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Rafal Majka holt nach Soloflucht die rote Startnummer des angriffslustigsten Fahrers, muss sich am Ende aber mit Rang acht begnügen.  


Es dauert heute lange, bis sich endlich eine Fluchtgruppe vom Feld absetzen kann. Nach mehr als 50 Kilometern sind 29 Fahrer an der Spitze des Rennens, für BORA – hansgrohe sind Sagan, Majka und Poljanski in der Gruppe dabei. Am letzten Anstieg kann der Weltmeister aber heute der Gruppe nicht mehr folgen, und Majka bekommt freie Fahrt. Der polnische Kletterer erreicht solo den letzten Gipfel des Tages, wird aber im Gegenwind auf dem letzten Flachstück von einer Verfolgergruppe eingeholt. Am Ende erreicht Majka Rang acht, gewinnt dabei aber die rote Startnummer des angriffslustigsten Fahrers.
Die Etappe
Die heutige Etappe von Millau nach Carcassonne über 181, 5 Kilometer war die nächste gute Chance für eine Ausreißergruppe. Der hügelige Beginn war geradezu prädestiniert, um sich früh vom Feld abzusetzen, eine Bergwertung der dritten Kategorie und eine der Zweiten waren nach rund 70 Kilometern geschafft. Danach führte die Strecke bergab bis zum Zwischensprint in Mazamet, bevor es einen Berg der ersten Kategorie zu bewältigen galt. Von dort ging es über knapp 40 Kilometer bergab oder flach bis ins Ziel in Carcassonne, wobei am Ende Gegenwind zu erwarten war.
Teamtaktik
Auch heute wollte BORA – hansgrohe in die Gruppe des Tages gehen. Das Etappenprofil schien zwar sehr anspruchsvoll, durch die lange Abfahrt am Ende der Etappe, hatten aber nicht nur reine Kletterer eine Chance auf den Sieg. In erster Linie Lukas Pöstlberger und Gregor Mühlberger sollten heute ihr Glück versuchen. Wobei auch Peter Sagan nicht außer Acht zu lassen war, sollte der UCI Weltmeister in einer Gruppe bis an den letzten Berg kommen, hatte auch er eine Chance diesen mit Kontakt zur Spitze zu überstehen, um im Finale ein weiteres Mal seine Sprintqualitäten auszuspielen. Es wurde allerdings ein harter Kampf um die Gruppe erwartet, da üblicher Weise viele Fahrer vor dem Ruhetag noch einmal etwas zeigen wollen.
Das Rennen
Wie erwartet begann die Etappe mit einem Feuerwerk an Attacken. Immer wieder setzten sich Fahrer ab, wurden aber in Konterattacken wieder gestellt. BORA – hansgrohe zeigte sich sehr aktiv an der Spitze. Gregor Mühlberger war in einer der ersten Gruppen vertreten, auch Pawel Poljanski und Daniel Oss versuchten es immer wieder. Es dauerte aber fast 50 Kilometer, bevor sich endgültig eine Gruppe absetzen konnte. 29 Fahrer, darunter Sagan, Majka und Poljanski von BORA – hansgrohe, hatte vor dem Beginn des zweiten Anstiegs des Tages etwa vier Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld herausgefahren. Dort waren aufgrund des horrenden Anfangstempos schon zahlreiche Fahrer abgehängt, nachdem sich Team Sky an die Spitze setzte, um das Tempo zu kontrollieren, konnten allerdings die meisten Fahrer wieder aufschließen. Im Anstieg löste sich L. Calmejane aus der Spitzengruppe, die Gruppe dahinter harmonierte aber weiter gut, und der Franzose wurde wenig später wieder gestellt. Doch in der Spitze kehrte keine Ruhe ein und noch vor dem Schlussanstieg machten sich wieder zwei Fahrer auf und davon. BORA – hansgrohe versuchte nun ein für Sagan passendes Tempo anzuschlagen. Der Abstand zur Spitze pendelte bei 1:30, als auch in der Verfolgergruppe erste Angriffe lanciert wurden. Sagan bekam Schwierigkeiten an der Gruppe dran zu bleiben. Während Rafal Majka nun versuchte zur Spitze