Schlagwort-Archiv: Simon Gessler

Team TEXPA-SIMPLON: Matthias Leisling gewinnt den 1. Achenseemarathon

Bei perfekten Bedingungen starteten Matthias Leisling, Tim Weismantel und Uwe Hardter auf der 77km Strecke am Achensee. Der Kurs mit 2300 hm bot landschaftlich zwar einiges fürs Auge, aber dafür war nur wenig Zeit. Gleich nach dem Start ging es in den ersten Berg und Leisling ergriff die Initiative. Sein Tempo konnte nur ein weiterer Fahrer mitgehen, so dass sie am ersten Gipfel das Spitzen Dou bildeten. Bis zum letzten Anstieg arbeiteten die beiden gut zusammen und ihr Vorsprung betrug bereits einige Minuten. Leisling testete seinen Konkurrenten gleich auf den ersten Höhenmetern und merkte schnell, dass er heute der Stärkere war. Mit konstant hohem Tempo zog er bis zum Gipfel durch und kam nach der Schlussabfahrt mit nochmal knapp 3 Minuten Vorsprung auf Platz zwei als Sieger der Langdistanz ins Ziel.

Hardter hatte zu Beginn etwas Probleme mit dem extrem schnellen Start, konnte sich aber in der Verfolgergruppe platzieren und verpasst mit Rang 4 nur knapp das Podest. Tim Weismantel erging es ähnlich. Nach dem harten Start konnte er sich etwas erholen und in der zweiten Rennhälfte einige Positionen gut machen, so dass es am Ende noch zu Platz 13 reichte.

Katharina Alberti zeigte auf der 66km Runde erneute eine starke Leistung und fuhr auf einen soliden 5. Rang

Pech bei der ÖM

Bereits am Tag vor der Österreichischen Staatsmeisterschaft gab es schlechte Nachrichten. Titelverteidiger Christoph Soukup musste seinen Start krankheitsbedingt absagen.

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Team TEXPA-SIMPLON: Annette Grine siegt souverän in Kempten, Simon Gessler fährt nach starker Vorstellung auf Platz 4

Auf der Langstrecke beim Marathon in Kempten hatten die Teilnehmer auf 78km ca. 1500 hm zu bewältigen, aber wie so oft in den letzten Jahren kam hier noch relativ kühles Aprilwetter hinzu. Vielleicht waren es die niedrigen Temperaturen, die an der Spitze des Feldes zunächst für ein verhältnismäßig humanes Tempo sorgten. So kam eine recht große Gruppe um Einstieg des ersten Singletrails. Hier wurde dann aber sofort aufs Gas gedrückt und es wurde schnell klar, wer an diesem Tag das Rennen bestimmen würde. Eine Vier-Mann Gruppe mit Markus Kaufmann (Centurion Vaude), Matthias Bettinger (Lexware) Markus Westhäuser (Bike-o-Rado Racing Team e.V.) und Simon Gessler konnte sich gleich deutlich absetzten. Gessler erwischte so den perfekten Zug und konnte auf der ersten Runde das Tempo auch mitgehen. Zur zweiten Runde musste er zwar etwas rausnehmen und verlor die Spitzengruppe, den vierten Platz konnte er jedoch sicher ins Ziel bringen.

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Team TEXPA-SIMPLON: Leisling holt die Bergwertung und Gesamtplatz zwei in Münsingen

Den Frühjahrsklassiker in Münsingen nutzten einige deutsche Top-Fahrer mal wieder zum Einstieg in die europäische Marathon-Saison. Mit Matthias Leisling, Uwe Hardter und Simon Gessler war das Team TEXPA-SIMPLON dreimal vertreten.

