Schlagwort-Archiv: Victor Koretzky

MTB-Bundesliga 2017: Auftakt mit Weltklasse in Heubach

MTB BUNDESLIGA INTERNATIONAL

DIE CROSS COUNTRY-SERIE in DEUTSCHLAND

MORATH, MILATZ UND EINE MASSE WELTKLASSE

Mit der 17. Auflage des Klassikers BiketheRock wird am Wochenende in Heubach die Internationale MTB-Bundesliga 2017 eröffnet und der Auftakt verspricht gleich großen Sport. Das Feld der Herren wird angeführt von Europameister Julien Absalon und ist voll mit Weltklasse-Athleten. Bei den Damen kommt es zum Aufeinandertreffen der Weltranglisten-Ersten Jolanda Neff mit der Zweiten Annika Langvad, doch favorisiert sind möglicherweise andere Damen.
26. April 2017
mtb-bundesliga.net: http://www.mtb-bundesliga.net/

An Qualität lässt das Starterfeld der MTB-Bundesliga absolut nichts zu wünschen übrig. Ein Blick auf die aktuelle Weltrangliste zeigt: Bei den Herren stehen neun Fahrer aus den ersten 14 der Weltrangliste am Start. Viel dichter kann ein Feld bei einem Rennen unterhalb des UCI Mountainbike Weltcups nicht aufgestellt sein.

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Das Bike the Rock „ist immer wichtig“: Ein Menü mit Sahnehäubchen

Es ist angerichtet: Weltmeister und Olympiasieger sind in den Cross-Country-Rennen der Hauptgang des Bike the Rock powered by KMC, das am 29. und 30. April in Heubach zum 17. Mal über die Bühne geht. Doch mit Fujibikes-Marathon, mit Kids-Rennen, Hobby-Downhill, der spektakulären Trial-Show und der Freestyle Mountainbike-Show gibt es auch äußerst schmackhafte Vor- und Nachspeisen mit Sahnehauben für alle Bike-Enthusiasten. Insgesamt werden mehr als 700 Teilnehmer erwartet.

Julien Absalon, amtierender Europameister, Rekord-Weltcupsieger und noch aktive MTB-Legende, vom BMC Racing Team führt das Feld der Cross-Country-Spezialisten an. Drei Wochen vor dem Weltcup-Auftakt im tschechischen Nove Mesto spitzt sich der Formaufbau mehr und mehr zu, so dass man am Sonntag in Heubach Spitzensport vom Feinsten erleben wird.

Am Montag waren es dann sage und schreibe neun Herren aus den Top 14 der Weltrangliste, die auf der Startliste standen. Der Schweizer Florian Vogel (Focus XC), Rekordsieger in Heubach (3x), der vergangenen Sonntag in Haiming, Österreich, nur von Absalon geschlagen wurde, der starke Russe Anton Sintsov, mit Mathias Flückiger (Radon Factory XC) ein weiterer Schweizer, der am Sonntag nur durch einen Defekt gestoppt wurde, sie alle treffen dieses Jahr erstmals auf die Franzosen Jordan Sarrou und Victor Koretzky (BH-Sr Suntour-KMC), der voriges Jahr in Heubach schon Zweiter war.

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Mountainbike Weltelite am Hochrhein

Start der int. Mountainbike-Saison in Deutschland, Olympiasieger, Weltmeister, Europameiser und Welt-Nr. 1 in Bad Säckingen am Start.


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Es ist schon spektakulär, was für eine Starterfeld sich am kommenden Wochenende in Bad Säckingen um die Mountainbike “GOLD Trophy Sabine Spitz” duellieren wird. Sowohl in der Eliteklasse der Damen und Herren, als ich den Nachwuchsklassen der U23 und Junioren und Juniorinnen sind die weltbesten Mountainbiker am Start des Deutschen Saisonauftakts, der damit zu den wichtigsten Mountainbike Events in Europa gehört.

Das verspricht spannende und eben auch spektakuläre Entscheidungen in der Bad Säckinger “Sabine Spitz Mountainbike Arena”. Die Strecke am Waldbad trägt das Übrige dazu bei, dass die Zuschauer und Medien faszinierenden Rennsport verfolgen können. Schnell, schwer und sehr kompakt sind Attribute, die die 4 Kilomter lange Runde bei den Fans und Sportlern so blieb macht und beste Werbung für den Mountainbike Sport sind.

