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Dahle-Flesjaa siegt bei ihrem Debüt an einem „außergewöhnlichen Ort“

Gunn-Rita Dahle-Flesjaa und Karl Markt haben in den altertümlichen Ruinen von Amathous die finale Runde des Cyprus Sunshine Cup gewonnen. Die Norwegerin gewann bei wunderschönen Wetter vor Githa Michiels und Malene Degn. Bei den Herren wurde der Österreicher seiner Favoritenrolle gerecht und siegte vor Jan Skarnitzl und vor Gregor Raggl. Die Gesamtwertung der Serie ging an die beiden Tages-Sieger. Renn-Direktor Mike Hadjioannou war auch über die Rennen hinaus sehr zufrieden.

Die berühmten Ruinen von Amathous bekamen am Samstag eine, in Sport, ebenso berühmte Siegerin. Die erfolgreichste Mountainbikerin aller Zeiten, Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Merida) gab vor den Toren von Limassol ihr Debüt auf diesem Kurs – und gewann prompt. Und das obschon die Norwegerin während der Woche einige Tage im Bett verbracht hatte. Vielleicht war das aber auch positiv, wie sie im Ziel versuchte zu erklären.

„Wenn man kein Fieber hat, es nicht in der Lunge sitzt und durch einen Infekt zur Ruhe verdammt ist, dann kann sich das auch mal positiv auswirken. Ich bin eine Sportlerin, die immer trainieren will und wenn ich durch eine Erkältung gezwungen werde Ruhe zu geben, dann ist das manchmal gar nicht so schlecht“, erklärte Dahle-Flesjaa.


Karl Markt wins at a “beautiful place” ©Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion

Sie übernahm nach der verkürzten Startrunde in Runde eins die Führung und riss eine Lücke zu den Verfolgerinnen. Das war zuerst Barbara Benko (Ghost Factory Racing). Die Ungarische Meisterin fühlte sich allerdings „nicht so gut“ an diesem Tag und musste erst Githa Michiels (Versluys) und dann auch ihre Teamkollegin, die U23-Fahrerin Malene Degn passieren lassen.

Das war die Reihenfolge im Ziel. Dahle-Flesjaa erreichte das Ziel in 1:16:11 Stunden und zeigte sich begeistert. Von ihrem ersten Saisonsieg, aber auch von der altertümlichen Kulisse in Amathous.

Dahle-Flesjaa: Ein außergewöhnlicher Ort
„Ich bin nicht geflogen, aber ich bin in einen guten Flow gekommen. Am Anfang habe ich in den Abfahrten etwas Zeit verloren, aber am Ende war es gut“, erklärte Dahle-Flesjaa und fügte dann hinzu:
„Es ist ein fantastisches Rennen. Ich bin so froh hier zu sein, du weißt, du hast das Richtige getan, kannst die Sonne genießen und an einem so außergewöhnlichen Ort ein Rennen fahren. Es ist großartig, dass sie uns erlauben in solch einer Schönheit einen Wettkampf zu bestreiten. Wir können uns glücklich schätzen.“

Githa Michiels erreichte das Ziel mit 35 Sekunden Rückstand als Zweite und war mit sich vollkommen zufrieden. „Ich bin mehr als zufrieden. Bisher habe ich noch nichts für Cross-Country-Rennen trainiert, weil ich über die Saison hinweg stabiler sein will. Ich für einen Monat hier, um mich auf die Weltcups im Mai vorzubereiten. Ich denke, ich habe eine größere Maschine als die Jahre zuvor“, sagte die Belgierin und meinte damit eine bessere Grundlage.

Malene Degn feierte einen gelungenes Saisondebüt. „Ich wusste, dass ich gut trainiert habe, aber das hier war die Bestätigung, dass in Richtung Weltcup in Stellenbosch alles passt. Seit der Weltmeisterschaft in Cairns habe ich kein Rennen mehr bestritten und deshalb bin ich sehr froh. Ich hatte natürlich auch Glück, dass es Barbara heute nicht so gut ging. Aber ich bin stolz, dass ich neben solchen Größen wie Gunn-Rita auf dem Podium stehe“, kommentierte die Dänin, die 2:34 Minuten Rückstand hatte.