Über die ersten Wellen fuhr noch ein geschlossenes Feld, aber im ersten längeren Anstieg verschärfte Leisling gleich das Tempo und erzwang so die erste Selektion. Er und fünf weitere Fahrer bildeten so die Führungsgruppe. Auch Uwe Hardter konnte kurze Zeit später zur Spitze aufschließen, in der auch Markus Kaufmann und Jochen Käß (beide Centurion Vaude) vertreten waren. Währenddessen konnte Gessler das hohe Tempo nicht ganz mitgehen und fuhr in der Verfolgergruppe. In dieser Formation ging es nach 10 Km in die Bergwertung. Kaufmann zog das Tempo an und schnell waren nur noch er und Leisling an der Spitze. Ca. 100m vor der Linie setzte Leisling nochmal zum Sprint an und konnte sich so die Bergwertung sichern. Kurz darauf fuhr der Rest der Gruppe wieder auf und das Ausscheidungsfahren begann erneut. Hier musste Hardter seine Hoffnungen auf eine Top-Platzierung schnell begraben, da er mit einem Defekt zurück fiel. Trotzdem fuhr er noch auf Rang 12 ins Ziel. An der Spitze blieben auf den letzten 5 km nur noch Käß, Kaufmann und Leisling übrig und letzterer suchte die Entscheidung an den kurzen Anstiegen kurz vor dem Ziel. Nachdem Kaufmann etwas zurückfiel, wollte Leisling als erstes in die finale Abfahrt gehen. Jochen Käß gelang es aber an erster Position über die letzte Kuppe zu sprinten. Die Schlussabfahrt bot keinerlei Überholmöglichkeiten, so dass Leisling am Ende knapper Zweiter wurde.

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Team TEXPA-SIMPLON: Soukup auf Rang 5 in Kroatien


Für ihren ersten Renneinsatz 2017 reisten Christoph Soukup und Matthias Leisling nach Kroatien, um dort beim XCO-Rennen und dem Marathon der Kamenjak Rocky Trails teilzunehmen.
Trotz ausgiebiger Streckenbesichtigung wurde ihnen der sehr steinige Untergrund zum Verhängnis und beim XCO-Rennen schieden beide mit Defekten aus.
Am Sonntag lief es beim Marathon dafür um so besser. Vom Start weg konnten sie in der Spitzengruppe fahren und die ersten Tempoverschärfungen mitgehen. Am Ende der ersten von drei zu fahrenden Runden à 20km fiel Leisling dann etwas zurück und musste die zweite Runde alleine im Wind fahren. Soukup ging es am Ende der zweiten Runde ähnlich. Sie konnten im Finale jedoch nochmal aufdrehen und fuhren auf Rang 5 (Soukup) und 11 (Leisling).

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Team TEXPA-SIMPLON: Starker Auftritt in Portugal

Die Algarve Bike Challenge war letztes Jahr bereits im Rennkalender und erwies sich als sehr gut organisierte und schöne Veranstaltung. Daher machten sich dieses Jahr Simon Gessler und Neuzugang Franz Hofer auf den Weg nach Portugal, um dort die Farben des Teams TEXPA-SIMPLON hoch zu halten. Das dreitägige Rennen bestehend aus einem kurzen Nacht-Prolog und zwei Marathon Etappen sollte gleich als erster Test genutzt werden, um zu sehen wie die Kombination aus altem Hasen und jungem Talent harmonieren würde. Auch wenn das kurze Zeitfahren durch enge Gassen durch die Altstadt von Tavira von Gessler und Hofer noch verhalten angegangen wurde, hatten sie nur 15 Sekunden Rückstand auf die Sieger Gregor Raggl und Daniel Federspiel.

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Team TEXPA-SIMPLON: DT-Swiss baut sein Engagement aus

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DT-Swiss gehört schon lange zu den wichtigsten Partnern des Teams TEXPA-SIMPLON. In den letzten Jahren wurde das Team mit den extrem zuverlässigen und leichten Carbon Laufrädern des schweizer Unternehmens ausgestattet. Für die anstehende Saison wird die Zusammenarbeit nun nochmals ausgebaut und die Teamfahrer kommen in den Genuss der kompletten Suspension-Palette von DT-Swiss: Mit der Gabel OPM O.D.L 100 und dem Dämpfer R 414 REMOTE haben die Fahrer die perfekten Werkzeuge zur Hand, um auf den immer anspruchsvoller werdenden Marathon-Strecken ganz vorne mitzufahren.

Bei einem Besuch in der DT-Swiss Zentrale in Biel konnten sich die Teamleitung sowie Franz Hofer und Simon Gessler ein detailliertes Bild der technischen Abläufe im Werk machen und bekamen vor allem ein paar hilfreiche Tipps zu den neuen Produkten.

