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Mathias Frank: “Das ist ein Traum, der wahr geworden ist”

DER EXPLOIT: Von Mathias Frank. Mit einem Soloerfolg hat der Schweizer Radprofi heute die 17. Etappe der Vuelta auf dem Alto Mas de la Costa für sich entschieden. Damit feiert er nach mehr als zwei Jahren ohne Sieg seinen ersten Triumph bei einer Grand Tour.

DIE AUSSAGE: “Als ich die Ziellinie überquerte, sagte ich zu mir, dass dies ein Traum ist, der wahr geworden ist”, erzählt Mathias Frank voller Emotionen. “Ich hatte bisher keine gute Saison und verpasste mit der Tour de Suisse und der Tour de France zwei meiner grossen Saisonziele. Nun kam ich zur Vuelta und wollte hier eine Etappe gewinnen. Das habe ich nun geschafft und es ist ein unglaubliches Gefühl.”

DIE ERKLÄRUNG: “Ich hätte nie gedacht, dass sich das Rennen im Finale so entwickeln würde. Als ich mich zusammen mit Dario Cataldo (Astana) 30 km vor dem Ziel vom Rest der Spitzengruppe absetzen konnte, glaubte ich ganz ehrlich nicht, dass es wirklich reichen würde. Und ich konnte es nicht glauben, bis ich es tatsächlich bis über die Ziellinie geschafft hatte”, beschreibt der Etappensieger das Finale. “Ich habe gekämpft wie immer und ich hatte Angst, dass ich von der Verfolgergruppe wieder eingeholt werden würde. Doch dann war ich im Ziel und wusste, dass ich tatsächlich gewonnen hatte. Das war einfach nur magisch.”

DER SCHREI DES HERZEN: “Mathias Frank hat das Rennen wie ein Metronom geschafft. “erklärt der sportliche Leiter Eddy Seigneur im Ziel. “Nur sehr wenige Fahrer sind in der Lage, im Finale eine solche Leistung abzuliefern. Er ist ein grosser Champion und ich ziehe meinen Hut vor ihm.”

DIE UNTERSTÜTZUNG: Marcel Wyss und Clément Chevrier waren mit Mathias Frank ebenfalls in der Spitzengruppe des Tages vertreten und unterstützen ?ihn so gut sie konnten, bevor er zu seiner Siegesfahrt ansetzte. “Marcel und Clément waren in der Lage, die verschiedenen Angriffe aus der Spitze während der Etappe zu kontrollieren. Das war eine grosse Hilfe für Mathias”, erklärt Seigneur weiter. “Aufgrund der Tatsache, dass wir zu dritt in dieser Spitzengruppe vertreten waren, konnten wir davon profitieren und wurden am Ende mit dem Sieg belohnt. Es war brilliant.”

DIE EMOTIONEN: Von Marcel Wyss und Mathias Frank. Die beiden Teamkollegen und guten Freunde fielen sich im Ziel auf dem Alto Mas de la Costa in die Arme. Es war eine Umarmung voller Dankbarkeit, Aufrichtigkeit und Emotionen.

DER REKORD: IAM Cycling hat mit dem heutigen Sieg den Rekordwert von 18 aus dem Jahr 2014 gebrochen. Der 19. Saisonsieg in diesem Jahr durch Mathias Frank war gleichzeitig der vierte Saisonsieg bei einer Grand Tour.

Vuelta a España– Jérôme Coppel : «Ich habe noch nie in meinem ganzen Leben so eine harte Etappe erlebt»

