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Starker Gregor Mühlberger zeigt Moral am Weg nach Arosa und holt Rang 4 auf der letzten Bergetappe der Tour de Suisse


In einer frühen, 29-Mann starken Fluchtgruppe, setzt sich Mühlberger vom Feld ab. Doch BMC kontrolliert das Rennen den ganzen Tag über und lässt den Ausreißern nie mehr als 3:30 Vorsprung. Als am Schlussanstieg, schon 28 Kilometer vor dem Ziel, N. Quintana zur Attacke bläst, ist der Kampf um den Etappensieg voll entbrannt. Quintana schließt zur Spitze auf, doch Mühlberger lässt sich lange nicht abschütteln. Erst 2 Kilometer vor dem Ziel muss der österreichische Meister den Kolumbianer ziehen lassen. Dennoch beeindruckt Mühlberger mit Rang 4. Quintana siegt vor Fuglsang und Porte.
Die Etappe
Die 7. Etappe der Tour de Suisse war zugleich die letzte Bergetappe. Von Eschenbach führte der Kurs über 170,5 Kilometer nach Arosa, einer Bergankunft der höchsten Kategorie. Zwar war der Beginn der Etappe schon recht wellig, mit einer Bergwertung der 3. Kategorie, doch der Schlussanstieg mit fast 30 Kilometern Länge war ein anderes Kaliber, wobei die letzten 5 km am schwierigsten waren. Durch den welligen Etappenauftakt, hatten aber heute auch Ausreißer eine Chance auf den Sieg, abhängig wie weit das Feld eine frühe Gruppe würde ziehen lassen.
Teamtaktik
Wie gestern war das Ziel von BORA – hansgrohe einen Mann in der Gruppe des Tages zu platzieren. Nachdem gestern Patrick Konrad sein Glück versuchte, baute man in den Reihen des deutschen Teams heute auf den österreichischen Meister Gregor Mühlberger. Zwar scheint Gregor noch nicht ganz seine Topform erreicht zu haben, als starker Kletterer hätte er aus einer Fluchtgruppe am Ende der Etappe nach Arosa aber sicher seine Chancen.
Das Rennen
Schon kurz nach dem Start setzte sich eine überraschend große Gruppe vom Feld ab. Insgesamt 29 Fahrer machten sich auf den Weg, und Gregor Mühlberger schaffte ebenfalls den Sprung nach vorne. Zwar versuchte BMC, aufgrund der Größe der Gruppe, den Vorsprung von Beginn an zu kontrollieren. Dennoch hatten die Spitzenfahrer 80 km vor dem Ziel einen Abstand von etwa 3:30 zwischen sich und das Hauptfeld gebracht. Die Gruppe harmonierte gut, BMC verhinderte aber erfolgreich, dass der Abstand weiter anwachsen konnte. Am Beginn des schier endlosen Anstiegs nach Arosa, hatte die Gruppe um Gregor Mühlberger immer noch 2:20 Vorsprung, doch schon auf den ersten Metern setzte N. Quintana zu einem Großangriff an. Während Gregor an der Spitze versuchte immer wieder das Tempo hochzuhalten, schmolz der Abstand nun zügig, da zwischen Quintana und Porte eine Art Verfolgungsrennen entbrannte. Rund 20 km vor dem Ziel hatte Quintana zur Gruppe Mühlberger aufgeschlossen und der Kampf um den Etappensieg war voll entbrannt. Auf den letzten 5 Kilometern fuhr Quintana die verbliebenen Fahrer an der Spitze völlig auseinander, während Porte dahinter Fahrer um Fahrer überholte. Gregor Mühlberger aber ließ sich vom Kolumbianer nicht abschütteln. Bis zur 3-km-Marke sah es aus, als könnte der österreichische Meister um den Etappensieg kämpfen, doch einen Kilometer später, muss er Quintana doch ziehen lassen. Dennoch hielt sich Mühlberger beim Sieg von Quintana auf Rang 4. Eine beeindruckende Leistung nach einem langen Tag an der Spitze.
Reaktionen im Ziel
„Zuerst dachte ich, die Gruppe sei zu groß und wird keine Einigkeit geben. Im hügeligen ersten Teil war das auch so, und es war nie richtig Zug drin. Doch im Flachstück danach ist Sky vorne richtig gefahren, da kam ein Rhythmus in die Gruppe. Als wir den Schlussanstieg in Angriff genommen haben, dachte ich schon, dass wir eine Chance auf den Sieg hätten. Aber im ersten Teil habe ich richtig gelitten, da lief es nicht richtig. Dann hat Quintana von hinten aufgeschlossen, und in den flacheren Abschnitten konnte ich mich etwas erholen. Im letzten steilen Teil hatte ich dann gute Beine. 3 Kilometer vor dem Ziel dachte ich, ich gewinne das Ding, aber leider fehlen mir noch die letzten 3% zu meiner Topform, darum musste ich Nairo einen Kilometer später ziehen lassen. Aber dennoch gibt mir die Leistung heute viel Selbstvertrauen, und zeigt, dass meine Vorbereitung Richtung Tour stimmt. Ich bin jetzt richtig kaputt, aber auch sehr glücklich.“ – Gregor Mühlberger

