Schlagwort-Archive: Simon Geschke

22. RiderMan vom 23. bis 25. September 2022 in Bad Dürrheim/Schwarzwald

Tour de France-Popstar Simon Geschke gibt sich die Ehre


Photo by Plomi

Der 22. RiderMan rockt wieder die Jedermann-Szene vom 23. bis 25.September 2022 in Bad Dürrheim

Unser aller „Bergkönig der Herzen“ der diesjährigen Tour de France gibt sich bei der 22. Auflage des RiderMan in Bad Dürrheim im Schwarzwald die Ehre. Simon „Simoni“ Geschke hat zum mittlerweile fünften Mal den Machern des deutschen Traditions-Etappenrennens für Jedermänner und –frauen sein Kommen zugesagt. Diesmal allerdings dürften seine Fans in Bad Dürrheim und den angrenzenden Schwarzwald in ein Meer voll roter Bergpunkte tauchen, denn der 36-Jährige vom World Tour-Team Cofidis trug zehn Tage dieses Bergtrikot bei der „Großen Schleife“ durch Frankreich. Ebenfalls starten und dabei Lokalkolorit ins Spiel bringen wird der Schwenninger Jan Hugger, Profi beim UCI-Continental-Team „Lotto Kern-Haus“.

Das Motto „Ride like a Pro“ zieht sich selbstverständlich wieder durch alle drei Etappen hinweg. Während die wellige 16-Kilometer-Strecke des Zeitfahrens am Freitag von Bad Dürrheim nach Oberbaldingen und zurück unverändert bleibt, wurde die Strecke der schweren Königsetappe über 121 Kilometer und satten 1.990 Höhenmetern am Samstag und die des ebenfalls anspruchsvollen Sonntagsrennens, das über 100 Kilometer geht, leicht optimiert.

„Wir haben einen sehr guten Anmeldestand. Fast so wie 2019, also vor Corona“, freut sich Renn-Chef Rik Sauser auf den „klassischen RiderMan“, der wieder zum „German Cycling Cup“ zählt und die vorletzte Station der dort gemeldeten Jedermänner und -frauen sein wird.

Weiteres Highlight: zum zweiten Mal nach der gelungenen Premiere 2021 starten die Frauen und Juniorinnen der „Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga“ in ihre Final-Etappen im Rahmen des RiderMan. Nach den dann bereits absolvierten sieben Bundesligarennen folgen zum Abschluss der BL-Saison 2022 die drei RiderMan-Tage mit drei Einzelwertungen. Nicht nur Günter Schabel, Vizepräsident Leistungssport beim Bund Deutscher Radfahrer (BDR), ist gespannt auf die wohl national schwersten Bundesliga-Renntage. „Der BDR freut sich, dass er zum zweiten Mal im Rahmen des RiderMan mit dabei ist. Ich habe mit den Mädels geredet. Sie freuen sich besonders auf das Zeitfahren, das hat ihnen letztes Jahr extrem gut gefallen.“ Bei der anspruchsvollen Topographie der folgenden beiden Straßenrennen heißt es dann auch für die Bundesligasportlerinnen auf die Zähne beißen und durch.

Radler*innen ohne Rennambitionen und Rennfieber erhalten ebenfalls die Möglichkeit sich auf einem abgesperrten Kurs zu bewegen. „Beim „vivida bkk Family Day & Ride“ am RiderMan-Sonntag steht ausschließlich der gemeinsame Spaß für alle und für jedes Alter ohne Zeitmessung im Vordergrund und das auf dem 30 Kilometer langen Kurs rund um Bad Dürrheim“, erklärt Rik Sauser. Kinder und Jugendliche bis einschließlich Jahrgang 2006 zahlen keine Startgebühr. Auch E-Bikes sind zugelassen. Für die Kleinsten sorgt eine sogenannte Kinder-“Olympiade“ und ein Laufradwettbewerb für sportlichen Zeitvertreib.

Und damit nicht genug: Auch 2022 kann man den RiderMan-Rennverlauf an allen drei Etappen-Tagen per Livestream im Internet, aber auch vor Ort auf der LED-Großleinwand im Start-Zielbereich der Salinenstraße verfolgen und sich dabei bestens und bewährt bei den „Hegianern“ und der „Kur und Bäder GmbH“ aus Bad Dürrheim verpflegen lassen.
Die Voranmeldung für den klassischen RiderMan und den Family Ride ist noch bis einschließlich Sonntag, 18. September 2022 online unter www.riderman.de möglich.
Vielen Dank und sportliche Grüße!
RiderMan Bad Dürrheim | Sauser Event GmbH
Kai Sauser
+49-151-5500191

========================================
Sauser Event GmbH, Philipp-Reis-Straße 18, D-78052 Villingen-Schwenningen
tel. +49 7721 9906-911 | fax. +49 7721 9906-919 | info@sauser-event.de | http://www.sauser.de
Amtsgericht Freiburg im Breisgau | Handelsregister HRB 611836 | USt-IdNr.: DE218870363
Geschäftsführer: Kai Sauser, Rik Sauser
========================================

109. Tour de France – 11. Etappe

Albertville – Col Du Granon Serre Chevalier – 152 Km


Photo by HERBERT MOOS

1 [DEN] Vingegaard Jonas Jumbo-Visma 04:18:02
2 [COL] Quintana Nairo Team Arkéa-Samsic + 59
3 [FRA] Bardet Romain Team DSM + 01:10
4 [GBR] Thomas Geraint INEOS Grenadiers + 01:38
5 [FRA] Gaudu David Groupama-FDJ + 02:04
6 [GBR] Yates Adam INEOS Grenadiers + 02:10
7 [SLO] Pogacar Tadej UAE Team Emirates + 02:51
8 [KAZ] Lutsenko Alexey Astana Qazaqstan Team + 03:38
9 [NED] Kruijswijk Steven Jumbo-Visma + 03:59
10 [FRA] Barguil Warren Team Arkéa-Samsic + 04:16
11 [FRA] Latour Pierre TotalEnergies + 04:37
12 [RUS] Vlasov Aleksandr BORA-hansgrohe + 04:40
13 [POL] Majka Rafal UAE Team Emirates + 06:38
14 [FRA] Madouas Valentin Groupama-FDJ + 07:26
15 [ESP] Mas Enric Movistar Team + 08:08
16 [GER] Geschke Simon Cofidis + 08:08

Gesamt:

1 [DEN] Vingegaard Jonas Jumbo-Visma 41:29:59
2 [FRA] Bardet Romain Team DSM + 02:16
3 [SLO] Pogacar Tadej UAE Team Emirates + 02:22
4 [GBR] Thomas Geraint INEOS Grenadiers + 02:26
5 [COL] Quintana Nairo Team Arkéa-Samsic + 02:37
6 [GBR] Yates Adam INEOS Grenadiers + 03:06
7 [FRA] Gaudu David Groupama-FDJ + 03:13
8 [RUS] Vlasov Aleksandr BORA-hansgrohe + 07:23
9 [KAZ] Lutsenko Alexey Astana Qazaqstan Team + 08:07
10 [ESP] Mas Enric Movistar Team + 09:29
11 [GBR] Pidcock Tom INEOS Grenadiers

