Schlagwort-Archiv: Thomas Rohregger

Sprint-Double für Viviani in Oberösterreich


Das Feld bei Schloss Hubertendorf

Die dritte und längste Etappe der 69. Österreich Rundfahrt endete heute in Altheim mit dem zweiten Massensprint. Und erneut war der Top-Sprinter der Rundfahrt, Olympiasieger Elia Viviani, nicht zu schlagen. Ein starkes Rennen fuhr auch Wels-Profi Stephan Rabitsch, der seine Führung in der „Wiesbauer“-Bergwertung ausbaute. Vor der Kitzbüheler Horn-Etappe gab es keine Veränderungen im Gesamtklassement.


Elia Viviani sprintet zum Sieg in Altheim

Bei heißen Temperaturen kam es gleich nach dem Start in der Messestadt Wieselburg zu zahlreichen Stürzen. „Da ging es hektisch im Feld zu, betroffen waren viele Fahrer. Zum Glück ist nichts passiert“, sagte ORF-Experte Thomas Rohregger, der als Ursache die Hitze und die harten Etappen der letzten Tage sieht, „da waren heute viele unkonzentriert“. Erst nach rund 40 der mit 226,2 Kilometern längsten Etappe schafften drei Fahrer eine erfolgreiche Attacke. Neben CCC-Profi Jan Tratnik, ehemaliger Punktesieger der Rundfahrt, waren auch Peter Kusztor vom Team Amplatz-BMC-Team sowie der Vorarlberger Maximilian Hammerle (Team Vorarlberg) vertreten. Doch das Trio wurde auf den ersten 100 flachen Kilometern nie weiter als 2:30 Minuten weggelassen.

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Thomas Rohreggers Ö-Tour-Favoriten

Thomas Rohregger, ORF-Radexperte und Rundfahrtssieger von 2008, analysiert das Starterfeld der 69. Österreich Rundfahrt. Wer sind seine Favoriten? Und wie steht es um die Chancen der Österreicher? Fakt ist, die Tour 2017 mit zehn Giro d’Italia-, zwei Tour de France-, zwei Vuelta- sowie sechs Ö-Tour-Etappensiegern, zudem zwei Weltmeistern und einem Olympiasieger, ist eine der bestbesetzten in der Neuzeit des Radsports:

***** Sterne: Rein Taramäe, Katusha Alpecin
Wer Gesamtelfter bei der Tour de France (2011) wurde, Etappen beim Giro d’Italia und der Vuelta gewann, zudem vier Rundfahrtssiege verbuchen konnte, zählt zu den Top-Favoriten. Für mich war aber zuletzt beeindruckend, wie der Este auf der schweren Tour de Suisse-Etappe auf den Tiefenbachferner die Konkurrenz zertrümmert und so den Gesamtsieg für seinen Teamkollegen Simon Spilak geebnet hat. Und auf dem Gletscher wurde er auch noch Tagessiebenter! Das war eine unglaubliche Leistung.

***** Sterne: Ilnur Zakarin, Katusha Alpecin
Der Fünfte des heurigen Giro d’Italia hatte nach der dreiwöchigen Italienrundfahrt eine Pause. Er soll sich für die Vuelta vorbereiten und ist für mich die große Unbekannte. Laut Papierform ist er der absolute Top-Star und hat auch bei Grand Tours das Zeug für ein Podium. Ich glaube, Ilnur wird sich während der Österreich Rundfahrt entscheiden, ob er Vollgas gibt.

***** Sterne: Miguel Ángel López, Astana Pro Team
Er ist eines der größten Talente im Radsport. Im Vorjahr hat er mit 22 Jahren die Tour de Suisse gewonnen. Leider ist er bei der diesjährigen Schweiz-Rundfahrt schwer gestürzt und hat sich einen Finger gebrochen. Wie Zakarin ist er eine große Unbekannte, aber er muss in diesem Jahr was zeigen! Und ich bin mir sicher, dass dem Leichtgewicht das Kitzbüheler Horn extrem liegt!

**** Sterne: Riccardo Zoidl, Team Felbermayr Simplon Wels
Ricci hat die Rundfahrt schon einmal gewonnen und befindet sich in absoluter Top-Form. Das hat er auch letzte Woche bei den Staatsmeisterschaften gezeigt, wo er beim Straßenrennen und Zeitfahren jeweils Vierter wurde. Er hat sich fokussiert auf die Tour vorbereitet und hat auch das beste heimische Team, mit Markus Eibegger und Stephan Rabitsch, an seiner Seite.