„Das war heute richtig stark von Gregor! Wie geplant war er in der Gruppe mit dabei, musste allerdings schon dort viel Kraft investieren. Dennoch war er am Ende immer noch in der Lage fast bis zum Schluss mit Quintana und Porte mitzuhalten. Auch wenn es auf den letzten 2 km nicht mehr ganz gereicht hat, war das heute herausragend und sehr vielversprechend für einen jungen Fahrer wie ihn.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto
7. Etappe:
1. Nairo Quintana (Movistar)
2. Jakob Fuglsang (Astana) +0:22
3. Richie Porte (BMC), s.t.
4. Gregor Mühlberger (Bora-hansgrohe) +0:38
5. Wilco Kelderman (Sunweb) s.t.
6. Enric Mas (Quick-Step Floors)
7. Igor Anton (Dimension Data)
8. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +0:50
9. Mikel Landa (Sky) s.t.
10. Sam Oomen (Sunweb)
Gesamtstand:
1. Richie Porte (BMC)
2. Nairo Quintana (Movistar) +0:17
3. Wilco Kelderman (Sunweb) +0:52
4. Enric Mas (Quick-Step Floors) +0:53
5. Sam Oomen (Sunweb) +1:13
6. Jakob Fuglsang (Astana) +1:28
7. Mikel Landa (Movistar) +1:31
8. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +1:37
9. Simon Spilak (Katusha-Alpecin) +1:48
10.Bauke Mollema (Trek-Segafredo) +2:26

Matteo Pelucchi als Etappen-Zweiter erneut auf dem Podest bei der Slowenien-Rundfahrt


