Archiv für den Tag: 4. August 2019

Weiter in Gelb: Pascal Ackermann sprintet auf Rang drei bei der 2. Etappe Polen Rundfahrt

1 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton-Scott 3:32:42
2 Fernando Gaviria (Col) UAE Team Emirates
3 Pascal Ackermann (Ger) Bora-Hansgrohe
4 Danny van Poppel (Ned) Team Jumbo-Visma
5 Marc Sarreau (Fra) Groupama-FDJ
6 Maximilian Walscheid (Ger) Team Sunweb
7 Sacha Modolo (Ita) EF Education First
8 Clement Venturini (Fra) AG2R La Mondiale
9 Matej Mohoric (Slo) Bahrain-Merida
10 Enzo Wouters (Bel) Lotto Soudal
11 John Degenkolb (Ger) Trek-Segafredo
12 José Rojas (Spa) Movistar Team
13 Bjorg Lambrecht (Bel) Lotto Soudal
14 Enrico Battaglin (Ita) Katusha-Alpecin
15 Fabio Jakobsen (Ned) Deceuninck-QuickStep
16 Ben Swift (GBr) Team Ineos
17 Davide Formolo (Ita) Bora-Hansgrohe
GC:
1 Pascal Ackermann (Ger) Bora-Hansgrohe 6:30:26
2 Charles Planet (Fra) Team Novo Nordisk 0:00:01
3 Fernando Gaviria (Col) UAE Team Emirates 0:00:02
4 Luka Mezgec (Slo) Mitchelton-Scott 0:00:04
5 Pawel Franczak (Pol) Poland 0:00:06
6 Jakub Kaczmarek (Pol) Poland 0:00:07
7 Fabio Jakobsen (Ned) Deceuninck-QuickStep 0:00:10
8 Ben Swift (GBr) Team Ineos 0:00:12
9 Quentin Jauregui (Fra) AG2R La Mondiale
10 Matej Mohoric (Slo) Bahrain-Merida 0:00:13

Die zweite Etappe der diesjährigen Polen Rundfahrt wurde in Tarnowskie Góry gestartet und führte über 153 km nach Katowice. Die durchwegs flache Etappe war wieder ein Tag für die Sprinter im Feld, mit drei Sprintwertungen, die innerhalb weniger Kilometer aufeinanderfolgten. Kurz vor dem Ziel gab es noch zwei Bergwertungen, beide der Kategorie vier, bevor es viermal eine 20 km lange Runde in Richtung Ziel zu fahren galt.
Auch heute bildete sich relativ rasch eine Spitzengruppe. Nach nur wenigen gefahrenen Kilometern setzten sich zwei Fahrer mit drei Minuten Vorsprung vom Feld, in dem BORA – hansgrohes Maciej Bodnar die Führung übernahm, ab. Es dauerte lange Zeit, doch in der letzten Runde wurde die Fluchtgruppe gestellt und ein weiterer Massensprint sollte die Entscheidung über den Tagessieg bringen.

Der BORA – hansgrohe Zug formierte sich erneut rund um Pascal Ackermann und zeigte wieder eine starke Teamleistung. In einem hektischen Finale wurde Pascal etwas blockiert und konnte seinen Sprint nicht richtig ausführen, es gelang ihm aber dennoch auf einen starken dritten Rang zu sprinten. Mit diesem Ergebnis baut er auch seine Führung im Gesamt- und Punktewertung weiter aus.
Reaktionen im Ziel
„Man kann nicht jeden Tag gewinnen. Wir wussten bereits aus dem Vorjahr, dass diese Etappe eine extrem schnelle sein wird. Es war ein sehr hektisches und chaotisches Finale. Zum Glück gab es keine Stürze. Am Ende war ich etwas eingeklemmt und konnte nicht richtig durchziehen und Mezgec kam einfach von hinten und überholte alle. Aber das Team hat erneut einen tollen Job erledigt, sie haben mich den ganzen Tag beschützt und in Position gebracht. Ich bin dennoch glücklich mit dem heutigen Ergebnis, immerhin konnte ich mit Rang drei mein Führungs- und Sprinttrikot verteidigen. Morgen ist ein neuer Tag und daher eine neue Chance unser Trikot zu verteidigen.“ – Pascal Ackermann