Ein Höllenritt. Mit diesem Wort lässt sich die heutige Etappe bei der Spanien-Rundfahrt zusammenfassen. Sechs Berge, verteilt auf etwas weniger als 140 Kilometer und 5000 Höhenmeter galt es zu bewältigen. Selbst erklärend war diese elfte Etappe der Vuelta eine der härtesten Tagesabschnitte bei einer Grand Tour in den letzten Jahren. Der Tag nach dem ersten Ruhetag – der war von vielen sehnlichst erwartet worden – war ein Triumphzug von Mikel Landa (Astana), er feierte bei der Bergankunft in Cortals d’Encamp einen Solosieg. Der Spanier hielt seine Konkurrenz in Schach und flog den Berg förmlich hinauf. Er distanzierte seinen ersten Verfolger, Teamkollege Fabio Aru, um 1 :22 Minuten. Astana feierte damit einen Doppelsieg an diesem elften Tag und holte das rote Trikot zurück in ihre Reihen. Auf den Strassen von Andorra konnte sich die Mannschaft von IAM Cycling ebenfalls in Szene setzen. Es gab zwar am Ende keinen Siegerstrauss, aber die Fahrer zeigten sich vorne. Am Beginn der Rundfahrt fuhr das Team etwas verhalten, nun hat sich die Schweizer Profimannschaft offensiv präsentiert, in einer Art, die man von ihr erwartet. Jérôme Coppel war Teil der Fluchtgruppe des Tages und es scheint, dass IAM Cycling nun den rechten Weg bei der Vuelta gefunden hat.

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Vuelta a España – Jérôme Coppel: „Der erste Ruhetag wird uns gut tun, bevor wir eine schwierige Woche in Angriff nehmen werden“

Bei der Spanien-Rundfahrt gleicht für IAM Cycling kein Tag dem anderen. Ein einfacher Satz, der die aktuelle Situation bei IAM Cycling perfekt veranschaulicht auf der heutigen zehnten Etappe. Nachdem die Fahrer der Schweizer Mannschaft in den letzten Tagen mit dem Pech zu kämpfen hatten und sich im Fahrerfeld auffällig abwesend präsentierten, sah man heute eine andere Mannschaft mit einer offensiven Fahrweise, wie man es von ihr eigentlich erwartet hatte. Einen Rhythmus, den man nun beibehalten muss, wenn man das ursprüngliche Ziel bei dieser Vuelta – ein Etappensieg – weiterhin erreichen will. Dennoch sah man auch heute keinen Fahrer von IAM Cycling auf das Siegerpodest steigen. Die Blumen gingen am heutigen Montag an Kristian Sbaragli (MTN – Qhubeka), der den Sprint auf den Strassen von Castellón überraschend gewann. Von seinen Teamkollegen optimal lanciert, gewann der italienische Sprinter im dezimierten Feld vor John Degenkolb (Giant-Alpecin), der bei der Vuelta ebenfalls weiterhin auf seinen ersten Sieg warten muss. Gesamtleader Tom Dumoulin (Giant-Alpecin) zeigte heute keine Schwäche, verteidigte das rote Leadertrikot und startet damit nun am Mittwoch zur nächsten Etappe, da morgen Dienstag der erste Ruhetag auf dem Programm steht.

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Vuelta a España – Thomas Degand: „Nebst all den physischen Schmerzen, fühle ich eine riesige Enttäuschung in mir“

Die Pechsträhne bei IAM Cycling ist noch immer nicht vorbei. Nachdem die Mannschaft bereits auf der zweiten Etappe Matteo Pelucchi und David Tanner nach Stürzen verlor, erlebte man bei IAM Cycling heute leider erneut ein solches Szenario. Thomas Degand kam bereits nach 32 km bei einem grossen Massensturz zu Fall und musste für weitere Abklärungen mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus von Benidorm gebracht werden. Der medizinische Bericht war dann aber für den Belgier beruhigend. Brüche gab es keine, dafür schwere Blutergüsse. Das Glück, welches derzeit nicht auf der Seite von IAM Cycling steht, stand heute dafür ganz an der Seite von Tom Dumoulin (Gian-Alpecin). Der Niederländer feierte auf dem Col de Puig Llorença einen schönen Etappensieg vor Chris Froome und übernahm dank diesem Sieg das rote Leadertrikot, welches er dem bisherigen Gesamtleader Esteban Chaves heute abnahm.