Berg:

1 [GER] Geschke Simon Cofidis 43
2 [FRA] Latour Pierre TotalEnergies 35
3 [DEN] Vingegaard Jonas Jumbo-Visma 30
4 [FRA] Barguil Warren Team Arkéa-Samsic 30
5 [SLO] Pogacar Tadej UAE Team Emirates

Epische Tour de France Bergetappe bringt Umsturz in der Gesamtwertung

Die 11. Etappe der Tour brachte den erwarteten Showdown der Favoriten. Obwohl sich zu Beginn eine 19-Mann-Gruppe um Max Schachmann und Nils Politt absetzen konnte, die teilweise an die neun Minuten Vorsprung hatte, war es am Ende ein Rennen der Favoriten. Schon am Telegraph konnte Nils dem Tempo der Spitze nicht mehr folgen, während dahinter Jumbo-Visma den ersten Angriff lancierte, dem Lennard Kämna zu Opfer fiel. Über die Kuppe attackierte P. Roglic und am Fuße des Galibier waren Roglic, Vingegaard, Thomas und Pogacar etwa eine Minute vor den anderen Favoriten. Auch Max Schachmann musste rund sechs Kilometer vor dem Gipfel die Spitze ziehen lassen, dahinter lief das Rennen erst einmal wieder zusammen. Wenig später flog abermals alles auseinander, doch Aleks Vlasov gelang es in der Abfahrt noch einmal zur Gruppe um Pogacar aufzuschließen. Im Schlussanstieg hatte er auf den letzten 10 Kilometern abermals Probleme und verlor am Ende 4:40 auf J. Vingegaard, der die Etappe gewann und neuer Gesamtführender ist. Aleks liegt nach dem heutigen Tag auf Rang acht der Gesamtwertung.

Von der Ziellinie
“Jumbo hat unglaublich früh attackiert. Es war noch sehr weit ins Ziel, aber das Rennen ist schon am Telegraph komplett explodiert. Ich habe den ganzen Tag gelitten und musste richtig kämpfen, um an der Gruppe dran zu bleiben. Aber ich wollte einfach nicht abgehängt werden, um dann den ganzen Tag allein zu fahren. Ich war ein paar Mal in Problemen, aber habe mich immer wieder zurückgekämpft. Im Schlussanstieg hatte ich zuerst das Gefühl, noch etwas Energie übrig zu haben und bin einen guten Rhythmus gefahren, aber vielleicht was das ein Fehler, denn auf den letzten fünf Kilometern habe ich dafür bezahlt. Wir müssen abwarten, was morgen passiert, denn alle haben heute extrem viel investiert, aber morgen wartet schon die nächste schwere Bergetappe.” – Aleksandr Vlasov

“Es war brutal schwer heute. Ich hatte ja schon gedacht, dass es für mich schwierig wird, nachdem ich bei dieser Tour schon viel investiert habe. Als das Tempo am Telegraph angezogen wurde, war ich sofort in Schwierigkeiten und hatte eigentlich gar keine Chance, da heute irgendwie dran zu bleiben.” – Lennard Kämna

Vingegaard turns the race upside down

Jonas Vingegaard made a big coup at col du Granon as he dropped Tadej Pogacar off 5km before the summit, overtook lone leader Nairo Quintana and crossed the line almost three minutes before the yellow jersey who completed the race with difficulty. The Dane is the new leader of the Tour de France.
Last KM – Stage 11 – #TDF2022

VAN AERT AND VAN DER POEL ON THE ATTACK FROM THE GUN
161 riders started stage 11 in Albertville at 12.33. Wout van Aert (Jumbo-Visma) attacked from the gun. He was quickly joined by Mathieu van der Poel (Alpecin-Deceuninck). Van Aert won the intermediate sprint at Aiguebelle (km 16.5) to extend his lead in the points classification. Mattia Cattaneo (Quick Step-Alpha Vinyl) joined the two superstars at km 29 before a counter-attack formed a leading group of 20 riders at km 31: Christophe Laporte, Van Aert (Jumbo-Visma), Mikaël Chérel (AG2R-Citroën), Nils Politt, Max Schachman (Bora-Hansgrohe), Andrea Bagioli, Cattaneo (Quick Step), Simon Geschke, Ion Izagirre (Cofidis), Kamil Gradek, Dylan Teuns (Bahrain Victorious), Van der Poel, Guillaume Van Keirsbulck (Alpecin-Deceuninck), Jonas Rutsch (EF), Warren Barguil (Arkéa-Samsic), Mads Pedersen, Tony Gallopin (Trek-Segafredo), Maciej Bodnar, Pierre Latour (TotalEnergies), Krists Neilands (Israel-Premier Tech).

LATOUR FIRST AT COL DU TELEGRAPHE, BARGUIL ALONE AT COL DU GALIBIER
Van der Poel who’d eventually pull out was dropped from the breakaway group on the ascent to Lacets de Montvernier where Latour passed first at the top in front of Geschke and Barguil. The latter upped the tempo en route to col du Télégraphe. His action reduced the front group by half of its original size. Latour also managed be first atop the Télégraphe but it was Chérel who rode away solo in the ascent to the Galibier with 63km remaining. In the yellow jersey group, Primoz Roglic sped up in the downhill, followed by Jonas Vingegaard, Christophe Laporte, Tadej Pogacar and Geraint Thomas. In the ascent to the Galibier, Roglic, Pogacar and Vingegaard attacked many times, one after another while Van Aert, Geschke, Latour and Barguil created a leading quartet 9km before the highest summit of the 2022 Tour de France. Barguil rode away solo with 7km of climbing remaining. The Frenchman crested with an advantage of 40’’ over Geschke and 4’25’’ over Pogacar and Vingegaard.

QUINTANA SHAKES UP THE RACE IN THE FINAL CLIMB
18 riders formed the yellow jersey group at the bottom of the col du Granon 3’30’’ behind Barguil. 10km before the end, Quintana sped up and overhauled the riders in between while Roglic couldn’t hold the pace of the yellow jersey group. Quintana overhauled Barguil with 5km to go but he was himself overtaken one kilometre further by Vingegaard who had attacked the yellow jersey. The Dane passed the Colombian and forged on to make the maximum profit of his final effort while Romain Bardet, riding in between Quintana and Pogacar, gave it all to move up to second place overall. Not visited by the Tour de France since 1986, the gruelling col de Granon has played the role he was assigned as it turned the race upside down at half way into the 109th edition.
@ASO


Photo by HERBERT MOOS

109. Tour de France – 9. Etappe

Aigle – Châtel Les Portes Du Soleil – 193 Km

Simon Geschke fährt und kämpft sich ins Bergtrikot!


