Schlagwort-Archiv: Tim Wollenberg

Stevens Schubert Racing Team: Quartett in St. Ingbert

Fünf Teamfahrer waren an diesem Wochenende aktiv, vier davon beim gleichen Wettbewerb.

Mit Benjamin Krüger und Daniel Schrag (beide U15) sowie Maximilian Krüger und Simon Weh (beide U17) startete ein Quartett vom Stevens Schubert Racing Team bei der zweitägigen Nachwuchssichtung in St. Ingbert. Die Slalomstrecke war so anspruchsvoll, dass es schon im Training viele Stürze mit zum Teil schweren Verletzungen gab. Deshalb sollten die vier Stevens-Fahrer kontrolliert zwei saubere Läufe durch den Rockgarden und auf den sandigen Waldboden herunterbringen. Dieser Aufgabe kamen die vier wechselhaftem Erfolg nach. Die besten Platzierungen erreichten Bene als Elfter und Maxi als Zwölfter. Daniel fuhr auf Platz 26, Simon auf Rang 47. Das waren gleichzeitig auch ihre Startplatzierungen für Sonntag.

Zuerst durfte die U15 auf die 3,5 km lange Strecke mit Singletrail, Rockgarden, Steilkurven und Sprüngen. Bene startete aus der zweiten Reihe und Daniel aus der fünften. Ersterer kam gut los und verließ den Startloop als Dritter, doch schon auf Position sechs folgte Daniel. Bene fuhr lange in der Führungsgruppe mit und konnte erst kurz vor Schluss bei einer Attacke nicht folgen. Am Ende wurde er als Jungjahrgang Vierter. Drei Plätze dahinter beendete Daniel sehr zufrieden als Siebter sein Rennen.

Kurze Zeit später war die U17 mit Maxi in Reihe zwei und Simon in Reihe acht ran. Nach dem Startloop lag Maxi in Führung. Doch dann konnte er für kurze Zeit nicht das Tempo halten, sodass er zurückfiel. Maxi erholte sich jedoch von dieser Schwächephase und fuhr danach in konstantem Tempo auf einen guten sechsten Platz. Simon stürzte gleich in der ersten Runde. Dennoch arbeitete er sich Position um Position nach vorne und wurde am Ende 28.

St.Ingbert – Bene

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Stevens// Schubert Racing Team: Siege, zweite Plätze und Stürze

An diesem Wochenende gab es Auf und Abs beim Stevens Schubert Racing
Team.

Schon am Mittwoch setzte sich Tim Wollenberg für ein Trainingsrennen auf das
Rennrad. Leider endete dieses Vorhaben kurz vor Rennende mit einem Sturz. Obwohl
er ein wenig Haut auf der Straße zurückließ, entschloss sich Tim für einen Start beim
Marathon am Achensee am Sonntag. Er fuhr die längere Strecke mit 55 km und 1.390
hm. Das Wetter war mit 28° C und strahlendem Sonnenschein schon etwas zu warm.
Es gab keine technischen Schwierigkeiten, da die Strecke überwiegend auf Forststraßen
verlief und somit auch ein schnelles Rennen erwartet wurde. In Tims Rennen kamen
281 Starter in die Wertung. Am Anfang fuhr die Spitzengruppe noch ein eher
abwartendes Tempo, das Tim dann am Berg zu langsam war, da es nicht zu seinem
Rhythmus passte. So wurde die große Gruppe schnell kleiner und Tim fuhr mit zwei
weiteren Fahrern an der Spitze. Allerdings konnten sie sich nie richtig absetzen. Am
letzten Anstieg gaben dann Tims Begleiter Gas und jetzt konnte er nicht mehr folgen.
Die Körner, die er für seine Tempoverschärfung und viele Führungsarbeit benötigte,
fehlten jetzt doch. Am Ende erreichte er als Gesamtfünfter das Ziel und wurde in der
U23 Zweiter. Jüngere Wertungsklassen gab es nicht, sodass er mit Abstand der jüngste
Fahrer auf den ersten fünf Plätzen war. Somit war das Rennen wie erhofft ein guter
Test für das UCI-Juniorrennen in zwei Wochen in Gränichen/Schweiz.