„Wir sind natürlich nach dem tollen Start gestern, mit dem Ziel in die heutige Etappe gegangen, Pascal erneut in eine gute Position zu fahren, um wieder ein starkes Ergebnis zu holen und das Trikot zu verteidigen. Wir wussten aber auch, dass die Etappe extrem schnell werden wird, Sprint bergab verlaufend, da war es klar, dass diese Etappe hektisch werden würde. Heute hat es leider nicht ganz geklappt aber wir konnten das Trikot verteidigen und werden auch dies morgen wieder versuchen. Ich denke, mit der heutigen Teamleistung haben wir wieder einmal unser Motto Band of Brothers unterstrichen, jeder ist für jeden gefahren und gab alles.“ – Christian Pömer, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe

Team Vorarlberg Santic Fahrer Roland Thalmann beendet die Tour Alsace UCI 2.2 auf Rang sieben der Gesamtwertung!

Roland Thalmann beendet die Tour Alsace UCI 2.2 auf Rang sieben in der Gesamtwertung – Jannik Steimle mit Rang 14. auf der vierten Etappe!

Die heutige vierte und letzte Etappe der der 16th Tour Alsace von Ottmarsheim nach Dannemarie über 158.6 km war nochmals eine Angelegenheit für die Sprinter.
Mit einem Stundenmittel von über 48 km/h in der ersten Rennstunde beruhigte sich der Rennverlauf und eine Spitzengruppe konnte sich absetzen welche erst fünf Kilometer vor dem Feld wieder gestellt wurde.
Jannik Steimle sprintet auf Rang 14!
Im letzten Sprint dieser fünftägigen Rundfahrt im Elsass landete Jannik Steimle als bester Team Vorarlberg Santic Fahrer auf dem 14. Rang.
Es siegt der Belgier Tim Merlier (Corendon – Circus) vor dem Tschechen Frantisek Sisr (Elkov – Author Cycling Team) und dem Briten Thomas Pidcok (Team Wiggins Le Col).
Roland Thalmann auf dem siebten Gesamtrang!
In der Gesamtwertung der Rundfahrt landet Roland Thalmann auf dem siebten Rang mit 47 Sekunden Rückstand auf den Sieger Thomas Pidcock (Team Wiggins Le Col).

Resultat: https://www.procyclingstats.com/race/tour-alsace/2019/stage-4
31.07. Prologue – Sausheim › Sausheim (4.5k)
01.08. Stage 1 – Sélestat › Sélestat (153.4k)
02.08. Stage 2 – Vesoul › La Planche des Belles Filles (143.1k)
03.08. Stage 3 – Ribeauvillé › Station du Lac Blanc (161.3k)
04.08. Stage 4 – Ottmarsheim › Dannemarie (158.6k)

Kader: Roland Thalmann, Patrick Schelling, Davide Orrico, Lukas Meiler, Jannik Steimle, Maximilian Kuen
Website: www.touralsace.fr/

Rems-Murr-Pokal
Martin Meiler, Daniel Knapp und Larry Valvasori waren bis heute Sonntag beim dreitägigen Rems-Murr-Pokal im Einsatz und konnten hier wertvolle Rennkilometer für die kommenden Rennen sammeln.
Vom letzten Teilabschnitt in Fellbach liegt aktuell noch kein Ergebnis vor. Weitere Informationen zum Rennen unter www.rems-murr-pokal.de .

