Schlagwort-Archiv: Thomas Litscher

Cyprus Sunshine Cup, Round 2 in Amathous: Solo von Sarrou, Belomoina attackiert mit Erfolg

Die Favoriten sind in der zweiten Runde des Cyprus Sunshine Cup in Amathous ihrer Rolle gerecht geworden. Der Franzose Jordan Sarrou und die Ukrainerin Yana Belomoina haben an einem sonnigen Tag an der Mittelmeer-Küste die Siege eingefahren. Sarrou fuhr solo zum Sieg vor Karl Markt (Aut) und Jan Skarnitzl (Cze), während Yana Belomoina die Ungarin Barbara Benko und die Schwedin Alexandra Engen hinter sich ließ. Das Rennen zwischen den altertümlichen Ruinen setzte einen bemerkenswerten Schlusspunkt unter einen erfolgreichen Cyprus Sunshine Cup 2017.

Eindrucksvoll wie Jordan Sarrou dem Rest des Feldes, das von Thomas Litscher angeführt wurde, davon fahren konnte. Während der verkürzten Startrunde folgte Litscher dem Franzosen, aber schon während der ersten von fünf kompletten Runden (4,7km), trat Sarrou richtig aufs Gaspedal.

Innerhalb von zwei Runden vergrößerte er seinen Vorsprung auf eine Minute. „Als ich alleine in Führung war, habe ich mir schwer getan weiter richtig Gas zu geben. Aber wenn einer näher gekommen wäre, dann wäre ich in der Lage gewesen noch mal zu beschleunigen“, erklärte Sarrou warum sein Vorsprung danach nicht mehr anwuchs.

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Cyprus Sunshine Cup Amathous: Solo von Sarrou, Belomoina attackiert mit Erfolg

Die Favoriten sind in der zweiten Runde des Cyprus Sunshine Cup in Amathous ihrer Rolle gerecht geworden. Der Franzose Jordan Sarrou und die Ukrainerin Yana Belomoina haben an einem sonnigen Tag an der Mittelmeer-Küste die Siege eingefahren. Sarrou fuhr solo zum Sieg vor Karl Markt (Aut) und Jan Skarnitzl (Cze), während Yana Belomoina die Ungarin Barbara Benko und die Schwedin Alexandra Engen hinter sich ließ. Das Rennen zwischen den altertümlichen Ruinen setzte einen bemerkenswerten Schlusspunkt unter einen erfolgreichen Cyprus Sunshine Cup 2017.

Eindrucksvoll wie Jordan Sarrou dem Rest des Feldes, das von Thomas Litscher angeführt wurde, davon fahren konnte. Während der verkürzten Startrunde folgte Litscher dem Franzosen, aber schon während der ersten von fünf kompletten Runden (4,7km), trat Sarrou richtig aufs Gaspedal.

Innerhalb von zwei Runden vergrößerte er seinen Vorsprung auf eine Minute. „Als ich alleine in Führung war, habe ich mir schwer getan weiter richtig Gas zu geben. Aber wenn einer näher gekommen wäre, dann wäre ich in der Lage gewesen noch mal zu beschleunigen“, erklärte Sarrou warum sein Vorsprung danach nicht mehr anwuchs.

Hinter ihm hatte Thomas Litscher (jb Brunex-Felt) in der dritten Runde Probleme. So konnte Karl Markt (Möbel Märki) aufschließen und Abstand zwischen sich und den Schweizer zu bringen.

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Cyprus Sunshine Cup#2, Amathous / Vorschau: Knallharter Kurs zwischen altertümlichen Ruinen

Zur zweiten Runde des Cyprus Sunshine Cup treffen sich die Cross-Country-Biker am Sonntag zwischen den Ruinen des altertümlichen Amathous, wo zum siebten Mal ein Rennen der Serie ausgetragen. Während bei den Damen wohl die Ukrainerin Yana Belomoina als Favoritin ins Rennen geht, könnte der Franzose Jordan Sarrou seinen Sieg vom vergangenen Sonntag in Mantra tou Kampiou wiederholen.

«Ich kann es noch immer nicht glauben, dass ich das Afxentia Etappenrennen gewonnen habe», zeigte sich Githa Michiels auch am Montag noch annähernd fassungslos. Schließlich hat sie dabei gleich zwei Olympiasiegerinnen hinter sich gelassen.

