Schlagwort-Archiv: Sam Bennett (Bora Hansgrohe)

Sam Bennett (BORA hansgrohe) hat die 102. Auflage des traditionellen Radrennen “Rund um Köln” gewonnen


Sam Bennett vom Team Bora-hansgrohe setzte sich heute nach 207,7 Kilometern im Sprint vor dem Esten Mihkel Raim (Israel Cycling Academy) durch. Dem deutschen Topsprinter Marcel Kittel (Erfurt/Katusha-Alpecin) blieb nur der 5.Rang, nachdem er vorher bereits eine Aufholjagd auf das am Berg enteilte Feld bestehen musste. Sam Bennett hatte das Rennen bereits 2014 gewonnen.
Hervorragender Sechster wurde Aaron Grosser vom Team Sauerland NRW und Alexander Krieger (Leopard) wurde 9.
Jannik Steinle vom Team Vorarlberg-Santic fuhr im Sprint auf Rang 8.
In einem spannenden Sprintfinale in der Innenstadt von Köln wies Sam Bennett seine Kontrahenten heute in die Schranken und gewann das älteste deutsche Straßenrennen. Wie erwartet endete der Radklassiker in einem Massensprint, und nach einem langen Tag im Sattel siegte der Ire vor M. Raim und M. Kittel.
Die Strecke
Heute wurde das Eintagesrennen Rund um Köln, das durch die rheinische Metropole und das Umland führte, zum 102. Mal ausgetragen. Start und Ziel war im Kölner Rheinauhafen. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Gesamtstrecke leicht verkürzt und vor dem offiziellen Start des Rennens fuhr das Peloton erstmals unter den Kranhäusern hindurch, entlang des Sport- und Olympia Museums und über die historische Drehbrücke.
Nach 207,7km durchs Bergische Land erreichte das Fahrerfeld die Ziellinie im Rheinauhafen. Das Rennen versprach einen harten Tag im Sattel, denn das Peloton musste nicht nur einige enge Kurven sondern auch mehrere rasante Abfahrten meistern. Besonders im Anfangs- und Mittelteil der Rennstrecke gab es auch diverse Anstiege zu bewältigen. Auf dem Anstieg zum Schloss Bensberg, der zweimal in Angriff genommen werden musste, wartete ein zwölf Prozent steiles Kopfsteinpflasterstück auf die Fahrer. Auch zweimal musste der steile Anstieg zur Dombach-Sander Straße in Bergisch Gladbach absolviert werden. Zusätzlich standen auf dem Programm noch der Anstieg Am Dimberg und eine kurze aber 27 prozentige Steigung hinauf zum Agathaberg, eine der steilsten in Deutschland bei Radrennen gefahrenen Anstiege. Alle diese Anstiege waren als Bergwertungen gekennzeichnet. Am Ende des Tages warteten noch drei Zielrunden auf der 6,2km langen Schleife in der Kölner Innenstadt auf die Fahrer bevor das Peloton die Ziellinie im Rheinauhafen zum letzten Mal querte.
Teamtaktik
Obwohl BORA – hansgrohe ohne den Titelverteidiger Gregor Mühlberger an den Start ging, hatte das Team mit Sam Bennett, der beim Kölner Eintagesrennen im Jahre 2014 als Sieger triumphierte, ein heißes Eisen im Feuer. Der Ire, der dieses Jahr drei Etappen bei der Giro d’Italia gewann, ist in guter Form und zählte zu den Favoriten. Der Plan war es heute, Sam zu unterstützen und zu versuchen ihn in eine optimale Ausgangsposition für den finalen Sprint zu bringen.
Es konnte erwartet werden, dass auf dieser Strecke die schnellen Männer zum Zuge kommen würden. Allerdings bestand auch die Möglichkeit, dass einige Teams versuchen würden, die Sprinter zu distanzieren und einen Massensprint zu verhindern. Deshalb musste das Team auch heute besonders aufmerksam sein, um eventuelle Attacken zu neutralisieren.
Das Rennen
Die ersten Ausreißversuche gleich nach dem Startschuss wurden vom Feld schnell unterbunden. Jedoch nach etwa 15km konnten sich sieben Fahrer absetzen und eine Lücke von mehr als 4 Minuten zum Feld reißen. Nach 55km fiel das Peloton beim 27 Prozent steilen Anstieg zum Agathaberg etwas auseinander, kam jedoch bei der Abfahrt wieder zusammen. Kurz danach setzten einige Fahrer den Ausreißern nach aber ihr Unterfangen wurde vereitelt. In der zweiten Rennhälfte machte das Peloton Ernst, und durch die Tempoverschärfung begann sich der Rückstand des Feldes zu den Ausreißern kontinuierlich zu verringern. Es war also nur eine Frage der Zeit bis die Spitzengruppe gestellt wurde. Obwohl die Ausreißer gut harmonierten konnten sie den Zusammenschluss 50km vor dem Ziel nicht verhindern. Unter dem Tempodiktat von BORA – hansgrohe wurden die sieben Fahrer vor den letzten zwei Anstiegen des Tages letztendlich eingeholt. Durch das hohe Tempo teilte sich zunächst das Feld in drei Gruppen, aber nach 180 gefahrenen Kilometern kam das Peloton wieder zusammen und fuhr geschlossen in Richtung Kölner Innenstadt. Mit noch 15km bis zum Ziel übernahmen BORA – hansgrohe und Katusha Alpecin verstärkt die Führungsarbeit und setzten sich an die Spitze um alle möglichen Attacken abzuwehren. In einem rasanten Sprintfinale zog Sam Bennett an seinen Kontrahenten vorbei und holte sich den Sieg bei der 102. Austragung von Rund um Köln.
Reaktionen im Ziel
„Es war ein schweres fast 208km langes Rennen aber die Jungs haben einen unglaublichen Job gemacht. Sie kontrollierten das Rennen den ganzen Tag. Wir hatten vor, das Rennen so schwer wie möglich für Sprinter wie Marcel Kittel zu machen und das Team führte unseren Plan perfekt aus. Im Finale war mein Lead-Out optimal und die Jungs haben mich in eine ausgezeichnete Position gebracht. Ich habe mich in der letzten Kurve an Kittels Hinterrad geklemmt und dann zur richtigen Zeit meinen Sprint angezogen. Unser ganzes Team hat toll zusammengearbeitet und heute eine hervorragende Leistung erbracht.“ – Sam Bennett