@ASO – Charly Lopez

1 JUNGELS Bob LUX AG2R CITROEN TEAM 04:46:39
2 CASTROVIEJO Jonathan ESP INEOS GRENADIERS 00:22
3 VERONA Carlos ESP MOVISTAR TEAM 00:26
4 PINOT Thibaut FRA GROUPAMA – FDJ 00:40
5 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 00:49
6 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 00:49
7 THOMAS Geraint GBR INEOS GRENADIERS 00:52
8 YATES Adam GBR INEOS GRENADIERS 00:52

9 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 00:52
10 QUINTANA Nairo COL TEAM ARKEA – SAMSIC 00:52
11 CARUSO Damiano ITA BAHRAIN VICTORIOUS 00:52
12 BARDET Romain FRA TEAM DSM 00:52
13 GAUDU David FRA GROUPAMA – FDJ 00:52
14 ROGLIC Primož SLO JUMBO – VISMA 00:52
15 PIDCOCK Thomas GBR INEOS GRENADIERS 00:56

Gesamt:

1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 33:43:44
2 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 00:39
3 THOMAS Geraint GBR INEOS GRENADIERS 01:17
4 YATES Adam GBR INEOS GRENADIERS 01:25

5 GAUDU David FRA GROUPAMA – FDJ 01:38
6 BARDET Romain FRA TEAM DSM 01:39
7 PIDCOCK Thomas GBR INEOS GRENADIERS 01:46
8 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 01:50
9 POWLESS Neilson USA EF EDUCATION – EASYPOST 01:55
10 QUINTANA Nairo COL TEAM ARKEA – SAMSIC 02:13
11 ROGLIC Primož SLO JUMBO – VISMA 02:52
12 VLASOV Aleksandr RUS BORA – HANSGROHE 03:12
13 PARET PEINTRE Aurélien FRA AG2R CITROEN TEAM 03:31
14 CARUSO Damiano ITA BAHRAIN VICTORIOUS 03:40
15 LUTSENKO Alexey KAZ ASTANA – QAZAQSTAN TEAM 04:58
16 JUNGELS Bob LUX AG2R CITROEN TEAM 05:53
17 MEINTJES Louis RSA INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX 06:39
18 MADOUAS Valentin FRA GROUPAMA – FDJ 06:51
19 MCNULTY Brandon USA UAE TEAM EMIRATES 07:25
20 KONRAD Patrick AUT BORA – HANSGROHE 07:48
21 KÄMNA Lennard GER BORA – HANSGROHE 08:43

Aleksandr Vlasov bleibt in Reichweite der Tour-Favoriten vor dem ersten Ruhetag

Wie erwartet war auch heute der Kampf um die Gruppe des Tages extrem umkämpft. Erst nach der ersten Bergwertung konnten sich 21 Fahrer absetzen und für BORA – hansgrohe waren Patrick Konrad und Nils Politt in der Gruppe. Allerdings übernahm auch heute Team UAE schnell das Zepter im Feld und der Abstand der Spitze betrug nie mehr als drei Minuten. Am vorletzten Anstieg erfolgte eine erste Selektion und Nils Politt fiel zurück, während B. Jungels die entscheidende Attacke setzte. Patrick Konrad hielt sich in der ersten Verfolgergruppe, ließ sich aber am letzten Anstieg in die Gruppe der Favoriten zurückfallen, als Aleks Vlasov in Schwierigkeiten war. Aleks hatte einmal mehr einen schweren Tag und mit seinen Sturzverletzungen zu kämpfen. Doch mit der Hilfe von Patrick und Lennard Kämna konnte sich Aleks über die letzte Bergwertung retten. Am Ende hielt er den Zeitabstand zu den Favoriten auf den letzten ansteigenden Kilometern zum Ziel auf unter 30 Sekunden.

Von der Ziellinie
“Ich bin wirklich froh, dass morgen ein Ruhetag ist. Ich habe immer noch Rückenschmerzen und es fällt mir schwer, mit Power die Pedale zu drücken. Aber ich hoffe, den Tag morgen gut nutzen zu können. Vor dem Sturz auf der neunten Etappe habe ich mich perfekt in Form gefühlt, danach ist es sehr schwierig für mich geworden. Die Tour ist jeden Tag sehr schnell und unglaublich hektisch, da kann man sich auch schwer erholen.” – Aleksandr Vlasov

“Ich bin heute eigentlich ganz gut mit Auge in die Gruppe gekommen. Meine Beine waren auch gut, aber es war einfach die absolut falsche Gruppe mit zu vielen unterschiedlichen Interessen. Bob muss einen Traumtag gehabt haben, um es dennoch ins Ziel zu schaffen, denn UAE hat uns wieder zu wenig Vorsprung gegeben. Als die Gruppe der Favoriten näherkam, habe ich mich auf Aleks konzentriert und ihn bis ins Finale begleitet. Meine Form ist gut und ich bin gespannt, wie sich die schweren Alpenetappen entwickeln werden. Heute war der Leistungsunterschied in der Gruppe zu groß. Ein paar waren früh am Limit, während einige sich noch gespielt haben. Darum habe ich am vorletzten Anstieg auch etwas versucht, aber als Bob seinen Konter setzte, konnte niemand mitgehen.“ – Patrick Konrad

Bob Jungels’ long walk to freedom

Bob Jungels bounced back from three years of hiccups with his first stage victory at the Tour de France after a 60-km long solo breakaway after he escaped from a breakaway group formed at the initiative of Thibaut Pinot.
The Frenchman fought hard behind the AG2R-Citroën rider but didn’t managed to bridge the gap before the top of Pas de Morgins. Jungels is the first Luxembourger to win a Tour de France stage since Andy Schleck atop the Galibier in 2011. Fifth on the line and first of the GC favourites, Tadej Pogacar retained the yellow jersey.