Achensee_Tim

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Stevens Schubert Racing Team: Bene siegt und bei Tim platzt der Knoten


Gedern_Bene

Benjamin Krüger war bei der Bundesnachwuchssichtung in Gedern
siegreich. Teamkollege Tim Wollenberg sicherte sich mit einer starken
Leistung sein persönliches Startrecht für die nächsten Weltcuprennen.
Mit Benjamin (U15), Maximilian (U17) und Ingo Krüger (Masters) sowie Daniel Schrag
(U15) und Simon Weh (U17) startete ein Quintett vom Stevens Schubert Racing Team
in Gedern. Am Samstag mussten U15 und U17 in den nach Regen rutschigen Trial,
zudem zählte das Ergebnis für die Startaufstellung des Rennens am Sonntag. Im ersten
Durchgang erreichte Bene 15 Punkte plus drei Bonuszähler. Damit war er nicht wirklich
zufrieden. Nach Rücksprache mit Ingo erreichte der 13-Jährige im zweiten Lauf die
volle Punktzahl plus fünf Bonuspunkte. Damit belegte er Platz sieben bei ca. 70
Teilnehmern. Bei seinem ersten Trialwettbewerb überhaupt wurde Daniel 36.
Die U17-Fahrer mussten im Naturtrial sechs Sektionen absolvieren, wobei viele Fahrer
stürzten. Maxi schaffte im ersten Durchgang 25 und im zweiten 26 Punkte. Insgesamt
erreichte er dadurch Platz neun von 84 gemeldeten Startern. Simon belegte Platz 36,
was für ihn in seiner zweiten Mountainbikesaison ein gutes Ergebnis ist.
Im Rennen am Sonntag bestätigte Simon mit Platz 30 seine Qualifikation für die
Deutsche Meisterschaft. Mit der Spritzigkeit der letzten Wochen wäre nach vorne mehr
möglich gewesen.

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Stevens Schubert Racing Team: Ein erfolgreiches langes Wochenende liegt hinter dem Stevens Schubert Racing Team. Neben drei Siegen gab es auch zwei begehrte UCI-Punkte

Sechs UCI-Weltranglistenpunkte hatte Tim Wollenberg in diesem Jahr bereits gesammelt. Nach dem Rennen in Heubach kamen zwei weitere hinzu. Bei kühlen Temperaturen war ein starkes 61-köpfiges Feld mit ausländischen Spitzenfahrern vor Ort, sodass Tim aus der fünften Reihe und Teamkollege Adrian Hummel aus der xxten Reihe starteten. Doch Tim erwischte einen guten Start und befand sich in der zweiten Runde in einer Gruppe um Platz acht. Für Adrian war der lange Anstieg am Rosenstein leider zu lang und nach der ersten Runde musste er Fahrer um Fahrer passieren lassen. Tim konnte sich auch in den folgenden Runden in der Gruppe halten, was sehr wichtig war, denn der Kampf um einen Platz unter den ersten zehn war groß. Nur dafür gab es noch Ranglistenpunkte. Am Ende war er mit Platz zehn zufrieden und nahm zwei UCI-Weltranglistenpunkte mit nach Hause.

Schon am Samstag hatte Nico Wollenberg trotz eines Sturzes und dem daraus resultierenden Verlust seines Vorsprungs das Rennen der U11 in Heubach gewonnen. Nach einer Aufholjagd hatte er im Ziel wieder sieben Sekunden Vorsprung. Am Montag wechselte der Neunjährige für das bekannte Rennen „Rund um den Finanzplatz Eichborn-Frankfurt“ auf das Rennrad. Die U11 musste den Kurs an der alten Oper sechsmal umrunden. Vom Start weg setzte sich eine Vierergruppe mit Nico, einem Niederländer und einem Belgier ab. Der Niederländer zog bald darauf das Tempo an und riss eine Lücke. Die drei anderen fuhren zusammen und Nico versuchte mit seinem deutschen Begleiter den Belgier loszuwerden. Durch eine kurze Unachtsamkeit fuhr Nico seinem Vordermann ins Hinterrad und stürzte auf der nassen Straße. Damit war das Podium weg und Nico wurde ein enttäuschter Vierter.