Die 45-jährige Dahle-Flesjaa gewann die Gesamtwertung des CSC, zum ersten Mal in ihrer Karriere. Und wohl auch zum letzten Mal, denn nach dieser Saison beendet sie ihre Karriere im Cross-Country-Bereich.

Auf Yana Belomoina (CST Sandd American Eagle) musste die Konkurrenz erneut verzichten. Die Weltranglistenerste war am Mittwoch noch sehr zuversichtlich gewesen, doch kurzfristig sagte sie ihren Start doch ab. „Schade, der Körper sagt mir, dass er nicht bereit ist“, meinte sie enttäuscht.
Hinter Barbara Benko (+3:10) wurde die Tschechin Jana Czeczinkarova (Sram Mitas Trek) Fünfte (+5:47).

Afxentia-Siegerin Van der Breggen gewinnt parallel in World Tour in Siena
Während die Mountainbikerinnen in Amathous ihre Runden drehten, war Afxentia-Siegerin Anna van der Breggen (Boels-Dolmans) wieder in ihrem angestammten Metier beim Rennen der Womens World Tour in Italien unterwegs. Die Vorbereitung auf Zypern und auf breiten Reifen scheint perfekt gewesen zu sein, denn die Niederländerin gewann das „Strade Bianchi“ in der Toskana im Alleingang.

Herren: Skarnitzl am Limit, Markt souverän
Dass sich die Zeit auf Zypern auszahlt, darauf setzt auch Karl Markt (Möbel Märki). Der Österreicher war an diesem angenehm warmen Tag an der Mittelmeer-Küste nicht zu schlagen. Markt übernahm vom Start weg die führende Position und diktierte das Tempo.

Das formte eine dreiköpfige Spitzengruppe mit Jan Skarnitzl (Sram Mitas Trek) und mit Gregor Raggl (Möbel Märki). Der Österreichische Staatsmeister hatte allerdings vor dem höchsten Punkt der Runde immer seine Probleme zu folgen.
Raggl verlor in der dritten von fünf kompletten 4,72 Kilometer langen Runden schließlich den Anschluss. So gab es wieder den Zweikampf, den es voriges Jahr im Kampf um Platz zwei gegeben hatte.

„Ich habe erwartet, dass es wie im Vorjahr bis zum Schluss ein Battle zwischen uns gibt“, sagte Karl Markt im Ziel. Er sagt es mit einem Schmunzeln. Denn es war „ein bisschen einfacher“ diesmal. In der Mitte des Rennens war ein Junior zu überholen und während Markt an dem U19-Fahrer vorbei kam, musste Skarnitzl kurz vom Bike.

„Das war aber nicht entscheidend“, bekannte der Tscheche. „Charly war die ganze Zeit vorne und ich immer am Limit. Er war heute der Stärkste.“
Skarnitzl konnte die entstandene Lücke nicht mehr schließen, obschon er sie lange unter einer halben Minute halten konnte. Am Ende waren es 1:08 Minuten auf Markt (+1:08), während Raggl an dritter Stelle 1:25 Minuten Rückstand aufwies.

„Ich freue mich über meinen dritten Saisonsieg und den ersten Sieg hier in Amathous. Das gibt mir Selbstvertrauen für den Weltcup-Auftakt in Stellenbosch“, kommentierte Markt seinen Sieg, der ihm auch den Gewinn der Cyprus Sunshine Cup-Gesamtwertung einbrachte. Zum zweiten Mal nach 2011.

Gregor Raggl war mit seinem dritten Rang zufrieden. „Karls Tempo war mir zu hoch und ich habe versucht meinen eigenen Rhythmus zu gehen. Für mich sind die ersten Rennen im schwierig, aber es war gut hier zu sein und mir den Speed zu holen. Jetzt bin ich zuversichtlich für Stellenbosch.“
Auf den Plätzen vier und fünf landeten Maxim Gogolev (Russland+ 2:24) und Michael Olsson (+2:48).

