Schlagwort-Archiv: Simon Pellaud

Präsentation Tour de France 2016 – Michel Thétaz: „Abgesehen von der Aufregung, dass es nach Emosson geht, würde ich es lieben, Mathias Frank in den Top-5 zu sehen“

Die Organisatoren der Tour de France verstehen ihr Business. Falsche Töne gibt es bei der traditionellen Streckenpräsentation sehr selten. Das war auch für die kommende Ausgabe 2016 der Fall. Bei der Vorstellung der Tour de France 2016 im Palais des Congrès in Paris lüftete Christian Prudhomme, Direktor der Amaury Sport Organisation das grosse Geheimnis. Der ehemalige Journalist bei France Television präsentierte die neue Streckenführung und bestätigte dabei die Gerüchte rund um den Etappenort Bern und die anschliessende Bergankunft in Finhaut beim Staudamm von Emosson.

Michel Thétaz, Gründer von IAM Cycling und CEO von IAM Funds, war ebenfalls in Paris vor Ort und zeigte sich sehr erfreut, dass die Bemühungen der Berner Behörden und jede des Organisationskomitee seines Heimatkantons erfolgreich waren. „Es ist ein Gefühl tiefer Zufriedenheit zu sehen, dass die Tour de France der Schweiz im nächsten Jahr einen grossen Besuch abstatten wird. Zunächst die Etappenankunft in Bern und dann der Ruhetag ebenfalls in Bern. Abgesehen davon, dass ich sehr aufgeregt bin, dass es danach hinauf zum Ziel in Emosson geht, würde ich es lieben, Mathias Frank dort in den Top-5 sehen zu können. Wie gewöhnlich wird auch diese Tour de France schwierig sein. Es hat eine anständige Menge an Bergetappen und ebenso tolle Möglichkeiten für die Sprinter. Und da Mathias weiter Fortschritte macht, habe ich keine Zweifel, dass er in der Lage sein wird, dieses hochgesteckte Ziel zu erreichen.“

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Simon Pellaud trotz Trainingssturz am Start der Vuelta

Nach einem Sturz im Training aufgrund einer Kollision mit einem Auto am Mittwochnachmittag endete der Tag für Simon Pellaud im Spital von Malaga. Die Untersuchungen brachten ein beruhigendes Resultat. Der Profi von IAM Cycling erlitt bei seinem Crash Abschürfungen und Wunden im Gewicht. Bereits am Donnerstagmorgen war der Walliser Neoprofi wieder mit seinen Teamkollegen auf dem Velo unterwegs und äusserte sich dabei zu diesem Zwischenfall: „Ich weiss nicht genau, was passiert ist. Ich hatte einen Bus überholt, der am Strassenrand parkiert war. Und in dem Moment, als ich am Bus vorbei war, wurde ich heftig von einem Auto erfasst und ging zu Boden. Ich hatte Glück im Unglück, den der Sturz passierte direkt vor dem Krankenhaus, was schlussendlich bei der ersten Hilfe sicher etwas geholfen hat.“

Da sich Pellaud nicht gravierend verletzt hat und weder Brüche noch andere schwerwiegenden Verletzungen zugezogen hat, hat sich die sportliche Leitung von IAM Cycling nach Absprache mit dem Teamarzt dazu entschieden, Simon Pellaud dennoch starten zu lassen. Die Vuelta mit Start in Puerto Banus am kommenden Samstag ist für Pellaud die erste grosse Rundfahrt in seiner noch jungen Karriere.

GP des Kantons Aargau – Simon Pellaud: „Heinrich Haussler hat, was es auf dieser Strecke für den Sieg braucht“

Gippingen wird einmal mehr Austragungsort des GP des Kantons Aargau nur 48 Stunden vor dem Start der Tour de Suisse. Seit 1964 bestreiten die Rennfahrer dieses Eintagesrennen, welches auf einem Rundkurs mit Start und Ziel im 832-Einwohner Dörfchen rund 20 Kilometer entfern von Baden im Norden der Schweiz stattfindet. IAM Cycling wird auch dieses Jahr einmal mehr am Start stehen, auch wenn die Mannschaft in der Vergangenheit seit ihrer Gründung 2013 diesen Wettkampf der UCI Europe Tour noch nie gewinnen konnte.

Geführt durch den sportlichen Leiter Marcello Albasini werden die acht Rennfahrer die Gelegenheit nutzen, um ihre gute Form unter Beweis zu stellen. Simon Pellaud (22) ist überzeugt, dass die Mannschaft eine gute Chance auf den Sieg hat. „Aufgrund des Streckenprofils und der Tatsache, dass Heinrich Haussler gerade mit einer tollen Verfassung aus dem Giro kommt, hat er auf jeden Fall dass, was es für einen Sieg braucht. Typischerweise haben es lange Fluchtversuche meistens schwer, da die Teams der Favoriten die Lage meistens im Griff haben und wissen, wie man ein Rennen kontrolliert.“ Pellaud selber hatte auf dem Rundkurs bereits Erfolg, als er 2013 seinen Schweizermeistertitel der U23 hier feiern konnte. Entsprechend gute Erinnerungen hat der Walliser aus dem IAM Cycling Team an dieses Rennen. „Das letzte Anstieg wird alles andere als einfach sein und auch die letzten 500 Meter vor dem Ziel können sehr entscheidend sein.“

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Tour du Haut-Var – Simon Pellaud: «Einmal mehr werde ich die Augen offen halten»

Simon Pellaud geniesst jeden Tag, den er im Feld der Profis verbringt. Mit 22 hat sich der U-23 Schweizer Meister 2013, seit seiner Vertragsunterzeichnung für 2 Jahre als Neo-Pro bei IAM Cycling, einen Bubentraum verwirklicht. Seit dem 1. August 2014 Praktikant, hat sich der Waliser das Vertrauen seiner Mannschaftskollegen und sportlichen Leiter verdient, bevor er den Sesam erhielt. Zurück von einer langen Reise ans Ende der Welt, hat sich der Neo-Pro mit Freude nach dem Trainingslager des Teams auf Mallorca mit Freude an die Arbeit gemacht. „Ich bin zwei Etappen der Mallorca Challenge gefahren und ich war vor dem Start etwas nervös. Aber alles lief gut und ich konnte Matteo Pelucchi im Finale sogar helfen. Und als i-Tüpfelchen hat unser Sprinter sogar beide Rennen gewonnen. Besser kann es nicht laufen, um Vertrauen zu schöpfen.“

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Eddy Seigneur: „Wir sind wachsam geblieben“

Die erste Etappe der Tour du Poitou-Charentes wurde eine Beute von Mark Cavendish (Omega Pharma-Quickstep), der einen weiteren Sieg im Sprint feiern konnte. Der Profi von der Isle of Man übernahm dann auch als erster das Leadertrikot. IAM Cycling absolvierte einen weitgehend ruhigen Tag trotz eines Sturzes von Simon Pellaud und einer von Sylvain Chavanel gesicherten Bonifikation unterwegs. Der Franzose gilt bei der Rundfahrt zum Kreis der Favoriten.

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Sylvain Chavanel: „Freue mich auf Poitou-Charentes“

Nach seiner offensiven Fahrweise bei der Tour du Limousin letzte Woche, verbrachte Sylvain Chavanel die letzten Tage zu Hause, um seine Batterien wieder aufzuladen. Vor seinen Fans, auf seinen Strassen und beim Einzelzeitfahren über 24 Kilometer will der mehrfache französische Zeitfahrmeister sein Bestes geben. Weder er noch seine Teamkollegen haben vor, dieses Rennen nur zu Trainingszwecken zu bestreiten.

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