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Arno Wallaard Memorial Standortbestimmung vorm Bundesliga-Start


Am kommenden Samstag startet das Team Heizomat rad-net.de beim Arno Wallaard Memorial (1.2) in den Niederlanden. Das 186 Kilometer lange Eintagesrennen in den Niederlanden ist traditionell stark besetzt und dient den Teamfahrern eine Woche vor dem Start der «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga» auch als Standortbestimmung. Das Rennen in Angriff nehmen werden Jasper Frahm, Juri Hollmann, Tobias Nolde, Sven Reutter, Leon Rohde, Pascal Treubel und Jan Tschernoster.

Zunächst wird zweimal eine 76 Kilometer lange Runde gefahren, ehe das Finale auf einem fünfmal zu befahrenen 6,5 Kilometer langen Rundkurs auf schmalen Straßen ausgetragen wird. Oft wird das Rennen auf der Windkante entschieden, aber für kommenden Samstag ist schönes Wetter mit wenig Wind vorhergesagt. «Dann könnte es auch zu einer Massenankunft oder zum Spurt einer Gruppe kommen», erklärt Ralf Grabsch, Sportlicher Leiter des Teams Heizomat rad-net.de.

Die Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de wollen ein gutes Resultat erzielen. «Wir sind vollständig am Start und alle sind gesund. Da können wir uns hoffentlich etwas ausrechnen, zumal es auch eine Standortbestimmung vor dem Bundesliga-Stat ist. Deswegen ist es wichtig, das Rennen ordentlich zu fahren», so Grabsch. «In Deutschland haben wir wenig Windkantenrennen, deswegen können die Jungs hier viel lernen.»

In den vergangenen Jahren konnte die Mannschaft beim Arno Wallaard Memorial schon ordentliche Ergebnisse abliefern. Marco Mathis, inzwischen Profi beim WorldTour-Team Katusha-Alpecin, wurde vor zwei Jahren im Spurt einer kleiner Ausreißergruppe Fünfter und letztes Jahr war Konrad Geßner im Finale vorne mit dabei, ehe die Gruppe auf den letzten Kilometern komplett auseinanderfiel. «Wir wollen uns dort durchsetzen und dann ist hoffentlich auch ein erstes Ergebnis drin», sagt Grabsch.

Leon Rohde kehrt bei dem Rennen nach seinem schweren Sturz bei der Tour de Normandie ins Renngeschehen zurück. «Ich denke die Strecke wird ihm liegen. Es gibt kaum Anstiege und man muss um seine Position fahren. Das kann er», so Ralf Grabsch.

Das Aufgebot des Teams Heizomat rad-net.de für das Arno Wallaard Memorial:
Jasper Frahm, Juri Hollmann, Tobias Nolde, Sven Reutter, Leon Rohde, Pascal Treubel, Jan Tschernoster
Sportlicher Leiter: Ralf Grabsch

Bildhinweis: Leon Rohde greift nach seinem schweren Sturz bei der Tour de Normandie am Wochenende wieder ins Renngeschehen ein. Foto: Mareike Engelbrecht/Heizomat rad-net.de (höhere Auflösung hier). Bild frei zur redaktionellen Verwendung.

Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de am Wochenende mit Nationalmannschafts-Einsätzen

Am kommenden Wochenende werden die Rennfahrer des Teams Heizomat rad-net.de mit der deutschen Nationalmannschaft bei zwei internationalen Rennen an den Start gehen. Für Jasper Frahm, Patrick Haller, Juri Hollmann, Tobias Nolde und Jan Tschernoster steht der dreitägige Circuit des Ardennes International auf dem Programm, Sven Reutter ist bei der U23-Ausgabe der Flandern-Rundfahrt, Teil des Nationencups, im Einsatz.

Beim Circuit des Ardennes (UCI 2.2) von Freitag bis Sonntag wird die Mannschaft von Haller und Tschernoster angeführt. «Sie haben dort die Möglichkeit zu sehen, wie weit sie vom Leistungsstand her sind. Die Etappen liegen beiden. Ich erhoffe mir hier das erste nennenswerte Ergebnis, das sollte machbar sein», so der Sportliche Leiter des Teams Heizomat rad-net.de, Ralf Grabsch. «Die Tour de Normandie war nicht einfach, die Rennfahrer haben ihre Beine in den Tagen danach noch gespürt, das mussten sie erst einmal verkraften. Ich hoffe, dass sie das gut hinbekommen haben und frei fahren können.»