Nico trohnt als Sieger in Heubach über seinen Konkurrenten

Ebenfalls regnerisch und kalt war es am Wochenende in Obergessertshausen. Dort stand ein Rennen der Bayernliga auf dem Programm. Mit dabei waren Benjamin und Maximilian Krüger sowie Daniel Schrag und Simon Weh. Im U15-Wettbewerb mussten die 37 Fahrer drei kräftezehrende Runden fahren. Wegen des schlechten Wetters wurde eine Runde gestrichen. Bene fuhr als erster in den Waldtrail und kam auch als Führender aus dem Wald wieder heraus. Seinen Vorsprung verwaltete er souverän, sodass er am Ende siegreich war. Anfangs sah es so aus, dass Daniel auf dem Podium neben ihn stehen würde, denn nach einem guten Start lag dieser auf Platz drei. Im Wald musste er jedoch schon in der ersten Runde erkennen, dass aus dem MTB-Rennen fast ein Cyclocross-Rennen wurde. Da Streckenabschnitte unfahrbar wurden, mussten die Sportler absteigen und joggen. Daniel konnte bis Mitte letzte Runde Platz fünf halten, musste sich jedoch auf die letzten 300 m auf Platz sechs verweisen lassen.

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Stevens Schubert Racing Team: Bene fährt auf das Podest

Ein Podestplatz und mehrere erfolgreiche Aufholjagden gab es an diesem Wochenende für das Stevens Schubert Racing Team.

In Hausach stand an diesem Wochenende für U15 und U17 eine Nachwuchssichtung auf dem Programm. In beiden Altersklassen waren jeweils 80 Fahrer am Start. Mit dabei waren Benjamin und Maximilian Krüger, Daniel Schrag und Simon Weh. Bei kalten, aber trockenen Bedingungen wurde auf der feuchten Strecke am Samstag ein Slalom gefahren. Bene als Sechster und Maxi als Achter schafften die besten Platzierungen. Simon belegte, nachdem ihm in einer Kehre das Vorderrad weggerutscht war, Platz 40, Daniel wurde als 59. klassiert. Eine defekte Bremse hatte seine Ambitionen zu nichte gemacht.

Alle vier Fahrer nahmen ihr Ergebnis als Startplatz mit in die Rennen am Sonntag. Zuerst musste Bene in der U15 auf die 2,8 km lange Strecke mit Singletrail, Rockgarden und Schotterwegen. Seine Altersklasse musste die Strecke viermal umrunden. Bene konnte sich von Beginn an in der Führungsgruppe festbeißen, sodass es zu einem Ausscheidungsfahren kam. Am Ende waren zwei nur noch übrig – einer davon war Bene. Der Konkurrent griff in der letzten Runde am Berg an und konnte sich entscheidend Absetzen. Trotzdem war Bene glücklich über seinen zweiten Platz, denn es war sein erstes Podest bei der Nachwuchssichtung als Jungjahrgang. Weit hinter Bene startete Daniel, der bekanntlich von Position 59 ins Rennen gegangen war, eine wahre Aufholjagd. Voll motiviert wurde er nach dem ersten Umlauf schon als 24. geführt. Von den Zuschauern angefeuert, überholte Daniel noch weitere Fahrer und kam als Neunter ins Ziel. Damit war er exakt 50 Ränge besser als beim Start.

