Schlagwort-Archiv: Straßenrennen

Team Heizomat: Nationale Titel werden ab Freitag in Chemnitz vergeben

Traditionell werden eine Woche vor dem Start der Tour de France die nationalen Meistertrikots neu vergeben. In diesem Jahr finden das zur Rad-Bundesliga zählende Zeitfahren sowie das Straßenrennen in Chemnitz statt. Das Team Heizomat schickt jeweils sieben Sportler unter Führung von Jonas Rapp (Alsenz) in die Wettbewerbe.

Vor allem im Zeitfahren ist Rapp nach Platz neun im Vorjahr in der U23-Klasse und als amtierender Landesmeister in Rheinland-Pfalz der Fahrer, auf dem die Hoffnungen der Franken auf eine vordere Platzierung ruhen. Auch wenn sich der Pfälzer nicht als typischen Zeitfahrer sieht. Rapp, eigentlich der U23-Klasse entwachsen, muss ebenso wie Georg Loef (Darmstadt) ab 14 Uhr im U23-Wettbewerb über 31,2 Kilometer antreten, da dieser als Lauf zur Rad-Bundesliga ausgeschrieben ist. Das etwa zehn Kilometer längere Hauptrennen mit Favorit und Vorjahressieger Tony Martin (Team Katusha-Alpecin) startet um 17 Uhr.

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Sam Bennett sprintet zu erstem Sieg für BORA – hansgrohe.

Nach dem Finale der Tour Down Under, war den Fahrern nur eine kurze Erholungspause vergönnt. Bereits heute stand der Auftakt zum Cadel Evans Great Ocean Road Race, einem Rundstreckenrennen in Melbourne, auf dem Programm. Während das Rennen von ständigen Attacken und unterschiedlichen Fluchtgruppen geprägt wurde, entschied am Ende ein Massensprint das Rennen. Sam Bennett feierte einen beeindruckenden Sieg, den ersten in der Geschichte des neuen
BORA – hansgrohe Teams.

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Eurosport sichert sich für Deutschland exklusive TV- und Digitalrechte für die UCI Straßen-Weltmeisterschaft 2016

- Umfangreiche Live-Übertragungen der Rad-WM 2016 aus Doha, Katar, vom 9. bis 16. Oktober 2016 bei Eurosport 1 im Free-TV 
- Susanne Aigner-Drews: „Rechtevereinbarung ist klares Bekenntnis zum olympischen Sport.“ 
- BDR-Präsident Rudolf Scharping: „Es ist eine große Freude, dass der Radsport hierzulande wieder mehr Präsenz im Fernsehen erhält.“

Eurosport hat sich die exklusiven TV- und Digitalrechte zur Ausstrahlung der UCI Straßen-Weltmeisterschaft 2016 gesichert und wird den Radsportfans in Deutschland vom 9. bis 16. Oktober umfangreiche Live-Übertragungen im Free-TV sowie im Eurosport Player der WM aus Doha, Katar, anbieten. Die neue Vereinbarung unterstreicht die Position des Senders als die erste Adresse für den Radsport im deutschen Fernsehen.

„Der Radsport ist eine feste Institution bei Eurosport und mit den Weltmeisterschaften bringen wir nun den Abschluss-Höhepunkt der Sportart zurück auf die Bildschirme in Deutschland“, freut sich Susanne Aigner-Drews, Geschäftsführerin Discovery Networks Deutschland, auf die WM-Übertragungen. „Die Rechtevereinbarung ist für uns außerdem ein klares Bekenntnis zum olympischen Sport, denn wir wollen die Fans das ganze Jahr für die Highlights in den olympischen Sportarten begeistern. Speziell im Radsport verspüren wir in Deutschland, auch dank einer neuen Generation an deutschen Radprofis, ein generell steigendes Interesse – sowohl bei unseren Zuschauern als auch bei unseren Werbekunden, die bei uns das komplette Jahr über ein ideales programmliches Umfeld für ihre Produkte und Botschaften auffinden. Und mit dem Tour de France-Start in Düsseldorf wird die Sportart 2017 noch stärker in den Fokus rücken.“
„Deutschland ist eine Radsportnation und unsere erfolgreichen Fahrer prägen die wichtigsten Radrennen der Welt. Da ist es nur konsequent und eine große Freude, dass der Radsport hierzulande wieder mehr Präsenz im Fernsehen erhält und Millionen Fans ihre sympathischen Botschafter auch bei den Weltmeisterschaften im TV verfolgen können“, sagt BDR-Präsident Rudolf Scharping.

