zu rechnen. Die ansteigende Zielgerade kommt dem BORA – hansgrohe Leader zudem entgegen. Sollte Sagan aber noch nicht in der nötigen Form sein um um den Sieg kämpfen zu können, hatte man mit dem deutschen Meister Pascal Ackermann noch eine zweite Option. Ackermann fährt zurzeit in bestechender Form und sollte auch am Waseberg keine Probleme haben. In einem Sprintfinale würde auch er einer der Topfavoriten sein.
Das Rennen
Wie erwartet setzte sich relativ früh eine kleine Spitzengruppe vom Feld ab. Fünf Fahrer konnten rund drei Minuten Vorsprung herausfahren, bevor sich im Feld die Sprinterteams organisierten. Auch BORA – hansgrohe übernahm Verantwortung, und gemeinsam mit mehreren Teams wurde der Abstand zur Spitze nun kontrolliert. Nach der ersten Passage des Wasebergs teilte sich das Feld, doch BORA – hansgrohe hatte auch diese Situation unter Kontrolle mit Cesare Benedetti in der ersten Gruppe des Feldes. Während sich die fünf Ausreißer weiter an der Spitze halten konnten, war das Feld bei der ersten Zielpassage wieder geschlossen. Obwohl einige Fahrer auch an der letzten Passage des Wasebergs noch einen Angriff versuchten, kontrollierte dennoch BORA – hansgrohe das Geschehen mit den anderen Sprinterteams bis ins Finale. Letztlich musste der erwartete Massensprint über den Sieg entscheiden. Ackermann und Sagan wurden von Benedetti, Burghardt, Schillinger und Schwarzmann perfekt in Position gefahren. Doch etwa 1,5 km vor dem Ziel ging der deutsche Meister leider zu Boden, wodurch das gesamte BORA – hansgrohe Lead-out durcheinandergebracht wurde. Nun musste es Peter Sagan richten, doch auch der UCI Weltmeister war nicht vom Glück verfolgt und wurde auf den letzten 800m zuerst von Modolo und etwas später von Kristoff eingeklemmt. Damit erreichte Sagan heute als bester BORA – hansgrohe Fahrer nur Rang zehn. Viel wichtiger als das Resultat ist aber die Tatsache, dass Pascal Ackermann mit dem Schrecken und einigen Hautabschürfungen davongekommen ist. Damit sollte der Deutsche Meister planmäßig am Donnerstag die Deutschland-Tour in Angriff nehmen können.
Ergebnis
01 E. Viviani 4:46:02
02 A. Demare +0:00
03 A. Kristoff +0:00
10 P. Sagan +0:00
Reaktionen im Ziel
„Die Cyclassics waren mein erstes richtiges Rennen nach der Tour und ich habe mich schon viel besser gefühlt als in Glasgow letzte Woche. Meine Beine werden von Tag zu Tag besser und ich bin auf einem guten Weg. Bis zu den letzten zwei Kilometern hatten wir ein sehr gutes Rennen. Das Team hatte das Rennen immer unter Kontrolle, aber leider ging Pascal dann zu Boden. Dadurch wurde auch unser Lead-out völlig durcheinandergebracht. Viviani war am Ende der Schnellste und hat gewonnen. Ich erreichte den 10. Rang, jetzt liegt mein Focus voll und ganz auf der Vuelta.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister

„Ich bin natürlich sehr enttäuscht, aber am Sturz kann ich jetzt auch nichts mehr ändern. Ich habe einige Hautabschürfungen, aber es sieht aus, als könnte ich am Donnerstag bei der Deutschland-Tour an den Start gehen. Bis zum Sturz hatte ich unglaublich gute Beine und ich war noch richtig frisch im Finale, darum ist der Sturz umso bitterer. Das Team hat auch wieder super gearbeitet, und vor dem Sturz war ich am Rad von Viviani, also eigentlich in perfekter Situation. Aber dann hab ich eine kleine Welle von links bekommen, und im nächsten Moment lag ich auch schon am Boden.“ – Pascal Ackermann

„Es ist natürlich sehr schade, dass das Rennen heute so zu Ende gegangen ist. Wir haben viel gearbeitet und hatten alles unter Kontrolle. Im Finale haben wir alles richtig gemacht und das Rennen von vorne diktiert. Pascal und Peter war in perfekter Position, aber dann ereignete sich der Sturz und unser ganzen Plan war durcheinandergeraten. Viel mehr kann man dazu nicht sagen, wir haben alles versucht, aber man kann eben nicht immer gewinnen.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Gregor Mühlberger belegt nach Platz 11 auf der Königsetappe der Binck Bank Tour den 8. Rang in der Gesamtwertung. 