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Etappenjäger und Sprinter bei der Ö-Tour

Nur noch drei Tage bis zum Auftakt der 69. Österreich Rundfahrt in Graz! Die Streckenführung der Tour 2017 bietet mit einem Prolog, zwei Bergetappen und vier flachen bis anspruchsvollen Etappen etwas für jeden Fahrertyp. Vor allem kommen heuer auch die Sprinter und Etappenjäger auf ihre Rechnung!

Wenn es um Eintages- oder Klassikerspezialisten geht, steht natürlich Canondale-Profi Sep Vanmarcke ganz oben auf der Liste. Der 28-jährige Belgier wurde 2013 Zweiter bei Paris-Roubaix und zwei Mal verpasste er als Vierter in der Hölle des Nordens das Podest (2014 und 2016). „Dass er stark in Form ist, hat er zuletzt bei den belgischen Meisterschaften mit Rang zwei bewiesen“, sagt ORF Radexperte Thomas Rohregger. Vanmarcke holte auch bei der Flandernrundfahrt zwei dritte Plätze! Ein echter Puncher ist auch der Italiener Moreno Moser, der 2015 die letzte Etappe der Österreich Rundfahrt nach Bregenz gewann und 2012 holte er sich den Gesamtsieg der Polen-Runfdahrt, die zur WorldTour zählt!

EXPA-REI-150712-5015 (1) – Moreno Moser gewinnt 2015 in Bregenz

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Hornetz demontiert Konkurrenz, neue Rekorde bei Dolomitenradrundfahrt und „SuperGiroDolomiti“

Streckenrekord bei der 30. Dolomitenradrundfahrt durch drei Tiroler! Und bei der 4. Auflage des Extremmarathons „SuperGiroDolomiti“ setzte sich ebenso mit einer neuen Fabelzeit der große Favorit Bernd Hornetz in eindrucksvoller Manier mit einer rund 160 Kilometer langen Solofahrt durch!

Bernd Hornetz auf weiter Flur


Bernd Hornetz beim Essen

Perfekter hätte die 30. Jubiläumsveranstaltung der Dolomitenradrundfahrt sowie die 4. Auflage des Extremmarathons „SuperGiroDolomiti“ nicht verlaufen können: An die 2.000 Teilnehmer (Rennradfahrer, Kinder, E-Biker) aus 24 Nationen nahmen bei Prachtwetter und Volksfeststimmung das Dolomitenmarathonwochenende in Angriff und sorgten seit Tagen für volle Hotels in Lienz und Umgebung. „Wir sind bis auf das letzte Bett ausgebucht und das Programm begann gestern bereits mit den Kinderrennen mit rund 120 Kids am Lienzer Hauptplatz. Diese Veranstaltung ist eine tolle Ergänzung für das Programm. Vielen Dank hier Charly Kashofer und seinem Team für die Organisation. Und gestern Abend zelebrierten wir noch 30 Jahre Dolomitenradrundfahrt mit einer würdigen Feier in der Liebburg“, freute sich Organisator und TVB-Obmann Franz Theurl, der auch viele prominente Namen begrüßte, wie Skistar Manfred Mölgg, die Ex-Profis Paco Wrolich und Thomas Rohregger, RAAM-Sieger Pierre Bischoff, UCI-Marathon-Weltmeister Bernd Hornetz sowie LAbg. Thomas Pupp.

Zieleinlauf von Manfred Mölgg

„Mr. Marathon“ dominiert „SuperGiroDolomiti“
Schon vor dem Start zu seinem ersten „SuperGiroDolomiti“ fiel dem Deutschen Bernd Hornetz nur ein Wort ein: „Angsteinflößend!“ Waren auch 232 Kilometer mit vier Pässen und insgesamt 5.234 Höhenmeter zu bewältigen. Die Strecke verbindet die Europaregionen Osttirol, Kärnten und das Friaul. „Und meine Vermutung hat sich bestätigt, es war brutal“, ergänzte Hornetz im Ziel. Der Moselfranke hat in seiner Karriere alles gewonnen, was man in der Marathonszene gewinnen kann: UCI Amateur-Weltmeister 2013, Triumphator beim Novecolli 2012, im Vorjahr Sieger beim Ötztaler Marathon (er war damit mit 48 Jahren der älteste Gewinner der Geschichte) und heute triumphierte er bei „SuperGiroDolomiti“. Bereits am Plöckenpass, nach rund 70 Kilometern, setzte er sich an die Spitze und radelte fast 160 Kilometer im Alleingang ab! Hornetz feierte einen ungefährdeten Sieg mit neuem Streckenrekord. Er siegte nach einer Fahrzeit von 7:24,21 Stunden 9,5 Minuten Vorsprung auf seinen Corratec-Teamkollegen Daniel Pechtl aus Deutschland. Dritter wurde der Tiroler Daniel Rubisoier, im Vorjahr Zweiter bei „SuperGiroDolomiti“. Hornetz im Ziel: „Ich bin wie in Trance gefahren. Am Plöckenpass konnte ich mich absetzen, hinter mir befanden sich rund 15 Leute. Das Rennen heute war eine riesige Herausforderung und landschaftlich traumhaft schön!“

