Schlagwort-Archiv: Sylvain Chavanel

Team Kuota-Lotto News: Erfolgreicher Abschied in die Winterpause durch Westmattelmann

Mit dem grandiosen 6. Platz beim stark besetzten internationalen Zeitfahrwettbewerb „Chrono des Nations“ (UCI 1.1) im französischen Les Herbiers verabschiedet sich das Team Kuota-Lotto in die Winterpause.

Als letzter Wettkampf der Saison stand für die beiden Zeitfahrspezialisten des Teams Kuota-Lotto Daniel Westmattelmann und Julian Braun am vergangen Sonntag im französischen Les Herbiers der Zeitfahrwettbewerb „Chrono des Nations“ (UCI 1.1) auf dem Rennkalender. Die beiden gingen neben vielen internationalen Zeitfahrstars wie Wassil Kiryjenka (Weltmeister 2015, Vizeweltmeister 2016) und Sylvain Chavanel auf die 51,5 Kilometer langen Strecke.

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Mit den schlechten Wetterbedingungen und regennasser Straße kam Daniel bestens zurecht und konnte nach einer starken Leistung mit einer Zeit von 1:06,56 Std. und einem Schnitt von über 46 km/h den grandiosen 6. Platz einfahren 2:48 min. hinter Kiryjenka. Für Julian lief es leider nicht so gut – nach Sturz und Radwechsel kam er nicht über Rang 23 hinaus.

“So verabschiedet man sich doch gerne in die Winterpause! Im Regen war es ein Ritt auf der Rasierklinge, aber jetzt können die Beine hochgelegt werden”, kommentierte Daniel sein tolles Ergebnis.

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Für die Fahrer des Teams wird es jetzt ruhiger. Für die Teamleitung folgt jedoch eine anstrengende Phase, werden doch jetzt die Weichen für die Saison 2017 gestellt. Es werden sich zahlreiche Änderungen ergeben, die wir in den nächsten Wochen verkünden werden. An dieser Stelle möchten wir uns vielmals für die außerordentliche Unterstützung in den letzten Monaten bedanken – bleiben Sie uns treu!

Fotos via Team Kuota-Lotto

Tour de France – Michel Thétaz: „Wir werden 2016 zurückkehren um Etappen zu gewinnen und mit Mathias Frank erneut in die Top-10 zu fahren“

Pünktlich zum grossen Finale auf den Champs-Elysées zeigte sich auch noch etwas die Sonne über Paris. Denn da die Fahrer zunächst gehörig vom Regen durchnässt wurden, wurde entschieden, dass das Rennen um das Gesamtklassement nach der ersten Zielpassage beendet wird und so mussten die Gesamtersten nicht mit vollem Risiko über die Pflastersteine der schönsten Avenue der Welt fahren. Einzig das Rennen um den Etappensieg wurde bis zum letzten Meter hart umkämpft ausgetragen. Am Ende erwies sich einmal mehr der Deutsche André Greipel (Lotto-Soudal) als stärkster Sprinter und feierte den vierten Etappensieg bei dieser Tour. Chris Froome (Sky) liess auch nichts mehr anbrennen und brachte sein zweites gelbes Trikot souverän ins Ziel nachdem er gestern von Nairo Quintana (Movistar) hinauf zur Alpe d’Huez noch einmal etwas in Bedrängnis gebracht wurde. Bei IAM Cycling zeigte man sich auch heute aktiv, nachdem Sylvain Chavanel eine Runde in der Spitzengruppe verbracht hatte, bevor man dann im Ziel endlich und definitiv auf den tollen 8. Gesamtrang von Mathias Frank anstossen konnte. Der im Kanton Baselland wohnhafte Luzerner erreichte damit sein grosses Ziel, welches er zu Beginn des Jahres definiert hatte und ist so der erste Schweizer seit 1999 (Alex Zülle (2.) und Laurent Dufaux (4.)), der die Tour de France unter den besten 10 beenden konnte.

