Schlagwort-Archiv: Tom Jelte Slagter

Stefan Denifl vor Ö-Tour-Gesamtsieg, Zoidl der unbelohnte Held des Tages


Denifl am Glockner

Die Glockneretappe wurde zum fast perfekten Jubeltag für Österreich! Stefan Denifl verteidigte seine Gesamtführung und fährt morgen mit Gelb nach Wels! Der tragische Held des Tages war Ex-Rundfahrtssieger Riccardo Zoidl, der knapp nicht „Glocknerkönig“ wurde und sich auch im Kampf um den Etappensieg mit dem zweiten Platz begnügen musste. Und das nach einer Flucht von knappen 200 Kilometern!


Der neue „Glocknerkönig“ Pieter Weening

Die heutige Glockneretappe begann bei Sonnenschein, was sich später noch ändern sollte, mit rasantem Tempo. Nach dem Start in Kitzbühel bliesen fünf Fahrer auf dem Felbertauern zum Angriff: Neben Ex-Toursieger Riccardo Zoidl, der kurz vor Lienz zu Sturz kam, waren auch auch Tour de France-Etappensieger Pieter Weening, Ben O’Connor, Anthony Perez und Pöggstall-Etappensieger Tom-Jelte Slagter vertreten. Bei Lienz hatte das Quintett bereits 2:35 Minuten Vorsprung auf das dezimierte Feld mit allen Favoriten um den Gesamtführenden Stefan Denifl. Dahinter folgte eine rund 30-köpfige Verfolgergruppe mit über vier Minuten Rückstand.

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Tom-Jelte Slagter wins Tour of Austria stage two

When race leader Sep Vanmarcke moved into the Tour of Austria race lead on Monday, he made it clear in post-race interviews that a stage win on Tuesday was the team’s next aim. It was mission accomplished in Pöggstall.

Tom-Jelte Slagter won a four-up sprint to take his first victory of the season. Vanmarcke was best of the rest, sprinting in for fifth place. The stage result was enough to keep Vanmarcke in yellow and add the green points jersey to his collection.

“Our sports director once again crafted a smart plan that we executed perfectly and which delivered us the win,” said Vanmarcke. “Lots of kudos to him.”

“The plan was to let a small breakaway go, preferably a group of continental riders, to create a situation we could easily control and take initiative in the final,” Slagter added. “We executed the plan perfectly as a team.”

Five riders escaped early. None were a threat to the overall or a chance for the stage win, so Cannondale-Drapac granted the group a gap.

“Ryan Mullen and Will Clarke led the peloton from that point and they worked tirelessly the entire day,” said Vanmarcke. “In the final, when we entered the climbing section, they had brought the breakaway back to the bunch.”

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Slagter gewinnt in Klassikermanier in Pöggstall

Die 2. Etappe der 69. Österreich Rundfahrt von Wien nach Graz über 199,6 Kilometer entschieden vier Fahrer unter sich. Wobei der holländische Klassikerspezialist Tom-Jelte Slagter das beste Ende für sich hatte. Sein Cannondale-Teamkollege Sep Vanmarcke verteidigte die Gesamtführung und auch für Österreich gab es Grund zur Freude: Gleich drei ÖRV-Profis rückten in die Top-Ten vor.


Das Peloton auf der Donaubrücke

Bereits wenige Kilometer nach dem Start beim Ferry Dusika Stadion in Wien konnten sich drei Fahrer absetzen. In der Folge formierte sich ein Quintett mit den Fahrern Marcel Neuhauser (Team Felbermayer Simplon Wels), Dennis Paulus (Hrinkow Advarics Cycleang), Patryk Stosz (CCC Sprandi Polkowice), Sebastian Schönberger (Tirol Cycling Team) und Helmut Trettwer (WSA-Greenlife). Durch das Wein- und Waldviertel wurden die Führenden bei teils starkem Gegenwind nie weiter als 3,5 Minuten vom Feld weggelassen.

