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Peter Sagan knapp geschlagen auf Platz 2 in einem schweren Finale der 8. Etappe der Vuelta a España.


Ein Trio machte sich unmittelbar nach dem Start auf dem Weg und setzte sich mit maximalen 12 Minuten vom Feld ab. BORA – hansgrohe arbeitete hart und schloss wenige Kilometer vor dem Ziel die Lücke zur Spitzengruppe. In einem schweren Finale hinauf nach Almadén war Peter Sagan in einer aussichtsreichen Position, wurde aber auf den letzten Metern von A. Valverde überholt und musste sich knapp geschlagen geben.
Die Etappe
Gestartet wurde die heutige achte Etappe in Linares, einem Ort in Andalusien und führte das Feld nach 195.1 gefahrenen anspruchsvollen Kilometern in den Zielort Almadén, in der Region Castilla-La Mancha. Eine Bergwertung der dritten Kategorie mit 3,4% Steigung und eine Sprintwertung verzeichnete heute das Etappenprofil. Auf dem Papier sah die Etappe einfach aus, aber Temperaturen um die 38 Grad und erneut enge, kurvenreiche Straßen, vor allem im Finale, machten das Rennen schwer.
Die Team Taktik
Nach seinem gestrigen zweiten Platz und der wiederkehrenden Form nach dem schweren Sturz bei der Tour de France, wollte UCI Weltmeister Peter Sagan heute versuchen, ein weiteres Topergebnis einzufahren. Das Team stellte sich in den Dienst des Weltmeisters, um ihm vor allem im technisch anspruchsvollen Finale zu unterstützen, hatte aber auch ein Auge auf ihren Klassementfahrer Emanuel Buchmann, der weiterhin auf den dritten Gesamtplatz lag und sich gut von seinem harten Aufprall am gestrigen Tag erholte. Man beschützte den Ravensburger, wie auch in den letzten Tagen, um keine Zeit für die Gesamtwertung liegen zu lassen.
Das Rennen
Nach nur wenigen Kilometern setzte sich ein Trio an die Spitze des Rennens und öffnete eine Lücke von mehr als zehn Minuten gegenüber dem Hauptfeld, in dem sich das deutsche Team befand. Auch nach der ersten Bergwertung des Tages befand sich die Spitzengruppe immer noch mit zehn Minuten Vorsprung vor dem Feld. Die Sprinterteams begannen mit der Nachführarbeit, von BORA – hansgrohe war Marcus Burghardt immer wieder auf der Höhe des Geschehens und gab das Tempo vor. Langsam schmolz der Vorsprung des Trios an der Spitze des Rennens. 5km vor dem Ziel wurde die Gruppe schließlich gestellt und die Fahrer bereiteten sich auf das kniffelige Finale vor. BORA – hansgrohe brachte den UCI Weltmeister in eine gute Position, als sich das Rennen auf den letzten Kilometer bewegte. Peter Sagan war in den letzten Kilometern hinauf nach Almadén in einer aussichtsreichen Position, wurde aber auf den letzten Metern noch von A. Valverde überholt, und überquerte auf einem starken zweiten Platz die Ziellinie an einem heißen achten Tag bei der Vuelta a Espana.
8. Etappe:
1.Alejandro Valverde (Movistar) 4:35:54
2. Peter Sagan (Bora-hansgrohe)
3. Danny von Poppel (LottoNL-Jumbo)
4. Ion Izagirre (Bahrain-Merida)
5. Giacomo Nizzolo (Trek-Segafredo)
6. Jesus Herrada (Cofidis)
7. Simon Yates (Mitchelton-Scott)
8. Bjorg Lambrecht (Lotto Soudal)
9. Ivan Garcia (Bahrain-Merida)
10.Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo)
Gesamtstand:
1. Rudy Molard (Groupama-FDJ) 31:20:34
2. Alejandro Valverde (Movistar) +0:00:37
3. Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) +0:00:48
4. Simon Yates (Mitchelton-Scott) +0:00:51
5. Tony Gallopin (AG2R) +0:00:59
6. Michal Kwiatkowski (Sky) +0:01:06
7. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) +0:01:11
8. Nairo Quintana (Movistar ) +0:01:14
9. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +0:01:18
10. Enric Mas (Quick-Step Floors) +0:01:23
Reaktionen im Ziel
„Der Sturz hat mich nicht beeinflusst, natürlich merke ich noch etwas die Verletzung am Bein aber das Team hat mich heute wieder perfekt unterstützt und alles für mich getan. Morgen wird ein schwerer Tag aber ich werde wieder mein Bestes geben.“- Emanuel Buchmann
„Es war heute wieder eine schwere und heiße Etappe aber das gesamte Team hat gut zusammengearbeitet. Wir schafften es, die Gruppe zu stellen, nachdem die Jungs toll gefahren sind und mich in eine gute Position gebracht haben. Ich gab alles im Finale, aber es war nicht genug für einen Sieg. Aber ich merke, dass meine Form sich verbessert. Ich hätte gerne das Double heute gemacht nach Pascals Sieg in Brüssel, zu dem ich ihn hier gratuliere.“ – Peter Sagan
„Heute hatten wir eine lange Etappe mit 2000 Höhenmetern. Unser Ziel war es eine kleine Gruppe gehen zu lassen und wir versuchten alles für Peter für den Sprint vorzubereiten. Es hat eigentlich alles super geklappt. Die Gruppe hatte zu Beginn fast 12 Minuten Vorsprung, aber durch die Hilfe von Burgi und zusammen mit anderen Teams konnten wir die Lücke schließen. 5km vor dem Ziel, als die Gruppe wieder zusammen war, begannen wir den Sprint für Peter. Er war in einer guten Position und startete einen tollen Sprint. Aber in den wirklich steilen letzten 100m war leider Valverde schneller und hatte die besseren Beine. Aber ich denke, bis dato verlief die Vuelta gut für uns und morgen konzentrieren wir uns zu 100% auf Emu, um ihm bei der schweren Bergankunft zu unterstützen.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Zweiter Platz für Peter Sagan auf der 7. Etappe der Vuelta a España