Eurosport berichtet als „Home of Cyling“ von allen drei großen Rundfahrten – Tour de France, Giro d’Italia und Vuelta a Espana – den Klassikern und wichtigsten Etappen-Rennen live und hat mit den UCI-Weltmeisterschaften nun auch den Abschlusshöhepunkt der Sportart im Programm. In den vergangenen Jahren hat der Sender seine Live-Berichterstattung vom Radsport stetig ausgebaut und 2016 unter anderem Rennen wie Paris-Roubaix komplett live übertragen sowie den Sendeumfang, beispielsweise bei der Spanienrundfahrt Vuelta, signifikant erhöht. Zudem investiert der Sender in neueste Produktionstechnologien, in Prime-Time TV-Shows mit renommierten Experten wie Greg LeMond und in die Erweiterung der lokalen Produktion, um die Geschichten der lokalen Stars wie John Degenkolb, Marcel Kittel, André Greipel, Tony Martin und Simon Geschke noch besser zu erzählen.

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Second Place für Max Hamberger in Niedersachsen

Mit zwei Siegen in der Heimat gab es für das Team Auto Eder Bayern am Wochenende ebenso wieder Grund zu feiern wie bei der Niedersachsen-Runfahrt: Mit Platz zwei im Finale verpasste Max Hamberger vom Team Auto Eder Bayern den nächsten großen Etappensieg für seine Mannschaft nur knapp, sorgte aber für ein erneutes internationales Ausrufezeichen. Auf der letzten Etappe des Rennens, das zu den international wichtigsten in Deutschland gehört, musste sich der 18-Jährige, der schon bei der Cottbuser Etappenfahrt ein Teilstück gewonnen hatte, nur dem norwegischen Meister geschlagen geben. «Das war eine eindrucksvolle Leistung der gesamten Mannschaft und hat einmal mehr gezeigt, dass sie auch auf internationalem mitreden kann – das Ergebnis im Finale war der verdiente Lohn für ein starkes Wochenende», so Ralph Denk, Manager der Mannschaft nach dem geschlossenen Autritt der Junioren. «Marc Clauss hat Max auf den letzten 500 Metern super in Positon gefahren», lobte auch Christian Schrot, der Trainer der Mannschaft. Bereits von den ersten der 114 Kilometer wurde das Rennen sehr schnell gefahren. Gegen Hälfte des Rennens hatte sich Hamberger bereits in einer vierköpfigen Spitzengruppe abgesetzt, die aber zu Beginn des letzten Renndrittels wieder gestellt wurde.

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29. Main-Spessart-Rundfahrt Sonntag, 05. Juni 2016 RENNPROGRAMM

Startzeit Klasse Streckenlänge Zielankunft ca:

09:30 Uhr Frauen – Bundesliga 6 Runden (103,8 km) 12:24 Uhr

09:30 Uhr Juniorinnen– Bundesliga 4 Runden (69,2 km) 11:34 Uhr

09:45 Uhr Senioren 2/3/4 3 Runden (51,9 km) 11:15 Uhr

11:10 Uhr Hobbyklasse 3 Runden (51,9 km) 12:46 Uhr

13:00 Uhr Anfänger /Fettereifenrennen 1 verkürzte Runde (2,3 km) 13:10 Uhr

13:30 Uhr Junioren U 19 Bundesliga 7 Runden (121 km) 16:39 Uhr

13:32 Uhr Schüler U 15 2 Runden (34,6 km) 14:34 Uhr 13:32 Uhr
U 15 Schülerinnen 2 Runden (34,6 km) 14:34 Uhr

13:33 Uhr Schüler U 13 1 Runde (17,3 km) 14:05Uhr

13:45 Uhr Männer KT A/B 8 Runden (138,2 km) 17:16 Uhr

13:48 Uhr Männer C 5 Runden (86,5 km) 16:07 Uhr

Start und Ziel: Karbach, Marktheidenfelder Straße
Strecke: Karbach – Urspringen – Billingshausen –
Birkenfeld – Karbach = 17,3 km / Runde

Angaben ohne Gewähr – Bitte Ausschreibung im „Radsport“ beachten!

