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Sparkassen CHALLENGE HEILBRONN powered by Audi am 17. Juni 2018: neue Strecken und neuer Zeitplan

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# Sparkassen CHALLENGE HEILBRONN powered by Audi am 17. Juni 2018
# Neue Strecken und neuer Zeitplan ab 2018

Ab 2018 nur noch eine große Radrunde für die Halbdistanz
Ein markanter Teil der Sparkassen CHALLENGE HEILBRONN powered by Audi wird 2018 noch attraktiver, denn es gibt für alle Distanzen neue Radstrecken. Besonders große Änderungen erfolgen auf der Mitteldistanz. Hier fahren die Athleten statt bisher zwei Schleifen im Zabergäu nur noch eine große Radrunde. Möglich wird dies durch eine neue Streckenführung, die nun auch den Kraichgau miteinschließt. Die neue Strecke der Mitteldistanz führt über Böckingen, mündet vor Leingarten auf die B293 und geht durch bis kurz nach Eppingen. Über die Westtangente Eppingens führt der Kurs über Mühlbach, Ochsenburg und Leonbronn, der von der Wechselzone am weitesten entfernte Punkt der Strecke. Zurück nach Heilbronn geht es über Zaberfeld, Michelbach, Kleingartach, Stockheim, Haberschlacht, Niederhofen, Stetten, Schwaigern, Nordheim und weiter über Klingenberg zurück ins Zentrum von Heilbronn.

Mit der neuen Strecke ändern sich zwar die Gesamthöhenmeter nur marginal, merklich aber das Höhenprofil und damit die Beanspruchung der Athleten. War es bisher ein stetiges Auf und Ab, startet der Radteil des Triathlons nun mit einem eher welligen Profil über die Bundestraße 293 Richtung Eppingen. Nach der ersten Verpflegungsstation der Athleten in Mühlbach wird es zunehmend hügeliger, die anspruchsvollsten Streckenabschnitte befinden sich zwischen Mühlbach und Niederhofen, wo es vier Anstiege zu bewältigen gibt und nach der Verpflegung bei KM 65 in Schwaigern folgt ein Anstieg hoch in Richtung Neipperg, der den Teilnehmern nochmal alles abverlangen wird. Bereits gut 3 Kilometer später folgt der letzte längere Anstieg hinauf zur Heuchelberger Warte und die etwas technische Abfahrt runter nach Nordheim. Danach folgt die finale nennenswerte Erhebung zum Landturmbacken.

Auch die Athleten der Olympischen Distanz haben den identischen Radkurs wie die Halbdistanz über die B293 bis Schwaigern. Dort biegt die Olympische Distanz ab und gelangt nach einer Durchfahrt des Schwaigerner Stadtkerns am Ortsende wieder auf die Strecke der Halbdistanz. Die Triathleten der Sprintdistanz nutzen ebenfalls bis kurz vor Leingarten die identische Strecke, biegen dann aber bereits vor Leingarten ab in Richtung Nordheim und treffen auf Höhe Landturmbacken wieder auf die Strecke der längeren Distanzen.

Laufstrecke bleibt auf einer Neckarseite
Für alle drei Strecken einheitlich ist nun die Laufstrecke. War es bisher eine 5km-Runde für Olympische und Sprintdistanz sowie ein 7km-Runde für die Halbdistanz, laufen nun alle Distanzen einheitlich eine 5 km-Runde, teilweise mehrfach. Die Strecke verläuft am östlichen Ufer des Neckars bis fast zum Ende des Wertwiesenparks. Die Streckenführung durch die Fleiner Straße über den Kiliansplatz und die Kaiserstraße bleibt unverändert.

Auch der Zeitplan ändert sich
Mit der neuen Streckenführung des Radkurses geht ein veränderter Zeitplan einher. Starteten bisher die Athleten der Halbdistanz zuerst, gehen nun die Triathleten über die Olympische Distanz um 08:45 Uhr als erste ins Wasser. Knapp eine halbe Stunde später fällt der erste Startschuss über die Halbdistanz, eine dreiviertel Stunde danach über die Sprintdistanz. Für die Zuschauer bedeutet der neue Zeitplan vor allem eins: auf den Strecken und vor allem im Herzen von Heilbronn ist ständig Action geboten und es gibt permanent etwas zu sehen. Für die Athleten heißt das noch mehr Zuschauer und noch mehr Anfeuerung und die Chance für die Athleten der Olympischen und der Sprintdistanz das Finale der Halbdistanz dieses Mal hautnah im Ziel miterleben zu können.

CHALLENGE HEILBRONN Triathlon geht in die Hände der Sauser Event GmbH über


Von links nach rechts: Christoph Troßbach, Kai Sauser, Achim Kern, Rik Sauser und Erich Hoffmann

Nein, kein Aus und kein Wechsel. Diese Botschaft ist ihnen wichtig. „Sondern zurück zum Ehrenamt. Wir bleiben dem Triathlon in Heilbronn treu. Künftig allerdings ehrenamtlich“, erklären die Organisatoren Erich Hoffmann, Achim Kern und Christoph Troßbach. Finanziell und langfristig auch organisatorisch legen die drei das Zepter jedoch künftig in die Hände zweier Brüder, Kai und Rik Sauser. Am heutigen Nachmittag gaben dies die drei Gründer der Sparkassen CHALLENGE HEILBRONN powered by Audi (vormals CityTriathlon) bekannt.

Als Erich Hoffmann, Achim Kern und Christoph Troßbach im Jahr 2010 zum ersten Mal die Sparkassen CHALLENGE HEILBRONN powered by Audi, damals noch unter dem Namen CityTriathlon Heilbronn organisierten, war vieles schon so wie heute. „Nur viel kleiner und etwas ruhiger“, erklärt Achim Kern. „Wir haben den Triathlon mitten in die Stadt gebracht. Wir wollten den Heilbronnern und ganz Triathlon Deutschland zeigen, dass Heilbronn die perfekten Rahmenbedingungen für Sport und Freizeit sowie eine 1 A Lebensqualität bietet.“, erklärt Christoph Troßbach. „Das und noch viel mehr haben wir nach sieben Veranstaltungen und über acht spannenden und begeisternden Jahren der Organisation erreicht“, ergänzt Hoffmann. Wichtig ist den Veranstaltern, dass die CHALLENGE HEILBRONN ohne die Unterstützung der Sponsoren, der Stadt Heilbronn, allen Wettkampfgemeinden und vor allem ohne die unentbehrliche Hilfe des ganzen Helferteams aus vielen hundert Helfern nicht möglich gewesen wäre.

Der CityTriathlon hat sich im Laufe der letzten Jahre zu einer der Topadressen der europäischen Triathlonszene entwickelt. Unermüdlich engagierten sich die drei Veranstalter, unter Einbindung aller Freunde und Familienmitglieder, Stunde um Stunde in ihrer Freizeit. So verdoppelten sich die Teilnehmerzahlen von 1.180 im Jahr 2010 auf nunmehr 2.500 im Jahr 2016. Technische Neuerung wie Liveübertragung, ökologische Innovationen wie Co2-Neutralität und 100%-Recycling, sportliche Auszeichnungen wie die Austragung der Deutschen Meisterschaften und der Anschluss zur international führenden Triathlonvereinigung (CHALLENGE Family) sind sichtbare Zeichen der Schaffenskraft. Ebenso vergrößerte sich aber auch der Aufwand für Athletenkommunikation, Zuschauerinformation, Sponsorenakquise und -betreuung, Sicherheitstechnik sowie die Vorbereitungszeit.

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