aufzuschließen, blieb Pawel Poljanski beim Grünen Trikot. Doch schon kurze Zeit später war klar, dass Sagan heute nicht in den Kampf um den Sieg eingreifen konnte. An der Bergwertung hatte Majka die ehemalige Spitze überholt, und lag nun 30 Sekunden vor zwei Verfolgern. Schnell schlossen weitere Fahrer zu den Verfolgern auf, und 15 Kilometer vor dem Ziel wurde Majka gestellt. Am Ende setzte sich ein Trio kurz vor dem Ziel ab und M.C. Nielsen holte den Sieg. Rafal Majka kam als Achter ins Ziel und gewann der Preis des aggressivsten Fahrers.
Reaktionen im Ziel
„Es war gut heute meine Teamkollegen Rafal Majka und Pawel Poljanski mit in der Gruppe zu haben. Wir haben versucht das Tempo zu kontrollieren, aber einige Fahrer haben am letzten Anstieg attackiert. Für mich war es heute einfach ein etwas zu langer Anstieg, und es war gut, Rafal an der Spitze zu haben. Es sind immer noch sechs Etappen zu fahren, ich liege in der Punktewertung sehr gut, aber ich werde weiter um Punkte kämpfen.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister
„Ich fühle mich viel besser, darum wollte ich heute etwas versuchen. Der Beginn der Etappe war extrem schnell, und Peter hat mich ans Hinterrad genommen, um in die Gruppe zu gehen. Unser Plan war für ihn zu fahren, aber er war heute ein wenig müde nach den letzten Tagen. Als ich grünes Licht bekommen habe, habe ich attackiert und lag wenig später an der Spitze. Aber es war vielleicht etwas spät und mein Vorsprung hat für das Flachstück nicht gereicht. Ich denke, auch mit einer Minute mehr wäre es sehr schwer für mich geworden heute zu gewinnen.“ – Rafal Majka
„Wir wussten, dass Peter heute eine Chance auf den Sieg hat, wenn er in die Gruppe kommt. Durch den starken Gegenwind dachten wir, dass es für Rafal schwer sein würde die Etappe zu gewinnen. Wir haben ein gleichmäßiges Tempo am letzten Berg angeschlagen, aber Peter war heute etwas müde nach den Anstrengungen der letzten Tage. Wir haben dann versucht mit Rafal um den Sieg zu kämpfen, aber es war am Ende einfach zu viel Gegenwind. Dennoch ist es schön zu sehen, dass Rafal seine Form wiedergefunden hat. Auch alle anderen haben am Beginn der Etappe einen guten Job gemacht. Die ersten Kilometer waren extrem schnell, aber wir waren in allen größeren Gruppen vertreten. Man kann eben nicht jedes Mal gewinnen. Wir haben unser Bestes versucht, aber heute hat es nicht geklappt.“ –Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto
15. Etappe:
1. Magnus Cort Nielsen (Astana)
2. Ion Izagirre (Bahrain – Merida) s.t.
3. Bauke Mollema (Trek-Segafredo) +0:02
4. Michael Valgren (Astana) +0:29
5. Toms Skujins (Trek-Segafredo) +0:34
6. Domenico Pozzovivo (Bahrain-Merida) +0:34
7. Lilian Calmejane (Direct Energie) +0:34
8. Rafal Majka (Bora-hansgrohe) +0:37
9. Nikias Arndt (Sunweb) +2:31
10. Julien Bernard (Trek-Segafredo) +2:38
Gesamtstand:
1. Geraint Thomas (Sky)
2. Chris Froome (Sky) +1:39
3. Tom Dumoulin (Sunweb) +1:50
4. Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo) +2:38
5. Romain Bardet (AG2R) +3:21
6. Mikel Landa (Movistar) +3:42
7. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +3:57
8. Nairo Quintana (Movistar) +4:23
9. Jakob Fuglsang (Astana) +6:14
10.Daniel Martin (UAE Team Emirates) +6:54
Punktewertung:
1. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
Bergwertung:
1. Julian Alaphilippe (Quick-Step Floors)
Nachwuchswertung:
1. Pierre Latour (AG2R)
Teamwertung:
1. Movistar

Majka behält Rang 6 in der Gesamtwertung der Tour of California.