KTM Youngster: Tim Wollenberg knapp geschlagen

Im Rahmen des 3. Altmühltaler Straßenpreises wurden die bayerischen Landesmeisterschaften auf der Straße ausgetragen. Bei strahlendem Sonnenschein mit 23° und böigem Wind wollten 31 U17-Fahrer bayerischer Meister werden. Die selektive Rundstrecke mit 15 km und knapp 200 Höhenmetern musste viermal gefahren werden. Während das Feld nach der ersten Runde noch geschlossen ankam, lösten sich in der zweiten Runde Tim und ein weiterer Fahrer vom Feld und nahmen ca. 30 Sekunden Vorsprung mit in den dritten Umlauf. Der Bruder von Tims Begleiter setzte jetzt eine Attacke und verfolgte die beiden Führenden, die dann auch noch auf ihn warteten. Nach dem Zusammenschluss wurde das Tempo gleich wieder angezogen und Tim tat viel für eine schnelle Fahrt, da er das Rennen auch als intensives Training nutzen wollte. Der erfolgreiche Verfolger hingegen beteiligte sich nur wenig an der Führungsarbeit. So baute das Trio seinen Vorsprung gegenüber der ersten Verfolgergruppe auf über drei Minuten aus. Alle drei fuhren schließlich zusammen in den Anstieg zum Ziel. Dadurch hatte Tim die schlechteren Karten, da die beiden Brüder die taktischen Vorteile hatten. Tim konzentrierte sich auf den vermeintlichen Stärkeren, der auch den Sprint anzog. Als der Youngster dann ca. 100 m vor dem Ziel an diesem vorbeizog, kam der Bruder aus dem Windschatten und übersprintete Tim. Klassisch ausgekontert blieb ihm die Silbermedaille, mit der er nicht richtig glücklich war. Obwohl das Rennen als Training eingeplant war, wollte Tim es natürlich gewinnen.

Team Auto Eder bei der Bayerischen Meisterschaft: Doppelsiege im Einzelzeitfahren und im Straßenrennen

Mit Doppelsiegen sowohl im Zeitfahren als auch im Straßenrennen hat auch ein nur mit kleinem Aufgebot angetretenes Team Auto Eder Bayern die Bayerischen Meisterschaften dominiert. Im Kampf gegen die Uhr setzte sich Aaron Sommer vor Lukas Ortner durch, im Straßenrennen war Julius Strobel der Schnellste, Lukas Ortner holte wiederum Silber.

Bei frühsommerlichen Temperaturen von 25°C und Sonnenschein konnte sich auf den 75,5 Kilometern des Altmühler Straßenpreises zunächst keiner der Junioren absetzen. «Alle Ausreißversuche waren bei starkem Wind nur von kurzer Dauer», so Strobel. Erst eingangs der letzten 15 Kilometer konnte der Regensburger eine ruhige Rennphase nutzen, einen Überraschungsangriff zu starten. «Dabei ist mir niemand gefolgt und nachdem man sich im Feld nicht einig war mit der Verfolgung, konnte ich fast eine Minute Vorsprung herausfahren», so der 17-Jährige. Genug, um sich auch in der ansteigenden Strecke zum Ziel nicht mehr einfangen zu lassen und nach 2:01:22 Stunden Renndauer den ersten Saisonsieg und den Titel des Bayerischen Meisters zu feiern. Im Sprint der Verfolger machte Lukas Ortner mit 22 Sekunden Rückstand auf den Sieger den Doppel-Erfolg für das Team Auto Eder Bayern komplett. Aaron Sommer und Ingo Gertz landeten auf den Plätzen fünf und sieben.

Bereits am Samstag stand das Top-Team aus Bayern mit gleich zwei Fahrern auf dem Podium. Auf der 17,6 Kilometer langen Strecke des Einzelzeitfahrens in Weiden teilte sich Aaron Sommer das Rennen perfekt ein. «Der Kurs war wellig, technisch relativ anspruchslos, aber es war ziemlich windig mit starken Böen», so der 17-Jährige aus Jagstzell. «Da ich mich das ganze Rennen gut gefühlt habe, hatte ich schon mit einer Platzierung auf dem Podium gerechnet, aber dass es dann sogar zum Sieg gereicht hat, gibt natürlich jetzt Selbstvertrauen für die nächsten Rennen.» Nach 23:49,83 Minuten verwies Sommer beim Kampf gegen die Uhr in der Oberpfalz Lukas Ortner mit neun Sekunden Rückstand auf Platz zwei. Julius Strobel wurde Vierter, Ingo Gerth Zehnter.