Das macht die belgische Versluys-Fahrerin auch für das C1-Rennen am Sonntag zu einer Mitfavoritin. In Agios Tychon trifft sie vor den Toren von Limassol auch auf Yana Belomoina (CST Sandd American Eagle), die in Mantra tou Kampiou das Cross-Country-Rennen des Afxentia auf dem zweiten Platz beendete.
«Cross-Country, da bin ich zuhause», schmunzelt Yana Belomoina.

Das gilt auch für Barbara Benko (Focus XC), die auch fahrtechnisch zu den Versierten ihres Fachs gehört. Die Ungarin beendete das Afxentia auf Platz drei, so weit vorne wie noch nie.

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21. Afxentia Etappenrennen / 2. Etappe Point to Point Lefkara: Gelbe Trikots wechseln ihre Besitzer

Aufregende zweite Etappe des Afxentia Etappen-Rennens im Rahmen des Cyprus Sunshine Cup. Beim 52,2 Kilometer langen Point-to-Point-Rennen in Lefkara übernahm die Belgierin Githa Michiels mit ihrem Etappensieg vor Sabine Spitz (Ger) und Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Nor) das Leaderjersey. Bei den Herren holte sich der Franzose Jordan Sarrou den Etappensieg vor dem Polen Bartlomej Wawak und dem Dänen Sebastian Carstensen Fini. Sarrou trägt jetzt das Gelbe Trikot.

TEs war Auftakt-Sieger Jaroslav Kulhavy (Specialized Racing), der die zweite Etappe des Afxentia Etappen-Rennens entschied. Allerdings nicht freiwillig. Der olympische Silbermedaillengewinner von Rio 2016 erlitt im längsten Downhill einen Reifendefekt und blockierte dadurch die Fahrer hinter ihm.
Das eröffnete Jordan Sarrou (BH-Sr Suntour-KMC) und Sebastian Carstensen Fini (CST Sandd American Eagle) die Chance zur Flucht.

Das Duo verteidigte seinen Vorsprung von 30 bis 40 Sekunden fast bis zum letzten, teilweise brutalen Anstieg, der etwa fünf Kilometer lang ist. Doch vorher stürzte Carstensen in einer Kurve schwer und verlor den Kontakt zu Sarrou, der als guter Kletterer bekannt ist.

Der Franzose gewann die Etape mit 51 Sekunden Vorsprung auf Bartlomej Wawak (Kross Racing), der Carstensen Fini auf den letzten 50 Metern des Anstiegs einholte. Carsensen Fini kämpfte am Hinterrad des Polen und sicherte sich mit 58 Sekunden Rückstand auf Sarrou den dritten Platz auf dem Podium.

Jaroslav Kulhavy verlor durch den Defekt rund zweieinhalb Minuten, aber auf der Verfolgung gab er noch mal richtig Gas. Im finalen Anstieg erreichte er die Verfolgergruppe und wurde schließlich Siebter, eine Minute hinter Sarrou. So wahrte er als Gesamt-Zweiter, nur 13 Sekunden hinter Sarrou seine Chancen im Gesamtklassement.

Thomas Litscher (jb Brunex Felt), am Vortag noch Zweiter im Zeitfahren, büßte durch insgesamt drei Defekte alle Chancen auf eine Top-Platzierung ein. «Ich habe neues Material und jetzt ist der Zeitpunkt um zu testen. Ich konnte das vorher nicht so einschätzen», meinte Litscher, der mit 14 Minuten Rückstand das Ziel erreichte.

Jordan Sarrou: «Als Sebastian gestürzt ist, habe ich einfach versucht im Anstieg alles zu geben, um den Vorsprung zu halten. Ich bin froh über diese Etappe weil ich nach dem Downhill in Führung lag und sehr glücklich über den Sieg. Aber für die Gesamtwertung wird das Cross-Country-Rennen am Sonntag entscheidend sein.»

Bartlomej Wawak: «Es war wie jedes Jahr hier, der Anstieg nach Lefkara ist super hart. In der Verfolgergruppe haben nur mein Teamkollege Fabian Giger und der Österreicher Karl Markt gearbeitet. So sind wir nicht mehr an Jordan und Sebastian herangekommen. Ich selbst habe mich gut gefühlt und freue mich, dass es aufs Podium gereicht hat.»