U23-Weltcupsieger Martins Blums (CST Sandd American Eagle) hatte sich kurzfristig gemeldet. Nachdem der Lette wegen Visa-Problemen noch nicht nach Südafrika fliegen konnte, entschied er sich stattdessen für einen Start in Amathous. Allerdings war er wohl wegen der ganzen Turbulenzen nicht ganz im Wettkampf-Modus. So belegte er mit 3:38 Minuten Rückstand Platz sechs.

Bilanz: Sehr viel positives Feedback
Mike Hadjioannou zog nach zwei Wochenenden Bilanz. „Wir freuen uns für Anna van der Breggen. Sie hat mit ihrem Sieg in Italien gezeigt, wie wertvoll das Afxentia auch für Straßenfahrer sein kann“, erklärte er erfreuter Miene.

„Insgesamt beenden wir die Serie mit einem sehr guten Gefühl, weil nicht nur die Organisation rund lief, sondern auch weil wir sehr viel positives Feedback von den Fahrern bekommen haben. Auch was ihren Aufenthalt auf der Insel angeht. Sie haben die Menschen auf Zypern als sehr nett und hilfreich beschrieben. Es freut uns natürlich auch, dass immer mehr Sportler schon früher auf die Insel kommen und die Trainingsbedingungen hier nutzen.“

Dass die Beteiligung der internationalen Elite-Biker in Amathous dieses Jahr etwas geringer ausfiel, hängt sicherlich mit dem Weltcup in Südafrika zusammen, der nur eine Woche später stattfindet.
„Wir müssen den Kalender für 2019 abwarten, aber es ist einen Gedanken wert den Cyprus Sunshine Cup im nächsten Jahr eine Woche nach vorne zu ziehen“, blickte Hadjioannou voraus.

Cyprus Sunshine Cup Gesamtwertung 2018
Herren
1. Karl Markt (Aut) 170 Punkte
2. Gregor Raggl (Aut) 143
3. Michael Olsson (Swe) 125
4. Martins Blums (Lat) 124
5. Maxim Gogolev (Rus) 120

Damen
1. Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Nor) 170
2. Githa Michiels (Bel) 165
3. Barbara Benko (Hun) 140
4. Jana Czeczinkarova (Cze) 129
5. Lisa Pasteiner (Aut) 115

Resultate und mehr auf www.activatecyprus.com

Mehr Fotos vom Cyprus Sunshine Cup 2018 finden Sie hier.

Cyprus Sunshine Cup / 2. Runde in Amathous / Preview

Wiederholt Belomoina ihren Vorjahres-Erfolg?
Ilias als lachender Dritter?

Die Weltranglistenerste Yana Belomoina führt die Startliste der zweiten Runde des Cyprus Sunshine Cup in Amathous an. Die Ukrainerin trifft auf starke Konkurrenz. Bei den Herren scheinen der Österreicher Karl Markt, der Tscheche Jan Skarnitzl und der Grieche Periklis Ilias unter den Fahrern aus 15 verschiedenen Nationen die Favoriten zu sein.

Auf den Start bei der ersten Runde des Cyprus Sunshine Cup, dem Afxentia Etappenrennen hatte Yana Belomoina wegen eines Infekts verzichten müssen. „Ich bin bereit“, sagt die Weltcup-Gesamtsiegerin vom niederländischen Team CST Sandd American Eagle jetzt.