21 RIDERS IN THE LEAD
165 riders started stage 9 in Aigle at 12.46. 3 non-starters: Guillaume Martin (Cofidis), Kasper Asgreen (Quick Step-Alpha Vinyl) and Ruben Guerreiro (EF Education-Easypost). Philippe Gilbert (Lotto-Soudal) was the first attacker right after the flag off but the first rider who managed to go clear was Mads Pedersen (Trek-Segafredo) at km 13. A crashed affected Neilson Powless (EF Education-Easypost) and Michael Woods (Israel-Premier Tech). The peloton kept riding hard until the first breakaway of the day took shape at km 44, with 15 riders in the lead: Patrick Konrad (Bora-Hansgrohe), Warren Barguil (Arkea-Salsic), Rigoberto Uran (EF Education-Easypost), Jonathan Castroviejo (Ineos Grenadier), Bob Jungels (AG2R-Citroën), Thibaut Pinot (Groupama-FDJ), Franck Bonnamour (B&B Hotels-KTM), Carlos Verona (Movistar), Simon Geschke (Cofidis), Luisle Sanchez (Bahrain-Victorious), Kobe Goossens (Intermarché-Wanty-Gobert), Joe Dombrowski (Astana), Jasper Stuyven (Trek-Segafredo), Guy Niv and Hugo Houle (Israel-Premier Tech). They were joined at km 53 by Brandon McNulty (UAE Team Emirates), Wout van Aert (Jumbo-Visma), Pierre Latour (TotalEnergies), Nils Politt (Bora-Hansgrohe), Ion Izagirre (Cofidis) and Benoît Cosnefroy (AG2R-Citroën).

BOB JUNGELS ALONE AFTER COL DE LA CROIX
Van Aert took 20 more points in the points classification at the intermediate sprint. Uran briefly became the virtual yellow jersey in the ascent to col des Mosses when the time difference reached 3’24’’ with 95km to go. But UAE Team Emirates maintained the gap around three minutes for most of the race. Latour passed col des Mosses (km 108.5) in first position. Geschke crested col de la Croix in front of Jungels who had attacked 3km before the summit. Jungels rode Geschke off in the downhill and got an advantage of 1’ for himself over a chasing group of 13 riders with 40km to go. His lead increased to 1’30’’ with 30km remaining and 2’ at the foot of Pas de Morgins.

THE SPECTACULAR BUT VAIN CHASE BY THIBAUT PINOT
Pinot rode solo behind Jungels inside the 20km to go. He was timed at 20’’ with 3km left before the summit while Castroviejo and Verona were chasing hard with less than one minute deficit from the lone leader. Jungels remained composed to keep an advantage of around 30’’ over the Frenchman who got a huge support from the crowd but never managed to close the gap. Jungels took the win in Châtel while Castroviejo and Verona overhauled Pinot in the last kilometre to round out the stage podium. Pogacar won the sprint of the favourites’ group to comfortably retain the yellow jersey.

109. Tour de France – 7. Etappe

Tomblaine – La Super Planche Des Belles Filles – 176 Km

Alle Photos by HERBERT MOOS

1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 03:58:40
2 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 00:00
3 ROGLIC Primož SLO JUMBO – VISMA 00:12
4 KÄMNA Lennard GER BORA – HANSGROHE 00:14
5 THOMAS Geraint GBR INEOS GRENADIERS 00:14
6 GAUDU David FRA GROUPAMA – FDJ 00:19
7 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 00:21
8 BARDET Romain FRA TEAM DSM 00:21
9 YATES Adam GBR INEOS GRENADIERS 00:29
10 KUSS Sepp USA JUMBO – VISMA 00:41
11 MARTINEZ Daniel COL INEOS GRENADIERS 00:45
12 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – EASYPOST 00:45
13 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 00:45
14 PIDCOCK Thomas GBR INEOS GRENADIERS 00:45
15 QUINTANA Nairo COL TEAM ARKEA – SAMSIC 00:51
16 MEINTJES Louis RSA INTERMARCHE – WANTY – GOBERT MATERIAUX 00:51
17 CARUSO Damiano ITA BAHRAIN VICTORIOUS 01:12
18 PARET PEINTRE Aurélien FRA AG2R CITROEN TEAM 01:15
19 POWLESS Neilson USA EF EDUCATION – EASYPOST 01:23
20 MAJKA Rafal POL UAE TEAM EMIRATES 01:24

Gesamt:

1 POGACAR Tadej SLO UAE TEAM EMIRATES 24:43:14
2 VINGEGAARD Jonas DEN JUMBO – VISMA 00:35
3 THOMAS Geraint GBR INEOS GRENADIERS 01:10
4 YATES Adam GBR INEOS GRENADIERS 01:18

5 GAUDU David FRA GROUPAMA – FDJ 01:31
6 BARDET Romain FRA TEAM DSM 01:32
7 PIDCOCK Thomas GBR INEOS GRENADIERS 01:35

8 POWLESS Neilson USA EF EDUCATION – EASYPOST 01:37
9 MAS Enric ESP MOVISTAR TEAM 01:43
10 MARTINEZ Daniel COL INEOS GRENADIERS 01:55
11 QUINTANA Nairo COL TEAM ARKEA – SAMSIC 02:06
12 VLASOV Aleksandr RUS BORA – HANSGROHE 02:41
13 ROGLIC Primož SLO JUMBO – VISMA 02:45
14 PARET PEINTRE Aurélien FRA AG2R CITROEN TEAM 02:46
15 MARTIN Guillaume FRA COFIDIS 02:58
16 URAN Rigoberto COL EF EDUCATION – EASYPOST 03:09
17 KÄMNA Lennard GER BORA – HANSGROHE 03:26
18 CARUSO Damiano ITA BAHRAIN VICTORIOUS 03:33
19 CATTANEO Mattia ITA QUICK-STEP ALPHA VINYL TEAM 03:58
20 SANCHEZ Luis Leon ESP BAHRAIN VICTORIOUS 04:10
21 SKUJINS Toms LAT TREK – SEGAFREDO 04:17
22 LUTSENKO Alexey KAZ ASTANA – QAZAQSTAN TEAM 04:45
23 GALLOPIN Tony FRA TREK – SEGAFREDO 05:13
24 MADOUAS Valentin FRA GROUPAMA – FDJ 05:42
25 SCHACHMANN Maximilian GER BORA – HANSGROHE 05:51
26 KONRAD Patrick AUT BORA – HANSGROHE 05:53

Kampfgeist bleibt leider unbelohnt für BORA – hansgrohe an der Planche des Belles Filles

Offensive Fahrweise war ein Stichwort, das man bei BORA – hansgrohe vor Beginn der Tour oft gehört hat und heute hat das Team eindrucksvoll bewiesen, dass es hier ist, um Rennen offensiv zu gestallten. Ein weiteres Mal war der Beginn der Etappe extrem schnell und es dauerte lange, bis sich eine 11-Mann-Gruppe vom Feld lösen konnte. Mit Max Schachmann und Lennard Kämna hatte BORA – hansgrohe gleich zwei Fahrer in dieser Gruppe und als der Vorsprung auf drei Minuten angewachsen war, befand sich Schachmann virtuell im Gelben Trikot. Doch Team UAE begann nun schnell mit der Verfolgung und reduzierte den Abstand zur Spitze. Das BORA – hansgrohe Duo attackierte daher schon an der ersten Bergwertung, um weiter Druck zu machen und fünf Fahrer kamen mit 1:50 Vorsprung in den letzten Anstieg. Kämna setzte sich auf den letzten vier Kilometern von seinen Fluchtgefährten ab und nach einer unglaublichen Energieleistung nahm er die abschließende Schotterpassage an der Planche des Belles Filles immer noch 30 Sekunden vor der Gruppe der Favoriten in Angriff. Leider war zu diesem Zeitpunkt Aleks Vlasov bereits distanziert. Er musste heute seinen Sturzverletzungen von gestern Tribut zollen. Am Ende wurde Lannard in einem herzzerreißenden Finale noch 150 m vor dem Ziel von T. Pogacar überholt, der einen weiteren Etappensieg feiern konnte.