Die 7. Etappe, der Vuelta a España sah lange Zeit eine Fluchtgruppe, die sich bis zum letzten Anstieg des Tages an der Spitze des Rennens halten konnte. Klassementfahrer Emanuel Buchmann wurde nach einem Sturz von seinen Teamkollegen wieder in Position gebracht und konnte somit seinen dritten Platz in der Gesamtwertung verteidigen. In einem packenden Finale gelang es dem UCI Weltmeister Peter Sagan auf einen starken zweiten Platz zu sprinten.
Die Etappe
Die heutige 7. Etappe der 73. Vuelta a España führte das Feld von Puerto Lumbreras über 185,7 wellige Kilometer in den Zielort Pozo Alcón. Zwei Bergwertungen der dritten Kategorie, mit je durchschnittlich 5% waren beide in der zweiten Hälfte des Rennens. Die einzige Sprintwertung des Tages wurde kurz vor dem Ziel genommen, bevor die leicht steigende Zielgerade auf das Feld wartete. Es war schwierig einzuschätzen, ob eine größere Fluchtgruppe durchkommen wird oder die Etappe doch in einem Sprint enden wird.
Die Team Taktik
Die deutsche Mannschaft wollte, wenn eine größere Fluchtgruppe attackiert, mit Rafal Majka und Davide Formolo, zwei Männer aus ihren Reihen dabeihaben. Für das Finale setzte man auf den UCI Weltmeister Peter Sagan, um den ersehnten Etappensieg erzielen zu können.
Das Rennen
Eine frühe Fluchtgruppe mit sieben Fahrern setzte sich unmittelbar nach dem Start vom Feld ab und hatte nach nur 20km im Rennen schon mehr als drei Minuten Vorsprung. BORA – hansgrohe blieb bewusst im Hauptfeld und beteiligte sich an der Nachführarbeit. 130km vor dem Ziel, kurz vor der ersten Bergwertung des Tages, genoss die Spitzengruppe immer noch einen Vorsprung von dreieinhalb Minuten. Am letzten Anstieg des Tages wurde der Rückstand der Gruppe immer geringer und 20km vor dem Ziel konnte sich die Spitzengruppe des Tages nicht mehr länger halten und wurde vom Feld eingeholt. Im Finale ging BORA – hansgrohe Fahrer Emanuel Buchmann aber auch sein Helfer Davide Formolo kurzzeitig zu Boden. Beide konnten aber schnell wieder aufs Rad aufsteigen und ihren Klassementfahrer wieder in Position bringen. In einem harten Finale, welches leicht bergauf verlief, attackierte T. Gallopin und siegte mit wenigen Sekunden Vorsprung vor UCI Weltmeister Peter Sagan, der sich den Sieg aus der anrollenden Gruppe sicherte. In der zweiten Gruppe querten Emanuel Buchmann, Rafal Majka und Davide Formolo die Ziellinie. Trotz Sturzes bleibt Emanuel weiterhin auf den dritten Gesamtplatz.

7. Etappe:
1. Tony Gallopin (AG2R)
2. Peter Sagan (Bora-hansgrohe) +0:05
3. Alejandro Valverde (Movistar) s.t.
4. Eduard Prades (Euskadi)
5. Omar Fraile (Astana)
6. Rigoberto Uran (EF Drapac)
7. Ion Izagirre (Bahrain Merida)
8. Enric Mas (Quick-Step Floors)
9. Wilco Kelderman (Sunweb)
10. Sepp Kuss (LottoNL-Jumbo)
Gesamtstand:
1. Rudy Molard (Cofidis)
2. Alejandro Valverde (Movistar) +0:47
3. Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) +0:48
4. Simon Yates (Mitchelton-Scott) +0:51
5. Tony Gallopin (AG2R) +0:59
6. Michal Kwiatkowski (Sky) +1:06
7. Ion Izagirre (Bahrain Merida) +1:11
8. Nairo Quintana (Movistar) +1:14
9. Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) +1:18
10. Enric Mas (Quick-Step Floors) +1:23
Reaktionen im Ziel
„Ich muss sagen, die Jungs haben heute einen guten Job erledigt. Wir hatten das Rennen immer unter Kontrolle und versuchten mit Peter auf Sieg zu fahren. Marcus war unglaublich, er hielt die Fluchtgruppe immer an der kurzen Leine. Leider ging Emu im Finale zu Boden, auf einer Straße, die meiner Meinung nach, nicht für ein Radrennen geeignet war. Davide und Jay mussten warten, um ihn wieder nach vorne zu bringen und haben einen großartigen Job erledigt. Daher konnten wir Gallopin nicht mehr stellen, aber Peter sprintete dennoch auf den zweiten Platz. Zusammenfassend, denke ich, hatten wir einen guten Tag mit einem zweiten Platz.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
„Heute war keine leichte Etappe und die Hitze machte es auch nicht leichter. Die Anstiege waren schwierig und anstrengend aber ich schaffte es in der Gruppe der Kletterer zu bleiben. Rafal versuchte die Lücke zu Gallopin zu schließen, während Davide und Jay hinten waren, um Emu zu helfen, der nach seinem Sturz alleine war. Ich fühlte mich besser und habe den Sprint aus der Gruppe gewinnen können.“ – Peter Sagan
„Es war sehr heiß und eine harte Etappe, aber das Team hat einen tollen Job gemacht. Wir hatten alles unter Kontrolle und verloren keine Zeit im Gesamtklassement und Peter fuhr auf Sieg. In einem heiklen Moment ging ich zu Boden. Es tat weh aber meine Teamkollegen taten alles, um mich wieder zurückzubringen. Danke an Jay und Davide, durch ihre Hilfe war ich bald wieder in der Gruppe zurück. Ich behielt meinen dritten Platz in der Gesamtwertung und werde nun sehen, wie mich der Sturz beeinflusst. Hoffentlich ist es nicht allzu ernst aber wir werden noch einige medizinische Tests machen, um sicher zu gehen.“ – Emanuel Buchmann
© BORA – hansgrohe

Top-10-Platzierung für Peter Sagan auf der 6. Etappe der Vuelta.