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Cyprus Sunshine Cup Afxentia Etappe 2 Lefkara

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Gelbe Trikots wechseln ihre Besitzer

Aufregende zweite Etappe des Afxentia Etappen-Rennens im Rahmen des Cyprus Sunshine Cup. Beim 52,2 Kilometer langen Point-to-Point-Rennen in Lefkara übernahm die Belgierin Githa Michiels mit ihrem Etappensieg vor Sabine Spitz (Ger) und Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Nor) das Leaderjersey. Bei den Herren holte sich der Franzose Jordan Sarrou den Etappensieg vor dem Polen Bartlomej Wawak und dem Dänen Sebastian Carstensen Fini. Sarrou trägt jetzt das Gelbe Trikot.

Es war Auftakt-Sieger Jaroslav Kulhavy (Specialized Racing), der die zweite Etappe des Afxentia Etappen-Rennens entschied. Allerdings nicht freiwillig. Der olympische Silbermedaillengewinner von Rio 2016 erlitt im längsten Downhill einen Reifendefekt und blockierte dadurch die Fahrer hinter ihm.

Das eröffnete Jordan Sarrou (BH-Sr Suntour-KMC) und Sebastian Carstensen Fini (CST Sandd American Eagle) die Chance zur Flucht.

Das Duo verteidigte seinen Vorsprung von 30 bis 40 Sekunden fast bis zum letzten, teilweise brutalen Anstieg, der etwa fünf Kilometer lang ist. Doch vorher stürzte Carstensen in einer Kurve schwer und verlor den Kontakt zu Sarrou, der als guter Kletterer bekannt ist.

Der Franzose gewann die Etape mit 51 Sekunden Vorsprung auf Bartlomej Wawak (Kross Racing), der Carstensen Fini auf den letzten 50 Metern des Anstiegs einholte. Carsensen Fini kämpfte am Hinterrad des Polen und sicherte sich mit 58 Sekunden Rückstand auf Sarrou den dritten Platz auf dem Podium.

Jaroslav Kulhavy verlor durch den Defekt rund zweieinhalb Minuten, aber auf der Verfolgung gab er noch mal richtig Gas. Im finalen Anstieg erreichte er die Verfolgergruppe und wurde schließlich Siebter, eine Minute hinter Sarrou. So wahrte er als Gesamt-Zweiter, nur 13 Sekunden hinter Sarrou seine Chancen im Gesamtklassement.

Thomas Litscher (jb Brunex Felt), am Vortag noch Zweiter im Zeitfahren, büßte durch insgesamt drei Defekte alle Chancen auf eine Top-Platzierung ein. «Ich habe neues Material und jetzt ist der Zeitpunkt um zu testen. Ich konnte das vorher nicht so einschätzen», meinte Litscher, der mit 14 Minuten Rückstand das Ziel erreichte.

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21. Afxentia Etappenrennen / 1. Etappe Zeitfahren Lefkara-Skarinou

Favorit Kulhavy rast in Gelb – Terpstra überrascht

Jaroslav Kulhavy (Specialized Racing) hat sich nach dem Auftakt-Zeitfahren des Afxentia Etappenrennens auf Zypern das Leader-Trikot übergestreift. Bei den Damen war Anne Terpstra (Ghost Factory Racing) nach ihrem Sieg bei den Damen selbst überrascht.

Das Ziel lag 760 Meter tiefer als der Start, so dass die Strecke sehr downhill-lastig ausfiel. Dennoch stellten sich den Bikern aus 25 verschiedenen Nationen zwei Anstiege von zwei bis drei Minuten Dauer in den Weg, die es in sich hatten. Und am Schluss forderte im Gegenwind eine Flachpassage.
7,6 Sekunden war der Tscheche Jaroslav Kulhavy auf dem 14,6 Kilometer langen Kurs von Lefkara nach Skarinou schneller als der Schweizer Thomas Litscher (jb Brunex-Felt), mit Jan Skarnitzl (Sram Mitas Trek) lag ein weiterer Tscheche mit 24,5 Sekunden Rückstand auf Rang drei.