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IAM Cycling verlängert den Vertrag mit Sylvain Chavanel nicht

IAM Cycling beendet die Zusammenarbeit mit Sylvain Chavanel am Ende dieser Saison. Der mehrfache französische Zeitfahrmeister wird 2016 nicht mehr das Trikot der Schweizer Profimannschaft tragen. Michel Thétaz, Gründer von IAM Cycling und CEO bei IAM Funds, erklärte: „Für die kommende Saison möchten wir einen noch kompakteren Kader zusammenstellen, der sich noch mehr vorne im Peloton zeigen wird und unsere Sprinter noch mehr unterstützt. Aufgrund dieser Neuorientierung haben wir beschlossen, den Vertrag mit Sylvain Chavanel nicht mehr zu verlängern. Wir sind uns dessen bewusst, was Sylvain für das Team geleistet hat. Die Zusammenarbeit hat unsere Erwartungen übertroffen. Wir werden seinen fantastischen Sieg beim GP de Plouay im letzten August nicht vergessen sowie auch seine fahrerischen und menschlichen Qualitäten. Wir haben wirklich zwei fantastische Jahre mit ihm erlebt. Ich möchte mich bei ihm für sein profihaftes Verhalten bedanken und wünsche ihm alles Gute für die Zukunft.“

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Tour de France – Martin Elmiger: “Die Nervosität im Feld ist so gross, dass viele den Respekt vor allem verlieren”

Drei Tage, drei Etappen und das Maillot Jaune war bereits auf drei verschiedenen Schultern. Die Tour de France 2015 gestaltet sich nicht freundlicher als vorhergesagt. Die dritte Etappe startete als ein Tag für die Kletterer mit Sprintfähigkeiten, nachdem die Etappe zuvor den reinen Sprintern entgegen gekommen war. Dem Finale an der Mur de Huy ging ein Szenario voraus, das einem echten Drama glich. In der Höhe der ummauerten Stadt sicherte sich Joachim Rodriguez (Katusha) den Etappensieg, er liess Christopher Froome hinter sich. Der Profi des Teams Sky nutzte die Gelegenheit und streifte sich das begehrte Führungstrikot über, nachdem er Quintana, Contador und Nibali distanziert hatte. Das IAM Cycling Team verzeichnete am Ende des Tages eine Bilanz mit zahlreichen Abschürfungen und Prellungen, aber glücklicherweise keine Brüche. Ein dramatischer Massensturz etwa 40 Kilometer vor dem Finale brachte einen Grossteil des Pelotons zu Boden. Mathias Frank, Matthias Brändle und Sylvain Chavanel landeten auf dem harten Asphalt, konnten aber ihre Fahrt fortsetzen. Die Organisatoren hatten das Rennen nach dem Massensturz neutralisiert. Frank trug ein paar Wunden am rechten Ellbogen davon und konnte an den letzten beiden Anstiegen den Besten nicht mehr folgen. Er kam 1:59 Minuten nach dem Sieger ins Ziel.

Martin Elmiger befand sich in der Spitzengruppe des Tages – gemeinsam mit drei weiteren Fahrern, die jedoch gestellt wurden. Nach dem heissen Tag meinte er: „Ich habe versucht, in die richtige Gruppe zu kommen. Während des Briefings am Morgen haben wir die Möglichkeit diskutiert, das gepunktete Trikot zu erobern. Es fing gut an, wir hatten bald fast vier Minuten Vorsprung auf das Feld. Leider beteiligten sich die Teams der Favoriten an der Verfolgungsjagd und wir hatten nicht genug Zeit, um für die Punkte am Berg zu kämpfen. Das Feld überholte uns just, als das schreckliche Sturz passierte. Ich habe es zuerst gar nicht realisiert, aber die Entscheidung, das Rennen zu stoppen und zu neutralisieren war in meinen Augen gerechtfertigt, denn es waren sehr viele daran verwickelt. Die Nervosität im Feld ist so gross, dass manche Fahrer den Respekt vor allem verlieren.“

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Französische Strassenmeisterschaften – IAM Cycling erneut auf dem Podest

Die französische Strassenmeisterschaften 2015 waren für die Zuschauer bis zum letzten Meter äusserst spannend. Am Ende sicherte sich Steven Tronet (Auber – 93) den Sieg. Das über 247 Kilometer führende Rennen wurde auf einem Rundkurs um Chantonnay ausgetragen und kam vor allem Punchern, so wie der Sieger einer war, entgegen. Bis zu einem Sturz rund 200 Meter vor dem Ziel schien alles für den Sprinter Nacer Bouhanni (Cofidis) zu laufen. Am Ende kam es aber anders und Sylvain Chavanel von IAM Cycling fand sich schlussendlich inmitten der Sprinter gut platziert und so konnte er sich den dritten Rang sichern, nachdem Anthony Roux (FDJ) zurückversetzt wurde. IAM Cycling war aber nicht nur in der Schlussphase vorne präsent. Denn bereits während des Tages war der neue Zeitfahrmeister Jérôme Coppel in der Spitzengruppe des Tages vertreten.