Sie macht sich allerdings nicht viele Gedanken über die Wiederholung ihres Vorjahressieges. 2017 hatte sie das Rennen zwischen den altertümlichen Ruinen von Amathous gewonnen. „Ich fühle mich jetzt besser, aber ich werde keine spezielle Vorbereitung haben. Es ist früh in der Saison und ich muss über das ganze Jahr hinweg top sein“, erklärt Belomoina. „Amathous ist ein schönes, aber physisch auch sehr anspruchsvoller Kurs.“

Und sehr besonders. Nirgendwo auf der Welt wird direkt am Meer zwischen Ruinen ein Rennen gefahren, die Zeugen einer längst vergangenen Zeit sind. Für die tollen Aussichten können sich die Athleten allerdings nur während des Trainings Zeit nehmen, denn der 4,72 Kilometer lange Kurs ist auch fahrtechnisch nicht gerade einfach.

Die größte Konkurrenz von Yana Belomoina kommt aus Norwegen. Wie die Ost-Europäerin war auch die Skandinavierin Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Merida9 schon vor dem Cyprus Sunshine Cup auf der Mittelmeer-Insel um zu trainieren. Allerdings laborierte die erfolgreichste Mountainbikerin aller Zeiten auch an einem Infekt, so dass sie völlig offen lassen muss, wie fit sie an den Start gehen wird.

Eine mögliche Sieg-Kandidatin ist auch Githa Michiels (Versluys). Die Belgierin gewann 2017 die Serie und war voriges Wochenende Gesamt-Fünfte beim Afxentia.

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Afxentia Etappenrennen / Vorschau: Kulhavy und Belomoina optimistisch in den Klassiker

Githa Michiels, women’s title defender ©Lynn Sigel /EGO Promotion
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Die Weltranglistenerste Yana Belomoina geht als Favoritin in die 23. Auflage des Afxentia Etappenrennens im Rahmen des Cyprus Sunshine Cup. Bei den Herren gehören Vize-Weltmeister Jaroslav Kulhavy und der WM-Dritte Thomas Litscher zu den herausragenden Figuren auf der Startliste für vier Tage Rennen unter der Sonne. Am Donnerstag wird der Klassiker mit Athleten aus 23 verschiedenen Nationen mit einem 14,5 Kilometer langen Downhill-Prolog eröffnet.

Natürlich spielen die vier Tage des Afxentia Etappenrennens für die Cross-Country-Spezialisten vor allem eine Rolle in der Vorbereitung auf das erste Saison-Highlight, den Weltcup-Auftakt am 10. März in Südafrika.
Doch weil er der Termin nur zwei Wochen entfernt liegt, darf man erwarten, dass die Weltklasse-Athleten bereits nahe der Hochform sind.

Jaroslav Kulhavy (Specialized Racing) hat das Afxentia 2017 gewonnen, zum dritten Mal in seiner Karriere. Der Olympiasieger von 2012 absolvierte am Sonntag bei frostigen Temperaturen noch eine Trainingseinheit im heimischen Tschechien und freute sich schon auf die Sonne Zyperns.

„Ich hatte einen guten Winter, ähnlich wie voriges Jahr. Jetzt stehen noch drei Wochen mit intensiverem Training auf dem Programm“, so Kulhavy. Dazu will er die Zeit auf Zypern und das Afxentia nutzen.

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Die Legende und ihre Nachfolgerin auf Zypern: Gutes Training an einem wunderschönen Ort

In der kommenden Woche beginnt mit der 22. Auflage des Afxentia Etappenrennens der Cyprus Sunshine Cup 2018. Zwei der Top-Stars sind bereits vor dem nord- und osteuropäischen Winter geflohen und genießen die Trainingsbedingungen auf der sonnigen Mittelmeer-Insel. Gunn-Rita Dahle-Flesjaa aus Norwegen und die Ukrainerin Yana Belomoina feilen auf Zypern an ihrer Form.

Yana Belomoina ist Weltcup-Gesamtsiegerin der vergangenen Saison und damit eine Nachfolgerin von Gunn-Rita Dahle-Flesjaa, die diesen Titel insgesamt vier Mal gewinnen konnte.
Belomoina weilt bereits seit Mitte Januar auf Zypern. „Das Wetter in meiner Heimat Ukraine ist im Winter nicht gut fürs Training. Zypern ist da viel besser“, erklärt die 25-Jährige.