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Thomas Rohreggers Ö-Tour-Favoriten

Thomas Rohregger, ORF-Radexperte und Rundfahrtssieger von 2008, analysiert das Starterfeld der 69. Österreich Rundfahrt. Wer sind seine Favoriten? Und wie steht es um die Chancen der Österreicher? Fakt ist, die Tour 2017 mit zehn Giro d’Italia-, zwei Tour de France-, zwei Vuelta- sowie sechs Ö-Tour-Etappensiegern, zudem zwei Weltmeistern und einem Olympiasieger, ist eine der bestbesetzten in der Neuzeit des Radsports:

***** Sterne: Rein Taramäe, Katusha Alpecin
Wer Gesamtelfter bei der Tour de France (2011) wurde, Etappen beim Giro d’Italia und der Vuelta gewann, zudem vier Rundfahrtssiege verbuchen konnte, zählt zu den Top-Favoriten. Für mich war aber zuletzt beeindruckend, wie der Este auf der schweren Tour de Suisse-Etappe auf den Tiefenbachferner die Konkurrenz zertrümmert und so den Gesamtsieg für seinen Teamkollegen Simon Spilak geebnet hat. Und auf dem Gletscher wurde er auch noch Tagessiebenter! Das war eine unglaubliche Leistung.

***** Sterne: Ilnur Zakarin, Katusha Alpecin
Der Fünfte des heurigen Giro d’Italia hatte nach der dreiwöchigen Italienrundfahrt eine Pause. Er soll sich für die Vuelta vorbereiten und ist für mich die große Unbekannte. Laut Papierform ist er der absolute Top-Star und hat auch bei Grand Tours das Zeug für ein Podium. Ich glaube, Ilnur wird sich während der Österreich Rundfahrt entscheiden, ob er Vollgas gibt.

***** Sterne: Miguel Ángel López, Astana Pro Team
Er ist eines der größten Talente im Radsport. Im Vorjahr hat er mit 22 Jahren die Tour de Suisse gewonnen. Leider ist er bei der diesjährigen Schweiz-Rundfahrt schwer gestürzt und hat sich einen Finger gebrochen. Wie Zakarin ist er eine große Unbekannte, aber er muss in diesem Jahr was zeigen! Und ich bin mir sicher, dass dem Leichtgewicht das Kitzbüheler Horn extrem liegt!

**** Sterne: Riccardo Zoidl, Team Felbermayr Simplon Wels
Ricci hat die Rundfahrt schon einmal gewonnen und befindet sich in absoluter Top-Form. Das hat er auch letzte Woche bei den Staatsmeisterschaften gezeigt, wo er beim Straßenrennen und Zeitfahren jeweils Vierter wurde. Er hat sich fokussiert auf die Tour vorbereitet und hat auch das beste heimische Team, mit Markus Eibegger und Stephan Rabitsch, an seiner Seite.

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Uran and Co. look to animate Liège-Bastogne-Liège


Liège-Bastogne-Liège. La Doyenne. The Old Lady. The third of the Monuments. The last Ardennes. The unofficial shift from one-day classics to stage racing.

Cannondale-Drapac hope to surprise in the 103rd running of the Belgian classic. The team of eight will back a single leader despite multiple cards to play.

“Over the last few weeks, we’ve seen the best guys appearing early,” said sport director Tom Southam. “If the best guys appear early here, I’m not worried about that. We’ll be there with the right guys. We have a lot of guys in good shape coming out Basque Country, coming out of Trentino, and we plan to back one of them. I don’t want to say any more than that.”

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Cannondale Pro Cycling Team roster for 2016 Tour de France

Rolland to lead, Craddock and others seek opportunities

The Cannondale Pro Cycling Team announces its Tour de France team today, placing an emphasis on the general classification with Pierre Rolland.

To the 103rd Tour de France, Cannondale sends Rolland, Matti Breschel, Lawson Craddock, Kristijan Koren, Ramunas Navardauskas, Sebastian Langeveld, Alex Howes, Dylan Van Baarle, and Tom-Jelte Slagter. The Tour de France begins on July 2 in Mont-Saint-Michel.

“We’ll be centering the team around Pierre Rolland, as this back-end loaded Tour de France uniquely suits his diesel-like qualities,” Slipstream Sports CEO Jonathan Vaughters said. “He may not be the most explosive rider, but come the last few days of the Tour de France, he will surprise a few folks. We’ll also be helping Lawson Craddock realize his potential in his first Tour, and looking for opportunities to animate the race. We go into this race as a hungry mongrel of a team. But I’ll take that over a poncy, over-fed poodle any day.”

The Tour team is versatile, and capable of stage hunting as well as protecting Rolland. Navardauskas is a past stage winner, and Rolland has won two himself.

Rolland, 29, is in his first season with the Cannondale team. At the Tour, he’s finished 11th (2014), 10th on two occasions (2011 and 2015), and 8th (2012).

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Moser gewinnt in Bregenz, De La Parte fixiert Gesamtsieg!