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Legenden und leuchtende Figuren

Die Vorfreude auf großartigen Sport unter dem Rosenstein nimmt Formen an: Die 17. Auflage des BiketheRock powered by KMC in Heubach darf am 29. und 30 April wieder große und allergrößte Namen aus dem Cross-Country-Business begrüßen. Weltcup-Rekordsieger Julien Absalon geht auf die Jagd nach seinem dritten BiketheRock-Erfolg und der Schweizer Star Jolanda Neff wird mit Ex-Weltmeisterin Maja Wloszczowska aus Polen aufkreuzen.

Seit seinem ersten Auftritt beim BiketheRock im Jahr 2009 hat Julien Absalon den Event am Rand der Ostalb nie mehr aus seinem Programm gestrichen. Als er zum ersten Mal dort aufkreuzte, lag er in Sachen Weltcup-Siegen gleichauf mit der Schweizer Legende Thomas Frischknecht, der bis dahin den mit 17 Triumphen der Rekord-Gewinner war.

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Weltmeisterschaften Nove Mesto, Tschechien / U23 Herren: Georg Egger macht „sein Ding“: Platz Vier!

Georg Egger vom Lexware Mountainbike Team hat bei den Mountainbike-Weltmeisterschaften im tschechischen Nove Mesto einen tollen Ritt hingelegt und überraschend Platz vier belegt. Max Brandl und Luca Schwarzbauer fuhren gesundheitlich angeschlagen auf die Plätze 28 und 38.
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So rundherum zufrieden hat man Georg Egger schon lange nicht mehr gesehen. Und das obwohl er bei der WM als Vierter die Ziellinie überquerte hatte, dem ersten Platz, für den es eben nicht mehr das begehrte Edelmetall gibt.

Rang vier, das war zwar die so genannte Holzmedaille, aber diese imaginäre Plakette ist ein riesiger Erfolg für Egger und sein Team aus dem Hochschwarzwald. Der Deutsche U23-Meister machte an diesem schwül-warmen Tag im tschechischen Hochland alles richtig, „einfach mein Ding“, wie er zu Protokoll gab. „In der Startphase war es nicht einfach, aber ich habe keinen Stress gemacht“, erklärte Egger zum Beginn des Rennens.

So war er nach der 2,8 Kilometer langen Startrunde von Startplatz 20 gerade mal zwei Positionen nach vorne gekommen, und lag gut 30 Sekunden hinter der fünfköpfigen Spitzengruppe.

Das war die halbe Minute, die es dann bis zur vorletzten von fünf Runden blieb. Egger produzierte in Runde drei Bestzeit. Da war er bereits an sechster Position und fuhr dann am Dänen Simon Andreassen vorbei.

Bis zum Schluss blieb Egger konstant und konnte so vor einer großen und begeisterten Zuschauerkulisse in der Schlussrunde auch noch den einbrechenden U23-Weltcup-Gesamtweltcupsieger Titouan Carod aus Frankreich überholen.

„Heute war ich auch mit dem Kopf voll da“, sagte er Freude strahlend. „Ich hatte ein super Gefühl und war voll im Flow. Mein Ziel Top Ten habe ich erreicht und sogar noch viel Luft nach hinten gelassen“, meinte er etwas süffisant.

Mehr als eineinhalb Minuten, um genau zu sein. Nach vorne, auf den neuen U23-Weltmeister Sam Gaze aus Neuseeland (1:17:57) waren es 1:52 Minuten, auf Bronze des Schweizers Marcel Guerrini 48 Sekunden. Silber ging an den Favoriten Victor Koretzky (+0:50).

„In letzter Zeit lief auch das Training sehr gut, ich konnte mich gut ernähren und habe ein paar Kilos verloren. Es war alles perfekt“ ratterte der Gessertshausener noch herunter.

Hinter ihm sorgten Ben Zwiehoff aus Essen als Siebter (+2:30) und Lukas Baum (Neustadt/W., +3:37) als Neunter für ein tolles deutsches Mannschaftsresultat.

Max Brandl und die 50 Prozent
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Dazu konnten Max Brandl und Luca Schwarzbauer nicht das erhoffte Ergebnis beisteuern. Allerdings gab es dafür gute Erklärungen.