Von der Ziellinie
“Tja, das ist superschade, aber ich kann mir nichts vorwerfen. Ich hätte nicht eine Sekunde schneller fahren können. Wir haben alles gegeben, das ist sicher. Max ist sehr stark für mich gefahren, er hatte nicht den besten Tag und wir haben schnell beschlossen, für mich zu fahren. Am Ende ist es natürlich ärgerlich, dass es auf den letzten Metern nicht gereicht hat. Wir sind in jedem Fall ein super Rennen gefahren und haben den Fans Unterhaltung geboten. Das Feld hat uns leider nie so richtig weggelassen, wir haben darum schon früh attackiert und alles auf eine Karte gesetzt, aber leider ohne Erfolg.” – Lennard Kämna

“Das war ein harter Tag für mich. Ich hatte richtig Probleme mit meinem unteren Rücken. Besonders in der zweiten Rennhälfte habe ich richtig gelitten. Als ich den Kontakt zu den anderen GC Fahrern nicht mehr halten konnte, habe ich versucht, meinen Rhythmus zu finden, um nicht allzu viel Zeit zu verlieren. Aber es war natürlich ein schwarzer Tag für mich und ich bin enttäuscht. Ich muss mich jetzt erholen und wieder fit werden, dann ist noch viel möglich, denn die Tour ist noch lange.” – Aleksandr Vlasov

It’s Pogacar again

Tadej Pogacar took his second consecutive stage victory at La Super PLanche des Belles Filles as he overhauled breakaway rider Lennard Kämna with 100 metres to go along with Jonas Vingegaard and outsprinted the Dane at the eleventh hour.

SIMON GESCHKE JOINED BY TEN RIDERS AFTER ONE HOUR OF HARD RACING
172 riders took the start of stage 7 at 13.12. Despite many skirmishes, no breakaway took shape before Simon Geschke (Cofidis) rode away by himself at km 40. Filippo Ganna (Ineos) joined him for a little while before waiting for the peloton. 10 attackers got the green light to escape from the peloton and accompany Geschke at the front: Vegard Stake Laengen (UAE Team Emirates), Max Schachmann and Lennard Kämna (Bora-Hansgrohe), Kasper Asgreen (Quick Step-Alpha Vinyl), Imanol Erviti (Movistar), Luke Durbridge (Team BikeExchange-Jayco), Giulio Ciccone and Mads Pedersen (Trek-Segafredo), Dylan Teuns (Bahrain Victorious) and Cyril Barthe (B&B Hotels-KTM). Those riders covered 51.6km in the first hour of racing.

THREE GERMAN RIDERS HIGHLY MOTIVATED AT THE FRONT
Schachmann (2’07’’ down on GC) was the virtual yellow jersey for a little while but the cooperation in the front group wasn’t good. Stake Laengen sat up and waited for the peloton with 95km remaining as UAE Team Emirates was seriously chasing the breakaway down. The time difference was still two minutes when Pedersen crossed the line of the intermediate sprint in first position. The front group was reduced on the way up to col de Grosse Pierre. Schachmann, Kämna, Geschke, Durbridge and Teuns crested with 2’40’’ lead over the peloton. Barthe and Erviti joined the leading quintet with 50km to go while the peloton was timed 3’10’’ adrift.

KÄMNA UNTIL 100M TO GO
A maximum gap of 3’15’’ was recorded two kilometre further while Mikkel Bjerg was doing most of the pull at the head of the pack. The seven leaders were 2’ ahead with 20km to go. From there, Schachmann was no longer the virtual yellow jersey. Ineos Grenadier took over from UAE Team Emirates around the 10km to go mark with a time difference of 1’40’’. Erviti was the first breakaway rider to surrender. Kämna sped up just before the start of the ascent to La Super Planche. Geschke attacked with 6.8km to go. Kämna caught him and soloed 5km before the summit. The German retained 33’’ lead under the red flame. 100 metres before the end, Vingegaard passed him and Pogacar overhauled the Dane at the very end to take his eighth Tour de France stage victory.

Corona-Fall im deutschen Olympia-Team: Radfahrer Geschke positiv getestet

Simon Geschke - best German rider at 24th
Photo by Plomi

Die deutsche Olympia-Mannschaft hat am Abend der Eröffnungsfeier der Sommerspiele von Tokio ihren ersten Corona-Fall. Wie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Freitag (23.07.2021) mitteilte, ist der Radsportler Simon Geschke positiv auf das Virus getestet worden.

Der 35-Jährige war zunächst im täglichen Antigen-Test positiv aufgefallen, ein anschließender PCR-Test verifizierte das Ergebnis. Geschke verpasst damit das Straßenrennen am Samstag (24.07.2021). Er wird auch nicht als Ersatz für das Einzelzeitfahren (28.07.2021) zur Verfügung stehen.

„Ich fühle mich körperlich gut, aber emotional ist das ein sehr schwarzer Tag für mich.“ Simon Geschke

„Das ist wirklich hart, so kurz vor dem Wettbewerb aus dem Rennen genommen zu werden. Ich habe alle Hygieneregeln nach bestem Wissen und Gewissen eingehalten“, sagte Geschke. In seiner Instagram-Story schrieb er, dass er geimpft sei und sich immer vorsichtig verhalten habe. „Ich fühle mich körperlich gut, aber emotional ist das ein sehr schwarzer Tag für mich. Jetzt bleibt mir nur, den Jungs ein starkes Rennen zu wünschen.“
Start von Buchmann noch offen
Ob das deutsche Team zumindest zu dritt ins Rennen gehen kann, ist noch offen. Geschkes Zimmerkollege Emanuel Buchmann, bisher stets negativ getestet, muss sich gemäß der Regularien einem weiteren PCR-Test unterziehen. Bei einem negativen Ergebnis darf der Ravensburger allerdings starten. Die weiteren Starter Nikias Arndt und Maximilian Schachmann, deren Tests negativ ausgefallen sind, haben die Startfreigabe für das 234 Kilometer lange Rennen. Schachmann ist mit dem klaren Ziel Medaille zu den Sommerspielen gereist, mit Geschke fehlt ihm ein eminent wichtiger Helfer.
www.sportschau.de

Algarve-Rundfahrt Etappe 2:

Tolle Leistung der deutschen Fahrer Max Schachmann (2er), Lennard Kämna (11er) von BORA-hansgrohe und Simon Geschke (12er, CCC), der 3 km vor dem Ziel im Schlussanstieg eine Soloattacke startete, aber wieder eingeholt wurde.
Im Bergaufsprint musste sich Max Schachmann nach sehr starkem Finish nur Remco Evenepoel geschlagen geben, wäre das Ziel 10 Meter weiter gewesen, wäre die Reihenfolge wohl anders gewesen.