Die letzte Etappe der Binck Bank Tour wurde von unzähligen Attacken geprägt. Binck Bank Tour Etappensieger Gregor Mühlberger wurde von seiner Mannschaft den gesamten Tag über perfekt beschützt. Das gesamte Team zeigte eine tolle Teamarbeit, vor allem Rudi Selig fuhr seinen Teamkollegen in perfekte Position. Der junge Österreicher beendete die Königsetappe der Binck Bank Tour auf den 11. Platz und schob sich damit auf den achten Gesamtrang vor.
Die Etappe
Die letzte Etappe war zugleich die Königsetappe der diesjährigen Binck Bank Tour, mehr als 210km und gesamt 18 Anstiege musste das Peloton heute bewältigen. Der Kurs führte das Feld von Lacs de l’Eau d’Heure über exakt 212.7 anspruchsvollen Kilometern Geraardsbergen. Das Finale bestand aus drei 25.6km lange Runden mit je vier kurzen, steilen Anstiegen.
Die Team Taktik
BORA – hansgrohe hatte zwei Fahrer in den Top-Ten der Gesamtwertung und wollte diese mit einer weiteren offensiven Fahrweise verteidigen und absichern. Maciej Bodnar und Gregor Mühlberger waren der Männer heute, die die gesamte Unterstützung von der Mannschaft bekamen, um ihre Plätze im Gesamtklassement zu festigen.
Das Rennen
Nachdem die erste Gruppe nach wenigen Kilometern gestellt wurde, konnte sich erneut eine Gruppe von sieben Fahrern mit einigen Minuten Vorsprung absetzen. Aber wie erwartet, zerfiel die Spitzengruppe in den vorletzten Runden in Geraardsbergen. BORA – hansgrohe zeigte heute enormen Teamspirit und beschützte Gregor Mühlberger den gesamten Tag über. Gregor war immer auf der Höhe des Geschehens und konnte sich auf seine Teamkollegen verlassen. Im Finale, war vor allem Rudi Selig eine große Stütze für den Etappensieger der sechsten Etappe. Auf der letzten Runde attackierten immer wieder Fahrer, aber es war M. Matthews (Team Sunweb) der sich den Etappensieg vor G. van Avermaet sicherte. BORA – hansgrohe Fahrer Gregor Mühlberger fuhr ein beherztes Finale und kam nur wenige Sekunden hinter dem Etappensieger auf Platz 11 ins Ziel. Im Gesamtklassement schob sich Gregor somit auf den achten Gesamtplatz vor.
Ergebnis
01 M. Matthews 4:38:36
02 G. van Avermaet +0:01
03 Z. Stybar +0:03
11 G. Mühlberger +0:09
Reaktionen im Ziel
„Das Team war einfach unglaublich heute, sie haben den gesamten Tag über für mich gearbeitet und mich immer wieder in perfekte Position geführt. Vor allem Rudi war so stark, was er auf den letzten beiden Runden getan hat, war einfach großartig. Ich bin kein Kopfsteinpflaster Experte aber mit der Hilfe des Teams heute konnte ich nur wenige Sekunden hinter dem Sieger die Ziellinie queren. Ich bin mehr als glücklich, wie diese Woche gelaufen ist und über meine Form.“ – Gregor Mühlberger
„Mit dem Etappensieg und Gregors achtem Platz nun in der Gesamtwertung, denke ich, können wir mehr als zufrieden sein. Das Team hat die gesamte Woche gut harmoniert, die Jungs haben ihren Job gut erfüllt, sind füreinander gefahren und haben sich füreinander eingesetzt. Ich denke, mit dieser Teamleistung und den Ergebnissen können wir zufrieden nach Hause fahren.“ – Helmut Dollinger, Trainer
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Team Vorarlberg Santic – „Sekundenkrimi“ auf der fünften Etappe der 39. Tour du Hongrie UCI 2.1


Team Vorarlberg Santic – „Sekundenkrimi“ auf der fünften Etappe der 39. Tour du Hongrie UCI 2.1 – Patrick Schelling in der Gesamtwertung auf Rang vier!

Bereits vor dem Start zur fünften und letzte Etappe der 39. Tour du Hongrie UCI 2.1 über 128 Kilometer von Kazincbarcika nach Kazincbarcika war klar, dass es heute ein anstrengender Renntag werden wird. In der Gesamtwertung war alles noch offen bei den Plätzen zwei bis vier.
Während der ganzen Etappe ist es immer wieder zu kleineren Fluchtgruppen gekommen welche jedoch immer wieder vom Team CCC Sprandi gestellt wurden. Bei den div. Zwischensprints haben die Fahrer des Team Vorarlberg Santic versucht den Mitkonkurrenten die Bonussekunden streitig zu machen.
Patrick Schelling virtuell auf dem Podium bis knapp vor dem Ziel!
Bis kurz vor dem Ziel war die Welt noch in Ordnung und alles hat nach einem Podiumsplatz ausgesehen. Der Belgische Sprinter des Team Vorarlberg Santic wurde von seinen Teamkameraden in eine gute Position gebracht für den Finalen Sprint. Unmittelbar vor dem Ziel stürzten in der letzten Kurve die ersten Fahrer und mit dabei auch Joeri Stallaert welcher jedoch ohne Verletzungen davonkam.
Durch diesen Sturz wurde die Gesamtwertung nochmals durchgemischt. Kamil Małecki (CCC Sprandi) konnte dadurch nochmals einige Sekunden gutmachen und Patrick Schelling vom dritten Gesamtrang verdrängen. Sieger wurde Nikodemus Holler (Bike Aid) vor Matteo Moschetti (Polartec-Kometa) und Kamil Małecki (CCC Sprandi). Bester Team Vorarlberg Santic Fahrer wurde Jannik Steimle auf Rang zwölf.
Gesamtwertung Rang vier für Patrick Schelling!
Die Gesamtwertung der Rundfahrt gewinnt der Italiener Manuel Belletti (Androni Giocattoli – Sidermec) 27 Sekunden vor dem Polen Kamil Małecki (CCC Sprandi) und 28 Sekunden vor seinem Landsmann Paolo Totò (Sangemini – MG.Kvis). Auf Rang vier mit 31 Sekunden Rückstand Patrick Schelling.
Results: https://www.procyclingstats.com/race/tour-de-hongrie/2018/stage-5
14.-19.08. Int. Tour of Hongrie UCI 2.1 https://www.tourdehongrie.hu/
Kader: Patrick Schelling, Roland Thalmann, Lukas Meiler, Davide Orrico, Joeri Stallaert, Gian Friesecke, Jannik Steimle

Berg ÖM und Völkermarkter Rad Tage!
Bei den gestrigen Österreichischen Bergmeisterschaften in Diex, Kärnten konnte sich das Rumpfteam sehr gut in Szene setzten. Manuel Bosch klassierte sich auf dem ausgezeichneten vierten Rang.
Results: https://computerauswertung.at/veranstaltungen/2018/180818/20180818_Diex_Elite_U23.pdf

Beim GP Völkermarkt über 194 Kilometer galt es so kräftesparend wie nur möglich über die Runden zu kommen und schauen ob sich vielleicht eine Möglichkeit ergibt sich in Szene zu setzen.
Auf dem anspruchsvollen 24 Kilometer langen Rundkurs konnten sich zu Beginn des Rennens die Fahrer sehr gut im Hauptfeld halten bevor es auf die Finalen 50 Rennkilometer ging. Nach einer Tempo-verschärfung konnte sich nur noch Manuel Bosch im Hauptfeld halten.
Es siegt Lukas Schlemmer (Team Felbermayr Simplon Wels) vor Patrick Bosmann (Hrinkow Advarics Cycleangteam) und Gasper Katrasnik (Adria Mobil). Manuel Bosch wird 22.
Ergebnisse unter: https://computerauswertung.at/veranstaltung.php?V_ID=180819&lang=de
Kader: Dominik Amann, Patrick Jäger, Manuel Bosch, Johannes Hirschbichler
www.team-vorarlberg.com
office@proevent-cycling.at

Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald 2018 4. + letzte Etappe: Rothaus > Rothaus 63,5 Km | 1.400 HM