Brandl fuhr als 28. (+7:04) über die Ziellinie und kommentierte das so: „50 Prozent waren heute perfekt, die anderen 50 Prozent ging es bergauf.“ Seinen Humor hatte er dabei nicht verloren. Der Infekt, der ihn in der Woche nach dem Bundesliga-Rennen in Heubach erwischt hatte, war zwar in seinen Symptomen nicht schlimm, doch er war auch an diesem Samstag im Biathlon-Stadion von Nove Mesto noch zu Gast in Brandls Körper.

„In den Abfahrten lief es Bombe, aber ich habe schon in der ersten Runde nicht den Punch gehabt. Es ging mal ein bisschen besser, aber dann hat es mich wieder ausgeknockt. Da kann man nichts machen. Es kommen auch wieder Rennen, wo ich am Berg zeigen kann, wo ich hingehöre“, kommentierte Brandl.

Luca Schwarzbauer hatte es noch schlimmer erwischt. Vergangenes Wochenende nistete sich ein Magen-Darm-Infekt in seinem Körper ein. Wenn das Kraftwerk des Organismus geschädigt ist, dann kann man das drehen und wenden wie man will, des kommt keine Leistung heraus.

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Weltmeisterschaften Nove Mesto, Tschechien / U23 Herren

Georg Egger macht „sein Ding“: Platz Vier!
Georg Egger vom Lexware Mountainbike Team hat bei den Mountainbike-
Weltmeisterschaften im tschechischen Nove Mesto einen tollen Ritt hingelegt und überraschend Platz vier belegt. Max Brandl und Luca Schwarzbauer fuhren gesundheitlich angeschlagen auf die Plätze 28 und 38.

So rundherum zufrieden hat man Georg Egger schon lange nicht mehr
gesehen. Und das obwohl er bei der WM als Vierter die Ziellinie überquerte
hatte, dem ersten Platz, für den es eben nicht mehr das begehrte Edelmetall gibt.
Rang vier, das war zwar die so genannte Holzmedaille, aber diese imaginäre
Plakette ist ein riesiger Erfolg für Egger und sein Team aus dem
Hochschwarzwald. Der Deutsche U23-Meister machte an diesem schwülwarmen
Tag im tschechischen Hochland alles richtig, „einfach mein Ding“,
wie er zu Protokoll gab. „In der Startphase war es nicht einfach, aber ich habe keinen Stress gemacht“, erklärte Egger zum Beginn des Rennens.
So war er nach der 2,8 Kilometer langen Startrunde von Startplatz 20 gerade mal zwei Positionen nach vorne gekommen, und lag gut 30 Sekunden hinter der fünfköpfigen Spitzengruppe.

Das war die halbe Minute, die es dann bis zur vorletzten von fünf Runden
blieb. Egger produzierte in Runde drei Bestzeit. Da war er bereits an sechster Position und fuhr dann am Dänen Simon Andreassen vorbei.
Bis zum Schluss blieb Egger konstant und konnte so vor einer großen und
begeisterten Zuschauerkulisse in der Schlussrunde auch noch den
einbrechenden U23-Weltcup-Gesamtweltcupsieger Titouan Carod aus
Frankreich überholen.

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KMC MTB-Bundesliga, 2. Runde in Heubach (HC):Florian Vogel holt sich seinen dritten BiketheRock-Triumph

Gunn-Rita Dahle-Flesjaa per Solo zum Sieg

Vorjahres-Sieger Florian Vogel und MTB-Legende Gunn-Rita Dahle-Flesjaa haben die zweite Runde der KMC MTB-Bundesliga in Heubach gewonnen. Bei der 16. Auflage des BiketheRock gewann vor vielen tausend Zuschauern der Schweizer vor den beiden Franzosen Victor Koretzky und Julien Absalon, während die Norwegerin vor der Mexikanerin Daniela Campuzano und Helen Grobert aus Freiburg triumphierte.

Florian Vogel ließ sich vom begeisterten Publikum feiern. 47 Sekunden vor Victor Koretzky hatte er die Ziellinie überquert. „Ich fahre einfach gerne in Heubach, ich mag dieses Rennen und solche Bedingungen kommen mir entgegen“, genoss Vogel die Ovationen der Zuschauer.