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Skistar Manfred Mölgg und Ex-Profi Rohregger bei 30. Dolomitenradrundfahrt


Daumen hoch – Manfred Mölgg vor dem Start zur Dolomitenradrundfahrt 2013

Einmal war er bereits dabei, im Jahr 2013. Damals hat der Südtiroler Manfred Mölgg mit dem 12. Platz viele überrascht. In diesem Jahr bestreitet der Slalom-Weltcupsieger erneut die Dolomitenradrundfahrt, die am 11. Juni in Lienz stattfindet. Und auch Ex-Rundfahrtssieger Thomas Rohregger stellt sich der Konkurrenz.

Mölgg im Ziel

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Pressekonferenz Tour of the Alps Kufstein

Michele Scarponi (Astana), Rohan Dennis (BMC) und Thibault Pinot (FDJ) stellten sich den Fragen u.a. von ex Profi Thomas Rohregger.

Thibault Pinot

Giacomo Santini (Organisator Tour of the Alps) und Josef Margreiter (Werbung Tirol) stellten die neue Tour of the Alps vor, sie ist die Nachfolgerin des Giro del Trentino.

Josef Margreiter

Text/Foto

Gerhard Plomitzer

www.plomi.smugmug.com

“Pro Ötztaler 5.500″ im UCI Rennkalender

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Fotograf :© Ötztal Tourismus
Am 26. August 2017 wird das weltweit härteste Eintagesrennen für Radprofis im Ötztal ausgetragen

„Pro Ötztaler 5.500“ im UCI Rennkalender

Große Sportereignisse gehören zum Ötztal. In seiner Referenzliste an Großevents hat das Ötztal einiges vorzuweisen: Ob beim jährlich stattfindenden Audi FIS Ski Weltcup Opening oder als Gastgeber von Königsetappen der Deutschland Tour sowie zuletzt der Tour de Suisse mit Zielankünften am Rettenbachferner.

Die UCI, der internationale Radsportverband, verfolgt seit einiger Zeit die Idee zu großen Radmarathons für Hobbysportler auch ein internationales Profiradrennen zu etablieren. Ein bekanntes und inzwischen arriviertes Beispiel dafür sind die Cyclassics in Hamburg. In diese Reihe internationaler Top-Rennen begibt sich nun auch der Ötztaler Radmarathon. OK-Chef und Initiator Ernst Lorenzi erklärt: „Einen Tag vor den 4.000 Hobbysportlern welche beim Ötztaler Radmarathon an den Start gehen werden, wird bereits 2017 der „Pro Ötztaler 5.500“ als Profiradrennen ausgetragen. Internationale Top-Fahrer der bekanntesten Radteams sind exakt auf der gleichen Strecke unterwegs und werden sich jener Herausforderung stellen, über die sich tags darauf die Hobbysportler wagen.“

Von Beginn an hochklassig

Das Rennen wurde von der UCI gleich als 1.1. Rennen ausgeschrieben; diesem Vertrauensvorschuss der UCI wollen die radsportbegeisterten Ötztaler weit mehr als nur gerecht werden. Vielmehr ist es ihr erklärtes Ziel, sich innerhalb weniger Jahre zum Pro-Tour-Rennen hochzuarbeiten. Einen vergleichbaren Weg ging man in Sölden bereits beim Skisport: Vor der offiziellen Aufnahme in den Alpinen FIS-Ski-Weltcup, der mittlerweile zu den Klassikern zählt, hieß es mehrere Gletscher-Ski Cups und FIS-Rennen auszutragen.