Die heutige Etappe der Vuelta a España sorgte für ein rasantes und packendes Finale in San Javier, in dem alle Augen auf die Sprinter gerichtet waren. Auf der Zielgerade lieferten sich die schnellen Männer des Pelotons einen spannenden Kampf um den Sieg. Am Ende des Tages belegte UCI Weltmeister Peter Sagan den 9. Platz, während N. Bouhanni die Etappe für sich entschied. Viele der GC-Favoriten verloren heute Zeit, aber es gelang Emanuel Buchmann seinen 3. Platz in der Gesamtwertung zu verteidigen.
Die Etappe
Der Startschuss fiel heute in Huércal-Overa und von dort fuhr das Fahrerfeld über 155,7km nach Mar Menor (San Javier), der größten Salzwasserlagune Europas. Die Strecke, die meist entlang der Mittelmeerküste im Südosten Spaniens führte, war relativ flach, wies aber zwei Anstiege der dritten Kategorie auf. Nach 50 gefahrenen Kilometern musste der erste davon, der Alto del Garrobillo (3,8km, 5,8%) absolviert werden, gefolgt vom Alto del Cedacero (4km, 6,2%) ungefähr 40 Kilometer später. Die letzten 25km waren fast tellerflach und es wurde deshalb erwartet, dass die Sprinter im Feld heute eine Chance haben würden ihre Bilanz aufzubessern. Ein Kreisverkehr gleich nach der Flamme Rouge könnte allerdings die erwartete Sprintankunft etwas erschweren.
Teamtaktik
Nachdem auf den vorherigen Etappen die Ausreißer und Bergfahrer die Protagonisten des Rennens waren könnten heute die Sprinter zum Zug kommen. Weil alles auf einen Massensprint hindeutete wollte sich das Team auf den Endsprint konzentrieren. Obwohl Peter Sagan sich immer noch nicht in perfekter Form befindet, könnte der UCI Weltmeister eine Chance haben, eine Top-Platzierung zu erzielen. Das Team wollte ihn deshalb tatkräftig unterstützen und ihn in eine optimale Ausgangsposition auf der Zielgerade für den finalen Sprint bringen.
Das Rennen
Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad und teilweise straffem Seitenwind machte sich das Peloton auf den Weg nach Mar Menor. Gleich zu Beginn der Etappe nutzten drei Fahrer die Chance für einen Angriff. Allerdings engagierten sich heute die Sprinterteams schon früh im Renngeschehen in der Tempoarbeit. Das Peloton hielt die Fluchtgruppe an der kurzen Leine und erlaubte den drei Ausreißern nicht mehr als 3:45 Minuten Vorsprung. Es war also nur eine Frage der Zeit bis das Trio eingeholt wurde. Mit 30km bis zum Ziel war es soweit und das Peloton schloss die Lücke.
Die Teams, die heute einen Podestplatz im Visier hatten, rückten dann erneut nach vorne und begannen die Sprintvorbereitungen im Ernst. Kurz danach ereignete sich ein Sturz, in dem aber keine BORA – hansgrohe Fahrer verwickelt waren, und das Feld teilte sich in mehrere Gruppen. Einige der GC-Fahrer und Sprintfavoriten verloren den Anschluss zur führenden Gruppe, aber Emanuel Buchmann und Peter Sagan befanden sich in der ersten Gruppe. Das Team arbeitete um die zwei Fahrer nahe der Spitze des Feldes zu beschützen. In einem rasanten Endspurt lieferten sich Peter Sagan und seine Kontrahenten einen packenden Kampf um den Sieg, aber auf der Zielgerade befand sich der UCI Weltmeister in einer ungünstigen Ausgangsposition. Am Ende des Tages belegte er den 9. Platz, während N. Bouhanni die Etappe gewann. Emanuel Buchmann verteidigte seinen 3. Platz in der Gesamtwertung hinter R. Molard und M. Kwiatkowski.
6. Etappe:
1. Nacer Bouhanni (Cofidis) 3:58:55
2. Danny Van Poppel (LottoNL-Jumbo) s.t.
3. Elia Viviani (Quick-Step Floors) s.t.
4. Simone Consonni (UAE-Emirates) s.t.
5. Matteo Trentin (Mitchelton-Scott) s.t.
6. Ivan Garcia-Cortina (Bahrain-Merida) s.t.
7. Omar Fraile (Astana) s.t.
8. Miguel-Angel Lopez (Astana) s.t.
9. Peter Sagan (Bora-hansgrohe) s.t.
10. Michael Morkov (Quick-Step Floors) s.t.
Gesamtstand:
1. Rudy Molard (Groupama-FDJ) 22:26:15
2. Michal Kwiatkowski (Sky) + 0:41
3. Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) + 0:48
4. Simon Yates (Mitchelton-Scott) + 0:51
5. Alejandro Valverde (Movistar) + 0:53
6. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) + 1:11
7. Tony Gallopin (AG2R-La Mondiale) + 1:14
8. Nairo Quintana (Movistar) s.t.
9. Steven Krujswijk (LottoNL-Jumbo) + 1:18
10. Enric Mas (Quick-Step Floors) + 1:23
Reaktionen im Ziel
„Zu Beginn fuhr das Peloton ziemlich langsam aber in den letzten Kilometern verschärfte sich das Tempo und das Feld teilte sich in mehrere Gruppen. Ich wollte heute um den Etappensieg kämpfen aber befand mich nicht in einer idealen Ausgangsposition. Leider war es mir nicht möglich einen starken Sprint von dort anzuziehen.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister

„Die ersten 130km verliefen ziemlich ereignislos und das Tempo wurde meistens von den Sprinterteams kontrolliert. In den letzten 20km hatten wir Seitenwind, der das Rennen etwas nervös machte. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das ganze Team in einer guten Position an der Spitze des Feldes. Allerdings hatte Rafal [Majka] einen Defekt und fiel zurück. Dadurch verlor er leider 1:20 Minuten. Etwa 700m vor der Ziellinie gab es einen Kreisverkehr und Peter befand sich dort in einer ungünstigen Ausgangsposition und konnte deshalb seinen Sprint nicht optimal anziehen.“ – Steffen Radochla, Sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Ausreißer Molard (FDJ) übernimmt Gesamtführung, Emanuel Buchmann nun auf Rang drei der Vuelta. 