Mit einer beeindruckenden Leistung fährt E. Bernal zu Etappensieg und Gesamtführung am Lake Tahoe. BORA – hansgrohe leader Rafal Majka kämpft tapfer, nachdem er am entscheidenden Anstieg zuerst in Problemen war, um sich letztlich in der ersten Verfolgergruppe festzusetzen. Mit Platz 8 heute, verteidigt er seinen 6. Rang in der Gesamtwertung der Tour of California.
Die Etappe
Mit dem Carson Pass stand heute der höchste Punkt der Tour of California auf mehr als 2.600m auf dem Programm. Schon durch diese Zahl wurde klar, dass die 6. Etappe eine der schwersten der Rundfahrt war. Von Folsom, auf nicht mal 200m Höhe, führte der Kurs über fünf Bergwertungen auf den Carson Pass, bevor es über den Daggett Summitt hinunter zum Lake Tahoe, immer noch auf rund 2000m Höhe, ging. In South Lake Tahoe führten den letzten 1,5 Kilometer, der in Summe 192,5 km langen Etappe, allerdings wieder ansteigend zum Ziel.
Teamtaktik
Es war die letzte Gelegenheit für Rafal Majka, im Kampf um die Gesamtwertung Plätze gut zu machen. BORA – hansgrohe war daher ganz auf diesen Kampf eingestellt. Allerdings hatte man mit dem UCI Weltmeister Peter Sagan auch einen Mann in den Reihen, der, sollte er die Bergwertungen im Feld überstehen, am Ende ein gewichtiges Wort um den Sieg würde mitreden können. Zu allererst wollte man aber abwarten, wie die anderen Teams dann Rennen gestalten würden. Ein hartes Rennen würde Majka Optionen bieten, eine ruhige Fahrt Sagan in die Karten spielen. Je nach Verlauf wollte man flexibel reagieren.
Das Rennen
Früh konnte sich eine 9-Mann starke Gruppe vom Feld lösen, allerdings machte Team Sky schnell klar, dass E. Bernal heute das Leader Trikot zurückholen wollte. Den Ausreißern wurde nie wirklich viel Vorsprung gewährt, und nachdem das Feld nach dem Carson Pass auf rund 40 Mann geschrumpft war, lag der Abstand zwischen Spitze und Feld bei etwa einer Minute. BORA – hansgrohe lag zu diesem Zeitpunkt gut im Rennen, denn auch das Regenbogentrikot von Peter Sagan war noch im Feld zu sehen. Am entscheidenden Anstieg zum Daggett Summitt, nur 10 Kilometer vor dem Ziel, fiel die Spitze schnell auseinander, war aber chancenlos dem fliegenden Feld etwas entgegen zu setzen. Peter Sagan verlor nun ebenso den Anschluss wie viele weitere Fahrer, da Sky ein enormes Tempo anschlug. Etwa 16 km vor dem Ende war nun auch Rafal Majka in Problemen, während Bernal alle seine Kontrahenten hinter sich ließ. Mit einem guten Rhythmus auf den letzten Kilometern des Anstieges, konnte Majka einige Fahrer wieder auffahren und sich in einer Verfolgergruppe mit dem Gesamtführenden festsetzen. Am Ende belegte der frühere polnische Meister Rang 8, 1:45 hinter dem Etappensieger und neuen Gesamtführenden E. Bernal. Majka liegt in der Gesamtwertung weiter auf dem 6. Rang.
Reaktionen im Ziel
„Ich habe mich heute nicht wirklich gut gefühlt nach meinem Sturz gestern. Das ist schade, denn meine Form ist eigentlich gut, und es lief hier von Tag zu Tag besser. Sky hat so ein hohes Tempo angeschlagen, da war früh klar, dass es für mich heute darum ging nicht zu viel Zeit zu verlieren. Ich habe mein Tempo gesucht und bin einen guten Rhythmus gefahren, zum Schluss des Anstiegs war ich bei Van Garderen, das war wichtig. Am Ende habe ich heute das Beste herausgeholt, aber ich bin mit dem Resultat nicht wirklich zufrieden.“ – Rafal Majka
„Eigentlich wollten wir heute noch etwas versuchen, aber Rafal hatte nicht den besten Tag nach seinem Sturz gestern. Durch das hohe Tempo von Sky am letzten Anstieg, waren alle in der Defensive, Rafal hat das Beste aus der Situation gemacht und am Ende noch versucht ein paar Sekunden gutzumachen. Wir hätten heute natürlich auf mehr gehofft, aber am Ende war für uns nicht mehr zu machen.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Zweiter Platz für Peter Sagan in Scarponi gewidmeter Etappe bei Tirreno – Adriatico