Profis mit Respekt

Die Strecke des „Pro Ötztaler 5.500“ und zugleich auch des Ötztaler Radmarathons wird im Profi-Zirkus für Respekt sorgen. 238 Kilometer Länge und 5.500 Höhenmeter findet man im Rennkalender der UCI praktisch gar nicht. Kühtai, Brenner, Jaufenpass und das Timmelsjoch werden den Top-Profis alles abverlangen. Davon ist Ex-Profi Thomas Rohregger überzeugt, der bei den Vorbereitungen für den „Pro Ötztaler 5.500“ eine wesentliche Rolle spielte: „Ich glaube, dieses Rennen wird sehr schnell als das schwierigste Eintagesrennen im Profikalender Fuß fassen. Das ist so ein Rennen, das jeder einmal gewinnen will. Der „Pro Ötztaler 5.500“ verbindet allein landschaftlich alles in einem Rennen, wovon Profis und Zuschauer schwärmen.“. Durchfahren werden die Nord- und Südtiroler Seitentäler: Ötztal, Sellraintal,

 

Wipptal, Jaufental und das Passeiertal. Von der Ötztaler Gletscherwelt über das Tiroler Mittelgebirge, durch die Südtiroler Weinberge wieder zurück in die Gletscherregion von Sölden.

Ötztal schreibt erneut Radsportgeschichte

Neben der perfekten Symbiose aus Hobbyrennen und hochkarätigem Kampf der besten Profis am selben Wochenende zeigt das Ötztal einmal mehr, dass es seine Leidenschaft für den Radsport gerne aktiv lebt. „Gleichzeitig mit den massiven Investitionen in das Mountain Bike Angebot in Form der Bike Republic Sölden, dem in Bau befindlichen talweiten Radweg und dem bereits bestens etablierten Ötztaler Radmarathon, ist dieses neue UCI-Rennen auf den Spuren des „Ötztalers“, die wohl bedeutendste Entwicklung, um das Ötztal als die Radsport-Destination in den Alpen zu positionieren.“, so Oliver Schwarz, Geschäftsführer des Ötztal Tourismus.

In Zukunft werden im Ötztal neben den Skirennfahrern nun auch die besten Rennradprofis der Welt das Erscheinungsbild prägen. Der Agent Ihrer Majestät, James Bond 007, in Sölden ebenfalls allgegenwärtig, wird neidisch auf die Verfolgungsjagd der Radprofis schauen, wenn sie sich über die 66 Serpentinen der Bergstraßen quälen und gleich nach der ersten Austragung als Helden gefeiert werden.

Streckendaten für Profis und Jedermänner:

238 Kilometer

5.500 Höhenmeter

4 Alpenpässe: Kühtai 2020m; Brennerpass 1377m; Jaufenpass 2090m; Timmelsjoch 2509m

Start und Ziel in Sölden / Tirol

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Fotograf :© Ötztal TourismusBilder oder Fotos hochladen

4 Sieger bei 2 Rennen – Weltmeister Gall 3. bei Dolomitenradrundfahrt

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Am Start (v.l.n.r.): Moderator, Thomas Rohregger, Josef Margreiter (GF Tirol Werbung), Felix Gall und Organisator Franz Theurl

Das gab es noch nie: Sowohl bei der 29. Dolomitenradrundfahrt als auch bei der Marathon-Extremvariante „SuperGiroDolomiti“ teilen sich je zwei Athleten den Sieg! Bei perfekten Witterungsbedingungen verpasste Weltmeister Felix Gall seinen erhofften Triumph und wurde Dritter. Stark fuhr auch der ehemalige Radprofi Thomas Rohregger.

Rund 1.500 Teilnehmer aus 20 Nationen sorgten beim Marathonwochenende im Rahmen der 29. Dolomitenradrundfahrt in Osttirol für tolle Leistungen. Bereits gestern gingen die Kinderbewerbe am Lienzer Hauptplatz über die Bühne. Am heutigen Hauptrenntag fanden die 29. Dolomitenradrundfahrt sowie die extreme Marathon-Variante „SuperGiroDolomiti“, der die Europaregionen Osttirol, Kärnten und das Friaul verbindet, statt.

