Schlagwort-Archiv: Tim Böhme

Marathon-DM Gruibingen: Schwarzbauer stark, Bettinger im Pech

Lexware-Mountainbiker Luca Schwarzbauer hat die Deutschen Marathon-Meisterschaften auf einem starken achten Rang beendet, Vinzent Dorn wurde Zwölfter. Teamkollege Matthias Bettinger hatte dagegen gleich dreifaches Pech.

Dreieinhalb Stunden lang hat Luca Schwarzbauer mit den besten deutschen Marathon-Fahrern mitgehalten und den einen oder anderen sogar hinter sich gelassen. Der Nürtinger hielt sich in der sechsköpfigen Gruppe mit den Favoriten, die das Ausreißer-Duo Julian Schelb und Matthias Leisling verfolgte und nach etwa 70 von 94 Kilometern wieder einholte.

„Es war super, ich hatte richtig Druck“, freute sich Luca Schwarzbauer. Erst neun Kilometer vor dem Ziel, am vorletzten Anstieg, musste der 20-Jährige der Länge der Distanz Tribut zollen und auch noch den von hinten kommenden Ex-Meister Tim Böhme ziehen lassen.

So wurde es ein achter Rang, 4:47 Minuten hinter Ex-Teamkollege Markus Bauer (Freiburg), der drei Sekunden vor Simon Stiebjahn (Titisee-Neustad) und 1:41 Minuten vor Titelverteidiger Markus Kaufmann das Meisterjersey holte.

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UCI Mountainbike Marathon Weltmeisterschaften in Singen_Vorschau


by_Kuestenbrueck
15. Hegau Bike-Marathon

15. UCI Mountainbike Marathon-Weltmeisterschaften

Knisternde Spannung: Favoriten aus drei Disziplinen

Titelkandidatin: Sabine Spitz

Für die UCI Mountainbike Marathon Weltmeisterschaften in Singen hat die Rekordzahl von 265 Bikerinnen und Biker gemeldet, darunter sind 58 Deutsche. Unter ihnen ist Sabine Spitz, die am Sonntag bei den Damen zu den Favoritinnen gehören wird. Bei den Herren ist die Ausgangslage so spannend wie noch nie. Es gibt mehr als eine Hand voll ernsthafte Titelkandidaten.

Wenn man vor den 15. Marathon-Weltmeisterschaften der Radsport-Geschichte nach den Favoriten bei den Herren fragt, dann hört das nicht bei einem, zwei oder drei Namen auf, sondern es geht weiter. Der Bronze-Medaillengewinner des Vorjahres, der Tscheche Kristian Hynek von Topeak-Ergon bringt es so auf den Punkt: „Ich glaube, es gibt mindestens zehn Fahrer, die Weltmeister werden können. Auf dieser Strecke haben viele eine Chance und man braucht einfach auch Glück, um dabei zu sein, wenn die richtige Gruppe geht.“

Dass die Palette an potenziellen Weltmeistern so groß ist, liegt einerseits am schnellen Kurs mit seinen vergleichsweise kurzen Anstiegen in der Vulkanlandschaft des Hegau und daran, dass die Fahrzeit auf den zweimal 49 Kilometern bei den Herren vergleichsweise geringe dreieinhalb Stunden beträgt, man das Rennen also auch kaum über die Distanz entscheiden kann.

Anderseits ist die WM so stark besetzt wie es eine Marathon-Weltmeisterschaft vorher wohl noch nie war. Das klingt erst mal merkwürdig, weil eine WM eigentlich immer mit den Besten der Besten besetzt sein müsste, doch in diesem Fall mischen sich eben noch Spezialisten aus zwei anderen Disziplinen unter die Marathon-Cracks.