Jaroslav Kulhavy: „Ich habe mich sehr gut gefühlt, aber in manchen Kurven war ich zu schnell, bin weg gerutscht und habe dadurch einige Sekunden verloren. Auf der Flachpassage konnte ich viel Druck machen, aber die Anstiege waren nicht einfach. Ich bin mit 100 Prozent rein gefahren, aber ich konnte sie nicht ganz durchziehen.
Dieses Zeitfahren ist mit so viel Downhill sehr speziell, aber ich mag es. Für das erste Rennen bin ich sehr zufrieden. Aber ich muss auch gut in Form sein, damit ich beim Cape Epic mit Christoph Sauser mithalten kann.“

Thomas Litscher: Ich habe sehr gelitten. Die Anstiege waren länger, als ich sie eingeschätzt habe, deshalb musste ich etwas länger durchdrücken. Auf der Flachpassage zum Ziel hatte ich nicht mehr so viele Reserven. Aber mit dem Abstand von sieben Sekunden auf Jaro und Platz zwei bin ich ganz zufrieden.“

Jan Skarnitzl: „Platz drei ist perfekt. Ich bin im Weltcup nicht der beste Downhiller, gerade so schnelle Schotterstraßen sind nicht mein Ding. Aber es gab ja auch Anstiege und die kamen mir entgegen. Auch die Flachpassage im Wind, das kenne ich von zuhause. Aber für die Gesamtwertung, glaube ich, wird die neu gestaltete dritte Etappe entscheidender sein als bisher.“

Vorjahres-Sieger Fabian Giger (Kross Racing) verlor als 17. bereits 1:13 Minuten.

Damen: Defekt bei Titelverteidigerin
Als Anne Terpstra das Ziel erreicht hatte, war sie weit davon entfernt, an einen Sieg zu glauben. Zu sehr, so meinte sie, musste sie auf den letzten drei Kilometern im Wind leiden.
Doch die Niederländerin wird die zweite Etappe im Gelben Trikot bestreiten. Für Terpstra ist das beim Afxentia eine Premiere.

Margot Moschetti (CST Sandd American Eagle) war 12,3 Sekunden langsamer. Die Französin ist nicht als starke Downhill-Fahrerin bekannt. «Aber sie hat viel an der Technik gearbeitet», meinte ihr Team-Chef Bart Brentjens.
Alexandra Engen (Ghost Factory Racing) benötigte nur 0,2 Sekunden weniger und verbuchte gleich zu Beginn einen Podest-Platz. Die Schwedin scheint langsam wieder an ihrer frühere Stärke anknüpfen zu können.

Anne Terpstra: «Ich bin sehr überrascht über den Sieg. Ich habe gar nicht über ein Resultat nachgedacht. Ich wollte für die Flachpassage am Schluss Energie sparen, aber es hat nicht ganz geklappt. Deshalb wundert es mich, dass ich die Bestzeit gefahren bin.
So eine Etappe ist was ganz Neues. Es geht lang bergab, aber auch zweimal steil bergauf und am Ende eine lange Flachpassage. Deshalb sind vielleicht auch mal andere Namen vorne. Ich finde das ziemlich cool. Die anderen Tage sind was ganz anderes, jetzt bin ich erst einmal glücklich für heute, morgen sehen wir weiter.»

Margot Moschetti: «Ich war sehr unsicher über meine Form, weil ich nach fast einem Jahr Pause keinen Vergleich hatte. Ich habe mich gut gefühlt, aber was es Wert ist, wusste ich nicht.»

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21. Afxentia Etappenrennen: Sind Kulhavy und Spitz in Cape-Epic-Form?

Mit den Titelverteidigern Gunn-Rita Dahle-Flesjaa und Fabian Giger sowie den Olympia-Siegern Jaroslav Kulhavy, Sabine Spitz und Anna van der Breggen beginnt am Donnerstag in Lefkara, Zypern, das 21. Afxentia Etappenrennen im Rahmen des Cyprus Sunshine Cup 2017. Das 14,6 Kilometer langen Auftakt-Zeitfahren von Lefkara nach Skarinou eröffnet für die Sportler aus 25 Nationen die Spannungskurve, die am Sonntag mit dem Cross-Country-Wettbewerb in Mantra tou Kampiou endet.