Bis zur letzten Runde blieb das Herren-Rennen spannend. Doppel-Olympiasieger Julien Absalon hatte auf matschigen Untergrund da schon entscheidend an Boden verloren und es lief auf ein Duell zwischen dem 34-jährigen Florian Vogel und dem 21-jährigen Koretzky hinaus.

Wie so oft in Heubach hatte sich das Rennen wie ein Pendel entwickelt. Am 1,5 Kilometer langen Anstieg entpuppte sich Florian Vogel als der beste Kletterer, im Downhill waren Koretzky und Absalon besser. So verlor der Schweizer seinen herausgefahrenen Vorsprung jeweils wieder bis er den Zielbereich in der Heubacher „Stellung“ erreicht hatte.
Absalon musste als Erster einen bedeutenden Rückstand hinnehmen. „Ich habe nach dem Weltcup in La Bresse eine Pause gemacht und muss jetzt erst wieder in den Wettkampf-Rhythmus kommen. Florian war am Berg super stark, ein paar Runden konnte ich im Downhill die Lücke wieder schließen, aber irgendwann ist das natürlich nicht mehr möglich den Rückstand am Berg so klein zu halten. Ich bin aber sehr zufrieden mit meinem dritten Platz“, so Absalon, der im Ziel nach sechs Runden 1:20 Minuten Rückstand auf Vogel (1:30:39) hatte.
Koretzky, Weltcup-Dritter von La Bresse (Fra) und U23-Europameister zeigte, warum ihn die Franzosen für die Olympischen Spiele nominiert haben. Er hatte als Test für die Weltmeisterschaften zum ersten Mal ein Full-Suspension-Bike eingesetzt. „Das ist hier nicht ideal, aber es war für mich einfach die Lücke im Downhill zu schließen“, erklärte Koretzky.
Erst im letzten Anstieg schlug Vogel ein derart hohes Tempo an, dass Koretzky nicht mehr folgen konnte. „Er hatte einen Gang mehr“, meinte Koretzky lachend, „aber ich bin sehr zufrieden mit meinem Rennen.“
Florian Vogel gab das Kompliment auf andere Art zurück. „Victor war im Downhill wahnsinnig schnell. Ich wusste, dass ich es am Berg machen muss. Ich hatte super Beine und denke, die Form kann für die WM nicht schlecht sein.“

Auf den Plätzen vier und fünf landeten die Spanier David Valero (+1:59) und Pablo Rodriguez (+2:14), die sich im Verlauf des Rennens immer weiter nach vorne geschoben hatten.
Bester Deutscher wurde Moritz Milatz. Der Freiburger ist noch nicht in der Verfassung von 2014, erkannte aber nach einem durchwachsenen Frühjahr trotzdem eine Aufwärtstendenz. „Das war Durchschnitt“, meinte er zu seinem neunten Platz (+3:32). „Aber ich glaube, ich muss erst mal zufrieden sein, nach diesem Frühjahr.“

Damen: Fünfter Sieg für Dahle-Flesjaa
Die Damenkonkurrenz geriet zur Solo-Show der norwegischen Legende Gunn-Rita Dahle-Flesaa. Die 43-Jährige baute ihr Heubach-Palmares auf fünf Siege aus und zwar in eindrucksvoller Manier.

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16. Bike the Rock – Festival am 18. und 19. Juni 2016 in Heubach

Wird Absalon endgültig zum König des Bike the Rock? Dahle-Flesjaa: Aus Livigno zum fünften Sieg?

In Heubach liegen die Zutaten bereit für ein weiteres spektakuläres Mountainbike-Wochenende. Das prominente Starterfeld der zweiten Runde der KMC MTB-Bundesliga wird angeführt von den Olympiasiegerin Gunn-Rita Dahle-Flesjaa und Julien Absalon. Die deutschen Hoffnungen ruhen beim 16. Bike the Rock powered by KMC auf Adelheid Morath, Elisabeth Brandau und Moritz Milatz.

Newsletter6BTR2014Die besten Franzosen spielen während der EM im Heimatland in Deutschland. Okay, es sind nicht die Fußballer, aber es sind die drei Olympia-Nominierten aus den Nachbarland, die am Wochenende in Heubach nicht auf Tore-, aber in dem HC dotierten Rennen immerhin auf Punkte-Jagd gehen.