Brandls Attacken enden mit Erfolg; Stiebjahn feiert nach turbulenter Schlussetappe Gesamtsieg
Solo von Janine Schneider; Adelheid Morath als Etappen-Dritte Gesamtsiegerin
Beim Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald hat sich auf der letzten Etappe der Deutsche U23-Meister Max Brandl den Prestige-Erfolg geholt. Der Lexware-Fahrer gewann mit 33 Sekunden vor Julian Schelb und 34 Sekunden vor Gesamtsieger Simon Stiebjahn, der seinen Titel aus dem Vorjahr mit drei Minuten Vorsprung auf Matous Ulman und 9:45 vor seinem Bulls-Teamgenossen Simon Schneller verteidigte.
Auch auf der vierten und letzten Etappe des Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald über 63,5 Kilometer kontrollierte der Träger des Gelben Trikots souverän. „Ich musste heute nie ans Limit gehen“, meinte der souveräne Sieger. „Alle vier Tage liefen perfekt und den Titel zu verteidigen ist genial.“ Er konnte Max Brandl sogar auffordern Attacken zu lancieren. „Es gab, zwei, drei Fahrer, die wir nicht gehen lassen wollten“, erklärte Stiebjahn und schloss dabei Simon Schneller mit ein, der seinen dritten Gesamtrang verteidigen wollte. „Aber Max gehörte nicht dazu und für uns war es einfach zu kontrollieren, wenn eine ungefährliche Spitzengruppe weg geht.“ Brandl musste allerdings mehrere Versuche starten. Schon vor der ersten Verpflegung bei Kilometer 23,7 hatte er angegriffen, wurde jedoch wieder eingeholt. Nach der Verpflegung versuchte er es noch mal und holte auch einen Vorsprung raus. Doch dann schloss er in einem Trail zu einem Führungsmotorrad auf und das kam vor ihm zu Fall. Der Student aus Freiburg stürzte über das Motorrad drüber, holte sich ein paar blutige Kratzer, musste aber vor allem seinen Lenker wieder geradebiegen.
Der 21-Jährige gab jedoch nicht auf und griff ein weiteres Mal an, auch um seinem Teamkollegen Luca Schwarzbauer zu helfen, der in der Gesamtwertung nur eine Sekunde hinter dem Schweizer Michael Stünzi (Texpa-Simplon) lag. „Wir wollten den Stünzi los werden“, erklärte Brandl. Das gelang auch, doch Stünzi kam zumindest in die Verfolgergruppe wieder zurück. Diese Situation sollte später noch für Diskussionen sorgen, denn Stünzi, der eigentlich Etappenzweiter wurde, bekam nach einem Protest mehrerer Fahrer eine fünfminütige Zeitstrafe aufgebrummt. Der Grund: Ein Team-Mitglied, dem erlaubt worden war mit einem eBike quasi als Presse-Fahrzeug auf der Strecke zu sein und Aufnahmen zu machen, hatte sich mehrfach zwischen die Fahrer gemischt und es gab den Verdacht, dass er Stünzi Windschatten gegeben hatte. Die Jury entschied sich aufgrund der Zeugenaussagen dann zum Zurücksetzen des Schweizers, der damit nur Tages-13. wurde und in der Gesamtwertung auch seinen fünften Rang verlor.
Zurück zum Renngeschehen: Max Brandl griff nach der zweiten Verpflegung (km 46,5) auf einer Flachpassage erneut an. „Da wusste ich, dass ich vielleicht der Stärkste im Feld bin“, meinte er. Er ging mit 20 Sekunden Vorsprung in die nächste Steigung, baute seinen Vorsprung bis auf eine knappe Minute aus, und begann erst auf den letzten Kilometern etwas zu leiden. Dennoch holte er sich souverän seinen ersten Etappensieg beim Rothaus Bike Giro. „Das Terrain heute ist mir entgegen gekommen“, meinte er nach seinem Triumph. „Ich habe heute vor dem Start schon gedacht, dass ich was machen könnte.“
Julian Schelb (Stop&Go Marderabwehr) wurde mit 33 Sekunden Abstand Zweiter. „Ich habe vor der Etappe schon mit einem Sieg geliebäugelt“, so Schelb, der eine Attacke von Brandl mitgegangen war. Doch als er registrierte, dass Sascha Weber (Maloja-Rocky Mountain) wegen eines Defekts zurückgefallen war und er so die Chance auf Gesamtrang vier hatte, ging er mehr auf Sicherheit. „Mit dem zweiten Platz bin ich heute echt zufrieden, zumal ich am letzten Berg auch schon abgehängt war“, so Schelb.
Matous Ulman (Ceska Sporitelna-Accolade) verteidigte seinen zweiten Gesamtrang. Erst zum Schluss wurde der Tscheche abgehängt und erreichte schließlich mit 1:01 Minuten Rückstand als Fünfter das Ziel. Mit einem Lachen im Gesicht gratulierte er Simon Stiebjahn zum Gesamterfolg. „Ich kann zufrieden sein mit meinem zweiten Platz“, so Ulman.
Simon Schneller war vielleicht die Überraschung der Rundfahrt. Der U23-Fahrer aus Oberlengenhardt hielt sich auch am Schlusstag fast 40 Kilometer lang in der Spitzengruppe, ehe er ein wenig Pech hatte, weil in einem Trail eine Lücke aufging und er sie trotz der Hilfe seines Bulls-Teamkollegen Martin Frey ganz knapp nicht mehr geschlossen bekam. „Wir sind dann lange nur 15, 20 Sekunden hinter der Spitze hergefahren. Danke an Martin, dass er mich so unterstützt hat. Es war noch mal ein großer Kampf, aber Rang drei in der Gesamtwertung, das ist überragend“, kommentierte Schneller, der als Siebter mit 2:26 Minuten Rückstand das Etappenziel in Rothaus erreichte.
Zum Tagesdritten wurde Luca Schwarzbauer gekürt, der unmittelbar hinter Julian Schelb ins Ziel gefahren war. „Heute habe ich mich perfekt gefühlt. Es ist zwar manches unglücklich gelaufen. Nach Max’ Attacke musste ich natürlich abwarten und konnte nicht hinterherfahren. Aber jetzt bin ich zufrieden, mit dem Podestplatz und dem fünften Rang in der Gesamtwertung natürlich auch.“
Mit dem Etappen-Sieg von Janine Schneider (Cube Bikes) endete in Grafenhausen bei den Damen die zweite Auflage des Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald. Nach 63,5 Kilometern gewann Schneider mit 2:39 Minuten Vorsprung auf Christina Kollmann-Forstner und 2:40 Minuten vor Gesamtsiegerin Adelheid Morath, die auf der Schlussetappe nichts mehr anbrennen ließ.
„Mega schön“, sei das, sagte eine strahlende Janine Schneider. „Das stärkt nach den letzten beiden Tagen das Ego wieder.“ Sie zeigte sich auf der Schlussetappe sehr offensiv. Nach der ersten Verpflegungszone bei Kilometer 23,7 zog die Transalp-Siegerin davon und arbeitete sich bis zur Heidenmühle an Verpflegung 2 bereits eine knappe Minute Vorsprung heraus. „Ich habe gesehen, dass sie nicht mitkommen und dachte, okay, jetzt Vollgas“, erzählte Schneider. „1000 Mal“, hätte sie sich rumgedreht, um nach den Verfolgerinnen Ausschau zu halten, doch die begnügten sich mit dem Verwalten des Zeitbudgets aus den vergangenen drei Tagen. „Für mich ist das ein super Abschluss und ich bin glücklich über das gute Ende“, so Schneider, die in der Endabrechnung Sechste wurde. Aus dem bis dato dominierenden Damen-Quartett fiel die Südafrikanerin Robyn de Groot (Ascendis Health) zurück, so dass Sabine Spitz (Wiawis Bikes), Christina Kollmann-Forstner (Texpa-Simplon) und Adelheid Morath (jb Brunex-Felt) um die verbleibenden Podiumsplätze fuhren. Den zweiten hätte Sabine Spitz holen können. Aber: „Ich bin ein paar hundert Meter vor dem Ziel in dem Gewirr ins Absperrband gefahren“, erklärte Spitz und konnte drüber schon wieder schmunzeln, auch wenn es sie das Tagespodest kostete. „Es lief die vier Tage besser als gedacht. Klar habe ich durch die Verletzung viel verloren und konnte Adelheid nicht Paroli bieten, aber es war sicher ein guter Aufbau für die nächsten Wochen“, konstatierte Spitz, die als Gesamt-Dritte letztlich 11:03 Minuten Rückstand auf Morath hatte.
Christina Kollmann-Forstner hatte das Vergnügen eine Sekunde vor Adelheid Morath als Zweite über die Ziellinie zu fahren. Zum vierten Mal in diesen vier Tagen. „Um der Ehre willen“, sagte sie lachend. „Ich denke Adel ist mir nicht böse.“ Sie hätte am letzten Tag „nicht mehr die guten Beine“ gehabt, gestand die Salzburgerin. „Wir haben uns gestern doch einen Kampf geliefert. Aber ich bin sehr zufrieden und muss den Veranstaltern ein Kompliment machen. Es war eine gemütliche Atmosphäre und ich komme sicher wieder.“
Adelheid Morath stand mit einem lachenden Gesicht daneben und genoss die Augenblicke ihres zweiten Gesamtsieges. „Sicher war es für mich hauptsächlich eine Vorbereitung auf das Weltcup-Finale und die WM, aber die Strecken, die Stiebi (Simon Stiebjahn) ausgesucht hat, haben Spaß gemacht und es ist besonders schön in der Heimat zu gewinnen“, erklärte die Siegerin. „Ich hatte auch heute noch mal gute Beine und die Werte waren ermutigend.“
Robyn de Groot erreichte das Ziel als Tages-Fünfte (+3:32) und beendete die Rundfahrt auf Rang vier. „Ich kann den Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald wirklich weiterempfehlen. Die Reise hierher lohnt sich“, meinte die Südafrikanische Marathon-Meisterin und Ex-Straßenfahrerin und bedankte sich für die Unterstützung der Veranstalter.
Pressetext:
Erhard Goller
Sauser Event GmbH
Kai Sauser