Auf der zweiten Etappe der Slowenien-Rundfahrt hatten die Sprinter die letzte Chance ein Erfolgserlebnis im Kampf um den Sieg zu feiern. Die Spannung bei der Sprintentscheidung in Rogaška Slatina war also vorprogrammiert und in einem rasanten Massensprint enttäuschten die schnellen Männer dann auch nicht. D. Groenewegen holte sich in überzeugender Manier den Tagessieg, während Matteo Pelucchi als Zweiter über die Ziellinie spurtete.
Die Etappe
Der Startschuss fiel heute in Maribor, der zweitgrößten Stadt Sloweniens. Von dort führte die insgesamt 152,7km lange Strecke nach Rogaška Slatina an der Grenze zu Kroatien. Der Parcours war nicht besonders anspruchsvoll und sollte den Fahrern keine allzu großen Schwierigkeiten bereiten. Der erste Teil der Strecke verlief leicht wellig und die zweite Hälfte wies 50km vor dem Ziel einen Berg der 3. Kategorie auf. Dieser 2,2 km lange Anstieg hinauf nach Planina pri Sevnici war durchschnittlich 8 Prozent steil. Sollte ein hohes Tempo hier angeschlagen werden, dann konnten einige endschnelle Fahrer in leichte Schwierigkeiten geraten. Die letzten 5km waren flach und wiesen, im Gegensatz zur gestrigen Etappe, keine tückischen Kurven auf.
Teamtaktik
Nach dem turbulenten Auftakt der Rundfahrt, in dem mehrere Top-Sprinter durch einen Sturz auf dem letzten Kilometer ihre Chancen auf den Sieg verpassten, nutzten die schnellen Männer heute die letzte sich bietende Gelegenheit um einen Podestplatz zu erkämpfen. Für Matteo Pelucchi, der gestern den 2. Platz beim Endspurt errang, bestand heute wieder eine Gelegenheit seine Sprintstärke unter Beweis zu stellen. Sollte er am Schluss der Etappe noch gute Beine haben, konnte er heute erneut eine Top-Platzierung erreichen. Für Rafał Majka, der gestern in den letzten Rennminuten stürzte, galt es sicher ans Ziel zu kommen und zu versuchen, sich in eine gute Position für die bevorstehenden Etappen zu bringen.
Das Rennen
Nach 12km löste sich eine kleine Gruppe vom Feld um ihr Glück in der Flucht zu suchen. Das Trio konnte während des Tages einen maximalen Vorsprung von 5 Minuten herausfahren. In der zweiten Rennhälfte machte das Peloton, angeführt von UAE Team Emirates, Jagd auf die Spitzengruppe und der Vorsprung pendelte sich bei etwa 2 Minuten ein. 20km vor dem Ziel ließ sich einer der Ausreißer zurück ins Feld fallen und es dauerte dann nicht lange bis seine zwei Fluchtgefährten auch vom Peloton geschluckt wurden. Mit noch 10km bis zum Ziel rückten die Sprinterteams nach vorne und beschleunigten das Tempo. Wie erwartet endete der Tag in einem Massensprint in Rogaška Slatina, den D. Groenewegen für sich entschied. Matteo Pelucchi sprintete erneut aufs Podium und belegte den 2. Platz und trägt somit weiter das Trikot des Punktbesten bei dieser Rundfahrt.
Reaktionen im Ziel
„Es war ein sehr schneller Sprint auf einer weiten Straße, die etwas bergab ging. Heute versuchten wir, unsere Kraft zu sparen und das ganze Team arbeitete sehr gut zusammen, um mich und Rafał Majka am Ende in eine sichere Position zu bringen. Im Endspurt versuchte ich mich an Groenewegens Hinterrad zu klemmen aber leider war er etwas zu schnell. Angesichts des starken Sprinterfeldes hier bin ich trotzdem mit dem zweiten Platz sehr zufrieden.“ – Matteo Pelucchi
„Matteo ist im Moment gut in Form. Im Finale klemmte er sich ans Hinterrad von Dylan Groenewegen. Ich glaube, dass war eine gute Entscheidung, allerdings hatte Groenewegen am Ende die höhere Endschnelligkeit und Matteo konnte nicht an ihm vorbeiziehen. Aber wir sind mit seiner Leistung durchaus zufrieden. Natürlich hätte er gerne gewonnen, aber zwei Podestplätze innerhalb von zwei Tagen sind nicht zu verachten.“ – André Schulze, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto
2. Etappe:
1. Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo)
2. Matteo Pelucchi (Bora-hansgrohe)
3. Caleb Ewan (Mitchelton-Scott)
4. Simone Consonni (UAE Team Emirates)
5. Manuel Belletti (Androni)
Gesamtstand:
1. Ben Hill (Ljubljana Gusto)
2. Matteo Pelucchi (Bora-hansgrohe) +0:03
3. Simone Consonni (UAE Team Emirates) +0:05
4. Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo)

Patrick Konrad klettert auf starken elften Rang am berühmten Monte Zoncolan und behält weiterhin Top-Ten Platz in der Gesamtwertung.