Fabian Giger (Kross Racing) hat das Afxentia bereits dreimal gewinnen können. 2013, 2014 und 2016 stand er am Ende ganz oben auf dem Podest des HC dotierten Rennens. Damit ist der Schweizer auch Rekordsieger des traditionsreichen Events. Und er gehört auch dieses Jahr zu den Favoriten.
Dass 2017 das Zeitfahren erstmals in Lefkara beginnt und in Skarinou mehr als 500 tiefer endet, kommt Giger nicht so entgegen.
«Ich bin gespannt auf die Etappe, aber die entscheidenden Abstände werden eigentlich immer erst beim abschließenden Cross-Country-Rennen am Sonntag gemacht», zeigt er sich dennoch entspannt.
Jaroslav Kulhavy (Specialized Racing) ist der große Kontrahent. Erstens weil der olympische Silbermedaillengewinner von Rio und Olympiasieger von London immer ein Sieg-Kandidat ist und zweitens weil er sich auf das Cape Epic in Südafrika vorbereitet. Er benötigt also bereits jetzt eine gute Form.

Kulhavy: Nach Olympia war es turbulent
«Ich denke, ich habe eine Chance. Aber wie jedes Jahr vor dem ersten Rennen, bin ich noch unsicher», sagt der Tscheche. «Es war wieder sehr turbulent nach den Olympischen Spielen und ich habe eine längere Pause gemacht. Aber laut meinem letzten Test, bin ich in gleich guter Form wie letztes Jahr. Am wichtigsten ist für mich jetzt intensives Training, das Wettkampftempo zu adaptieren und das Setup am Bike zu perfektionieren. Zypern und der Sunshine Cup sind dafür optimal mit seinem schönen Wetter und den unglaublichen Trails bei den Events.»
Kulhavy könnte in Sachen Afxentia-Siege übrigens mit Giger gleichziehen. Er hat war 2010 und 2012 erfolgreich.

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Gunn-Rita Dahle Flesjå gewinnt HC-Rennen in Polen

Die Weltmeisterschaften, die Olympischen Spiele und der Worldcup mögen im Kasten sein, aber die Mountainbike-Saison ist noch nicht zu Ende. Gunn-Rita Dahle Flesjå fuhr beim HC-Rennen Jelenia Gora Trophy in Polen zu einem überzeugenden Sieg, und ihre MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM-Kollegen Thomas Litscher und José Hermida treten ab heute beim Etappen-Rennen Swiss Epic an.

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Gunn-Rita Dahle Flesjå mit fünftem Sieg in Heubach

Beim zweiten Lauf der MTB Bundesliga bewies Gunn-Rita Dahle Flesjå bei schwierigen Verhältnissen ihre Klasse: Die Norwegerin fuhr ungefährdet ihren fünften Sieg in Heubach heraus. Im Rennen der Männer schafften mit Ondej Cink, José Hermida und Thomas Litscher alle drei Fahrer vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM den Sprung in die Top10.

Schon in der Woche vor dem zweiten Lauf der MTB-Bundesliga hatte es in Heubach immer wieder ergiebig geregnet. Das machte die ohnehin harte Strecke nochmals anspruchsvoller. Als dann noch just vor dem Start des Rennens der Frauen der Regen wieder einsetzte, wusste Gunn-Rita Dahle Flesjå, dass dies ihr Tag war. Schon nach der ersten Runde war die Norwegerin vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM mit einem Vorsprung von 25 Sekunden unterwegs. Und in der Folge baute die Norwegerin diesen Vorsprung nur noch weiter aus. „Heute habe ich mich super gefühlt, und im Hinblick auf die Weltmeisterschaften in zwei Wochen haben wir die Rückmeldung erhalten, die wir wollten. Der Regen hat mir nichts ausgemacht – im Gegenteil. Die Strecke wurde erst auf den letzten beiden Runden schwieriger, als der Regen aufhörte und der Schlamm darum klebrig wurde“, blickte Dahle Flesjå auf ihr Rennen zurück. Und fügte lachend an: „Dass ich mit dem fünften Sieg zur Rekordsiegerin in Heubach geworden bin, freut mich natürlich besonders. Ich liebe Rekorde!“

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16. Bike the Rock – Festival am 18. und 19. Juni 2016 in Heubach

Wird Absalon endgültig zum König des Bike the Rock? Dahle-Flesjaa: Aus Livigno zum fünften Sieg?