Gregor Mühlberger sichert sich in beeindruckender Manier seinen ersten WorldTour Sieg.


Nachdem die Fluchtgruppe des Tages gestellt wurde, attackierte BORA – hansgrohe Maciej Bodnar und konnte eine kleine Lücke gegenüber dem Feld öffnen. Kurz vor dem Finale erwachte das Rennen zum Leben mit vielen Attacken einzelner Fahrer. Aber es war BORA – hansgrohe Fahrer Gregor Mühlberger, der sich in beeindruckender Manier seinen ersten WorldTour Sieg sicherte.
Die Etappe
Die vorletzte Etappe der Binck Bank Tour glich einer Klassiker Etappe, mit vielen ähnlichen Anstiegen, die bei einigen Rennen im Frühjahr bestritten wurden. Das Streckenprofil listete nicht weniger als 13 harte Anstiege, wie man sie aus den belgischen Eintagesrennen kennt, kurz, steil und mit vielen Zusehern gesäumt. Das Finale, nach 182.2km, in Sittard-Geleen, kannten die Fahrer aus dem letzten Jahr, ein leicht fallenderZieleinlauf.
Die Team Taktik
Das Team konzentrierte sich heute auf ihre beiden talentierten Fahrer Jay McCarthy und Gregor Mühlberger, die schon auf diversen Ardennen Klassiker aufgezeigt haben. Vor allem Jay sollte sich auf das leicht abwärts verlaufende Finale konzentrieren.
Das Rennen
Die heutige Fluchtgruppe des Tages bestand aus vier Fahrern, die schnell einen Vorsprung von vier Minuten auf das Hauptfeld hatten. Das Peloton schien aus den Fehlern der letzten Tage gelernt zu haben und begann rasch mit der Nachführarbeit. Leider musste Daniel Oss das Rennen nach knapp 100 gefahrenen Kilometern aufgeben.Trotz aller Bemühungen, kam Daniel nicht in seinen gewohnten Rennrhythmus. In der Zwischenzeit stellte das Feld die Spitzengruppe, in diesem Moment attackierte BORA – hansgrohe Fahrer Maciej Bodnar zusammen mit einem Kontrahenten und öffnete schnell eine Lücke von einer Minute. Nach wenigen Kilometern gelang es vier weiteren Fahrern auf die neue Spitzengruppe aufzuschließen. Auf den letzten Kilometern wurde das Rennen von vielen einzelnen Attacken aus dem reduzierten Hauptfeld geprägt. 1.200m vor dem Ziel attackierte BORA – hansgrohe Fahrer Gregor Mühlberger in Lehrbuchmanier aus einer Kurve heraus und zog bis in das Ziel sein starkes Rennen durch. Der junge Österreicher ließ seine Kontrahenten förmlich stehen und raste seinem ersten WorldTour Sieg entgegen. Teamkollege Jay McCarthy wurde Neunter und komplementiert daher einen erfolgreichen Tag für BORA – hansgrohe.
Ergebnis
01 G. Mühlberger 4:05:10
02 T. Wellens +0:03
03 Z. Stybar +0:03
09 J. McCarthy +0:11
Reaktionen im Ziel
„All meine Teamkollegen haben heute einen herausragenden Job geleistet. Rudi, Jay und Maciej sind in Topform, wie man auch während dem Rennen sehen konnte. Der Sieg war eine Überraschung, auch für mich selbst. Der Kurs, aber mehr das Finale war auf Jay zugeschnitten, aber nachdem Maciej gestellt wurde, dachte ich mir, ich versuche es, denn ich habe nichts zu verlieren. Und es hat geklappt. Es ist mein erster WorldTour Sieg und ich bin einfach überwältig und so glücklich.“