Nach einem unglaublich harten Kampf um die Gruppe des Tages setzten sich erst nach 60 km 25 Fahrer vom Feld ab. Lukas Pöstlberger war für BORA – hansgrohe an der Spitze des Rennens, fiel aber nach weiteren Attacken zurück ins Hauptfeld. Dort arbeitete BORA – hansgrohe für seinen Leader Emanuel Buchmann, der heute im Hauptfeld das Ziel erreichte. Beim Sieg von S. Clarke machte auch R. Molard heute viel Boden gut und übernahm so die Gesamtführung. Emanuel Buchmann liegt nun auf Rang drei, weiterhin nur sieben Sekunden hinter M. Kwiatkowski.
Die Etappe
Auch die heutige 5. Etappe der Vuelta a España bot gute Chancen für Ausreißer. Ein durchwegs welliges Profil zwischen Granada und Roquetas de Mar bot genügen Möglichkeiten für einen Angriff. Auf den insgesamt 188,7 Kilometern stand jeweils eine Bergwertung der 3. und eine der 2. Kategorie auf dem Plan, wobei die Strecke auch dazwischen von einem ständigen Auf und Ab gekennzeichnet war. Erst nach der letzten Bergwertung bei Kilometer 162 führte das Finale nur noch bergab bzw. flach ins Etappenziel.
Teamtaktik
Nachdem sich der UCI Weltmeister Peter Sagan immer noch nicht in perfekter Form befindet, war BORA – hansgrohe heute nicht bereit für einen möglichen Massensprint zu arbeiten. Die Teamtaktik war hingegen auf Lukas Pöstlberger und Jay McCarthy ausgerichtet, die beide ihre Chance in Fluchtgruppen bekamen. Sollte es dennoch zu einem Spint in Roquetas de Mar kommen, würde Sagan natürlich versuchen, um den Sieg zu kämpfen. Der Rest des Teams war abgestellt, um Emanuel Buchmann und Rafal Majka mit so wenig Kraftaufwand wie möglich durch die Etappe zu bringen.
Das Rennen
Auch heute folgte nach dem Start wieder direkt Attacke auf Attacke. Da aber alle Fahrer die Chance einer Fluchtgruppe nutzen wollten, neutralisierten sich die Angriffe gegenseitig. Auch BORA – hansgrohe zeigte sich immer wieder an der Spitze des Feldes aktiv. Es dauerte aber mehr als 60 Kilometer, bevor sich eine Gruppe endgültig vom Feld lösen konnte. 25 Fahrer, darunter Lukas Pöstlberger, konnten nun schnell mehr als zwei Minuten zwischen sich und dem Feld bringen. Doch die Gruppe harmonierte nicht, und es gab weitere Attacken an der Spitze des Rennens. Unterschiedliche Gruppen formierten sich und leider fiel Lukas Pöstlberger diesen Attacken zum Opfer. Der österreichische Staatsmeister wurde 70k vor dem Ziel wieder vom Feld gestellt, dort gab Sky das Tempo vor. An der Sprintwertung des Tages hatte ein Spitzenduo etwa eine Minute Vorsprung auf die Verfolger und mehr als fünf Minuten auf das Hauptfeld. Doch in der Abfahrt zur letzten Bergwertung des Tages änderte sich die Rennsituation erneut und drei Fahrer konnten sich entscheidend absetzen. BORA – hansgrohe hatte heute mit der Entscheidung um den Tagessieg nichts mehr zu tun, arbeitete im Feld aber sehr gut für Emanuel Buchmann. Das Team hielt Emu immer in guter Position und von allen Schwierigkeiten fern. Nach einem weiteren sehr heißen und harten Tag im Sattel holte am Ende S. Clarke den Sieg in Roquetas de Mar. Emanuel Buchmann erreichte sicher im Hauptfeld das Ziel. Durch Rang sechs auf der heutigen Etappe übernahm R. Molard die Führung in der Gesamtwertung, Buchmann liegt nun auf Rang drei, immer noch 7 Sekunden hinter M. Kwiatkowski.
5. Etappe:
1. Simon Clarke (EF-Drapac) 4:36:07
2. Bauke Mollema (Trek-Segafredo) s.t.
3. Alessandro de Marchi (BMC) s.t.
4. Davide Villella (Astana) + 0:08
5. Floris De Tier (LottoNL-Jumbo) s.t.
6. Rudy Molard (Groupama-FDJ) s.t.
7. Maxime Monfort (Lotto-Soudal) 1:58
8. Jonathan Lastra (Caja-Rural) 2:00
9. Franco Pelizotti (Bahrain-Merida) s.t.
10. Merhawi Kudus (Dimension-Data) s.t.
Gesamtstand:
1. Rudy Molard (Groupama-FDJ) 18:27:20
2. Michal Kwiatkowski (Sky) + 1:01
3. Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) + 1:08
4. Simon Yates (Mitchelton-Scott) + 1:11
5. Alejandro Valverde (Movistar) + 1:13
6. Wilco Keldermann (Sunweb) + 1:26
7. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) + 1:31
8. Tony Gallopin (AG2R-La Mondiale) + 1:34
9. Nairo Quintana (Movistar) s.t.
10. Steven Krujswijk (LottoNL-Jumbo) + 1:38

Reaktionen im Ziel
„Der Beginn der Etappe war heute echt hart, speziell nach der Bergankunft gestern. Unser Team hat aber super gearbeitet, und als die Gruppe weg war, haben sie mich immer vorne im Feld gehalten, um nie in Schwierigkeiten zu geraten. Im Lauf der Etappe sind meine Beine dann immer besser geworden. Am Ende war es ein Tag ohne große Besonderheiten. Molard ist zwar in der Gesamtwertung nach vorne gekommen, aber ich denke nicht, dass das am Ende eine Auswirkung auf die Gesamtwertung haben wird.“ – Emanuel Buchmann

„Das war eine brutale Etappe heute. Der Beginn war extrem schnell und es wurde ständig attackiert. Es hat fast 60 km gedauert, bis endlich eine Gruppe vorne war. Lukas und Jay haben für uns versucht immer wieder mitzuspringen, Lukas war dann auch in der Gruppe, hatte zu diesem Zeitpunkt aber einfach schon zu viel Energie gelassen, um noch um den Etappensieg kämpfen zu können. Im Feld haben alles Jungs super für Emu gearbeitet und ihn immer vorne in Position gehalten. Er hat sicher im Hauptfeld das Ziel erreicht und liegt immer noch nur 7 Sekunden hinter Kwiatkowski, das war heute das Wichtigste.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Emanuel Buchmann unterstreicht Ambitionen in der Gesamtwertung und rückt nach erster Bergankunft auf Rang zwei der Vuelta vor. 

Den Etappensieg machte heute eine Fluchtgruppe unter sich aus und am Ende siegte B. King in der Sierra de la Alfagara. Doch auch Emanuel Buchmann glänzt einmal mehr bei der Spanien-Rundfahrt. Der Ravensburger attackiert auf den letzten Kilometern aus der Gruppe der Favoriten und rückt auf Rang zwei der Gesamtwertung hinter M. Kwiatkowski vor. Auch Rafal Majka zeigt sich in starker Form und liegt ebenfalls knapp an den Top-Ten.
Die Etappe
Am vierten Tag der Vuelta stand heute die erste Bergetappe am Programm. Von Velez-Malaga ging es in die Sierra de la Alfaguara, einer Bergankunft nahe der Sierra Nevada. Die insgesamt 161,4 Kilometer begannen flach, bevor nach etwa 50 Rennkilometern mit dem Alto de Cabra Montes ein Berg der 1. Kategorie wartete. Danach führte die Strecke über einige Wellen bergab nach Granada. Von dort führten die letzten 12 km bergauf ins Tagesziel, ebenfalls ein Anstieg der 1. Kategorie.
Teamtaktik
Vor allem für Emanuel Buchmann war heute eine erste Bewährungsprobe. Die Vuelta wird zwar erst in der dritten Woche entschieden werden, dennoch musste man heute an den besten Kletterern dranbleiben, um keine wichtigen Sekunden im Kampf um die Gesamtwertung zu verlieren. Mit Rafal Majka und Davide Formolo hatte Buchmann zwei hervorragende Bergfahrer zur Unterstützung an der Seite, wobei beide auch die Chance hatten, sollte es die Rennsituation zulassen, auf Etappensieg zu fahren. Alle anderen BORA – hansgrohe Teamkollegen hatten vor allem zu Beginn der Etappe Helferdienste zu leisten.