Hausach_Bene

Im U17-Rennen wurde Maxi in der Startphase behindert. Er musste sogar stehenbleiben. Nach einer halben Runde kam er als Zwölfter an den Berg. In der Folge arbeitete er sich auf einen starken vierten Platz vor. Mehr war leider nicht drin, da die Spitze schon weg war. Jener Sturz, der Maxi ausbremste, wirkte sich nicht auf Simon aus. Nach einem vernünftigen Start arbeitete sich der Stevens-Fahrer jeweils am Berg zu den davorliegenden Gruppen. Am Ende sprang Rang 17 heraus, was nach Startplatz 40 eine deutliche Verbesserung war.

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Stevens Schubert Racing Team: Drei Siege und vier UCI-Punkte

Die Fahrer des Stevens Schubert Racing Team waren an diesem Wochenende mehrfach erfolgreich.

Daniel Schrag, Nico Wollenberg und Simon Weh fuhren ein Straßenrennen in Schweinlang (Allgäu). Dort wurden auf der schweren 9-km-Runde sogar schon die deutschen Bergmeisterschaften ausgetragen. Zuerst waren die U15-Fahrer dran. Daniel war zwar leicht erkältet, aber hochmotiviert und gut drauf. Daher hatte er den Auftrag erhalten, am ersten Berg etwas Gas zu geben und zu schauen, wer mitfährt. Tatsächlich konnte sich Daniel leichter als erwartet vom Feld lösen und ließ oben das Gas stehen. Dadurch entledigte er sich auch noch seinem hartnäckigsten Verfolger. In den folgenden zwei Runden baute Daniel seinen Vorsprung aus und gewann deutlich.

Als nächster war Nico dran, der sich nach seinem schweren Sturz in der Vorwoche wieder gut fühlte und unbedingt fahren wollte. Da der Neunjährige zusammen mit der U13 startete, sollte er keine Führungsarbeit leisten und stattdessen am Berg mit den Besten der Älteren mithalten. Am Start hatte Nico Probleme ins Pedal zu kommen, aber er fuhr noch ins Feld. Da die U11er nur eine Runde fahren mussten, kam er mit den besten Fahrern der U13 in einer Verfolgergruppe von zwei Ausreißern an. Sein Rennen gewann Nico souverän. Auf die Frage, warum er am Berg so kämpfen musste, antwortete er: „Die Älteren sind so langsam gefahren, da habe ich die Führung gemacht. Am Berg sind sie dann mit Vollgas an mir vorbeigefahren und ich kam nicht mehr mit.“ Gut, wenn man sich an Absprachen hält! Da dieses Rennen gleichzeitig die Austragung der schwäbischen Meisterschaften war, sind Daniel und Nico auch schwäbische Meister auf der Straße.

Für Simon war es sein erstes Straßenrennen überhaupt, also hieß es lernen und Erfahrungen sammeln. In der ersten Runde konnte er noch vorne mithalten, doch dann war das Rennen für ihn zu schnell. Mit seinem 16. Platz war Simon dennoch zufrieden.

Daniel startete am Sonntag noch bei einem weiteren Straßenrennen in Bruggen (viermal 8 km) und gewann auch diesen Wettbewerb souverän mit einem Start-Ziel-Sieg.

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Stevens Schubert Racing Team: Siege und Sturz