„Das Team war heute auf Sieg eingestellt und jeder hat seinen Teil dazu beigetragen. Wir sind sehr froh, dass wir uns für die harte Arbeit selber belohnt haben. Maciejs Attacke 50km vor dem Ziel und die virtuelle Führung brachten die anderen Teams in Zugzwang. Gregor lancierte eine clevere Attacke und fuhr solo zum Sieg.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Team Vorarlberg Santic gibt „all in“ auf Königsetappe der 39. Tour du Hongrie UCI 2.1


Team Vorarlberg Santic gibt „all in“ auf Königsetappe der 39. Tour du Hongrie UCI 2.1 – Patrick Schelling nun Gesamt Dritter!
„Eine wilde Fetzerei war das heute!“ Die vierte Etappe von Karcag nach Miskolc über 182 Kilometer war geprägt von einer 130 Kilometer langen Anfahrt bis zum Aufstieg zum höchsten Berg (ca. Höhendifferenz). Nach einem hektischen Beginn setzen sich fünf Fahrer ab welche wieder gestellt wurden.
Patrick Schelling virtuell in Gelb bis knapp vor dem Ziel!
Das gesamte Team Vorarlberg Santic ist gemeinsam mit CCC Sprandi (POL) wortwörtlich in den Berg hineingestürmt. „Alle für einen – und das war heute Patrick Schelling!“ Oben auf der Kuppe meldet Radio Tour Patrick Schelling im virtuellen gelben Trikot. Mit vier Kontrahenten konnte er 40 Sekunden Vorsprung herausfahren. Jedoch dahinter acht Verfolger – darunter drei Fahrer von Androni Giocattoli rund um Leader Belletti. 4000 Meter vor dem Ziel wurde Schelling gestellt und wird Etappenneunter. Jannik Steimle wird heute 16. Chapeau und großen Sport am Balaton vom Team Vorarlberg Santic!
Das wird ein Sekundenkrimi morgen!
„Heute haben die Fahrer alles auf eine Karte gesetzt. Es hätte fast gereicht wenn der Berg 1-2 Kilometer länger gewesen wäre. Was wäre wenn nützt nix. Auch so waren wir heute mit den beiden Pro Continental Teams CCC und Androni die tonangebende Mannschaft und liegen vor der Schlussetappe auf Rang drei der Gesamtwertung. Es wird nicht einfach da es auf der Etappe wild zugehen wird im Kampf um jede Sekunde. Schelling liegt zwei Sekunden hinter Paolo Totto (ITA/Sangemini) und nur vier Sekunden vor dem Polen Malecki (CCC) – und die Polen wollen auf das Podium. Aber auch wir wollen nochmal alles versuchen!“ Werner Salmen (sportlicher Leiter)
Die letzte Etappe startet und endet morgen nach 128 Kilometer in Kazincbarcika. Die Topographie sagt hier eine mögliche Sprintankunft voraus, aber eben mit allen Hürden der Bonussekunden bei den Zwischensprints.
Results: https://www.procyclingstats.com/race/tour-de-hongrie/2018/stage-4
14.-19.08. Int. Tour of Hongrie UCI 2.1 https://www.tourdehongrie.hu/

Kader: Patrick Schelling, Roland Thalmann, Lukas Meiler, Davide Orrico, Joeri Stallaert, Gian Friesecke, Jannik Steimle

Rumpfteam bei Berg ÖM und Völkermarkter Rad Tage!
Mit nur vier Mann ist das Team bei den heute Abend stattfindenden Bergmeisterschaften in Kärnten vertreten. Ebenso morgen im Straßenrennen rund um Völkermarkt über 194 Kilometer. Manuel Bosch, Patrick Jäger, Johannes Hirschbichler und Dominik Amann versuchen die Fahnen hoch zu halten und ihre Chancen zu nützen.
Ergebnisse unter: https://www.computerauswertung.at/veranstaltung.php?V_ID=180818&lang=de
www.team-vorarlberg.com
office@proevent-cycling.at
Presseservice Team Vorarlberg Santic

Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald 2018 3. Etappe: Rothaus > Rothaus 76,0 Kilometer | 2.200 Höhenmeter