Die fünfte Etappe bei Tirreno – Adriatico war in Gedenken an Michele Scarponi und endete in Filottrano, seinem Heimatort. Mehr als 160km war eine Fluchtgruppe an der Spitze des Rennens. Doch erst 3km vor dem Ziel kam es zu der entscheidenden Attacke durch A. Yates (Mitchelton-Scott), der sich den Tagessieg holte. BORA – hansgrohe war mit vier Fahrern in der ersten Verfolgergruppe, im Ziel sicherte sich Peter Sagan den zweiten Platz. Davide Formolo querte die Ziellinie Sekunden später und rangiert nun auf Platz 7 im Gesamtklassement.

Die Etappe
Die fünfte Etappe brachte das Peloton von Castelraimondo über 178km nach Filottrano, die Heimatstadt des verunglückten Radprofis Michele Scarponi. Gleich fünf Bergwertungen, die Letzte war sogleich Zieleinlauf, mussten die Fahrer passieren. Doch bevor der Etappensieger feststand, mussten noch drei Runden mit dem Anstieg „Muro di Filottrano“, die Wand von Filottrano, bewältigt werden. Eine Steigung mit bis zu 15%, sollte den Fahrern noch einmal alles abverlangen.

Teamtaktik
Mit Davide Formolo, Achter in der Gesamtwertung, konzentrierte sich das Team aus Raubling darauf den jungen Italiener sicher ins Ziel zu bringen. Doch Hauptaugenmerk lag auf einem Etappensieg mit UCI Weltmeister Peter Sagan.

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Rafał Majka belegt starken zweiten Platz bei Tirreno – Adriatico´s Königsetappe

Die Königsetappe der 53. Austragung von Tirreno – Adriatico sah ein spannendes Finale, bei dem BORA – hansgrohe Kletterer Rafal Majka den starken zweiten Platz belegte. Im Schlussanstieg konnte sich Majka mit drei anderen Fahrern absetzen, musste sich aber auf den letzten Metern M. Landa geschlagen geben. Davide Formolo kam nur wenige Sekunden später ins Ziel und rangiert im Gesamtklassement weiterhin auf Platz 8.

Die Etappe
Am heutigen Samstag stand die Königsetappe der diesjährigen Tirreno – Adriatico Rundfahrt auf dem Programm. 219 selektive Kilometer gespickt mit zwei Sprintwertungen und drei Bergwertungen, ehe es zur Bergankunft hinauf auf den Sarnano Sassotetto ging. Ein 14km langer Anstieg mit einer durchschnittlichen Steigung von 5,8%.

Teamtaktik
Nach dem gestrigen Sturz von Rafal Majka und den damit verbundenen Zeitverlust musste in Hinsicht auf das Gesamtklassement die Taktik verändert werden. Nach einer starken Fahrt gestern, war Davide Formolo im Gesamtklassement auf Platz 8, diesen Platz galt es heute zu verteidigen oder auch zu verbessern. Rafal Majka wollte nach dem Sturz sein Können unter Beweis stellen und heute auf Etappensieg gehen.