Paradoxerweise waren die ersten Worte von Thomas Degand, als er den Krankenwagen verliess, Ausreden. Er präsentierte sich offensichtlich enttäuscht, da er die Vuelta nicht beenden und somit seine Mannschaft im Kampf für den ersten Etappensieg bei einer Grand Tour seit der Gründung 2013 nicht mehr unterstützen kann. „Direkt vor mir stürzte ein Fahrer und ich hatte keine Chance mehr, auszuweichen“, erzählt Degand. „Ich fand mich am Boden auf der anderen Seite der Abschrankungen wieder. Es war sehr brutal. Ich bin ziemlich heftig auf meine linke Seite gefallen. Dabei erlitt ich viele Schürfungen und glücklicherweise zog ich mir keine Brüche zu. Das ist schon mal ein wichtiger Punkt. Die Aufgabe bei der Vuelta ist nun das Abbild meiner Saison. Die Mannschaft gab mir hier die Gelegenheit und ich konnte diese leider nicht wahrnehmen. Nebst all den physischen Schmerzen, fühle ich eine riesige Enttäuschung in mir. Das Rennen ist nun für mich beendet und ich hoffe, dass ich nun schnell Fortschritte machen werde und danach so schnell wie möglich wieder auf mein Fahrrad steigen kann.“

Für seine Rückkehr gibt es im Moment noch kein genaues Datum. Da er sich aber keine Fraktur zugezogen hat und auch sonst einen beruhigenden Bericht erhalten hat, wir die sportliche Leitung von IAM Cycling zusammen mit den Teamärzten die Situation nun klären, wann mit einer möglichen Rückkehr unter der Voraussetzung das die Verletzungen normal verheilen, gerechnet werden kann.

Eddy Seigneur, der bei der Vuelta zusammen mit Mario Chiesa als sportlicher Leiter im Einsatz ist, betonte, dass die Mannschaft das Ziel eines Etappensieges nicht aus den Augen verloren hat und weiterhin daran festhält. „Thomas Degand hätte in den kommenden Bergetappe, vor allem jener in Andorra, eine gut Rollen spielen können“, erklärt Seigneur. „Es wäre sicher eine tolle Möglichkeit gewesen, die Farben von IAM Cycling an der Spitze zu präsentieren. Trotz dieses erneutes Rückschlags werden wir morgen erneut mit dem Ziel Etappensieg starten. Vicente Reynes fühlt sich besser und das Finale könnte ihm gut passen. Auch wenn wir nur noch mit sechs Fahrern unterwegs sind, sind wir weiterhin motiviert vorne unterwegs zu sein. Wir werden unsere Taktik etwas ändern und wir müssen aggressiver unterwegs sein.“

Simon Pellaud trotz Trainingssturz am Start der Vuelta

Nach einem Sturz im Training aufgrund einer Kollision mit einem Auto am Mittwochnachmittag endete der Tag für Simon Pellaud im Spital von Malaga. Die Untersuchungen brachten ein beruhigendes Resultat. Der Profi von IAM Cycling erlitt bei seinem Crash Abschürfungen und Wunden im Gewicht. Bereits am Donnerstagmorgen war der Walliser Neoprofi wieder mit seinen Teamkollegen auf dem Velo unterwegs und äusserte sich dabei zu diesem Zwischenfall: „Ich weiss nicht genau, was passiert ist. Ich hatte einen Bus überholt, der am Strassenrand parkiert war. Und in dem Moment, als ich am Bus vorbei war, wurde ich heftig von einem Auto erfasst und ging zu Boden. Ich hatte Glück im Unglück, den der Sturz passierte direkt vor dem Krankenhaus, was schlussendlich bei der ersten Hilfe sicher etwas geholfen hat.“

Da sich Pellaud nicht gravierend verletzt hat und weder Brüche noch andere schwerwiegenden Verletzungen zugezogen hat, hat sich die sportliche Leitung von IAM Cycling nach Absprache mit dem Teamarzt dazu entschieden, Simon Pellaud dennoch starten zu lassen. Die Vuelta mit Start in Puerto Banus am kommenden Samstag ist für Pellaud die erste grosse Rundfahrt in seiner noch jungen Karriere.