Stiebjahn macht Hattrick perfekt; Tschechen-Duo Visnovsky und Ulman auf den Plätzen
Triple für Adelheid Morath; Christine Kollmann-Forstner etabliert sich an zweiter Position
Titelverteidiger Simon Stiebjahn drückt beim Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald den heimischen Trails weiter seinen Stempel auf. Trotz Defekt holte er sich auch auf der dritten Etappe über 76 Kilometern mit Start und Ziel in Grafenhausen-Rothaus. In 2:56:31 Stunden mit 13 Sekunden Vorsprung auf Tomas Visnovsky und 41 Sekunden vor Matous Ulman.
Nach etwa 35 Kilometern registrierte Simon Stiebjahn, dass in seinem Hinterrad eine Speiche gerissen war. Der Bulls-Fahrer hatte das Glück, dass Teamkollege Martin Frey nicht weit dahinter lag. Der Tausch der Hinterräder war rasch erledigt und Stiebjahn in der Lage die 25 Sekunden Differenz auf die Spitzengruppe wieder zu schließen. An der zweiten Verpflegungszone an der Hochfirst-Schanze (km 42,6) und der folgenden Abfahrt hatte sich das Gelbe Trikot dann schon wieder in die Spitzengruppe gemischt. Auf dem Singletrail-Anstieg hinauf zum Hochfirst-Turm entstand dann eine vierköpfige Spitzengruppe, die von Luca Schwarzbauer (Lexware) angeführt wurde und neben Stiebjahn auch die beiden Ceska Sporitelna-Accolade-Fahrer Visnovsky und Ulman an Bord hatte. So richtig aufs Tempo drückte das Quartett jedoch nicht, so dass bis zum letzten Anstieg die Gruppe wieder größer wurde. Mit dabei war auch wieder der Gesamt-Dritte Simon Schneller vom Team Bulls. Am letzten Anstieg spielten das spätere Podest-Trio dann seine Qualitäten erneut aus und sprengte die Gruppe. Vorne riss Visnovsky dann einmal eine Lücke im Downhill, Stiebjahn jagte hinterher und als es in den nächsten Anstieg ging, da unterlief Ulmann ein Fehler. „Ich bin in einem Singletrail mal hängen geblieben und musste vom Bike“, gestand Ulman. „Aber Simon war heute auch wieder sehr stark und er hat auf seinen Heimat-Trails natürlich einen Vorteil.“ Der Leader nutzte die letzte steile Rampe, um auch Visnovsky, der am Tag zuvor alle Gesamtchancen durch mehrere Defekte eingebüßt hatte, zu distanzieren.
„Ich hatte das Glück, dass Martin bei dem Defekt gleich hinter mir war. Nach dem Wechsel des Laufrads ist meine Kette etwas gesprungen und ich musste aufpassen, dass ich einen Klemmer vermeide“, erklärte Stiebjahn nach seinem dritten Etappensieg. „Dass es heute meine Strecke war, das hat mir auch geholfen. Ich hätte schon früher wegfahren können, aber das war mir zu riskant. Schauen wir mal was morgen noch passiert, aber es läuft bisher super.“
Sein Vorsprung vor dem letzten Tag in Rothaus ist jetzt auf 2:47 Minuten angewachsen. Defektpech hatte Julian Schelb (Stop&Go Marderabwehr), der, während Stiebjahn in der Aufholjagd war, auf dem Weg zur zweiten Verpflegungszone einen Hinterrad-Defekt erlitt und am Ende deshalb nur Tages-Elfter wurde (+5:23). „Schade, es ging heute eigentlich ein wenig besser als gestern“, so der Münstertäler.
Simon Schneller verteidigte als Tages-Fünfter (+2:15) hinter Luca Schwarzbauer (+2:06) seinen dritten Gesamtrang und baute den Abstand auch gegenüber dem jetzt Gesamtvierten Sascha Weber (Maloja-Rocky Mountain, 2:36) noch mal um 21 Sekunden aus. „Es lief auch heute wieder gut“, nickte Schneller, „ich habe geschaut, dass ich Sascha in Schach halte und das ist mir gelungen.“ Luca Schwarzbauer erwischte einen sehr guten Tag. Der 22-Jährige meinte im Ziel, dass ihm das Profil deutlich mehr entgegen gekommen wäre als das vom Tag zuvor. „Es lief genial und ich hatte in den Anstiegen immer das richtige Tempo. Die Trails heute haben auch sehr viel Spaß gemacht.“
Auf den Trails im heimischen Hochschwarzwald fühlt sich Adelheid Morath sichtlich wohl. Die Deutsche Vize-Meisterin im Cross-Country war auch auf der dritten Etappe des Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald die Schnellste und nahm dabei der Österreicherin Christina Kollmann-Forstner nach 76 Kilometern in 3:25:16 Stunden noch mal 15 Sekunden ab. Tagesdritte wurde Südafrikas Marathon-Meisterin Robyn de Groot, die mit 3:33 Minuten Differenz auch Sabine Spitz auf Gesamtrang drei näher rückte.
Bis zur zweiten Technischen Zone an der Hochfirstschanze (km 42,7) sah man ein Quartett mit erfahrenen Bikerinnen an der Spitze, das man da auch erwartet hatte. Adelheid Morath (jb Brunex-Felt), Sabine Spitz (Wiawis Bikes), Christina Kollmann-Forstner (Texpa-Simplon) und Robyn de Groot (Ascendis Health) passierten vor dem folgenden Singletrail-Anstieg zum Hochfirst-Turm die Verpflegung. Kollmann-Forstner ging als Erste in den Trail und prompt mischten sich vier Herren zwischen die Salzburgerin und Adelheid Morath. „Mir ist dann gelungen an denen vorbei zu fahren“, berichtete Adelheid Morath, die zu Kollmann-Forstner aufschloss und mit der Ex-Europameisterin fortan ein Spitzenduo bildete. Sabine Spitz und Robyn de Groot wurden zur Verfolgerinnen-Paarung. Sie arbeiteten zusammen, konnten aber die Lücke zu den beiden Ausreißerinnen nicht verringern. „Wir haben zusammen gearbeitet“, erzählte Kollmann-Forstner im Ziel, „und uns schön abgewechselt. An der letzten steilen Rampe hatte ich dann keine Chance gegen Adelheid. Aber ich bin zufrieden und die Etappe mit den Trails war heute richtig lustig.“
Die Etappensiegerin strahlte aus ihrem Gelben Trikot. „Wir Frauen haben vereinbart, dass wir unser eigenes Rennen fahren“, sagte Adelheid Morath. Also nicht vom Windschatten einer Männer-Gruppe zu profitieren. Zu Beginn waren sie zu acht unterwegs, doch dann fuhr eine Männer-Gruppe von hinten auf und eine Mischung war in den Trails nicht zu vermeiden. „Es war sehr taktisch heute. Mit Christina habe ich gut zusammen gearbeitet und am letzten Berg dann attackiert. Ich wusste, dass ich da stärker sein werde. Bis jetzt läuft es sehr gut bei mir.“ Robyn de Groot ließ Sabine Spitz am letzten längeren Berg zurück und fuhr solo zum dritten Rang, 3:33 Minuten hinter Morath und 49 Sekunden vor Sabine Spitz. „Es ging ganz gut und wir hatten heute viel Spaß in den Trails“, zeigte sich de Groot zufrieden mit ihrem Tagwerk.
Sabine Spitz wurde rund fünf Kilometer vor dem Ziel noch von U23-Nationalfahrerin Antonia Daubermann (Stevens-Global Fine Art) eingeholt und passiert. „Ich bin gleich vorbei und all-out gefahren“, berichtete Daubermann, die sich über ihren vierten Rang freute und auch deutlich mehr Spaß hatte als in den steilen Rampen am Feldberg. „Es ist mein erstes Etappenrennen und Speedy (Bundestrainer Peter Schaupp) hat gemeint, das würde als Training was bringen für die WM. Also habe ich es gemacht“, so Daubermann, die sich als Gesamt-Fünfte trotz Defektpech beim Prolog bisher sehr gut verkauft.
4. Etappe am Sonntag, 19. August 2018
Start um 10.00 Uhr
Rothaus -> Rothaus
63,5 km / 1.400 hm
Pressetext:
Erhard Goller

Sechster Platz für Matteo Pelucchi bei der 5. Etappe der Binck Bank Tour. 