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Peter Sagan sprintet auf Platz 2 in einem hektischen Finale bei der 2. Etappe von Tirreno – Adriatico

Peter Sagan sprintet auf Platz 2 in einem hektischen Finale bei der 2. Etappe von Tirreno – Adriatico.

Die zweite Etappe sah lange Zeit ein Trio an der Spitze des Rennens. Kurz vor dem Ziel schloss das Feld die Lücke und der erwartete Massensprint konnte beginnen. Ein Sturz, wenige Kilometer vor dem Ziel, riss das Hauptfeld auseinander. BORA – hansgrohe Fahrer Daniel Oss und UCI Weltmeister Peter Sagan konnten dem Sturz entgehen und machte sich in einer verkleinerten Gruppe auf den Weg Richtung Ziel. In einem hektischen Sprint sicherte sich M. Kittel (Katusha-Alpecin) vor Peter Sagan den Etappensieg.

Die Etappe
Die zweite Etappe der 53. Austragung von Tirreno – Adriatico verlief weitgehend flach, nur eine Bergwertung, diese gleich nach dem Start, wartete auf das Feld. Danach führte die Strecke von Camaiore entlang der Küste über 167km nach Follonica. Kurz vor dem Ziel galt es noch einen Rundkurs von 8.3km dreimal zu fahren, ehe der Etappensieger feststand.

Teamtaktik
BORA – hansgrohe stellte sich heute ganz in die Dienste von UCI Weltmeister Peter Sagan. Da man einen Massensprint erwartete, setzte das Team aus Raubling alles daran Peter in eine gute Ausgangslage für das Finale zu bringen. In Hinblick auf das Gesamtklassement versuchte man, mit Kletterer Rafal Majka, keine wichtigen Sekunden zu verlieren.

Das Rennen
Nach nur wenigen Kilometern setzte sich ein Trio ab, BORA – hansgrohe blieb im Feld. Im Hauptfeld übernahmen Team Sky aber auch Quick-Step Floor die Kontrolle. Das Trio hatte 100km vor dem Ziel mehr als sechs Minuten Vorsprung. 65km vor dem Ziel erhöhte das Hauptfeld, mit BORA – hansgrohe und Dimension Data immer wieder an der Spitze, das Tempo und versuchte nun auf das Trio aufzuschließen. Bei noch 12 verbleibenden Kilometern konnte das Feld auf die Fluchtgruppe aufschließen. In der vorletzten Runde begannen die Teams nun ihre Sprinterzüge zu formieren. BORA – hansgrohe reihte sich für Peter Sagan ein. Mit einem enormen Tempo raste das Feld dem Ziel entgegen. Ein Sturz 5km vor dem Ziel riss das Hauptfeld auseinander. Daniel Oss und Peter Sagan waren im vorderen Teil und entgingen somit dem Massensturz. Zusammen machte sich das Duo in der verkleinerten Gruppe auf den Weg ins Ziel. Das Duell hieß Katusha – Alpecin gegen BORA – hansgrohe. Peter reihte sich an das Hinterrad von M. Kittel ein, doch dieser zog seinen Sprint durch. Hauchdünn hinter Etappensieger Kittel querte Peter Sagan als Zweiter die Ziellinie.

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RiderMan und Journalisten Weltmeisterschaften (WPCC) vom 29.9.- 1.10.2017 in Bad Dürrheim


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Bild © “Team BORA-hansgrohe”

# Rollen und parlieren
# WPCC-Radtour mit dem Deutschem Straßen-Meister Marcus Burghardt zum Radsport-Sponsor „Hansgrohe“

Die World Press Cycling Championships 2017 (WPCC/29.09.-01.10.2017) in Bad Dürrheim werfen ihre Schatten voraus. Dabei geht das Programm der Weltmeisterschaft deutlich über das eigentliche sportliche Event hinaus. Zu den drei Wettkampftagen, die im Rahmen des RiderMan 2017 stattfinden, gehört auch ein randvolles Rahmenprogramm für die Teilnehmer aus der internationalen Medienlandschaft.