Einen starken Eindruck hinterließ auch Max Hamberger beim Einsatz mit der Nationalmannschaft des Bund Deutscher Radfahrer (BDR) beim «Course de la Paix Juniors», der Friedensfahrt, im tschechischen Terezín. Auf der dritten Etappe des Rennens über 62,4 Kilometer mit Start und Ziel in Roudnice nad Labem wurde der 17-Jährige aus Pentling Siebter. Die Friedensfahrt war zweite Station des «Nations‘ Cup», des Junioren-Weltcups des Radsport-Weltverbandes UCI.

Team Heizomat: Starke Leistung von Jonas Rapp bei Eschborn-Frankfurt

Die 55. Austragung des Frankfurter Klassikers “Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt” (ehemals “Rund um den Henninger Turm”) fand bei Sonnenschein, starkem Wind und 15 Grad Celcius statt. 23 Teams, insgesamt 179 Fahrer aus 26 Nationen standen am Start – darunter alle sechs deutschen Kontinental-Mannschaften.
Das Tempo war in den ersten 2 Stunden sehr hoch, bis sich schließlich eine 6-köpfige Spitzengruppe bildete, der ausschließlich WorldTour- und ProKT-Fahrer angehörten. Der Vorsprung der Ausreißer betrug maximal 2:45 Minuten, ehe sie bei Rennkilometer 135 wieder gestellt wurde. Dannach begann ein Ausscheidungsfahren auf der viermal zu absolvierenden Taunus-Runde, mit dem giftigen Mammolshainer Berg. Als nach 171 Kilometern die letzte Bergwertung des Tages überquert wurde, fuhren nur noch 53 Fahrer in Richtung Frankfurt um den Sieg. Den Sprint gewann Alexander Kristoff von Katusha. Mit in der Gruppe war Heizomat-Fahrer Jonas Rapp, der neben Bike AID-Fahrer Nikodemus Holler, zu den zwei einzigen Fahrern aus den deutschen Kontinental-Mannschaften gehörte, die den Anschluss an die Spitze halten konnten.

Jonas Rapp fuhr schließlich auf Platz 25 und konnte ebenso wie der 20-jährige Simon Redmers und der 19-jährige Dorian Lübbers sehr zufrieden sein mit seiner gezeigten Leistung bei dem 206 km langen Klassiker. Die beiden zuletzt genannten, fuhren bis Kilometer 170 ein sehr gutes Rennen in Frankfurt. “Mehr kann man von solch jungen Fahren nicht erwarten”, so Markus Schleicher, der auch Philipp Zwingenberger und Laurin Winter ein gutes Rennen attestierte: “Bis Kilometer 120 konnten auch sie dem Tempo sehr gut folgen.” Die übrigen Heizomat-Starter Aaron Krauss, Pascal Treubel (krank) und Robert Müller mussten dem hohen Tempo hinauf zum Feldberg ihren Tribut zollen und konnten wie viele weitere Kontinental-Fahrer den Anschluss an das Feld nicht halten.

“Wir haben uns bei diesem sehr anspruchsvollem UCI-Rennen der Hors Kategorie sehr gut verkauft”, so das Fazit von Markus Schleicher. “Die Tatsache, dass am Ende nur noch 53 Fahrer in Frankfurt um den Sieg fuhren, zeigt wie selektiv das Rennen durch den Taunus war. Dass sich am Ende nur noch drei deutsche Kontinentalfahrer (Jonas Rapp, Nikodemus Holler und Jan Brockhoff) in dem verbliebenen Feld befanden, spricht Bände. Wenn man bedenkt, dass Jonas Rapp täglich 8 Stunden an der Werkbank seiner Ausbildung nachgeht, muss man vor ihm, nach der gestrigen Leistung, den Hut ziehen”.

www.eschborn-frankfurt.de

rad-net ROSE Team will sich bei Eschborn-Frankfurt nicht verstecken

Das rad-net ROSE Team ist am kommenden Wochenende wieder gleich mehrfach im Einsatz. Für einen Teil der Mannschaft steht mit dem deutschen 1.-Mai-Klassiker Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt ein großes Rennen auf dem Programm, der andere Teil ist bei einer Trilogie von Eintagesrennen in Dänemark im Einsatz. Zudem startet Lucas Liß bei der Bahn-Veranstaltung «Spurt in den Mai» in Büttgen.