Julien Absalon (BMC Racing), Maxime Marotte und Victor Koretzky (BH-Sr Suntour-KMC) gilt es am Sonntag zu schlagen, wenn man bei der schon legendär stimmungsvollen Bike the Rock-Siegerehrung auf dem Podest stehen will. Das ist allerdings äußert schwer, denn das Trio besetzte auch beim Weltcup in La Bresse das Treppchen in dieser Reihenfolge.

Julien Absalon hat seinen dritten Sieg beim Bike the Rock im Auge. Damit würde er sich vollends zum König des kultigen Festivals erheben, denn das hat bei den Herren noch niemand geschafft.

„Ich freue mich immer in Heubach zu fahren, weil mir die Strecke so gefällt“, sagt Absalon. Und wenn einem wie dem 31-fachen Weltcup-Sieger und fünffachen Weltmeister eine Strecke gefällt, dann ist er kaum zu schlagen.

Außer vielleicht von einem, der das ebenso liebt und die Kapazität dazu hat. Der Schweizer Florian Vogel (Focus XC) ist so einer. Er steht auch bei zwei Siegen und er geht als Titelverteidiger ins Rennen.

Sein Schweizer Landsmann Lars Forster, Teamkollege von Absalon, hat sich in dieser Saison zum Weltklasse-Fahrer aufgeschwungen. Er hat 2015 in Heubach auch gewonnen. Zwar „nur“ in der U23, doch das zeigt, dass er mit einem solch speziellen Terrain wie in Heubach was anfangen kann.

Das kann ganz bestimmt auch Ondrej Cink (Multivan-Merida). Den WM-Dritten darf man als Podiums-Kandidat auch auf der Rechnung haben. Sein Teamkollege Thomas Litscher aus der Schweiz ist zwar im Aufwärtstrend, doch lange Anstiege sind nicht sein Lieblings-Spielplatz. Das gilt eher für den Spanier Pablo Rodriguez (MMR), einen jungen, aufstrebenden Fahrer, der seinem Landsmann, dem Publikumsliebling José Hermida (Multivan-Merida), energisch auf die Pelle rückt.

Aus deutscher Sicht muss man vor allem auf Moritz Milatz (Kreidler Werksteam) setzen. Und das war in den vergangenen Jahren nie ein Fehler. Der Freiburger hat eine tolle Serie zu verteidigen, denn seit 2008 war der fünffache Deutsche Meister in Heubach immer in den Top Fünf. „Heubach war schon immer mein Rennen“, sagt Milatz und betont das vorletzte Wort. „Die Serie würde ich ungern abbrechen lassen. Es wird ganz schön schwer, weil es so gut besetzt ist. Aber das habe ich vor dem Bike the Rock immer gedacht.“ Er reist am Samstag direkt aus dem Höhentrainingslager in Livigno an den Ostalb-Rand.

Vielleicht platzt nach einem etwas missratenen Frühjahr bei Milatz ja in seinem Lieblingsrennen der Knoten.

Darauf hofft auch Markus Schulte-Lünzum (Focus XC). Dem Ex-Meister kommt der lange, steile Anstieg allerdings nicht so entgegen, genauso wenig wie dem Neuffener Christian Pfäffle (Stevens MTB Racing). Der wiederum konnte für seine Verhältnisse in diesem Jahr schon überzeugen.

Damen: Deutsches Damen-Trio mit unterschiedlichen Ambitionen

Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Multivan-Merida) hat in die Annalen des Bike the Rock bereits geschrieben, wofür die Herren Absalon und Vogel die Feder noch nass machen müssen. Die Norwegerin ist nicht nur Rekord-Weltcupsiegerin, sondern mit vier Siegen auch die ungekrönte Queen des Heubacher MTB-Festivals.

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UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt: Olympia fährt mit

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Die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro sind 2016 auch für die Mountainbiker der Fixpunkt der Saison. Und das sportliche Großereignis spielt auch schon beim UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt am 22. Mai eine Rolle. Drei deutsche Damen kämpfen um zwei Tickets, sieben Schweizer Herren um drei. Und dann ist da noch diese ominöse Nationenwertung.

Es geht um Weltcupsiege, um die begehrten fünf Plätze auf dem Podium und um die Gesamtwertung. Das ist das eine, das Offensichtliche, das sich interessierten Zuschauer sofort erschließt. Doch wenn am 22. Mai im Bullentäle zuerst bei den Damen und dann bei den Herren der Startschuss fällt, dann laufen da auch Rennen im Rennen, dann geht es auch um den 20. und den 21. August, um die olympischen MTB-Wettkämpfe am Zuckerhut.