Eurosport verlängert TV- und Digitalrechte für Spanienrundfahrt bis 2020

Eurosport hat seine Partnerschaft mit der Spanienrundfahrt (La Vuelta a España), verlängert und einen Fünfjahres-Vertrag unterschrieben. Die langfristige Vereinbarung umfasst die TV- und Digitalrechte der im September stattfindenden, dritten großen Landesrundfahrt im Radsport von 2016 bis 2020. Damit bleibt Eurosport der wichtigste Radsport-Sender in Europa. 2015 stehen insgesamt 1800 Stunden Radsport, davon 450 Stunden live bei Eurosport und Eurosport 2 auf dem Programm.

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Marcel Aregger: «Die schwierigste Etappe meines Lebens»

Alberto Contador hat die letzte Bergetappe der Vuelta gewonnen und nähert sich einen Schritt mehr einer Krönung am Sonntag nach einem Zeitfahren in den Strassen von Santiago de Compostela. IAM Cycling hat keine Überraschung liefern können. Seine fünf Fahrer hat jedoch das Ziel in Puerto Anacres erreicht. Vicente Reynes (60.) und Marcel Arregar (61.) kamen mit 20’56” Rückstand auf den zukünftigen Sieger der Vuelta ins Ziel.

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Heinrich Haussler: «Ich war zu weit entfernt, um besseres zu erreichen»

IAM Cycling konnte alle Fallen der 13km langen Rundstrecke, die es zum Auftakt der Tour of Britain in den Strassen von Liverpool acht Mal zu bewältigen gab, vermeiden. Während Marcel Kittel (Giant Shimano) dank seines Siegs beim Sprint das erste Leadertrikot überstreifen durfte, belegte Heinrich Haussler einen ermutigenden 8. Platz für das Schweizer Profiteam.

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Jonathan Fumeaux: «Ich bin von meinem Finale enttäuscht»

Am Tag nach dem Sieg im Sprint von John Deenkolb (Giant-Shimano), haben die Puncheur ihr bevorzugtes Terrain vorgefunden. Hier zeigte sich Daniel Navarro (Cofidis) am schlausten in dem er am Fusse des letzten Anstiegs angriff. Während dem ganzen Tag nie in Gefahr hat Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) sein rotes Trikot als Leader der Spanienrundfahrt verteidigt. Unglücklich gestern blieb IAM Cycling auch heute weiter hinten mit Vicente Reynes, bester des Schweizer Profiteams auf dem 53. Platz mit 51 Sekunden Rückstand auf den Tagessieger. “Diese Ankunft war für mich zu schwer”, erklärte der Mallorquiner bevor er den Bus bestieg.

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John Degenkolb holt den Tagessieg

IAM Cycling hatte bei der 12. Etappe der Spanienrundfahrt Pech. Während John Degenkolb (Giant-Shimano) den Tagessieg geholt hat und Alberto Contador sein rotes Leadertrikot verteidigt hat, kehrte das Schweizer Profiteam mit einem Gefühl unvollendeter Dinge ins Hotel zurück. Der Massensprint endete in einem Massensturz indem Matteo Pelucchi, wie viele andere Sprintspezialisten, zu Boden kamen. Der italienische Fahrer erlitt Schürfwunden am Rücken und auf der rechten Seite aber auch Prellungen an beiden Knien, am Gesäss und am rechten Handgelenk.

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Rubens Bertogliati: «Wir werden bei dieser Vuelta noch weitere Gelegenheiten bekommen»

Bei der dritten Bergankunft der Spanienrundfahrt konnte der Italiener Fabio Aru (Astana) alle Favoriten überraschen. Was Alberto Contador (Saxo-Tinkoff) nicht gehindert hat erfolgreich sein rotes Trikot als Leader des Gesamtklassements zu verteidigen. IAM Cycling seinerseits, in der Abwesenheit eines Fahrers, der um den Gesamtsieg mitfahren könnte, hat während dieser Etappe keine Öffnung gefunden. Der Beste des Schweizer Profiteams war Vicente Reynes, 61. mit 8’14” Rückstand, genau wie Jonathan Fumeaux, 68. und Johann Tschopp, 71.

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