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Team TEXPA-SIMPLON: Simon Gessler mit starker Vorstellung beim Duathlon in Murr

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Das Dirty Race in Murr mit 5 km Laufen, 15 km MTB und nochmal 4 km Laufen war für Simon Gessler wie in den letzen Jahren der erste Wettkampf des Jahres. Dabei war ihm zwar klar, dass er es aus dem Training heraus gegen die Spezialisten nicht leicht haben wird. Er ging aber trotzdem nicht ohne Ambitionen ins Rennen.
Nach dem ersten Laufen wechselte er unter den ersten 20 Positionen aufs Bike und startete sofort die Aufholjagd. Diese brachte ihn sogar bis auf Rang drei nach vorne. Erwartungsgemäß musste er im abschließenden Lauf nochmal etwas Federn lassen, aber mit Gesamtplatz 5 (2.AK) war er voll zufrieden. Jetzt heißt es Muskelkater auskurieren und dann wieder in die Vorbereitung für die kommende MTB-Saison einsteigen.

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Team TEXPA-SIMPLON: Hardter mit starkem Finish in Oberstdorf

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Mit seinen vier harten Anstiegen gehört der Marathon in Oberstdorf sicher zu den anspruchsvollsten in Deutschland und kommt entsprechend den kletterstarken Fahrern entgegen.
Dass Hardter bergauf zu den Stärksten gehört, hatte er in den letzten Wochen ja mehrfach gezeigt und auch in Oberstdorf konnte er am ersten Anstieg das Tempo des späteren Siegers Markus Kaufmann mitgehen. So überquerte er in der vierköpfigen Spitzengruppe den ersten Gipfel. Am zweiten Anstieg verlor er etwas den Anschluss und versuchte den Rückstand auf die ersten Drei in Grenzen zu halten. In einer Laufpassage kam er jedoch nicht optimal zurecht und büßte nochmals wertvolle Zeit ein. So musst er versuchen am letzten eher kurzen Uphill den Rückstand aufzuholen, wenn er nochmal in den Kampf ums Podest eingreifen wollte. Mit einem guten Tempo fuhr er in den finalen Aufstieg und schaffte es wirklich ca. 1 km vor dem Gipfel den Drittplatzierten einzuholen. Mit kontrollierter Fahrweise brachte er dann den dritten Rang sicher ins Ziel.

Starke Laufeinlage von Simon Gessler

Zum Saisonabschluss schnürte Simon Gessler nochmals die Laufschuhe und versuchte sich mit den Berglaufspezialisten zu messen. Trotz sehr geringer Laufumfänge während der Bike-Saison schlug er sich erstaunlich gut und lag zunächst auf Rang 5. Als auf den letzten Kilometern nochmal richtig steil wurde, kam er immer besser zurecht und holte nochmal zwei Konkurrenten ein. Mit Platz 3 bei seinem letzten Wettkampf kann er nun zufrieden in die Saison-Pause gehen.

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Team TEXPA-SIMPLON: Hardters früher Angriff wird mit Platz zwei belohnt

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Bereits um 7:30 Uhr wurden die Starter der 120 km Distanz auf die Strecke geschickt und auf den ersten extrem selektiven 30 km zog sich das Feld sehr schnell auseinander. Hier machte vor allem der spätere Sieger Matthias Bettinger (Lexware) die Pace und Uwe Hartder war der Einzige der ihm folgen konnte. Ihm war aber schnell klar, dass ihm diese offensive Fahrweise auf der langen Distanz am Ende zum Verhängnis werden könnte. Daher schlug er ab Kilometer 90 seinen eigenen Rhythmus an. Der Vorsprung auf die Verfolger wuchs dennoch weiter an und im Ziel konnte er einen ungefährdeten zweiten Platz einfahren.

Mayer hatte vom Start weg sehr gute Beine, jedoch machte ihm ein Hinterrad Defekt einen Strich durch die Rechnung. Nach mehreren Stops zum Nachpumpen dichte die Milch das Loch schließlich ab und er konnte endlich die Verfolgung aufnehmen. Auf seiner Solofahrt über 105 km hatte er Platz 3 und 4 immer in Sichtweite, kam aber nie wirklich näher. So musste er sich mit Rang 5 zufrieden geben.