Aus dem Cross-Country-Lager kommen Größen wie London-Olympiasieger Jaroslav Kulhavy, der 2014 schon Marathon-Weltmeister war und 2015 in Singen auch Europameister in dieser Disziplin wurde, aber auch U23-Weltmeister Sam Gaze aus Neuseeland, der im Vorjahr in Singen dem zweifachen Marathon-Weltmeister Alban Lakata Paroli bis zum Zielsprint Paroli geboten hat. Und der sagt: „Die Marathon-WM ist dieses Jahr mein ganz großes Ziel. Ich will Weltmeister werden.“

Cross-Country-Spezialisten: Milatz, Fumic, Flückiger,…

Aus der Schweiz sind mit Nicola Rohrbach und Lukas Flückiger zwei etatmäßige Cross-Country-Fahrer am Start, die auch das Zeug haben, vorne mitzumischen.

Dass neben dem Freiburger Moritz Milatz, der 2012 schon Vize-Weltmeister auf der Langdistanz war, auch der Kirchheimer Manuel Fumic seine WM-Premiere auf der Langdistanz feiert, spricht Bände. Er nutzt es als Training und will seinen Cannondale-Teamkollegen Henrique Avancini aus Brasilien unterstützen. Den hält er für einen Medaillenkandidaten. „Ich habe keine großen Ambitionen, aber nur der Domestike bin ich auch nicht“, sagt Fumic. Wer weiß was passiert?

Das Rennen ist kaum berechenbar. Die Italiener schicken auch eine schlagkräftige Truppe ins Rennen, zum Beispiel Juri Ragnoli, der am Sonntag den Sella Ronda Hero mit fast sieben Minuten Vorsprung auf den Kolumbianer Hector Paez gewonnen hat.

Dann kommt da mit Mathieu van der Poel (Beobank-Corendon) noch einer hinzu, der aus einer weiteren, anderen Radsport-Disziplin stammt. Van der Poel war vor zwei Jahren der jüngste Cyclo-Cross-Weltmeister aller Zeiten, im Januar wieder Zweiter bei der WM, kommt aber auch mit der Empfehlung dreier Siege auf Straße in den vergangenen Wochen und mit einem zweiten Platz vom Cross-Country-Weltcup in Albstadt. Er lässt für die WM die Straßen-Meisterschaften in den Niederlanden aus. „Ich glaube, dass ich die Weltmeisterschaften gewinnen kann“, sagt van der Poel. Und es zweifelt kaum einer daran, dass das so ist.

Vom Titelverteidiger Tiago Ferreira aus Portugal hat man die vergangenen Wochen wenig gehört, doch Kontrahent Alban Lakata traut ihm auf dem Hegau-Kurs auch was zu. „Der kann schon große Gänge treten“, sagt der Österreicher, für den das selber auch gilt. Er hat in Singen schon dreimal gewonnen, weiß also auf was es ankommt.

Sein Landsmann Daniel Geismayr (Centurion-Vaude) hat zuletzt bei der Alpentour-Trophy stark aufgetrumpft. „Ich denke, der Kurs könnte was für mich sein – wenn alles passt. Es kommt auf so viele Faktoren an, die es sehr schwer machen, richtig einzuschätzen, wann ein guter Zeitpunkt ist, um aktiv zu werden, damit man am Schluss erfolgreich ist. Ich aber habe alles Mögliche dafür getan, speziell auch für diese Strecke trainiert“, meint der Profi aus Dornbirn.

Die deutschen Karten im Spiel

Bei seinem deutschen Teamkollegen Jochen Käß steigt die Formkurve derzeit deutlich an. Am Sonntag gewann er den Marathon-Klassiker Ultra Bike in Kirchzarten. „Die Form wird von Tag zu Tag besser“, bestätigt Käß, während Markus Kaufmann im Blick auf seine Aussichten eher skeptisch ist. Obschon er in Singen schon mal Deutscher Meister geworden ist. „Eine WM ist halt was anderes“, sagt Kaufmann.

Bleibt man im deutschen Lager, dann darf man auch auf das Abschneiden von Sascha Weber gespannt sein. Der Saarländer wurde in Kirchzarten von Käß nach 117 Kilometern erst im Sprint geschlagen und hat dieses Jahr schon bei etlichen Marathons Podiums-Plätze belegt.