„Die Jungs haben heute eine gute Teamarbeit gezeigt, und alle haben den ganzen Tag für Sam gearbeitet. Wir versuchten im hügeligen Mittelteil der Strecke das Tempo zu verschärfen um Sprinter wie Marcel Kittel zu distanzieren. Aber nach Sams großer Leistung beim Giro d’Italia waren wir von seiner Form und Sprintfähigkeit überzeugt. Unser Lead-Out war perfekt und die Jungs haben Sam in eine ideale Ausgangsposition gebracht. Heute mussten die Fahrer einen ziemlich schweren und langen Parcours bewältigen und es war großartig, dass Sam sich am Ende den Sieg holen konnte.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter

Endstand:
1. Bennett, Sam (BORA – hansgrohe) 4:53:17
2. Räim, Mihkel (Israel Cycling Academy) 0:00
3. Sajnok, Szymon (CCC Sprandi Polkowice) 0:00
4. Jones, Brenton (Delko Marseille Provence KTM) 0:00
5. Kittel, Marcel (Team Katusha Alpecin) 0:00
6. Grosser, Aaron (Team Sauerland NRW p/b SK…) 0:00
7. Lienhard, Fabian (Holowesko – Citadel p/b A…) 0:00
8. Steimle, Jannik (Team Vorarlberg Santic) 0:00
9. Krieger, Alexander (Leopard Pro Cycling) 0:00
10. De Bie, Sean (Veranda’s Willems – Crelan) 0:00

Sam Bennett gewinnt letzte Etappe des Giro d’Italia und rundet damit eine erfolgreiche Grand Tour für BORA – hansgrohe ab. 