Das Rennen
Direkt nach dem Start gab es auch heute wieder einige Attacken. Immer wieder waren A. Mate und P. Rolland aktiv, die beide um das Bergtrikot kämpfen. Nach rund 10 km ließ das Feld schließlich 9 Fahrer ziehen. Der Vorsprung ging nun schnell nach oben, und schon nach 25 km fuhr die Spitze mehr als drei Minuten vor dem Feld. Auch im ersten Anstieg konnten die Ausreißer ihren Vorsprung weiter ausbauen, am Gipfel des Alto de Cabra Montes hatten sie etwa 7 Minuten herausgefahren, während im Feld Sky an der Spitze fuhr. Am Fuße des Schlussanstiegs betrug der Vorsprung sogar 9:30, und damit war klar, dass der Sieger aus dieser Gruppe kommen würde. P. Rolland setzte sich als Erster ab, während im Feld Lotto-Jumbo mächtig aufs Tempo drückte. Schnell wurde die Gruppe der Favoriten kleiner, doch Emanuel Buchmann und Rafal Majka blieben in guter Position. An der Spitze wurde Rolland an der 1000m Marke gestellt und B. King holte sich den Tagessieg. Dahinter attackierte zuerst S. Yates aus der Gruppe der Favoriten, bevor auch Emanuel Buchmann sich absetzen konnte. Der Ravensburger erreichte nach einer weiteren herausragenden Leistung als Tages Achter das Ziel und kletterte damit schon auf Rang zwei der Gesamtwertung.
4. Etappe:
1. Benjamin King (Dimension Data) 4:33:12
2. Nikita Stalnov (Astana) + 0:02
3. Pierre Rolland (EF Drapac) + 0:13
4. Luis-Angel Maté (Cofidis) + 1:08
5. Ben Gastauer (AG2R-La Mondiale) + 1:39
6. Jelle Wallays (Lotto-Soudal) + 1:57
7. Oscar Cabedo Carda (Burgos-BH) + 2:24
8. Simon Yates (Mitchelton-Scott) + 2:48
9. Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) + 2:50
10. Miguel Angel Lopez (Astana) + 3:07
Gesamtstand:
1. Michal Kwiatkowski (Sky) 13:47:19
2. Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe) + 0:07
3. Simon Yates (Mitchelton-Scott) + 0:10
4. Alejandro Valverde (Movistar) + 0:12
5. Wilco Kelderman (Sunweb) + 0:25
6. Ion Izagirre (Bahrain-Merida) + 0:30
7. Tony Gallopin (AG2R-La Mondiale) + 0:33
8. Nairo Quintana (Movistar) s.t.
9. Steven Krujswijk (LottoNL-Jumbo) + 0:37
10. Enric Mas (Quick-Step Floors) + 0:42

Reaktionen im Ziel
„Meine Beine waren wieder sehr gut. Ich kannte den Schlussanstieg aus dem Training, wusste, dass es oben etwas flacher wird. Am Ende hatte ich noch Reserven und dachte, warum nicht versuchen. Ich denke, dass immer noch viele auf Rafal achten, das ist natürlich gut für mich. Aber die Vuelta wird in der letzten Woche entschieden, dort muss man noch Körner haben.“ – Emanuel Buchmann
„Meine Form ist sehr gut. Das waren heute meine ersten echten Berge, die ich richtig am Limit fahren musste nach der Tour. Dafür bin ich sehr zufrieden. Unser Team ist sehr stark und wir haben mit Emu und mir nun zwei Fahrer in guter Position. Das gibt uns Optionen im Rennen. Wir werden sehen wie wir durchkommen, aber bisher läuft alles perfekt.“ – Rafal Majka
„Die Jungs haben super gearbeitet und alles richtig gemacht. Wenn man einen Weltmeister hat, der Flaschen holen kommt, dann sieht man auch wie gut unser Teamgeist ist. Am Ende am alle geholfen unsere Bergfahrer vorne in den Schlussanstieg zu bringen. Davide konnte heute leider nicht ganz mithalten, er hat in der Hitze etwas mehr gelitten als die anderen. Aber Emu und Rafal sind ein tolles Rennen gefahren. Dass Emu am Ende noch attackieren konnte, ist ein sehr gutes Zeichen, wir wollten in jedem Fall etwas versuchen, wenn wir mit mehr als einem Mann vorne sind, dass das so aufgeht ist natürlich perfekt. Aber die Vuelta ist noch lange, wir müssen weiter konzentriert bleiben.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

Buchmann klettert in Camito del Rey auf Rang sieben.

Nachdem die Hitze die 2. Etappe der Vuelta schwerer als erwartet machte, erreichte am Ende eine stark reduzierte Gruppe das Ziel. A. Valverde holte den Sieg, während Emanuel Buchmann einmal mehr mit Rang sieben überzeugen konnte. Damit klettert der Junge Deutsche auch auf Rang sieben in der Gesamtwertung.

Die Etappe
Eigentlich waren die 163,5 Kilometer zwischen Marbella und Caminito del Rey heute dem UCI Weltmeister Peter Sagan wie auf den Leib geschnitten. Vom Start weg führte die Strecke bergan zu einer Bergwertung der 2. Kategorie. Auch danach war die 2. Etappe der Vuelta durchwegs wellig mit zwei Bergwertungen der 3. Kategorie, und auch zum Ziel ging es noch einmal bergan. Damit würden es die klassischen Sprinter heute sehr schwer haben, Sagan hingegen hat schon oft bewiesen, dass er sehr gut mit welligem Terrain zurechtkommt.
Teamtaktik
Die Etappe sprach also für Peter Sagan. Doch nachdem der UCI Weltmeister nach seinem Sturz an der Tour de France noch nicht wieder 100 % in Form ist, brauchte BORA – hansgrohe heute auch einen Plan B. Mit Jay McCarthy hatte man aber einen zweiten Fahrer in den Reihen, der bei Sprints aus kleineren Gruppen nach welligen Etappen durchaus bestehen kann. Im Baskenland gewann der junge Australier in diesem Jahr schon genau so eine Etappe. Damit war BORA – hansgrohe heute in jedem Fall gut aufgestellt und man wollte das Rennen entsprechend kontrollieren. Um größere Gruppen am Beginn zu kontrollieren, waren vor allem Michael Schwarzmann und Marcus Burghardt abgestellt. Gegen Ende sollte dann alles für einen Sprint getan werden.
Das Rennen
Direkt nach dem Start setzte sich eine gut besetzte 7-Mann-Gruppe vom Feld ab. Am Anstieg zur ersten Bergwertung des Tages konnte die Spitze schnell einen Vorsprung von mehr als 3 Minuten herausfahren, während im Feld BMC um den Gesamtführenden R. Dennis die Führung übernahm. Über weite Strecken des Tages blieb diese Rennsituation unverändert. BMC kontrollierte das Rennen und der Vorsprung der Ausreißer pendelte bei drei Minuten. Als der Vorsprung kurz vor der ersten Zieldurchfahrt bei vier Minuten angekommen war, begann auch BORA – hansgrohe mit Marcus Burghardt im Feld zu arbeiten. Schnell verringerte sich der Abstand wieder auf etwa 2:45, während die Spitzengruppe auseinanderfiel. 25 km vor dem Ziel war nur noch ein Fahrer an der Spitze und der Vorsprung unter eine Minute gesunken. Auch die Teams Sky und Movistar zeigten sich nun an der Spitze des Feldes, wo Lukas Pöstlberger seine BORA – hansgrohe Teamkollegen in Position hielt. Als R. Dennis in Probleme kam, drückte Sky aufs Tempo. Leider brachte diese Tempoverschärfung auch Peter Sagan in Schwierigkeiten. Im nun entbrannten Finale konnte auch Jay McCarthy der ersten Gruppe nicht mehr folgen. Doch BORA – hansgrohe hatte mit Majka, Formolo und Buchmann immer noch drei Fahrer in aussichtsreicher Position. Am Ende holte Buchmann einen starken siebten Rang beim Sieg von A. Valverde und rückte damit auch auf Rang sieben in der Gesamtwertung vor.
Ergebnis
01 A. Valverde 4:13:01
02 M. Kwiatkowski +0:00
03 L. De Plus +0:03
07 E. Buchmann +0:03
12 D. Formolo +0:03
20 R. Majka +0:08
Reaktionen im Ziel
„Ich bin auf einem guten Weg, aber ich brauche immer noch Zeit. Ich werde von Tag zu Tag besser, aber nach meinem Sturz an der Tour bin ich immer noch nicht bei 100 %. Wie bei jedem Rennen habe ich alles versucht, am Ende hat es einfach nicht gereicht.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister

„Ich hatte wieder richtig gute Beine heute und habe mich am Ende stark gefühlt. Eigentlich liegen mir solche Ankünfte nicht besonders, aber das Resultat heute war sehr gut. Das Team hat mich im Finale auch super unterstützt, und aus allen Schwierigkeiten raus gehalten, als es tricky wurde. Bei der Vuelta kann jeden Tag etwas passieren, man muss auf jeder Etappe voll konzentriert sein, und wir haben immer noch 19 Etappen vor uns.“ – Emanuel Buchmann

„Die Etappe heute war durch die Hitze viel schwieriger als erwartet. Viele Fahrer hatten Probleme. Als Dennis abreißen lassen musste, hat Sky das Tempo noch einmal erhöht. Leider konnte auch Peter dem Tempo dann nicht mehr folgen und auch Jay hatte am letzten Anstieg Probleme. Aber unsere Bergfahrer sind wieder ein starkes Rennen gefahren. Rafal hat Emu am Ende noch gut nach vorne gefahren, und der hat mit seinem siebenten Rang wieder gezeigt, dass er in toller Form ist. Auch Davide war noch in dieser Gruppe. Wir können also mit dem Tag wieder zufrieden sein.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

La Vuelta 2018 – the stars

PETER SAGAN: “IT’S VERY IMPORTANT FOR ME TO BE AT LA VUELTA”

Peter Sagan (Bora-Hansgrohe) is back at La Vuelta, en route to the World championships where he hopes to claim a historic fourth victory in a row at the end of September. “It’s very important to be at La Vuelta, the mountain stages will be very good training”, the Slovak star said on Thursday in front of the media gathered at Malaga. “And it’s much better than training home, alone.” Winner of his first Grand Tour stages at La Vuelta in 2011, Peter Sagan recalled it was only his “second year as a pro” when he first visited La Vuelta (and took 3 wins), “and I even won in Madrid. It was a very good La Vuelta for me. I’m always happy to be in Spain.” This year, he’s still feeling from his late crash in the Tour de France. “But I come here with my soigneur and my physiotherapist”, he explained. “I can do a lot of treatments, I think I’m going to feel better day by day and I hope to win.”

THE YATES WANT TO REPLICATE THEIR TIME AS U23
Will La Vuelta 2018 be the first pro race with both Yates racing competitively together at the front since they turned pro? Simon has some answer. “The guys I know who have done the Giro but not the Tour were also racing in Poland, so I know where they’re at but there are others who have done the Tour and it’ll be interesting to see how they go”, the triple stage winner of the Giro d’Italia said in Málaga. “It depends how they finished the Tour. I see a south-north divide in this Vuelta. These first stages are gonna be quite warm, which I’m not a major fan of. I prefer to race in the north of Spain, and in Andorra where I live. Besides the heat, I think La Vuelta is a great race, a beautiful one with many climbs. I have good memories from my stage win in 2016. It was also the first time I managed a top ten in a Grand Tour. I’ve taken a lot of time off to recover from the Giro that I finished completely dead. I’ve had a very different build up to La Vuelta now. I don’t feel any difference in my approach of the racing after the Giro. Since the very beginning, I’ve always turned up to races for trying to win. I was joking with my brother [Adam] during the Tour that he should come here instead. At the end it was announced that he would change [his race program]. I like to race with him. I hope this is the first race we can do together at a very high level. There has always been a curse. Whenever we raced together, one of us always was not so good unfortunately, or unlucky. The last race we did together where we were both really good was the 2013 Tour de l’Avenir, which is a long time ago. We hope to change the fortunes there.”

SUPERMAN LÓPEZ APPROACHES LA VUELTA “CALM AND MOTIVATED”
Miguel Ángel López (Astana) was one of the great revelations of last year’s edition of La Vuelta, where he won two mountain stages. At 24, the Colombian climber will be a wheel to follow, even more after an overall podium finish at the Giro d’Italia. “I haven’t done two Grand Tours in one year before, so we will see how my body will react. I approach La Vuelta with calm and serenity. We will have to go through the first week and hope the mountain stages will put everybody in his place”, he says. Talking about the parcours, López says it looks “similar to last year, with a lot of mounitain finishes. It will be super hard, with mythical finishes. That brings me much motivation to start La Vuelta. I wouldn’t point one rival over the others, but I will have to control everybody because it’s the last Grand Tour of the year and everybody will go full gas”, says the Colombian, who thinks he is in a good moment of his career: “The body is maturing year after year. I’ve learnt a lot of things over the years and I have more consistency. I feel I don’t have any problems after more complicated years with crashes”, he closes with optimism.

VALVERDE: “NAIRO IS THE LEADER” ; QUINTANA: “I’M UP FOR THIS”

With Nairo Quintana and Alejandro Valverde, Movistar line up two former winners of La Vuelta. The Colombian will lead the Spanish squad as they aim for another overall success. “Nairo is the leader”, Valverde said ahead of his 12th participation in La Vuelta. “And I’ll do as I always do here: lend a hand and try to spice things up, do good and then feel good for the Worlds.” Winner in 2016, Quintana also spoke to the media: “Im up for the leadership, as I’ve been every time I’ve had to. I’ve recovered at home. I arrived at the Tour in a good situation but things didn’t go the way we hoped. My shape is similar to what it was at the beginning of the Tour, we hope we’ll be lucky and everything will go well until the finish. And how does the Colombian see himself riding La Vuelta? “Full gas from the start until the finish”, he laughed. “Either we crumble, or we win.”

Starker Vuelta-Start für Emanuel Buchmann in Malaga mit Rang 25 im Auftaktzeitfahren. 