Weltmeister Gall wie 2015 Dritter bei Dolomitenradrundfahrt
Leider hat es nicht zum erhofften Sieg des Rad-Weltmeisters Felix Gall in der Heimat gereicht! Der Juniorenfahrer belegte bei der 29. Dolomitenradrundfahrt, die über 112 Kilometer und 1.870 Höhenmeter führte, wie im Vorjahr den dritten Platz. Den Sieg holten sich der Deutsche Johannes Berndt und der Villacher Mario Kienzl ex aequo. Beide Ausreißer rollten zeitgleich ins Ziel. Die Marathonspezialisten setzten sich bereits in der Anfangsphase vom Rest des Feldes ab und brachten einen Vorsprung von lediglich vier Sekunden auf die Verfolgergruppe um Felix Gall nach Lienz! „Wir haben alles gegeben und hatten schon einen großen Vorsprung. Wenige Kilometer vor dem Ziel kam plötzlich die Verfolgergruppe sehr nahe, aber es ist sich ausgegangen. Mario und ich haben alles gegeben und freuen uns über den geteilten Sieg“, freute sich Johannes Berndt.

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Weltmeister Gall will Sieg bei der Dolomitenradrundfahrt

Perfekte Wetterbedingungen mit Sonnenschein und warmen Temperaturen erwarten die rund 2.000 Teilnehmer aus 14 Nationen bei der Dolomitenradrundfahrt am kommenden Sonntag. Viele prominente Fahrer aus der Welt des Radsports sind mit dabei. An der Spitze mit Weltmeister Felix Gall auch einer, der nach dem dritten Platz im Vorjahr heuer in der Heimat gewinnen will! Und die Härtesten der Harten werden ebenso am 12. Juni die 211 Kilometer lange Extremvariante „SuperGiroDolomiti“ mit dem Monte Zoncolan bestreiten.

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Franz Theurl mit Francesco Moser ©Privat

Das kommende Wochenende steht in den Lienzer Dolomiten ganz im Zeichen des Radsports. Am Sonntag, den 12. Juni 2016, fällt um 9:30 Uhr der Startschuss zur 29. Auflage der Dolomitenradrundfahrt, die über 112 Kilometer und 1.870 Höhenmeter von Lienz über den Gailbergsattel, Kötschach-Mauthen, St. Lorenzen, Obertilliach, Kartitsch zurück in den Lienzer Talboden führt. Ein Osttiroler, der im Vorjahr erstes Rad-WM-Gold für Österreich gewann und bei der Dolo-Rundfahrt 2015 Dritter wurde, will seinen ersten Sieg beim Heimatmarathon feiern: Weltmeister Felix Gall. „Die Dolomitenradrundfahrt ist immer super organisiert, die Stimmung ist mitreißend und einmal im Jahr gönne ich mir diesen Marathon-Leckerbissen in der Heimat. Ich will um den Sieg mitfahren. Die Langvariante „SuperGiroDolomiti“ würde mir auch gefallen, aber diese Distanz kommt noch zu früh in meiner Karriere“, sagt Felix Gall.

Apropos „SuperGiroDolomiti“, dessen Blockstart am 12. Juni bereits um 6:30 Uhr erfolgt. Die extreme Marathon-Variante ist mit 211 Kilometern und 5.200 Höhenmetern gespickt und zählt zu den schwierigsten Radmarathons Europas. Auf die maximal 1.000 Teilnehmer warten zahlreiche Pässe, wie der Gailbergsattel, der Plöckenpass (wird gleich zwei Mal befahren), neu im Programm ist der Monte Zoncolan und schließlich noch der Kartitscher Sattel. „Wir sind der erste Marathon, der den 10,5 Kilometer langen Monte Zoncolan, bekannt vom Giro d’Italia, im Programm hat. Mit durchschnittlich 11,5 Prozent Steigung zählt er zu den schwierigsten und gleichzeitig auch bekanntesten Radanstiegen Europas“, beschreibt Organisator Franz Theurl.

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ÖRV-Profis gegen Nibali & Co. beim Giro-„Heimspiel“ in Osttirol

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- Mannschaftszeitfahren, Cannondale mit Ivan Basso
In einer Woche gastiert der Giro del Trentino Melinda, die zweitgrößte Rundfahrt Italiens, zum achten Mal in der 40-jährigen Geschichte auf Osttiroler Boden. In Anras endet die zweite Etappe mit einer Bergankunft. Die dritte Etappe wird am Donnerstag, den 21. April 2016, in Silian gestartet. Auf das Tirol Cycling Team und die beiden ÖRV-Legionäre Gregor Mühlberger und Patrick Konrad vom Team Bora-Argon18 wartet mit Vincenzo Nibali, Mikel Landa & Co. eine harte Konkurrenz.