In Heubach liegen die Zutaten bereit für ein weiteres spektakuläres Mountainbike-Wochenende. Das prominente Starterfeld der zweiten Runde der KMC MTB-Bundesliga wird angeführt von den Olympiasiegerin Gunn-Rita Dahle-Flesjaa und Julien Absalon. Die deutschen Hoffnungen ruhen beim 16. Bike the Rock powered by KMC auf Adelheid Morath, Elisabeth Brandau und Moritz Milatz.

Newsletter6BTR2014Die besten Franzosen spielen während der EM im Heimatland in Deutschland. Okay, es sind nicht die Fußballer, aber es sind die drei Olympia-Nominierten aus den Nachbarland, die am Wochenende in Heubach nicht auf Tore-, aber in dem HC dotierten Rennen immerhin auf Punkte-Jagd gehen.

Julien Absalon (BMC Racing), Maxime Marotte und Victor Koretzky (BH-Sr Suntour-KMC) gilt es am Sonntag zu schlagen, wenn man bei der schon legendär stimmungsvollen Bike the Rock-Siegerehrung auf dem Podest stehen will. Das ist allerdings äußert schwer, denn das Trio besetzte auch beim Weltcup in La Bresse das Treppchen in dieser Reihenfolge.

Julien Absalon hat seinen dritten Sieg beim Bike the Rock im Auge. Damit würde er sich vollends zum König des kultigen Festivals erheben, denn das hat bei den Herren noch niemand geschafft.

„Ich freue mich immer in Heubach zu fahren, weil mir die Strecke so gefällt“, sagt Absalon. Und wenn einem wie dem 31-fachen Weltcup-Sieger und fünffachen Weltmeister eine Strecke gefällt, dann ist er kaum zu schlagen.

Außer vielleicht von einem, der das ebenso liebt und die Kapazität dazu hat. Der Schweizer Florian Vogel (Focus XC) ist so einer. Er steht auch bei zwei Siegen und er geht als Titelverteidiger ins Rennen.

Sein Schweizer Landsmann Lars Forster, Teamkollege von Absalon, hat sich in dieser Saison zum Weltklasse-Fahrer aufgeschwungen. Er hat 2015 in Heubach auch gewonnen. Zwar „nur“ in der U23, doch das zeigt, dass er mit einem solch speziellen Terrain wie in Heubach was anfangen kann.

Das kann ganz bestimmt auch Ondrej Cink (Multivan-Merida). Den WM-Dritten darf man als Podiums-Kandidat auch auf der Rechnung haben. Sein Teamkollege Thomas Litscher aus der Schweiz ist zwar im Aufwärtstrend, doch lange Anstiege sind nicht sein Lieblings-Spielplatz. Das gilt eher für den Spanier Pablo Rodriguez (MMR), einen jungen, aufstrebenden Fahrer, der seinem Landsmann, dem Publikumsliebling José Hermida (Multivan-Merida), energisch auf die Pelle rückt.

Aus deutscher Sicht muss man vor allem auf Moritz Milatz (Kreidler Werksteam) setzen. Und das war in den vergangenen Jahren nie ein Fehler. Der Freiburger hat eine tolle Serie zu verteidigen, denn seit 2008 war der fünffache Deutsche Meister in Heubach immer in den Top Fünf. „Heubach war schon immer mein Rennen“, sagt Milatz und betont das vorletzte Wort. „Die Serie würde ich ungern abbrechen lassen. Es wird ganz schön schwer, weil es so gut besetzt ist. Aber das habe ich vor dem Bike the Rock immer gedacht.“ Er reist am Samstag direkt aus dem Höhentrainingslager in Livigno an den Ostalb-Rand.

Vielleicht platzt nach einem etwas missratenen Frühjahr bei Milatz ja in seinem Lieblingsrennen der Knoten.