„Ich konnte in den vergangenen Wochen gut trainieren und freue mich, wenn jetzt der Rest meines Teams CST Sandd American Eagle eintrifft.“

Für die anstehende Saison ist sie zuversichtlich. „Jedes Jahr ist eine neue Herausforderung, neue Namen, neue Überraschungen. Ich begegne allem mit Optimismus und will immer eine gute Saison abliefern“, so Belomoina.

Dahle-Flesjaa: Mehr Ruhe und mehr Erholung
Gunn-Rita Dahle-Flesjaa hat einen „harten Winter“ in Norwegen hinter sich gelassen und hat für ihre erste Woche auf Zypern ihre ganze Familie mitgebracht. „Wir haben Winterferien in Norwegen und deshalb habe ich die Chance genutzt meinen Sohn Bjørnar und meine Eltern mitzubringen. Es ist schön wieder hier zu sein“, erklärt die Mountainbike-Legende.

Vom Afxentia Etappenrennen am kommenden Wochenende erwartet die Chefin ihres eigenen Merida-Teams „gutes Training an einem wunderschönen Ort.“ Wegen gesundheitlicher Probleme und schlechtem Wetter in ihrer Heimat Stavanger habe sie noch kein langen Ausdauer-Einheiten gemacht.

„Deshalb werde ich in den Rennen hier auf Zypern nicht so sehr ans Limit gehen. Es geht mehr darum in den Wettkampf-Modus zu kommen und sich auf dem Wettkampf-Bike gut zu fühlen. Längere Zeit hier zu sein, bedeutet für ich auch mehr ruhige Tage und mehr Zeit zur Erholung zu haben als zuhause.“

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Mehr Fotos von Gunn-Rita Dahle-Flesjaa und dem Cyprus Sunshine Cup hier.

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Termine des Cyprus Sunshine Cup 2018
22. bis 25. Februar Afxentia-Etappenrennen (SHC)
3. März Amathous (C1)

Weltcup-Siegerin nutzt Zypern für lange Trainingsperiode

Weltcup-Siegerin nutzt Zypern für lange Trainingsperiode

Jaroslav Kulhavy and Thomas Litscher ©Lynn Sigel /EGO Promotion
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Mit Weltmeisterinnen und Olympiasiegern:
Star-Parade beim Cyprus Sunshine Cup

Der Cyprus Sunshine Cup ist auch 2018 ein Tummelplatz für die Weltelite der Mountainbiker. Olympiasieger Jaroslav Kulhavy und der WM-Dritte Thomas Litscher holen sich auf der Sonnen-Insel den letzten Weltcup-Schliff, genauso wie Marathon-Weltmeisterin Annika Langvad und das Team Ghost Factory Racing kommt unter anderen mit Supertalent Sina Frei aus der Schweiz. Zudem nimmt Straßen-Olympiasiegerin Anna van der Breggen einen zweiten Anlauf.

Warum zweiter Anlauf? Nun, im Vorjahr weilte die Niederländerin bereits auf Zypern und wollte das Afxentia-Etappenrennen bestreiten. Leider holte sie sich Tage zuvor einen Infekt und musste verzichten.
Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Anna van der Breggen (Boels Dolmans) hat erneut für das Afxentia gemeldet und will sich auf dem Mountainbike der Konkurrenz stellen. Man darf gespannt sein, ob sie auf den Spuren ihrer niederländischen Landsfrau Marianne Vos wandeln kann, die 2013 bei ihrem ersten Auftritt prompt gewinnen konnte.

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Weltcup-Siegerin nutzt Zypern für lange Trainingsperiode

Weltcup-Gesamtsiegerin Yana Belomoina wird Zypern ein weiteres Mal nutzen, um sich für die Saison vorzubereiten. Die Ukrainerin kommt nicht nur für den Cyprus Sunshine Cup, sondern auch für eine längere Trainingsperiode. Ähnliches gilt auch für Gunn-Rita Dahle-Flesjaa.