„Ich bin in guter Verfassung und ich gehe mit einem guten Gefühl zur Heim-WM“, so Weber, aber er versucht die Erwartungen nicht zu hoch zu schrauben, nachdem er vor zwei Jahren bei der EM in Singen hinter Kulhavy Zweiter geworden ist.

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„Es kommen so viele für die Medaillenränge in Frage. Ich will einfach ein gutes Rennen fahren. Es kommen ja noch viele wichtige Events dieses Jahr.“

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Team BULLS startet solide in die Transalp

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TAC St#1 Flower_Ceremony

Platt/Huber in Nauders auf Rang 3, Stiebjahn/Frey Achte – Frey führt U23-Wertung an
Das Team BULLS ist mit seinen beiden Duos Karl Platt/Urs Huber und Simon
Stiebjahn/Martin Frey solide in die Transalp gestartet. Auf der ersten Etappe von Imst nach
Nauders über 88,5 Kilometer und 2.960 Höhenmeter waren Platt/Huber jederzeit auf der
Höhe des Geschehens und kamen mit geringem Rückstand auf die Etappensieger
Lakata/Hynek als Dritte ins Ziel.

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TAC Finish St#1 Platt Huber

“Das war ein ziemliches hin und her vorne in der Spitzengruppe, die Situation hat sich
ständing geändert. Immer wieder gab es Lücken, dann ist jemand zurück gefallen, dann war
die Gruppe wieder kompakt zusammen. Im Schlussanstieg über die Norbertshöhe habe ich
Krämpfe bekommen, ansonsten waren die Beine gut heute. Und Urs war richtig stark!”
resümierte der siebenfache Transalp-Sieger Karl Platt.

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Marathon-WM verläuft nicht nach Plan

Martin Frey solide auf Rang 38, Tim Böhme 41er

Nach etlichen Erfolgen in den vergangenen Wochen lief es bei der Marathon-
Weltmeisterschaft im südfranzösischen Laissac für das Team BULLS überhaupt nicht nach
Plan.
Urs Huber gehörte für viele zum engen Kreis der Favoriten auf den Titel, und Huber selber
hatte zumindest die Medaillenränge fest im Visier. Heftige Rückenschmerzen machten seine Ambitionen allerdings direkt nach dem Start zunichte. Der Schweizer Marathon-Meister konnte keine Kraft auf´s Pedal bringen, fiel bereits auf den ersten 15 Kilometern zurück und beendete das Rennen zur Halbzeit. Mit ihm strich auch Karl Platt nach einem Highspeed-Crash die Segel. Der Deutsche Marathon-Meister wurde bei 50km/h von einem Stein ausgehebelt und flog quer ins Unterholz. Platt blieb zwar von Schlimmerem verschont, doch das Rennen war auch für ihn gelaufen.
Youngster Martin Frey zeigte hingegen bei seiner ersten Marathon-WM ein solides Rennen.
In der ersten Stunde drehten sich die Beine noch schwer, dann aber began der 22-jährige
sukzessive Positionen gut zu machen. Nach 90 Kilometern und 3.130 Höhenmetern kam er
schliessliche als 38er ins Ziel. Tim Böhme war zu Beginn in den Top 15 dabei, konnte das
Tempo aber nicht bis ins Ziel bringen. Am Ende wurde er auf Rang 41 gewertet.
“Mein Rücken war komplett zu, da war nichts zu machen. Ich bin zutiefst enttäuscht über
diesen Tag, denn meine Form ist eigentlich sehr gut, wie man in den letzten Woche gesehen hat” so Huber.
“Der Abflug war krass, dass da nicht mehr passiert ist, ist fast ein Wunder. Ich habe richtig
Glück gehabt heute, das hätte auch anders ausgehen können. Nach dem Crash war ich
erstmal ziemlich verbogen und das Rennen für mich gelaufen” erzählte Platt mit großen
Augen.
“Ich bin nicht unzufrieden mit meiner Leistung. Platz 38 ist vielleicht kein Ergebnis zum
Jubeln, aber für meine erste Marathon-WM war das sicher nicht schlecht. Ich bin insgesamt gut durch gekommen und konnte über die gesamten Distanz konstant Drücken. Das passt” resümierte Martin Frey.