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Bester Kletterer Felix Großschartner

Der Gesamtsieger der 67. Österreich Rundfahrt heißt Victor De La Parte! Der spanische Legionär vom österreichischen Continental-Team Vorarlberg ließ am schweren letzten Tag mit 184 Kilometern und 2.778 Höhenmetern nichts mehr anbrennen. Den Etappensieg holte sich vor einer tollen Zuschauerkulisse Moreno Moser, der Neffe des großen Francesco. Stark fuhr wieder Glocknerkönig Felix Großschartner, der sich in einem wahren Krimi das „Wiesbauer“-Bergtrikot zwischen Innsbruck und der Seebühne Bregenz sicherte!
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Victor de la Parte in den Bergern Tirols

27 Kilometer nach dem Start vor dem Landestheater in Innsbruck konnten sich sieben Fahrer vor der 1. Bergwertung Mieminger Plateau vom Feld absetzen, wobei noch zwei den Anschluss schafften. Beim Anstieg zum 14 Kilometer langen Hahntennjoch zerfiel das Hauptfeld in mehrere Gruppen. Vorne bildete sich eine Verfolgergruppe mit den Top-Fahrern De La Parte, Hermans und Hirt ab. Noch vor der „Wiesbauer“-Bergwertung Hahntennjoch nach rund 65 Kilometern konnten die Verfolger aufschließen und es bildete sich eine 25 Mann starke Spitzengruppe mit allen Favoriten.

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Rohreggers Ö-Tour-Analyse / ORF-Zeiten

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Thomas Rohregger bei seiner letzten Ö-Tour 2012

Nur noch drei Tage bis zum Start der 67. Österreich Rundfahrt. Die 20 Teams haben ihre letzten Nennungs-Updates durchgeführt und das Starterfeld der 160 Radprofis aus 27 Nationen nimmt Konturen an. Einige prominente Fahrer wurden noch aufgestellt, wie Tour de France-Etappensieger Linus Gerdemann und Top-Rundfahrer Robert Kiserlovski. Thomas Rohregger, der Tour-Sieger von 2008 und heuer wieder als Co-Kommentator für den ORF im Einsatz, beleuchtet die Favoriten im Kampf um den Gesamtsieg und vergibt seine Sterne.

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Afrikanische „Dauphine-Bergziege“ und Cannondale mit Jungstars

Neben der US-amerikanische WorldTour-Mannschaft Cannondale – Garmin hat auch das südafrikanische Team MTN – Qhubeka seine Fahrer für die am 4. Juli beginnende 67. Österreich Rundfahrt bekannt gegeben. Neben großen Talenten und Routiniers bei Cannondale sticht bei der südafrikanischen Equipe vor allem ein Fahrer heraus: Der Eritreaner Daniel Teklehaimanot, der bei der Dauphine Libere Anfang Juni des Jahres die Radsportwelt mit seiner angriffslustigen Fahrweise und dem Gewinn des Bergtrikots überraschte!

Der 26-jährige Daniel Teklehaimanot ist ein Pionier, ein Pionier auf zwei Rädern. Als erster Afrikaner überhaupt gewann er 2010 bei den kontinentalen Meisterschaften alle drei Titel (Straßenrennen, Einzelzeitfahren und Mannschaftszeitfahren). Und als erster Afrikaner überhaupt gewann er bei einem UCI WorldTour-Rennen ein Wertungstrikot! So geschehen bei der diesjährigen Dauphine Libere, wo sich Tour de France-Sieger Chris Froome das Gelbe und Teklehaimanot das Bergtrikot sicherte. „Er ist ein absoluter Gewinn für das Starterfeld der Österreich Rundfahrt und wir hoffen, dass er seine gute Form von der Dauphine bis zu uns konservieren kann“, sagt Tourdirektor Wolfgang Weiss.

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Cannondale-Garmin Pro Cycling 2015 Roster

Slipstream Sports is poised for an exciting year. In late August, Slipstream and Cannondale announced that the organizations would join forces in 2015, creating a new, powerhouse team built for the future. The new team will be known as Cannondale-Garmin Pro Cycling – and as revealed today – features an impressive, young roster comprised of 27 athletes from 14 different countries. Cannondale will be the title sponsor and technical bicycle sponsor for the team, and has taken an ownership stake in the management organization of Slipstream Sports LLC. Garmin will remain co-title sponsor and has been a key partner of Slipstream Sports since 2008.

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