Das erste Aprilwochenende bot vom Sieg bis zur Fahrt ins Krankenhaus alle Facetten für die Fahrer des Stevens Schubert Racing Team.
Beim LBS-Cup in Untermünkheim war ein Quartett am Start, alle vier das erste Mal in diesem Jahr auf dem Mountainbike: Nico Wollenberg in der U11, Benjamin Krüger in der U15 sowie Maximilian Krüger und Simon Weh in der U17. Letztgenannte durften zuerst auf die Strecke mit ca. 100 hm pro Runde. Maxi fuhr ein gutes Rennen, doch für ganz vorne reichte es durch einen Fehler in der Startaufstellung noch nicht. Er sicherte aber seine Position ab und wurde guter Zweiter in einem Feld mit vielen starken Fahrern. Simon merkte man an, dass ihm noch ein paar Kilometer im Training fehlen. Er wurde am Ende Zehnter. Als Nächstes durfte dann die U11 auf den Kurs. Nico legte wie gewohnt los: Der Anstieg gleich nach dem Start kam ihn entgegen und er baute gleich eine sichere Führung auf. Dann ging es in den Bikepark, wo er geradezu durch die Anlieger flog. Doch dann kam die Ausfahrt über einen Sprunghügel aus dem Park: Für diesen war Nico viel zu schnell unterwegs. Dadurch stürzte er mit dem Kopf voran. Dieser Sturz knockte ihn aus, sodass er zur Beobachtung ins Krankenhaus musste. Zum Glück ist ihm aber nichts passiert und Nico freut sich schon auf das nächste Rennen. Als letzter Fahrer griff Bene ins Renngeschehen ein. Er fuhr konstante Runden, erledigte in dem Variorace den Technikteil fehlerfrei und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. So sicherte er sich seinen ersten Sieg auf dem MTB in der U15.


Bene fuhr ein gutes Rennen und wurde souverän Erster.

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Liv Baacke holt Deutschen Meistertitel

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Am vergangenen Wochenende fanden im Pfälzischen Queidersbach die Deutschen Meisterschaften im Cyclocross statt. Die Titel wurden in allen Altersklassen von den Schüler U15 bis zu den Mastern 3 vergeben.

Für die 12-Jährige Liv Baacke war die Teilnahme an dieser Meisterschaft das erste Rennen auf diesem hohen Niveau. Nach dem die Schülerin bereits Ende November 2016 den Bayrischen Meistertitel in Rosenheim errungen hatte, war ihr hoch gestecktes Ziel „ A Stockerlplatz soll es schon sein“. Die quirlige Neuburgerin, die seit 2 Jahren sehr erfolgreich für die RSG Augsburg im Radsport Erfolge einheimst, hatte sich im vergangenen Jahr in der Altersklasse U 13 fünf Bayerische Meistertitel in verschiedenen Disziplinen gesichert.

Nach einer sehr sonnigen Übungsrunde am Freitag auf der Strecke, startete der Samstag mit -10°C und Wolken am Himmel. Dank dieser Temperaturen allerdings war die ca. 2,7km lange Strecke in einem sehr guten Zustand. So war die wellige, mit Single Trails durchzogene und doch technisch recht anspruchsvolle Runde genau auf die junge Sportlerin zugeschnitten.
Bis zum Start stiegen die Temperaturen und auch sichtlich die Nervosität der Schülerin. Mit letzten wertvollen Tipps ihres Vaters Swen Uwe Baacke, der auch gleichzeitig ihr Trainer ist, ging es zur Startaufstellung. Hier hatte sie sich durch Erfolge bei mehreren Rennen im Deutschlandcup einen Startplatz in der ersten Reihe gesichert.

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10:41 Uhr, eine Minute nach dem Start der U17 Mädchen, ging es für die jüngsten der Meisterschaft für 3 Runden auf die Strecke. Gleich vom Start weg konnte die Sportlerin von der RSG mit einer Konkurrentin, vor dem Feld als Spitze, in den Anstieg der Wald- und Wurzelpassage einbiegen. Hier konnte Liv Baacke sich direkt an die Spitze setzen und gemeinsam mit der ein Jahr älteren Marie Luise Kerpa aus Brandenburg wichtige Meter zwischen sich und die Verfolgerinnen bringen. An gleicher Stelle der 2. Runde gelang es der jungen Sportlerin dann, sich an mehreren Sportlerinnen der U17-Klasse vorbei zu schieben und so bereits 50 m Abstand auf Kerpa herauszufahren. Nun galt es diesen Vorsprung in der dritten und letzten Runde noch sicher ohne Sturz oder Panne ins Ziel zu bringen. Dies gelang Liv sicher, sie konnte ihren Vorsprung sogar noch vergrößern. Mit einen Vorsprung von rund 20 Sekunden sicherte sich das Talent den 1. Deutschen Meistertitel in ihrer Karriere. Die RSG Augsburg-Sportlerin, die mindestens 1-mal wöchentlich auf der Radrennbahn an der Eisackstraße trainiert, darf sich somit nun „Deutsche Meisterin in der U15 Schülerinnenklasse“ nennen. Zweite wurde Marie Luise Kerpa aus Brandenburg (RSV Blankenfelde) und dritte Nadja Belle aus Baden (RSV Rheinstoltz Wyhl).

