Schlagwort-Archiv: Simon Andreassen

Team TEXPA-SIMPLON: Leisling wiederholt seinen Sieg in Pfronten

Kollmann erneut auf dem Podest

Nicht einmal eine Woche nach der Alpentour Trophy stand Christina Kollmann bereits wieder am Start eines Klassikers mit vielen Höhenmetern. Beim Sella Ronda Hero startete sie am Samstag auf der 60km Distanz und war sich zunächst nicht sicher wie gut sich erholt hatte. „Ich habe die Alpentour schon noch ganz schön gemerkt und habe entschieden die Anstiege wirklich kontrolliert zu fahren, um für die WM nächste Woche nicht zu viel Energie zu verschießen,“ so Kollmann nach dem Rennen. Ihre defensive Fahrweise zahlte sich aber auch schon am Samstag aus. Mit einem konstanten Tempo fuhr sie auf Platz zwei und durfte erneut aufs Podest klettern.

Franz Hofer stieg beim Sella Ronda Hero auf der 60km Runde wieder ins Renngeschäft ein, nachdem er eine längere Pause mit anschließendem Neuaufbau eingelegt hatte. Trotzdem lief es schon wieder ganz ordentlich und er konnte sich mit Rang 5 bereits in seinem ersten Rennen gut platzieren.

Ebenfalls am Samstag ging es für Matthias Leisling nach Pfronten, wo auf der Extrem Strecke 76km und 2600hm auf ihn warteten. Nachdem er das Rennen zuletzt 2015 gewonnen hatte, ging er erneut als Favorit ins Rennen. Bei perfekten Wetter Bedingungen lieferte Leisling eine sehr souveräne Vorstellung ab und übernahm gleich am ersten Anstieg die Führung. Mit jedem weiteren Kilometer baute er seinen Vorsprung etwas aus konnte sich im Ziel erneut als Sieger feiern lassen.

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Lexware Mountainbike Team: Ultra Bike Kirchzarten

Georg Egger „latscht voll drauf“

Das Lexware Mountainbike Team hat sich beim Heim-Event in Kirchzarten bestens präsentiert und vier Siege eingefahren. Georg Egger, Torben Drach Jannick Zurnieden und Lina Riesterer gewannen beim Black Forest Ultra Bike-Marathon ihre Distanzen, Luca Schwarzbauer holte sich einen Podest-Platz. Dazu gab es auch aus Wombach eine erfreuliche Meldung.

Georg Egger hat das Höhentrainingslager in Livigno offenbar gut weg gesteckt. Obschon dort lange Einheiten absolviert wurden, war Egger auf der 77 Kilometer langen Marathon-Distanz explosiv genug, um eine vierköpfige Spitzengruppe zu sprengen.

Die Attacke am letzten Anstieg kostete nicht nur Teamkollege Vinzent Dorn den Anschluss, sondern auch Ex-Lexware-Fahrer Markus Bauer.

„Bei der Hälfte des Anstiegs habe ich hochgeschalten und bin voll draufgelatscht“, berichtet Egger. Nach einer Minute blickte er nach hinten und sah nur noch den zweifachen Junioren-Weltmeister Simon Andreassen an seinem Hinterrad.

Beide nahmen dann wieder etwas Tempo raus und begannen zu taktieren. „Er wollte partout nicht in die Führungsposition gehen“, erzählte Egger. Das wurde dem Dänen dann aber zum Verhängnis, denn Egger jagte auf der Tartanbahn des Kirchzartener Stadions als Erster um die Kurve und weil das Führungsmotorrad trödelte, raste Egger daran vorbei. Andreassen hatte keine Chance mehr wirklich einzugreifen.

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Weltcup Nove Mesto na Morave: Georg Egger: Platz sieben noch nicht das Maximum

Mit einem guten siebten Platz hat Georg Egger die U23-Weltcupsaison 2017 eröffnet. Im tschechischen Nove Mesto na Morave konnte er ganz vorne noch nicht mithalten. Seine Teamgenossen waren mit ihren Resultaten nicht ganz zufrieden.