Mit Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt steht am 1. Mai für das rad-net ROSE Team das erste große Saisonhighlight im Rennkalender. Für das Rennen der UCI-Kategorie 1.HC, bei dem auch vier Mannschaften aus der WorldTour mit Rennfahrern wie John Degenkolb und Tony Martin am Start sein werden, haben sich die acht Männer des rad-net ROSE Teams um Pascal Ackermann, Henning Bommel, Patrick Haller, Michel Koch, Lucas Liß, Theo Reinhardt, Jan Tschernoster und Mario Vogt eine Menge vorgenommen: Das Team will sich gut präsentieren und wenn alles gut läuft, soll dabei auch ein Resultat herausspringen. «Es ist immer wieder etwas Besonderes, wenn wir bei einem so großen deutschen Rennen starten, was auch im Fernsehen übertragen wird. Wir wollen uns nicht verstecken. Wir wollen mit Mut und guter Moral ins Rennen gehen und auf uns aufmerksam machen», gibt der Sportliche Leiter Ralf Grabsch als Devise aus. Das heißt man will sich in Fluchtgruppen zeigen und das Rennen mitbestimmen.

Unter der Leitung von Sven Meyer sind Maximilian Beyer, Leif Lampater, Marco Mathis, Nils Schomber, Kersten Thiele und Domenic Weinstein bei drei Eintagesrennen in Dänemark unterwegs: Beim Himmerland Rundt (29. April), dem GP Viborg (30. April) und dem Skive-Løbet (1. Mai), alles Rennen der UCI-Kategorie 1.2. «Nach ihrem Einsatz bei der Tour du Loir et Cher sollen die Bahn-Fahrer wieder in den Rennrhythmus kommen und ihre guten Leistungen von der Rundfahrt bestätigen. Dazu sind die Rennen gut geeignet», so Meyer.

Bevor Lucas Liß in Frankfurt ins Renngeschehen eingreift, startet der Scratch-Weltmeister von 2015 am Samstagabend auf der Radrennbahn in Büttgen bei «Spurt in den Mai». Zusammen mit dem Österreicher Andreas Müller bildet Liß das Favoritenduo. Das Omnium an dem Rennabend besteht aus fünf Wettbewerben und die beste Mannschaft wird als Sieger vom Platz gehen.

Vorfreude auf das erste Saisonhighlight

Mit „Eschborn-Frankfurt – Rund um den Finanzplatz“ steht am 01. Mai für die Profis vom Team Kuota-Lotto das erste große Saisonhighlight im Rennkalender. Das mit 1.HC klassifizierte und schwere Rennen führt in mehreren Schleifen quer durch den Taunus. Das Team wird mit zwei Mannschaften antreten, sowohl bei der Elite als auch im U23-Bereich.

Mit großer Vorfreude blicken die Profis vom Team Kuota-Lotto auf den kommenden Sonntag. Im Rennkalender steht mit „Eschborn-Frankfurt – Rund um den Finanzplatz“ das erste große Saisonhighlight. Dieser Klassiker, früher als Henninger Turm bekannt, ist mit 1.HC klassifiziert und somit stark besetzt. In der Starterliste stehen Radsportgrößen wie Alexander Kristoff, John Degenkolb, Tony Martin und viele andere namhafte Fahrer.

Das Team Kuota-Lotto wird bei diesem Rennen mit zwei Mannschaften antreten. Die 148 Kilometer lange U23-Strecke werden Moritz Backofen, Julian Braun, Felix Drumm, Luca Henn, Joshua Huppertz, Lukas Löer, Dario Rapps und Richard Weinzheimer in Angriff nehmen. Bei der Elite sind 207 Kilometer zu absolvieren. Hier werden Andre Benoit, Frederik Dombrowski, Raphael Freienstein, Christopher Hatz, Tobias Knaup, Marcel Meisen, Robert Retschke und Daniel Westmattelmann an den Start gehen. Der Parcours führt quer durch den Taunus und ist mit zahlreichen Bergwertungen gespickt. Es gilt, den Großen Feldberg und vier Mal das Steilstück von Mammolshain zu überwinden.