Ergebnisse:
1. Tiago Ferreira – Portugal – 4:01.57 h
2. Alban Lakata – Österreich – 4:02.16 h
3. Kristian Hynek – Tschechische Republik – 4:02.53 h
38. Martin Frey – Deutschland / Team BULLS – 4:19.31 h
41. Tim Böhme – Deutschland / Team BULLS – 4:20:46 h

Bild: © Stephane Da silva (roc laissagais)

Team TEXPA-SIMPLON: Bike Four Peaks Etappe 3

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Auf der dritten Etappe lag in der Gesamtwertung immer noch alles dicht beieinander, so dass von Anfang an wieder ein hohes Tempo angeschlagen wurde. Soukup fuhr ab dem ersten Anstieg meist knapp hinter den drei Führenden, konnte aber nie ganz aufschließen, so dass er die meiste Zeit auch die flachen Abschnitte alleine absolvieren musste. Da er in den Abfahrten nichts riskieren wollte, kam er mit etwas Rückstand zur Spitze zusammen mit Tim Böhme (Bulls) am letzten Anstieg auf Platz 4 und 5 an. Hier konnte er den Deutschen zwar distanzieren, büßte aber durch einen kurzen Verfahrer in der Abfahrt seinen Vorsprung wieder ein, so dass er auf Rang 5 finishte.
Wolfgang Mayer konnte sich nochmal steigern und kam immer besser ins Rennen. Sowohl bergauf und als auch bergab konnte er ein gutes Tempo anschlagen. Mit Platz 7 bestätigte er seine aufsteigende Formkurve und liegt nun auch in der Gesamtwertung in den Top-Ten.
“Wenn ich morgen nochmal so gute Beine habe und die Hand weiter keine größeren Probleme macht, bin ich voll zufrieden”, so Mayer nach dem Rennen.
Mit Platz 19 konnte auch André Schütz einen leichten Aufwärtstrend verzeichnen und arbeitete sich so auf Rang 16 der Gesamtwertung vor.

Annette Griner lieferte sich erneut einen harten Fight mit Angela Parra und erst kurz vor dem letzten Anstieg konnte die Kolumbianerin eine Lücke von ca. 23s reißen. Auf der rutschigen und technischen Abfahrt, die kurz vor dem Ziel endete, schaffte es Griner jedoch diesen Rückstand zu neutralisieren und es wurde nochmal ein ganz enges Finish. Zwar reichte es nicht ganz zu ihrem zweiten Etappensieg, aber mit dieser Leistung konnte sie ihren zweiten Platz der Gesamtwertung absichern und wird selbstbewusst in die letzte Etappe gehen.

Foto: Team

EM Marathon: Starker vierter Platz für Stiebjahn

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Huber guter Fünfter, Tim Böhme in den Top 15
Mit mutiger Fahrweise und starken Beinen hat sich BULLS-Profi Simon Stiebjahn den vierten
Platz bei der Marathon-Europameisterschaft im lettischen Sigulda erkämpft. Gemeinsam mit
Teamkollege Urs Huber war Stiebjahn ab Kilometer 20 in der siebenköpfigen
Verfolgergruppe vertreten, die dem Führungstrio mit Hynek, Ferreira und dem späteren
Sieger Pruus hinterher jagte. Doch lediglich Huber und Stiebjahn hielten das Tempo in der
Gruppe nach oben, während die Begleiter entweder nicht konnten oder sich aus taktischen
Gründen aus der Führungsarbeit heraus hielten. Etwa 20 Kilometer vor dem Ziel lancieter
Weltmeister Lakata dann zwei Attacken, die die BULLS-Piloten jedoch neutralisierten.
Stiebjahns Konterattacke folgte umgehend und der 26-jährige Schwarzwälder liess seine
Begleiter hinter sich. Alleine raste er nun dem Ziel entgegen und sicherte sich damit nach
103 Kilometern den vierten Platz. Urs Huber gewann die Sprint um Rang fünf.
Tim Böhme wurde bereits früh im Rennen von einem vor ihm gestürzten Fahrer aufgehalten,
was ihn den Anschluss an die Verfolgergruppe kostete. Die Lücke aus eigener Kraft zu
schliessen gelang ihm trotz aller Mühen nicht. So kam der Wahlfrankfurter auf Rang 15 ins
Ziel.