Die letzte Etappe führte durch die engen Straßen Roms, bei dem sich in einem atemberaubenden Sprint Sam Bennett sich seinen dritten Etappensieg holte. BORA – hansgrohe arbeitete wieder perfekt zusammen und bereitete alles für ihren Kapitän vor. Mit seinem dritten Etappensieg rundet der Ire einen grandiosen Giro für BORA – hansgrohe ab. Weiter beendet das deutsche Team mit zwei Fahrer in den Top Ten im Gesamtklassement die erste Grand Tour dieser Saison.
Die Etappe
Die letzte Etappe des Giro d’Italia wurde im Herzen Roms bestritten. Auf einem Rundkurs von 10 Runden a 11.5km ging es für die Fahrer durch die verwinkelten Kopfsteinpflaster Straßen der Stadt.
Die Team Taktik
Die 21. Etappe des Corsa Rosa war wieder eine Chance für die schnellen Männer im Feld. Mit dem zweimaligen Etappensieger Sam Bennett ging BORA – hansgrohe heute in das Rennen und versuchte den dritten Etappensieg einzufahren.
Das Rennen
Kurz nach dem Startschuss gab es heftige Diskussionen aufgrund des Kurses, die Jury entschied sich dazu die ersten beiden Runden nicht zu werten. Demnach nahm das Peloton die den Start sehr gelassen in Angriff.In den letzten Runden zerfiel das Feld in viele kleine Gruppen und wie erwartet kam es 3km vor dem Ziel zum Zusammenschluss und BORA -hansgrohe bereitete alles für ihren Sprinter Sam Bennett vor. Er wartete auf den finalen Moment und setzte zum Sprint an. In einem atemberaubenden Sprint fuhr der Ire zu seinem dritten Etappensieg bei diesem Giro. Somit komplettiert er einen herausragenden Giro für BORA – hansgrohe mit drei Etappensiegen und zwei Fahrern in den Top Ten im Gesamtklassement.
Reaktionen im Ziel
„Unser Ziel für diesen Giro war eine Top-Ten Platzierung im Gesamtklassement und einen Etappensieg, nun fahren wir mit drei (zwei) Etappensiegen, zwei Fahrern in den Top-Ten und etlichen Podiumsplatzierungen nach Hause und haben somit unsere Ziele sogar übertroffen. Ich bin stolz auf diese Giro- Mannschaft, das gesamte Staff, wie auch die beiden sportlichen Leiter haben in den letzten Wochen einen tollen Job abgeliefert und immer an einen Strang gezogen.“ – Ralph Denk, Team Manager

Als ich heute aufgewacht bin, fühlte ich mich nicht so gut, meine Beine waren müde und ich wusste nicht ob ich heute mitsprinten könnte. Der Kurs war wirklich schwer, aufgrund der Kopfsteinpflasterpassagen konnte ich nicht mal die Hände von Lenker nehmen. Während dem Rennen fühlte ich mich besser als das Tempo erhöht wurde. Heute war es wieder ein Sieg des Teams, die Jungs waren wieder unglaublich, sind das Loch zugefahren und haben einen tollen Sprint für mich vorbereitet. Ohne sie wäre der Sieg nicht möglich gewesen. – Sam Bennett
Eine Wahnsinns Etappe! So viele Zuschauer bei der historischen Kulisse. Der Kurs ließ eigentlich ein Radrennen dieser Wertigkeit nicht zu, da das Sturzrisiko war schon sehr groß, von daher traf die Jury die richtige Entscheidung das Rennen um den Giro- Gesamtsieg nach 3 Runden zu beschließen und ” nur” den Etappensieg auszufahren. Mit einem top motiviertem Team konnten wir Sam noch einmal in Position bringen der dann auch sensationell vollstreckt hat. Das war die bisher erfolgreichste Gran Tour für unser Team. – Jens Zemke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

21. Etappe in Rom (Nur Etappensieg und Punktewertung, nach Runde 3 von 11 wurde aufgrund der gefährlichen Strecke und Fahrerprotesten die Zeit genommen)
1. Sam Bennett (Bora-hansgrohe)
2. Elia Viviani (Quick-Step Floors) s.t.
3. Jean-Pierre Drucker (BMC) s.t.
4. Baptiste Planckaert (Katusha-Alpecin) s.t.
5. Manuel Belletti (Androni-Sidermec-Bottecchia) s.t.
6. Sacha Modolo (Education First-Drapac) s.t.
7. Niccolo Bonifazio (Bahrain-Merida) s.t.
8. Clement Venturini (Ag2 La Mondiale) s.t.
9. Paolo Simion (Bardiani-CSF) s.t.
10. Fabio Sabatini (Quick-Step Floors) s.t.