In einem spannenden Duell endete die 14. Etappe mit einem Sieg von C. Froome vor S. Yates, dem Träger des Maglia Rosa, am berühmten Monte Zoncolan. Im Finale angekommen, konnten die beiden Klassement – Fahrer Patrick Konrad und Davide Formolo mit den Favoriten mitgehen. Als bester BORA – hansgrohe Fahrer querte Konrad als Elfter die Ziellinie und hält weiterhin einen Platz unter den besten Zehn in der Gesamtwertung des 101. Giro d’Italia.
Die Etappe
Mit mehr als 4.400 Höhenmetern und fünf anspruchsvollen Bergwertungen bot die heutige 14. Etappe eine erneute Standortbestimmung für die Klassement-Fahrer und Kletterer. In der ersten Rennhälfte verlief das Streckenprofil weit ausgehend ruhig, mit einer Bergwertung der dritten Kategorie, südlich der italienischen Alpen. Die zweite Rennhälfte sollte den Fahrern jedoch einiges abverlangen, drei Bergwertungen galt es zu bewältigen, bevor der gefürchtete Schlussanstieg auf den Monte Zoncolan mit einer maximalen Steigung von 22% auf das Feld wartete.
Die Team Taktik
Während in den letzten Tagen die Fahrer mit den schnellen Beinen im Finale um den Sieg sprinteten, werden heute die Berg- und Klassement-Fahrer auf ihre Kosten kommen. Das Team BORA – hansgrohe setzte heute auf die Doppelspitze Patrick Konrad und Davide Formolo. Eine Schlüsselrolle im bereits schweren Etappenteil vor dem Schlussanstieg wird Felix Großschartner übernehmen. Mit drei Kletterassen gilt es dann den 9. Platz in der Gesamtwertung von Konrad zu festigen und auch Formolo kann im schweren Finale Zeit in der Gesamtwertung gutmachen.
Das Rennen
Nach wenigen Kilometern attackierte eine Gruppe von sieben Fahrern, die über viele Kilometer einen Vorsprung von mehr als 5 Minuten genossen. Die Mannschaft aus Raubling blieb bewusst im Hauptfeld und konzentrierte sich auf ihre beiden Klassement-Fahrer. Als das Rennen dem Schlussanstieg näher kam, schmolz der Vorsprung der Spitzengruppe kontinuierlich, und im Anstieg wurde ihre Flucht beendet. In diesem Moment versuchten sich zwei neue Fahrer vom bereits verkleinertem Feld abzusetzen. Felix Großschartner leistete einen unglaublichen Einsatz und brachte seine beiden Teamkollegen Formolo und Konrad in eine gute Ausgangslage für den Anstieg zum Monte Zoncolan, nach getaner Arbeit fuhr Großschartner in seinem Tempo weiter. Als die Gruppe aller Favoriten sich absetzte, um die beiden Leader zu stellen, waren auch die beiden BORA – hansgrohe Klassement- Fahrer in dieser Gruppe vertreten. Beide fuhren ein starkes Rennen, doch als C. Froome wenige Kilometer vor dem Ziel eine Attacke setzte, zerfiel ihre Gruppe und beide fuhren gemeinsam nur wenige Sekunden hinter neuem Führenden Froome. Es wurde auf den letzten Metern noch ein spannendes Duell, als Yates versuchte auf den Sky Fahrer aufzuschließen, doch musste sich der Träger des Maglia Rosa mit Platz 2 zufriedengeben. C. Froome siegte am berüchtigten Monte Zoncolan, bester BORA – hansgrohe Fahrer war Patrick Konrad, der 1:48 später die Zielline als Elfter querte. Einige Sekunden Später kam Davide Formolo als 18. ins Ziel. Im Gesamtklassement ist Patrick weiterhin in den Top-Ten vertreten.
Reaktionen im Ziel
„Ich bin zufrieden mit meiner Leistung und dem Ergebnis heute. Ich habe versucht, meinen Rhythmus zu fahren und mich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Die Etappe war brutal, vor allem der letzte Anstieg hinauf auf den Zoncolan, ich bin froh, dass diese Etappe vorbei ist. Aber ich denke, ich habe nun eine gute Ausgangslage im GC für die weiteren Bergetappen, die kommen, um meinen Platz zu halten.“ – Patrick Konrad