Darauf hofft auch Markus Schulte-Lünzum (Focus XC). Dem Ex-Meister kommt der lange, steile Anstieg allerdings nicht so entgegen, genauso wenig wie dem Neuffener Christian Pfäffle (Stevens MTB Racing). Der wiederum konnte für seine Verhältnisse in diesem Jahr schon überzeugen.

Damen: Deutsches Damen-Trio mit unterschiedlichen Ambitionen

Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Multivan-Merida) hat in die Annalen des Bike the Rock bereits geschrieben, wofür die Herren Absalon und Vogel die Feder noch nass machen müssen. Die Norwegerin ist nicht nur Rekord-Weltcupsiegerin, sondern mit vier Siegen auch die ungekrönte Queen des Heubacher MTB-Festivals.

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Keine Podiumsplatzierungen in la Bresse

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Beim dritten Lauf des Crosscountry-Worldcups schafften die Athleten vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM den Sprung aufs Podium nicht: Bei anspruchsvollen Bedingungen fuhr Gunn-Rita Dahle Flesjå im französischen la Bresse bei den Frauen auf Rang 9, während Thomas Litscher bei den Männern auf Rang 14 der beste Fahrer seines Teams war.

In den französischen Vogesen wartete beim dritten Lauf des Crosscountry-Worldcups eine äußerst anspruchsvolle Strecke auf die Athleten. Der Rundkurs in la Bresse ist ohnehin für seinen langen, steilen Anstieg und zahlreiche, technisch anspruchsvolle Passagen auf dem Weg zurück ins Tal bekannt. Dieses Jahr kamen als weitere Schwierigkeiten die Nässe und der Schlamm hinzu. Denn in der Nacht vor dem Rennen hatte es ergiebig geregnet. So waren auch die Mechaniker des Rennteams gefordert, die zusammen mit den Fahrern die optimale Reifenwahl zu treffen hatten.

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Im Rennen der Frauen musste Gunn-Rita Dahle Flesjå von etwas weiter hinten starten als gewohnt. Dennoch schob sich die Norwegerin vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM rasch in die Top5 des Rennens vor. Der Vorsprung zur Spitzenreiterin betrug schon bald eine halbe Minute und wuchs in der Folge weiter an, aber eine Podiumsplatzierung schien bis zur Rennhälfte in Reichweite. „Leider habe ich nach dem Start zu viele kleine Fehler gemacht, die alle Zeit gekostet haben. Im steilen Anstieg hat mir die Kraft gefehlt, um dies wieder gut zu machen. Mit Rang 9 kann ich nicht zufrieden sein, aber ich bin froh, dass ich das Rennen ohne Verletzung beenden konnte.“
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Gleich nach dem Start sah es im Rennen der Männer für das MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM nicht gut aus: Ondrej Cink bekundete Probleme, fiel bis auf Rang 80 zurück und gab das Rennen in la Bresse in der Folge früh auf. Auch José Hermida verlor in der ersten Runde viele Positionen: „Am Start fehlt mir im Moment die Explosivität und Aggressivität, um meine Position zu behaupten. Ab der zweiten Runde habe ich dann meinen Rhythmus gefunden und mich Rang für Rang nach vorne geschoben. Auf der Schlussrunde hatte ich dann Glück, dass mir die Luft im Hinterreifen nicht ausgegangen ist“, erklärte Hermida nach dem Rennen, das er auf Rang 23 beendete.

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So war es am Schweizer Thomas Litscher, um für den Lichtblick aus Sicht vom MULTIVAN MERIDA BIKING TEAM bei den Männern zu sorgen: Von Startposition 79 aus schob er sich bereits auf der ersten von sechs Runden auf Rang 32 vor, und am Ende resultierte für Litscher Rang 14. „Nach dieser Aufholjagd bis in die Top15 bin ich schon zufrieden. Endlich ist für mich in einem Rennen mal wieder alles aufgegangen: Mein Körper hat mitgemacht, ich bin gut gefahren und die Strecke in la Bresse mag ich ohnehin“, so Thomas Litscher. Dank diesem 14. Platz kann er das nächste Worldcup-Rennen in der Lenzerheide von einem günstigeren Startplatz aus in Angriff nehmen.

Team-Website: www.team-multivan-merida.com

Picture-Service: http://multivanmerida.sports-publishing.com