101. GIRO Endstand:
1. Chris Froome (Sky)
2. Tom Dumoulin (Sunweb) + 0:46 Minuten
3. Miguel Angel Lopez (Astana) + 4:57
4. Richard Carapaz (Movistar) + 5:44
5. Domenico Pozzovivo (Bahrain-Merida) + 8:03
6. Pello Bilbao (Astana) + 11:50
7. Patrick Konrad (Bora-Hansgrohe) + 13:01
8. George Bennett (LottoNL-Jumbo) + 13:17
9. Sam Oomen (Sunweb) + 14:18
10. Davide Formolo (Bora-Hansgrohe) + 15:16

GIRO 17. Etappe: Nach einer großartigen Teamleistung sprintet Sam Bennett auf Platz zwei in Iseo.


Die 17. Etappe des Giro d’Italia wurde von einem enorm hohen Tempo und unzähligen Attacken geprägt, doch keine Gruppe konnte sich entscheidend absetzen. Das Team aus Raubling arbeitete den gesamten Tag an der Spitze des Rennens, um ihren Kapitän in eine gute Position zu bringen. Im Finale angekommen, kam es zu dem erwartenden Massensprint, bei dem BORA – hansgrohe Sprinter Sam Bennett einen langen Sprint fuhr, und sich auf den letzten Metern noch den zweiten Platz sichern konnte, der Ire musste sich im strömenden Regen nur dem Italiener E. Viviani geschlagen geben.
Die Etappe
Direkt nach dem Start in Riva del Garda gab es die erste Steigung des Tages in der 155km langen Etappe. Nach der Bergwertung „Lodrino“ wartete eine technische Abfahrt auf das Feld, bevor der Kurs weiter durch verwinkelte Straßen Richtung Ziel in Iseo führte. Vor dem Finale gab es noch eine 23km lange Runde.
Die Team Taktik
BORA – hansgrohe ging mit zwei Optionen in die heutige Etappe, – Fluchtgruppe oder Massensprint. Davide Formolo sollte versuchen in eine Fluchtgruppe zu gehen, komme es jedoch zu einem Massensprint, setzte man auf Sam Bennett.
Das Rennen
Gleich nach dem Start wurden immer wieder Attacken gestartet, zunächst konnte sich eine 14 Mann große Gruppe absetzen. Doch nach nur wenigen Kilometern erfolgte wieder der Zusammenschluss, BORA – hansgrohe zeigte eine starke Präsenz an der Spitze des Rennens und gab das Tempo vor, was dazu führte, dass das Feld in viele einzelne Gruppen auseinander brach. Immer wieder kam es zu Attacken, doch keine Gruppe konnte sich entscheidend absetzen. Das reduzierte Feld nahm die letzte Runde gemeinsam in Angriff, auch dort versuchten einige Fahrer ihr Glück. BORA – hansgrohe Fahrer Cesare Benedetti setzte den Angriffen nach und 2km vor dem Ziel war das verkleinerte Hauptfeld wieder zusammen. Auf den letzten Metern wurde der Sprint eingeläutet, Sam Bennett musste einen langen Weg gehen, um nach vorne zu kommen. In einem Sprint im strömenden Regen musste sich BORA – hansgrohe Sprinter nur E. Viviani geschlagen geben und belegte den starken zweiten Platz.

Reaktionen im Ziel
„Ich möchte mich beim gesamten Team für ihren unglaublichen Einsatz bedanken. Heute aber auch die gesamten letzten Etappen haben sie unglaublich gearbeitet, Fluchtgruppe zurückgeholt, mich in gute Position für das Finale gebracht. Leider konnte ich es heute nicht mit einem Sieg zurückgeben.“ – Sam Bennett

„Leider haben wir es verpasst in die erste Fluchtgruppe zu gehen und mussten daher viel Kraft aufwenden, um die Gruppe wieder einzuholen. Auch danach haben unsere Jungs immer wieder das Tempo bestimmt, um Sam in eine gute Position zu bringen. Sam ist einen starken Sprint gefahren, und hat einen starken zweiten Platz eingefahren, wobei er und die Mannschaft nach dieser Leistung heute sicherlich den Sieg verdient hätte.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

In der Gesamt- und den Trikotwertungen gab es keine Veränderungen. Die nächsten drei Bergetappen werden den GIRO 2018 entscheiden bevor am Schlußtag in Rom die Sprinter nochmals jubeln dürfen.