„Ich denke, wir können zufrieden sein, Patrick ist weiterhin in der Gesamtwertung unter den besten Zehn und auch heute ist er ein starkes Rennen gefahren. Generell hat die Mannschaft einen guten Spirit hier, was uns zuversichtlich stimmt, wenn es in die letzte Phase des Giro geht.“ – Jens Zemke, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Peter Sagan wird Krombacher o,O% Testimonial

Peter Sagan wird Krombacher o,O% Testimonial.

Mit dem dreimaligen Weltmeister Peter Sagan an der Spitze startete der Radrennstall BORA–hansgrohe seine zweite Saison als WorldTour-Team – und Krombacher o,0% ist als offizieller Supplier wieder mit dabei. Kurz nach dem Radsport-Monument Paris – Roubaix, bei dem Sagan am vergangenen Sonntag seinem Team den ersten großen Klassiker-Sieg bescherte, verkünden die Partner nun eine vorzeitige Verlängerung der bestehenden Partnerschaft. Damit ist die nach wie vor langfristig angelegte Zusammenarbeit über 2018 hinaus beschlossen.

Krombacher o,0% wird weiterhin für die sportlich-isotonische Erfrischung bei den Rennen und Trainings des Teams sorgen. Umfassende Kommunikationsmaßnahmen werden die Partnerschaft begleiten. So können sich Radsportfans wieder auf exklusive behinde-the-scene Videos sowie Ticket- und Trikotverlosungen freuen. Außerdem wird der Teamkapitän Peter Sagan verstärkt in den Fokus gerückt und ab Juni in der laufenden Krombacher o,0% Kampagne für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgen. „Peter Sagan erfrischt sich weiter mit allen Krombacher o,0% Sorten! Der Weltmeister ist ein absolut außergewöhnlicher Fahrer mit einem starken Profil. Als Publikumsliebling und mit seiner extrem sympathischen Art ist er ein glaubhafter Botschafter für Krombacher o,0%. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit – mit ihm und dem gesamten Team“, so Uwe Riehs, Geschäftsführer Marketing der Krombacher Brauerei.

Auch BORA Teamchef Ralph Denk blickt erwartungsvoll auf die nächsten Monate: „Nach dem Sieg bei Paris – Roubaix haben wir schon eines unserer großen Ziele erreicht, dennoch möchten wir weiter an diesen Erfolg anknüpfen. Das grüne Trikot bei der Tour de France steht bei uns ganz oben auf der Liste. Und mit Krombacher o,0% sind wir mit dem richtigen Durstlöscher zur Erfrischung wie Regeneration bestens gerüstet.“ Denn wer immer alles gibt, braucht mehr als eine Erfrischung nach dem Sport. Für die Radsportler des Teams BORA–hansgrohe, die nicht nur nach den Rennen, sondern auch in ihren Trainingsphasen vollständig auf Alkohol verzichten, ist der sportlich-isotonische Durstlöscher Krombacher o,0% eine geschmackvolle Alternative zu Wasser und anderen Erfrischungsgetränken und ideal für die Regeneration nach dem Sport.