„Es ist angerichtet, auf die internationalen Radprofis des Giro del Trentino wartet die Osttiroler Herzlichkeit“, freut sich TVB-Obmann Franz Theurl, der nächste Woche zum achten Mal den Giro del Trentino (UCI Cat. 2.HC) in Osttirol begrüßen darf. Nach dem Auftakt, einem Mannschaftszeitfahren über 12,1 Kilometer mit Ziel in Torbole, wird die erste Etappe am Mittwoch, den 20. April, in Arco gestartet. Nach 220 Kilometern endet diese schwere Etappe mit dem vier Kilometen langen und durchschnittlich sieben Prozent steilen Schlussanstieg hinauf nach Anras. Ab 14:15 Uhr werden die Radprofis dort erwartet.

„Der Giro del Trentino Melinda wird live im italienischen Fernsehen auf RAI übertragen, zudem auf acht weiteren TV-Sendern. Wir hoffen auf viele Zuschauer und bieten den Fans und Profis einen tollen Empfang in Osttirol“, freut sich Franz Theurl. Die dritte Etappe wird am Marktplatz Silian am Donnerstag, den 21. April, um 10:50 Uhr gestartet und führt über 204,6 Kilometer nach Mezzolombardo. Die vierte und letzte Etappe verläuft von Malè nach Cles über 160,9 Kilometer.

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Vincenzo Nibali: Über Ö-Tour nach Rio?

Der 31-jährige Italiener Vincenzo Nibali lässt in einem Interview aufhorchen. Der Gewinner der drei Grand Tours Tour de France, Giro d’Italia und Vuelta Espagna überlegt als Vorbereitungsrennen für die Olympischen Spiele in Brasilien die 68. Österreich Rundfahrt sowie im Anschluss die Polen-Rundfahrt zu bestreiten.

Viele Stars legen 2016 ihren Schwerpunkt auf die Olympischen Spiele in Rio. So auch der 31-jährige Italiener Vincenzo Nibali, Kapitän des Astana Teams. In einem vor kurzem erschienenen Interview skizzierte der Rundfahrtspezialist sein Vorbereitungsprogramm. Nach dem realistischen Start beim Giro d’Italia im nächsten Jahr präsentierte er ein mögliches Alternativprogramm zur Tour de France. „Um in Form zu sein, brauchst du die Tour“, sagte Nibali der Gazetta dello Sport. Allerdings gibt es für ihn einen Plan B: „Wie kann ich ohne die Tour bereit für Rio sein? Die Österreich Rundfahrt und die Polen Rundfahrt haben nicht den gleichen Rennrhythmus, könnten aber dennoch eine gute Alternative sein: zwei einwöchige Rennen, die nur durch einen Tag voneinander getrennt sind.“

Tourdirektor Weiss: „Wäre großartig für uns“
Während Tourdirektor Wolfgang Weiss intensiv mit den Planungen für die 68. Österreich Rundfahrt, die von 3. bis 10. Juli 2016 stattfinden wird, beschäftigt ist, erhielt er die Nachricht von Nibalis Absichten: „Das wäre für uns natürlich eine tolle Sache! Vincenzo hat in seiner Karriere als einer der ganz wenigen Profis alle drei dreiwöchigen Landesrundfahrten gewonnen und zählt derzeit zu den stärksten Rundfahrern. Damit wäre ein tolles Vorbild für unsere jungen „Creating Heroes“ in Österreich am Start.“

Bisher zwei Auftritte von Nibali in Österreich
Übrigens, Vincenzo Nibali startete bisher zweimal in Österreich. Im Jahr 2003 wurde er beim 7. U23-Grand Prix in Oberösterreich Gesamtzweiter hinter Thomas Dekker und holte sich auch zwei Etappensiege. Dritter wurde der mittlerweile verstorbene Andreas Matzbacher, Thomas Rohregger belegte den fünften Platz. Und 2006 nahm er im Team Liquigas seine bisher einzige Österreich Rundfahrt in Angriff. Dabei belegte er beim Einzelzeitfahren in Podersdorf am See hinter Laszlo Bodrogi den zweiten Platz und auf der Glockneretappe wurde er Dritter. In der Gesamtwertung beendete er die Rundfahrt an der 17. Stelle.

Homepage: www.oesterreich-rundfahrt.at