17. Etappe:
1. Elia Viviani (Quick-Step Floors)
2. Sam Bennett (Bora-hansgrohe) s.t.
3. Niccolo Bonifazio (Bahrain-Merida)
4. Danny van Poppel (LottoNL-Jumbo)
5. Jens Debusschere (Lotto Soudal)
6. Kristian Sbaragli (Israel Cycling Academy)
7. Jean-Pierre Drucker (BMC)
8. Sacha Modolo (EF-Drapac)
9. Andrea Vendrame (Androni -Sidermec)
10. José Gonçalves (Katusha-Alpecin)

Herausragender Sam Bennett holt sich seinen ersten Grand Tour Etappensieg beim Giro d’Italia.

Nach dem Rückschlag für die Hoffnungen in der Gesamtwertung am Vortag, gab BORA – hansgrohe gestern die richtige Antwort mit einem beeindruckenden Sprintsieg durch Sam Bennett in Praia a Mare. Nachdem erneut eine Fluchtgruppe über weite Strecken das Rennen anführte, rechnete doch jeder am Ende mit einem Massensprint. So kam es, nachdem die Gruppe vom rasenden Feld eingeholt war, auf den letzten Kilometer an, und dieses Mal stimmte das Timing von BORA – hansgrohe’s Sprinter Sam Bennett perfekt. Auf den letzten 50 Metern zog der Ire an E. Viviani vorbei und holte seinen ersten Grand Tour Etappensieg. Für BORA – hansgrohe bedeutet der heutige Sieg die bereits vierte Grand Tour in Folge, in der das Team zumindest eine Etappe gewinnen kann.

Die Etappe
Nach der schweren Ätna-Etappe reiste der gesamte Tour Tross via Fähre weiter nach Kalabrien, um die 7. Etappe in Pizzo in Angriff zu nehmen. Die knapp 160km lange Etappe endete in Praia a Mare, und war heute wieder auf die Sprinter im Peloton zugeschnitten. Es gab heute keine Bergwertung, nur zwei Sprintwertungen, bevor es in das flach verlaufende Ziel ging.
Teamtaktik
Nach dem krankheitsbedingten Ausscheiden von Rudi Selig, rutschte nun Christoph Pfingsten als letzter Anfahrer für Sam Bennett im Sprintzug nach vorne. Für die heutige Sprintetappe lag der Fokus des Teams wieder auf ihren irischen Sprinter.
Das Rennen
Nach nur wenigen Kilometern setzte sich ein Trio ab, dessen maximaler Vorsprung bei drei Minuten lag. Zunächst hatte das Hauptfeld keine Eile die Fluchtgruppe einzuholen, erst bei der 83km Marke begann das Feld langsam das Tempo zu erhöhen. 10km vor dem Ziel schloss das Feld auf die Ausreißer auf und das Feld raste dem Ziel und einem erneuten Massensprint entgegen. BORA – hansgrohe zeigte eine starke Mannschaftsleistung und begann ihren Sprintzug rund um Sam Bennett aufzubauen. Mit hohem Tempo raste das Feld dem Ziel entgegen und BORA – hansgrohe brachte ihren Sprinter Sam in eine perfekte Ausgangslage.
Kurz vor der Ziellinie nutzte er den Windschatten von E. Viviani, um dann im entscheidenden Moment an dem Sprinter von Quick-Step Floors vorbeizuziehen und sich somit seinen ersten Grand Tour Etappensieg in einem spannenden Finale zu sichern.

Reaktionen im Ziel
„Was für eine Erleichterung! Ich war beim Giro schon so oft nah dran, heute das richtige Timing zu haben war entscheidend. Es ist nicht einfach an Viviani vorbei zu kommen, aber ich wusste meine Zeit wird kommen, auch wenn vielleicht manche dachten, dass sie nie kommt. Einen großen Dank an mein BORA – hansgrohe Team, alle unterstützen mich wirklich immer großartig. Heute wollte ich, anders als die ersten Tage, den Sprint von Viviani’s Hinterrad fahren. Aber ich brauchte Geduld um nicht abermals zu früh zu sein, dann war ich bei 150 m etwas eingebaut, aber am Ende war das Timing perfekt und alle konnten sehen, wie schnell ich bin.“ – Sam Bennett