Übrigens: Nicht nur Peter Sagan, auch Krombacher o,0% hat das Weltmeister-Triple perfekt gemacht: Nach Krombacher o,0% Pils und Krombacher o,0% Weizen – dem ersten nationalen Weizen mit 0,0% Alkohol – gibt es nun auch Krombacher o,0% Radler. Die isotonische Radler-Erfrischung mit 0,0% Alkohol überzeugt mit der Mischung aus 40% Krombacher o,0% Pils und 60% Zitronenlimonade – für einen natürlich erfrischend und fruchtig-spritzigen Geschmack.

DOWNLOAD | © Krombacher/Kosecki

Schnelle Regeneration – für Sportler ist Krombacher o,0% die isotonische Erfrischung. Die in allen Sorten enthaltene Folsäure und das in den Sorten Pils und Weizen enthaltene Vitamin B12 tragen zu einer Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Vitamin B12 trägt darüber hinaus zu einem normalen Energiestoffwechsel bei und kann die physische und mentale Leistungskraft unterstützen. Sowohl Vitamin B12 als auch Folsäure tragen zu einer normalen psychischen Funktion bei. Ob als Pils, Weizen oder Radler: mit Krombacher o,0% können neue Herausforderungen kommen.

Paris-Roubaix – Höhepunkt der Kopfsteinpflaster-Klassiker

Am Sonntag begeben sich 14 deutsche Profis in die Hölle des Nordens. Angeführt vom Gewinner des Jahres 2015, John Degenkolb (Trek-Segafredo), nehmen sie die berühmt-berüchtigte Klassikerstrecke von Paris-Roubaix in Angriff. Im Norden Frankreichs verläuft sie über 257 Kilometer und beinhaltet 54,5 Kilometer des legendären Kopfsteinpflasters.

Drei der 29 Pflaster-Sektoren wurden traditionell mit der höchsten Schwierigkeitsstufe von fünf Sternen bewertet. Zu diesen schwersten Passagen gehört der Wald von Arenberg, der mit 2,4 Kilometern Länge und sehr groben Kopfsteinpflaster von den Favoriten oft für eine erste Selektion genutzt wird. Danach vergeht knapp eine Rennstunde bis der Abschnitt Mons-en-Pévèle erreicht wird, der 3 Kilometer lang ist. Im Carrefour de l’Arbre, 17 Kilometer vor dem Zielstrich, findet regelmäßig die rennentscheidende Attacke statt.

Während der zweite Teil des Rennens, in denen sich diese schwersten Passagen befinden, unverändert bleibt, kommt es zu Beginn der Pflasterabschnitte zu einigen Neuerungen. Der Sektor Saint-Python (27) kehrt nach einem Jahr Abstinenz zurück. Allerdings wird ihn das Peloton diesmal aus der entgegengesetzten Richtung in Angriff nehmen. Dazu gesellt sich mit dem Sektor 25 ein brandneuer Pflasterabschnitt über 1.500 Meter zwischen Saint-Hilaire und Saint-Vaast.

Großer Favoriten-Kreis verspricht offenes Rennen

Nach dem Eindruck der bisherigen Frühjahrsklassiker scheint der Ausgang der 116. Austragung von Paris-Roubaix so offen, wie selten zuvor. Das Frühjahr von Quick-Step Floors zeugt von einer Dominanz, die auch die Königin der Klassiker entscheiden könnte. Im Mittelpunkt des Teams steht Niki Terpstra, der das Rennen bereits 2014 gewonnen hat und mit dem Sieg bei der Flandern-Rundfahrt am vergangenen Sonntag seine Ambitionen auf einen zweiten Pflasterstein untermauert hat. Vorjahressieger Greg Van Avermaet (BMC Racing Team) möchte dies genauso verhindern, wie Weltmeister Peter Sagan (BORA-hansgrohe), dem noch ein Sieg bei Paris-Roubaix in seinen Palmarès fehlt. Im großen Kreis der Favoriten befinden sich eindrucksvolle Namen, wie Zdenek Stybar (Quick-Step Floors), Sep Vanmarcke (EF Education First), Edvald Boasson Hagen (Dimension Data), Jasper Stuyven (Trek-Segafredo) oder Gianni Moscon (Team Sky), die allesamt das Rennen bereits in den Top 5 beendet haben.