Nach nur wenigen Kilometern attackierte ein Quartett und schaffte es ihren Vorsprung bis ins Ziel in Lanaken zu halten. Wie auch vor zwei Tagen kam der Etappensieger aus der Fluchtgruppe, BORA – hansgrohe Fahrer Matteo Pelucchi sprintet aus dem Feld auf Platz 6, nur wenige Sekunden hinter Tagessieger M. Cort.
Die Etappe
Heute stand die längste Etappe der diesjährigen Binck Bank Tour am Programm. Mehr als 200km von Sint-Pieters-Leeuw nach Lanaken auf einem flachen Kurs warteten auf das Peloton. Laut Streckenprofil war es wieder eine Etappe für die Sprinter im Feld, doch wurden wir die letzten beiden Tage immer wieder mit Ausreißergruppen oder späten Soloattacken überrascht.
Die Team Taktik
BORA – hansgrohe Sprinter Matteo Pelucchi hat sich bei seinem Sturz gestern nicht allzu sehr verletzt und war daher heute wieder der Mann für den Schlusssprint. Auch heute waren wieder Daniel Oss und Rudi Selig die beiden Lead-Out Männer für den italienischen Sprinter.
Das Rennen
Nach wenigen Kilometern im Rennen setzte sich ein Quartett vom Feld ab, und hatten schnell einen vierminütigen Vorsprung. BORA – hansgrohe blieb im Hauptfeld zurück und übernahm immer wieder die Kontrolle im Peloton. Die Fluchtgruppe des Tages arbeitete gut zusammen und hatte 30km vor dem Ziel immer noch mehr als zwei Minuten Vorsprung. Als das Rennen auf die letzten drei Schlussrunden bog, wusste man, dass der Etappensieger aus dieser Gruppe kommen wird. Auch wenn BORA – hansgrohe und andere Sprinterteams versuchten die Spitzengruppe noch zu stellen, waren die Mühen vergebens. Mit einigen Sekunden Vorsprung gegenüber dem Hauptfeld sicherte sich M. Cort (Team Astana) den Etappensieg. BORA – hansgrohe Fahrer Matteo Pelucchi sprintete aus dem Hauptfeld auf den sechsten Platz.
Ergebnis
01 M. Cort 4:39:50
02 J. Van der Berg +0:00
03 A. Gougeard +0:00
06 M. Pelucchi +0:33

Reaktionen im Ziel
„Die diesjährige Binck Bank Tour hat ihre eigenen Gesetze. Wieder hat es eine Ausreißergruppe ins Ziel geschafft, obwohl alle von der 3. Etappe, wo es ebenfalls passiert ist, gewarnt gewesen sein sollten. Wir beteiligten uns an der Nachführarbeit, aber vom Papier her sind da andere Teams gefordert gewesen. Matteo sprintete auf einen guten 6. Platz. Ab morgen sind dann andere Fähigkeiten gefragt.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter.
„Ich habe mich gut vom Sturz erholt und wollte daher heute ein gutes Ergebnis erzielen. Doch leider hat es die Spitzengruppe wieder geschafft. Im Finale habe ich dann versucht mein Bestes zu geben und aus dem Feld heraus zu sprinten.“ – Matteo Pelucchi
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald 2018 2. Etappe: Feldberg > Feldberg