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Doppelsieg für Tim und zweiter Platz für Dennis

Nach seiner zweiwöchigen Pause und der ersten Trainingswoche startete Tim bei zwei Kriterien im Allgäu. Dies hat sich durch die Nähe zum Wohnort angeboten und wurde als Belastungstest in das Training für die Crosssaison eingebaut. Somit fuhr Tim die Wettkämpfe mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen. Am Samstag beim 11. GP Allgäu in Günzach lag der Schwerpunkt auf Sprints, da bei dem 31 km langen Rennen sieben Wertungs- und vier weitere Prämiensprints gefahren werden mussten. Dadurch boten sich Möglichkeiten, immer wieder die volle Leistung für ein paar Sekunden abzurufen. Wie erwartet fehlte Tim nach der Pause die Spitzigkeit und es fiel dem Youngster schwer, das Rad auf Tempo zu bringen. Trotzdem punktete er fleißig und gewann am Ende knapp.

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Sonntag stand dann eine lange Solofahrt auf dem Programm, da das internationale Kriterium in Wangen mit 34 km etwas länger war und es durch die größere Runde weniger Sprintwertungen gab. Bis zur ersten Wertung hielt sich Tim noch zurück. Auch einen Ausreißversuch eines Mitfahrers konterte der Youngster erst in der ersten Wertungsrunde, welche er auch gewann. Gleich danach suchte Tim mit einem weiteren Fahrer das Weite. Sein Begleiter beteiligte sich allerdings nicht an der Führungsarbeit, sodass Tim diesen bei einem kleinen Zwischensprint zurückließ. Jetzt begann seine Show erst richtig, denn kaum hatte der Youngster das Feld wieder eingeholt, fuhr er einfach mit hohem Tempo durch und setzte mit einem Sprint seine Solofahrt fort. Mit dem Einläuten der letzten Runde hatte er das Feld das zweite Mal eingeholt. So krönte Tim 30 km Alleinfahrt bei einem Schnitt von 42 km/h mit dem ersten Platz.

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Dennis startete am Sonntag beim Alb Gold City Sprint in Nürtingen. Es regnete dauerhaft und die Strecke war auf Kopfsteinpflaster. Los ging es mit einem Vorlauf mit drei Runden. Diesen konnte Dennis mit einem Start-Ziel-Sieg für sich entscheiden. Im Finale mussten dann vier Runden gefahren werden. Zwar gelang Dennis ein guter Start, jedoch konnte er die Führung nicht halten und finishte auf Rang zwei.

KTM Youngsters: Platz eins und zwei bei Kriterien

Tim Wollenberg nutzte das lange Wochenende in Bayern für einen Doppelstart. Am Ende konnte er sich über einen Sieg und einen zweiten Platz freuen.Am Sonntag fuhr Tim ein Kriterium in der Nähe von Nürnberg. Mit dabei waren auch vier Fahrer aus Frankfurt/Oder, die ihre Ferien für einen Rennabstecher nach Bayern nutzten. Die neue Konkurrenz konnte jedoch den KTM Youngster nicht beeindrucken. Souverän kontrollierte er das Rennen, bei dem es in jeder fünften Runde eine Wertung gab. Den Ausreißer aus Kelheim holte Tim alleine ein und am Ende gewann er das Rennen sowie viele Prämiensprints.