Das 8 km Auftaktzeitfahren brachte die erwartete Sekundenschlacht. Am Ende hatte heute R. Dennis das nötige Glück auf seiner Seite und holt mit sechs Sekunden Vorsprung auf M. Kwiatkowski das erste Rote Trikot der diesjährigen Vuelta a España. Auch Emanuel Buchmann startet sehr gut in seine erste Grand Tour als Leader. Der deutsche Bergspezialist erreicht heute mit nur 29 Sekunden Rückstand als starker 25. das Ziel.
Die Etappe
Ein 8 Kilometer langes Einzelzeitfahren eröffnete die Vuelta a España 2018 heute in Malaga. Während die ersten Kilometer entlang der Küste für Roller wie geschaffen waren, folgte nach 5 km eine ca. 1300m lange Steigung, bevor der letzte Streckenteil bergab, mit schnellen Kurven ins Ziel führte.
Teamtaktik
Natürlich kämpft man in der Gesamtwertung der Vuelta um jede Sekunde, dennoch stand für Emanuel Buchmann, den BORA – hansgrohe Leader, heute im Vordergrund sicher das Ziel zu erreichen. Buchmann sollte nicht zu viel Risiko in den technischen Passagen nehmen. Auch Peter Sagan hatte eine gute Ausgangsposition in der Gesamtwertung im Blick, konnte er doch in den kommenden Tagen mit Zeitgutschriften eventuell um das Rote Trikot des Gesamtführenden kämpfen.
Das Rennen
Um 17:38 ging mit Michael Schwarzmann der erste BORA – hansgrohe Profi von der Startrampe. Mit einer Zeit von 10:49 setzte er einen Referenzwert für seine Teamkollegen. Die erste echte Richtmarke fuhr allerdings D. Van Baarle in 9:59. Wenig später erreichte Lukas Pöstlberger in 10:14 das Ziel. Emanuel Buchmann zeigte eine sehr starke Leistung. Mit einer Zeit von 10:08 landete der Ravensburger heute vor vielen Mitfavoriten auf die Gesamtwertung auf Tagesrang 25. Auch Peter Sagan zeigte als letzter BORA – hansgrohe Starter, dass seine Form weiter ansteigend ist. In 10:17 landete er am Ende auf Rang 58 mit 38 Sekunden Rückstand zum Tagessieger R. Dennis.
Ergebnis
01 R. Dennis 9:39
02 M. Kwiatkowski +0:06
03 V. Campenaerts +0:07
25 E. Buchmann +0:29
41 R. Majka +0:34
42 L. Pöstlberger +0:34
58 P. Sagan +0:38
89 J. McCarthy +0:48
103 D. Formolo +0:53
153 M. Schwarzmann +1:10
165 M. Burghardt +1:15
Reaktionen im Ziel
„Obwohl es mir definitiv viel besser geht, brauche ich immer noch etwas Zeit, um wieder richtig in Form zu kommen. Ich habe heute alles gegeben zum Auftakt der Vuelta in Malaga, mehr war nicht drin. Ich denke, neben meinen eigenen Zielen hier, hat man heute gesehen, dass es auch wichtig ist, dass wir in den kommenden Etappen Emanuel so gut als möglich unterstützen.“ – Peter Sagan, UCI Weltmeister
„Ich habe mich sehr gut gefühlt, die Form stimmt. Das ist ein erfreulicher Start in die Vuelta. Ich habe mir das Rennen gut eingeteilt und konnte am Anstieg gut Druck machen. Ich hatte eigentlich bis zum Ende gute Beine. Es ist natürlich noch ein weiter Weg bis Madrid, aber besser ein paar Sekunden von Anfang an gut zu haben, als ihnen hinterher zu fahren.“ – Emanuel Buchmann
„Wir hatte ja keinen echten Spezialisten für den heutigen Auftakt dabei, dafür ist das Resultat für uns sehr zufriedenstellend. Emanuel ist ein unglaublich starkes Rennen gefahren und hat auf viele Kontrahenten in der Gesamtwertung ein paar Sekunden herausfahren können. Aber auch Rafal war sehr gut. Für Peter geht es ebenfalls weiter bergauf. Er ist noch nicht bei 100% aber es geht ihm von Tag zu Tag besser. Die Etappe morgen sollte ihm entgegenkommen, wir werden sehen, was möglich ist.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe / Bettiniphoto

HISTORY OF LA VUELTA 1978 | THE INAUGURAL ACT OF BERNARD HINAULT’S GRAND TOURS


The Tour de France, which ended with the victory by Geraint Thomas, celebrated the 40th anniversary of the first of five victories by Bernard Hinault. But the first Grand Tour won by the French champion was the 33rd edition of La Vuelta in the spring of 1978. Since then, no winner has won the Tour and La Vuelta in the same season until that was accomplished by Chris Froome last year!
History remembers that, according to the race plan drawn up by Cyrille Guimard, his mentor, Bernard Hinault wisely waited until he turned 24 to participate in his first Grand Tour, without going through any apprenticeship phase. Asked to search through his memories, he recalls that “In anticipation of the Tour de France, we did La Vuelta in April to see if I could endure the 21-day race. And I proved that it wasn’t a problem.” It was raining in Gijón on April 25th, 1978, the day of the prologue (8.6 km) that the Breton won with a huge number 31 on his back, ahead of Belgian Ferdi Van den Haute who would relieve him of the yellow jersey three days later. “I was especially worried about the Spanish climbers who were coming from several stage races, which was not our case,” he said.
It was still raining between León and Valladolid for stage 4, in which the peloton only covered 21 km in the first hour of racing. This represents half of the triumphs of Patrick Lefévère, the most successful manager of the last quarter century: as a rider, the boss of Quick Step had only earned a victory in the Vuelta a Levante, in the Valencian Community, in 1976. Upon arrival in the capital of Castile and Leon, the Belgian teammate of the race leader on the Marc-Zeepcentrale squad, observed ironically, “I had just gotten over three weeks of bronchitis and I came to Spain to soak up some sun…”
If the 1978 Tour de France was famous for the cyclists’ strike to protest the half-stages, walking across the finish line instead of sprinting in Valence d’Agen, Hinault, the ringleader of the protest, understood that in León, the riders could further their cause against the authorities. Under the leadership of Txomin Perurena, the peloton threatened not to return unless the five riders who were disqualified for having drafted behind the chaser cars were reinstated.
The Spanish climbers concerned Hinault, but the echelons made life difficult for them and condemned Enrique Cima while the Belgians had a field day. Back then, they were never as devoted as after having received their piece of the cake by winning a stage. That’s how the Renault-Gitane team came out ahead in Ávila and Calafell, with Willy Teirlinck prior to the second time trial in Barcelona, in which the distance, barely half that of the prologue (3.8 km) did not allow Hinault to create major gaps. “I knew nothing about the passes the following day” he said.
In 1978, La Vuelta had 99 starters and was held in the northern quarter of the country. Returning from Catalonia to the Basque Country with the yellow jersey claimed once and for all in Santa Margarita de Montbuy (stage 12 of 19), the Breton was not yet known as “The Badger” in Spain. “Hinault, maestro y puntillero” (Hinault, master and puntillero) was the headline published in the sports newspaper AS. In bullfighting, the puntillero is the one in charge of finishing off the bull.
He picked up bonus seconds in all the intermediate and final sprints, outpacing even the sprinters for the stage victory in Logroño. On the eve of the last weekend, he led the overall standings with a 40-second advantage over Catalonian José Pesarrodona, having reaped 56 seconds of bonuses. Did the pride push him to spare himself the criticism of a cut-rate victory? Against the clock on the last day, he would logically establish his dominance. He was not expected to go on the attack the day before in the Ortuna pass, 98 km from the finish line in Amurrio while Spanish rider Andres Gandarias and Italy’s Leone Pizzini were well in the lead, with a five-minute advantage. “I took off a little haphazardly, just for fun, and I saw that no one could follow me, so I continued to the finish line.”
It seemed so simple, cycling as told by Bernard Hinault. Shortly before his death last May 27 in Durango, where the Sunday morning stage was neutralized following incidents, A. Gandarias, who competed in his last Vuelta in 1978 after taking part in several others, finishing 5th in the 1969 Tour de France won by Eddy Merckx, who has this to say about the few minutes he tried to draft behind the young French rider: “I suffered like a dog.” “Incredible!” remembers Van den Haute. “I rode full speed behind him, otherwise he would have finished ten minutes ahead of us.” The results of the time trial in San Sebastián did not count and Hinault came in first in the overall classification, 2’52’’ ahead of Pesarrodona and 3’47’’ ahead of his teammate Jean-René Bernaudeau, who was making his pro debut at 21 years of age and who is the current manager of Direct Energie.
In terms of La Vuelta statistics, years ending in 8 are great vintages, with prestigious champions: Bernardo Ruiz (1948), Jean Stablinski (1958), Felice Gimondi (1968), Bernard Hinault (1978), Pedro Delgado (1988), Abraham Olaño (1998) and Alberto Contador (2008). The 2018 edition is therefore eagerly awaited.
Laura CUETO
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Mathias Frank: “Das ist ein Traum, der wahr geworden ist”