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BORA-hansgrohe und LOTTO SOUDAL: Sieben starke WorldTour-Teams am Start in Münster


Wenn am 03. Oktober in Wadersloh der Startschuss für die Profis über die 200 Kilometer lange Strecke fällt, gehen beim Sparkassen Münsterland Giro insgesamt sieben WorldTour-Teams an den Start. Neben dem Team Sunweb starten ebenso BORA-hansgrohe, als zweite deutsche Mannschaft, und LOTTO SOUDAL aus Belgien. Beide Mannschaften bringen wie gewohnt starke Fahrer mit, die allesamt ein Garant für ein spannendes Rennen sein werden.

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Mythische Königsetappe bringt Contador den ersehnten Abschiedssieg während, Rafal Majka mit Rückenproblemen zu kämpfen hat

Mit Patrick Konrad in der Spitzengruppe bringt sich BORA – hansgrohe in eine perfekte Ausgangssituation. Doch Rafal Majka hat in Regen und Kälte mit Rückenproblemen zu kämpfen, und kann seine gute Form leider nicht ausspielen. Am Ende holt A. Contador den erhofften Abschiedssieg, während C. Froome den Gesamtsieg der Vuelta 2017 sichert.

Ein letztes Kräftemessen vor Madrid, aber mit dem Alto de l’Angliru ein würdiger Abschluss eines langen Kampfes um die Gesamtwertung. Mit nur 117,5 Kilometern war die 20. Etappe der Vuelta sehr kurz, allerdings mit 3500 hm entsprechend schwer. Zwei Bergwertungen der 1. Kategorie waren nach dem Start in Corvera de Asturias zu bewältigen, bevor der mythische Angliru auf die Fahrer wartete.

Für BORA – hansgorhe’s Rafal Majka war es die letzte Chance auf einen weiteren Etappensieg, und beide, das Team und Majka, wollten alles daran setzten diesen Sieg zu ermöglichen. Aber das Rennen war heute schwer vorherzusehen und Regen machte die Bedingungen noch schwieriger, besonders in den engen Abfahrten. Die Etappe bot einige Möglichkeiten für einen Angriff, gleichzeitig gab es aber auch einige Fahrer, auf die man achten musste. Nur eines war klar, die volle Unterstützung von BORA – hansgrohe galt heute Majka.

Im strömenden Regen konnten sich nach 20 km zuerst neun Fahrer vom Feld absetzen, die kurz darauf mit neun weiteren eine 18-Mann starke Fluchtgruppe bildeten. Doch bei nur einer Minute Abstand setzte sich sofort Trek-Segafredo an die Spitze des Feldes um das Rennen zu kontrollieren. Dennoch war BORA – hansgrohe in einer guten Situation, da Patrick Konrad in der Gruppe vorne war, und jederzeit bereit, bei einer Attacke von Rafal Majka aus dem Feld helfend zur Seite zu stehen.

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Lopez gewinnt erste Vuelta Königsetappe, während Rafal Majka der gestrigen Attacke Tribut zollen muss

Lopez gewinnt erste Vuelta Königsetappe, während Rafal Majka der gestrigen Attacke Tribut zollen muss.

Die erste Königsetappe der Vuelta wurde zum erwarteten Schlagabtausch der Favoriten. Während A. Lopez einen beeindruckenden Solosieg feierte, versuchte Rafal Majka auch heute einen Angriff, musste aber seiner Attacke gestern Tribut zollen und hatte mit der Entscheidung am Ende nichts zu tun. Alle BORA – hansgrohe Fahrer erreichten sicher innerhalb des Zeitlimits das Ziel in der Sierra Nevada.