Foto: Gerhard Plomitzer
Knapper zweiter Platz für Max Schachmann auf der anspruchsvollsten Etappe der Volta ao Algarve

Die zweite 184km lange Etappe begann in Sagres und endete mit der inzwischen traditionellen Bergankunft auf dem Alto da Fóia, ein Anstieg, der sich schon in der Vergangenheit als entscheidend für den Gesamtsieg erwiesen hatte. Ein Trio konnte sich gleich zu Rennbeginn absetzen und das Feld ließ die drei Fahrer über lange Zeit gewähren, bis sie kurz vor den letzten Anstiegen wieder eingeholt waren. Die Teams, die ein gutes Resultat im Visier hatten, beschleunigten das Tempo auf den letzten Steigungen. In dieser Rennphase attackierten einige der Favoriten, und eine kleine Gruppe um Max Schachmann und Lennard Kämna konnte sich ein wenig später absetzen. Auf den letzten 300m griff R. Evenepoel aus dieser Gruppe heraus erneut an, Max konterte, und am Ende reichte es für einen knappen zweiten Platz für den deutschen Meister auf dieser anspruchsvollen Etappe. Er belegte damit auch zwischenzeitlich den zweiten Platz in der Gesamtwertung.
Reaktionen im Ziel
„Heute war erst mein zweiter Renntag in dieser Saison, und es war eine der schwierigsten Etappen dieser Rundfahrt. Die Jungs sind ein gutes Rennen gefahren. Wir haben perfekt als Mannschaft zusammengearbeitet und das Team hat mich gut beschützt und aus dem Wind gehalten. Auf den letzten 20 km, wo mehrere Anstiege aufeinander folgten, ging es dann richtig los. Aber ich bin gut in Form und habe mich auf dem letzten Anstieg besonders gut gefühlt. Evenepoel hat dann einen Überraschungsangriff lanciert, ich wurde etwas blockiert und konnte deshalb nicht rechtzeitig reagieren. Aber wir sind mit dem zweiten Platz sehr zufrieden.“ – Max Schachmann

„Wir mussten heute nicht so viel arbeiten, denn das Rennen wurde von den anderen Teams ziemlich gut kontrolliert. Deshalb konnten wir uns dann auf die letzten 30 km konzentrieren. Wir wussten, dass unsere GC Fahrer gut in Form sind, und die Jungs haben sie in den letzten Anstiegen perfekt in der ersten Gruppe positioniert. Max war von dem starken Angriff von Evenepoel ein bisschen überrascht, aber er konnte die Attacke kontern und ist ein sehr gutes Finale gefahren. Es hätte heute fast klappen können, aber das ist Radsport und man muss es nehmen wie es kommt. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden und schauen mit Zuversicht auf die nächsten Etappen.“ – Jean-Pierre Heynderickx, Sportlicher Leiter
@BORAhansgrohe

Sagres – Alto da Fóia (183,9 km)
1 EVENEPOEL Remco (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 4:46:38
2 SCHACHMANN Maximilian (BORA – HANSGROHE) 0:00:00
3 MARTIN Daniel (ISRAEL START – UP NATION) 0:00:02
4 COSTA Rui (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:02
5 WELLENS Tim (LOTTO SOUDAL) 0:00:02
6 LOPEZ MORENO Miguel Angel (ASTANA PRO TEAM) 0:00:05
7 FIGUEIREDO Frederico (ATUM GENERAL / TAVIRA / MARIA NOVA HOTEL) 0:00:08
8 NIBALI Vincenzo (TREK – SEGAFREDO) 0:00:08
9 MOLLEMA Bauke (TREK – SEGAFREDO) 0:00:08
10 ANTUNES Amaro (W52/FC PORTO) 0:00:08
11 KAMNA Lennard (BORA – HANSGROHE) 0:00:14
12 GESCHKE Simon (CCC TEAM) 0:00:14

13 ALMEIDA João (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 0:00:17
14 KWIATKOWSKI Michal (TEAM INEOS) 0:00:27
15 VAN AVERMAET Greg (CCC TEAM) 0:00:33
16 SANCHEZ Luis León (ASTANA PRO TEAM) 0:00:33
17 POLANC Jan (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:51
18 GARCIA DE MATEOS RUBIO Vicente (AVILUDO – LOULETANO) 0:01:00
19 SWIFT Ben (TEAM INEOS) 0:01:02
20 THOMAS Geraint (TEAM INEOS) 0:01:03

Gesamtwertung
1 EVENEPOEL Remco (DECEUNINCK – QUICK – STEP) 9:42:15
2 SCHACHMANN Maximilian (BORA – HANSGROHE) 0:00:00
3 COSTA Rui (UAE TEAM EMIRATES) 0:00:02
4 MARTIN Daniel (ISRAEL START – UP NATION) 0:00:02
5 WELLENS Tim (LOTTO SOUDAL) 0:00:02
6 LOPEZ MORENO Miguel Angel (ASTANA PRO TEAM) 0:00:05
7 ANTUNES Amaro (W52/FC PORTO) 0:00:08
8 NIBALI Vincenzo (TREK – SEGAFREDO) 0:00:08
9 MOLLEMA Bauke (TREK – SEGAFREDO) 0:00:08
10 FIGUEIREDO Frederico (ATUM GENERAL / TAVIRA / MARIA NOVA HOTEL) 0:00:08

Richie Porte Gesamtsieger der Santos Tour Down Under – Simon Geschke 3er!