DER EXPLOIT: Von Mathias Frank. Mit einem Soloerfolg hat der Schweizer Radprofi heute die 17. Etappe der Vuelta auf dem Alto Mas de la Costa für sich entschieden. Damit feiert er nach mehr als zwei Jahren ohne Sieg seinen ersten Triumph bei einer Grand Tour.

DIE AUSSAGE: “Als ich die Ziellinie überquerte, sagte ich zu mir, dass dies ein Traum ist, der wahr geworden ist”, erzählt Mathias Frank voller Emotionen. “Ich hatte bisher keine gute Saison und verpasste mit der Tour de Suisse und der Tour de France zwei meiner grossen Saisonziele. Nun kam ich zur Vuelta und wollte hier eine Etappe gewinnen. Das habe ich nun geschafft und es ist ein unglaubliches Gefühl.”

DIE ERKLÄRUNG: “Ich hätte nie gedacht, dass sich das Rennen im Finale so entwickeln würde. Als ich mich zusammen mit Dario Cataldo (Astana) 30 km vor dem Ziel vom Rest der Spitzengruppe absetzen konnte, glaubte ich ganz ehrlich nicht, dass es wirklich reichen würde. Und ich konnte es nicht glauben, bis ich es tatsächlich bis über die Ziellinie geschafft hatte”, beschreibt der Etappensieger das Finale. “Ich habe gekämpft wie immer und ich hatte Angst, dass ich von der Verfolgergruppe wieder eingeholt werden würde. Doch dann war ich im Ziel und wusste, dass ich tatsächlich gewonnen hatte. Das war einfach nur magisch.”

DER SCHREI DES HERZEN: “Mathias Frank hat das Rennen wie ein Metronom geschafft. “erklärt der sportliche Leiter Eddy Seigneur im Ziel. “Nur sehr wenige Fahrer sind in der Lage, im Finale eine solche Leistung abzuliefern. Er ist ein grosser Champion und ich ziehe meinen Hut vor ihm.”

DIE UNTERSTÜTZUNG: Marcel Wyss und Clément Chevrier waren mit Mathias Frank ebenfalls in der Spitzengruppe des Tages vertreten und unterstützen ?ihn so gut sie konnten, bevor er zu seiner Siegesfahrt ansetzte. “Marcel und Clément waren in der Lage, die verschiedenen Angriffe aus der Spitze während der Etappe zu kontrollieren. Das war eine grosse Hilfe für Mathias”, erklärt Seigneur weiter. “Aufgrund der Tatsache, dass wir zu dritt in dieser Spitzengruppe vertreten waren, konnten wir davon profitieren und wurden am Ende mit dem Sieg belohnt. Es war brilliant.”

DIE EMOTIONEN: Von Marcel Wyss und Mathias Frank. Die beiden Teamkollegen und guten Freunde fielen sich im Ziel auf dem Alto Mas de la Costa in die Arme. Es war eine Umarmung voller Dankbarkeit, Aufrichtigkeit und Emotionen.

DER REKORD: IAM Cycling hat mit dem heutigen Sieg den Rekordwert von 18 aus dem Jahr 2014 gebrochen. Der 19. Saisonsieg in diesem Jahr durch Mathias Frank war gleichzeitig der vierte Saisonsieg bei einer Grand Tour.

Vuelta a España– Jérôme Coppel : «Ich habe noch nie in meinem ganzen Leben so eine harte Etappe erlebt»

Ein Höllenritt. Mit diesem Wort lässt sich die heutige Etappe bei der Spanien-Rundfahrt zusammenfassen. Sechs Berge, verteilt auf etwas weniger als 140 Kilometer und 5000 Höhenmeter galt es zu bewältigen. Selbst erklärend war diese elfte Etappe der Vuelta eine der härtesten Tagesabschnitte bei einer Grand Tour in den letzten Jahren. Der Tag nach dem ersten Ruhetag – der war von vielen sehnlichst erwartet worden – war ein Triumphzug von Mikel Landa (Astana), er feierte bei der Bergankunft in Cortals d’Encamp einen Solosieg. Der Spanier hielt seine Konkurrenz in Schach und flog den Berg förmlich hinauf. Er distanzierte seinen ersten Verfolger, Teamkollege Fabio Aru, um 1 :22 Minuten. Astana feierte damit einen Doppelsieg an diesem elften Tag und holte das rote Trikot zurück in ihre Reihen. Auf den Strassen von Andorra konnte sich die Mannschaft von IAM Cycling ebenfalls in Szene setzen. Es gab zwar am Ende keinen Siegerstrauss, aber die Fahrer zeigten sich vorne. Am Beginn der Rundfahrt fuhr das Team etwas verhalten, nun hat sich die Schweizer Profimannschaft offensiv präsentiert, in einer Art, die man von ihr erwartet. Jérôme Coppel war Teil der Fluchtgruppe des Tages und es scheint, dass IAM Cycling nun den rechten Weg bei der Vuelta gefunden hat.

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