Nach einer harten Bergetappe gestern, mit dem Ziel in der Sierra de la Pandera, gestern, wartete heute die Sierra Nevada auf Rafal Majka und seine Kollegen. Eine kurze, aber schwere Etappe 15, nur 129,4 Kilometer lang vom Start in Alcalá la Real hinauf in die Sierra Nevada. Zwei Bergwertungen der 1. Kategorie und der brutale Schlussanstieg, Hors Class, fast 20 km lang und auf 2510 m über Meer – das war die erste Königsetappe der Vuelta 2017.

Nachdem für BORA – hansgrohe der Tag gestern perfekt gelaufen war, mit zwei Fahrern in der Spitze und einem souveränen Rafal Majka der den Sieg holte, musste man heute erst sehen, wie sich die Fahrer über Nacht von diesen Anstrengungen erholt hatten. Am Papier war es wieder eine Etappe für Majka, zumal er und seine Teamkollegen den Schlussanstieg sehr gut, von diversen Höhentrainings in der Region, kennen. Aber eine kurze Etappe wie heute ist auch leichter zu kontrollieren, daher musste man damit rechnen, dass auch die Klassementsfahrer etwas vorhatten.

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Entfesselter Rafal Majka holt ersten Vuelta Etappensieg für BORA – hansgrohe

Obwohl einmal mehr eine Fluchtgruppe den Auftakt der Etappe prägte, entschied sich das Feld heute entgegen aller Erwartungen diese zu verfolgen. BORA – hansgrohe war mit Rafal Majka und Patrick Konrad in der Gruppe vorne vertreten und keineswegs bereit ihren Angriff aufzugeben. Ein entfesselter Rafal Majka brachte am Schlussanstieg die starke Vorarbeit von Patrick Konrad zu Ende, und holte damit den lang ersehnten Etappensieg für BORA – hansgrohe.

Zwei schwere Bergetappen warten vor dem zweiten Ruhetag der Vuelta auf das Fahrerfeld. Die heutige 14. Etappe führte dabei über 175 Kilometer von Écija in die Sierra de la Pandera. Der Streckenverlauf war, von 120 m Seehöhe beginnend, durchwegs ansteigend, wobei nach einer Bergwertung der dritten und einer der zweiten Kategorie, der 12 km lange Schlussanstieg auf 1830 m führte.

Ein Tag für die Kletterer von BORA – hansgrohe und damit vorrangig für Rafal Majka. Der Pole sollte heute alles versuchen in eine Fluchtgruppe zu gehen, um am Ende seine Qualitäten am Berg voll ausspielen zu können. Dabei stand Majka die Unterstützung des gesamten Teams zur Verfügung.

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Die Jagd nach Etappensiegen geht weiter, Rafal Majka holt dritte Podiumsplatzierung in Folge für BORA – hansgrohe bei der Vuelta

Es war der BORA – hansgrohe Leader selbst, der heute in die Gruppe des Tages ging, um begleitet von zwei Teamkollegen, um den Sieg zu kämpfen. Alle drei zeigten ein unglaubliches Rennen. Zuerst um Majka ins Finale zu bringen, dann im Kampf am letzten Anstieg, als Rafal ein ums andere Mal attackierte. Allerdings gelang es Majka nicht, J. Alaphilippe abzuschütteln. Dieser holte am Ende den Sieg, während Rafal den dritten Podiumsplatz in Folge holte. Cesare Benedetti hingegen musste das Rennen heute leider mit dem bereits bekannten Magen-Darm-Virus aufgeben.

Anders als bei Giro und Tour, führten an der Vuelta bisher schon einige Ausreißergruppen zum Erfolg, da weniger Teams bereit sind das Rennen konsequent zu kontrollieren. Eine interessante Situation für die Rennfahrer und aufregend für die Fans. So war auch die heutige 8. Etappe wieder eine Gelegenheit mit einer Flucht um den Sieg zu kämpfen. Die 199,5 Kilometer zwischen Hellin und Xorret de Catí waren zuerst eher flach, bevor in der zweiten Etappenhälfte drei Berge auf die Fahrer warteten. Mit dem letzten Anstieg, einem der 1. Kategorie, nur 3 km vor dem Ziel war, war ein spannendes Finale garantiert.

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