Nachdem er zum zweiten Mal innerhalb von vier Tagen auf dem Podest gestanden war, äusserte sich Sylvain Chavanel zum heutigen Rennen. „Der Sturz von Nacer Bouhanni überraschte eine Menge Leute. Zu diesem Zeitpunkt war ich an sechster oder siebter Position. Steven Tronet und Anthony Roux hatten aber bereits das Finale lanciert und so war es für mich zu spät. Ich bin natürlich sehr glücklich mit diesem dritten Platz. Allerdings tut mir auch Bouhanni Leid, denn er hätte heute sicher die Beine für einen erneuten Titel gehabt. Zudem möchte ich meinen Hut vor der Leistung meiner Teamkollegen ziehen. Sie hatten heute einen perfekten Job gemacht. Ich hatte mich heute während dem Rennen nicht gross für den Rennverlauf interessiert und am Ende hatte ich es wie Cofidis gemacht. Nacer hatte seine Ambitionen deutlich angezeigt und aufgrund der Anzahl seiner Helfer war es für mich nutzlos, früher etwas auf eigene Faust zu versuchen. Jérôme Coppel war allerdings den ganzen Tag in der Spitzengruppe vertreten und zeigte ein starkes Rennen. Meiner Meinung nach hat er grossartige Meisterschaften hinter sich.“

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Giro d’Italia – Roger Kluge: «Zuerst gilt es noch zwei Berge zu bewältigen, bevor wir daran denken können, am Sonntag mit Heinrich Haussler in Mailand zu gewinnen»

Das Peloton beim Giro d’Italia bewegte sich von Gravellona Toce nach Cervinia. Seit fast drei Wochen sind die Profis unterwegs, dennoch wurden die ersten 98 Kilometer in zwei Stunden bewältigt. Dann folgten die Anstiege, die Fabio Aru (Astana) am schnellsten meisterte. Er feierte am Fusse des Cervin einen Solosieg. Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) trägt weiterhin das Rosa Trikot, obwohl er auf den letzten Kilometern 1:18 Minuten verloren hat. Anders als am Tag zuvor schaffte es dieses Mal kein Fahrer von IAM Cycling in die Fluchtgruppe. Der best Platzierte der Schweizer Profimannschaft war erneut Sylvain Chavanel. Er wurde 46., mit fast 23 Minuten Rückstand auf den Tagessieger. Seine Teamkollegen kamen alle innerhalb der Karenzzeit von 1:09 Stunden Rückstand ins Ziel.

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Giro d’Italia – Heinrich Haussler: « Dieser 4. Platz tut dem ganzen Team gut, aber morgen wird sich keiner mehr daran erinnern.»

Die Sonne und die Wärme sind beim Giro d’Italia zurück. Darüber, genauso wie der kleineren Anzahl an Kilometern haben sich die Fahrer nicht beklagt. Dennoch ist das Feld von Tirano nach Lugano in einem hohen Tempo gefahren, um nach den Bergankünften nun einen Massensprint zu fahren. Dabei zeigte sich Lampre am erfolgreichsten, denn sie platzierten ihren Sprinter Sacha Modolo für den Tagessieg. Der Italiener hat seinem Landsmann Giacomo Nizzolo keine Chance gelassen. Alberto Contador ist immer vorne geblieben, um einen Sturz in einem Milano-San Remo-würdigen Finale zu vermeiden. IAM Cycling hat sich, nach der Aufgabe ihres Leaders Sébastien Reichenbach gestern bei der Königsetappe, wieder aufgerichtet. Gut platziert, obwohl er im Finale alleine war, erreichte Heinrich Haussler den guten 4. Platz.

Beim Interview relativierte Heinrich Haussler das auf dem Quai des Luganersees erzielte Ergebnis. „Dieser 4. Platz tut dem ganzen Team gut, aber morgen wird sich keiner mehr daran erinnern. Natürlich ist es für mein Selbstvertrauen gut und ich bin zufrieden, denn bei einem so bergigen Giro, muss man alle Gelegenheiten nutzen. Ich hatte ein gutes Gefühl, aber alleine ist es nie einfach einen Podestplatz zu ergattern. Dazu sind die Finale der Etappen des Giro sehr italienisch. Die von Lampre verrichtete Arbeit hat dies bestätigt. Nun kann ich nur noch hoffen, dass mir der grosse Coup im Finale in Milano am Sonntag gelingt.“

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Giro d’Italia – Aleksejs Saramotins: «Seit dem Start hatte ich noch nie ein gutes Gefühl und nun ist mein Ziel diesen Giro zu Ende zu fahren»