„Es war ganz okay. Aber ich erlaube mir zu sagen, das Maximum war das noch nicht.“ Das waren die ersten beiden Sätze von Georg Egger (Obergessertshausen), nachdem er als Siebter und bester Deutscher mit 1:34 Minuten Rückstand auf den Norweger Petter Fagerhaug (1:16:39) das Ziel erreicht hatte.

Auf den ersten beiden Runden musste Egger erst mal die Lücke zur Spitze schließen, die in dieser Phase von seinem Kumpel Lukas Baum (Neustadt/W.) geprägt wurde.

Egger schloss eine Differenz, die nach der 2,8 Kilometer langen Startrunde 24 Sekunden betragen hatte. Während Baum mit Rückenschmerzen zurückfiel, versuchte Egger den Anschluss zu halten. Das fiel ihn in den technischen Bergauf-Passagen und in den Streckenteilen mit vielen Richtungsänderungen sichtlich schwer.

„Mir fehlt noch die Spritzigkeit. Auf der Flachpassage im Zielbereich konnte ich die Lücken immer wieder schließen, da habe ich Druck ohne Ende“, analysierte Egger hinterher.

Während vorne Fagerhaug in der dritten von fünf kompletten 4,1-Kilometer-Runden auf und davon machte, kämpfte sich Egger ein weiteres Mal an die Verfolgergruppe bis Platz zwei heran. „Kurze Zeit habe ich mit dem Podest geliebäugelt, aber dafür hat es heute nicht gereicht“, so Egger, der prompt wieder den Anschluss verlor und danach auch noch zwei Positionen abgeben musste.

„So lange es Top-Ten ist, bin ich noch zufrieden. Aber ich denke, es geht noch mehr“, meinte der Egger.

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Mountainbike Weltelite am Hochrhein

Start der int. Mountainbike-Saison in Deutschland, Olympiasieger, Weltmeister, Europameiser und Welt-Nr. 1 in Bad Säckingen am Start.


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Es ist schon spektakulär, was für eine Starterfeld sich am kommenden Wochenende in Bad Säckingen um die Mountainbike “GOLD Trophy Sabine Spitz” duellieren wird. Sowohl in der Eliteklasse der Damen und Herren, als ich den Nachwuchsklassen der U23 und Junioren und Juniorinnen sind die weltbesten Mountainbiker am Start des Deutschen Saisonauftakts, der damit zu den wichtigsten Mountainbike Events in Europa gehört.

Das verspricht spannende und eben auch spektakuläre Entscheidungen in der Bad Säckinger “Sabine Spitz Mountainbike Arena”. Die Strecke am Waldbad trägt das Übrige dazu bei, dass die Zuschauer und Medien faszinierenden Rennsport verfolgen können. Schnell, schwer und sehr kompakt sind Attribute, die die 4 Kilomter lange Runde bei den Fans und Sportlern so blieb macht und beste Werbung für den Mountainbike Sport sind.

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Weltcup Lenzerheide, Schweiz: Georg Egger bestätigt WM-Leistung

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Georg Egger und Luca Schwarzbauer vom Lexware Mountainbike Team haben beim U23-Weltcup in Lenzerheide als Fünfter und Zwölfter voll überzeugen können. Bei David Horvath und Lars Koch ließ sich ein Aufwärtstrend feststellen.

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Georg Egger ist ein realistischer Athlet. Er war nach seinem Coup bei der U23-WM nicht davon ausgegangen, dass er gleich wieder in diesen Regionen mitmischen kann. Doch der Deutsche U23-Meister kam in Lenzerheide seiner WM-Leistung ganz nah.

In Runde zwei schloss er zur Verfolgergruppe auf und gemeinsam mit dem Schweizer Andri Frischknecht konnte er sich an Position fünf und sechs einreihen.

Das Duo blieb bis zur fünften Runde 20 bis 30 Sekunden hinter den Podest-Plätzen und damit in Schlagdistanz. Doch in der Schlussphase die deutsch-schweizer Kombination keine Chance mehr heranzukommen.