“Tatkisch war es keine leichte Situation, da in unserer Gruppe lange Zeit nur Urs und ich von
vorne gefahren sind. Als Lakata es etwa 20 Kilometer vor dem Ziel versucht hat, war mir
klar, dass die Zeit gekommen ist. Über seine nächste Attacke habe ich voll drüber gezogen
und konnte mich absetzten. Die letzten Kilometer waren schwer, immer voll am Limit und ich
hatte die ganze Zeit Angst, dass sie wieder von hinten kommen. Letzlich habe ich aber sogar
noch eine knappe Minute heraus gefahren und ich freue mich richtig über den vierten Platz!”
zog Stiebjahn ein positives Fazit zu seinem starken Rennen.

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Rocky Mountain Bike Marathon, Willingen: Platz 4 und 5 für Huber und Böhme in Willingen

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sportograf_lowres

Harte Trainingswochen für die Europameisterschaft stecken noch in den Beinen
In Vorbereitung auf die Marathon-Europameisterschaft am 5. Juni im lettischen Sigulda
bestritten Urs Huber und Tim Böhme den 130 Kilometer langen Marathon im Rahmen des
Bike Festival in Willingen. Trotz harten Trainingswochen, die den beiden BULLS-Piloten noch
merklich in den Beinen steckten, behaupteten sich Huber und Böhme konstant in der
Spitzengruppe. Nach 100 Kilometern ging Huber sogar in die Offensive und setzte sich
alleine von der Konkurrenz ab, wurde aber 10 Kilometer vor dem Ziel wieder gestellt. Am
Ende erreichten die BULLS-Profis das Ziel auf den Rängen vier und fünf.
“Das war eine guter Abschluss der EM-Vorbereitung. Die Beine waren noch schwer vom
Training, dennoch habe ich im Finale einen Angriff gewagt, um das Maximum heraus zu
holen. 10 Kilometer vor dem Ziel war der Tank dann aber endgültig leer. Jetzt heisst es gut
erholen um kommende Woche in Sigulda topfit am Start zu stehen” resümierte Huber.
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sportograf_lowres

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sportograf-lowres

Ergebnisse:
1. Robert Mennen – Team Firebike Drössiger – 5:09.8 h
2. Peter Hermann – Team Firebike Drössiger – 5:09.28 h
3. Uwe Hochenwarter – Craft-Rocky Mountain Factory Team – 5:10.48 h
4. Urs Huber – Team BULLS – 5:11.11 h
5. Tim Böhme – Team BULLS – 5:16.21 h
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14. Rothaus Hegau Bike-Marathon 2016 / UCI Marathon Serie: Ein Schweizer Uhrwerk und eine Eiserne Lady

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by Kuestenbrueck Verfolgergruppe mit Alban Lakata

Mit großer sportlicher Klasse geht der Rothaus Hegau Bike-Marathon am Sonntag in seine 14. Auflage. Beim einzigen deutschen Rennen der UCI Marathon Serie stehen neben Weltmeister Alban Lakata, Cape-Epic-Sieger Urs Huber viele weitere Marathon-Biker von Weltklasse am Start. Auch bei den Damen sind mit Esther Süss und Sally Bigham zwei der Allerbesten dabei. Das Rennen ist offen wie nie.