Bei der Flandern-Rundfahrt, die am Samstag ausgetragen wird, ist Reutter als Rennfahrer des ältesten U23-Jahrgangs eine wichtige Stütze für das deutsche Nationalteam. «Er ist inzwischen ein erfahrener Rennfahrer und kann von seiner Streckenkenntnis profitieren. Das kann uns nur weiterhelfen», erklärte Grabsch. Nach seinem starken Auftritt bei Gent-Wevelgem ist der Deutsche U23-Meister Max Kanter der Mann, auf den der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) neben Johannes Schinnagel und Georg Zimmermann setzt.

Die Flandern-Rundfahrt der U23-Fahrer (1.NCup) ist nahezu identisch mit der der Profis. Mit 166 Kilometern ist sie kürzer, aber abgesehen vom Koppenberg werden alle Anstiege, die auch die Profis fahren, überquert, darunter auch der Oude Kwaremont und die Muur von Geraardsbergen. «Das macht das Rennen noch interessanter, da es die gleiche anspruchsvolle Streckenführung ist. Davor haben viele Respekt.» Bereits nach 30 Kilometern werden die ersten Berge erreicht.

Lucas Liß wird am Sonntag bei der Vivawest Ruhrpott Tour 2018 in Duisburg starten. Das Rennen findet rund um den Franz-Lenze-Platz statt und startet um 16:15 Uhr.

Das Aufgebot des Teams Heizomat rad-net.de für den Circuit des Ardennes:
Jasper Frahm, Patrick Haller, Juri Hollmann, Tobias Nolde, Jan Tschernoster

Die Etappen des Circuit des Ardennes:
1. Etappe: Bazeilles – Bazeilles (160 km)
2. Etappe: Beauring – Givet (175 km)
3a. Etappe: Charleville-Mézières – Charleville-Mézières (104 km)
3b. Etappe: Donchery – Vivier-au-Court (79 km)

Das Aufgebot des Teams Heizomat rad-net.de für die Flandern-Rundfahrt U23:
Sven Reutter

Bildhinweis: Sven Reutter startet am Samstag bei der Flandern-Rundfahrt der U23-Klasse. Foto: Mareike Engelbrecht/Heizomat rad-net.de (höhere Auflösung hier). Bild frei zur redaktionellen Verwendung.

Tour de Normandie erste Rundfahrt für Heizomat rad-net.de 2018

Ab dem kommenden Montag steht für das Team Heizomat rad-net.de mit der Tour de Normandie (UCI 2.2, 19. bis 25. März) die erste Rundfahrt der Saison 2018 an. Patrick Haller, Tobias Nolde, Sven Reutter, Leon Rohde, Pascal Treubel und Jan Tschernoster werden die französische Rundfahrt über sieben Tage und 1.080 Kilometer in Angriff nehmen.

«Bei der Tour de Normandie wollen wir in den Rennrhythmus kommen. Die Rundfahrt eignet sich sehr gut dafür», sagt Ralf Grabsch, Sportliche Leiter des Teams Heizomat rad-net.de. «Für uns wird es nicht um das Gesamtklassement gehen, aber wir wollen uns schon zwei, drei Etappen herauspicken, um ein Ergebnis einzufahren und mit Leon Rohde haben wir einen sehr endschnellen Mann dabei. Alle sind gut drauf und konnten wie geplant trainieren. Wir brauchen uns nicht zu verstecken.

Klassikeretappen mit einem ständigen Auf und Ab, niedrige Temperaturen sowie schlechtes Wetter sind charakteristisch für die Rundfahrt. «Dadurch wird das Rennen schon von alleine schwer. Aber das wollen wir nutzen», so Grabsch.

Am vergangenen Wochenende bestritt das Team Heizomat rad-net.de bereits im Rahmen des Dorpenomloop Rucphen (UCI 1.2) das erste internationale Eintagesrennen 2018, bei dem sich die Rennfahrer gut verkaufen konnten. Haller und Rohde kamen nach 187,5 Kilometern in der ersten kleineren Gruppe ins Ziel und belegten die Plätze acht und 21. Pech hatte Nolde, der nach 50 Kilometern stürzte und sich Schürfwunden an der linken Körperseite zuzog.