Vonhausen startete gut auf die 90 km Runde und hielt sich lange in der Spitzengruppe. Als diese immer weiter dezimiert wurde, musste auch er irgendwann reißen lassen und fuhr kurz hinter den Führenden in der Verfolgergruppe. An einer steilen Wurzelpassage ging er dann jedoch über den Lenker und landete unsanft auf dem Rücken. Bis er sein Rad und seinen Körper auf größere Schäden untersucht hatte vergingen natürlich einige Minuten und er verlor seine Gruppe. Aber zumindest konnte er das Rennen fortsetzen und am Ende noch einen soliden elften Platz einfahren.

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Team TEXPA-SIMPLON: Soukup auf dem Podest bei der Vaude Trans Schwarzwald

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Früher als ein eher familiäres nationales Etappenrennen bekannt, entwickelte sich die Vaude Trans Schwarzwald in den letzten Jahren vor allem auf sportlicher Ebene zu einer internationalen und extrem gut besetzten Veranstaltung. Das Team TEXPA-SIMPLON ging mit vier Fahrern an den Start, um sich auf den fünf Etappen von Offenburg bis auf den Feldberg mit der starken Konkurrenz zu messen.
Für Christoph Soukup verlief die erste Etappe nicht ganz nach Wunsch. Zwar war der neunte Platz ein gutes Resultat, aber noch nicht ganz das, was man ihm im Vorfeld zugetraut hatte. Am nächsten Tag zeigte er jedoch seine Klasse und fuhr mit Rang drei gleich aufs Podest. Mit den Plätzen vier und drei und den beiden folgenden Etappen bestätigter seine Form und lag nun sogar in der Gesamtwertung auf Rang zwei, aber mit nur eine Sekunde Vorsprung auf Simon Stiebjahn auf Platz drei. Auf der finalen Etappe mit Zielankunft auf dem Feldberg schien dann der erhoffte Podestplatz zwischenzeitlich in Gefahr, als er am Hinterrad Luft verlor. Glücklicherweise war zu diesem Zeitpunkt Uwe Hardter ebenfalls vorne dabei und konnte sofort aushelfen. So verlor Soukup relativ wenig Zeit, musste aber dennoch eine Lücke von knapp einer Minute nach vorne alleine zufahren. Dies gelang ihm auch, jedoch fehlten ihm dadurch wohl die entscheidenden Körner, um auf den letzten Kilometern nochmal in dem Kampf um den Tagessieg eingreifen zu können. Mit Platz vier in der Tageswertung sicherte er sich aber den dritten Platz in der Gesamtwertung und konnte so einen der größten Erfolge der Saison einfahren.
Simon Gessler setzte ebenfalls ein Ausrufezeichen. Mit Jahrgang 95 einer der jüngsten im Feld schlug er sich mehr als gut und behauptete sich mit Platz 12 in der Gesamtwertung unter zahlreichen internationalen Spitzenfahrern. Auf dem vierten Tagesabschnitt war er sogar in der vierköpfigen Ausreißergruppe vertreten, die lange Zeit das Rennen anführte. In dieser Gruppe war auch Uwe Hartder dabei, der auf den ersten drei Etappen nicht auf seinem gewohntes Niveau fahren konnte. Der Angriff auf der vierten Etappe (im Ziel trotzdem Platz 15) und die starke Vorstellung an Tag fünf (Rang 17) verwiesen jedoch auf einen klarten Aufwärtstrend und verhalfen ihm noch zu Platz 17 in der Endabrechnung. Jakob Britz fuhr über die fünf Tage ein konstantes und solides Rennen, was ihm am Ende den 21. Rang einbrachte.
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Leisling wiederholt Sieg in Flachau