Starker Cesare Benedetti kämpft in der Ausreißergruppe auf der Königsetappe der Tour Down Under

Die Schlussetappe der Tour Down Under startete in McLaren Vale und endete am berüchtigten Willunga Hill, der gleich zweimal in Serie bewältigt werden musste. Die Etappe wurde lange Zeit von einer großen Ausreißergruppe geprägt, in der sich auch BORA-hansgrohe-Profi Cesare Benedetti befand. Bereits bei der ersten Überquerung des Willunga Hills machte das Peloton jedoch mit großem Tempo Jagd auf die Spitzenreiter und unter dem Druck zersplitterte die Fluchtgruppe sehr bald. Am Ende gelang es dem Hauptfeld nicht mehr, M. Holmes aus der Ausreißergruppe zurückzuholen, und der britische Fahrer gewann als letzter Überlebender der ehemaligen Spitze die Königsetappe der Rundfahrt. Gesamtsieger der Tour Down Under 2020 wurde Richie Porte.
Reaktionen im Ziel

„Wir wussten, dass es heute einen großen Kampf um die Gesamtwertung geben würde und so war es gut, in eine Ausreißergruppe zu gelangen. Ich versuchte dann mit Juraj in die Spitzengruppe zu kommen. Das gelang mir auch, aber das Tempo war den ganzen Tag ziemlich hoch. Im ersten Anstieg konnte ich das angesetzte Tempo nicht mehr mithalten und fiel mit einigen anderen Fahrern etwas zurück. Letztlich wurden wir dann vom Peloton geschluckt. Ich hätte gerne in der ersten Gruppe den Anstieg überquert, aber leider hat es nicht geklappt. Trotzdem war die heutige Etappe eine gute Vorbereitung auf das nächste Rennen hier in Australien.“ – Cesare Benedetti

„Es war enttäuschend, dass ich auf der dritten Etappe gestürzt bin, denn danach mussten wir alle Hoffnungen auf eine gute Platzierung in der Gesamtwertung begraben. Wir versuchten dann vielleicht die eine oder andere Etappe zu gewinnen oder unser Glück in einer Ausreißergruppe zu versuchen. Ich bin in guter Form in die Rundfahrt gekommen, aber ein Sturz kann jedem passieren – da kann man nichts machen. Das Cadel Evans Great Ocean Road Race, das ich vor zwei Jahren gewinnen konnte, steht nun in einer Woche auf dem Programm und ich hoffe, dass ich mich bis dahin gut erholen kann und ich es bei diesem Rennen dann erneut versuchen kann, um den Sieg zu fahren.“ – Jay McCarthy

„Wir haben versucht, Cesare Benedetti und Juraj Sagan in eine große Spitzengruppe zu bekommen. Die anderen Fahrer sollten bei Ide bleiben und ihn in einer guten Position in den Willunga Hill bringen. Bei dem heutigen Terrain gab es schließlich eine gute Möglichkeit für ihn, Erfahrungen zu sammeln. Cesare ist der Sprung in die 26-Mann-Fluchtgruppe geglückt und er hat versucht, dort bis zu den letzten zwei Anstiegen Kraft zu sparen. Auf der finalen Runde hatte er allerdings keine guten Beine mehr, um ganz vorne mitzufahren und wir haben deshalb nicht ganz erreicht, was wir geplant hatten. Der Sturz von Jay hatte unsere ganzen Ambitionen in der Gesamtwertung natürlich schon zuvor beeinträchtigt. Jetzt haben wir ein paar Tage, um uns zu regenerieren, und dann kommen die nächsten zwei Rennen. Da werden wir wieder versuchen, um den Sieg mitzufahren.“ – Enrico Poitschke, Sportlicher Leiter

McLaren Vale – Willunga Hill (151,5 km)
1 Matthew Holmes (GBr) Lotto Soudal 3:24:54
2 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 0:00:03
3 Manuele Boaro (Ita) Astana Pro Team 0:00:04
4 Bruno Armirail (Fra) Groupama – FDJ 0:00:07
5 Michael Storer (Aus) Team Sunweb 0:00:07
6 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:07
7 Simon Geschke (GER) CCC Team 0:00:07
8 Rohan Dennis (Aus) Team Ineos 0:00:07
9 Dylan Van Baarle (Ned) Team Ineos 0:00:07
10 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:23
11 Lucas Hamilton (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:26
12 Dylan Sunderland (Aus) NTT Pro Cycling Team 0:00:26
13 Domen Novak (Slo) Bahrain – McLaren 0:00:26
14 Omar Fraile Matarranz (Esp) Astana Pro Team 0:00:26
15 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain – McLaren 0:00:26

Endstand Gesamtwertung
1 Richie Porte (Aus) Trek – Segafredo 20:37:08
2 Diego Ulissi (Ita) UAE Team Emirates 0:00:25
3 Simon Geschke (GER) CCC Team 0:00:25
4 Rohan Dennis (Aus) Team Ineos 0:00:25
5 Dylan Van Baarle (Ned) Team Ineos 0:00:25
6 Daryl Impey (RSA) Mitchelton – Scott 0:00:30
7 Simon Yates (GBr) Mitchelton – Scott 0:00:37
8 George Bennett (NZl) Team Jumbo – Visma 0:00:46
9 Lucas Hamilton (Aus) Mitchelton – Scott 0:00:52
10 Hermann Pernsteiner (AUT) Bahrain – McLaren 0:00:54
11 Sven Erik Bystrøm (Nor) UAE Team Emirates 0:00:57
12 Dries Devenyns (Bel) Deceuninck – Quick Step 0:00:57
13 Mattia Cattaneo (Ita) Deceuninck – Quick Step 0:00:57
14 Nathan Haas (Aus) Cofidis 0:01:00
15 Neilson Powless (USA) EF Pro Cycling 0:01:05
16 Pavel Sivakov (Rus) Team Ineos 0:01:05

10. der Nachwuchswertung wurde Jonas Rutsch bei seinem ersten Renneinsatz für EF Education 1st in der Worldtour.

RiderMan und Journalisten Weltmeisterschaften (WPCC) vom 29.9. – 1.10.2017 in Bad Dürrheim


Riderman-Pressemotiv-07

3 Bilder zur freien Verwendung als Anlage; photo credit „Sauser Event GmbH“


Riderman-Pressemotiv-08

Mit Schmackes auf Punkte- und Titeljagd
Beim 18. RiderMan und der Journalisten-WM locken auch Gaudi und Spaß

RiderMan und Journalisten Weltmeisterschaften (WPCC) vom 29.9. – 1.10.2017 in Bad Dürrheim weiterlesen

RiderMan und Journalisten Weltmeisterschaften (WPCC) vom 29.9.- 1.10.2017 in Bad Dürrheim

Das wird ein neues Spektakel der Extraklasse. Wenn am RiderMan-Samstag, 30. September, direkt nach dem Jedermann-Straßenrennen und dem Teamsprint der Journalisten-Weltmeisterschaften (WPCC) die Luft vibriert und der Geräuschpegel nochmals ansteigt, dann ist Derny-Zeit in Bad Dürrheim. Dann greifen sie an, die tollkühnen Fahrer hinter den knatternden Motorrädern und es geht es richtig rund auf dem kurzen Innenstadtkurs mit 700 Meter Länge.

Beim erstmals in Bad Dürrheim ausgetragenen Derny-Profirennen treten eingeladene Profis und Semi-Profis hinter ihren Schrittmachern in die Pedale und kämpfen im Vorlauf um den Einzug ins Kleine und Große Finale. Straßen-Dernyrennen sind rar, aber sie folgen dem Prinzip der Dernyrennen auf der Bahn. Die Schrittmacher, die sich mit nach außen abgewinkelten Knien extrabreit machen, um ihren zugewiesenen Radsportlern möglichst viel Windschatten zu spenden, knattern auf ihren 100ccm Leichtmotorrädern mit Pedalantrieb voraus. Im besagten Windschatten folgen extrem dicht die Radsportler, die mit diesem Prinzip Höchstgeschwindigkeiten erzielen können.