Das Aufgebot des Teams Heizomat rad-net.de für die Tour de Normandie:
Patrick Haller, Tobias Nolde, Sven Reutter, Leon Rohde, Pascal Treubel, Jan Tschernoster
Sportlicher Leiter: Ralf Grabsch

Die Etappen der 38. Tour de Normandie:
1. Etappe: Saint-Pierre-en-Auge – Le Neubourg (140 km)
2. Etappe: Evreux – Forges-les-Eaux (160 km)
3. Etappe: Yvetot – Elbeuf-sur-Seine (145 km)
4. Etappe: Evrecy – Argentan (152 km)
5. Etappe: Villers-Bocage – Bagnoles-de-l’Orne (174 km)
6. Etappe: Granville – La Haye (158 km)
7. Etappe: La Haye – Caen (151 km)

Sven Reutter, Tobias Nolde, Patrick Haller, Leon Rohde, Jan Tschernoster und Pascal Treubel starten für das Team Heizomat rad-net.de bei der Tour de Normandie. Foto: Mareike Engelbrecht/Heizomat rad-net.de (höhere Auflösung hier). Bild frei zur redaktionellen Verwendung.

101. Rund um Köln: Lokalmatador Andre Greipel führt Profis an

ŠKODA VELODOM: Über 4.000 „Jedermänner“ am Start +++ Online-Reservierung für 200 Rest-Startplätze bis Freitag geöffnet

Köln, 6. Juni 2017. Am kommenden Sonntag fällt zum 101. Mal der Startschuss zum Radklassiker Rund um Köln. Während das „Radsportfest am Rhein“ mit der Bike-Messe, den Nachwuchsrennen und einem Rahmenprogramm bereits am Vortag des Rennens nicht nur die Sportfans in den Rheinauhafen lockt, treten am Renntag über 4.000 Hobbyfahrer neben den namhaften internationalen Profis in die Pedale. Weiterlesen

Haller fährt bei U23-DM in die Top Ten – Start beim Flèche du Sud

Patrick Haller vom rad-net ROSE Team ist bei der Deutschen U23-Meisterschaften auf den achten Platz gefahren. Ein gutes Rennen zeigte auch Tobias Nolde und wurde in seinem ersten Jahr in der Elite-Klasse 20.

Das erste Drittel des 188 Kilometer langen Rennens rund um Dautphe (Hessen) war vor allem von Taktik geprägt. Es gab zwar immer wieder Angriffe, aber keine Gruppe wurde vom Feld fahren gelassen. Erst nach rund 60 Kilometern beruhigte sich das Rennen etwas, als es endlich eine 14-köpfige Gruppe mit Tobias Nolde schaffte, dem Peloton zu entkommen. Mehr als eine Minute Vorsprung konnten die Fahrer aber auch nicht herausholen und so war die Flucht rund 40 Kilometer vor Schluss auch wieder beendet.

Als die Ausreißer eingeholt waren, gab es mehrere Konterattacken. Zunächst setzten sich fünf Mann mit Patrick Haller ab, dahinter bildete sich noch eine elfköpfige sowie eine fünfköpfige Gruppe mit Tobias Nolde. Zwei Runden vor Schluss, rund 20 Kilometer vor dem Ziel, schlossen sich die Gruppen zusammen und es stand schließlich die entscheidende 21-köpfige Gruppe, aus der der Sieger im Sprint auf ansteigender Zielgeraden ermittelt wurde. Max Kanter (Development Team Sunweb) war schließlich am schnellsten und gewann den DM-Titel.

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rad-net ROSE Team startet mit sechs Fahrern bei U23-DM

Die Deutsche U23-Meisterschaft im Straßenrennen ist am kommenden Sonntag der nächste Saisonhöhepunkt für das rad-net ROSE Team. Im vergangenen Jahr stellte das deutsche Continental-Team mit Pascal Ackermann den Sieger, der daraufhin den Sprung in die WorldTour schaffte. Auch in diesem Jahr will das rad-net ROSE Team um die Medaillen mitfahren.

«Nachdem der Meister letztes Jahr aus unseren Reihen kam, werden wir natürlich auch dieses Mal beäugt und wir wollen uns daran messen. Natürlich wollen wir wieder um die Medaillen mitkämpfen, das ist ganz klar. Wir gehen nicht an den Start, um eine gute Platzierung zu verschenken», sagt der Sportliche Leiter des rad-net ROSE Teams Ralf Grabsch.