Es hat während dem langen Zeitfahren des Giro d’Italia nur einmal geregnet. Grosse Tropfen und frühlingshafte Temperaturen die Vasil Kiryienka (Sky) nicht daran gehindert haben diese anspruchsvolle Etappe von Kopf bis Fuss zu dominieren. Sogar Alberto Contador (Tinkoff-Saxo), der das Rosa Trikot, welches er am Vortag verloren hatte, wieder erobert hatte, vermochte nicht einen Prestigesieg einzufahren und verliert 14 Sekunden auf den Tagessieger. IAM Cycling seinerseits verbucht drei Fahrer in der Top-25. Währen der 11. Platz von Sylvain Chavanel und der 14. Platz 2 Tage nach seinem schweren Sturz die Möglichkeiten der Beiden in dieser Übung bestätigt haben, so hat der 22. Platz von Sébastien Reichenbach, 18 Sekunden hinter Fabio Aru, mehr als einen überrascht.

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Giro d’Italia – Jérôme Pineau: «Auch harmlose Stürze sind in Etappenrennen eine Behinderung»

Jeder Tag ist für IAM Cycling anders. Nach seinem schönen sechsten Platz im Mannschaftszeitfahren gestern, hoffte das Schweizer Profiteam dynamisch für seinen Sprinter Matteo Pelucchi bei der Ankunft der zweiten Etappe arbeiten zu können. Leider stürzte der Italiener, in einem Massensturz rund 20km vor dem Ziel gemeinsam mit fast allen seinen Teamkollegen und hat es nicht mehr geschafft, mit dem Feld aufzuschliessen. Somit konnte sich sein Freund und Landsmann Elia Viviani (Sky) im Finale durchsetzen. Das Rosa Trikot wiederum übernahm Michael Matthews (Orica GreenEdge) dank Bonifikationen.

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Tour d’Italie – Rik Verbrugghe: «Sébastien Reichenbach wird unser Leader für die Gesamtwertung sein»

Erster der drei grossen nationalen Rundfahrten, fängt der Giro d’Italia am Samstag den 9. Mai mit einem Teamzeitfahren in der Nähe von San Remo an. Etwas mehr als zwei Wochen vor diesem wichtigen Ereignis hat IAM Cycling die Namen der Rennfahrer, die die Farben des Schweizer Profiteams tragen werden, bekannt gegeben.

Rik Verbrugghe, sportlicher Manager, hat die Auswahl nach einer Sitzung mit den sportlichen Leitern erklärt. „Sébastien Reichenbach wird unser Leader für die Gesamtwertung sein. Nach seiner ersten Erfahrung bei der Tour de France 2014 möchten wir ihn bei einem anderen dreiwöchigen Rennen beobachten können und seine Fähigkeiten sehen, in einer Gesamtwertung gut abzuschneiden. Um ihn bei den vielen Schwierigkeiten zu unterstützen, zählen wir auf Clément Chevrier, Stef Clement und Jérôme Pineau. Sylvain Chavanel seinerseits wird frei entscheiden können, damit er den Giro sprengen und mit seinen Qualitäten einen Etappensieg holen kann. Einen Sieg den auch unser Sprinter Matteo Pelucchi mit der Hilfe von Roger Kluge und Aleksejs Saramotins zu holen versuchen wird. Und mit Heinrich Haussler darf bei Sprints, die den Qualitäten unseres italienischen Sprinters weniger liegen, auch gerechnet werden.“

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Omloop Het Nieuwsblad – Sylvain Chavanel: „Bei einem Rennen in Belgien gibt es immer sehr viele Optionen“

Kälte, Wind und Pflastersteine. Das Profifeld hat heute zum ersten Mal in dieser Saison die typischen Merkmale in Flandern zu spüren bekommen. Und Ian Stannard konnte damit, wie schon vor einem Jahr, am besten umgehen. Der Brite aus dem Team Sky zeigte sich als grossartiger Taktiker und setzte sich im Finale gleich gegen drei Kontrahenten aus dem einheimischen Team Etixx-Quick Step durch. Sylvain Chavanel, der in der finalen Phase bei einer Konterattacke dabei war, beendete das Rennen schlussendlich im Feld auf dem 28. Rang. Jérôme Pineau, der bei einem kleinen Massensturz kurzzeitig am Boden wag, erreichte das Team als Bester des Teams auf dem 25. Platz. Heinrich Haussler, der 300 Meter vor dem Ziel noch einen Reifendefekt zu beklagen hatte, wurde schliesslich 33.

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