Sie kein Neuling auf der Insel, sicher nicht. Seit Jahren schon zeigt sich Yana Belomoina (CST Sandd American Eagle) auf der sonnigen Insel im Mittelmeer und auch an der Startlinie des Cyprus Sunshine Cup. 2017 gewann sie auch das abschließende Rennen in Amathous.
Die Trainings- und Wettkampf-Periode auf Zypern war für Belomoina der Beginn einer spektakulär erfolgreichen Saison. In Albstadt holte sie ihren ersten Weltcup-Sieg, ließ zwei weitere folgen und schnappte sich am Ende die große Kristaltrophäe der Weltcup-Gesamtsiegerin. Überdies wurde sie noch Europameisterin.

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Zweiter Lauf zum Mountainbike-Weltcup, Albstadt, 28.05.2017: Magen verdirbt Heimweltcup


1. Sabine Spitz mit perfektem Start in Albstadt

Sabine Spitz kämpft beim Weltcup in Albstadt mit Magenproblemen, trotzdem Rang 7
Den Start den Olympiasiegerin Sabine Spitz (WIAWIS Bikes) beim Heimweltcup in Albstadt
gezeigt hat war fulminant. Auf der mit knapp 3 km verkürzen Startrunde, machte die Deutsche Meisterin schnell klar, wie ihre Ambitionen vor heimischen Publikum aussehen. Denn nach dem grandiosen Weltcup-Start vor Wochenfrist, als Sabine Spitz in Tschechien Rang zwei belegte, lag die persönliche Messlatte ähnlich hoch. Die Form ist gut und warum nicht im Heimrennen versuchen noch einen “drauf” zu setzten, auch wenn das Streckenprofil eher ungeliebt ist und ihren Talenten nicht unbedingt entgegenkommt.

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UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt

Packende Rennen vor großer Kulisse


Start

Die Ukrainerin Yana Belomoina und der Schweizer Vorjahres-Sieger Nino Schurter haben die fünfte Auflage des UCI Mountainbike Weltcup in Albstadt gewonnen. Den mehr als 10000 Zuschauern wurden im Bullentäle großartiger Sport mit kleineren und größeren Dramen geboten. Die Deutschen Biker hatten ihrem Heimpublikum am Sonntag immerhin drei Top-Ten-Ergebnisse zu bieten

Belomoyna

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UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano in Albstadt: Steilvorlage für das Heimpublikum


20150522-sprint_Schurter_Absalon_Albstadt_EliteMen-by Benno Dietrich

Die zweite Runde des UCI Mountainbike Weltcup presented by Shimano verspricht aufregend zu werden. Gleich drei Deutsche Damen haben vergangenen Sonntag in Nove Mesto für das Albstädter Heim-Publikum eine grandiose Vorlage geliefert. Und bei den Herren könnte am 28. Mai ein junger Niederländer die Hierarchie durcheinander bringen.

Was für eine Steilvorlage für den Heim-Weltcup: Sabine Spitz (2.), Adelheid Morath (6.) und Helen Grobert (7.) haben in Nove Mesto mit den Plätzen zwei, sechs und sieben gleich drei gewichtige Gründe geliefert am Wochenende ins Albstädter Bullentäle zu pilgern. Zumindest für das deutsche Publikum.

„Ich stehe in der ersten Reihe und habe die 2 am Lenker“, schmunzelt Spitz. „Klar, für die Zuschauer ist das schön und das Heimrennen ist natürlich was Besonderes.“
Die unkaputtbare 45-Jährige beim Heimrennen erneut in Albstadt auf dem Podium, das für die deutschen Fans natürlich großartig. Vielleicht darf sich außer ihr sogar noch eine Deutsche bei der Zeremonie bejubeln lassen. Adelheid Morath und Helen Grobert haben gezeigt, dass sie es drauf haben.