Degenkolb unter den Favoriten, Kittel nach sieben Jahren erneut auf dem Pflaster

Während der bestplatzierte Deutsche aus dem Vorjahr, André Greipel (Lotto-Soudal), verletzungsbedingt nicht in Compiègne am Start stehen kann, reiht sich John Degenkolb am Sonntag in den Kreis der internationalen Favoriten ein. „Wir reisen mit einer sehr starken Mannschaft und viel Selbstvertrauen an. Alle sind fit, gesund, fokussiert und top motiviert. Wir sind bereit für Sonntag“, blickt der 29-jährige selbstbewusst auf sein Lieblingsrennen.

Mit dem Deutschen Meister Marcus Burghardt (BORA-hansgrohe) und Marcel Sieberg (Lotto-Soudal) starten zwei Routiniers, die zusammen bereits auf 23 Teilnahmen im Verlauf Ihrer Karriere zurückblicken. Während Burghardt sich ganz in den Dienst von Peter Sagan stellt, geht Sieberg ohne Kapitän in das Rennen. „Ich denke, dass fast alle freie Fahrt haben. Es ist eins der sehr sehr wenigen Rennen im Jahr, wo ich nicht immer nach meinem Kapitän sehen muss, sondern ich mich einfach auf mich konzentrieren kann und schaue, wo ich am Ende landen kann“, beschreibt er die Teamtaktik.

Im Gegensatz zu den Roubaix-Routiniers steht Max Walscheid (Team Sunweb) vor seiner Premiere. Für Marcel Kittel (Team Katusha-Alpecin) wird das diesjährige Rennen so etwas wie ein zweites Debüt, denn der Top-Sprinter ist bisher nur einmal in seinem ersten Profijahr (2011) durch die Hölle des Nordens gefahren. Die Kapitänsrolle in seinem Team wird aber weniger Kittel als Tony Martin und Nils Politt zukommen. Vor allem Politt will seine starke Leistung aus dem Vorjahr und dem aktuellen Frühjahr bestätigen. „Ich denke, dass ich zusammen mit Tony Martin eine freie Rolle bekommen werde. Wenn mir dabei so etwas gelingt, wie in Flandern, wäre ich super happy. Aber ich gehe ohne Druck in das Rennen und lass es auf mich zukommen. Am Ende muss bei Roubaix alles stimmen: Material, Beine und die Position“, sagt der jüngste deutsche Teilnehmer bei Paris-Roubaix.

Nikias Arndt (Team Sunweb), Nico Denz (AG2R La Mondiale), Christian Knees (Team Sky), Andreas Schillinger, Rüdiger Selig (beide BORA-hansgrohe), Jasha Sütterlin (Movistar Team) und Rick Zabel (Team Katusha-Alpecin) vervollständigen das deutsche Kontingent bei Paris-Roubaix 2018.

Deutsches Pressebüro A.S.O. | Sandra Schmitz
Foto und veröffentlicht durch Gerhard Plomitzer

Teampräsentation BORA hansgrohe

Einen entspannten und sypathischen Auftritt zeigte das Team BORA Hansgrohe am Abend bei der Teampräsentation in der Düsseldorfer Altstadt. Teamchef Ralph Denk brachte Weltmeister Peter Sagan höchstpersönlich das Rennrad für die Vorstellung.

3 Wertungstrikots sind schon im Besitz der Mannschaft, kommen während der TdF 2017 noch weitere hinzu?

Viel Glück dabei!


20170629_TdF_BoraHansGrohe_MarcusBurghardtDM_8060ff


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