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Oststeiermarktour: Tim klettert in das Bergtrikot

Nur eine Woche nach dem hervorragenden dritten Platz bei der TFJV schaffte Tim Wollenberg ein weiteres Highlight: Bei der Oststeiermark Jugendtour trug er das Bergtrikot ins Ziel.
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Die ASKÖ-Jugendrundfahrt heißt jetzt Oststeiermark Jugendtour, aber sonst hat sich nur wenig geändert. Nach wir vor ist es das größte und schwerste Etappenrennen für den U17-Nachwuchs in Europa. Vier Tage messen sich die Teilnehmer von 20 Mannschaften a sechs Fahrer, darunter 14 Nationalmannschaften auf vier Etappen mit insgesamt 3.000 Höhenmetern auf einer Streckenlänge von 292 km. Die Gesamtdurchschnittsgeschwindigkeit der Besten lag bei 41 km/h, die Jungs waren richtig schnell unterwegs. Für Tim war dies das erste große internationale Etappenrennen auf dem Rennrad. Sein Ziel war es vorne, mitzufahren und sich das Bergtrikot zu sichern.

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Der erste Tag begann gut, denn gleich die erste Bergwertung entschied der KTM Youngster für sich. Doch dann verpasste er die Gruppe des Tages. Dadurch war Tim nach dem Rennen zwar punktgleich mit einem Belgier, der die zweite Wertung gewann. Da dieser in der Gesamtwertung besser platziert war, erhielt er das gepunktete Trikot. Für Tim war diese jedoch nur eine Momentaufnahme.

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In der zweiten Etappe gab es zwei Bergwertungen, die Tim für sich entscheiden wollte.
Dummerweise hatte er sich jedoch in seinem Etappenplan für die erste Wertung die
falsche Kilometerzahl notiert. Dadurch fuhr der Youngster zu spät los und wurde nur
Dritter. Wesentlich besser lief es bei der nächsten Wertung, die er klar für sich entschied.
Zum Lohn konnte sich Tim nach der Zielankunft erstmals das Bergtrikot überziehen.
Am dritten Tag ging es dann auf die Königsetappe mit vielen schweren Anstiegen und zwei
Bergwertungen der Spitzenkategorien. Natürlich wollte Tim da punkten. Mit hohem
Tempo fuhr er in den Berg zur ersten Wertung und konnte diese klar gewinnen.
Zusammen mit einem Österreicher nutzte er die entstandene Lücke sogar zur Flucht.
Nachdem der Vorsprung auf fast eine Minute angewachsen war, wurden allerdings die
Belgier und Slowaken nervös, da Tim ihnen mit diesem Vorsprung die Führung in der
Gesamtwertung entrissen hätte. So setzen die zwei Teams zur Aufholjagd an und stellten
die zwei Ausreißer kurz vor der zweiten Bergwertung. Dadurch ging Tim dort leider leer
aus, da er nach der Solofahrt platt war. Trotzdem ging er mit der neuen Führungsgruppe
mit und erreichte mit diesen das Ziel. Tolle Bilanz am Ende des Tages: Schon nach dieser
Etappe hatte er das Bergtrikot uneinholbar gewonnen.
Vor der Schlussetappe lag Tim in der Gesamtwertung auf Rang 14 mit 20 Sekunden
Rückstand auf den siebten Platz. Dementsprechend setzte er sich das Ziel, die Top Ten zu
erreichen. Doch die letzte Etappe war mit über 44 km/h noch mal richtig schnell.
Trotzdem holte Tim bei der letzten Bergwertung sich noch mal drei Punkte. Bei der
Zielankunft gab es viele Stürze, u.a. der Sprintzug der Dänen mit fünf Fahrern hatte sich
komplett zerlegt, sodass Tim entschied lieber ohne Blessuren nach vier Tagen und dem
gewonnenen Bergtrikot heil nach Hause zu kommen. Der 15. Platz in diesem hochklassigen
Rennen mit 119 Startern ist aber zusätzlich aller Ehren wert.

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