Auch Teamchef Florian Monreal, der am Sonntag als sportlicher Leiter der Elite-Mannschaft im Auto sitzen wird, freut auf den Klassiker. „Es ist für uns toll, an solch einem großen deutschen Rennen teilnehmen zu können. Alle im Team sind bis in die Haarspitzen motiviert und wollen ihr Bestes zeigen. Durch die Liveübertragung im Fernsehen und das Medieninteresse ist dies natürlich auch für unsere Sponsoren ein wichtiges Event. Um ganz nach vorne zu kommen, brauchen wir natürlich auch etwas Glück. Trotzdem halte ich eine Top 15 Platzierung für möglich, bei der U23-Klasse vielleicht sogar Top 5“, so Monreal.

Schnee in Cadolzburg: Team Auto Eder Bayern mit starkem Heimrennen

Schnee und Graupel, Temperaturen im niedrigen einstelligen Bereich, dazu eine anspruchsvolle Strecke: Das Frühjahrsstraßenrennen des RSC Fürth in Cadolzburg hatte alles, was einen richtigen Frühjahrsklassiker auszeichnet. Damit wurden die 96 Kilometer für den Nachwuchs des Team Auto Eder Bayern zum absoluten Härtetest. «Das waren wirklich spezielle Bedingungen. Hut ab, wie sich das Team hier präsentiert hat», so Ralph Denk, Manager des Team Auto Eder Bayern, der mit seinem Profiteam BORA – ARGON 18 beim parallel stattfindenden Ardennen-Klassiker «Lüttich-Bastogne-Lüttich» ebenfalls mit Schnee kämpfen musste. «Aber das ist Radsport, diese Bedingungen gehören manchmal dazu.»

Bereits früh zeigten sich die Junioren des Team Auto Eder Bayern in Cadolzburg im gemeinsam mit der Elite gefahrenen Rennen offensiv. «Unsere Fahrer haben sich immer wieder gezeigt, aber in der ersten Rennhälfte ist keine Gruppe richtig weg gekommen», so Christian Schrot, Trainer der Mannschaft. Erst als die Temperaturen von anfangs 6°C weiter gegen den Gefrierpunkt fielen und Schnee und Graupelschauer das Rennen zu Wintersport machten, konnte sich eine Gruppe mit 14 Fahrern absetzen, in der mit Marc Clauss, Aaron Sommer und Lukas Ortner gleich drei Fahrer des Team Auto Eder Bayern dabei waren.

Nachdem die Gruppe ihren Vorsprung schnell ausbauen konnte, suchte das Trio in verschiedenen Angriffen eine weitere Vorentscheidung, «die Fahrer der Eliteklasse sind aber alle Löcher wieder zugefahren, damit kam es am Burgberg dann zum Sprint», so Schrot. «Leider fehlten hier am Ende dann etwas die Kräfte für eine weitere Podiumsplatzierung.» Bester Fahrer des Teams war einen Tag vor seinem 18. Geburtstag Lukas Ortner auf Platz sechs – dem Külbinger scheinen die Rennen in Bayern zu liegen, zuletzt war er in Günzach als Dritter aufs Podium gefahren. Marc Clauss wurde in Cadolzburg Siebter, Aaron Sommer kam als Neunter ins Ziel. Komplettiert wurde der starke Auftritt des gesamten Teams durch Anton Hauser, der sich im Finale nochmals aus dem Feld lösen konnte und Elfter wurde.

«So ganz ist die offensive Fahrweise heute nicht belohnt worden», so Trainer Christian Schrot. «Aber ohne unsere Kapitäne, die dann zu den kommenden Rennen in der Bundesliga wieder dabei sind, ist das Rennen absolut positiv zu bewerten. Es war wichtig, Erfahrungen zu sammeln. Wir sind bereit für den Bundesliga-Auftakt.» Das erste Rennen der nationalen Serie steht am 1. Mai in Frankfurt an. Danach geht‘s in Weiden und Gaimersheim am 7. und 8. Mai bereits um die ersten Titel der Saison. Dort werden die Bayerischen Meisterschaften im Zeitfahren und Straßenrennen ausgefahren.

Team Heizomat: Zwingenberger Fünfter beim Bundesligaauftakt Cadolzburg
Perfekter Bundesliga-Auftakt: Marcel Fischer gewinnt in Cadolzburg