Stiebjahn ballert auf und davon: Titelverteidiger gewinnt zweite Etappe vor Matous Ulman
Adelheid Morath im „Berg-Modus“
Simon Stiebjahn hat auf der zweiten Etappe des Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald seinen zweiten Etappensieg bei der Elite Herrenklasse gefeiert. Er gewann auf den 59 Kilometern mit Start und Ziel am Feldberg mit 1:02 Minuten Vorsprung auf den Tschechen Matous Ulman und 4:41 Minuten vor dem überraschend starken Simon Schneller. Stiebjahn baute seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf 2:07 Minuten gegenüber Ulman aus, der jetzt Zweiter ist.
Bei der ersten Verpflegungsstelle in Todtnau bei Kilometer 25,5 lagen noch acht Fahrer mehr oder weniger zusammen. An achter Stelle war Luca Schwarzbauer von Lexware mit 24 Sekunden Rückstand unterwegs. Simon Stiebjahn (Team Bulls) übernahm im folgenden Anstieg sofort die Initiative und „ballerte“ (Sascha Weber) in den vier Kilometer langen Berg hinein. „Ich habe gemerkt, dass Julian (Schelb) Probleme hat und habe gleich durchgezogen, bin aber nicht hundert Prozent gefahren“, erklärte Stiebjahn im Ziel. Das erlaubte Matous Ulman (Ceska Sporitelna-Accolade) aufzuschließen. Der Tscheche blieb Stiebjahns Begleiter bis zum letzten Anstieg, den das Duo bereits mit zweieinhalb Minuten Vorsprung auf drei Verfolger in Angriff nahm. „Ich habe gemerkt, dass ich am Berg stärker bin, wollte aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht alleine sein“, berichtete Stiebjahn, „es waren ja noch 25 Kilometer zu fahren. Auf dem Flachstück hat mir Matous dann auch geholfen.“
Mit dem Teamwork war es dann am letzten Anstieg von Menzenschwand hinauf zum Caritashaus in Richtung Ziel am Seebuck aus. „Ich habe dann alles auf eine Karte gesetzt und bin glücklich, dass es geklappt hat“, erklärte Stiebjahn. Er brachte schließlich noch über eine Minute Vorsprung mit ins Ziel. Matous Ulman zeigte sich mit seinem zweiten Rang durchaus zufrieden. „Ich bin auf den zweiten Platz der Gesamtwertung nach vorne gerutscht“, meinte der Sechste des Auftakt-Zeitfahrens. „Ich hatte am Ende mit Krämpfen zu tun, aber Simon war der Stärkere“, so Ulmann. Aus der dreiköpfigen Verfolgergruppe konnte sich überraschend Simon Schneller (Team Bulls) durchsetzen. Der U23-Fahrer ließ am Anstieg nach der Verpflegungszone Menzenschwand sowohl Julian Schelb (Stop&Go Marderabwehr) als auch Sascha Weber (Maloja-Rocky Mountain) hinter sich und schob sich ddamit auch auf Gesamtrang Drei. „Ich dachte, ich kann eigentlich einen höheren Rhythmus fahren und ich konnte es durchziehen“, so Schneller. „Das war ein super Tag für uns.“ Ob er jetzt den Podest-Platz in der Gesamtwertung verteidigen will? Schneller grinste und sagte in der ihm eigenen, ruhigen Art: „Vor dem Start war das kein Gedanke. Schauen wir mal was die beiden Tage noch bringen.“ Julian Schelb wurde Vierter (+5:50). „Ich habe Stiebi direkt fahren lassen, weil ich schon am Stübenwasen gemerkt habe, dass es schwer wird. Da hat Stiebi auch schon mal Druck gemacht und ich wusste, wenn ich da mitgehe, dann reicht das nicht bis ins Ziel“, konstatierte der Münstertäler, der beim Prolog noch Dritter war.
Der Auftakt-Zweite Max Brandl war bis Todtnau in der Spitzengruppe, musste die Konkurrenz dann aber gleich abreißen lassen. „Die steilen Aufstiege haben ziemlich Körner gezogen“, bekannte der Deutsche U23-Meister von Lexware, der als Tages-Zehnter mit 11:48 Minuten Rückstand wohl alle Chancen auf einen Podiums-Platz in der Gesamtwertung verloren hat.
Auch am zweiten Tag des Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald bei den Elite Damen heißt die Etappensiegerin Adelheid Morath. Die Trägerin des Gelben Trikots gewann die 59 Kilometer mit Start und Ziel in Feldberg mit 3:58 Minuten Vorsprung auf die Österreicherin Christina Kollmann-Forstner und 5:49 Minuten vor Robyn de Groot aus Südafrika.
Sabine Spitz (Wiawis Bikes), Adelheid Morath (jb BRUNEX Felt Factory Team) und Christina Kollmann-Forstner (Texpa-Simplon) kamen direkt hintereinander den Downhill zur ersten Verpflegungszone in Todtnau herunter. Nach diesen ersten 25 Kilometern hatte Robyn de Groot (Ascendis Health) aber nur einen Rückstand von 15 Sekunden auf das Trio. Danach wurde das Rennen um die Plätze erst richtig eröffnet. Adelheid Morath schaltete im folgenden Anstieg in ihren „Berg-Modus“, wie es Sabine Spitz später formulieren sollte und fuhr der Konkurrenz sofort davon. „Ich habe vorher schon gemerkt, dass ich an den steilen Dingern stärker war und habe in Todtnau dann gleich attackiert“, erklärte Adelheid Morath im Ziel Freude strahlend zu ihrem zweiten Etappensieg. „Die Form war schon bei der EM da“, nickte die in St. Märgen im Hochschwarzwald aufgewachsene 34-Jährige. „Es konnte heute nicht besser laufen.“
Die Titelverteidigerin liegt jetzt 4:19 Minuten vor Christina Kollmann-Forstner. Die blies im Ziel die Backen auf. „Es war mega hart und das Schluss-Stück über die Skibrücke und die Wiese hoch, das tut noch mal richtig weh. Aber ich bin zufrieden.“ Die Salzburgerin war im Anstieg nach Todtnau erst mit Sabine Spitz zusammen, konnte sich dann aber absetzen und wurde auf dem Weg von Menzenschwand zur Passhöhe von Robyn de Groot eingeholt. Die Südafrikanische Marathon-Meisterin hatte dann allerdings Pech. Kurz vor der Skibrücke erlitt sie etwa 1,5 Kilometer vor dem Ziel einen Hinterrad-Defekt. Sie musste einiges an Wegstrecke laufen und verlor damit natürlich die Chance auf Rang zwei. „Ich habe wegen einer Verletzung Probleme mit den ganz intensiven Sachen. Da fehlt mir die Kraft im linken Bein. Deshalb ging auch der Prolog nicht so gut“, erzählte de Groot. „Sonst bin ich mit heute zufrieden, abgesehen vom Defekt. Ich hoffe, ich habe mich beim Laufen nicht die Beine kaputt gemacht.“
Sie hatte Sabine Spitz eingeholt und war mit ihr gemeinsam in den Menzenschwand-Anstieg gegangen. „Etwa nach einem Drittel ist mir Robyn weg gefahren“, berichtete Sabine Spitz, die direkt hinter de Groot als Vierte ins Ziel kam. „Am Anfang ging es ganz gut, ich konnte vorne mitfahren. Wobei ich natürlich nicht weiß, wie viel Körner Adelheid da eingesetzt hat. Mir fehlt vor allem die Kraft über einen längeren Zeitraum.“ Aber das sei ja nach der langen Verletzungspause auch nicht anders zu erwarten. Auf Platz fünf landete mit Antonia Daubermann (Stevens-Global Fine Art) aus Gessertshausen eine U23-Fahrerin. Sie hatte 12:31 Minuten Rückstand auf die Siegerin, lag damit aber noch vor der Vorjahres-Zweiten Clarissa Mai (Link Rad Quadrat) aus Hausach.
Am Samstag steht die dritte und längste Etappe auf dem Programm. Mit Start und Ziel in der Rothaus Brauerei sind 76 Kilometer und erneut knackige 2200 Höhenmeter auf die Bikerinnen und Biker des Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald 2018.
Etappenübersicht „Rothaus Bike Giro Hochschwarzwald“ 2018:
3. Etappe am Samstag, 18. August 2018
Start um 10.00 Uhr
Rothaus -> Rothaus
76,0 km / 2.200 hm
4. Etappe am Sonntag, 19. August 2018
Start um 10.00 Uhr
Rothaus -> Rothaus
63,5 km / 1.400 hm
Pressetext:
Erhard Goller