Die Bike Night Flachau gehört wohl zu einem der spektakulärsten MTB Wettkämpfe des Jahres. Auf einem 4,5Km Rundkurs, der teilweise über die Skipiste führt, wird am Abend unter Flutlicht über 10 Runden um den Sieg gekämpft. Dass Matthias Leisling dieses Format liegt, konnte er mit seinem Sieg im letzten Jahr bereits unter Beweis stellen. Auch dieses Jahr zeigte er mit Platz vier in der Qualifikation, dass mit ihm zu rechnen ist. Vom Start weg bildete sich durch das hohe Tempo eine vierköpfige Spitzengruppe, in der Leisling gut mithalten konnte. Bereits in der zweiten Runde konnte er sich jedoch durch eine weitere Tempoverschärfung absetzen und war nun auf den restlichen acht Runden alleine an der Spitze. Mit einem konstanten Tempo baute er seinen Vorsprung weiter aus und brachte den Sieg sicher ins Ziel.
Katharina Alberti fühlte sich ebenfalls gut und qualifizierte sich für den ersten Startblock. Zu Beginn lag so noch auf Rang sechs, konnte das Tempo nach der Hälfte des Rennens aber noch etwas erhöhen und kam schließlich auf Platz fünf ins Ziel.

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VAUDE Trans Schwarzwald: 4. Etappe von Donaueschingen nach Murg am 13. August 2016 | 115,0 km – 2.200 hm

Sascha Weber mit seinem zweiten Sieg / Elisabeth Brandau feiert ihren vierten Etappenerfolg
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Video:   https://vimeo.com/178731982

Kaiserwetter erwartete die verbliebenen 389 Starter der elften VAUDE Trans Schwarzwald, die sich pünktlich um 10 Uhr zur vierten Etappe in Donaueschingen auf den Weg ins Etappenziel an den Hochrhein nach Murg aufmachten. Blauer Himmel, Sonnenschein pur und Temperaturen um die 25 Grad bildeten die Grundlage für die längste Etappe der diesjährigen Ausgabe, die über 115 Kilometer und 2200 Höhenmeter führte.

Die vierte Etappe der VAUDE Trans Schwarzwald hielt vom Start weg einige Überraschungen im Eliterennen der Herren parat. Eine frühe Attacke sorgte für ein extrem schnelles Rennen, so dass sich eine vierköpfige Spitzengruppe mit Matthias Bettinger (Lexware Mountainbike Team), Christopher Platt (Kreidler Werksteam) und den beiden Texpa-Simplon Bikern Uwe Hardter und Simon Gessler bis zur ersten Kontrollstelle bei Rennkilometer 43,8 deutlich abgesetzt hatte. Mit 2:40 Minuten Vorsprung auf die nächsten Verfolger um den Gesamtführenden Hermann Pernsteiner (Team Centurion VAUDE) hatte das Führungsquartett eine deutliche Duftmarke hinterlassen. Aber die Favoriten um den Gesamtsieg mochten den Etappensieg nicht leichtfertig herschenken und zogen das Tempo im Mittelteil der Etappe spürbar an. Bereits an der zweiten Kontrollstelle nach Rennkilometer 68,5 war das Ranking neu gemischt und die vier Ausreißer eingeholt. Eine siebenköpfige Gruppe mit unter anderem Simon Stiebjahn (Team Bulls), Sascha Weber (BQ Cycling Team) und dem Gesamtführenden Hermann Pernsteiner lag nun in Front. Der Gesamtzweite Markus Kaufmann ist in dieser entscheidenden Rennphase auf einem Asphaltabschnitt gestürzt. Er blieb unverletzt, konnte das Rennen fortsetzen verlor jedoch bis zum Ende der Etappe wertvollen Minuten bei seiner Mission Titelverteidigung bei der VAUDE Trans Schwarzwald 2016.

Am vorletzten Anstieg etwa 20 Kilometer vor dem Ziel stellte Pernsteiner seine derzeitige Topform unter Beweis und Simon Stiebjahn, sein härtester Konkurrent um den Gesamtsieg konnte nicht mehr folgen. Aus dieser Attacke heraus bildete sich eine vierköpfige Gruppe mit Pernsteiner, dem starken Belgier Sebastien Carabin, Christoph Soukup sowie dem Vortagessieger Sascha Weber, die bis nach Murg nichts mehr anbrennen ließ. Den spannenden Zielsprint gewann erneut Weber, der sich den Sieg in einer Fahrzeit von 4:06:03 Stunden knapp vor Carabin, Soukup und Pernsteiner sicherte.

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