Archiv für den Tag: 17. April 2015

Team Vorarlberg in Frankreich auf den Spuren von Paris – Robaix bei den Klassikern Tour du Finistere und TroBro Leon UCI 1.1


Janorschke Grischa

Grischa Janorschke vor erstem Einsatz nach Schlüsselbeinbruch!

Ärmel hoch und durch heißt es nicht nur für den wieder genesenen Team Routinier Grischa Janorschke, sondern auch für die anderen sieben Team Vorarlberg Cracks. Nicolas Baldo und Clement Koretzky wollen in ihrer Heimat den ersehnten Spitzenplatz einfahren. 400 schwere Rennkilometer mit vielen Hürden und zahlreichen Abschnitten ähnlich wie bei Paris Roubaix stehen am „Technical Guide“ rot angezeichnet.

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Moritz Milatz: Im Spiel bleiben für Rio 2016


Moritz Milatz_Schaan_jump_by Maxime Schmid

Moritz Milatz feierte schon große Erfolge im Albstädter Bullentäle. 2015 wird für den Freiburger allerdings alles anders. Er studiert und fährt für das neue Team seines langjährigen Rivalen Wolfram Kurschat, behält aber Olympia 2016 im Auge. Am vergangenen Sonntag gab er sein Saison-Debüt, am 31. Mai will er beim UCI Mountainbike World Cup presented by Shimano in Albstadt in guter Form am Start stehen.

1. Juni 2014, Weltcup in Albstadt. Moritz Milatz winkt vom Podium ins Publikum, das den besten Deutschen an diesem Tag für seinen fünften Platz feiert. Nach Rang drei in Nove Mesto, gehört er zum zweiten Mal binnen einer Woche zu den besten Fünf der Welt. Das war ihm zuvor noch nie gelungen in seiner Karriere.

Die Saison sollte die beste seiner Laufbahn werden. Auch wenn er eine Woche später die EM krank aufgeben musste und im Juli nach einem Defekt den Deutschen Meistertitel verlor. Bei der WM verpasste er als Vierter nur knapp die Bronze-Medaille und er gewann die Gesamtwertung des BMC Racing Cup in der Schweiz.

Doch dem Höhenflug folgte die schwierigste Phase seiner Karriere. Tief enttäuscht musste Moritz Milatz (32) zur Kenntnis nehmen, dass BMC das Team-Budget reduzierte und ausgerechnet nach so vielen Erfolgen für ihn kein Platz mehr war.
Der Freiburger entschloss sich in der Not an der heimatlichen Uni ein Studium der Mikrosystemtechnik, das er vor zehn Jahren für einen Profi-Vertrag bei Multivan-Merida unterbrochen hatte, wieder aufzunehmen. „Das war die richtige Entscheidung“, meint er aus heutiger Sicht. „Das Studium macht mir Spaß.“
Anfang Dezember hatten sich alle Optionen auf einen Vertrag, der seiner Familie den Lebensunterhalt sichert, zerschlagen.

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Buchtipp: Radsporttraining mit der Methode Obree


Wer sonst als Graeme Obree besäße die Vorstellungskraft und den genialen Scharfsinn, um zum Kern des Problems durchzudringen, wie man als Radfahrer das meiste aus seinen Möglichkeiten macht. Seine verblüffenden Ideen und innovativen Ansätze haben ihn mit bescheidensten Mitteln, praktisch ohne Geld und Unterstützung, in die Weltspitze des Radsports geführt und zwei Mal den legendären Stundenweltrekord erobern lassen – eine inspirierende Geschichte, die als The Flying Scotsman sogar für das Kino verfilmt wurde.

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