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Geßner bei Eschborn-Frankfurt Titelverteidiger – Starts auch bei «Spurt in den Mai» und in Dänemark

Am kommenden Montag, den 1. Mai, startet das rad-net ROSE Team bei der U23-Austragung des deutschen Radklassikers Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt. Konrad Geßner konnte das Rennen im vergangenen Jahr gewinnen – damals noch im Trikot thüringischen P&S Teams – und würde nur zu gerne den Sieg wiederholen. Jedoch ist das rad-net ROSE Team durch Verletzungen und Krankheiten nach wie vor gehandicapt. So sind mit Konrad Geßner, Felix Groß, Patrick Haller, Tobias Nolde und Sven Reutter auch nur fünf von acht möglichen Rennfahrern am Start.

«Wenn man des Vorjahressieger in seinen Reihen hat, dann geht man natürlich mit dem Ziel ins Rennen, wieder vorne dabei zu sein, auch wenn wir arg dezimiert sind», sagt der Sportliche Leiter des rad-net ROSE Teams, Ralf Grabsch, und ergänzt: «Konrad ist fit.» Das bewies der 21-Jährige auch am vergangenen Wochenende beim Bundesliga-Auftakt in Düren, wo er auf den starken zweiten Platz spurtete. «Wir müssen taktisch vorgehen und hoffen, dass uns einige Sachen in die Karten spielen. Das heißt, wie müssen klug und clever in dem international gut aufgestellten Feld fahren», so Grabsch.

Das U23-Rennen von Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt, das in der UCI-Kategorie 1.2U gelistet ist, geht über 155,8 Kilometer und findet auf der selben Strecke wie das WorldTour-Rennen statt. Für die Nachwuchsfahrer geht es aber nur einmal über den Mammolshainer Berg.

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rad-net ROSE Team geht Sonntag gehandicapt in die Bundesliga-Saison – Samstag Start beim Arno Wallaard Memorial


Am kommenden Sonntag, den 23. April, findet mit Rund um Düren der erste Lauf der «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga» statt, die für das rad-net ROSE Team einen besonderen Stellenwert hat. Tags zuvor steht am Samstag mit dem Arno Wallaard Memorial für die Rennfahrer aber noch ein UCI-Rennen der Kategorie 1.2 auf dem Programm.

Mit Jan Tschernoster stellt das rad-net ROSE Team den Bundesliga-Gesamtsieger des Vorjahres. Doch der 20-Jährige wird seinen Titel in diesem Jahr wohl nicht verteidigen können, da er zunächst verletzungsbedingt längere Zeit ausfällt. Für längere Zeit verletzt ist auch Sven Reutter, hinzu kommen noch krankheitsbedingte Ausfälle von Bastian Flicke, Domenic Weinstein und Leif Lampater, so dass das rad-net ROSE Team nur gehandicapt und nicht mit voller Stärke in die Bundesliga-Saison wird starten können.

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rad-net ROSE Team gibt erste Neuzugänge bekannt

Das rad-net ROSE Team kann die ersten Neuzugänge für die Saison 2017 bekanntgeben. Der Kern der Mannschaft wird trotz einiger Abgänge weiter zusammen bleiben. Zu den Neuverpflichtungen gehören Konrad Geßner, Tobias Nolde, Sven Reutter und Jasper Frahm.

Geßner, Nolde und Reutter verstärken den Straßen-Kader des rad-net ROSE Teams und Frahm wird hauptsächlich auf der Bahn zum Einsatz kommen. «Er ist ein starker Bahnfahrer und passt gut in einen Vierer», erklärt Sven Meyer, Sportlicher Leiter beim rad-net ROSE Team und so hat Frahm, der vom LKT-Team Brandenburg wechselt, auch ein großes Ziel: «Als Bahnfahrer habe ich natürlich langfristig das Ziel, bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio die Mannschaftsverfolgung zu fahren.» Neben Silber und Bronze bei den Deutschen Meisterschaften in der Mannschaftsverfolgung konnte Frahm aber auch schon auf der Straße einige Ergebnisse einfahren, darunter der zweite Platz bei der Oderrundfahrt 2016 – hinter rad-net ROSE-Fahrer Jan Tschernoster – sowie der vierte Platz bei dem UCI-Rennen Profronde van Noord-Holland.