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Bundesliga Heubach und Ultra Bike Kirchzarten: Auf allen Strecken Podestplätze im Visier

Das Lexware Mountainbike Team fiebert dem 18. Black Forest Ultra Bike-
Marathon im heimischen Kirchzarten entgegen. Der Vorjahres-Zweite Matthias
Bettinger will auf der Ultra-Distanz wieder aufs Podest und sechs weitere
Teamkollegen gehen ebenfalls ambitioniert an den Start. In Heubach treten
am gleichen Tag drei Lexware-Biker beim zweiten Bundesliga-Rennen in die
Pedale.
Ein Rennen, quasi vor der eigenen Haustür, in einer Gegend, die man kennt
wie die eigene Westentasche und wenn es dann noch der größte Marathon
in Mitteleuropa ist, das ist mit ganz besonderen Gefühlen verbunden.
So fiebert der Breitnauer Matthias Bettinger dem Ultra Bike entgegen und lässt
sich auch von einem schlechten Tag beim Waldhaus-Marathon am
vergangenen Wochenende (6.) nicht beeindrucken.
„Wenn die Generalprobe in die Hose geht, dann wird die Premiere umso
besser“, sagt Bettinger lachend. Im Training fühle sich alles gut an, gut genug
jedenfalls um am Sonntag optimistisch auf die 117 Kilometer der Ultra-Distanz
zu gehen. „Ich freue mich riesig. Der Kirchzartener Marathon liegt mir und ich
bin da immer gut gewesen“ meint der 32-Jährige.

Wenn es trotz angekündigter Wetterberuhigung matschig wird, ist das für ihn
kein Nachteil. Voriges Jahr war Bettinger Zweiter hinter dem Lenggrieser
Andreas Seewald, der in diesem Jahr neben dem Freiburger Sascha Weber
auch wieder zu den Favoriten gehören dürfte.

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Vojvodina Etappenrennen in Novi Sad: Egger holt 35 Weltranglistenpunkte

Lexware Mountainbiker Georg Egger hat das dreitägige Vojvodina Etappenrennen in Serbien auf Rang zwölf beendet und damit 35 Weltranglistenpunkte verbucht. Vollauf zufrieden war er damit allerdings nicht. Junior David List startete im Schweizer Arbon mit einem Sieg in die Saison.

Mit dem ersten Tag war Georg Egger in Novi Sad noch zufrieden. Mit der sechstbesten Zeit beendete er das Bergzeitfahren, 44 Sekunden hinter Junioren-Weltmeister Simon Andreassen aus Dänemark.
„Da konnte ich nicht meckern“, meinte Egger. An den beiden folgenden Tagen fiel sein Urteil allerdings kritischer aus. „Ich habe mir für Samstag und Sonntag mehr vorgenommen als das, was heraus gekommen ist.“

Auf der 20 Kilometer langen zweiten Etappe musste er auf die Spitzengruppe auf dem letzten Kilometer ziehen lassen und fing sich nochmal 38 Sekunden Rückstand auf Andreassen ein. Beim abschließenden Short-Race konnte er den Spitzenfahrern auch nicht Paroli bieten, wahrte aber seinen 12. Gesamt-Rang. Mit 1:43 Minuten Rückstand auf Gesamtsieger Andreassen nahm Egger 35 Weltranglistenpunkte mit.
„Das ist keine schlechte Ausbeute, aber hundert Prozent zufrieden bin ich nicht. Ich habe mich nicht optimal gefühlt“, meinte Egger.
„Aber ich bin jetzt noch mal eine Woche hier und denke, die Form geht in die richtige Richtung.“

David List gelingt der Einstand in die Junioren-Kategorie
Das kleine Rennen im Schweizer Arbon nutzte David List am Ostersamstag zum Einstieg in die Saison. Der Deutsche U17-Meister konnte sein erstes Rennen in der Junioren-Kategorie gleich gewinnen.
Zu Beginn setzt sich der Schweizer Robin Spiess alleine ab, David List machte sich aus der Verfolgergruppe heraus in der dritten Runde auf die Verfolgung. In Runde sechs von neun begann er die Lücke von 20 Sekunden zu verringern und eine Schleife später konnte List aufschließen.
In der Schlussrunde griff der Friedrichshafener an und gewann schließlich mit 22 Sekunden Differenz auf Spiess und 1:06 Minuten vor Jonas Stoll (Schweiz).
„Ich habe mich das ganze Rennen über sehr gut gefühlt und bin jetzt zuversichtlich für das erste Rennen der UCI Junior Serie am kommenden Sonntag in Rivera“, erklärte List.
Sein Teamkollege Jannick Zurnieden beendete das Rennen auf Rang fünf, 2:03 Minuten hinter dem Sieger. Der Freiburger konnte Lists Tempo in der dritten Runde nicht mehr folgen.