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Das BiketheRock, eine Klasse für sich: Späte Liebe, Familie-Event und Show-Elemente

Die 17. Auflage des BiketheRock powered by KMC ist Geschichte. Das Kapitel 2017 wird in die Heubacher Chronik eingehen als eine gelungene Mixtur aus internationalem Top-Sport, familienfreundlichem Breitensport und faszinierenden Show-Elementen. Sabine Spitz und Mathias Flückiger wurden an diesem letzten April-Wochenende von vielen tausend Zuschauern gefeiert wie die Könige.

“Eine späte Liebe ist auch eine gute.“ So kommentierte Moderator Heinz Hörhager den Sieg von Sabine Spitz. Die dreifache Olympia-Medaillengewinnerin Sabine Spitz hat so ziemlich alles gewonnen in ihrer Karriere, aber ehe sie das BiketheRock in ihr Palmares einfügen konnte, musste sie ihre Karriere nach Olympia 2016 noch mal verlängern, musste 45 Jahre alt werden. Nicht, dass sie die Atmosphäre, den Event nicht gemocht hätte, doch den langen Anstieg würde sie am liebsten bei der Hälfte abschneiden, mindestens. Dieses Jahr wurde der Berg für sie jedoch zur Straße des Erfolgs.

„Der Sieg hat mir noch gefehlt“, kommentierte Sabine Spitz ihren Triumphzug. Das BiketheRock zu gewinnen bedeutet in der Szene Prestige. Zum ersten Mal seit 2012 konnte man also in Heubach wieder einen deutschen Sieg bei der Elite bejubeln und die große Kulisse goutierte diese Überraschung mit Begeisterung. Auch weil es knapp war. Nur elf Sekunden trennten die Ukrainerin Yana Belomoina von Platz eins und Weltmeisterin Annika Langvad aus Dänemark lag auch nur 27 Sekunden zurück auf Rang drei.

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UCI HC Rennen “Bike the Rock”, Heubach, 30.04.2017

Grandioser Sieg

Olympiasiegerin Sabine Spitz gewinnt erstmals den Mountainbike Klassiker “Bike the Rock” in Heubach,

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Sabine Spitz (WIAWIS Bikes Pro Team) ist in ihrem erst zweiten Cross-Country Rennen 2017, auf einem brandneuen WIAWIS Bike, eine wahre Triumphfahrt gelungen. Bei versammelter Weltelite – unter anderem mit Weltmeisterin Annika Langvad (DEN) und Europameisterin und Weltranglisten-Ersten Jolanda Neff (SUI) – siegte die Deutsche Meisterin bei der 15. Auflage des legendären “Bike the Rock” in Heubach bei Schwäbisch-Gmünd nach 1:20:05 Std. souverän vor der 21 Jahre jüngeren Ukrainerin Yana Belomoina. Auf Rang drei folgte dann die Weltmeisterin die knapp 40 Sek Rückstand auf die Siegerin hatte. Jolanda Neff belegte Rang 4, hatte allerdings mit 1:43 Min schon einen deutlichen Rückstand. Es ist der erste Sieg für Sabine Spitz – die auch schon bei der Premiere 2003 dabei war – in Heubach. “Es ist unglaublich, dass hier doch noch einmal gewinnen konnte. Ich hatte eigentlich keinen großen Erwartungen, da mir das sehr steile Streckenprofil nicht besonders liegt. Aber um so schöner ist der Sieg natürlich. Der hat mir noch gefehlt.” war die Freude riesig bei Sabine Spitz. Ursprünglich wollte sie im dem Olympischen Rennen in Rio ihre Karriere im Cross-Country beenden, hat sich dann aber nochmals anders entschieden. Kein Fehler wie es scheint. Jetzt geht ihr Blick in Richtig Weltcup-Auftakt, der am 21.Mai in Nove Mesto/ CZE stattfindet und zur Heim-WM im Mountainbike Marathon in Singen Ende Juni. Dort will Sabine Spitz eine Medaille gewinnen.

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