RiderMan und Journalisten Weltmeisterschaften (WPCC) vom 29.9.- 1.10.2017 in Bad Dürrheim weiterlesen

Radsportfest: Wilde Fahrten, ein Wasen-Kater – und über 40.000 Euro für Kinder in Not


Roger Kluge bei seinem Sieg beim Race of Champions

Run aufs Rad: Es gibt ein Rätsel, das auch die größten Wetter-Experten noch nicht gelöst haben. Warum scheint beim LILA LOGISTIK Charity Bike Cup immer die Sonne? Jan Ullrich hat dazu mal gesagt: „Weil der liebe Gott merkt, dass wir was Gutes tun.“ Das war auch heuer nicht anders. Und führte zu beeindruckenden Zahlen. 12.000 Zuschauer über den Tag verteilt an der ganzen Strecke, 1011 Teilnehmer – und 100 Nachwuchsfahrer bei der Kinderrunde. Patrick Betz vom Veranstalter Radsportakademie: „Darauf können wir stolz sein.“

Stolze Summe: Zahlen, die sich natürlich auch äußerst positiv auf das Spendenergebnis auswirkten. Das ganz genaue Ergebnis muss noch ermittelt werden. Aber schon jetzt steht fest: STAR CARE wird mindestens 40.000 Euro für Kinder in Not erhalten. Großzügige und spontane Geste der Stadt Ditzingen: Sie wird den endgültigen Betrag auf die nächsten tausend Euro aufrunden. Welche Projekte aus der Region mit dem Geld konkret unterstützt werden, steht noch nicht endgültig fest.

Humpelnder Stargast: André Greipel (WM-Vorbereitung), Jens Voigt (beruflich verhindert) mussten schweren Herzens kurzfristig passen – schickten aber beste Grüße nach Ditzingen. Auch Sabine Spitz konnte verletzungsbedingt nicht aufs Rad, kam aber trotzdem vorbei. „Eine tolle Geste“, freute sich Patrick Betz, „das zeigt, wie wichtig ihr das Engagement für Kinder ist.“

Hohes Tempo: Es war alles andere als eine Spazierfahrt, das LILA RACE. Die ersten 30 Kilometer war das Rennen neutralisiert, danach ging es rund. Sieger Maximilian Hornung (Team Roadbike) benötige für die restlichen 50 Kilometer nur 1:13,31 Stunden. „Da waren ein paar Jungs wirklich sportlich unterwegs“, stöhnte der mitfahrende Michael Müller, Vorstandsvorsitzender von Hauptsponsor „Müller – Die lila Logistik“. Und SAT.1-Nachrichtensprecher Marc Bator ergänzte lachend: „Um Spaß an dem Aufstieg am Ende zu haben, müsste man dünner sein. Sonst tut es schon weh bei dem Tempo.“ Das hinderte ihn aber nicht daran, RACE und TOUR zu fahren. Begründung: „Wenn ich schon mal da bin…“

Wasen-Kater: Mit Anlaufschwierigkeiten hatte Tony Rominger zu kämpfen. Zu seiner aktiven Zeit gewann er Giro d’Italia und Vuelta, wurde Zweiter bei der Tour de France. Aber der Cannstatter Wasen hätte ihn am Vorabend des Rennens fast in die Knie gezwungen: „Ich habe es wohl ein bisschen übertrieben.“

Spontane Zusage: Zwei der prominenten Starter verdienten sich noch ein kleines Extralob. Christian Knees, der sehr kurzfristig und ganz spontan zusagte. Sowie Simon Geschke, der samstags noch bei der Lombardei-Rundfahrt weilte, sich nach der Zieleinfahrt sofort ins Auto schmiss – und am nächsten Tag pünktlich beim LILA LOGISTIK Charity Bike Cup am Start war.

Heimliche Helden: Viele Prominente am Start zu haben ist gut. Viele Teilnehmer, die für die gute Sache fahren, ist sehr gut. Aber ebenso wichtig ist es, ein Team zu haben, das den reibungslosen Ablauf garantiert. Dazu gehörten auch in diesem Jahr wieder die Vereine vor Ort und 200 Helfer an der gesamten Strecke. Patrick Betz: „Ohne diese Menschen könnten wir das alles gar nicht stemmen.“

Radsportfest: Wilde Fahrten, ein Wasen-Kater – und über 40.000 Euro für Kinder in Not weiterlesen

Team Kuota-Lotto: Freienstein startet bei Straßen-Europameisterschaften

Aufgrund seiner erstklassigen Leistungen in den vergangenen Monaten wird Raphael Freienstein den BDR bei den Straßen-Europameisterschaften der Elite in Plumelec unterstützen.

Die Straßen-EM sollte ursprünglich in Nizza stattfinden. Aufgrund der Terroranschläge am französischen Nationalfeiertag hat man sich jedoch entschieden, die Veranstaltung in Nizza abzusagen und Plumelec sprang als Ausweich-Austragungsort ein.

Für den BDR wird im erstmals bei einer EM ausgetragenen Eliterennen ein 9-köpfiges Aufgebot antreten. Aufgrund seiner hervorragenden Leistungen in den letzten Monaten wurde Raphael Freienstein vom Team Kuota-Lotto nominiert. Er wird neben etablierten Fahrern wie Emanuel Buchmann (Bora Argon 18), Johannes Fröhlinger (Giant-Alpecin), Simon Geschke (Giant-Alpecin), Paul Martens (Lotto-NL Jumbo), Andreas Schillinger (Bora Argon 18), Mario Vogt (rad-net Rose), Paul Voß (Bora Argon 18) und Rick Zabel (BMC) am kommenden Sonntag am Start stehen.

37. Erzgebirgsrundfahrt Rad-Bundesliga Maenner

Die Nationalteams werden auf eine anspruchsvolle Strecke gehen, auf der Fahrer, die gut Klettern können, sicher gut zurechtkommen sollten, auch wenn die Strecke als etwas leichter eingestuft wird, als die ursprüngliche Strecke von Nizza.

Teamchef Florian Monreal freut sich jedenfalls, dass ein Fahrer aus seinem Team in die Nationalmannschaft berufen wurde. „Für uns ist es eine Ehre, Fahrer für das Nationalteam abzustellen. Es zeigt, dass wir uns in die richtige Richtung entwickeln und ist Lohn für unsere harte Arbeit. Und es freut mich besonders, dass Raphael so eine Bestätigung seiner tollen Leistungen im bisherigen Saisonverlauf erhält.“, so Monreal.

Ihr Presseteam
TEAM KUOTA-LOTTO