Presseservice Team Vorarlberg Santic
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

Sam Bennett sprintet auf den 2. Platz bei der RideLondon Classic trotz Sturzpech für BORA auf der Zielgeraden

1 Elia Viviani (Ita) Deceuninck-QuickStep 3:46:15
2 Sam Bennett (Irl) Bora-Hansgrohe
3 Michael Mørkøv (Den) Deceuninck-QuickStep
4 Jasper Stuyven (Bel) Trek-Segafredo
5 Amund Grøndahl Jansen (Nor) Team Jumbo-Visma
6 Giacomo Nizzolo (Ita) Dimension Data
7 Alexander Kristoff (Nor) UAE Team Emirates
8 Oliver Naesen (Bel) AG2R La Mondiale
9 Jasper De Buyst (Bel) Lotto Soudal
10 Ethan Hayter (GBr) Great Britain
11 Moreno Hofland (Ned) EF Education First
12 Daryl Impey (RSA) Mitchelton-Scott
13 Matt Walls (GBr) Great Britain
14 Jonas Koch (Ger) CCC Team
15 Sonny Colbrelli (Ita) Bahrain-Merida
16 Kristoffer Halvorsen (Nor) Team Ineos

Die achte Ausgabe des RideLondon-Surrey Classic, führte im Vergleich zum Vorjahr über eine leicht veränderte Strecke. Das Peloton begann das insgesamt 169 km lange Rennen im Bushy Park in der Nähe des Hampton Court Palace im Südwesten Londons, bevor es weiter in Richtung Surrey ging. Nach 50 gefahrenen Kilometern wurden dann fünf Runden über den berühmten Box Hill, einem 3,2 km langen und durchschnittlich vier Prozent steilen Anstieg, bewältigt. Danach ging es über Wimbledon ins Zentrum von London, wo am Ende des Rennens die Fahrer den Buckingham Palace passierten, bevor sie den finalen Sprint entlang The Mall bis zur Ziellinie antraten. Nach einigen erfolglosen Versuchen setzte sich schließlich ein Trio vom Feld ab, aber das Peloton, angeführt von BORA – hansgrohe und Deceuninck – Quickstep, hielt die Ausreißer an der kurzen Leine, und der Abstand zur Spitze wuchs auf nie mehr als maximal 3:30 Minuten an. Im letzten Anstieg zum Box Hill verschärfte BORA – hansgrohe das Tempo, während an der Spitze ein Fahrer zurückfiel. Auf den letzten 13 km wurde auch der verbleibende Ausreißer gestellt. Das Team aus Raubling setzte sich nun an die Spitze des Feldes, um den irischen Meister Sam Bennett in eine ideale Ausgangslage für den zu erwarteten Massensprint zu bringen. Allerdings kam es etwa 1,5 km vor dem Ziel zu einem Sturz in den auch Jempy Drucker verwickelt war. Sam wurde durch den Sturz leider etwas behindert und verlor seine Position. Am Ende gelang es ihm trotzdem in einem packenden Finale hinter E. Viviani auf einen starken zweiten Platz zu sprinten.
Reaktionen im Ziel
„Wir hatten natürlich etwas Pech mit dem Sturz, aber der Zustand der Strecke was nicht immer gut. Wir waren alle etwas eingeengt und es war gefährlich, denn man konnte die Unebenheiten auf der Straße nicht sehen. Es war ein ziemlich schlimmer Sturz aber zum Glück sind alle okay. Ich wollte dieses Rennen unbedingt gewinnen, besonders weil es das erste Mal ist, dass ich im Trikot des irischen Meisters fahren konnte. Wir haben alles versucht, aber am Ende hatten wir leider nur ein bisschen Pech.“ – Sam Bennett

„Das Rennen ist so verlaufen, wie wir es uns vorgestellt hatten. Wir haben so gearbeitet, dass die Spitzengruppe keinen zu großen Vorsprung bekommt, und Juraj hat die Ausreißer auf etwa 3 Minuten gehalten. Dann im Finale haben wir uns voll auf Sam konzentriert und das hat auch gut funktioniert. Bis 1,5 km vor dem Ziel war die Teamarbeit perfekt, aber dann kam es zu einem Sturz im Feld und wir sind dadurch natürlich etwas aus der Balance geraten. Sam war dann auf sich alleine gestellt und hat viel Kraft investieren müssen, um sich in die richtige Position auf der Zielgerade zu bringen. Trotzdem hat er noch einen sehr guten 2. Platz erreicht und wir können damit auch zufrieden sein.“ – André Schulze, sportlicher Leiter
© BORA – hansgrohe
Fotos: Gerhard Plomitzer – www.plomi.smugmug.com