Zwei Arten der Qualifikation sind im Gange. Einerseits die individuelle, für die eine bestimmte, von Land zu Land unterschiedliche Norm erfüllt werden muss. Auf der anderen Ebene geht es um die Nationen-Weltrangliste, genauer gesagt um eine Addition zweier Wettkampf-Jahre, in denen jeweils die drei Sportler mit den meisten Punkten gezählt werden.
Am 24. Mai endet diese Periode, also zwei Tage nach dem Weltcup in Albstadt. Somit wird an diesem Sonntag im Bullentäle der Vorhang zugezogen und gerechnet.

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Weltmeisterschaft in Andorra / U23 Herren: Georg Egger: Es hat sich komisch angefühlt

Das U23-Duo vom Lexware Mountainbike Team erlebte bei der Weltmeisterschaft in Andorra keinen guten Tag. Georg Egger landete nur auf Patz 28 und Christian Pfäffle wurde mit verschiedenen Problemen noch viel weiter hinten notiert.

So hatten sich Georg Egger und Christian Pfäffle die WM im Bikepark Vallnord nicht vorgestellt. Mit guter Form und gewissem Optimismus war das Duo zur WM angereist, doch was unterm Strich heraus kam, nannte Christian Pfäffle dann: „Eine WM zum Vergessen.“

Georg Egger war als 28. zwar bester Deutscher, doch das machte den Deutschen U23-Meister auch nicht glücklicher. Über den Grund für seine Leistung konnte er nur rätseln. „Keine Ahnung. Es ging von Anfang an total schlecht. Ich wollte ja vorne mitgehen, aber ich habe schnell gemerkt, dass es nicht so geht. Es hat sich ganz komisch angefühlt. Mein Körper hat nicht normal funktioniert“, erklärte Egger.
Dabei hatte er nicht die Höhenlage als Faktor im Verdacht. „Vielleicht geht es um einen Infekt, ich weiß nicht.“ Nationalmannschaftskollege Martin Frey hatte es erwischt.
Erst mal blieb die Frage nach der Ursache unbeantwortet. Georg Egger kämpfte aber nicht nur mit seinem Körper, sondern bei regnerischem Wetter auch mit der Kette, die immer wieder hängen blieb. Das brach immer mal wieder seinen Rhythmus.
7:40 Minuten Rückstand auf den neuen U23-Weltmeister Anton Cooper (1:22:03) aus Neuseeland wurden notiert. Cooper siegte zwei Sekunden vor dem Franzosen Victor Koretzky und 22 Sekunden vor Grant Ferguson aus Großbritannien.

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Weltcup Windham: Lexware-Duo in den Top-Ten

Christian Pfäffle und Georg Egger haben im U23-Rennen des Mountainbike-Weltcups in Windham (NY) überzeugende Leistungen abgeliefert. Das Lexware-Duo landete in den Catskill-Mountains auf den Rängen neun und zehn.

Einen perfekten Tag haben beide U23-Fahrer vom Team aus dem Hochschwarzwald nicht erwischt, umso erfreulicher, dass Christian Pfäffle und Georg Egger so weit vorne landen konnten.
Christian Pfäffle gelang es auch in Windham nicht, sich von Anfang an gut zu positionieren. So musste der Neuffener nach der zwei Kilometer langen Startrunde mit Position 38 vorlieb nehmen. Das waren also 29 Plätze hinter der Stelle, an der Pfäffle das Rennen beenden sollte.
Der 22-Jährige blieb ruhig und ließ seinen Diesel brummen. „Ich glaube, ich bin die erste Runde genauso schnell gefahren wie die Letzte, aber das ist am Anfang halt zu langsam“, sollte Pfäffle im Ziel erklären. Und er hatte damit Recht. Nur drei Sekunden lagen zwischen der Rundenzeit in Schleife eins und sechs. Und die finale Runde war sogar die Schnellere.
28, 21, 15, 13, das waren seine Durchgangspositionen für die folgenden Runden. Und dann hatte er Teamkollege Georg Egger in Sichtweite.
Der Deutsche U23-Meister kämpfte in einer Gruppe um Rang zehn und auch Platz acht war nicht fern.

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