Wem darf man vor dem Rennen der UCI Marathon Serie, die Favoritenrolle unterjubeln? Markus Kaufmann vom Team Centurion-Vaude hält sich selbst erst mal vornehm zurück und hebt bei der Pressekonferenz am Montag einen Fahrer aus dem Nachbarland auf das Schild. „Urs Huber ist für mich der klare Favorit. Der fährt gerade wie ein Schweizer Uhrwerk“, meint Kaufmann, um dann gleich noch Sascha Weber (BQ Cycling) als Nummer zwei zu benennen. Der Vize-Europameister hat in einem Interview ja schon Auskunft darüber gegeben, dass er auf einem Kurs wie in Singen „einen raushauen“ kann. Und das im Vorjahr bei der EM als Zweiter ja auch getan hat.
Urs Huber (Team Bulls) scheint nach seinem Cape-Epic-Sieg tatsächlich auf Wolke Sieben zu schweben. Tiliment und Gardasee hat er gewonnne. „Singen wird ein komplett anderes Rennen als das am Gardasee, aber ich mache mir nicht so viele Gedanken. Zur Zeit läuft es einfach, ich staune selbst ein bisschen“, sagt Huber.

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Urs Huber gewinnt die Ronda Extrema

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Tim Böhme nach Schlammschlacht in Houffalize auf dem Podium
BULLS-Profi Urs Huber hat mit souveräner Fahrweise die 90,43 Kilometer lange Ronda Extrema des Rocky Mountain Bike Marathons in Riva del Garda / Italien gewonnen. “Ich freue mich sehr darüber hier in Riva ganz oben auf dem Podium zu stehen! Ich hatte vom Start weg gute Bein und habe einfach mein Ding durchgezogen. Paulissen und Pernsteiner konnten meinem Tempo irgendwann einfach nicht mehr folgen, Medvedev habe ich dann im letzten Berg mit einer gezielten Attacke abgehängt” zeigte sich der Schweizer
sehr zufrieden.
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14. Rothaus Hegau Bike-Marathon 2016 / UCI Marathon Serie: „Das riecht nach einer Revanche“

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Markus Kaufmann (links) und Matthias Pfrommer beim Andalucia Bike Race, einen Tag vor dem Sturz, der zum Schlüsselbeinbruch bei Kaufmann führte ©Andalucia Bike Race

Das Team Centurion-Vaude wird beim 14. Rothaus Hegau Bike-Marathon mit dabei sein und das Cape-Epic Siegerduo Karl Platt und Urs Huber herausfordern. Ex-Meister Markus Kaufmann will nach seinem Schlüsselbein-Bruch wieder konkurrenzfähig sein und auch Jochen Käß sollte wieder hergestellt sein.

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Start in Singen 2014 mit Karl Platt, Jochen Käß und Markus Kaufmann ©Sportograf

„Das riecht nach Revanche.“ Diese Reaktion vom Team Centurion-Vaude waberte via Kurznachrichten-Dienst Twitter durchs Internet, nachdem bekannt geworden war, dass Karl Platt und Urs Huber vom Team Bulls in Singen am Start sein werden.

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14. Rothaus Hegau Bike-Marathon 2016 / UCI Marathon Serie

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Karl Platt_Urs Huber_winning_by Sportograf
Cape-Epic-Sieger kommen nach Singen

Die 14. Auflage des Rothaus Hegau Bike-Marathon steht am 8. Mai im Glanz des MTB-Etappenrennens Cape Epic. Das Sieger-Duo Karl Platt und Urs Huber bestreitet neben ihrem Bulls-Teamkollegen und Lokalmatadoren Tim Böhme das Rennen der UCI Marathon Serie. Und auch bei den Damen hat sich eine Siegerin angekündigt.

Glanz und Gloria sind den Siegern gewiss, der Hitze und dem Staub Südafrikas zum Trotz. Karl Platt, am Western Cape ohnehin schon längst zu einer Sport-Größe geworden, hat das weltweit renommierteste MTB-Etappenrennen der Welt zum fünften Mal in seiner Karriere gewonnen und so mit dem Schweizer Christoph Sauser gleichgezogen. „Ich bin sprachlos. Ich kann es noch gar nicht beschreiben, was es für mich bedeutet. Es war ein Traum von mir, das Cape Epic zum fünften Mal zu gewinnen“, sagte Karl Platt nach der Champagner-Dusche. Seit seinem letzten Sieg 2010 hat er darauf gewartet.

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