Weltmeisterschaft Andorra / Junioren: Max Brandl: Mit mentaler Stärke zu WM-Silber

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Mit einer großartigen Vorstellung hat sich Max Brandl vom Lexware Mountainbike Team bei der Weltmeisterschaft in Andorra die Silbermedaille geholt. Seine Teamkollegen aus der Hochschwarzwälder Equipe Lars Koch, Torben Drach und Anna Saier konnten sich leider nur für Brandl, aber nicht für sich selbst freuen.

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Wenn man erklären wollte, was unbändige Freude ist: Max Brandl hat am Donnerstag im Bikepark Vallnord Bilder dazu geliefert. Er streckte bei der Zieleinfahrt die Arme in die Höhe, einmal, zweimal, dreimal, umarmte im Zielraum zuerst Goldmedaillengewinner Simon Andreassen, legte sich auf den Boden, warf seinen Helm in die Höhe, wurde auf dem nassen Asphalt von Bundestrainer Marc Schäfer geherzt, dann überwand Teamkollege David Horvath die Barriere und legte sich auf den nassen Kumpel einfach drauf.

Dann schaffte es auch noch seine Freundin Lynn und es gab eine heftige Umarmung.

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Europameisterschaften in Chies d’Alpago / Junioren: Zweite Medaille für Max Brandl

Unter widrigen Umständen erkämpfte sich Lexware-Biker Max Brandl am Samstag in Chies d’Alpago seine zweite Medaille. Im Junioren-Rennen holte sich Brandl die Bronze-Medaille. Teamkollegin Anna Saier belegte einen starken siebten Rang.

Mountainbiker und ihre Sportgeräte, das ist eine besondere Beziehung. Aber nicht nur emotional sind die Athleten mit ihren Bikes verbunden, es geht auch um die Feinabstimmung.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurden aus dem Hotel des Bund Deutscher Radfahrer 20 Bikes gestohlen, darunter auch alle der Junioren. Um Ersatz zu beschaffen, wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt und in der Nacht vor dem Rennen erreichten die Fahrräder auch das BDR-Quartier.

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Europameisterschaften in Chies d’Alpago / Team Relay: Max Brandl im deutschen Gold-Quartett

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Zum Auftakt der MTB-Europameisterschaften in Chies d’Alpago, Italien, hat Max Brandl vom Lexware Mountainbike Team mit dem deutschen Team die Gold-Medaille gewonnen. Die BDR-Staffel siegte vor der Schweiz und Tschechien.

„Mir ging es ziemlich dreckig.“ Der erste Kommentar von Max Brandl passte gar nicht zum Gefühl, das sich 45 Minuten später einstellen sollte. Der Junior vom Team aus dem Hochschwarzwald war im deutschen Quartett die Start-Runde gefahren und dabei auf einige Weltklasse-Fahrer getroffen. Der Italiener Andrea Tiberi, der Niederländer Rudi van Houts und auch der Schweizer Reto Indergand hat man in dieser Saison im Weltcup schon unter den besten 15 gesehen.

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Europameisterschaften in Chies d’Alpago, Italien / Vorschau

Rekord-Kontingent mit Selbstvertrauen

Das Lexware Mountainbike Team stellt bei den Europameisterschaften in Chies d’Alpago, Italien, die am Donnerstag beginnen, das größte Kontingent im BDR-Aufgebot. Angeführt von U23-Meister Georg Egger wurden neun Sportler des Teams aus dem Hochschwarzwald nominiert.

„Neun Nominierte, das ist Rekord“, freut sich Team-Chef Daniel Berhe über die große Anzahl Lexware-Fahrer im 29-köpfigen Aufgebot des Bund Deutscher Radfahrer. Abgesehen von Luca Schwarzbauer, der sich nach langer Pause noch im Aufbau befindet, haben alle Sportler aus der Hochschwarzwälder Equipe den Sprung in den Kader geschafft, die dafür in Frage kamen.

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