Geßner wird die Rolle des Sprinters im Team übernehmen, nachdem Pascal Ackermann, der die Deutsche U23-Meisterschaft 2016 im Sprint vor dem Thüringer gewann, nun Profi wird. «Ich will für das Team Siege einfahren», gibt sich der 20-Jährige, der vom P&S-Team Thüringen kommt, selbstbewusst. «Konrad hat sich in den letzten zwei Jahren sehr entwickelt. Deswegen bin ich auch auf ihn aufmerksam geworden», sagt der Sportliche Leiter des rad-net ROSE Teams, Ralf Grabsch. «Ich bin überzeugt davon, dass wir ihn noch weiter fördern können und noch eine Menge Potenzial in ihm steckt.»

Mit Sven Reutter kommt ein Rennfahrer zum rad-net ROSE Team, der schon Erfahrung im Professional-Continental-Team Stölting sammeln konnte. Zwar zeigte Reutter konstante Leistungen, aber «dort ist er leider etwas untergegangen. Er ist ein starker Allrounder, dem wir die Chance geben wollen, wieder den Weg zurück zu finden», sagt Grabsch, der den 20-Jährigen wieder zu alter Stärke führen will. «Ich möchte wieder eigene Ergebnisse einfahren können, aber genauso will ich auch meine Erfahrungen aus dem Jahr in der Pro-Continental-Klasse weitergeben», erklärt Reutter.

Der erst 17-jährige Tobias Nolde ist noch ein ganz junger Mann. Er fuhr in diesem Jahr noch in der U19-Klasse und ist 2017 in seinem ersten Jahr in der Elite-Klasse. «Bemerkenswert ist, dass er erst im zweiten Jugendjahr, im Alter von 16 Jahren, richtig mit dem Radsport angefangen hat. Wie viel in ihm steckt, hat er mit seinem zweiten Platz in der Gesamtwertung der Rad-Bundesliga bewiesen und ich bin mir sicher, dass er in der Elite-Klasse schnell Fuß fassen kann», sagt Grabsch, der Nolde in den kommenden Jahren behutsam aufbauen will. «Ich sehe mich nicht als Siegfahrer, sondern mehr als Allrounder, der das Team in allen möglichen Situationen unterstützen kann», beschreibt der Sachse seine künftigen Aufgaben.

Mit der Verpflichtung der jungen Fahrer geht das rad-net ROSE Team weiter den Weg der Nachwuchsförderung. «Das ist unsere Profession», sagt Ralf Grabsch, für den im kommenden Jahr auch wieder die Rad-Bundesliga im Vordergrund steht. «Für die jungen Rennfahrer ist es wichtig, sich dort zu beweisen. Alle unsere Fahrer, die bisher ins Profilager wechseln konnten, haben dort auch eine wichtige Rolle gespielt, sie ist wichtiger Bestandteil in der Nachwuchsarbeit. Daneben ist es aber auch wichtig, dass sich die Rennfahrer die nötige Härte bei internationalen UCI-Rennen holen.»

Pascal Ackermann und Marco Mathis schafften dank der guten Nachwuchsarbeit im rad-net ROSE Team den Sprung in die WorldTour, die höchste Liga des Radsports, und verlassen deswegen das deutsche Continental-Team. Weiter werden Mountainbiker Lukas Baum und Michel Koch gehen. «Wir befinden uns derzeit noch in Gesprächen und stehen kurz vor dem Abschluss. Wir werden in den kommenden Tagen zwei bis drei weitere neue Fahrer nennen können», so Teammanager Ulrich Müller.

Pascal Ackermann holt WM-Silber im Straßenrennen

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Pascal Ackermann holt WM-Silber im Straßenrennen
rad-net ROSE-Fahrer Pascal Ackermann ist U23-Vizeweltmeister. Im Massensprint musste sich der 22-Jährige nur dem Norweger Kristoffer Halvorsen knapp geschlagen geben. Dritter wurde der Italiener Jakub Mareczko.

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Pascal Ackermann präsentiert seine Silbermedaille

«Sie haben ein perfektes Rennen gefahren», lobte Ralf Grabsch, Sportlicher Leiter des rad-net ROSE Teams und U23-Bundestrainer das Quintett und zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. «Platz zwei durch Pascal und Platz vier durch Phil Bauhaus sind ein hervorragendes Ergebnis. Es war ein erfolgreicher Renntag», sagte Grabsch.

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