Weltmeisterschaften / Eliminator: Kein Glück in Lillehammer


Für die Lexware-Biker Markus Bauer und Christian Pfäffle verlief der Auftakt zu
den MTB-Weltmeisterschaften in Norwegen unglücklich. Bauer wurde in
Lillehammer im Eliminator Sprint disqualifiziert, Pfäffle schied in der
Qualifikation aus.

Die „fehlende Erfahrung im Weltcup-Sprint“, nannte Markus Bauer als Grund
für seine Disqualifikation. Der Deutsche Vize-Meister im Sprint war sich über das
Start-Prozedere nicht im Klaren.
„Der Start war hier sehr wichtig und ich habe das in Méribel beobachtet, dass
kurz nach der Ansage geschossen wurde“, erklärte Bauer. Allerdings nicht
nach dem „Riders ready“, wie er dachte, sondern nach einem weiteren
„Attention“.
So schoss er im Freilicht-Museum Maihaugen zu früh über die Lichtschranke
und wurde disqualifiziert.
„Klar, dass ich mich auf das Rennen am Samstag konzentriere, aber ich wäre
schon gerne drum gefahren. Schade“, meinte Bauer, der sich als 23.
qualifziert hatte.
Christian Pfäffle musste bereits in der Qualifikation die Segel streichen. Als 42.
überstand er das Zeitfahren auf der technisch anspruchsvollen Runde nicht.
„Ich habe mich heute einfach nicht spritzig genug gefühlt, ich konnte nicht
wirklich sprinten“, bekannte Pfäffle.
Die Erklärung? „Hm, ich bin gestern auf der Cross-Country-Srrecke die
Superkompensation gefahren“, so Pfäffle. „Es gab keine andere Möglichkeit,
um mich sinnvoll auf dieses Rennen vorzubereiten.“
Er nahm es vergleichsweise gelassen, denn der Fokus gehört dem U23 Cross-
Country-Rennen am Freitag.
Der Titel ging an Weltcup-Gesamtsieger Fabrice Mels aus Belgien vor dem
Schweden Emil Lindgren und dem Franzosen Kevin Miquel. Bester Deutscher
wurde Ex-Lexware-Fahrer Martin Gluth auf Rang fünf.

Photographers:

Armin M. Küstenbrück / EGO-Promotion

Marius Maasewerd / EGO-Promotion

Andreas Dobslaff / EGO-Promotion

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