„Es ist wirklich ein besonderer Tag für uns heute, Sam kam zu uns als Continental Fahrer und wuchs, wie auch das Team, über die Jahre. Er war einige Male so knapp dran, und heute hat es endlich geklappt. Er und das gesamte Team sind ein beeindruckendes Rennen gefahren, im Finale hat Sam´s Timing perfekt gestimmt und er konnte sich seinen ersten Etappensieg beim Corsa Rosa holen.“ – Christian Pömer

Photo Credit:
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto / @plomiphotos

Fabian Lienhard auf das Podium des 101. Rund um Köln

Austragung bei Rund um Köln UCI 1.1 – Gian Friesecke wird starker Achter! Sebastian Baldauf wird toller Siebenter im Gesamtklassement bei der OÖ-Rundfahrt UCI 2.2 und Daniel Geismayr holt sich Triumph bei Alpen Tour Trophy auf der Planai!

Rund um Köln UCI 1.1

Die Wetten standen heute auf einer Sprintankunft am rheinische Ufer bei der 101. Austragung von Rund um Köln, dem ältesten deutschen Klassiker über 200 Kilometer! Allen voran Andre Greipel (Lotto Soudal) und Sam Bennett (Bora Hansgrohe) wollten hier den vollen Erfolg. Eine Ausreißer Gruppe bestimmt heute über lange Zeit das Rennen und kam durch. Elf Fahrer lieferten sich einen wahren Fight um den Sieg in Köln. Gleich zwei Team Vorarlberg schafften den Sprung mit Fabian Lienhard und Gian Friesecke in diese Fluchtgruppe und taten alles für den Erfolg.

Im Pokerfinale zeigte der Österreicher Gregor Mühlberger (Bora Hansgrohe), dass er in Hochform ist nach dem Giro d Italia und gewinnt mit einer Sekunde Vorsprung auf den Dänen Mats Würtz Schmidts (Katucha-Alpecin). Die eigentliche Sensation aber auf Rang drei für das Team Vorarlberg mit Fabian Lienhard. Er holt sich nach verdient starken Auftritten heuer sein wichtigstes Top Resultat und war mehr als happy.

Das „i“ Tüpfchen setzt zudem sein Schweizer Landsmann Gian Friesecke drauf mit Rang acht. Sie haben perfekt im Finale zusammen gearbeitet und viel hat nicht gefehlt auf die ganz große Sensation!

Das Team Vorarlberg war auch das einzige Continental Team welches in der Spitze vertreten war – und das gleich mit zwei Fahrern!

„Bei Rund um Köln, dem Rennen von Artur Tabat dabei zu sein war und ist jedes Jahr eine große Sache. Dass es heute mit dem Podium bei diesem Klassiker geklappt hat ist einfach nur gewaltig. Der Erfolg ist den Jungs von Herzen zu gönnen und wird hoffentlich noch weitere Motivation für die nächsten Rennen geben!“ Thomas Kofler – Team Manager nach dem Rennen

Im TV wird Rund um Köln heute von 17.30 – 18.15 Uhr auf WDR in einer Zusammenfassung ausgestrahlt!

Resultat: http://www.procyclingstats.com/race/Rund_um_Koln_2017

Infos unter: www.rundumkoeln.de

Baldauf

Sebastian Baldauf holt nach taktischer Meisterleistung Rang sieben bei Int. Oberösterreich Rundfahrt UCI 2.2!

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Team Vorarlberg ganz stark am GP des Kantons Aargau in Gippingen UCI 1.HC!

Fotos Team Vorarlberg

Gian Friesecke gewinnt Bergtrikot, Fabian Lienhard sprintet in der Garde der Topsprinter auf Rang Elf!

 


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Ganz starke Vorstellung des Team Vorarlberg am GP Gippingen! Friesecke gewinnt Bergwertung, Fabian Lienhard wird bei Sieg des Italieners Sacha Modolo ausgezeichneter Elfter!


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Lienhard_before_start_©_E.Haumesser

188 Kilometer, 10 World Tour Teams, 5 Pro Continental Teams und das Team Vorarlberg! Das waren die Zutaten des Großen Preises des Kantons Aargau. Auch heuer wurde das Team mit einer Wildcard eingeladen. Die Trauben für das Team hingen heute hoch. Zahlreiche Top Stars haben sich nicht nur eingerollt für die Tour de Suisse und Tour de France, sondern lieferten einen großen Kampf ab!

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